| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 743 181 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.04.1999 Patentblatt 1999/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.05.1996 |
|
|
| (54) |
Vorrichtung zum Verteilen von fliessfähigem Medium
Device for distributing flowable media
Dispositif de distribution d'un fluide
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
18.05.1995 AT 842/95
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.11.1996 Patentblatt 1996/47 |
| (73) |
Patentinhaber: J. Zimmer, Maschinenbau Gesellschaft m.b.H. Kufstein |
|
6330 Kufstein (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Zimmer, Johannes
9020 Klagenfurt (AT)
- Wechselberger, Karl M.
6341 Ebbs (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Wenzel & Kalkoff |
|
Postfach 73 04 66 22124 Hamburg 22124 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 154 931 EP-A- 0 475 412 AT-A- 376 612 DE-A- 3 335 252
|
EP-A- 0 277 481 WO-A-94/17927 DE-A- 2 520 623
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verteilen von fließfähigem Medium, insbesondere
von Farbsubstanz über die Auftragungsbreite der Station einer Schablonendruckmaschine,
umfassend ein Rohr, das wenigstens einen Medium führenden Kanal und mehrere aus dem
Rohrinneren durch die Rohrwand nach außen führende Austrittsöffnungen für das Medium
aufweist, wobei die Austrittsöffnungen über die Rohrlänge im Abstand verteilt angeordnet
sind.
[0002] Es ist allgemein bekannt und üblich, ein Rohr mit mehreren über die Rohrlänge im
Abstand verteilt angeordneten öffnungen vorzusehen, um in einer Druckmaschine Medien
wie Farbsubstanz oder Reinigungsflüssigkeit über die Arbeitsbreite einer Druckstation
zu verteilen (vgl. EP-A3-0 277 481). Insbesondere um über große Arbeitsbreiten von
5 m und mehr eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Mediums zu erhalten, ist in
ein Rohr ein Verteilungskörper eingesetzt, in dem ein durch fortgesetzte Teilung gebildetes
Verzweigungssystem ausgebildet ist (DE-A1-33 35 252). Aus WO-A-94/17927 ist eine Verteileinrichtung
mit mehrteiligem Kanal-Einsatzkörper bekannt, wobei mit dem Rohr auch Zusatzeinrichtungen
verbunden sind, die eine Rakelhalteeinrichtung, eine Rakelleiteinrichtung und/oder
Teile des Kanalsystems bilden. - Die Zuführrohre der bekannten Vorrichtungen bestehen
aus Metall. Bevorzugt werden rostfreie Stahlrohre vorgesehen, um insbesondere bei
großen Arbeitsbreiten von mehreren Metern möglichst große Festigkeit zur Vermeidung
von Durchbiegung zu erzielen. Die Genauigkeit der Innendimensionen der zur Verfügung
stehenden Stahlrohre ist relativ gering, und auch die Beschaffenheit der Rohrinnenfläche,
die wenigstens teilweise die Wand eines Zuführkanals bildet, läßt hinsichtlich ungestörter
und reproduzierbarer Substanzströmung für insbesondere kleine und druckarme Substanzmengen
erheblich zu wünschen übrig. Zudem sind nicht ausreichend glatte Kanalinnenwände mit
erheblichen Erschwernissen bei der Reinigung verbunden, und zwar insbesondere mit
Durchsatz von großen Mengen Reinigungsflüssigkeit. Um die Innengenauigkeit zu verbessern,
werden Rohre aus Aluminium vorgesehen, die allerdings keine zufriedenstellende Festigkeit
gegen Durchbiegung aufweisen. Zwar sind Aluminiumrohre als solche wegen ihres gegenüber
Stahlrohren geringeren Gewichts leichter zu handhaben, was an sich insbesondere zum
Auf- und Abrüsten in dem engen Raum von Siebzylinder-Rundschablonen und bei Rohrlängen
über mehrere Meter sehr wünschenswert ist. Um aber Durchbiegungen entgegen zu wirken,
sind zusätzlich Versteifungswände und/oder Spanneinrichtungen vorzusehen (WO-A-94/17927).
Insbesondere dann, wenn herkömmliche Metallrohre zur Breitenverteilung von Medium
mit einem Verteilungskanäle aufweisenden Einsatzkörper ausgestattet werden, entstehen
erhebliche Dichtprobleme. Ein Einsatzkörper mit gewünschtem mehrstufigem Verteilungssystem
weist an seiner Oberfläche dicht benachbarte eingangsseitige und ausgangsseitige Kanalabschnitte
auf. Bereits Paßungenauigkeiten zwischen Rohrinnenwand und Einsatzkörperoberfläche
mit Spalten in der Größenordnung von 1/10 mm führen zu außerordentlich nachteiligen
Bypass- und Nebenströmungen, die die Breitenverteilung empfindlich stören und beim
Drucken in einer Druckmaschine mit erheblichen Kosten durch anfallende Ausschußware
verbunden sind. Bisweilen werden Rohre mit Verteilkörpern sogar unbrauchbar, wenn
sich Substanzreste aus Fehlspalten durch Reinigung nicht entfernen lassen.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verteilvorrichtung mit einem Austrittsöffnungen
aufweisenden Rohr zur gleichmäßigen Breitenverteilung von Medium zu schaffen, bei
der die Innenbeschaffenheit des Rohres bei statischer und bei im Betrieb dynamischer
Beanspruchung hinsichtlich Maß- und Formhaltigkeit der Rohrinnenwand im Kanalbereich
und hinsichtlich der Oberflächenbeschaffenheit der Rohrinnenwand verbessert sein soll,
und zwar insbesondere bei großen Arbeitsbreiten von 5 Metern und mehr, wobei die Vorrichtung
zudem gewichtsmäßig leicht und raumsparend bauen sowie günstig herstellbar sein soll.
[0004] Die Aufgabe wird in Verbindung mit den Merkmalen der eingangs genannten Vorrichtung
dadurch gelöst, daß die Rohrwand wenigstens über einen Teil der Rohrlänge aus verstärktem
Kunststoff gebildet ist, wobei die aus verstärktem Kunststoff gebildete Rohrwand eine
in Rohrerstreckung sich gerade erstreckende form- und maßhaltige Rohrinnenwand bildet,
die mit den Austrittsöffnungen versehen ist. Es wurde gefunden, daß die mit verstärktem
Kunststoff gebildete, wenigstens teilweise als Kanalinnenwand vorgesehene Rohrwand
durch ihre Maßund Formpräzision bei statischer und dynamischer Belastung sowie durch
Feinheit und/oder Glattheit der Medium führenden Oberfläche zu einer Mehrzahl von
Nutzungs-, Funktions- und Materialvorteilen führt, die hinsichtlich Herstellung, Handhabung
und Betrieb der Rohr-Verteileinrichtung besonders günstig zusammenwirken. Herkömmliche
Beeinträchtigungen der Führungs- und Flußgleichmäßigkeit des Mediums durch Wandunebenheiten
oder -krümmungen infolge Durchbiegung, Querschnittsabweichungen über dem Strömungsweg
und Oberflächenstörungen sind beseitigt. Dies erlaubt den Betrieb mit sehr unterschiedlichen
Strömungsmedien sowie mit geringem und großem Durchsatz bei insbesondere auch druckarmer
Einspeisung. Durch Verringerung von Rückständen ist die Innenreinigung des Verteilrohres
verbessert. Zudem ist durch das erfindungsgemäße Verteilrohr mit Kanalwand aus verstärktem
Kunststoff im Vergleich mit üblichen Metallrohren nicht nur eine Gewichtsreduzierung
erreicht, die die Handhabung erleichtert, sondern bei verhältnismäßig geringem Querschnitt
sind auch große Stabilität und im Betrieb zufriedenstellende mechanische Festigkeit
erzielt. Es können gleiche Rohrquerschnitte wie bei Rohren aus rostfreiem Stahl vorgesehen
werden, um bestehende Systeme mit den neuen wesentlich leichteren Verteilrohren umzurüsten.
Gewichtsersparnis und damit die Einfachheit der Handhabung sind beträchtlich. Z.B.
wiegt ein ca. 4 m langes Verteilrohr aus rostfreiem Stahl ca. 21 kg, ein erfindungsgemäßes
Verteilrohr aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) wiegt samt darin angeordneter
Verteilungseinrichtung ca. 10 kg, also weniger als die Hälfte. Es sei betont, daß
solche im Vergleich mit Stahlrohren bestehenden Gewichts- und Festigkeitsvorteile
von Rohren aus verstärktem Kunststoff, wie sie als solche z.B. aus DE-B2-25 20 623
bekannt sind, zu den anderen genannten Vorteilen aufgrund der für die Breitenverteilung
angepaßten Innenausbildung des erfindungsgemäßen Verteilrohres ergänzend hinzukommen.
[0005] Vorzugsweise besteht der verstärkte Kunststoff der Rohrwand aus faserverstärktem
Kunststoff, und zwar besonders vorteilhaft aus carbonfaserverstärktem Kunststoff,
der sich durch besonders hohe Festigkeit auszeichnet. Allgemein weisen Rohre aus verstärktem
Kunststoff eine leicht konische Innenform mit infolgedessen über die Rohrlänge nicht
genau gleichbleibendem Rohrquerschnitt auf. Schon geringfügige Geradtheits- und/oder
Querschnittsänderungen sind für die erfindungsgemäßen Zwecke nachteilig. Erfindungsgemäß
kommt es daher auf die über die gesamte Gerad-Erstreckung präzise Form- und Maßhaltigkeit
der Rohrinnenwand an. Es wurde gefunden, daß besonders günstige Eigenschaften der
Rohrverteilvorrichtung erzielt werden, wenn eine auf mindestens einen Meter Rohrlänge
bezogene Durchmesserabweichung höchstens im Bereich des Bruchteils von einem Millimeter
liegt und insbesondere kleiner als 0,1 mm ist.
[0006] Eine besonders vorteilhafte Gestaltung der Erfindung besteht darin, daß in das Rohr
oder in den Rohrabschnitt aus verstärktem Kunststoff ein Einsatzkörper eingesetzt
ist, der in eingefügtem Zustand mit höchster Genauigkeit form- und querschnittsgleich
mit dem Rohrinnenraum ist. Der zumindest bereichsweise an der Rohrinnenwand anliegende
Einsatzkörper ist vorteilhaft als Verteileinrichtung zum gleichmäßigen Verteilen des
zugeführten fließfähigen Mediums auf die einzelnen Austrittsöffnungen ausgebildet,
wobei Strömungskanäle, die von einer Hauptzuführung ausgehen, durch fortgesetzte Kanalteilung
ein vorzugsweise symmetrisches Verzweigungssystem bilden. Maß-, Formhaltigkeit und
Innenpräzision des erfindungsgemäßen Verteilrohres sind von wesentlicher Bedeutung
für die zufriedenstellende Breitenverteilungsfunktion des Einsatzkörpers.
[0007] Insbesondere bei Verwendung eines Einsatzkörpers, in den die Strömungskanäle als
Nuten in die Körperoberfläche eingelassen sind, ist es gemäß einer Erfindungsgestaltung
besonders vorteilhaft, daß der Einsatzkörper als in sattem Klemmsitz in das Rohrinnere
eingefügter Körper vorgesehen ist, der vorzugsweise aus einem Material besteht, das
bei Kühlung in dem Maß einschrumpfbar ist, daß der Körper im gekühlten Zustand leichtgängig
in das Rohrinnere einschiebbar ist und er bei Erwärmung auf Raumtemperatur ein größeres,
den satten Klemmsitz herstellendes Profilquerschnittsvolumen einnimmt. Sehr vorteilhaft
kann der Einsatzkörper aus einem Material wie Polyethylen bestehen, das einerseits
die gewünschte, durch das Material einstellbare Schrumpf- und Ausdehnungsfunktion
gewährleistet und andererseits eine optimale Gleitfäche für das Medium, aber auch
zum Einschieben in das Rohr von der Stirnseite her bildet. Das Material läßt sich
leicht bearbeiten, und zudem weist ein Einsatzkörper aus Kunststoff ein geringes Gewicht
auf. Zu den genannten Vorteilen kommt hinzu, daß die Gesamtstabilität und -steifigkeit
der durch das Rohr aus verstärktem Kunststoff und den Einsatzkörper gebildeten Verbundeinheit
weiter verbessert ist, wobei es besonders vorteilhaft ist, Strömungskanäle als sich
radial erstreckende, zu Körperoberfläche offene Nuten vorzusehen, so daß die verbleibenden
Radialstege dennoch für ausreichende Quersteifigkeit und auch Axialsteifigkeit sorgen.
[0008] Besonders vorteilhaft es es, daß das Rohr aus verstärktem Kunststoff als Hohlkörper
vorgesehen werden kann, der durch um einen Matrizendorn gewickeltes Kunststoff- und
Fasermaterial herstellbar ist. Mittels eines Dorns mit hochfeinpolierter Oberfläche
wird eine besonders gute Feinheit und Glattheit der Rohrinnenfläche erzeugt, wobei
auch die präzise Querschnittsdimension durch die Matrizenform vorgegeben ist. Sehr
vorteilhaft ist es auch, daß das Rohr insbesondere in Form eines gewickelten Rohres
als hochpräziser polygonförmiger Hohlkörper herstellbar ist, der insbesondere für
einen Einsatzkörper einen Paßquerschnitt zum verdrehsicheren und paßgenauen Positionieren
bildet. Dadurch können die Kanalenden am Umfang des Einsatzkörpers auf einfache Weise
paßgenau in Position vor die zugeordneten Austrittsöffnungen in der Rohrwand gebracht
werden.
[0009] Das erfindungsgemäße Verteilungsrohr aus verstärktem Kunststoff ist besonders zur
Verbindung mit einer Zusatzvorrichtung geeignet, die wenigstens über einen Teil der
Rohrlänge mit dem Rohr verbunden ist. Besonders günstig ist es, die Zusatzvorrichtung
mit dem Rohr zu verkleben. Dadurch ist eine statisch stabile Gesamteinheit mit vergrößertem
Querschnitt hergestellt. Die Zusatzvorrichtung ist bei Druckschablonenmaschinen, insbesondere
bei Rundschablonenmaschinen günstigerweise als Rakeleinrichtung ausgebildet. Ein Träger
der Zusatzvorrichtung kann eine Leiste aus elastischem Material aufweisen. Diese Leiste
kann entweder selbst als Streichrakel ausgebildet sein oder neben einer Rollrakel
angeordnet sein.
[0010] Weitere besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausbildungsformen oder -möglichkeiten
der Erfindung gehen aus Unteransprüchen hervor und werden anhand der folgenden Beschreibung
der in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben.
Es zeigen
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verteilen von fließfähigem
Medium, die ein Farbverteilrohr für eine Rundschablonendruckvorrichtung bildet,
- Fig. 1a
- den Schnitt gemäß A-A in Fig. 1,
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit angeklebter Zusatzvorrichtung,
die eine Rakeleinrichtung bildet,
- Fig. 2a
- den Schnitt gemäß B-B in Fig. 2,
- Fig. 3
- im Längsschnitt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die mit
einem ein Kanalsystem aufweisenden Einsatzkörper ausgestattet ist,
- Fig. 3a
- den Schnitt gemäß C-C in Fig. 3,
- Fig. 4 u.5
- im Querschnitt ein kreiszylindrisches und ein quadratisches Verteilrohr mit Verteilungskörper
und
- Fig. 6
- die Lage von Strömungskanäle auf einem abgewickelten Umfang eines insgesamt zylindrischen
Einsatzkörpers.
[0011] Ein in Fig. 1 und 1a dargestelltes Farbverteilrohr 1 ist an beiden Enden mit Anschlußsstücken
2 zum Anschluß einer Medium wie Farbe zuführenden Leitung und eines Abschlußstückes
ausgestattet. In das Innere des Farbrohres 1 kann unter Druck stehende Farbe eingebracht
werden, die verteilt über kleine Durchgangs-Austrittsöffnungen 3 an der Unterseite
des Farbrohres aus diesem austritt und dann z.B. auf übliche Weise mittels einer Rakeleinrichtung
durch eine Schablone hindurch auf eine Warenbahn aufgetragen wird.
[0012] Erfindungsgemäß besteht die gerade sich erstreckende Wand des Rohres 1 aus carbonfaserverstärktem
Kunststoff (CFK), der ein gewichtsmäßig leichter und robuster Verbundwerkstoff ist.
Der gerade Rohrabschnitt ist durch ein Hohlzylinderrohr mit Kreisquerschnitt gebildet,
dessen Innenwand 10 eine außerordentliche Glattheit und Feinheit aufweist. Zudem ist
die Präzision des Zylinderrohres außerordentlich hoch. Das gerade Hohlzylinderrohr
wird dadurch erhalten, daß CFK-Material z.B. in Form von wenigstens einem Materialbogen
einlagig oder mehrlagig um einen hochfeinpolierten Matrizendorn gewickelt wird. Z.B.
wurde ein Rohr erreicht, bei dem die Innendurchmesser an den Rohrenden nur um 0,02
mm von einander abweichen.
[0013] Bei dem in Fig. 2 und 2a dargestellten Ausführungsbeispiel ist das gerade Hohl-Kreiszylinderrohr
des Farbrohres 1 durch Klebeverbindung mit einer insgesamt mit 4 bezeichneten Zusatzvorrichtung
verbunden. Die Zusatzvorrichtung 4 ist als Rakelleiteinrichtung ausgebildet, die sich
parallel mit dem Rohr erstreckt. Sie weist einen Träger 5 aus Kunststoff, vorzugsweise
aus Polyoxymethylen (POM) auf. An dem Träger 5 ist ein der Außenform des Rohres 1
formangepaßter Bereich 5a ausgebildet, der mit dem Rohr 1 verklebt ist. Der Träger
5 ist als statisch günstiges, einer Durchbiegung über die Vorrichtungslänge entgegenwirkendes
Hohlprofil mit einem einen oder mehrere Kammern aufweisenden Hohlraum 23 ausgebildet.
Die beiden Enden des Trägerhohlprofiles sind mit lösbaren Seitenteilen 6 abgedeckt.
[0014] Der Träger 5 der Zusatzvorrichtung 4 weist eine Leiste 7 auf, die vorzugsweise aus
elastischem Material wie Gummi besteht. Diese Leiste 7 ist lösbar mit dem Träger 5
verbunden. Zu diesem Zweck weist der Träger 5 eine am Boden erweiterte Nut 8 auf,
in die die entsprechend profilierte Leiste 7 in axialer Richtung einschiebbar ist.
Die Leiste 7 kann als Streichrakel ausgebildet sein. Bei dem in Fig. 2 und 2a dargestellten
Ausführungsbeispiel ist neben der Leiste 7 jedoch noch eine gesonderte Rollrakel 9
angeordnet, so daß an die Genauigkeit der Leiste 7 reduzierte Anforderungen gestellt
sind. In der Leiste 7 ist ein Magnet 10 angeordnet, der beim Herausnehmen der gesamten
Farbrohreinheit aus einer nicht dargestellten Rundschablone einer Druckmaschine die
lose geführte Rollrakel 9 mitnimmt. Im Betrieb wird die Rollrakel 9 in üblicher Weise
durch ein Magnetsystem an die Rundschablone und eine Warenbahn angepreßt.
[0015] An den Seitenteilen 6 des Trägers 5 sind Rakelführungen 11 lösbar befestigt, die
auch als Farbbegrenzer ausgebildet sind.
[0016] Ein Farbverteilrohr 1 gemäß Fig. 3 ist in zwei Rohrabschnitte 1a und 1b interteilt.
Der Abschnitt la ist durch ein gerades Hohlzylinderrohr gebildet, während der Abschnitt
1b ein gekrümmtes Rohrstück ist. Die Abschnitte 1a und 1b sind durch ein Übergangsstück
16 miteinander verbunden. In das Übergangsstück 16 mündet ein von einem Distanzhalter
17 gehaltenes Zuführrohr 18. An seinem anderen Ende ist das Farbrohr 1 mit einem Stopfen
19 abgeschlossen.
[0017] Das Übergangsstück 16 mündet an dem dem Zuführrohr 18 gegenüberliegenden Ende in
einen Einsatzkörper 20, der in das Innere des Rohrabschnittes 1a form- und paßgenau
eingefügt ist. Der Einsatzkörper 20 bildet eine Verteileinrichtung zum gleichmäßigen
Verteilen der zugeführten Farbe auf die Austrittsöffnungen 3, die längs des Rohres
im Abstand verteilt angeordnet sind. Zu diesem Zweck ist der Einsatzkörper 20 mit
Strömungskanälen 21 versehen, die von einer Hauptzuführung 22 ausgehen und durch fortgesetzte
Teilung ein symmetrisches Verzweigungssystem bilden. Dieses ist aus der umfangsabgewickelten
Darstellung gemäß Fig. 6 ersichtlich. Der Einsatzkörper 20 ist aus Polyethylen gebildet.
Aufgrund einer solchen Materialwahl ist es vorteilhaft möglich, daß der Einsatzkörper
20 in Form eines Kunststoff stabes, der durch Kältebehandlung im Querschnittsmaß verringert
wird, leichtgängig in den Rohrabschnitt la einbringbar ist. Durch Erwärmen des Materials
auf Raumtemperatur dehnt sich der Stab aus, so daß er vollflächig in sattem Klemmsitz
zur Anlage gegen die Rohrinnenwand gelangt. So werden die Nuten des Einsatzkörpers
umfangsseitig dichtend geschlossen und besonders dichte Übergänge zwischen den öffnungen
der Kanalenden des Einsatzkörpers 20 und den Austrittsöffnungen 3 in der Rohrwand
1a hergestellt. Aufgrund der Form- und Maßhaltigkeit des CFK-Rohres treten auch im
Betrieb der Vorrichtung keine Spalten zwischen Einsatzkörper 20 und Rohrinnenwand
10 auf.
[0018] In Fig. 4 ist der Querschnitt des Rohrabschnittes 1a mit der CFK-Rohrwand und dem
kreiszylindrischen Einsatzkörper 20 der Ausführungsform nach Fig. 3a vergrößert dargestellt.
Besonders zweckmäßig kann es sein, Rohr- und Einsatzkörperquerschnitt rechteckig und
insbesondere quadratisch vorzusehen, wie in Fig. 5 dargestellt.
[0019] Wie aus Fig. 3a und 4 ersichtlich, weist der Einsatzkörper 20 eine dem Innenraum
des geraden Rohrabschnittes 1a entsprechende kreiszylindrische Form auf. Die Strömungskanäle
21 sind in die Zylinderoberfläche eingefräste, radial sich erstreckende Nuten. Auch
die Hauptzuführung 22 ist als Radialnut ausgebildet.
[0020] Die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß Fig. 3 und 3a ist wie die Vorrichtung gemäß
Fig. 2 und 2a mit einer dort beschriebenen Zusatzvorrichtung 4 ausgestattet. Sowohl
der Einsatzkörper 20 als auch die Zusatzvorrichtung 4 unterstützen die durch das faserverstärkte
Kunststoffrohr erzielte statische Festigkeit und Formhaltigkeit der Farbrohrvorrichtung.
Durch Ausbildung von statisch günstigen Strukturen des Einsatzkörpers 20 z.B. durch
die radial angeordneten Nuten und der Zusatzeinrichtung 4 durch den Hohlraum 23 mit
mehreren Kammern läßt sich der Durchmesser des Rohres auch bis zu einem gewissen Grad
zusätzlich reduzieren. Durch die erfindungsgemäße Materialwahl für das Rohr sowie
gegebenenfalls in Kombination mit der genannten Statik der Zusatzvorrichtung lassen
sich relativ kleine Rohrquerschnitte insbesondere im Bereich von 7 cm
2 bis 25 cm
2 erzielen, die für Rohrverteileinrichtungen benötigt werden, die in Siebzylinder-Rundschablonen
anzuordnen sind.
[0021] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Eine
erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich zur Breitenverteilung von sehr verschiedenen
fließfähigen oder strömungsfähigen Medien, z.B. auch für Klebstoffe.
1. Vorrichtung zum Verteilen von fließfähigem Medium, insbesondere von Farbsubstanz über
die Auftragungsbreite der Station einer Schablonendruckmaschine, umfassend ein Rohr
(1), das wenigstens einen Medium führenden Kanal (21, 22) und mehrere aus dem Rohrinneren
durch die Rohrwand nach außen führende Austrittsöffnungen (3) für das Medium aufweist,
wobei die Austrittsöffnungen (3) über die Rohrlänge im Abstand verteilt angeordnet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrwand wenigstens über einen Teil der Rohrlänge aus verstärktem Kunststoff
gebildet ist, wobei die aus verstärktem Kunststoff gebildete Rohrwand eine in Rohrerstreckung
sich gerade erstreckende form- und maßhaltige Rohrinnenwand (10) bildet, die mit den
Austrittsöffnungen (3) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) über die Länge der in Rohrerstreckung geraden Rohrinnenwand (10)
einen genau gleichbleibenden form- und maßhaltigen Rohrinnenquerschnitt aufweist,
wobei die Form- und Maßhaltigkeit des Querschnittes so groß ist, daß eine auf mindestens
einen Meter Rohrlänge bezogene Durchmesserabweichung höchstens im Bereich des Bruchteils
von einem Millimeter liegt und insbesondere kleiner als 0,1 mm ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein mit dem form- und maßhaltigen Rohrinnenraum paßgenauer Einsatzkörper
(20) in das Rohrinnere eingefügt ist, der als Verteileinrichtung zum gleichmäßigen
Verteilen von zugeführtem fließfähigem Medium auf die Austrittsöffnungen (3) ausgebildet
ist, wobei insbesondere Strömungskanäle (21), die von einer Hauptzuführleitung (22)
ausgehen, durch fortgesetzte Teilung ein Verzweigungssystem bilden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper (20) als in sattem Klemmsitz in das Rohrinnere eingefügter
Körper vorgesehen ist, der vorzugsweise aus einem Material besteht, das bei Kühlung
in dem Maß einschrumpfbar ist, daß der Körper im gekühlten Zustand leichtgängig in
das Rohrinnere einschiebbar ist und er bei Erwärmung auf Raumtemperatur ein größeres,
den satten Klemmsitz herstellendes Profilquerschnittsvolumen einnimmt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungskanäle (21) zumindest teilweise als in die Körperoberfläche eingelassene
oder eingefräste, insbesondere im Rohrprofilquerschnitt radial sich erstreckende Nuten
ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzkörper (20) aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyethylen besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) wenigstens auf einem Teil seiner Länge als Hohlkörper in Form eines
Hohlzylinders aus verstärktem Kunststoff mit der form- und maßhaltigen Rohrinnenwand
(10) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) wenigstens auf einem Teil seiner Länge als im Profilquerschnitt
polygonförmiger Hohlkörper, insbesondere als im Querschnitt rechtwinkliges Vierkantrohr
aus verstärktem Kunststoff mit der form- und maßhaltigen Rohrinnenwand (10) ausgebildet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper aus verstärktem Kunststoff ein Wickelkörper ist, der durch Wickeln
von Materialteilen um eine Matrize mit polierter Oberfläche gebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenquerschnitt des mit verstärktem Kunststoff gebildeten Rohres im Bereich
von 7 cm2 bis 25 cm2 liegt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der verstärkte Kunststoff der Rohrwand ein faserverstärkter, vorzugsweise ein
carbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK) ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Rohr (1) vorzugsweise mittels Klebung eine außen an dem Rohr (1) angeordnete,
zum Auftragen von Medium vorgesehene, insbesondere eine Rakeleinrichtung bildende
Zusatzvorrichtung (4) verbunden ist, die sich parallel mit dem geraden, durch verstärkten
Kunststoff gebildeten Rohr (1) erstreckt und vorzugsweise ein ein- oder mehrkammeriges
Hohlprofil (23) aufweist.
1. A device for distributing a flowable medium, in particular a coloring substance, over
the application width of the station of a screen printing machine, comprising a pipe
(1) that has at least one medium leading conduit (21, 22) and a plurality of exit
openings (3) for the medium that lead outward through the pipe wall from the inside
of the pipe, where the exit openings (3) are distributed at distances over the length
of the pipe, characterized in that the pipe wall is made of reinforced plastic, at least over part of the pipe
length, where the pipe wall made of reinforced plastic constitutes an inner wall (10)
that has accurate shape and dimensions, extends straight in the pipe span, and is
provided with the exit openings (3).
2. A device according to claim 1, characterized in that the pipe (1) has an inner pipe cross section that is precisely constant in the
accuracy of its shape and dimensions over the length of the inner pipe wall (10) that
extends straight in the pipe span, where the shape and dimensional accuracy of the
cross section is so great that a maximum diameter deviation relative to a pipe length
of at least one meter lies in the region of a fraction of a millimeter and in particular,
is smaller than 0.1 mm.
3. A device according to claim 2, characterized in that at least one insert body (20) that is precisely fitted to the inner pipe chamber,
which is accurate in shape and dimensions, is inserted into the inside of the pipe
that is embodied as a distribution device for evenly distributing flowable medium
supplied to the exit openings (3), where in particular, flow conduits (21)that lead
from a main supply line (22) comprise a branching system obtained through repeated
division.
4. A device according to claim 3, characterized in that the insert body (20) is provided as a body that is inserted into the pipe interior
in a snug press fit and is preferably comprised of a material that can shrink in size
when cooled, so that in the cooled state, the body can be easily slid into the pipe
interior and when it heats up to room temperature, assumes a larger profile cross
section volume that produces the snug press fit.
5. A device according to claim 3 or 4, characterized in that the flow conduits (21) are at least partially embodied as grooves that extend
radially, particularly in the pipe profile cross section, and are milled or let into
the body surface.
6. A device according to one of claims 3 to 5, characterized in that the insert body (20) is comprised of plastic, preferably of polyethylene.
7. A device according to one of claims 1 to 6, characterized in that on at least one part of its length, the pipe (1) is embodied as a hollow body
in the form of a hollow cylinder of reinforced plastic with the inner pipe wall (10)
that is accurate in shape and dimensions.
8. A device according to one of claims 1 to 6, characterized in that on at least one part of its length, the pipe (1) is embodied as a hollow body
that is polygonal in profile cross section, in particular a rectangular pipe of reinforced
plastic that is right angled in cross section, with the inner pipe wall (10) that
is accurate in form and dimensions.
9. A device according to claim 7 or 8, characterized in that the hollow body made of reinforced plastic is a wound body that is comprised
of pieces of material wound around a die with a polished surface.
10. The device according to one of claims 1 to 9, characterized in that the inner cross section of the pipe comprised of reinforced plastic is in the
range of 7 cm2 to 25 cm2.
11. The device according to one of claims 1 to 10, characterized in that the reinforced plastic of the pipe wall is a fiber reinforced plastic, preferably
a carbon fiber reinforced plastic (CFK).
12. The device according to one of claims 1 to 11, characterized in that a supplemental
device (4) provided for applying medium is disposed on the outside of the pipe (1),
preferably attached to the pipe (1) with adhesive, and in particular, is embodied
as a doctor device that extends parallel to the straight pipe (1) that is comprised
of reinforced plastic and preferably has a single-chamber or multi-chamber hollow
profile (23).
1. Dispositif pour répartir un milieu fluide, en particulier une encre, sur toute la
largeur d'application de la station d'une machine à imprimer à pochoir, comportant
un tube (1), qui comporte au moins un canal (21, 22) faisant passer le fluide, et
plusieurs orifices de sortie (3), destinés au fluide, allant de l'intérieur du tube
à l'extérieur en traversant la paroi du tube, les orifices de sortie (3) étant disposés
en étant répartis sur toute la longueur du tube à distance les uns des autres, caractérisé
en ce que la paroi du tube est, au moins sur une partie de la longueur du tube, formée
d'un plastique renforcé, la paroi de tube formée d'un matériau renforcé formant une
paroi intérieure (10) de tube, présentant une stabilité dimensionnelle et de forme,
s'étendant d'une manière rectiligne dans la même direction que le tube et étant pourvue
d'orifices de sortie.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube (1) comporte, sur
toute la longueur de la paroi intérieure (10) de tube, rectiligne dans la direction
du tube, une section transversale de tube, présentant une stabilité dimensionnelle
et de forme, rigoureusement constante, auquel cas la stabilité dimensionnelle et de
forme de la section transversale est tellement grande qu'un écart sur le diamètre,
rapporté à au moins un mètre de longueur de tube, est au plus de l'ordre d'une fraction
de millimètre et est en particulier inférieur à 0,1 mm.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'au moins un insert (20),
exactement ajusté dans l'espace intérieur de tube, présentant une stabilité dimensionnelle
et de forme, est inséré dans l'intérieur du tube, insert qui est réalisé comme un
dispositif répartiteur destiné à répartir uniformément sur les orifices de sortie
(3) le milieu fluide amené, auquel cas en particulier des canaux d'écoulement (21),
qui partent d'une conduite d'amenée principale (22), forment un système ramifié grâce
à une subdivision plus poussée.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'insert (20) est conçu
comme un corps inséré en ajustement pressé à plat joint dans l'intérieur du tube,
corps qui de préférence est constitué d'un matériau qui après refroidissement peut
subir un retrait au point que le corps, à l'état refroidi, puisse aisément être inséré
dans l'intérieur du tube, et que, après réchauffement à la température ambiante, il
prenne en section transversale un volume plus grand, qui réalise l'ajustement pressé
à plat joint.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les canaux d'écoulement
(21) sont, au moins en partie, constitués sous forme de rainures, mortaisées ou fraisées
dans la surface du corps, s'étendant en particulier radialement dans la section transversale
du profit de tube.
6. Dispositif selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'insert (20)
est en un plastique, en particulier en polyéthylène.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tube est,
au moins sur une partie de sa longueur, configuré comme un corps creux sous forme
d'un cylindre creux en un plastique renforcé ayant une paroi intérieure (10) de tube
présentant une stabilité dimensionnelle et de forme.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tube (1),
au moins sur une partie de sa longueur, est configuré sous forme d'un corps creux
polygonal à section transversale profilée, en particulier comme un tube à quatre pans,
ayant une section transversale rectangulaire, en un plastique renforcé ayant une paroi
intérieure (10) de tube présentant une stabilité dimensionnelle et de forme.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le corps creux en
un plastique renforcé est une bobine, qui est formée par bobinage d'éléments de matière
autour d'une matrice ayant une surface polie.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la section
transversale intérieure du tube formé d'un plastique renforcé a une aire de 7 à 25
cm2.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le plastique
renforcé de la paroi du tube est un plastique renforcé par des fibres, en particulier
un plastique renforcé par des fibres de carbone.
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un dispositif
additionnel (4), rapporté extérieurement au tube (1), prévu pour appliquer le fluide,
formant en particulier un dispositif de racle, est assemblé au tube (1), de préférence
par collage, dispositif supplémentaire qui s'étend parallèlement au tube rectiligne
(1), formé d'un plastique renforcé, et qui de préférence comporte un profil creux
(23) à un ou plusieurs compartiments.

