[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schmuckstück, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] Ein Schmuckstück der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art ist aus der GB-1,395,175
bekannt geworden. Das Sicherungselement ist dabei als Schmuckelement ausgebildet.
Auch können mehrere Tragelemente zu einer Kette dadurch verbunden werden, daß jedes
Tragelement eine passende Öffnung für den Befestigungsstift eines weiteren Tragelementes
hat.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Schmuckelemente für Schmuckstücke der
im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art aus beliebigem Material verwenden zu
können, die Schmuckelemente also unabhängig von der Befestigung auf dem Tragelement
zu gestalten und darüber hinaus Schmuckelemente unterschiedlicher Gestaltung zu einem
kettenartigen Schmuckstück verbinden zu können.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe liegt in der Kombination der Merkmale des Anspruches 1.
[0005] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung sind in den beigefügten
Unteransprüchen dargelegt.
[0006] Die vorliegende Erfindung wird im folgenden näher erläutert, wobei Fig 1-6 nicht
erfindungsgemäße Schmuckstücke betreffen, wobei zeigen
Fig. 1 den Querschnitt eines Schmuckringes, wobei der Befestigungsstift nicht mit
kopfaratiger Erweiterung gezeigt ist.
Fig. 2 den Querschnitt eines Schmuckringes, wobei das Sicherungselement nicht dargestellt
ist.
Fig. 3 die Draufsicht auf das in Fig. 1 gezeigte Schmuckstück,
Fig. 4 die Draufsicht auf das in Fig. 2 gezeigte Schmuckstück,
Fig. 5 und Fig. 6 weitere Gestaltungsmöglichkeiten des Schmuckelementes,
Fig. 7 den Querschnitt einer Ausführungsform einer Kette, und
Fig. 8 die Draufsicht auf eines der erfindungsgemäßen Kettenglieder der in Fig. 7
gezeigten Ausführungsform.
[0007] In dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel ist das Schmuckstück als Schmuckring ausgebildet.
Der Schmuckring umfaßt dabei ein Tragelement 1, das auf den Finger aufgesteckt wird,
und das einen Befestigungsstift 2 umfaßt, der das lösbar befestigte Schmuckelement
3 trägt. Der Befestigungsstift 2 ragt in zusammengestecktem Zustand des Schmuckringes
durch eine Öffnung des Schmuckelementes 3 hindurch, so daß das vom Tragelement abgewandte
Ende des Befestigungsstiftes 2 sichtbar frei liegt. Dieser sichtbar frei liegende
Teil des Befestigungsstiftes 2 kann somit außer seiner Trage- und Befestigungsfunktion
für das Schmuckelement 3 zusätzlich eine schmückende Funktion ausüben, durch die er
dieses Schmuckelement 3 unterstützt. Das Schmuckelement 3 ist durch ein am Befestigungsstift
2 lösbar befestigtes Sicherungselement 4 gesichert. Dieses Sicherungselement 4 besteht
im gezeigten Beispiel aus einem O-Ring, z.B. aus Gummi oder dgl., der auf dem Befestigungsstift
dergestalt aufgeklemmt wird, daß er das Schmuckelement 3 vor einem ungewollten Lockern
oder Herabfallen sichert. Der Befestigungsstift 2 ist im in Fig. 1 gezeigten Beispiel
einstückig mit dem Trageelement 1 ausgebildet, weist aber keine kopfartige Erweiterung
auf und entspricht insoweit noch nicht einer erfindungsgemäßen beanspruchten Ausführung.
Der Befestigungsstift 2 kann aber auch lösbar an dem Tragelement befestigt sein, z.B.
verschbraubbar sein oder dgl.
[0008] In dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel ist das Schmuckstück wiederum als Schmuckring
ausgebildet und der Befestigungsstift 2 weist im Unterschied zu Fig. 1 eine kopfartige
Erweiterung 5 an seinem sichtbar frei liegenden Ende auf. Das Schmuckelement 3 kann
in diesem Fall mittels dieser kopfartigen Erweiterung 5 auf dem Befestigungsstift
2 lösbar festgeklemmt sein. Das Schmuckelement 3 ist dabei vorzugsweise aus elastischem
Material, wobei dann die Öffnung des Schmuckelementes 3 einen kleineren Durchmesser
als die kopfartige Erweiterung 5 aufweist. Das Schmuckelement 3 ist durch ein am Befestigungsstift
2 lösbar befestigtes - in Fig. 2 nicht gezeigtes - Sicherungselement 4, wie z.B. einen
O-Ring, gesichert. In die kopfartige Erweiterung 5 des sichtbar frei liegenden Endes
des Befestigungsstiftes 2 ist ein weiteres Schmuckelement 6 eingefaßt. Dieses weitere
Schmuckelement kann z.B. aus einem Edelstein, aus einer Perle, aus einer Imitation
aus Glas oder dgl. bestehen. Das weitere Schmuckelement 6 kann aber auch in den Befestigungsstift
2 eingefallt sein, wenn dieser keine kopfartige Erweiterung 5 aufweist, wie z.B. in
Fig. 1.
[0009] Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen mögliche Ausgestaltungen des Schmuckelementes 3 in
Draufsicht. Das Schmuckelement 3 ist in den gezeigten Beispielen scheibenartig ausgebildet,
und kann jede beliebige geometrische Form aufweisen, wie z.B. als Viereck (Fig. 3),
als Dreieck (Fig. 4), als Stern (Fig. 5) oder als Herz (Fig. 6) ausgebildet sein.
Es kann aber auch geometrisch aufwendiger ausgestaltet sein, z.B. als Imitation einer
Blume, als Stoffbausch oder dgl. Das Material und die Farbe des Schmuckelementes 3
können ebenfalls beliebig ausgebildet sein. Denkbar sind dabei elastische Materialien,
wie z.B. Filz, Stoff, Gummi o.ä., aber auch nichtelastische Materialien, wie z.B.
Blech, Email, aber auch edlere Materialien wie Gold, Silber, etc. Es können auch mehrere
Elemente übereinander angeordnet sein, die gemeinsam das Schmuckelement 3 bilden,
um z.B. eine Blume zu imitieren oder dgl.
[0010] Das in Fig. 3 gezeigte Beispiel ist die Draufsicht auf den in Fig. 1 gezeigten Ring.
Das Schmuckelement 3 in Form eines Viereckes ist mittels dem O-Ring 4 auf dem Befestigungsstift
2 gesichert. Das in Fig. 4 gezeigte Beispiel ist die Draufsicht auf den in Fig. 2
dargestellten Ring. Das Schmuckelement 3 in Form eines Dreieckes ist durch die kopfartige
Erweiterung 5 auf dem Befestigungsstift 2 gehalten. Die kopfartige Erweiterung 5 weist
dabei ein weiteres Schmuckelement 6 auf, wie z.B. einen Edelstein. In der Fig. 5 ist
das Schmuckelement 3 als Stern ausgebildet, und wird mittels der kopfartigen Erweiterung
auf dem Befestigungsstift 2 gehalten. Im in der Fig. 5 gezeigten Beispiel ist kein
weiteres Schmuckelement in der kopfartigen Erweiterung eingefaßt. In der Fig. 6 ist
das Schmuckelement 3 herzförmig ausgebildet und wird mittels der kopfartigen Erweiterung
5, in die ein weiteres Schmuckelement 6 eingefaßt ist, an dem Befestigungsstift 2
gehalten.
[0011] Im in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das erfindungsgemäße Schmuckstück
als Kette ausgebildet. Die Kette weist mehrere Tragelemente 1 auf, die über Kettenglieder
7 miteinander lösbar verbunden sind. Im gezeigten Beispiel weist jedes Kettenglied
7 zwei Öffnungen auf, mit denen es jeweils an den Befestigungsstiften 2 benachbarter
Tragelementen 1 lösbar befestigt ist. Es ist aber auch möglich, die Kettenglieder
7 mit mehreren Öffnungen auszustatten, so daß jeweils mehrere Tragelemente 1 durch
ein Kettenglied 7 verbindbar sind. Die Kettenglieder 7 können aus elastischem Material,
wie z.B. Gummi, Stoff oder dgl. bestehen, oder auch aus festem Material, wie z.B.
Metall. Im in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Befestigungsstifte 2
kopfartige Erweiterungen 5 auf, mittels derer durch nicht dargestellte Sicherungselemente
die Schmuckelemente 3 auf dem jeweiligen Tragelement 1 gehalten sind.
[0012] Fig. 8 zeigt die Draufsicht auf eines der im Ausführungsbeispiel der Fig. 7 gezeigten
lösbar befestigten Kettenglieder 7. Das gezeigte Kettenglied 7 umfaßt ein längliches
Mittelteil, dessen beide Enden jeweils in eine kopfartige Erweiterung mit einer Öffnung
darin auslaufen. Mittels der beiden Öffnungen wird das Kettenglied 7 auf den jeweiligen
Befestigungsstift 2 aufgesteckt.
1. Schmuckstück, das mehrere Tragelemente (1) mit jeweils einem Befestigungsstift (2)
und ein an diesem lösbar befestigtes Schmuckelement (3) umfaßt,
das eine Öffnung aufweist, durch die der Befestigungsstift (2) hindurchragt, wobei
der Befestigungsstift (2) an seinem sichtbar freiliegenden Ende eine kopfartige Erweiterung
(5) aufweist, und das Schmuckelement (3) durch ein am Befestigungsstift (2) lösbar
befestigtes, auf den Befestigungsstift (2) aufgeklemmtes Sicherungselement (4) gesichert
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragelemente (1) als Verbindungselemente für Kettenglieder (7) dienen und die
Kettenglieder (7) jeweils über den Befestigungsstift (2) eines Tragelements miteinander
verbunden sind,
und daß jedes Kettenglied (7) zwei Öffnungen zum Aufstecken auf je einen Befestigungsstift
(2) aufweist und durch jeweilige Sicherungselemente zusammen mit dem Schmuckelement
(3) gesichert ist.
2. Schmuckstück gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Kettenglied (7) mehrere Öffnungen zum Aufstecken auf den jeweiligen Befestigungsstift
(2) mehrerer Tragelemente (1) aufweist.
3. Schmuckstück gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein weiteres Schmuckelement (6) in die sichtbar freiliegende kopfartige Erweiterung
(5) des Befestigungsstiftes (2) eingefaßt ist.
1. Piece of jewellery which comprises plural bearing elements (1) with each a fastening
pin (2) and a jewellery element (3) which is detachably fastened to the latter and
which has an opening through which the fastening pin (2) projects, wherein the fastening
pin (2) has a head-like widened part (5) at its visibly exposed end, and
the jewellery element (3) is secured by a securing element (4) which is clamped onto
the fastening pin (2) so as to be detachably fastened to the latter,
characterised in
that the bearing elements (1) serve as connecting elements for chain links (7), and the
chain links (7) are in each case connected together via the fastening pin (2), and
that each chain link (7) has two openings for mounting it on a respective fastening pin
(2) and is secured together with the jewellery element (3) by respective securing
elements.
2. Piece of jewellery according to claim 1,
characterised in
that each chain link (7) has plural openings for mounting it on the respective fastening
pin (2) of plural bearing elements (1).
3. Piece of jewellery according to claim 1,
characterised in
that a further jewellery element (6) is set in the visibly exposed head-like widened part
(5) of the fastening pin (2).
1. Bijou, qui comprend plusieurs éléments porteurs (1) respectivement avec une tige de
fixation (2) et un élément décoratif (3) fixé de manière amovible sur celle-ci,
qui présente une ouverture à travers laquelle passe la tige de fixation (2), la tige
de fixation (2) présentant un élargissement du type tête à son extrémité libre visible,
et
l'élément décoratif (3) est bloqué par un élément de sûreté (4) qui est fixé de manière
amovible sur la tige de fixation (2), serré sur ladite tige de fixation (2),
caractérisé
en ce que les éléments porteurs (1) servent d'éléments de liaison pour des maillons de chaîne
(7) et les maillons de chaîne (7) sont reliés entre eux chacun par la tige de fixation
(2),et
en ce que chaque maillon de chaîne (7) présente deux ouvertures destinées à être emboîtées
chacune sur une tige de fixation (2), et est bloquée en même temps que l'élément décoratif
(3) par des éléments de sûreté respectifs.
2. Bijou selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que chaque maillon de chaîne (7) présente plusieurs ouvertures destinées à être emboîtées
sur la respectif tige de fixation (2) de plusieurs éléments porteurs (1).
3. Bijou selon la revendication 1,
caractérisé
en ce qu'un autre élément décoratif (6) est serti dans l'élargissement (5) du type tête, libre
et visible, de la tige de fixation (2).