[0001] Die Erfindung betrifft eine zweiseitig gesockelte elektrische Lampe mit bevorzugter
Betriebslage und eine Fassung für eine derartige Lampe gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche
1 oder 5.
[0002] Eine dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entsprechende Kombination einer zweiseitig
gesockelten elektrische Lampe und einer Fassung für eine derartige Lampe ist für zweiseitig
gesockelte Hochdruckentladungslampen, die im Foto-Optik-Bereich verwendet werden,
und für deren Fassungen gebräuchlich. Sie sind bereits seit langer Zeit im Handel
erhältlich. Diese Fassungen sind üblicherweise in einen Projektions-apparat oder eine
Reflektorleuchte integriert, und die vorgenannten zweiseitig gesokkelten Hochdruckentladungslampen
besitzen einen Lampenkolben mit zwei gesokkelten Enden, die sich diametral entlang
der Längsachse des Lampenkolbens erstrekken. Die Lampenkolbenenden sind, insbesondere
im Sockelbereich, im wesentlichen rotationssymmetrisch bezüglich der Längsachse des
Lampenkolbens ausgebildet, während die Lampe selbst nicht rotationssymmetrisch ist
und eine wohldefinierte bevorzugte Betrieblage besitzt. Eine derartige, dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 5 entsprechende Lampe ist beispielsweise in der deutschen Offenlegungsschrift
DE 29 17 745 oder in der Offenlegungsschrift EP 0 477 668 A1 offenbart.
[0003] Die Rotationssymmetrie der Lampe bezüglich der Längsachse des Lampenkolbens wird
beispielsweise durch einen Pumpstengelansatz zerstört, der mittig auf der Lampenkolbenwandung
angeordnet ist. Beim Einbau der Lampe in einen Projektionsapparat oder eine Reflektorleuchte
muß der Benutzer darauf achten, daß der Pumpstengelansatz nicht die optische Abbildung
beeinträchtigt. Dazu muß die in die Fassung eingesetzte Lampe in eine bestimmte Lage,
ihre bevorzugte Betriebslage, gedreht werden, so daß sich der Pumpstengelansatz an
einer für die optische Abbildung nicht genutzten Stelle befindet. Ein gravierender
Nachteil der bisher üblichen zweiseitig gesockelten elektrischen Lampen mit bevorzugter
Betriebslage und ihrer zugehörigen Fassungen besteht darin, daß sie nicht mit einer
Positionierungshilfe ausgestattet sind, die gewährleistet, daß die Lampe ausschließlich
in der bevorzugten Betriebslage eingebaut werden kann. Der rotationssymmetrische Aufbau
im Sockelbereich der Lampenkolbenenden, insbesondere der Sockelhülsen an den Lampenkolbenenden,
sowie der darauf abgestimmten Fassungen erlaubt vielmehr eine nahezu beliebige Einbaulage
der Lampe, so daß der Benutzer sich bei den vorgenannten Lampen und Fassungen erst
mit Hilfe einer Bedienungsanleitung über den fachgerechten Einbau informieren und
selbst auf die richtige Lage des Pumpstengelansatzes achten muß. Läßt der Benutzer
hierbei keine ausreichende Sorgfalt walten, so führt das im günstigen Fall nur zu
einer schlechten optischen Abbildung und im ungünstigen Fall aber sogar zu einer Zerstörung
der Lampe.
[0004] Die Offenlegungsschrift DE 29 17 745 beschreibt eine mit einer Orientierungshilfe
versehene Gasentladungslampe. Die Orientierungshilfe gewährleistet, daß die Lampe
nur orientiert in eine Fassung einsetzbar ist.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine zweiseitig gesockelte elektrische Lampe mit
bevorzugter Betriebslage und eine Fassung für eine derartige Lampe bereitzustellen,
die eine im Vergleich zum Stand der Technik einfach anzubringende Positionierungshilfe
besitzen und die gewährleistet, daß einerseits die mit dem Sockel beziehungsweise
mit der Sockelhülse versehene Lampe nur nach korrekter Ausrichtung, das heißt in der
bevorzugten Betriebslage, in das mit der Fassung ausgerüstete optische Gerät eingesetzt
werden kann, und andererseits diese Lampe aber auch in optische Geräte eingebaut werden
kann, die noch mit den bisher gebräuchlichen Lampenfassungen ausgerüstet sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs
1 bzw. des Patentanspruchs 5 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung
sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Kombination einer zweiseitig gesockelten elektrischen Lampe
und einer Fassung für eine derartige Lampe besitzen die Lampenkolbenenden eine senkrecht
zur Lampenlängsachse angeordnete Anschlagfläche, die mit Stufen versehen sind, die
die Rotationssymmetrie der Lampenkolbenenden im Sockelbereich aufheben, während die
zur Fassung gehörenden Fassungskontakte, die klemmend an den Anschlagflächen anliegen,
mit auf die Stufen abgestimmten stegförmigen Vorsprüngen ausgestattet sind. Die Stufen
in der Anschlagfläche und die stegförmigen Vorsprünge an den Fassungskontakten bilden
eine Positionierungshilfe für die Lampe. Sie gewährleisten, daß die Lampe nur lagerichtig
in die Fassung eingesetzt werden kann. Beim Einsetzen der Lampenkolbenenden in die
dafür vorgesehene Aufnahme der Fassungskontakte wirken die Stufen in der Anschlagfläche
und die stegförmigen Vorsprünge an den Fassungskontakten als Führungselemente.
[0008] Bei den Stufen handelt es sich vorteilhafterweise um Ausfräsungen von geringer Tiefe
in der Anschlagfläche bzw. im Boden der Sockelhülse. Diese Ausfräsungen sind auf einfache
Weise anzubringen und verändern weder den Durchmesser der Lampenkolbenenden im Halterungsbereich
der Lampe noch die Länge der Lampe, das heißt, den Abstand der Anschlagflächen, so
daß die Lampe mit dem erfindungsgemäßen Sockel auch in Geräte eingebaut werden kann,
die noch mit den herkömmlichen Lampenfassungen ohne Positionierungshilfe, ausgestattet
sind.
[0009] Die Positionierungshilfen sind derart auf den Anschlagflächen und an den Fassungskontakten
angebracht, daß die Lampenkolbenenden und die Fassungskontakte bezüglich des Lampenmittelpunktes
punktsymmetrisch angeordnet sind, das heißt, daß bei einer 180°-Drehung der Lampe
und der Fassung um eine geeignete Drehachse, die senkrecht zur Längsachse angeordnet
ist und die mittig zwischen den Fassungskontakten bzw. mittig zwischen den Lampenkolbenenden
verläuft, das erste mit dem zweiten gesockelten Lampenkolbenende und die erste mit
der zweiten Andruckfeder zur Deckung gebracht werden. Diese Anordnung der Positionierungshilfen
hat den Vorteil, daß die beiden gesockelten Lampenkolbenenden beim Einbau der Lampe
in die Fassung gleichwertig, das heißt, miteinander vertauschbar sind. Schließlich
muß bei Lampen, die mit Wechselstrom gespeist werden, nicht auf die Polung der elektrischen
Anschlüsse geachtet werden. Besonders vorteilhaft ist diese Anordnung der Positionierungshilfen
bei mit Wechselstrom betriebenen Lampen, deren Lampenkolbenenden direkt, ohne Verwendung
von Anschlußkabeln zwischen der Lampe und der Fassung, als elektrische Anschlüsse
ausgebildet sind. Andererseits verhindert aber die obengenannte Anordnung der Positionierungshilfen
beispielsweise, daß die Lampe mit nach unten weisender Oberseite in die Fassung eingesetzt
wird.
[0010] Die Anschlagfläche und die darauf befindlichen Positionierungshilfen sind vorteilhafterweise
Bestandteil der auf die Lampenkolbenenden aufgebrachten metallischen Sockelhülsen.
Die Sockelhülsen und die Fassungskontakte dienen nicht nur zur Halterung der Lampe,
sondern außerdem auch zum elektrischen Anschluß der zweiseitig gesockelten elektrischen
Lampe.
[0011] Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht (schematisch) einer erfindungsgemäßen zweiseitig gesockelten elektrischen
Lampe einschließlich Fassung gemäß eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
- Figur 2
- eine Oberansicht (schematisch) einer erfindungsgemäßen zweiseitig gesockelten elektrischen
Lampe einschließlich Fassung gemäß des bevorzugten Ausführungsbeispiels in teilweise
geschnittener Darstellung
- Figur 3
- eine Seitenansicht (schematisch) einer Sockelhülse der Lampe gemäß des bevorzugten
Ausführungsbeispiels
- Figur 4
- eine Draufsicht (schematisch) auf die mit der Positionierungshilfe versehene Anschlagfläche
der Sockelhülse gemäß Figur 3
- Figur 5
- eine Draufsicht (schematisch) auf die mit der Positionierungshilfe versehene Auflage-
bzw. Kontaktfläche der Andruckfeder der Lampenfassung gemäß des Ausführungsbeispiels
aus Figur 1
[0012] In der Figur 1 ist eine zweiseitig gesockelte Hochdruckentladungslampe 1 mit einer
Fassung gemäß eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung abgebildet. Bei
der Lampe handelt es sich insbesondere um eine mit Wechselstrom gespeiste Metallhalogenidhochdruckentladungslampe
mit einer elektrischen Leistungsaufnahme von ca. 575 W. Die ebenfalls abgebildeten
Fassungskontakte 2a, 2b der Fassung sind beispielsweise in einen Videoprojektor oder
in einen Overheadprojektor integriert. Die Lampe 1 besitzt einen aus Quarzglas bestehenden
Lampenkolben 3 mit zwei diametral zu beiden Seiten des Entladungsraumes 3c angeordneten,
gasdicht verschlossenen Enden 3a, 3b, die sich entlang der Längsachse A-A der Lampe
1 erstrecken. Der Lampenkolben 3 ist hier identisch mit dem Entladungsgefäß der Lampe
1. Die Lampenkolbenenden bzw. Entladungsgefäßenden 3a, 3b sind als Kolbenschäfte mit
darin gasdicht eingeschmolzenen Molybdändichtungsfolien ausgeführt. Die Molybdändichtungsfolien
dienen zur Spannungsversorgung der in den Entladungsraum 3c hineinragenden Lampenelektroden,
zwischen denen sich während des Lampenbetriebes eine Gasentladung ausbildet. Die Kolbenschäfte
3a, 3b tragen an ihren freien Enden jeweils eine metallische Sockelhülse 4a, 4b, die
mit der bzw. den Molybdändichtungsfolien des entsprechenden Kolbenschaftes elektrisch
leitend verbunden ist. Der Lampenkolben 3 ist im Bereich der Kolbenschäfte 3a, 3b
rotationssymmetrisch bezüglich der Lampenlängsachse A-A. Im Bereich des Entladungsraumes
3c wird die Rotationssymmetrie des Lampenkolbens 3 durch einen Pumpstengelansatz 5,
der von einem abgeschmolzenen Pumpstengel herrührt, zerstört. Die Hochdruckentladungslampe
1 wird in horizontaler Lage, das heißt mit horizontal verlaufender Entladungsstrecke
betrieben. Während des Lampenbetriebes muß der Lampenkolben 3 derart ausgerichtet
sein, daß der Pumpstengelansatz 5 nach oben weist. Um die richtige Einbaulage der
Lampe 1 zu gewährleisten, sind die metallischen, im wesentlichen rotationssymmetrisch
bezüglich der Lampenlängsachse A-A ausgeführten Sockelhülsen 4a, 4b, die auf den freien
Enden der Kolbenschäfte 3a, 3ab stecken, und die Fassungskontakte 2a, 2b der Lampenfassung
mit aufeinander abgestimmten Positionierungshilfen ausgestattet. Die metallischen
Sockelhülsen 4a, 4b besitzen zwei aneinander grenzende Abschnitte 6a, 7a bzw. 6b,
7b unterschiedlichen Durchmessers. Die beiden rohrartigen Abschnitte 6a, 6b bzw. 7a,
7b einer jeden Sockelhülse 4a, 4b bilden eine senkrecht zur Lampenlängsachse A-A angeordnete
kreisringscheibenförmige Anschlagfläche 8a bzw. 8b. Der erste rohrförmige Abschnitt
6a bzw. 6b der Sockelhülse 4a bzw. 4b besitzt einen größeren Durchmesser als ihr zweiter
rohrförmige Abschnitt 7a bzw. 7b. Das freie Ende des Kolbenschaftes 3a bzw. 3b ist
im ersten Abschnitt 6a bzw. 6b der Sockelhülse 4a bzw. 4b fixiert. Das offene Ende
des zweiten rohrförmigen Abschnittes 7a bzw. 7b wird durch einen metallischen Sockelstift
9a bzw. 9b verschlossen. Die Anschlagflächen 8a, 8b der Sockelhülsen 4a, 4b sind jeweils
mit einer ca. 1,5 mm tiefen Ausfräsung 10a, 10b versehen. Diese Ausfräsungen 10a,
10b definieren jeweils eine Stufe in den Anschlagflächen 8a, 8b mit einer geradlinig,
senkrecht zur Lampenlängsachse A-A verlaufenden Kante. Die Tiefe dieser Ausfräsungen
10a, 10b ist geringer als die Wandstärke der Sockelhülsen 4a, 4b im Bereich der Anschlagflächen
8a, 8b. Beide Sockelhülsen 4a, 4b sind identisch geformt.
[0013] Die Fassungskontakte 2a, 2b sind ebenfalls identisch geformt. Sie bestehen aus Metall
und besitzen im wesentlichen die Gestalt eines Winkels. Die Fassungskontakte 2a, 2b
weisen eine Kontaktfläche 11a bzw. 11b sowie einen rechtwinklig von der unteren Kante
der Kontaktfläche 11a bzw. 11b abgebogenen Fuß 12a bzw. 12b auf. An die obere Kante
der Kontaktfläche 12a bzw. 12b ist eine Schräge 13a bzw.13b angeformt. Im Bereich
der Kontaktflächen 12a, 12b besitzen die Fassungskontakte 2a, 2b jeweils einen schlitzartigen
Durchbruch 14a, 14b, der sich bis in die Schräge 13a bzw. 13b erstreckt. Außerdem
weisen die Fassungskontakte 2a, 2b jeweils einen stegförmigen Vorsprung 15a bzw. 15b
auf, der neben dem schlitzartigen Durchbruch 14a bzw. 14b aus der Kontaktfläche 11a
bzw. 11b emporragt und parallel zu dem Durchbruch 14a bzw. 14b verläuft. Die Breite
der schlitzartigen Durchbrüche 14a, 14b ist auf den Durchmesser der zweiten rohrförmigen
Abschnitte 7a, 7b der Sockelhülsen 4a, 4b abgestimmt. Die Fassungskontakte 2a, 2b
dienen auch zur elektrischen Stromversorgung der Lampe 1. Der elektrische Kontakt
wird über die Kontaktflächen 11a, 11b der Fassungskontakte 2a, 2b und die Anschlagflächen
8a, 8b der Sockelhülsen 4a, 4b hergestellt. Die Sockelhülsen 4a, 4b dienen hier direkt,
ohne Verwendung von Zuleitungs- oder Anschlußkabeln zwischen Lampe und Fassung, als
elektrische Anschlüsse der Lampe 1.
[0014] Beim Einsetzen der Lampe 1 in die Fassung greifen die zweiten Abschnitte 7a, 7b der
Sockelhülsen 4a, 4b in die Durchbrüche 14a, 14b der Fassungskontakte 2a, 2b ein, so
daß die Kontaktflächen 11a, 11b der Fassungskontakte 2a, 2b an den Anschlagflächen
8a, 8b der Sockelhülsen 4a, 4b klemmend anliegen. Dabei greifen die stegförmigen Vorsprünge
15a, 15b der Fassungskontakte 2a, 2b in die Ausfräsungen 10a, 10b der Sockelhülsen
4a, 4b. Die Ausfräsungen 10a, 10b und die stegförmigen Vorsprünge 15a, 15b gewährleisten
in Kombination mit den als Aufnahme für die gesockelten Lampenkolbenenden 7a, 7b dienenden
Durchbrüchen 14a, 14b, daß die Lampe 1 nur mit nach oben weisendem Pumpstengelansatz
5 in die Fassungskontakte 2a, 2b der Lampenfassung eingesetzt werden kann. Zeigt der
Pumpstengelansatz 5 beim Einbau der Lampe 1 beispielsweise nach unten, so verhindern
die stegförmigen Vorsprünge 15a, 15b, daß die Sockelhülsenabschnitte 7a, 7b in die
Aufnahmen 14a, 14b der Fassungskontakte 2a, 2b eingeführt werden können.
[0015] Die gesockelten Lampenkolbenenden 3a, 3b und die Fassungskontakte 2a, 2b mit den
Positionierungshilfen 10a, 10b, 15a, 15b sind punktsymmetrisch bezüglich des Lampenmittelpunktes,
wobei der Lampenmittelpunkt mittig zwischen den Lampenkolbenenden 3a, 3b bzw. mittig
zwischen den Fassungskontakten 2a, 2b auf der Lampenlängsachse A-A liegt. Das heißt,
daß die gesockelten Lampenkolbenenden 3a, 3b und die Fassungskontakte 2a, 2b bei einer
180 °-Drehung der Lampe 1 und der Fassung um eine geeignete Drehachse, die senkrecht
zur Längsachse und mittig zwischen den Fassungskontakten 2a, 2b verläuft, das erste
4a mit dem zweiten gesockelten Lampenkolbenende 4b und die erste 2a mit der zweiten
Andruckfeder 2b und insbesondere die Positionierungshilfe 15a der ersten 2a mit der
15b der zweiten Andruckfeder 2b sowie die Positionierungshilfe 10a des ersten 4a mit
der 10b des zweiten Lampenkolbenendes 4b zur Deckung gebracht werden. Insbesondere
bewirkt die oben beschriebene Punktsymmetrie, daß beide Lampenkolbenenden 3a, 3b vollkommen
gleichwertig sind. Die Lampe 1 kann also beim Einbau so orientiert sein, daß das Lampenkolbenende
4a entweder in die Aufnahme 14a der Andruckfeder 2a oder in die Aufnahme 14b der Andruckfeder
2b eingreift. Die Positionierungshilfen 10a, 10b, 15a, 15b gewährleisten, daß die
Lampe 1 ausschließlich mit nach oben weisendem Pumpstengelansatz 5 in die Fassung
eingesetzt werden kann. Da die erfindungsgemäßen Positionierungshilfen 10a, 10b, 15a,
15b weder den Abstand der Anschlagsflächen 8a, 8b voneinander noch den Durchmesser
der Sockelhülsen 4a, 4b im Halterungsbereich der Lampe 1 ― das ist der zweite rohrförmige
Abschnitt 7a, 7b der Sockelhülsen 4a, 4b, der in die Aufnahme 14a, 14b der Fassungskontakte
2a, 2b eingreift ― verändern, kann die erfindungsgemäße Lampe 1 auch in optische Geräte
eingebaut werden, die noch mit den herkömmlichen Lampenfassungen ausgestattet sind.
[0016] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das oben näher erläuterte Ausführungsbeispiel.
Beispielsweise kann die Lampe auch eine Hochdruckentladungslampe mit einem zweiseitig
gesockelten Außenkolben sein, der das Entladungsgefäß der Lampe umschließt. In diesem
Fall ist der Lampenkolben identisch mit dem Außenkolben. Außerdem kann der Pumpstengelansatz
auch eine andere Orientierung als bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel aufweisen.
Ferner muß die bevorzugte Betriebslage der Lampe nicht unbedingt durch einen Pumpstengelansatz
definiert sein. Ein sichelartig nach oben gekrümmtes Entladungsgefäß kann ebenfalls
die bevorzugte Betriebslage der Lampe festlegen. Die bevorzugte Betriebslage der Lampe
kann aber auch durch die nicht-koaxiale Anordnung eines im wesentlichen stabförmigen
Entladungsgefäßes innerhalb des Außenkolbens bestimmt werden. Ferner kann die Lampe
aber auch eine Glühlampe mit einem soffittenartigen Lampenkolben sein, der auf dem
Lampenkolben eine die Lichtdurchlässigkeit des Lampenkolbens störende Unregelmäßigkeit,
wie zum Beispiel einen Pumpstengelansatz, aufweist.
1. Zweiseitig gesockelte elektrische Lampe mit einer bevorzugten Betriebslage und Fassung
für eine derartige Lampe, wobei
- die Lampe (1) einen Lampenkolben (3) mit zwei sich diametral entlang einer gemeinsamen
Achse (A-A), Längsachse der Lampe genannt, erstrekkenden, gesockelten Lampenkolbenenden
(3a, 3b) besitzt,
- die gesockelten Lampenkolbenenden (3a, 3b) jeweils mit einer im wesentlichen rotationssymmetrischen
Sockelhülse (4a, 4b) versehen sind und die Sockelhülsen (4a, 4b) jeweils eine senkrecht
zur Längsachse (A-A) orientierte Anschlagfläche (8a, 8b) besitzen,
- die Fassung zwei Fassungskontakte (2a, 2b) besitzt, die jeweils mit einer Aufnahme
(14a, 14b) für ein gesockeltes Ende (3a, 3b) des Lampenkolbens (3) ausgestattet sind,
- die jeweilige Aufnahme (14a, 14b) auf den Durchmesser des gesockelten Lampenkolbenendes
(3a, 3b) im Halterungsbereich (7a, 7b) abgestimmt ist,
- die Fassungskontakte (2a, 2b) an den senkrecht zur Längsachse (A-A) orientierten
Anschlagflächen (8a, 8b) anliegen, so daß die Lampe (1) in der Aufnahme (14a, 14b)
der Fassungskontakte (2a, 2b) klemmend zwischen diesen gehaltert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sockelhülsen (4a, 4b) jeweils in ihrer Anschlagfläche (8a, 8b) eine
die Rotationssymmetrie der betreffenden Sockelhülse (4a, 4b) aufhebende Stufe (10a,
10b) besitzen und die beiden Fassungskontakte (2a, 2b) der Fassung jeweils einen auf
die entsprechende Stufe (10a, 10b) abgestimmten stegförmigen Vorsprung (15a, 15b)
besitzen, wobei die stegförmigen Vorsprünge (15a, 15b) beim Einsetzen der Lampe (1)
in die Aufnahmen (14a, 14b) der Fassungskontakte (2a, 2b) in die entsprechenden Stufen
(10a, 10b) der Anschlagflächen (8a, 8b) eingreifen und dadurch eine Positionierungshilfe
für die Lampe (1) bilden, so daß die Lampe (1) beim Einsetzen der Lampenkolbenenden
(3a, 3b) in die Aufnahmen (14a, 14b) der Fassungskontakte (2a, 2b) mit Hilfe der Stufen
(10a, 10b) und der stegförmigen Vorsprünge (15a, 15b) geführt wird.
2. Zweiseitig gesockelte elektrische Lampe und Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenkolbenenden (3a, 3b) und die Fassungskontakte (2a, 2b) punktsymmetrisch
sind, das heißt, daß bei einer 180°-Drehung der Lampe und der Fassung um eine geeignete
Drehachse, die senkrecht zur Längsachse (A-A) und mittig zwischen den Fassungskontakten
(2a, 2b) verläuft, das erste (3a) mit dem zweiten gesockelten Lampenkolbenende (3b)
und die erste (2a) mit der zweiten Andruckfeder (2b) und insbesondere die Positionierungshilfe
(15a) der ersten (2a) mit der (15b) der zweiten Andruckfeder (2b) sowie die Positionierungshilfe
(10a) des ersten mit der (10b) des zweiten Lampenkolbenendes (3b) zur Deckung gebracht
werden.
3. Zweiseitig gesockelte elektrische Lampe und Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufen (10a, 10b) Ausfräsungen sind, deren Tiefe kleiner als die Wandstärke der
Sockelhülse (4a, 4b) im betreffenden Bereich der jeweiligen Anschlagfläche (8a, 8b)
ist.
4. Zweiseitig gesockelte elektrische Lampe und Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelhülsen (4a, 4b) und die Fassungskontakte (2a, 2b) aus Metall bestehen.
5. Zweiseitig gesockelte elektrische Lampe, die eine bevorzugte Betriebslage besitzt,
wobei
- die Lampe (1) einen Lampenkolben (3) mit zwei sich diametral entlang einer gemeinsamen
Achse (A-A), Längsachse der Lampe genannt, erstrekkenden, gesockelten Enden (3a, 3b)
besitzt,
- die beiden Enden (3a, 3b) des Lampenkolbens (3) jeweils mit einer im wesentlichen
rotationssymmetrisch ausgebildeten, metallischen Sockelhülse (4a, 4b) versehen sind,
die jeweils eine senkrecht zur Längsachse (A-A) orientierte Anschlagfläche (8a, 8b)
besitzen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagflächen (8a, 8b) jeweils mit einer Stufe (10a, 10b) in Form einer
Aussparung versehen sind, die die Rotationssymmetrie der Sockelhülsen (4a, 4b) aufheben,
wobei die Stufen (10a, 10b) derart angeordnet sind, daß die beiden Sockelhülsen (4a,
4b) mit ihren Stufen (10a, 10b) bei einer 180°-Drehung der Lampe (1) um eine geeignete
Drehachse, die senkrecht zur Längsachse (A-A) und mittig zwischen den beiden Sockelhülsen
(4a, 4b) verläuft, zur Deckung gebracht werden.
6. Zweiseitig gesockelte elektrische Lampe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampe (1) mit Wechselstrom gespeist wird und die gesokkelten Lampenkolbenenden
(3a, 3b) als elektrische Anschlüsse ausgebildet sind.
1. Electric lamp capped at both ends and having a preferred operating position, and a
holder for such a lamp, wherein
- the lamp (1) has a lamp bulb (3) with two capped lamp bulb ends (3a, 3b) extending
diametrically along a common axis (A-A), termed the longitudinal axis of the lamp,
- the capped lamp bulb ends (3a, 3b) are provided in each case with an essentially
rotationally symmetrical cap shell (4a, 4b), and the cap shells (4a, 4b) in each case
have a stop surface (8a, 8b) orientated perpendicular to the longitudinal axis (A-A),
- the holder has two holder contacts (2a, 2b) which are each fitted with a receptacle
(14a, 14b) for a capped end (3a, 3b) of the lamp bulb (3),
- the respective receptacle (14a, 14b) is co-ordinated with the diameter of the capped
lamp bulb end (3a, 3b) in the retaining region (7a, 7b),
- the holder contacts (2a, 2b) bear against the stop surfaces (8a, 8b) orientated
perpendicular to the longitudinal axis (A-A), such that the lamp (1) is held in a
clamped fashion between the holder contacts (2a, 2b) in the receptacle (14a, 14b)
of the latter,
characterized in that the two cap shells (4a, 4b) in each case have in their stop surface (8a, 8b) a step
(10a, 10b) negating the rotational symmetry of the relevant cap shell (4a, 4b), and
the two holder contacts (2a, 2b) of the holder in each case have a web-shaped projection
(15a, 15b) co-ordinated with the corresponding step (10a, 10b), the web-shaped projections
(15a, 15b) engaging, when the lamp (1) is inserted into the receptacles (14a, 14b)
of the holder contacts (2a, 2b), in the corresponding steps (10a, 10b) of the stop
surfaces (8a, 8b), and thereby forming a positioning aid for the lamp (1) such that,
upon insertion of the lamp bulb ends (3a, 3b) into the receptacles (14a, 14b) of the
holder contacts (2a, 2b), the lamp (1) is guided with the aid of the steps (10a, 10b)
and the web-shaped projections (15a, 15b).
2. Electric lamp capped at both ends and a holder according to Claim 1, characterized in that the lamp bulb ends (3a, 3b) and the holder contacts (2a, 2b) exhibit point symmetry,
that is to say given a 180° rotation of the lamp and holder about a suitable rotation
axis which runs perpendicular to the longitudinal axis (A-A) and centrally between
the holder contacts (2a, 2b), the first lamp bulb end (3a) is brought into coincidence
with the second capped lamp bulb end (3b), and the first pressure spring (2a) is brought
into coincidence with the second pressure spring (2b) and, in particular, the positioning
aid (15a) of the first pressure spring (2a) is brought into coincidence with the positioning
aid (15b) of the second pressure spring (2b), and the positioning aid (10a) of the
first lamp bulb end is brought into coincidence with the positioning aid (10b) of
the second lamp bulb end (3b).
3. Electric lamp capped at both ends and a holder according to Claim 1, characterized in that the steps (10a, 10b) are cut-outs whose thickness is less than the wall thickness
of the cap shell (4a, 4b) in the relevant region of the respective stop surface (8a,
8b).
4. Electric lamp capped at both ends and a holder according to Claim 1, characterized in that the cap shells (4a, 4b) and the holder contacts (2a, 2b) consist of metal.
5. Electric lamp capped at both ends and having a preferred operating position, wherein
- the lamp (1) has a lamp bulb (3) with two capped ends (3a, 3b) extending diametrically
along a common axis (A-A), termed the longitudinal axis of the lamp, and
- the two ends (3a, 3b) of the lamp bulb (3) are provided in each case with a metallic
cap shell (4a, 4b) which are of essentially rotationally symmetrical design and in
each case have a stop surface (8a, 8b) orientated perpendicular to the longitudinal
axis (A-A),
characterized in that the stop surfaces (8a, 8b) are provided in each case with a step (10a, 10b) in the
form of a cut-out, which negate the rotational symmetry of the cap shells (4a, 4b),
the steps (10a, 10b) being arranged in such a way that the two cap shells (4a, 4b)
are brought into coincidence with their steps (10a, 10b) in the case of a 180° rotation
of the lamp (1) about a suitable rotation axis which runs perpendicular to the longitudinal
axis (A-A) and centrally between the two cap shells (4a, 4b).
6. Electric lamp capped at both ends according to Claim 5, characterized in that the lamp (1) is fed with alternating current and the capped lamp bulb ends (3a, 3b)
are designed as electric terminals.
1. Lampe électrique à embase des deux côtés, comportant une première position de fonctionnement
préférée et douille pour une lampe de ce genre,
- la lampe (1) ayant une ampoule (3) de lampe comportant deux extrémités (3a, 3b)
d'ampoule de lampe pour embase, s'étendant diamétralement suivant un axe (A-A) commun,
appelé axe longitudinal de la lampe,
- les extrémités (3a, 3b) d'ampoule de lampe pour embase étant munies chacune d'un
manchon (4a, 4b) pour embase sensiblement symétrique de révolution et les manchons
(4a, 4b) pour embase ayant chacun une surface (8a, 8b) de butée orientée perpendiculairement
à l'axe (A-A) longitudinal,
- la douille comportant deux contacts (2a, 2b) de douille qui sont munis chacun d'un
dispositif (14a, 14b) de réception pour une extrémité (3a, 3b) pour embase de l'ampoule
(3) de la lampe,
- le dispositif (14a, 14b) de réception associé étant adapté au diamètre de l'extrémité
(3a, 3b) d'ampoule de lampe pour embase dans la zone (7a, 7b) de fixation,
- les contacts (2a, 2b) de douille s'appliquant aux surfaces (8a, 8b) de butée orientées
perpendiculairement à l'axe (A-A) longitudinal, si bien que la lampe (1) est fixée
dans le dispositif (14a, 14b) de réception des contacts (2a, 2b) de douille en étant
coincée entre eux,
caractérisées en ce que les deux manchons (4a, 4b) pour embase ont chacun sur leurs surfaces (8a, 8b) de
butée un gradin (10a, 10b) abolissant la symétrie de révolution des manchons (4a,
4b) pour embase concernés et en ce que les deux contacts (2a, 2b) de la douille ont
chacun une partie (15a, 15b) en saillie en forme de barrette, adaptée aux gradins
(10a, 10b) correspondants, les parties (15a, 15b) en saillie en forme de barrette
rentrant lors de l'introduction de la lampe (1) dans les dispositifs (14a, 14b) de
réception des contacts (2a, 2b) de douille dans les gradins (10a, 10b) correspondants
des surfaces (8a, 8b) de butée et formant ainsi un dispositif auxiliaire de mise en
position pour la lampe (1), si bien que la lampe, lors de l'introduction des extrémités
(3a, 3b) d'ampoule de lampe dans les dispositifs (14a, 14b) de réception des contacts
(2a, 2b) de douille, est guidée à l'aide des gradins (10a, 10b) et des parties (15a,
15b) en forme de barrette.
2. Lampe électrique à embase des deux côtés et douille suivant la revendication 1, caractérisées en ce que les extrémités (3a, 3b) d'ampoule de lampe et les contacts (2a, 2b) de douille sont
symétriques par rapport à un point, c'est-à-dire que, lors d'une rotation à 180° de
la lampe et de la douille par rapport à un axe de rotation adéquat, qui s'étend perpendiculairement
à l'axe (A-A) longitudinal et au milieu entre les contacts (2a, 2b) de douille, la
première extrémité (3a) est mise en coïncidence avec la deuxième extrémité (3b) d'ampoule
de lampe pour embase et le premier ressort (2a) d'application de pression est mis
en coïncidence avec le deuxième ressort (2b) d'application de pression et notamment
le dispositif (15a) auxiliaire de mise en position du premier ressort (2a) d'application
de pression est mis en coïncidence avec le dispositif (15b) auxiliaire de mise en
position du deuxième ressort (2b) d'application de pression et le dispositif (10a)
auxiliaire de mise en position de la premiere extrémité d'ampoule de lampe est mis
en coïncidence avec le dispositif (10b) auxiliaire de mise en position de la deuxieme
extrémité (3b) d'ampoule de lampe.
3. Lampe électrique à embase des deux côtés et douille suivant la revendication 1, caractérisées en ce que les gradins (10a, 10b) sont des fraisures dont la profondeur est inférieure à l'épaisseur
de paroi du manchon (4a, 4b) pour embase dans la zone concernée de la surface (8a,
8b) de butée associée.
4. Lampe électrique à embase des deux côtés et douille suivant la revendication 1, caractérisées en ce que les manchons (4a, 4b) pour embase et les contacts (2a, 2b) de douille sont en métal.
5. Lampe électrique à embase des deux côtés, qui a une position de fonctionnement préférée,
- la lampe (1) ayant une ampoule (3) de lampe comportant deux extrémités (3a, 3b)
pour embase s'étendant diamétralement suivant un axe (A-A) commun, appelé axe longitudinal
de la lampe,
- les deux extrémités (3a, 3b) de l'ampoule (3a) de lampe étant munies chacune d'un
manchon (4a, 4b) pour embase métallique, réalisé de manière sensiblement symétrique
de révolution, qui ont 'chacun une surface (8a, 8b) de butée orientée perpendiculairement
à l'axe (A-A) longitudinal,
caractérisée ce que les surfaces (8a, 8b) de butée sont munies chacune d'un gradin (10a, 10b) en forme
d'évidement, qui abolissent la symétrie de rotation des manchons (4a, 4b) pour embase,
les gradins (10a, 10b) étant ménagés de telle manière que les deux manchons (4a, 4b)
pour embase sont mis en coïncidence avec leurs gradins (10a, 10b) lors d'une rotation
à 180° de la lampe (1) par rapport à un axe de rotation adéquat qui s'étend perpendiculairement
à l'axe (A-A) longitudinal'et au milieu entre les deux manchons (4a, 4b) pour embase.
6. Lampe électrique à embase des deux côtés suivant la revendication 5, caractérisée en ce que la lampe (1) est alimentée en courant alternatif et en ce que les extrémités (3a,
3b) d'ampoule de lampe pour embase sont réalisées en bornes électriques.