(19)
(11) EP 0 742 318 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.09.2000  Patentblatt  2000/37

(21) Anmeldenummer: 96107314.5

(22) Anmeldetag:  09.05.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E01B 1/00, E01B 19/00

(54)

Massnahmen zur Luftschallverminderung bei Schienenverkehrswegen, vornehmlich bei Festen Fahrbahnen für schienengebundenen Verkehr und Verfahren zur Durchführung der Massnahmen

Measures for the reduction of airborne noise in rail traffic especially in slab tracks for railborne traffic and method for the execution of the measures

Mesures pour la réduction du bruit aérien en trafic ferroviaire particulièrement en voies sans ballast pour trafic roulant sur rails et procédé de l'exécution des mesures


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 11.05.1995 DE 19517384
12.08.1995 DE 19529754
27.09.1995 DE 19535880
09.10.1995 DE 19537621
25.01.1996 DE 19602521

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
13.11.1996  Patentblatt  1996/46

(73) Patentinhaber: Pfleiderer Infrastrukturtechnik GmbH & Co. KG
92318 Neumarkt (DE)

(72) Erfinder:
  • Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 105 560
EP-A- 0 404 756
WO-A-90/06290
DE-A- 3 527 829
DE-U- 8 613 837
EP-A- 0 314 035
EP-A- 0 621 370
DE-A- 2 729 248
DE-A- 3 833 720
DE-U- 29 507 760
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung, wie sie gattungsmäßig im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist sowie Verfahren zur Erstellung der erfindungsgemäßen Anordnung.

    [0002] Feste Fahrbahnen für schienengebundenen Verkehr weisen gegenüber den bisher vornehmlich verwendeten Gleisen mit Schotterbettung eine wesentlich höhere Schallemission auf. Um diese zu vermindern und Umweltbelästigungen zu vermeiden, sind bei Festen Fahrbahnen besondere Maßnahmen zur Schalldämmung erforderlich.

    [0003] Der wesentliche Teil des von der Bewegung des Schienenfahrzugs verursachten Schalls trifft auf den nur in geringem Maße schalldämmende Eigenschaften aufweisenden Tragkörper des Gleises aus Schwellen und Tragplatte und wird reflektiert, oder er geht unmittelbar vom Tragkörper und den Schienen aus.

    [0004] Zur wirksamen Schalldämmung der Fahrbahn trägt ein Bündel von Maßnahmen bei, das die Fahrbahnplatte, die Schwellen und die Schienen umfaßt.

    [0005] Aufgabe der Erfindung ist es, für jeden der Teilbereiche geeignete Maßnahmen anzugeben, um eine insgesamt wirksame Schalldämmung zu erreichen oder - soweit solche Maßnahmen schon bekannt sind - diese weiterzuentwickeln und/oder zu verbessern.

    [0006] Als eine gattungsgemäße Maßnahme zur Verminderung der Schallemission des Tragkörpers des Gleises, ist es aus den deutschen Gebrauchsmustern DE G 94 17 848.8 und DE G 94 17 008.7 bekannt, schallabsorbierendes Material aus porigem Haufwerksbeton zwischen und neben den Schienen auf Festen Fahrbahnen einzubringen.

    [0007] Soweit es sich dabei um Fertigteile handelt, sind diese in der Herstellung und Verlegung aufwendig; soweit Ortbeton verwendet werden soll, erschwert dieser das Nachrichten des Gleises und die Vornahme von Reparaturen.

    [0008] Die optimale und wirtschaftlichste Dämmwirkung hätte locker geschüttetes Material wie eine feinkörnige Schotterung. Es ist ohne zusätzliche Maßnahmen jedoch nicht einsetzbar, da der Sog der überfahrenden Hochgeschwindigkeitzüge das Material aufwirbeln, die Schüttung und Schiene zerstören und den Zug gefährden würde. Die Dämmwirkung könnte noch verbessert werden durch ein Material mit nach außen bzw. oben abnehmender Korngröße. Dabei würden jedoch die unteren groben Poren durch das feinere obere Material zugesetzt und die Entwässerung beeinträchtigt werden.

    [0009] In Weiterentwicklung und Verbesserung der schallabsorbierenden Maßnahmen nach den oben genannten Veröffentlichungen, wonach hohlraumbildendes Betonmaterial in Form von Fertigteilen und/oder Ortbeton auf der Tragplatte und über den Schwellen eingebaut wird, wird erfindungsgemäß nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 vorgeschlagen, gefülltes einkörniges Haufwerk auf dem Tragkörper zu verlegen, d.h. mit einer geeigneten Umhüllung umfaßte und geformte Haufwerkspackungen zwischen und/oder seitlich neben den Schienen und auf und/oder vor den freien Oberflächen und Seitenflächen des Tragkörpers außerhalb des Fahrzeuglichtraumprofils formstabil anzuordnen. Zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Anordnung beschreiben die Ansprüche 2 bis 35. Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Schallschutzmaßnahmen besteht in der Verwendung von Packungen von begrenzter Größe, die mit geringen Kosten und ohne hohen maschinellen Aufwand - wenn gewünscht sogar vor Ort - herstellbar sind.

    [0010] Jedes dauerhaft beständig präparierbare und auf bestimmte Korngröße siebbare Material - also auch Abfallmaterial oder Holz - ist für die erfindungsgemäßen schallmindernden Maßnahmen einsetzbar. Die rundliche Form der verlegten Haufwerkspackungen in weichen Umhüllungen hat darüber hinaus gegenüber Fertigteilplatten den weiteren Vorteil, daß angewehte oder durch die Verkehrsnutzung anfallende Verunreinigungen von den Packungen abgleiten oder vom Regen abgespült werden.

    [0011] Umhüllungen für die erfindungsgemäßen Haufwerkspackungen können netzartige oder behälter- oder korbartige Gebinde sein (Ansprüche 2 bis 5). Die Packungen können auf die Feldlänge zwischen zwei Schwellen begrenzt sein oder in mehreren Lagen so verlegt sein, daß die untere Lage der Packungen Feldlänge aufweist, während die obere in fertigungstechnisch zweckmäßige Längen parallel zu den Schienen über die Schwellen durchläuft (Anspruch 6). Von unten nach oben abnehmendes Korn verbessert die Schalldämmung (Anspruch 7), was einfach bei Verlegung von Packungen in mehreren Lagen übereinander und Hautwerksfüllungen mit geringerer Korngröße in den Packungen der oberen Lagen erreichbar ist. Maßnahmen zur Erhöhung der Beständigkeit des Haufwerksmaterials beschreiben die Ansprüche 8 bis 10, Vorschläge für geeignete Gestaltungen, Werkstoffe und Werkstoffkombinationen der Umhüllungen enthalten die Ansprüche 11 bis 21.

    [0012] Kostensparende Kombinationen von erfindungsgemäßen Haufwerksumhüllungen in Verbindung mit einer Schüttung losen an sich bekannten Schottermaterials - wobei das lose Schottermaterial durch Auflast und/oder zweckmäßige Sicherung seiner Oberfläche gegen Aufwirbelung im Schienenverkehr geschützt werden muß - sind in den Ansprüchen 22 bis 28 beschrieben. Durch eine Oberflächengestaltung der Schotterung nach Anspruch 25 wird die Ablösung von Eisansätzen unter den Bahnfahrzeugen gefördert.

    [0013] Die Ansprüche 29 bis 33 betreffen Maßnahmen, um ein Verrutschen der Haufwerkspackungen auf den Schwellen - besonders bei geneigt liegenden Schwellen in Kurven - zu verhindern.
    In den Ansprüchen 34 und 35 werden zusätzliche zu Haufwerkspackungen wirkende Maßnahmen der Luftschallminderung durch entsprechende Behandlung schallemittierender Schwellenflächen angegeben.
    Durch Maßnahmen nach den Ansprüchen 36 bis 39 können erfindungsgemäß mit losem Haufwerk gefüllte Packungen nachträglich zu fest schallschluckenden Packungen umgewandelt werden, deren Umhüllungen nach der vorgesehenen Erhärtungszeit ohne Schaden für die Wirksamkeit der schallmindernden Maßnahme verrotten können.

    [0014] Die erfindungsgemäßen Packungen eignen sich in besonderem Maße für einen weitgehend automatisierten maschinellen Einbau vor Ort. Verfahren, die dem maschinellen Einbau der Packungen dienen, sind in den Ansprüchen 40 bis 43 angegeben. Maschinen, mit den die einzelnen Verfahrensschritte durchführbar sind, sind prinzipiell bekannt.

    [0015] Für eine spezielle Konstruktionsart einer Festen Fahrbahn, bei der jedoch eine kostengünstige Einschottung der Zwischenräume zwischen den Schwellen, wie sie Anspruch 22 vorschlägt, möglich ist, wird nach Anspruch 44 vorgeschlagen, die Packungen zwischen den Schwellen durch Auflagerelemente auf dem Tragkörper freitragend über die Schwelle hinweg abzustützten, um die Schwelle nicht bei ihrer Vertikalbewegung zu beeinträchtigen.

    [0016] Für eine spezielle Konstruktion einer Festen Fahrbahn, bei der die Einfederung der Schienenunterlast ganz oder teilweise durch elastische Schwellenlager bewirkt wird, muß der Bewegungsraum zwischen Schwellenunterseite und Tragkörper offen bleiben. Der Raum zwischen den Schwellen darf deshalb nicht kostengünstig eingeschottert werden. Um den Bewegungsspielraum der Schwelle nicht einzuschränken, wird daher nach Anspruch 44 vorgeschlagen, die Packungen mit Hilfe von Auflager-Fertigteilelementen freitragend über die Schwellen hinweg zu führen. In allen den Fällen, in denen die Schwellen allein für die Abhebewellen beim Überfahren zu leicht sind, kann das Auflastgewicht der Packung nach Anspruch 45 bei der Bemessung des Schwellengewichts berücksichtigt werden.

    [0017] Bei Schäden der Oberleitung durch Herabfallen des Fahrdrahtes soll durch den Fahrdraht sofort ein Kurzschluß und damit eine Schadensmeldung an die Streckenaufsicht erfolgen. Um einen Kurzschluß zu erzeugen, muß der Fahrdraht mit dem Gleis Kontakt schließen. Dies ist nur möglich, wenn nach Anspruch 46 mindestens die Packungen zwischen den Gleisen nicht über die Ebene der Schienen oder Kanten hinaus stehen.

    [0018] Die Erfindung wird anhand von Beispielen in den Figuren 1 - 9 erläutert.
    Es zeigen:
    Fig. 1 u. 2
    Schnitte durch eine erfindungsgemäße Maßnahme nach den Ansprüchen 1 u. 2, Fig. 1 senkrecht zur Gleisachse; Fig. 2 in Gleisachse.
    Fig. 3 - 7
    Schnitte durch eine Maßnahme nach den Ansprüchen 22 u. 23, Fig. 3,5 u. 6 senkrecht zur Gleisachse; Fig. 4 u. 7 in Gleisachse; Fig. 5 mit zusätzlichen Maßnahmen nach den Ansprüchen 24,25,27 u. 29; Fig. 6 mit zusätzlichen Maßnahmen nach den Ansprüchen 24 bis 26 u. 29; Fig. 7 mit der Oberflächenausbildung der losen Schotterung nach den Ansprüchen 24 u. 25.
    Fig. 8 u. 9
    Schnitte durch eine Maßnahme nach Anspruch 44; Fig. 8 senkrecht zur Gleisachse; Fig. 9 in Gleisachse.


    [0019] Auf einer Festen Fahrbahn 1 - im Beispiel bestehend aus einer auf einem Unterbau 2 durchlaufenden Tragplatte 3, auf dem mindestens in Schwellenlängsachse unverschiebliche Schwellen 4, die die Schienen 5 tragen, angeordnet sind - , sind erfindungsgemäße Haufwerkspackungen 6 um die schallemittierenden Flächen angeordnet. Die Haufwerkspackungen müssen außerhalb des Lichtraumprofils 7 der Züge verlegt sein und bestehen aus einer Umhüllung 8 und einer Füllung 9 mit losem Haufwerk (Fig. 1 u. 2). Die Umhüllungen 8 können netzartige Gewebe oder formstabil und behälterartig sein. Sie können Sack-, Schlauch- oder Mattenform aufweisen. Kostensparend können die Felder 10 zwischen den Schwellen 4 und die Seitenflächen 11 des Tragkörpers 3 sowie die Kopfseiten 12 der Schwellen 4 mit Schotter 13,14 angeschüttet werden (Fig. 3). Die offenliegenden Oberflächen 15 des Schotters 13,14 werden zweckmäßig gegen die Sogwirkung des Fahrverkehrs durch Fixiermörtel 16 oder ein stabilisierendes Gewebe 17 befestigt.

    [0020] Die auf der Tragplatte 3 verlegten Packungen 6 weisen Hohlräume 18,19 auf zur Entwässerung. Die Oberfläche 20 des Schotters 13 zwischen den Schwellen 4 ist zweckmäßig in Fahrtrichtung so geneigt ausgebildet, daß die Schüttung mit der in Fahrtrichtung liegenden Kante 21 der Schwellenoberfläche bündig und auf der der Fahrtrichtung abgekehrten entgegengesetzten Kante 22 nur ein bestimmtes Maß 23 unterhalb der Kante abschließt. Dadurch wird die Ablösung von Eisansätzen unter den Fahrzeugen bei der Fahrt gefördert. Die über die Schwellen 4 verlegten Packungen 6 werden - besonders in Gleisbögen - bei in ihrer Längsachse geneigten Schwellen durch Halter 24 nach Anspruch 29 in ihrer Lage unverschiebbar gehalten.

    [0021] Bei bestimmten Festen Fahrbahnen mit vertikal beweglichen Schwellen 4, die auf elastischen Schwellenlagern 27 gelagert sind und deren elastische Lagerung ganz oder teilweise die Einfederung der Schienen bewirken soll, könnten auf der Schwelle aufgelegte Packungen 6 beschädigt werden. Fig. 8 und 9 zeigen eine Abstützung einer über einer Schwelle 4 durchlaufenden Packung 6 auf Fertigteilelementen 25, die die Packung freitragend über der Schwelle in dem Zwischenraum 10 zwischen aufeinanderfolgenden Schwellen unmittelbar auf der Tragplatte 3 abstützen. Die Elemente 25 weisen zweckmäßig auf ihrer Unterseite Ausnehmungen für die Entwässerung der Tragplattenoberfläche auf und sind durch ihre Formgebung (strukturierte Oberflächen) und/oder ihr Material (z.B. Einkornbeton) selbst absorbierend.

    [0022] Damit bei einer Durchtrennung der Oberleitung ein Kurzschluß erzeugt wird und die Strecke gesperrt wird, muß sichergestellt werden, daß der herabfallende Fahrdraht mit den Schienen 5 Kontakt bekommen kann. Die Höhe 29 der zwischen den Schienen verlegten Packungen 6 wird deshalb zweckmäßig um ein geringes Maß unter der Höhe 28, die durch die Oberkanten der Schienen 5 bestimmt wird, gehalten.


    Ansprüche

    1. Anordnung zur Verminderung von Luftschall, vornehmlich bei Festen Fahrbahnen (1) für schienengebundenen Verkehr, der von der Schiene (5) und/oder dem aus Schwellen und Tragplatte bestehenden Tragkörper (3,4) des Gleises ausgeht und bei der die schallemittierenden Flächen der Schiene und/oder des Tragkörpers mit schallabsorbierenden Materialien verkleidet sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer geeigneten Umhüllung (8) umfaßte und geformte Packungen (6) aus losem Haufwerk zwischen und/oder seitlich neben den Schienen (5) und auf und/oder vor den freien Oberflächen und Seitenflächen des Tragkörpers (3,4) außerhalb des Fahrzeuglichtraumprofils (7) formstabil angeordnet sind.
     
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) eine netzartige Umhüllung ist, deren Maschen- bzw. Perforationsöffnungen so bemessen sind, daß sie das kleinste Haufwerkkorn nicht durchlassen.
     
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) der Packung (6) formstabil und behälter- oder korbartig ist.
     
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (6) materialsparend oben offen, d.h. ohne Deckel ausgebildet sind.
     
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 3 u. 4, dadurch gekennzeichnet, daß die der Schallquelle zugekehrten Seiten einer behälterartigen Umhüllung (8) schallabsorbierend behandelt sind.
     
    6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Haufwerkpackungen (6) in mehreren Lagen (6.1,6.2) verlegt sind, wobei die unteren Lagen (6.1) durch die Schwellenabstände (10) begrenzt sind, die oberen (6.2) wahlweise über mehrere Schwellenfelder durchlaufen.
     
    7. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngröße in den Lagen der Haufwerkspackungen (6) von unten (6.1) nach oben (6.2) abnimmt.
     
    8. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß
    zur Füllung (9) der Packungen (6) jedes auf technisch relevante Zeit korrosionsbeständige, etwa auf Gleichkorn siebbare Material verwendbar ist.
     
    9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß
    das Haufwerk (9) mit geeigneten chemischen oder biologischen Mitteln durchwurzelungsfeindlich behandelt ist.
     
    10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß
    zwischen und unter den Packungen (6) Hohlräume (18,19) zur Entwässerung der Packungen und der Fahrbahnflächen freigehalten sind.
     
    11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Umhüllung der Packung sack-, schlauch- oder mattenförmig ist.
     
    12. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) der Packungen (6) durch geeignete Beschichtung korrosionsgeschützt ist.
     
    13. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1,2,6-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) der Packungen (6) ein Gewebe aus verzinktem Maschendraht ist.
     
    14. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1,2,6-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) der Packungen (6) ein Gewebe aus korrosionsbeständigem Kunststoff- beispielsweise aus Polyäthlen, Polypropylen, Polyamid, Polycarbonat, Polyester, Polyacryl oder Gemischen aus diesen - ist.
     
    15. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1,2,6-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) der Packungen (6) aus perforierten Kunststoffolien besteht.
     
    16. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1,2,6-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) der Packungen (6) ein Gewebe aus Glasfaser oder kunststoffbeschichteter Glasfaser ist.
     
    17. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1,2,6-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (8) der Packungen (6) ein Gewebe aus bituminiertem Material ist.
     
    18. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1,2,13-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (6) als Umhüllungen (8) Gewebe aufweisen, die mehrlagig aufgebaut sind.
     
    19. Anordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe der Umhüllung (8) auf der Innenseite eine Beschichtung mit Dämmstoff aufweist.
     
    20. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (6) bzw. deren Umhüllungen (8) Mittel zur Handhabung und zum Transport - beispielsweise Ösen, Schlaufen oder Eingriffe - aufweisen.
     
    21. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-20, dadurch gekennzeichnet, daß die Packungen (6) farblich gestaltet sind.
     
    22. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-21, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich vor der Stirnfläche (11) der Fahrbahn und vor den Schwellenköpfen (12) und außerhalb der außenliegenden Packungen (6) loses etwa einkörniges Haufwerk (14) angeschüttet ist.
     
    23. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-22, dadurch gekennzeichnet, daß in den Raum zwischen den Schwellen (4) bis etwa zur Schwellenoberkante loses Haufwerk (13) geschüttet ist und darauf Packungen (6) verlegt sind.
     
    24. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 22 u. 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des geschütteten Haufwerks (13) eine von der natürlichen Lagerung des Schüttgutes abweichende besondere Formgebung (20) aufweist.
     
    25. Anordnung nach den Ansprüchen 23 u. 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttung des Haufwerks (13) zwischen den Schwellen (4) in Gleislängsachse geneigt so erfolgt, daß die in Fahrtrichtung des Zuges vordere Schwellenkante (21) bündig angeschüttet ist und an der rückwärtigen Kante zwischen Schwellenoberkante und Schüttung ein Höhensprung (23) verbleibt.
     
    26. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 22-25, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Oberfläche (15) des geschütteten Haufwerks (13,14) durch einen Fixiermörtel (16) verfestigt ist.
     
    27. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 23- 26, dadurch gekennzeichnet, daß das geschütteten Haufwerk (13,14) durch ein sein Profil stabilisierendes korrosionsbeständiges Gewebe (17) überspannt ist.
     
    28. Anordnung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe (17) formstabil vorformbar und nach Einbau des Haufwerks (13,14) vor Ort unter dem Gleis (5) eingeschoben ist.
     
    29. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-28, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellen (4) Halter (24) aufweisen, die die Packungen (6) auf den Schwellen (4), z.B. in Kurven, unverrutschbar halten.
     
    30. Anordnung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter ( 24) auf der Schwelle (4) angeformte Betonhöcker sind.
     
    31. Anordnung nach den Ansprüchen 29, 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (24) auf der Schwelle (4) nachträglich durch bekannte Mittel fixierbare Halteklötze aus Beton, Stahl oder Kunststoff sind.
     
    32. Anordnung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (24) nachträglich mit geeignetem Mörtel auf die Schwelle (4) aufbringbar sind.
     
    33. Anordnung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelführungsplatten der Schienenbefestigung Fortsätze aufweisen, die eine seitliche Verschiebung der Packung (6) zur Schiene (5) hin verhindern.
     
    34. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 33, dadurch gekennzeichnet, daß die freiliegenden Oberflächen der Schwellen ( 4 ) schallbrechend und/oder -absorbierend beschichtet sind.
     
    35. Anordnung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächen der Schwellen ( 4 ) in Waschbeton ausgeführt sind.
     
    36. Verfahren zur Erstellung einer Anordnung zur Verminderung von Luftschall nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 11 sowie 22 - 35, dadurch gekennzeichnet,

    • daß das Haufwerk (9) der Packungen (6) allseitig mit geeignetem Leim benetzt wird, und

    • daß der Leim und das leimbenetzte Haufwerk (9) nach der Verlegung der Haufwerkspackungen (6) zu festen Elementen aushärtet.


     
    37. Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß
    die das Haufwerk ( 9 ) umfassende Umhüllung ( 8 ) verrottbar ist.
     
    38. Verfahren nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die
    verrottbare Umhüllung ( 8 ) aus geeigneten Papiersäcken oder- schläuchen besteht.
     
    39. Verfahren nach einem der Ansprüche 36-38, dadurch gekennzeichnet,
    daß die das Haufwerk (9 ) umfassende Umhüllung (8) nach Erhärtung des Haufwerks aufgeschlitzt und entfernt wird.
     
    40. Verfahren zur Erstellung einer Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 35, wahlweise in Verbindung mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 36 bis 39,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß mit Hilfe von Maschinen, die auf einem Einbauzug angeordnet sind, nacheinander die Arbeitsgänge

    • Zuführung des Haufwerkmaterials für die Befüllung der Packungen (6)

    • Zuführung der Umhüllungen der Packungen (6)

    • Dosierung des Haufwerks für die Befüllung der Packungen (6)

    • Befüllung der Umhüllungen

    • Verschließen der Umhüllungen

    • Gegebenenfalls Aneinanderkoppeln der Packungen (6) zu Strängen für eine durchgehende Verlegung der Packungen (6)

    • Verlegung der Packungen (6) bzw. der Stränge durchgeführt werden.


     
    41. Verfahren nach Anspruch 40, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Gleisunterhaltung einem Einbauzug nach Anspruch 40 Maschinen vorgeschaltet werden, mit denen erneuerungsbedürftige Packungen (6) aufgenommen und entleert werden und das wiedergewonnene und aufbereitete Haufwerk der Befüllung neuer Packungen (6) zugeführt wird.
     
    42. Verfahren zur Erstellung einer Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-35, wahlweise in Verbindung mit dem Verfahren nach einem der Ansprüche 36 bis 39,
    dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe von Maschinen, die auf einem Einbauzug angeordnet sind, nacheinander die Arbeitsgänge

    • Aufnehmen der vorhandenen Packungen (6) im durchgehenden Strang

    • Reinigen der vorhandenen Packungen (6)

    • Neubeschichtung der Hüllen der vorhandenen Packungen (6)

    • Wiedereinbauen des Strangs der ertüchtigten Packungen (6) durch Absenken auf die Schwellen

    durchgeführt werden.
     
    43. Verfahren zur Erstellung einer Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-35, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe von Maschinen, die auf einem Einbauzug angeordnet sind, nacheinander die Arbeitsgänge

    • Aufnehmen der vorhandenen Packungen (6) im durchgehenden Strang

    • Durchziehen des Stranges durch eine Anlage, in der die aufgenommenen Packungen (6) mit zusätzlichen neuen Hüllen versehen werden.

    • Wiedereinbau des Strangs der ertüchtigten Packungen (6) durch Absenken auf die Schwellen durchgeführt werden.


     
    44. Anordnung nach den Ansprüchen 1,2,6, für eine Feste Fahrbahn (1) mit vertikal beweglichen Schwellen (4), bei der die Elastizität der Schienenauflagerung ganz oder teilweise durch elastische Schwellenlager (27) erreicht wird und deshalb die Schwellen (4) nicht eingeschottert sind, dadurch gekennzeichnet, daß unter parallel zur Schiene (5) über die Schwellen durchlaufenden Packungen (6) in den Zwischenraum (10) zwischen aufeinanderfolgenden Schwellen (4) Fertigteilelemente (25) als Auflager angeordnet sind.
     
    45. Anordnung nach den Ansprüchen 1-35, 44, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflastgewicht der über den Schwellen (4) durchlaufenden Packungen (6) gewichtsmindernd bei der Bemessung der Festen Fahrbahn bzw. der Schwellen berücksichtigt ist.
     
    46. Anordnung nach einem der Ansprüche 1-35, 44, 45, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Schienen (5) verlegten Packungen (6) eine Höhe (29) aufweisen, die um ein geringes Maß niedriger ist als die Höhe (28) der Oberkante der Schienen.
     


    Claims

    1. Measure for the reduction of airborne noise, especially in slab track (1) for railborne traffic, which issues from the rail (5) and/or the supporting body (3,4) of the track and in which the noise-emitting surfaces of the rail and/or of the supporting body are clad with sound absorbent materials, characterised in that packings (6) composed of loose debris enclosed and shaped with a suitable covering 88) are arranged in dimensionally stable manner between and/or laterally alongside the rails (5) and on and/or in front of the free surfaces and lateral surfaces of the supporting body (3, 4) outside of the vehicle clearance gauge (7).
     
    2. Measure according to Claim 1, characterised in that the covering (8) is a reticular covering, the mesh or perforation openings of which are of such a size that they do not allow the smallest granule of debris to pass through.
     
    3. Measure according to Claim 1, characterised in that the covering (8) of the packing (6) is dimensionally stable and like a container or cage.
     
    4. Measure according to Claim 3, characterised in that the packings (6) are constructed open at the top, that is without cover, in material-saving manner.
     
    5. Measure according to Claim 3 and 4, characterised in that the sides of the container-like covering (8) facing towards the noise source are treated in sound absorbent manner.
     
    6. Measure according to one of Claims 1 to 5, characterised in that debris packings (6) are placed in several layers (6.1, 6.2), wherein the lower layers (6.1) are bounded by the sleeper separations (10), the upper ones (6.2) optionally running through several sleeper fields.
     
    7. Measure according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the grain size in the layers of the debris packings (6) increases from the bottom (6.1) to the top (6.2).
     
    8. Measure according to one of Claims 1-7, characterised in that any material resistant to corrosion in the technically relevant timescale and capable of being sieved to approximately the same grain size can be used for the filling (9) of the packings (6).
     
    9. Measure according to one of Claims 1-8, characterised in that the debris (9) is treated in a manner hostile to rooting with suitable chemical or biological agents.
     
    10. Measure according to one of Claims 1-9, characterised in that hollow spaces (18, 19) between and under the packings (6) are kept free for draining the packings and the trackway surfaces.
     
    11. Measure according to one of Claims 1-10, characterised in that the covering of the packing is in the form of sacking, tubing or mats.
     
    12. Measure according to one of Claims 1-11, characterised in that the covering (8) of the packings (6) is protected against corrosion by means of suitable coating.
     
    13. Measure according to one of Claims 1, 2, 6-12, characterised in that the covering (8) of the packings (6) is a woven fabric of galvanised wire mesh.
     
    14. Measure according to one of Claims 1, 2, 6-12, characterised in that the covering (8) of the packings (6) is a woven fabric of corrision-resistant plastic, for example of polyethylene, polypropylene, polyamide, polycarbonate, polyester, polyacrylic or mixtures of these
     
    15. Measure according to one of Claims 1, 2, 6-12, characterised in that the covering (8) of the packings (6) consists of perforated plastic films.
     
    16. Measure according to one of Claims 1, 2, 6-12, characterised in that the covering (8) of the packings (6) is a woven fabric of glass fibre or plastic-coated glass fibre.
     
    17. Measure according to one of Claims 1, 2, 6-12, characterised in that the covering (8) of the packings (6) is a woven fabric of bituminised material.
     
    18. Measure according to one of Claims 1, 2, 13-17, characterised in that the packings (6) exhibit woven fabric as coverings (8) which are built up in multiple layers.
     
    19. Measure according to Claim 18, characterised in that the woven fabric of the covering (8) has a coating with insulating material on the inside.
     
    20. Measure according to one of Claims 1-19, characterised in that the packings (6) or their coverings (8) have means for handling and for transport, for example eyelets, loops or catches.
     
    21. Measure according to one of Claims 1-20, characterised in that the packings (6) are fashioned in colours.
     
    22. Measure according to one of Claims 1-21, characterised in that to the side in front of the frontal area (11) of the trackway and in front of the sleeper ends (12) and on the outside of the outlying packings (6) loose debris (14) of approximately the same granularity is banked up.
     
    23. Measure according to one of Claims 1-22, characterised in that in the space between the sleepers (4), debris (13) is heaped approximately up to the upper edge of the sleepers an on which packings (6) is placed.
     
    24. Measure according to one of Claims 22 and 23, characterised in that the surface of the heaped debris (13) has a special shape (20) at variance with the naturals layering of the rubble.
     
    25. Measure according to Claims 23 and 24, characterised in that the heaping of the debris (13) between the sleepers (4) takes place at an inclination in the longitudinal axis of the track in such a way that the front sleeper edge (21) is banked up flush in the direction of travel of the train and a vertical space (23) remains at the rearward edge between the upper edge of the sleeper and the ballast.
     
    26. Measure according to one of Claims 22-25, characterised in that at least the surface (15) of the heaped debris (13, 14) is compacted by a fixing mortar (16).
     
    27. Measure according to one of Claims 23-26, characterised in that the heaped debris (13, 14) is covered over by a corrosion-resistant woven fabric (17) stabilising its profile.
     
    28. Measure according to Claim 27, characterised in that the woven fabric (17) is preformed in dimensionally stable manner and can be pushed in under the track (5) in situ after assembly of the debris (13, 14).
     
    29. Measure according to one of Claims 1-28, characterised in that the sleepers (4) have holders (24) which hold the packings (6) on the sleepers (4), eg in curves, in a manner incapable of slipping.
     
    30. Measure according to Claim 29, characterised in that the holders (24) are concrete bumps formed on the sleeper (4).
     
    31. Measure according to Claims 29, 30, characterised in that the holders (24) are retaining blocks made of concrete, steel or plastic fixable subsequently by know means on the sleeper (4).
     
    32. Measure according to Claims 30, 31, characterised in that the holders (24) can be put on to the sleeper (4) subsequently with suitable mortar.
     
    33. Measure according to Claim 29, characterised in that the angular guide plates of the rail fastening have extensions which prevent lateral displacement of the packing (6) toward the rail (5).
     
    34. Measure according to one of Claims 1-33, characterised in that the exposed surfaces of the sleepers (4) are coated in a manner refracting and/or absorbing sound.
     
    35. Measure according to Claim 34, characterised in that the surfaces of the sleepers (4) are constructed of exposed aggregate concrete.
     
    36. Method for carrying out a measure according to one of Claims 1-11 and 22-35, characterised in that

    - the debris (9) of the packings (6) is moistened all round by a suitable adhesive, and

    - that the adhesive and the debris (9) moistened with adhesive are hardenable to solid elements after the debris packings (6) have been laid.


     
    37. Method according to Claim 36, characterised in that the covering (8) enclosing the debris (9) is degradable.
     
    38. Method according to Claim 36, characterised in that the degradable covering (8) consists of suitable paper bags or tubes
     
    39. Method according to one of Claims 36-38, characterised in that covering (8) enclosing the debris (9) is slit open and removed after hardening of the debris.
     
    40. Method for carrying out a measure according to one or several of the Claims 1-35, alternatively in connection with one of the methods according to one of the Claims 36-39, characterised in that with the aid of machines, which are arranged on an installation train, the working steps of

    - supply of the debris material for filling the packings (6)

    - supply of the coverings of the packings (6)

    - measuring out the debris for filling the packings (6)

    - filling the coverings

    - sealing the coverings

    - if need be, linking the packings (6) to one another to form strings for laying the packings (6) continuously

    - laying the packings (6) or the strings are performed one after the other.


     
    41. Method according to Claim 40, characterised in that in the course of track maintenance machines are connected in front of an installation train according to Claim 40 by which packings (6) needing replacement are lifted up and emptied and the recovered and prepared debris is supplied for filling new packings (6).
     
    42. Method for carrying out a measure according to one or several of the Claims 1-35, alternatively in connection with one of the Methods according to one of the Claims 36-39, characterised in that with the aid of machines, which are arranged on an installation train, the working steps of

    - lifting up the existing packings (6) in the continuous string

    - cleaning the existing packings (6)

    - recoating the envelopes of the existing packings (6)

    - reinstalling the string of renovated packings (6) by lowering them on the sleepers are performed one after the other.


     
    43. Method for carrying out a measure according to one of Claims 1-35, characterised in that with the aid of machines, which are arranged on an installation train, the working steps of

    - lifting up the existing packings (6) in the continuous string

    - pulling the string through an installation in which the lifted packings (6) are provided with additional new envelopes reinstallation of the string of renovated packings (6) by lowering them on to the sleepers

    are performed one after the other
     
    44. Measure according to Claims 1, 2, 6 for a fixed trackway (1) with vertically movable sleepers (4), in which the elasticity of the rail support is achieved wholly or in part by means of elastic sleeper bearings (27) and therefore the sleepers (4) are not enclosed with ballast, characterised in that, under packings (6) running continuously parallel to the rail over the sleepers, prefabricated elements (25) are arranged as supports in the space (10) between successive sleepers (4).
     
    45. Measure according to Claims 1-35, characterised in that the load weight of the packings (6) running continuously over the sleepers (4) is taken into account in weightreducing manner in the dimensioning of the fixed trackway or of the sleepers.
     
    46. Measure according to one of Claims 1-35, 44, 45, characterised in that packings (6) laid between the rails (5) have a height (29) which is lower by a small amount than the height (28) of the upper edge of the rails.
     


    Revendications

    1. Mesure pour la réduction du bruit aérien, notamment dans le cas de voies sans ballast (1) pour le trafic ferroviaire, qui sont issus du rail (5) et/ou du corps porteur (3, 4) de la voie, et dans lequel les surfaces du rail et/ou du corps porteur qui émettent les bruits sont revêtus de matériaux absorbants acoustiques, caractérisée en ce que des paquets (6) de déblais en vrac, entourés d'une enveloppe (8) appropriée et mis en forme, sont disposés entre les rails (5) et/ou latéralement à côté desdits rails, ainsi que sur et/ou devant les surfaces supérieures et latérales libres du corps porteur (3, 4), sous une forme stable, à l'extérieur du gabarit intérieur (7) des véhicules.
     
    2. Mesure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) est une enveloppe du type filet dont les ouvertures de mailles ou de perforations sont calculées de manière à ne pas laisser passer le plus petit grain des déblais en vrac.
     
    3. Mesure selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) du paquet (6) est de forme stable et possède la forme d'un conteneur ou d'un panier.
     
    4. Mesure selon la revendication 3, caractérisée en ce que les paquets (6) sont d'une configuration ouverte en haut, ( sans couvercle ), pour économiser la matière.
     
    5. Mesure selon les revendications 3 et 4, caractérisée en ce que les côtés d'une enveloppe (8) du type conteneur qui sont tournés vers la source sonore sont traités de façon à absorber les sons.
     
    6. Mesure selon l'une quelconque des revendications là 5, caractérisée en ce que les paquets de déblais en vrac (6) sont déposés en plusieurs couches (6.1, 6.2), les couches inférieures (6.1) étant limitées par les écartements (10) entre traverses, et les couches supérieures (6.2) pouvant au choix s'étendre sur plusieurs espaces de traverses.
     
    7. Mesure selon l'une quelconque des revendications là 6, caractérisée en ce que, dans les couches de paquets de déblais en vrac (6), la grosseur de grain décroît du bas (6.1) vers le haut (6.2).
     
    8. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que, pour le remplissage (9) des paquets (6), on peut utiliser n'importe quel matériau capable de résister à la corrosion pendant le temps à prendre en compte techniquement et capable d'être criblé à une grosseur de grains à peu près uniforme.
     
    9. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les déblais en vrac (9) sont traité avec des agents chimiques ou biologiques appropriés de façon à s'opposer à la traversée des racines.
     
    10. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que des cavités (18, 19) sont ménagées entre les paquets (6) et au-dessous de ces derniers, pour laisser l'eau s'écouler des paquets et des surfaces de la voie.
     
    11. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que l'enveloppe (10) des paquets présente la forme d'un sac, d'un tube ou d'un matelas.
     
    12. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) des paquets (6) est protégée contre la corrosion par un revêtement approprié.
     
    13. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1,2, et 6 à 12, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) des paquets (6) est un tissé en fil de grillage métallique galvanisé.
     
    14. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1,2, et 6 à 12, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) des paquets (6) est un tissu de matière plastique résistante à la corrosion - par exemple de polyéthylène, polypropylène, polyamide, polycarbonate, polyester, polyacrylique, ou de mélanges de ces matières.
     
    15. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1,2, et 6 à 12, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) des paquets (6) est constituée par des feuilles de matière plastique perforées.
     
    16. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1,2, et 6 à 12, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) des paquets (6) est un tissu des fibres de verre, ou de fibres de verre revêtues de matière plastique.
     
    17. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1,2, et 6 à 12, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) des paquets (6) est un tissu de matériau bituminé.
     
    18. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1,2, et 13 à 17, caractérisée en ce que les paquets (6) présentent, comme enveloppes (8), des tissus qui sont d'une composition multicouche.
     
    19. Mesure selon la revendication 18, caractérisée en ce que le tissu de l'enveloppe (8) présente sur sa face intérieure un revêtement contenant une matière isolante.
     
    20. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que les paquets (6) ou leurs enveloppes (8) présentent des moyens de manipulation et de transport - par exemple, des oeillets, boucles ou prises.
     
    21. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 20, caractérisée en ce que les paquets (6) sont colorés.
     
    22. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que des déblais en vrac, essentiellement mono-grain (14) sont rapporté latéralement devant la surface latérale (11) de la voie et devant les têtes (12) des traverses ainsi qu'à l'extérieur des paquets (6) les plus extérieurs.
     
    23. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 22 caractérisée en ce que des déblais en vrac (13) sont apporté dans l'espace compris entre les traverses (4), à peu prés jusqu'au bord supérieur des traverses, et des paquets (6) sont déposés sur ces déblais en vrac.
     
    24. Mesure selon l'une quelconque des revendications 22 et 23, caractérisée en ce que la surface supérieure du déblai en vrac (13) rapporté présente une conformation particulière (20), qui diffère de celle du talus naturel de la matière rapportée.
     
    25. Mesure selon les revendications 23 et 24, caractérisée en ce que l'apport des déblais en vrac (13) entre les traverses (4) est organisé avec une pente selon l'axe longitudinal de la voie, de telle manière que le bord avant (21) des traverses, dans le sens de la marche du train, soit remblayé jusqu'à l'affleurement et qu'au droit du bord arrière, il subsiste un dénivelé (23) entre le bord supérieur de la traverse et le remblai.
     
    26. Mesure selon l'une quelconque des revendications 22 à 25, caractérisée en ce qu'au moins la surface supérieure (15) des déblais en vrac (13, 14) rapporté sont consolidée par un mortier fixateur (16).
     
    27. Mesure selon l'une quelconque des revendications 23 à 26, caractérisée en ce que les déblais en vrac rapporté (13, 14), sont recouvert d'un tissu (17) résistant à la corrosion, qui stabilise son profil.
     
    28. Mesure selon la revendication 27, caractérisée en ce que le tissu (17) est préformé sous une forme stable et inséré in situ sous la voie (5), après la mise en place des déblais en vrac (13, 14).
     
    29. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 28, caractérisée en ce que les traverses (4) présentent des retenues (24) qui maintiennent les paquets (6) sur les traverses (4) d'une façon qui les empêche de se déplacer, par exemple dans les courbes.
     
    30. Mesure selon la revendication 29, caractérisée en ce que les retenues (24) sont des bossages conformés en béton qui sont agencés sur les traverses (4).
     
    31. Mesure selon les revendications 29 et 30, caractérisée en ce que les retenues (24) sont des cales de retenue en béton, acier ou matière plastique qui peuvent être fixées ultérieurement sur les traverses (4) à l'aide de moyens connus.
     
    32. Mesure selon les revendications 30 et 31, caractérisée en ce que les retenues (24) peuvent être appliquées ultérieurement sur les traverses (4) à l'aide d'un mortier approprié.
     
    33. Mesure selon la revendication 29, caractérisée en ce que les plaques de guidage en équerre servant à la fixation des rails présentent des prolongements qui empêchent les paquets (6) de se déporter latéralement vers le rail (5).
     
    34. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 33, caractérisée en ce que les surfaces libres des traverses (4) sont revêtues d'un matériau qui brise et/ou absorbe les sons.
     
    35. Mesure selon la revendication 34, caractérisée en ce que les surfaces des traverses (4) sont réalisées en béton lavé.
     
    36. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 11 et 22 à 35, caractérisée en ce que:

    - les déblais en vrac (9) des paquets (6) sont mouillé avec une colle appropriée de tous côtés, et

    - la colle et les déblais en vrac (9) mouillé de colle peuvent être durcis après la pose des paquets de déblais en vrac (6) pour former des éléments rigides.


     
    37. Mesure selon la revendication 36, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) qui entoure le déblai en vrac (9) est dégradable.
     
    38. Mesure selon la revendication 36, caractérisée en ce que l'enveloppe dégradable (8) est composée de sacs ou tubes en papier appropriés.
     
    39. Mesure selon l'une quelconque des revendications 36 à 38, caractérisée en ce que l'enveloppe (8) qui entoure les déblais en vrac (9) est fendue et enlevée après le durcissement des déblais en vrac.
     
    40. Procédé pour l'exécution d'une mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 35 ou en liaison avec le procédé selon l'une quelconque des revendications 36 à 39 caractérisée en ce qu'on exécute successivement les phases de travail suivantes à l'aide de machines qui sont agencées sur un train de pose:

    - amenée des déblais en vrac pour le remplissage des paquets (6),

    - amenée des enveloppes des paquets (6),

    - dosage des déblais en vrac pour le remplissage des paquets (6),

    - remplissage des enveloppes,

    - fermeture des enveloppes,

    - éventuellement, assemblage des paquets (6) en files pour permettre une dépose continue des paquets (6),

    - dépose des paquets (6) ou des files de paquets.


     
    41. Procédé selon la revendication 40, caractérisé en ce que, au cours de l'entretien des voies, on dispose en avant d'un train de pose, des machines avec lesquelles des paquets (6) devant être renouvelés sont repris et vidés, tandis que les déblais en vrac récupéré et préparé sont acheminé au site de remplissage de nouveaux paquets (6).
     
    42. Procédé pour l'exécution d'une mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 35 ou en liaison avec le procédé selon l'une des revendications 36 à 39 caractérisé en ce qu'on exécute successivement les phases de travail suivantes à l'aide de machines qui sont agencées sur un train de pose:

    - reprise des paquets (6) présents en file continue,

    - nettoyage des paquets (6) présents,

    - nouveau revêtement des enveloppes des paquets (6) présents,

    - remise en place de la file des paquets (6) remis en état par abaissement sur les traverses.


     
    43. Procédé pour l'exécution d'une mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 35, caractérisé en ce qu'on exécute successivement les phases de travail suivantes à l'aide de machines qui sont agencées sur un train de pose:

    - reprise des paquets (6) présents en file continue,

    - passage de la file dans une installation dans laquelle les paquets (6) repris sont munis d'enveloppes neuves additionnelles,

    - remise en place de la file des paquets (6) remis en état par abaissement sur les traverses.


     
    44. Mesure selon les revendications 1, 2, 6, pour une voie sans ballast (1) possédant des traverses (4) mobiles dans la direction verticale, dans laquelle l'élasticité de l'appui des rails est obtenue entièrement ou partiellement par des semelles de traverses élastiques (27) et dans laquelle les traverses (4) ne sont donc pas garnies de ballast, caractérisée en ce que des éléments préfabriqués (25) sont agencés, en tant que supports, dans les intervalles (10) entre les traverses (4) successives, au-dessous des paquets (6) s'étendant sans interruption au-dessus des traverses, parallèlement aux rails (5).
     
    45. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 35, et la revendication 44, caractérisé en ce que le poids de charge des paquets (6) s'étendant sans interruption au-dessus des traverses (4) est pris en compte dans le calcul de la voie sans ballast ou des traverses dans le sens d'une réduction du poids.
     
    46. Mesure selon l'une quelconque des revendications 1 à 35, et la revendication 44 ou la revendication 45, caractérisée en ce que les paquets (6) posés entre le rails (5) présentent une hauteur (29) qui est légèrement inférieure à la hauteur (28) du bord supérieur des rails.
     




    Zeichnung