[0001] Die Erfindung beschäftigt sich mit einem mechanischen Wagen für eine Autoparkanlage.
[0002] Ein ähnlicher Wagen ist aus der US-A-3,079,015 bekannt. Hier ist vorgesehen, daß
ein Aufzuggerüst auf einem Wagen angebracht wird. Der Wagen selbst ist in horizontaler
Richtung verfahrbar; das auf ihm angebrachte Aufzuggerüst ermöglicht das Verfahren
einer Plattform in vertikaler Richtung. An dieser Plattform sind seitliche Verschiebeeinrichtungen
für Paletten angebracht.
[0003] Nachteilig bei dieser Druckschrift ist, daß das Gesamtsystem, bestehend aus Wagen
und Aufzuggerüst, einen sehr hohen Schwerpunkt hat und deswegen kippelig ist. Zwangsweise
sinken die Verfahrgeschwindigkeiten.
[0004] Auch aus der DE-DT 24 04 057 B2 ist ein deratiges Aufzugsgerüst bekannt. Dieses Gerüst
ist nicht nur am Boden, sondern auch an der Decke des Parkhauses geführt. Dadurch
werden zwangsweise sämtliche Erschütterungen des Fahrwagens auf die Gebäudestruktur
und eventuell angrenzende Bauwerke übertragen.
[0005] Wegen der doppelten Führung besteht hier nicht die Gefahr des Kippens des Wagens.
Allerdings ist dafür ein erhöhter konstruktiver Aufwand nötig.
[0006] In der DE 37 40 586 A1 wird ebenfalls ein Wagen mit einem Aufzuggerüst verwendet.
Darüberhinaus ist ein Antrieb an der Oberseite vorgesehen. Die Lärm- und Schwingungsbelästigungen
der Umgebung sind erheblich.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wagen für eine mechanische Autoparkanlage
bereitzustellen, der sich durch eine einfache Konstruktion auszeichnet und ein schnelles,
leises und sicheres Verfahren der Fahrzeuge mit den Paletten ermöglicht.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die technische Lehre des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Wie aus dem Stand der Technik bekannt ist, wird zunächst ein Wagen vorgesehen, der
in einer horizontalen Richtung mittels Rädern auf Schienen verfahrbar ist. Auf diesem
Wagen ist eine Hubvorrichtung angebracht. Diese Hubvorrichtung besteht aus teleskopartig
ineinander verschiebbaren Schienen. Jeweils an der Stirnseite des Wagens sind die
entsprechenden Schienenpaare angeordnet, die in vertikaler Richtung gegeneinander
verschiebbar sind. Dabei ist vorgesehen, daß der Vertikalantrieb nur auf das innerste
Schienenpaar wirkt und die weiter außen folgenden Schienenpaare über entsprechende
Anschläge in vertikaler Richtung verschoben werden.
[0010] Es ist selbstverständlich auch möglich, den Vertikalantrieb in anderer Weise auf
die Schienen wirken zu lassen.
[0011] Wichtig ist, daß hierbei vorgesehen ist, daß die Schienen sich aus Sicherheitsgründen
etwa um die Höhe der zu parkenden Fahrzeuge überdecken.
[0012] Am innersten Schienenpaar ist eine Hubplattform angebracht. Es sind also für den
Wagen zwei Hubplattformen vorgesehen, die mittels geeigneter Zwischenträger verbunden
sein können. An dieser Hubplattform sind Verschiebeeinrichtungen für die seitliche
Verschiebung der Paletten sowie Verriegelungseinrichtungen vorhanden. Damit kann die
Palette während des Verfahrens in vertikaler und horizontaler Richtung an den Hubvorrichtungen
arretiert werden.
[0013] Um die Sicherheit noch zu erhöhen, ist vorgesehen, daß während der vertikalen Verschiebung
die äußersten Schienen sich mit geeigneten Mitteln am umgebenden Regalboxensystem
abstützen.
[0014] Da die Paletten durch das abgestellte Fahrzeug in der Regel ungleichmäßig belastet
werden, ist eine spielfreie Führung vorgesehen, die dafür sorgt, daß sich die Hubplattformen
in den zugehörigen Führungen nicht verkanten.
[0015] Der Antrieb der Hubvorrichtung kann hydraulisch, elektrisch, pneumatisch oder auf
andere Weise erfolgen. In der hier vorliegenden Erfindung ist vorgeshen, den Antrieb
hydraulisch mittels Hub- und Druckzylindern durchzuführen.
[0016] Um eine einfache und wartungsarme sowie billige Konstruktion zu erreichen, ist vorgesehen,
den Antrieb und die Verschiebung sämtlicher Bewegungen hydraulisch vorzunehmen über
ein Hydraulikaggregat 28 mit Hydraulikzylindern und einem Hydraulikmotor. Auf diese
Weise können alle Bewegungen durch einen Elektromotor erreicht werden.
[0017] Es ist aber durchaus möglich, mehrere Motoren vorzusehen, so daß z.B. ein Motor zum
Verfahren des Wagens und zum Heben und Absenken der Hubeinrichtung, der zweite Motor
zum seitlichen Verschieben der Palette benutzt wird.
[0018] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander. Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung,
offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte
räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln
oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
[0019] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0020] Es zeigen:
- Figur 1:
- schematische Seitenansicht des Hubwagens;
- Figur 2:
- Seitenansicht der Hubvorrichtung;
- Figur 3:
- Stirnansicht der Hubvorrichtung aus Figur 2;
- Figur 4:
- schematische Darstellung der ausgefahrenen Schienen;
- Figur 5:
- Draufsicht auf das Hubgerüst;
- Figur 6:
- schematische Darstellung der Kettenführung;
- Figur 7:
- Draufsicht auf den Hubwagen.
[0021] Figur 1 zeigt eine schematische Seitenansicht des erfindungsgemäßen Wagens. Der Wagen
besteht im wesentlichen aus einem Rahmen 4 mit daran drehbar angebrachten Rädern 3.
Diese Räder dienen zum Verfahren in Pfeilrichtung 34,35 des Wagens auf der Schiene
1. An den Stirnseiten des Wagens ist jeweils ein Hubgerüst 6 vorgesehen. Dieses Hubgerüst
besteht aus jeweils paarweise vorhandenen stehenden Schienen 7, an denen in Pfeilrichtung
22,23 Teleskopschienen 8 verschiebbar sind. Gegenüber den Schienen 8 ist ein Druckrahmen
9, bestehend aus einem Querträger 10 und Führungsschienen 11 ebenfalls in Pfeilrichtung
22,23 verschiebbar.
[0022] Zur Erhöhung der Sicherheit sind die stehenden Schienen 7 mittels einem oder mehrerer
Querträger 12 verbunden. Darüberhinaus sind Abstützstangen 29 vorgesehen, die die
Schienen 7 gegenüber dem Rahmen 4 weiter abstützen.
[0023] An der Oberseite der Schienen 7 sind Abstützzylinder 26 angebracht, die dem Abstützen
der Schiene 7 am nicht näher dargestellen umgebenden Regalboxensystem während des
vertikalen Hubvorgangs dienen. In den Druckrahmen 9 ist jeweils eine Hubplattform
5 über nicht näher dargestellte Rollen geführt. Die Hubplattformen 5 sind über eine
oder mehrere geeignete Zwischenträger 30 verbunden. An den Hubplattformen sind darüberhinaus
Teleskopzylinder 31 angebracht, die dem seitlichen Verschieben der Palette dienen.
[0024] Darüberhinaus sind Verriegelungseinrichtungen 33 vorgesehen, die ein Verriegeln der
Palette gegenüber den Hubplattformen während des Betriebs ermöglichen. Das Hydraulikaggregat
28 wird an einer geeigneten Stelle des Rahmens 4 angebracht.
[0025] Da die Hubgerüste an den Stirnseiten jeweils gleich aufgebaut sind, wird im folgenden
nur noch eine Seite des Wagens betrachtet.
Figur 2 zeigt eine Seitenansicht der Hubvorrichtung,
Figur 3 eine Stirnansicht der Hubvorrichtung.
[0026] Die Führung der Hubplattform 5 erfolgt über zwei Spezialketten 25. Diese Ketten sind
mit einem Ende an der Hubplattform 5 befestigt und laufen dann über ein Kettenrad
24, das am in vertikaler Richtung 22, 23 verstellbaren Querträger 10 des Druckrahmens
9 befestigt ist. Von dort laufen die Ketten nach unten über ein zweites Kettenrad
21, das an einer Verbindungswelle 19 befestigt ist. Diese Verbindungswelle ist mit
Hilfe der Druckzylinder 15 in Pfeilrichtung 22,23 verfahrbar und wird über die Zahnstangen
18 mit entsprechenden Führungen 20 spielfrei geführt.
[0027] Durch diese Doppelführung mittels zweier Zahnstangen 18 wird erreicht, daß eine unregelmäßige
Belastung der Hubplattform 5 nicht zu einem Verkanten führt.
[0028] Die Druckzylinder 15 sind mit einem Ende am Querträger 12 des Hubgerüsts 6 befestigt.
Dieses Ende ist also nicht verschiebbar. Am Kopf 17 der Druckzylinder 15 ist die Verbindungswelle
19 angebracht, die an ihren beiden Enden jeweils ein Kettenrad 21 trägt. Durch ein
Verfahren der Verbindungswelle 19 in Pfeilrichtung 22 bzw. 23 wird ein Absenken bzw.
Heben der Hubplattformen erreicht.
[0029] Die Zahnstangen sind ebenfalls mit einem Ende an dem Querträger 12 befestigt. Das
andere Ende der Zahnstange ist an der Grundplatte 13 befestigt, die ihrerseits am
Hubgerüst 6 befestigt ist.
[0030] Darüber hinaus ist ein Hubzylinder 14 vorgesehen, dessen eines Ende an der Grundplatte
13 befestigt ist. Der Kopf 16 des Hubzylinders 14 ist am Querträger 10 des Druckrahmens
9 befestigt.
[0031] Zum Verfahren in vertikaler Richtung 22,23 wird zunächst der Hubzylinder aktiviert.
Der Kopf 16 des Hubzylinders 14 verfährt in Pfeilrichtung 22 und bewegt dadurch den
Querträger 10 und den zugehörigen Druckrahmen 9 ebenfalls in Pfeilrichtung 22. Gleichzeitig
wird die Hubplattform 5 gegenüber dem Druckrahmen 9 in Pfeilrichtung 22 verschoben.
Dies geschieht mit Hilfe der Übersetzung der Spezialketten 25.
[0032] Wenn der Hubzylinder 14 als einfacher Zylinder ausgebildet ist, ist ein Verfahren
des Druckrahmens 9 bis knapp über die Abstützzylinder 26 hinaus möglich.
[0033] Der Hubzylinder 14 kann aber auch als Teleskopzylinder ausgebildet sein. In diesem
Fall wird zunächst der Druckrahmen 9 mit samt der Hubplattform 5 in Pfeilrichtung
22 verfahren, bis die Hubplattform 5 ihren oberen Anschlag am Druckrahmen 9 erreicht.
[0034] Danach wird mit Hilfe der Druckzylinder 15 die Verbindungswelle 19 in Pfeilrichtung
22 verfahren. Dadurch verschiebt sich die Hubplattform 5 in Pfeilrichtung 23, bzw.
es ist möglich, den Druckrahmen 9 mit Hilfe des Hubzylinders 14 weiter in Richtung
22 zu verfahren.
[0035] Dabei ist ein Anschlag vorgesehen, der dafür sorgt, daß durch die Weiterverschiebung
des Druckrahmens 9 die Teleskopschienen 8 in Pfeilrichtung 22 aus den stehenden Schienen
7 herausgezogen werden und den Druckrahmen 9 abstützen.
[0036] Figur 4 zeigt schematisch die ausgefahrene Stellung der Schienen. Bei der Auslegung
ist darauf zu achten, daß sich die Schienen 7 und 8 sowie die Schienen 8 und 11 auf
einem Sicherheitsabstand überdecken, um ein Ausbrechen der Schienen aus der jeweils
zugeordneten Führung zu verhindern.
[0037] Dieser Sicherheitsabstand beträgt bei der hier vorliegenden Erfindung etwa 1,60 m,
was in etwa der Höhe der Regalboxen für die abzustellenden Fahrzeuge entspricht.
[0038] Figur 5 zeigt eine teilweise Draufsicht auf das Hubgerüst 6. Innen am Wagen ist die
Führungsschiene 11 des Druckrahmens 9. Diese ist an der Teleskopschiene 8 geführt,
die wiederum an der stehenden Schiene 7 geführt wird. Um die Torsionssteifigkeit der
Schienenkopplung zu erhöhen, ist vorgesehen, daß sich die Teleskopschiene 8 über ein
oder mehrere Rollenpaare 27 an der stehenden Schiene 7 abstützt. Durch diese Rollenpaare
wird erreicht, daß die Torsionsbelastungen aufgefangen werden und gleichzeitig ein
Verschieben der Teleskopschiene 8 gegenüber der stehenden Schiene 7 auch bei einer
kleinen Verdrehung der Schienen 7,8 gegeneinander möglich ist.
[0039] Dabei können die Rollenpaare sowohl an der stehenden Schiene 7 als auch an der Teleskopschiene
8 angebracht sein. Die Schiene, an der die Rollenpaare 27 angebracht sind, ist gegenüber
den anderen Schienen in der Regel etwas breiter ausgeführt.
[0040] Figur 6 zeigt eine schematische, seitlich auseinandergezogene Darstellung der Kettenführung.
Hier entfallen die Schienen 7 und 8. Auch die Querträger 10,12 sowie die Grundplatte
13 sind nur schematisch dargestellt.
[0041] Die Kette 25 ist mit einem Ende fest an der Hubplattform 5 befestigt und läuft sodann
über ein mittels des Hubzylinders 14 verstellbares Kettenrad 24. Von dort läuft die
Kette 25 über ein zweites, verstellbares Kettenrad 21 und ist schließlich am in vertikaler
Richtung nicht verstellbaren Querrahmen 12 befestigt.
[0042] Zunächst wird nur der Hubzylinder 14 verfahren. Sobald die Palette 5 am oberen Ende
des Druckrahmens 9 angelangt ist, werden die Druckzylinder 15 in Pfeilrichtung 22
zurückgezogen, so daß eine weiteres Verfahren des Hubzylinders 14 in Richtung 22 möglich
ist. Dadurch werden sowohl der Druckrahmen 9 als auch die Hubplattform 5 weiter in
Pfeilrichtung 22 verfahren. Dabei werden die Teleskopschienen 8 von den Führungsschienen
11 mittels eines geeigneten Anschlags aus den stehenden Schienen 7 herausgezogen und
dienen der weiteren Abstützung.
[0043] Figur 7 zeigt eine Draufsicht auf den Hubwagen. Auch hier wurde nur die rechte Hälfte
des Hubwagens dargestellt, da die linke Hälfte genau gegengleich ausgebildet ist.
Die Führung der einzelnen Schienen 7,8,11 ineinander ist hier nur schematisch dargestellt.
Auf der Hubplattform 5 sind zwei Teleskopzylinder 31 angebracht, die an ihren Köpfen
eine Verriegelungseinrichtung 32 tragen.
[0044] Die Palette ist mit einem geeigneten Führungskanal versehen, der die Teleskopzylinder
31 überdeckt. Zum Verschieben der Palette von dem Wagen in das Regalsystem wird zunächst
die Verriegelung 32 betätigt.
[0045] Die Palette wird sodann von dem Teleskopzylinder 31 in Pfeilrichtung 36 bzw. 37 von
der Palette herunter verschoben. Da die Zylinder als Teleskopzylinder ausgebildet
sind, kann die gesamte Verschiebung in einem Arbeitsgang erfolgen.
[0046] Es ist aber auch möglich, einfach wirkende Zylinder vorzusehen und die Verschiebung
in zwei Schritten durchzuführen. Nach dem Verschiebevorgang wird die Verriegelungseinrichtung
32 gelöst und mit Hilfe des Teleskopzylinders 31 wieder zurückgezogen. Die Verschiebung
vom Regalsystem auf den Wagen erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
[0047] An der Hubplattform 5 ist darüberhinaus eine Verriegelungseinrichtung 33 vorgesehen,
die die Palette während des Verfahrvorgangs gegen Verschieben sichert. Es ist aber
auch möglich, die Palette mit Hilfe der Verriegelungseinrichtung 32 der Teleskopzylinder
31 zu sichern.
[0048] Diese Verriegelungseinrichtungen sind bevorzugt hydraulisch ausgebildet und werden
vom Hydraulikaggregat 28 beaufschlagt. Es ist aber auch möglich, hier andere Verriegelungseinrichtungen
vorzusehen.
[0049] In der hier vorliegenden Ausgestaltung sind zur Verschiebung für jede Pfeilrichtung
36,37 zwei Teleskopzylinder 31 vorgesehen. Es ist aber ohne weiteres möglich, entweder
nur einen Teleskopzylinder 31 - bei kleinen Paletten - oder mehrere Teleskopzylinder
31 - bei großen Paletten - zu verwenden.
[0050] Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, daß sämtliche bewegte Teile von einem Hydraulikaggregat
28 über nicht näher dargestellte Verbindungsschläuche angetrieben werden. Auch der
Antrieb zur Verschiebung des Wagens in Pfeilrichtungen 34,35 erfolgt über dieses Hydraulikaggregat
28, das durch einen nicht näher dargestellten Elektromotor angetrieben wird.
[0051] Durch diese Erfindung wird eine schnelle, leise und sichere Verschiebung der Paletten,
gekoppelt mit einer einfachen Konstruktion, erreicht.
Zeichnungslegende
[0052]
- 1
- Schiene
- 3
- Rad
- 4
- Rahmen (Hubwagen 2)
- 5
- Hubplattform
- 6
- Hubgerüst
- 7
- stehende Schiene (Hubgerüst 6)
- 8
- Teleskopschiene (Hubgerüst 6)
- 9
- Druckrahmen
- 10
- Querträger (Druckrahmen 9)
- 11
- Führungsschiene (Druckrahmen 9)
- 12
- Querträger (Hubgerüst 6)
- 13
- Grundplatte (Hubgerüst 6)
- 14
- Hubzylinder
- 15
- Druckzylinder
- 16
- Kopf (Hubzylinder 14)
- 17
- Kopf (Druckzylinder 15)
- 18
- Zahnstange
- 19
- Verbindungswelle
- 20
- Führung
- 21
- Kettenrad (an 19)
- 22
- Pfeilrichtung
- 23
- Pfeilrichtung
- 24
- Kettenrad (an 10)
- 25
- Spezialkette
- 26
- Abstützzylinder
- 27
- Rollenpaar
- 28
- Hydraulikaggregat
- 29
- Abstützstange (Hubgerüst 6)
- 30
- Zwischenträger (Hubplattform 5)
- 31
- Teleskopzylinder (Hubplattform 5)
- 32
- Verriegelung (Teleskopzylinder 31)
- 33
- Verriegelung (Hubplattform 5)
- 34
- Pfeilrichtung
- 35
- Pfeilrichtung
- 36
- Pfeilrichtung
- 37
- Pfeilrichtung
1. Wagen für eine mechanische Autoparkanlage mit einem Rahmen, mit daran drehbar angebrachten
und angetriebenen Rädern, der auf am Boden angebrachten Schienen verfahrbar ist, wobei
auf dem Wagen eine Hubvorrichtung vorgesehen ist und die Verschiebeeinrichtung in
seitliche Richtung für die Paletten an Teilen der Hubvorrichtung befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung aus teleskopartig ineinander verschiebbaren Schienen (7,8,11),
die jeweils an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Rahmens (4) angebracht
sind, sowie den zugehörigen Hubplattformen (5) besteht.
2. Wagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Verstellung hydraulisch erfolgt.
3. Wagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelung der zu transportierenden Palette an den Hubeinrichtungen möglich
ist.
4. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schienen (7,8) eines oder mehrere Rollenpaare (27) vorgesehen sind,
die die Torsionssteifigkeit bei gleichzeitiger Erhaltung der Betriebssicherheit erhöhen.
5. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubplattformen (5) mittels je zwei Zahnstangen (18) doppelt geführt werden.
6. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Hubgerüst (6) mit der stehenden Schiene (7) über Abstützzylinder (26)
während des Hubvorgangs am Regalboxensystem abstützt.
7. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Hubplattform (5) in den zugehörigen Führungsschienen (11) des
Druckrahmens (9) über Rollen erfolgt.
8. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen über ein Hydraulikaggregat von einem Hydraulikmotor angetrieben wird,
der von einem Elektromotor angetrieben wird.
9. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Hubplattformen (5) über Zwischenträger (30) zu einer Einheit
vorgesehen ist.
10. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche Verschiebung der Paletten mittels an der Hubplattform (5) befestigten
Hydraulikzylindern (31) erfolgt.
11. Wagen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydraulikzylinder (31) als Teleskopzylinder ausgebildet sind.
12. Wagen nach den Ansprüchen 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (31) an ihrem Kopf eine Verriegelung (32) aufweisen.
13. Wagen nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein automatisches Verfahren möglich ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Hubportalanlage für eine mechanische Autoparkanlage, bestehend im wesentlichen
aus einer, durch einen mittigen hydraulischen Stempel auf beidseitig von diesem auf
einem Grundgestell angeordneten Schienen vertikal verfahrbaren Hubplattform, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hubwagen mit einem Rahmen (4) mit daran drehbar angebrachten und angetriebenen
Rädern (3) auf am Boden angebrachten Schienen (1) seitlich verfahrbar ist und auf
dem Hubwagen eine Hubvorrichtung aus teleskopartig ineinander verschiebbaren, jeweils
an zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Rahmens (4) angebrachten Schienen (7,
8, 11) sowie den zugehörigen Hubplattformen (5) und einer angeordneten seitlichen
Paletten-Verschiebeeinrichtung besteht, wobei der Hubwagen für die seitliche Paletten-Verschiebung
mit an der Hubplattform (5) befestigten und als Teleskopzylinder (31) ausgestalteten
Hydraulikzylindern ausgebildet ist.
2. Hubportalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelung der zu transportierenden Palette an den Hubeinrichtungen möglich
ist.
3. Hubportalanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schienen (7, 8) eines oder mehrere Rollenpaare (27) vorgesehen sind,
die die Torsionssteifigkeit bei gleichzeitiger Erhaltung der Betriebssicherheit erhöhen.
4. Hubportalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubplattformen (5) mittels je zwei Zahnstangen (18) doppelt geführt werden.
5. Hubportalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Hubgerüst (6) mit der stehenden Schiene (7) über Abstützzylinder (26)
während des Hubvorgangs am Regalboxensystem abstützt.
6. Hubportalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Hubplattform (5) in den zugehörigen Führungsschienen (11) des
Druckrahmens (9) über Rollen erfolgt.
7. Hubportalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen über ein Hydraulikaggregat von einem Hydraulikmotor angetrieben wird,
der von einem Elektromotor angetrieben wird. 8. Hubportalanalge nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verbindung der Hubplattformen (5) über Zwischenträger (30) zu einer Einheit
vorgesehen ist.
9. Hubportalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teleskopzylinder (31) an ihrem Kopf eine Verriegelung (32) aufweisen.
10. Hubportalanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein automatisches Verfahren möglich ist.