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(11) |
EP 0 741 377 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.1999 Patentblatt 1999/31 |
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Anmeldetag: 12.04.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G08G 1/017 |
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System zur Überwachung des Strassenverkehrs
Road traffic control system
Système de surveillance du trafic routier
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
03.05.1995 DE 19516083
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.11.1996 Patentblatt 1996/45 |
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Patentinhaber: Nemesys Gesellschaft für neue Messsysteme mbH |
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45138 Essen (DE) |
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Erfinder: |
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- Buchner, Albrecht
N.Rd., Tien-Mou
Taipei 111, (TW)
- Buchner, Christoph, Dipl.-Ing.
35708 Haiger (DE)
- Kuipers, Ulrich, Prof.Dr.Ing.
57462 Olpe (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Dr. Solf & Zapf |
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Postfach 13 01 13 42028 Wuppertal 42028 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Überwachung des Straßenverkehrs
zwecks Feststellung von Regelverstößen, wie insbesondere zu schnelles Fahren, Weiterfahren
bei rotem Ampelsignal, zu geringer Sicherheitsabstand und/ oder dergleichen, wobei
mit mindestens einem Objektsensor Objekte überwacht und in Abhängigkeit von deren
sensorisch erfaßten Bewegungen bzw. Positionen Ausgangssignale als Istwerte erzeugt
werden, die in einer mit dem Objektsensor verbundenen Auswerteinrichtung verarbeitet
und mit vorbestimmten Soll- bzw. Grenzwerten verglichen werden, und wobei im Falle
eines als Abweichung des Istwertes vom jeweiligen vorbestimmten Soll- bzw. Grenzwert
festgestellten Regelverstoßes ein Auslösesignal erzeugt wird, welches eine Erfassung
eines Bildes des jeweiligen Objektes mittels einer Kamera zusammen mit Daten über
den jeweiligen Regelverstoß bewirkt, wobei im Falle eines festgestellten Regelverstoßes
das erfaßte Bild zusammen mit den zugehörigen Daten als elektrische Datensignale über
eine Datenverbindung an eine von dem Objektsensor und der Auswerteinrichtung entfernt
liegende Erfassungsstation zwecks Speicherung und/oder weitergehender Auswertung übertragen
wird.
[0002] Zur Geschwindigkeitsmessung sind zunächst stationäre und mobile Radargeräte oder
mobile Lasermeßgeräte, sogenannte Laserpistolen, bekannt. Bei den zuletzt genannten
Lasergeräten ist von Nachteil, daß aufgrund des stark gebündelten Laserstrahls das
Gerät manuell dem sich bewegenden Objekt nachgeführt werden muß. Hierzu muß das Gerät
üblicherweise unmittelbar vor dem Auge gehalten werden, wobei sich herausgestellt
hat, daß dies die Gesundheit des Auges der Bedienungsperson, aber auch des oder der
Insassen des jeweiligen gemessenen Fahrzeugs gefährden kann. Ferner ist bekannt, zur
Messung von Geschwindigkeit oder zur Überprüfung des Anhaltens z.B. vor roten Lichtsignalanlagen
Induktionsschleifen in der Fahrbahn oder Lichtschranken zu verwenden. Die bekannten
Systeme arbeiten folglich mit verschiedenartigen Meßeinrichtungen und dabei entweder
ohne Bilderfassung, wobei aufgrund des dadurch notwendigen sofortigen Anhaltens des
jeweiligen Verkehrsteilnehmers zwecks Feststellung der Personalien ein hoher Personalaufwand
erforderlich ist, oder aber mit einer fotochemischen Bilderfassung (Fotografie), was
ebenfalls zu einem sehr hohen Aufwand und zu hohen Kosten für die Wartung und Verwaltung
führt. So muß das Filmmaterial in bestimmten Zeitabständen manuell gewechselt, zeitintensiv
transportiert und verarbeitet und schließlich auch manuell zur Kennzeichen- und Halterfeststellung
ausgewertet werden. Alles dieses und auch das anschließende Versenden von Bußgeldbescheiden
erfordert einen außerordentlich hohen Personal- und Verwaltungsaufwand. Zudem besteht
eine extrem hohe Ausfallquote; beispielsweise durch frühzeitigen Verbrauch des Filmmaterials
können nachfolgende Regelverstöße nicht mehr erfaßt werden. Schließlich sind die bekannten
Systeme auch stark sabotage- bzw. vandalismusgefährdet, wobei durch eine Zerstörung
oder einen Diebstahl des Filmmaterials ein zuvor erfaßter "Verkehrssünder" sich einem
Bußgeld oder einer Strafverfolgung entziehen könnte.
[0003] Es sind deshalb auch bereits Systeme der eingangs beschriebenen, dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 entsprechenden Art bekannt, und zwar aus jedem der Dokumente WO-A-93/21617
und DE-A-34 22 764. Dabei wird jeweils bei einem mittels eines Objektsensors und einer
Auswerteeinheit erfaßten Regelverstoß eine Kamera zur Aufnahme eines Bildes des Objektes
angesteuert, und dieses Bild wird dann zusammen mit zugehörigen Informationen elektronisch
aufbereitet und über eine Datenverbindung an eine entfernt liegende Erfassungsstation
übertragen.
[0004] Bei dem in der WO-A-93/21617 beschriebenen System sind als Objektsensor Erfassungsmittel
(detection means) in Form von zwei in Schlitzen der Fahrbahn angeordneten Detektoren
(offensichtlich nach Art von Induktionsschleifen) vorgesehen, während gemäß der DE-A-34
22 764 eine Meßanordnung mit zwei quer über die Fahrbahn verlaufenden Lichtschranken
vorgesehen sein soll. In beiden Fällen handelt es sich somit um straßenbezogene Sensorelemente
hauptsächlich zur Geschwindigkeitserfassung. Vor allem Lichtschranken sind natürlich
sehr leicht manipulierbar und unterliegen einer sehr hohen Sabotagegefahr, weil ihre
Funktion sehr leicht z.B. durch zur Unterbrechung des Lichtstrahls plazierte Gegenstände
gestört werden kann. Induktionsdrähte bzw. -schleifen müssen in die Fahrbahndecke
eingelassen werden, was einen recht hohen Montageaufwand darstellt.
[0005] Weiterhin ist aus der WO-A-93/19441 ein "Objekt-(Bildschirm-) Überwachungssystem"
(monotoring system) bekannt. Damit sollen Objekte durch permanente Bilderfassung (Video-Überwachung)
überwacht werden. Dazu ist eine Objekterfassung mittels einer Vielzahl von Kameras
(detection cameras) vorgesehen, mit denen eine ständige Bilderfassung (monitoring)
der jeweiligen Objekte auf ihrer Fahrt über einen bestimmten Verkehrsweg hinweg erfolgt.
Anhand dieser ständig überwachten Bilder wird festgestellt, ob es sich bei dem jeweiligen
Fahrzeug um einen bestimmten Fahrzeugtyp, z.B. einen LKW, handelt, und dann kann eventuell
noch ein spezielles Bild (praktisch als Standbild) mittels einer zusätzlichen Kamera
(image acquisition camera) erfaßt werden. Dabei werden aber jedenfalls zunächst die
mittels der detection cameras ständig erfaßten Bilder an eine control station übermittelt,
also nicht nur die bei speziellen Anlässen erfaßten (Stand-)Bilder der acquisition
cameras.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein universell für verschiedenartige
Überwachungssituationen einsetzbares Verkehrsüberwachungssystem zu schaffen, mit dem
der zeitliche und personelle Aufwand für den Betrieb und die Wartung sowie auch die
Sabotagegefahr auf ein Mindestmaß reduziert und dabei auch die Erfassungssicherheit
erheblich gesteigert werden können.
[0007] Erfindungsgemäß ist dazu vorgesehen, daß der Objektsensor als Lasersensor ausgeführt
ist, der mit einem in Richtung des Objektes optisch aufgeweitet ausgesandten Laserstrahl
arbeitet. Hierdurch ist es vorteilhafterweise möglich, den Objektsensor stationär
innerhalb eines Schutzgehäuses (beispielsweise in Form eines sog. "Starenkastens")
unterzubringen, so daß er relativ gut vor Sabotageakten geschützt werden kann. Durch
den Einsatz eines Lasersensors wird eine hohe Erfassungsgenauigkeit gewährleistet.
[0008] Zweckmäßigerweise erfolgt die Übertragung des Bildes und der zugehörigen Zusatzdaten
unverzüglich nach der Erfassung des jeweiligen Regelverstoßes und vorzugsweise nach
einer erfolgten Zwischenspeicherung in der Auswerteeinrichtung, wobei durch die bevorzugt
vorgesehene Zwischenspeicherung im Falle einer Übertragungsschwierigkeit die Möglichkeit
einer wiederholten Übertragung der Bild- und Zusatzdaten besteht.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen System handelt es sich - in an sich bekannter Weise - um
ein praktisch bedienerloses, automatisches Überwachungssystem, wodurch sich der Personal-
und Verwaltungsaufwand wesentlich reduziert. So ist es insbesondere überflüssig, Filmmaterial
auszuwechseln und fotochemisch zu verarbeiten, da ja die Bilder zusammen mit den zusätzlichen
Daten elektronisch übermittelt und ausgewertet werden. Die unverzügliche Übermittlung
der Daten beseitigt zudem auch die Gefahr, daß Bilder als Beweismaterial zerstört
oder gestohlen werden können, denn die Zerstörung der Kamera kann nicht das Bild vernichten,
da dieses ja zusammen mit den Zusatzinformationen bereits in Form von elektrischen,
insbesondere digitalen Signalen übertragen und insbesondere auf CD-ROM zwecks Dokumentation
gespeichert worden ist. Dabei ist von Vorteil, daß praktisch kaum die Möglichkeit
eines unberechtigten Eingriffs in die zentrale Erfassungsstation besteht.
[0010] Im Rahmen des erfindungsgemäßen Systems werden bevorzugt externe Überwachungsstationen
eingesetzt, die hinsichtlich ihres technischen Aufbaus grundsätzlich gleichartig,
"universell" ausgebildet sind, dabei aber dennoch wahlweise für die Überwachung verschiedener
Verkehrssituationen verwendet werden können. Dies wird durch eine entsprechende, rechnergestützte
Auswertung der Ausgangssignale des Objektsensors erreicht. So kann der eigentliche
Laser-Objektsensor insbesondere in allen Fällen gleich als Abstandssensor ausgebildet
sein, der nach dem Laufzeitverfahren arbeitet. Über die vorzugsweise digitale Auswertung
von dessen zeitabhängigen Abstandssignalen können das Anhalten oder Durchfahren, die
Geschwindigkeit, der (Sicherheits-)Abstand und auch die Anzahl der Fahrzeuge ermittelt
werden. So wird das Anhalten über die zeitliche Konstanz des zeitabhändigen Abstandssignals
ermittelt, die Geschwindigkeit wird über die zeitliche Ableitung des Abstandssignals
festgestellt und der Abstand zweier Fahrzeuge über die Zeitdifferenz zwischen zwei
gleichen Pegeln des zeitabhängigen Abstandssignals. Dabei kann der Abstand zweier
Fahrzeuge z.B. in Metern auch über die Geschwindigkeit ermittelt werden. Die Anzahl
der Fahrzeuge, d.h. das jeweilige Verkehrsaufkommen, wird über eine Zählung der Meßereignisse
bzw. Abstandsänderungen ermittelt.
[0011] Auf diese Weise kann im Falle eines als Abweichung der jeweiligen sensorisch erfaßten
"Istsignale" von vorgegebenen oder einstellbaren "Soll- bzw. Grenzwerten" festgestellten
Regelverstoßes, z.B. eines gemessenen, zu geringen Abstandes, einer zu hohen Geschwindigkeit
und/oder im Falle des festgestellten Überfahrens einer roten Lichtsignalanlage oder
eines Stoppschildes, automatisch ein insbesondere digitales Bild aufgenommen werden,
welches dann über ein Interface in ein Rechnermodul der Auswerteinrichtung eingelesen
und dort mit den fallspezifischen Zusatzinformationen über Zeit, Ort, Geschwindigkeit,
Abstand usw. versehen wird. Die Signale können dann komprimiert, zwischengespeichert
und über die Datenverbindung, insbesondere über das ISDN-Netz der Deutschen Telekom,
automatisch an die zentrale Erfassungsstation übermittelt werden. Dort wird in einem
weiteren Rechner das Bild empfangen, das Fahrzeugkennzeichen kann dann über eine geeignete
Bildverarbeitungssoftware automatisch erkannt werden, und es kann über einen geeigneten
Rechnerverbund dann auch automatisch der Fahrzeughalter festgestellt werden. Zudem
ist es vorteilhafterweise möglich, über eine gespeicherte Bußgeldtabelle auch das
jeweilige Bußgeld festzulegen sowie automatisch den Bußgeldbescheid auszudrucken und
zu versenden. Gegebenenfalls erfolgt dann auch noch eine automatische Überwachung
der Zahlungseingänge aus den Bußgeldbescheiden mit eventuellem Absenden von Mahnungen
oder dergleichen Folgemaßnahmen.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen
sowie der folgenden Beschreibung enthalten.
[0013] Anhand von mehreren in der Zeichnung veranschaulichten praktischen Ausführungs- bzw.
Anwendungsbeispielen des erfindungsgemäßen Systems soll nun die Erfindung näher erläutert
werden. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- Komponenten des erfindungsgemäßen Systems in einer Anordnung zur Überwachung der Geschwindigkeit
eines Fahrzeugs und/oder des Abstandes zwischen zwei Fahrzeugen,
- Fig. 2
- Komponenten des erfindungsgemäßen Systems in einer gegenüber Fig. 1 ergänzten Anordnung
zur zusätzlichen Überwachung des Anhaltens oder Durchfahrens im Falle eines Rotlichtsignals
und
- Fig. 3
- eine Anordnung ähnlich Fig. 2 zur Erfassung des "Überfahrens" eines Stoppschildes.
[0014] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche bzw. sich funktionell entsprechende
Teile und Komponenten stets mit den gleichen Bezugszeichen versehen, so daß sie in
der Regel jeweils nur einmal beschrieben werden.
[0015] Ein erfindungsgemäßes Verkehrsüberwachungssystem besteht als wesentliche "Hauptkomponenten"
aus mindestens einer externen, d.h. am Ort der jeweils gewünschten Verkehrsüberwachung
anzuordnenden Überwachungsstation 2 und einer entfernt liegenden ("zentralen") Erfassungsstation
4, wobei die Überwachungsstation 2 mit der Erfassungsstation 4 über eine Datenverbindung
6 verbunden ist, die zu einem leitungsgebundenen (elektrische Leiter/Lichtleiter)oder
drahtlosen (öffentlichen) Datennetz gehört, insbesondere zum ISDN-Netz 8 der Deutschen
Telekom oder zu einem Funknetz bzw. digitalen Funktelefonnetz 10 (s. Fig.3). In der
Praxis wird natürlich eine Vielzahl von externen Überwachungsstationen 2 vorgesehen
sein, die dann jeweils an bestimmten Stellen bzw. "Verkehrsbrennpunkten" angeordnet
und jeweils über eine Datenverbindung 6 mit der "zentralen" Erfassungsstation 4 verbunden
werden.
[0016] Zweckmäßigerweise ist jede Überwachungsstation 2 grundsätzlich gleichartig und insbesondere
"modular" aufgebaut; sie besteht zumindest aus einem Sensormodul 12, einem Auswert-
bzw. Rechnermodul 14, einem Kameramodul 16 vorzugsweise mit Blitzeinrichtungsmodul
18, insbesondere einem Zwischenspeichermodul 20 sowie einem Daten-Schnittstellenmodul
22. Dabei weist der Sensormodul 12 einen Objektsensor 24 auf, der erfindungsgemäß
als Laser-Abstandssensor ausgebildet ist, der - um eine stationäre Anordnung möglich
zu machen - mit einem optisch aufgeweiteten Laserstrahl 26 arbeitet, was ein Nachführen
des Strahls bezüglich der sich bewegenden Objekte 28 (insbesondere Kraftfahrzeuge)
überflüssig macht.
[0017] Der Auswert- bzw. Rechnermodul 14 bildet den wesentlichen Teil einer Auswerteinrichtung
30, die die Meßwerte des Objektsensors 24 durch geeignete Rechneroperationen dahingehend
auswertet, ob ein Regelverstoß des jeweiligen Objektes 28 vorliegt oder nicht.
[0018] Der Kameramodul 16 weist eine Kamera 32 auf, bei der es sich vorzugsweise um eine
digitale (elektronische) Einzelbildkamera (z.B. sog. "CCD-Kamera") handelt.
[0019] Mit dem erfindungsgemäßen System wird der Straßenverkehr laufend oder aber nur während
bestimmter, beispielsweise durch einen Zufallsgenerator festgelegter Zeiten durch
den Objektsensor 24 überwacht. Ergibt die rechnerische Auswertung durch die Auswerteinrichtung
30, daß ein Verstoß gegen bestimmte Verkehrsregeln (Straßenverkehrsordnung) vorliegt,
so wird ein Auslösesignal erzeugt, welches die Erfassung eines Bildes des jeweiligen
Objektes mittels der Kamera 32 zusammen mit Daten über den jeweiligen Regelverstoß
bewirkt. Das erfaßte Bild wird zusammen mit den zugehörigen Daten über die Datenverbindung
6 an die zentrale Erfassungsstation 4 zwecks Speicherung und/oder weitergehender rechnerischer
Auswertung übertragen. Die erfolgte Übertragung wird vorzugsweise von der Erfassungsstation
4 an die jeweils übermittelnde Überwachungsstation 2 rückgemeldet; bei ausbleibender
Rückmeldung erfolgt automatisch eine nochmalige bzw. mehrmalige Übertragung, bis die
ordnungsgemäße Rückmeldung eingeht. Hierzu werden die Bild- und Zusatzdaten in dem
Zwischenspeichermodul 20 zwischengespeichert, wobei die Daten frühestens nach erfolgter
Übertragungs-Rückmeldung gelöscht werden.
[0020] In der zentralen Erfassungsstation 4 können die als elektrische Datensignale übertragenen
Bilder und Daten dann rechnerisch in praktisch beliebiger Weise ausgewertet werden.
So ist es insbesondere möglich, eine automatische Kennzeichen-Erkennung sowie Halter-Feststellung
zu veranlassen, wozu die Erfassungsstation 4 zweckmäßigerweise mit weiteren Datenspeichern
34 beispielsweise von Kfz-Zulassungsstellen vernetzt ist, und zwar vorzugsweise ebenfalls
über Datenverbindungen 6. Ferner kann auch eine automatische Ermittlung von Bußgeldern
sowie ein automatisches Absenden von Bußgeldbescheiden erfolgen.
[0021] Das erfindungsgemäße System kann vorteilhafterweise auch mit einer Selbstüberwachung
insbesondere der externen Überwachungsstationen 2 gegen Sabotage und Vandalismus ausgerüstet
sein. Hierzu kann die bzw. jede externe Überwachungsstation 2 mindestens einen zusätzlichen
Bewegungs- und/oder Berührungsmelder aufweisen, der im Falle einer Annäherung und/oder
Manipulation durch eine unberechtigte Person einen Alarm bewirkt und insbesondere
eine Alarmübertragung über die Datenverbindung 6 und/oder eine Erfassung und Übertragung
eines Bildes der unberechtigten Person auslöst. Hierzu kann es zweckmäßig sein, der
externen Überwachungsstation 2 zumindest eine zweite Überwachungsstation 2 derart
zuzuordnen, daß jede Station 2 im Bild-Erfassungsbereich der jeweils anderen Station
2 liegt. Hierdurch ist eine gegenseitige Bilderfassung möglich, um so auch unberechtigte
Personen bildlich erfassen zu können, die sich der jeweils anderen, gegenüberliegenden
Überwachungsstation zu unlauteren Zwecken nähern. Somit wird durch jeweils zwei Kameras
32 eine gegenseitige Überwachung der Überwachungsstationen 2 realisiert, wobei gleichzeitig
auch ein Objekt 28 von vorne und hinten "fotografiert" werden kann.
[0022] Das erfindungsgemäße System kann vorteilhafterweise auch unabhängig von festgestellten
Regelübertretungen verwendet werden, so beispielsweise zur Durchführung von Fahndungen
nach beispielsweise gestohlenen Fahrzeugen. Hierzu wird zweckmäßigerweise bereits
in der Überwachungsstation 2 bzw. in der Auswerteinrichtung 30 eine laufende, regelmäßige
Bilderfassung jedes sich vorbeibewegenden Objektes 28 mit Kennzeichen-Erkennung durchgeführt,
wobei die ermittelten Kennzeichen automatisch mit einer gespeicherten Kennzeichenliste
(Fahndungsliste) verglichen werden und im Falle einer festgestellten Übereinstimmung
eine bestimmte Meldefunktion ausgelöst wird. Bei dieser Meldefunktion kann es sich
um einen Alarm handeln, der vorzugsweise zusammen mit dem Kennzeichen unmittelbar
an eine vorgegebene Rufnummer, beispielsweise eine Polizeistation, übertragen wird.
Die in der Überwachungsstation 2 jeweils gespeicherte Kennzeichenliste kann dabei
vorteilhafterweise über die Datenverbindung 6 jeweils aktualisiert werden.
[0023] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die sensorisch erfaßten Daten
insbesondere bezüglich der jeweiligen Geschwindigkeiten, Sicherheitsabstände und/oder
des jeweiligen Verkehrsaufkommens zusätzlich auch zur Steuerung von automatischen
(elektronischen) Verkehrszeichen bzw. Warntafeln oder dergleichen ausgewertet. Hierdurch
ist es möglich, die Verkehrsteilnehmer beispielsweise frühzeitig auf Gefahrenquellen,
wie Verkehrsstaus, aufmerksam zu machen.
[0024] Darüber hinaus kann das Überwachungssystem auch mit zusätzlichen Luftqualitätssensoren,
insbesondere Schadstoffsensoren, ausgerüstet sein, deren Ausgangsgröße vorzugsweise
ebenfalls zur Steuerung von automatischen Verkehrszeichen bzw. Warntafeln oder dergleichen
ausgewertet wird. Es können auch automatisch Meldungen an entsprechende Behörden und/oder
Medien (Verkehrsfunk) ausgelöst werden, wenn unzulässig hohe Schadstoffkonzentrationen
erfaßt werden.
[0025] Die Überwachungsstationen 2 können vorteilhafterweise sehr leicht in Lichtsignalanlagen
(Ampeln) und/oder Verkehrsschildern integriert oder als Zusatzgeräte angebaut sein.
Dabei ist jede Überwachungsstation 2 grundsätzlich portabel, so daß im Falle eventueller
Störungen auch ein einfacher Austausch möglich ist.
[0026] Wird das erfindungsgemäße System zur Überwachung des Anhaltens bzw. Durchfahrens
während der Rotphase einer Lichtsignalanlage eingesetzt, so kann es während der Grün-
und Gelbphase vorteilhafterweise auf eine Geschwindigkeitsüberwachung "umgeschaltet"
werden.
1. System zur Überwachung des Straßenverkehrs zwecks Feststellung von Regelverstößen,
wie insbesondere zu schnelles Fahren, Weiterfahren bei rotem Ampelsignal, zu geringer
Sicherheitsabstand und/oder dergleichen, wobei mit mindestens einem Objektsensor (24)
Objekte überwacht und in Abhängigkeit von deren sensorisch erfaßten Bewegungen bzw.
Positionen Ausgangssignale als Ist-Werte erzeugt werden, die in einer mit dem Objektsensor
(24) verbundenen Auswerteinrichtung (30) verarbeitet und mit vorbestimmten Soll- bzw.
Grenzwerten verglichen werden, und wobei im Falle eines als Abweichung des Istwertes
vom jeweiligen vorbestimmten Soll- bzw. Grenzwert festgestellten Regelverstoßes ein
Auslösesignal erzeugt wird, welches eine Erfassung eines Bildes des jeweiligen Objektes
mittels einer Kamera (32) zusammen mit Daten über den jeweiligen Regelverstoß bewirkt,
wobei im Falle eines festgestellten Regelverstoßes das erfaßte Bild zusammen mit den
zugehörigen Daten als elektrische Datensignale über eine Datenverbindung (6) an eine
von dem Objektsensor (24) und der Auswerteinrichtung (30) entfernt liegende Erfassungsstation
(4) zwecks Speicherung und /oder weitergehender Auswertung übertragen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Objektsensor (24) als Lasersensor ausgeführt ist, der mit einem in Richtung
des Objektes (28) optisch aufgeweitet ausgesandten Laserstrahl (26) arbeitet.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die zu übertragenden Datensignale in der Auswerteinrichtung (30) zwischengespeichert
werden, wobei diese Zwischenspeicherung erst nach erfolgter Übertragung an die Erfassungsstation
(4) gelöscht wird.
3. System nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bild- und Datenübertragung digital erfolgt, insbesondere über ein leitungsgebundenes
oder drahtloses Datennetz.
4. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassung des Bildes digital erfolgt, insbesondere als digitales Einzelbild.
5. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch einen modularen Aufbau zumindest der externen, sensorseitigen Systemkomponenten,
wobei eine externe Überwachungsstation (2) zumindest ein Sensormodul (12), ein Auswert-bzw.
Rechnermodul (14), ein Kameramodul (16) vorzugsweise mit Blitzeinrichtungsmodul (18),
insbesondere ein Zwischenspeichermodul (20) sowie ein Daten-Schnittstellenmodul (22)
aufweist.
6. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
gekennzeichnet durch eine Selbstüberwachung insbesondere der externen Systemkomponenten gegen Sabotage
und Vandalismus.
7. System nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die externe Überwachungsstation (2) mindestens einen zusätzlichen Bewegungs-
und/oder Berührungsmelder aufweist, der im Falle einer Annäherung und/oder Manipulation
durch eine unberechtigte Person einen Alarm, insbesondere eine Alarmübertragung über
die Datenverbindung (6) und/oder eine Erfassung und Übertragung eines Bildes der unberechtigten
Person auslöst.
8. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der externen Überwachungsstation (2) zumindest eine zweite Überwachungsstation
(2) derart zugeordnet ist, daß jeweils die eine Station (2) im Bild-Erfassungsbereich
der anderen Station (2) liegt.
9. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß anhand des erfaßten Bildes eine automatische Erkennung des jeweiligen Kfz-Kennzeichens
und insbesondere auch eine automatische Fahrzeughalter-Feststellung, vorzugsweise
mit anschließendem automatischen Versenden von Bußgeldbescheiden und gegebenenfalls
Überwachung der Zahlungseingänge, erfolgt.
10. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die sensorisch erfaßten Daten insbesondere bezüglich der jeweiligen Geschwindigkeiten,
Sicherheitsabstände, und /oder des jeweiligen Verkehrsaufkommens zur Steuerung von
automatischen Verkehrszeichen bzw. Warntafeln oder dergleichen ausgewertet werden.
11. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Überwachungsstation (2) - gegebenenfalls auch unabhängig von Regelverstößen
- eine regelmäßige Bilderfassung jedes Objektes mit Kennzeichen-Erkennung erfolgt,
wobei alle Kennzeichen automatisch mit einer gespeicherten, insbesondere über die
Datenverbindung eingebbaren Kennzeichenliste verglichen werden und im Falle einer
festgestellten Übereinstimmung eine bestimmte Meldefunktion ausgelöst wird.
12. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch zusätzliche Luftqualitätssensoren, insbesondere Schadstoffsensoren, deren Ausgangsgröße
vorzugsweise zur Steuerung von automatischen Verkehrszeichen bzw. Warntafeln oder
dergleichen ausgewertet wird.
1. System for monitoring road traffic with the aim of detecting infringements such as,
in particular, driving too fast, driving through a red traffic light, too small a
safety distance and/or the like, it being the case that at least one object sensor
(24) is used to monitor objects and, as a function of their movements and/or positions
detected by sensing, to generate output signals as actual values which are processed
and compared with predetermined desired and/or limiting values in an evaluation device
(30) connected to the object sensor (24), and that in the case of an infringement
detected as a deviation of the actual value from the respective predetermined desired
and/or limiting value a trigger signal is generated which causes a picture to be taken
of the respective object by means of a camera (32) together with data on the respective
infringement, and that in the case of a detected infringement the picture taken is
transmitted together with the associated data as electric data signals via a data
connection (6) to a detecting station (4), situated remote from the object sensor
(24) and the evaluation device (30), for the purpose of storing and/or further evaluation,
characterized in that the object sensor (24) is designed as a laser sensor which operates
using a laser beam (26) emitted in an optically expanded fashion in the direction
of the object (28).
2. System according to Claim 1, characterized in that the data signals to be transmitted
are buffered in the evaluation device (30), this temporary store not being erased
until transmission to the detecting station (4) has been performed.
3. System according to Claim 1 or 2, characterized in that pictures and data are transmitted
digitally, in particular via a line-conducted or wireless data network.
4. System according to one or more of Claims 1 to 3, characterized in that the picture
is taken digitally, in particular as an individual digital picture.
5. System according to one or more of Claims 1 to 4, characterized by a modular design
at least of the external, sensor-side system components, an external monitoring station
(2) having at least a sensor module (12), an evaluation and/or computer module (14),
a camera module (16) preferably with a flash module (18), in particular a buffer module
(20) and a data interface module (22).
6. System according to one or more of Claims 1 to 5, characterized by self-monitoring,
in particular of the external system components against sabotage and vandalism.
7. System according to Claim 5 or 6, characterized in that the external monitoring station
(2) has at least one additional motion detector and/or touch sensor which in the event
of approach and/or manipulation by an unauthorized person triggers an alarm, in particular
the transmission of an alarm via the data connection (6) and/or taking and transmission
of a picture of the unauthorized person.
8. System according to one or more of Claims 5 to 7, characterized in that the external
monitoring station (2) is assigned at least one second monitoring station (2) in such
a way that in each case one station (2) is situated in the picture-taking region of
the other station (2).
9. System according to one or more of Claims 1 to 8, characterized in that the picture
taken is used for automatic identification of the respective motor vehicle registration
number and, in particular, also for automatically identifying the vehicle holder,
preferably followed by automatic despatch of penalty notices and, if appropriate,
monitoring of the receipts of payment.
10. System according to one or more of Claims 1 to 9, characterized in that the data detected
by sensing are evaluated, in particular, with reference to the respective speeds,
safety distances, and/or the respective traffic volume for the purpose of controlling
automatic traffic signs and/or warning panels or the like.
11. System according to one or more of Claims 1 to 10, characterized in that - if appropriate,
even independently of infringements - a picture with identification of the registration
number is taken regularly in the monitoring station (2) for each object, all the registration
numbers being automatically compared with a stored list of registration numbers, especially
one which can be input via the data connection, and a specific reporting function
being triggered in the event of detecting a correspondence.
12. System according to one or more of Claims 1 to 11, characterized by additional air-quality
sensors, in particular pollutant sensors, whose output variable is preferably evaluated
for the purpose of controlling automatic traffic signs and/or warning panels or the
like.
1. Système pour la surveillance de la circulation routière, pour la constatation d'infractions
à la réglementation comme, par exemple, une conduite trop rapide, le franchissement
d'un feu rouge, une trop faible distance de sécurité et/ou analogue, dans lequel,
au moyen d'au moins un détecteur d'objets (24), des objets sont surveillés et, selon
leurs mouvements ou positions détectés par le détecteur, il se produit des signaux
de déclenchement en qualité de valeurs réelles, qui sont traités dans un dispositif
d'exploitation (30) connecté au détecteur d'objets (24) et comparés à des valeurs
de consigne ou valeurs limites prédéterminées, et dans lequel, dans le cas d'une infraction
constatée sous la forme d'un écart entre la valeur réelle et la valeur de consigne
ou valeur limite prédéterminée correspondante, il se produit un signal de déclenchement
qui commande la saisie d'une image de l'objet considéré au moyen d'un appareil photo
(32), en même temps que de données relatives à l'infraction considérée, et, dans le
cas d'une infraction ainsi constatée, l'image saisie, ainsi que les données correspondantes
sont transmises, sous la forme de signaux de données électriques, par l'intermédiaire
d'une liaison de transmission de données (6), à une station de saisie (4) située à
distance du détecteur d'objets (24) et du dispositif d'exploitation (30), pour la
mémorisation et/ou la poursuite de l'exploitation,
caractérisé en ce que le détecteur d'objets (24) est réalisé sous la forme d'un détecteur
laser qui travaille avec un rayon laser (26) émis avec élargissement optique en direction
de l'objet (28).
2. Système selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les signaux de données à transmettre sont mis en mémoire intermédiaire
dans le dispositif d'exploitation (30), cette mémorisation intermédiaire n'étant effacée
qu'après l'exécution de la transmission à la station de saisie (4).
3. Système selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que la transmission de l'image et des données s'effectue en numérique,
en particulier par l'intermédiaire d'un réseau de données filaire ou sans fil.
4. Système selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la saisie de l'image s'effectue en numérique, en particulier
sous la forme d'une image unique numérisée.
5. Système selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4,
caractérisé par une construction modulaire, au moins des composants extérieurs du
système, côté détecteur, et dans lequel une station de surveillance extérieure (2)
comprend au moins un module de détecteur (12), un module d'exploitation ou de calcul
(14), un module d'appareil photographique (16), de préférence muni d'un module de
dispositif de flash (18), en particulier un module de mémoire intermédiaire (20) ainsi
qu'un module d'interface de données (22).
6. Système selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisé par une auto-surveillance, en particulier, des composants extérieurs du
système, contre le sabotage et le vandalisme.
7. Système selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce que la station de surveillance extérieure (2) comprend au moins
un avertisseur supplémentaire de déplacement et/ou de contact qui, dans le cas où
il est approché et/ou manipulé par une personne non autorisée, déclenche une alarme,
en particulier une transmission d'alarme par la liaison de données (6) et/ou la saisie
et la transmission d'une image de la personne non autorisée.
8. Système selon une ou plusieurs des revendications 5 à 7,
caractérisé en ce qu'au moins une deuxième station de surveillance (2) est associée
à la station de surveillance extérieure (2) de telle manière que l'une des stations
(2) se trouve dans chaque cas dans la région de saisie d'image de l'autre station
(2).
9. Système selon une ou plusieurs des revendications 5 à 8,
caractérisé en ce qu'au moyen de l'image saisie, il se produit une reconnaissance
automatique de l'immatriculation du véhicule, en particulier, également une détermination
automatique du propriétaire du véhicule, de préférence avec envoi automatique consécutif
de la contravention et éventuellement avec une surveillance des encaissements.
10. Système selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que les données saisies par les détecteurs relatives en particulier
aux vitesses, distances de sécurité et/ou à la circulation existante, sont exploitées
pour la commande des signaux de circulation automatiques ou des panneaux d'avertissement
ou analogues.
11. Système selon une ou plusieurs des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que, dans la station de surveillance (2) - y compris éventuellement
indépendamment des infractions à la réglementation - il se produit une saisie régulière
d'images de chaque objet, avec reconnaissance de l'immatriculation, toutes les immatriculations
étant comparées automatiquement à une liste d'immatriculations mémorisée, qui peuvent
en particulier être fournies par la liaison de transmission de données, et une certaine
fonction de signalisation étant déclenchée dans le cas d'une coïncidence constatée.
12. Système selon une ou plusieurs des revendications 1 à 11,
caractérisé par des détecteurs de qualité de l'air supplémentaires, en particulier
des détecteurs de pollution, dont les grandeurs de sortie sont de préférence exploitées
pour la commande de signaux de circulation automatiques ou de panneaux d'avertissement
ou analogues.