[0001] Die Erfindung betrifft einen waagerechten Heftlagenstapler mit Klappenanleger.
[0002] Bei den bekannten Heftlagenstaplern ist der Klappenanleger im engen Raum oberhalb
des Paketbildungsbereiches, zwischen der senkrechten Zuührungsstrecke der Heftlagen
und der Presszange des fertigen Pakets angeordnet.
[0003] Dadurch wird die Leistung der bekannten Klappenanleger beschänkt und die Bedienungsperson
ist gezwungen, die Klappenanleger häufig, d.h. ungefähr alle Viertelstunden, mit neuen
Klappen zu beschicken.
[0004] Diese häufigen Eingriffe der Bedienungsperson sind nachteilig, weil dadurch die Bedienungsperson
viel Zeit verliert, die für andere, eventuell erforderliche Eingriffe benutzt werden
könnte. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass einer
[0005] Bedienungsperson immer nur ein Stapler zugeteilt werden kann und nicht zwei, wie
es erwünscht wäre.
[0006] Das Erfordernis, die Häufigkeit zu beschränken, mit der die Bedienungspersonen zum
Beschicken der Klappenanleger eingreifen müssen, ist daher allgemein bekannt und als
Nachteil empfunden.
[0007] Die US-A-4,824,093 bezieht sich auf eine Maschine zur Bildung von Heftlagenpaketen
mit einem mittlerem
[0008] Klappenanleger, der oberhalb des Heftlagenförderweges zwischen einem Bereich, wo
das jeweilige Heftlagenpaket angefangen wird, und dem Bereich, wo das Heftlagenpaket
gefertig wird, angeordnet ist.
[0009] Auf diese Weise werden die beiden, d.h. die vordere und die hintere Heftlagenpaketklappen
nacheinander und auf der gleichen Stelle, einzeln vom Klappenanleger abwärts geschoben.
[0010] Diese bedeutet, dass, unter Berücksichtigung der Anhalt- und Anfahrverlangsamungs-
und -beschleunigungszeiten, die Zeit, die zur Anbringung der beiden Endklappen benötigt
wird, mehr als das Doppelte der Zeit beträgt, die zur Anbringung einer einzelnen Endklappe
nötig wäre, was eine beträchtliche Hinderung einer Erhöhung der Maschinenleistung
darstellt.
[0011] Darüber hinaus trägt die Anwesenheit des Klappenanlegers in der Mitte der Maschine
dazu bei, die Maschinenlänge beträchtlich zu erhöhen.
[0012] Die Vorsehung eines jeweils eine einzelne Endklappe herausschiebende Klappenanlegers
verlangt ferner eine grössere Inanspruchnahme der Bedienungsperson, die somit weniger
Zeit zur Durchführung anderer Arbeitstätigkeiten zur Verfügung hat.
[0013] Der AT-B-393.820 ist eine Vorrichtung zum Aufteilen eines sich kontinuierlich bildenden
Druckproduktenstapels mittels Hebe- und senkbaren Trennorganen die an wenigstens zwei
gesonderten Trägern angeordnet sind, entnehmbar.
[0014] Wenigstens eines der Trennorgane ist aufweitbar und/oder mit einer pendelnden Bewegung
antreibbar.
[0015] Zur Abtrennung des Stapels sind die zwei Träger mit voneinander verschiedenen Geschwindigkeiten
verschiebbar.
[0016] Um den abgeteilten Stapel nicht zu beeinträchtigen, ist auch in bekannter Weise die
Möglichkeit geschaffen, zwischen dem abzutrennenden Stapelteil und dem neu gebildeten
Stapelteil einen Abstand zum manuellen Einlegen eines Brettchens zu ermöglichen.
[0017] Für das Einlegen dieser Brettchen ist jedoch kein Brettchenanleger vorgesehen.
[0018] In der Tat erfolgt das Einlegen der Endbrettchen manuell durch die Bedienungsperson.
[0019] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen waagerechten Stapler mit einem sehr
leistungsfähigen Klappenanleger zu schaffen, der in der Lage ist, die Zeit, die die
Bedienungsperson für die aufeinanderfolgenden Vorgänge zum Beschicken des Klappenanlegers
braucht, entschieden kürzer zu gestalten.
[0020] Bei einem gewöhnlichen waagerechten Stapler wird diese Aufgabe erfindungsgemäss durch
die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Der wesentliche, mit der Erfindung erzielbare
Vorteil besteht darin, dass die beträchtliche Länge der Paket-Presszange ausgenutzt
wird, um die Leistung des Klappenanlegers zu erhöhen.
[0021] Dadurch kann die Zeitspanne zwischen zwei aufeinanderfolgenden Beschickungsvorgängen
von etwa einer Viertelstunde auf über eine Stunde verlängert werden.
[0022] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Lagerung der Zange gleichzeitig als
Halterung für den Klappenanleger dient, so dass sich eine einfachere Bauweise des
Klappenanlegers ergibt. Ausserdem bietet die erfindungsgemässe Lösung den Vorteil,
dass der Klappenanleger in die Zange von bereits bestehenden Staplern auch nachträglich
integriert werden kann.
[0023] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der abhängigen
Patentansprüche.
[0024] In Patentanspruch 2 ist eine Ausgestaltung des Klappenanlegers angegeben, bei der
sich praktisch die ganze zwischen den Zangenschenkeln vorgesehene Breite zur Aufnahme
der Klappen anwenden lässt.
[0025] In Patentanspruch 3 ist eine einfache und zuverlässig arbeitende Konstruktion zur
Halterung und zur Zuführung der Klappen angegeben.
[0026] In Patentanspruch 4 ist eine Ausführungsform der Gleit- und Halteführungen der Klappen
angegeben, die eine einfache und zuverlässige Überführung der Klappen auf die Zangenschenkel
gewährleistet.
[0027] Die Merkmale der Patentansprüche 5 und 6 beziehen sich auf eine einfache und zuverlässig
arbeitende Ausführungsform der Ausziehmittel der in die Zangenschenkel zu überführenden
Klappen.
[0028] Die Erfindung wird im Anschluss anhand eines schematisch in den beiliegenden Zeichnungen
dargestellten Beispiels näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 einen waagerechten Staplers in einer Seitensicht;
Figur 2 im Detail eine Seitenansicht der Paket-Presszange mit sich in Ruhestellung
befindlichem integriertem Klappenanleger;
Figur 3 als Detail gemäss Figur 2 die in den offenen Schenkeln der Zange herabgelassenen
endseitigen Klappen;
Figur 4 als Detail gemäss Figur 2 und 3 die geschlossene Zange; und
Figur 5 einen Querschnitt durch eine Backe der Zange.
[0029] In Figur 1 ist ein bekannter waagerechter Stapler 1 mit einem Förderweg 2 eines nicht
gezeigten Stromes von schuppenartig angeordneten Heftlagen schematisch dargestellt.
[0030] Mit dem Bezugszeichen 3 ist ein Schwingteppich zum Einführen des Heftlagenstromes
in den Paketbildungsbereich 4 bezeichnet. Die Zange, mit der die fertigen Pakete gepresst
werden, um die Luft aus den Heftlagen vor dem anschliessenden Bindevorgang zu entfernen,
ist insgesamt mit 5 bezeichnet.
[0031] Mit dem Bezugszeichen 6 ist der Bereich bezeichnet, in dem gewöhnlich ein nicht dargestellter
Klappenanleger angeordnet ist.
[0032] Wie aus Figur 1 ersichtlich, ist der Bereich 6 oberhalb des Paketbildungsbereich
4 ziemlich kurz. Die hier angeordneten Klappenanleger weisen daher die einleitend
geschilderten Nachteile auf.
[0033] Die Erfindung sieht nun vor, den Klappenanleger in die Zange 5 zu integrieren, ohne
die Konstruktion des betreffenden Staplers im wesentlichen verändern zu müssen.
[0034] Die Figuren 2 bis 4 zeigen, dass im dargestellten Beispiel der Klappenanleger 8 zwei
Seitenwände 9, 10 zur Auflage der aus einem entsprechenden Klappenpaket 11, 12 herauszunehmenden
Klappen 13 aufweist. Die beiden Pakete 11 und 12 sind auf Trag-und Förderbahnen 15
und 16 angeordnet, die zum Beispiel aus Umlenkrollen 17, 18 und 19, 20 umgelenkten
Riemen bestehen. Die Rollen 17, 19 an der Seite der Seitenwände 9, 10 sind als Walzen
ausgeführt, die einen nicht dargestellten Freilauf aufnehmen.
[0035] Der Freilauf steht auf der einen Seite mit der Walze 17, 19 und auf der anderen Seite
mit einem Hebel 21, 22 in Wirkverbindung.
[0036] Die Hebel 21, 22 sind über eine Zugstange 23 miteinander verbunden, die wenigstens
eine bzw. - wie im dargestellten Fall - zwei Antriebs- oder Schubvorrichtungen 24
enthält, wobei in diesem Beispiel eine Kolben-Zylinder-Einheit gewählt wurde. Beim
Ausschwenken der Hebel 21, 22 findet ein Vorschub der Pakete 11, 12 nach der jeweiligen
Seitenwand 9, 10 hin statt.
[0037] Um die Endklappen auf die Schenkel 25, 26 der Zange 5 abzusenken, sind ausserhalb
der Seitenwände 9, 10 ähnlich ausgebildete Ausziehmittel 29, 30 am Tragwerk oder Gestell
28 der Zange befestigt. Die Ausziehmittel 29, 30 weisen jeweils einen Zahn 31, 32
auf, der an einer an der nicht dargestellten Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Einheiten
34, 35 befestigten Platte 33, 34, angeordnet ist.
[0038] Um Platz zu sparen, werden vorteilhafterweise bekannte Kolben-Zylinder-Einheiten
ohne Schaft benutzt. Der bewegliche Kolben der Kolben-Zylinder-Einheiten 29, 30 ist
zweckmässig an einer nicht weiter geschilderten Gewindespindel angeschraubt, die durch
einen Motor oder eine Kurbel 37, 38 zum Positionieren des Zahnes 31, 32 in Abhängigkeit
von der Höhe der zu überführenden Klappen 13 angetrieben wird.
[0039] Damit die Klappen 13 richtig überführt und an den Schenkeln 25, 26 der Zange festgehalten
werden, sind Führungen 47 vorgesehen, wie es zum Beispiel in der Schnittansicht von
Figur 5 schematisch dargestellt ist.
[0040] Die Klappen 13 gleiten in eine
Aufnahme 39, die durch an der Stelle 42, 43 angelenkte Seitenflügel 40, 41 gebildet
ist, die frei drehbar sind und durch Federn 44, 45 in Schließstellung vorsgespannt
sind. Die erwähnten, insgesamt mit 47 bezeichneten Führungen estrecken sich vom unteren
Rand der Seitenwände 9, 10 bis zu den Schenkeln 25, 26, wobei diese Führungen im Bereich
des oberen Randes des beweglichen Schenkels 25 unterbrochen sind. Die Gelenkflügel
40, 41 sind wenigstens auf Höhe der Schenkel 25, 26 vorgesehen, um das Ausziehen der
Klappen nach erfolgtem Festbinden zu gestatten.
[0041] Mit dem Bezugszeichen 50 ist der Raum für die aufeinanderfolgenden Beschickunsvorgänge
der Klappen bezeichnet.
[0042] Dieser Raum ist vorteilhafterweise für die Bedienungsperson leicht zugänglich. Bekannte,
nicht dargestellte Mittel stehen zum richtigen senkrechten Positionieren der diesem
Beschickungsraum 50 zugekehrten Klappen zur Verfügung.
[0043] Die Ausziehzähne 31, 32 sind als Sperrnocken ausgebildet, und zwar so, dass sie bei
der Abwärtsbewegung bzw. beim Ausziehen der Klappenlage fest angeordnet sind, während
sie beim Rücklauf mit nach unten gerichteter Spitze schwingen, um die Seitenwände
9, 10 überschreiten zu können. Das Positionieren der Zähne erfolgt selbsttätig durch
ihr eigenes Gewicht.
[0044] Die Arbeitsweise des erfindungsgemässen in der Zange integrierten Klappenanlegers
8 wird nachstehend beschrieben:
[0045] Nach der bekannten Überführung eines fertigen Pakets 51 in die aus der Zange 5 bestehende
Presstation, werden die Kolben-Zylinder-Einheiten 34, 35 zum Absenken der Ausziehzähne
31, 32 angetrieben. Bei ihrer Abwärtsbewegung kommen die Zähne 31 mit dem oberen Rand
der an der Seitenwand 9, 10 anliegenden Klappe 13 in Eingriff und nehmen sie an den
Führungen 47 entlang nach unten mit, bis die Klappen 13 auf die Zangenschenkel 25,
26 positioniert werden, sieh Figur 3.
[0046] Anschliessend laufen die Zähne 31 während der Aufwärtsbewegung an den Seitenwänden
9, 10 entlang nach unten schwingender Spitze zurück und nehmen dann aufgrund ihres
Eigengewichtes die ursprüngliche, waagerechte Lage selbsttätig wieder ein. Der von
den herausgezogenen Klappen frei gelassene Raum wird prompt durch die vorgeschobenen
Pakete 11, 12 wieder gefüllt. Der Vorschub erfolgt durch die Bewegung, mit der sich
die Kolben-Zylinder-Einheiten 24 ausbreiten. Diese Bewegung löst das Ausschwenken
der den Freiläufen der Walzen 17, 19 zugeordneten Hebel 21 aus, wodurch sich die Riemen
der Tragbahnen 15, 16 in Pfeilrichtung verschieben, siehe Figur 2.
[0047] Nach diesem Vorschub werden die Kolben-Zylinder-Einheiten 24 eingezogen und die Hebel
21, 22 der Freiläufe werden nach innen geschwenkt. Nach dieser Schwenkbewegung, die
folglich im Leerlauf stattfindet, sind die Kolben-Zylinder-Einheiten 24 wieder für
den nächsten Vorschub bereit. Nach dem Schliessen des beweglichen Schenkels 25 und
dem Verschieben des Pakets 51 gegen den festen Schenkel 26, werden die bekannten Gabeln
zur Überführung des Pakets zurückgezogen und die Zange 5 wird mit dem Paket 51 auf
bekannte Weise zur Festbindestation überführt.
[0048] Nach erfolgtem Festbinden wird die Zange geöffnet und die Zangenschenkel lassen die
nunmehr am Paket gebundenen Endklappen 13 frei.
[0049] In der Praxis kann die dargestellte Ausführungsform des Klappenanlegers 8 ohne weiteres
durch eine unterschiedliche Ausführungsform ersetzt werden, da das Wesentliche der
erfindungsgemässen Lösung darin zu sehen ist, dass ein Anleger der Endklappen des
Pakets in die Presszange integriert wird.
1. Waagerechter Heftlagenstapler mit einem Tragwerk (28), in dem
- ein Förderweg (2) für einen Strom von schuppenartig angeordneten Heftlagen,
- ein Paketbildungsbereich (4) mit in einem darüberliegenden Bereich (6) angeordneten
Klappenanleger (8) zum Anlegen von Klappen (13), sowie
- eine mit Zangenschenkeln (25, 26) versehene Presszange (5) zum Zusammenpressen des
gebildeten Pakets (51) vor dem Bindevorgang desselben nacheinander angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenanleger (8) oberhalb der Zangenschenkel (25, 26) und in der Presszange
(5) integriert ist, und dass der Klappenanleger (8) derart gestaltet ist, dass er
in der Lage ist, gleichzeitig zwei voneinander entfernte Klappen (13) entlang der
Zangenschenkel (25, 26) abzusenken die dann bei der Schliessbewegung der Zangenschenkel
gegen die Enden des fertigen Pakets (51) angelegt werden.
2. Stapler, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenanleger (8) aus zwei Trag- und Förderbahnen (15, 16) der zwei vorgesehenen
aus Klappen (13) gebildeten Klappenpakete (11, 12) besteht, welche Trag- und Förderbahnen
mit einer Vorrichtung (21, 24) zum Vorschub der Klappenpakete (11, 12) von einer mittleren
Lage aus nach den Seitenwänden (9, 10) des Klappenanlegers (8) hin in Wirkverbindung
stehen, dass zwischen den Seitenwänden (9, 10) und den darunterliegenden Zangenschenkeln
(25, 26) Gleit-und Halteführungen (47) der zu überführenden Klappen (13) angeordnet
sind und dass ausserhalb der Seitenwände (9, 10) Ausziehmittel (29, 30) der Klappen
(13) vorgesehen sind, die dazu geeignet sind, die Klappen (13) an den Führungen (47)
entlang auf die Schenkel (25, 26) der Zange (5) zu überführen.
3. Stapler, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Trag-und Förderbahnen (15, 16) der Klappenpakete (11, 12) aus ringförmig
und zwischen Umlenkrollen (17, 18, 20, 19) geführten Riemen bestehen, dass in den
äusseren Umlenkwalzen (17, 19) jeweils ein Freilauf angeordnet ist, der mit der Umlenkwalze
(17, 19) und mit einem Schwenkhebel (21, 22) in Wirkverbindung steht und dass die
Schwenkhebel (21, 22) durch eine Zugstange miteinander verbunden sind, die wenigstens
eine Schubvorrichtung (24), zum Beispiel eine Kolben-Zylinder-Einheit, umfasst.
4. Stapler, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleit- und Halteführungen (47) der überführten Klappen (13) zwei einander keilförmige
Flügel (40, 41) aufweisen, die (in 42, 43) schwenkbar angelenkt sind und durch Federn
(44, 45) gegen den entsprechenden Anschlag bzw. Schenkel (25, 26) der Zange (5) in
Schliesstellung vorgespannt sind.
5. Stapler, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausziehmittel(29, 30) der Klappen (13) aus Zähnen (31, 32) bestehen, denen jeweils
Mittel zur senkrechten Hin- und Herbewegung, zum Beispiel eine schaftlose Kolben-Zylinder-Einheit
(34, 35), zugeordnet sind.
6. Stapler, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausziehzähne (31, 32) als wie Sperrnocken angelenkte Zähne ausgebildet sind,
die bei der Ausziehbewegung zum Absenken der Klappen (13) durch das eigene Gewicht
waagerecht positioniert sind und beim Rücklauf frei nach unten schwingen.
1. Horizontal signature-stacker having a support framework (28), wherein
- a conveying path (2) for a flow of signatures arranged in overlapping array,
- a stack-forming region (4) having a cover feeder (8) for feeding covers (13) which
is disposed in an overlying region (6), and
- a press clamp (5) which is provided with clamping limbs (25, 26) to compress the
formed stack (51) prior to said stack being bound
are arranged in a successive manner,
characterised in that the cover feeder (8) is integrated above the clamping limbs
(25, 26) and in the press clamp (5), and that the cover feeder (8) is formed in such a
manner that it is capable of simultaneously lowering two covers (13), which are remote
from each other, along the clamping limbs (25, 26), which covers are then placed against
the ends of the completed stack (51) during the closing movement of the clamping limbs.
2. Stacker according to claim 1, characterised in that the cover feeder (8) consists of two support and conveying tracks (15, 16) of the
two provided cover stacks (11, 12) formed from covers (13), which support and conveying
tracks are operatively connected to a device (21, 24) for the purpose of advancing
the cover stacks (11, 12) from a middle position towards the sidewalls (9, 10) of
the cover feeder (8), that between the sidewalls (9, 10) and the underlying clamping
limbs (25, 26) there are disposed sliding and holding guides (47) of the covers (13)
which are to be conveyed, and that outside the sidewalls (9, 10) extraction means
(29, 30) of the covers (13) are provided which are suitable for conveying the covers
(13) along the guides (47) on to the limbs (25, 26) of the clamp (5).
3. Stacker according to claim 2, characterised in that the two support and conveying tracks (15, 16) of the cover stacks (11, 12) consist
of belts which are guided in a circular manner and between deflecting rollers (17,
18, 20, 19), that in the outer deflecting rollers (17, 19) there is disposed in each
case a freewheel which is operatively connected to the deflecting roller (17, 19)
and to a swivel lever (21, 22), and that the swivel levers (21, 22) are mutually connected
by means of a connecting rod which comprises at least one pushing device (24), for
example a piston-cylinder unit.
4. Stacker according to claim 2, characterised in that the sliding and holding guides (47) of the conveyed covers (13) comprise two mutually
wedge-shaped blades (40,41) which are pivotally articulated (in 42, 43) and are biassed
in the closed position by springs (44, 45) against the corresponding stop or limb
(25, 26) of the clamp (5).
5. Stacker according to claim 2, characterised in that the extraction means (29, 30) of the covers (13) consist of teeth (31, 32), which
are allocated in each case means for the vertical reciprocating movement, for example
a shaft-less piston-cylinder unit (34, 35).
6. Stacker according to claim 5, characterised in that the extraction teeth (31, 32) are formed as teeth which are articulated in the manner
of blocking cams and which during the extraction movement for lowering the covers
(13) are positioned horizontally by means of their own weight and swing freely downwards
during the return movement.
1. Empileur de cahiers horizontal avec un appareil porteur (28), dans lequel sont disposés
successivement
- un chemin de convoyage (2) pour un flux de cahiers disposé à la manière d'écailles,
- une zone de formation de paquet (4) avec un applicateur de volets (8) disposé dans
une zone située au-dessus (6) pour l'application de volets (13) et
- une pince de compression (5) pourvue de branches de pince (25, 26) pour comprimer
le paquet formé (51) avant l'opération de liage de celui-ci,
caractérisé en ce que l'applicateur de volets (8) est intégré au-dessus des branches de pince (25, 26)
et dans la pince de compression (5), et
en ce que l'applicateur de volets (8) est configuré de telle sorte qu'il est en mesure d'abaisser
simultanément deux volets (13) espacés l'un de l'autre le long des branches de pince
(25, 26) qui, lors du mouvement de fermeture des branches de pince, sont appliqués
contre les extrémités du paquet fini (51).
2. Empileur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'applicateur de volets (8) est constitué de deux chemins de support et de convoyage
(15, 16) des deux paquets de volets (11, 12) prévus, formés par les volets (13), lesdits.
chemins de support et de convoyage étant en liaison active avec un dispositif (21,
24) pour faire avancer les paquets de volets (11, 12) à partir d'une position médiane
vers les parois latérales (9, 10) de l'applicateur de volets (8), en ce que sont disposés entre les parois latérales (9, 10) et les branches de pince (25, 26)
situées en dessous des guidages de coulissement et de maintien (47) des volets (13)
à transférer et que sont prévus à l'extérieur des parois latérales (9, 10) des moyens
de traction (29, 30) des volets (13) qui conviennent pour transférer les volets (13)
le long des guidages (47) sur les branches (25, 26) de la pince (5).
3. Empileur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux chemins de support et de convoyage (15, 16) des paquets de volets (11, 12)
sont constitués de courroies guidées en forme d'anneau et entre des rouleaux de renvoi
(17, 18, 20, 19), en ce qu'il est disposé dans les rouleaux de renvoi extérieurs (17, 19) respectivement une
roué libre qui est en liaison active avec le rouleau de renvoi (17, 19) et avec un
levier pivotant (21, 22) et en ce que les leviers pivotants (21, 22) sont reliés entre eux par un tirant qui comprend au
moins un dispositif de poussée (24), par exemple une unité à piston et à cylindre.
4. Empileur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les guidages de coulissement et de maintien (47) des volets transférés (13) présentent
deux ailettes (40, 41) en forme de coin qui sont articulées d'une manière pivotante
(en 42, 43) et qui sont précontraintes par des ressorts (44, 45) contre la butée respectivement
branche correspondante (25, 26) de la pince (5) en position de fermeture.
5. Empileur selon la revendication 2, caractérisé en ce que les moyens de traction (29, 30) des volets (13) sont constitués de dents (31, 32)
auxquelles sont associés respectivement des moyens en vue d'un déplacement vertical
en va-et-vient, par exemple une unité à piston et à cylindre (34, 35) sans tige.
6. Empileur selon la revendication 5, caractérisé en ce que les dents de traction (31, 32) sont réalisées sous forme. de dents articulées à la
manière de cames de blocage qui, lors du mouvement de traction pour l'abaissement
des volets (13) sont positionnées horizontalement en raison du poids propre et qui,
lors du retour, pivotent librement vers le bas.