| (19) |
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(11) |
EP 0 744 002 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.1998 Patentblatt 1998/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.11.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9403/796 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9521/980 (17.08.1995 Gazette 1995/35) |
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| (54) |
ALARMAUSLÖSENDE ZUHALTEVORRICHTUNG FÜR DEN SCHLIESS - UND/ODER SCHARNIERBEREICH EINER
ZU SICHERNDEN TÜR ODER EINES ZU SICHERNDEN FENSTERS
ALARM-TRIGGERING LOCKING DEVICE FOR THE CATCH AND/OR HINGE REGION OF A DOOR OR WINDOW
TO BE PROTECTED
SYSTEME DE VERROUILLAGE DECLENCHEUR D'ALARME POUR LA ZONE DE FERMETURE ET/OU DE CHARNIERE
D'UNE PORTE OU D'UNE FENETRE A ACCES PROTEGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
| (30) |
Priorität: |
12.02.1994 DE 4404548
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.1996 Patentblatt 1996/48 |
| (73) |
Patentinhaber: Matouschek, Erich |
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D-72584 Hülben (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Matouschek, Erich
D-72584 Hülben (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vetter, Hans, Dipl.-Phys. Dr. |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. Rudolf Magenbauer
Dipl.-Phys. Dr. Otto Reimold
Dipl.-Phys. Dr. Hans Vetter,
Dipl.-Ing. Martin Abel,
Hölderlinweg 58 73728 Esslingen 73728 Esslingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 293 952 FR-A- 986 647 US-A- 3 704 460
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FR-A- 877 083 GB-A- 2 083 858
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine alarmauslösendes Schließblech für den Schließbereich
einer zu sichernden Tür oder eines zu sichernden Fensters nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Die prinzipielle Wirkungsweise dieses Schließblechs ist aus der DE 42 21 585 A1 bekannt
und besteht darin, daß bei einem Einbruch bei Gewalteinwirkung zunächst eine erste
Festhalteeinrichtung überwunden wird, wobei allerdings dabei eine Alarmauslösung erfolgt.
Hierbei handelt es sich vorzugsweise um eine stille Alarmauslösung, bei der der Aufbruch
einer Alarmzentrale gemeldet wird. Nach Auslösung des Alarms wird der Einbrecher jedoch
nun durch die zweite Festhalteeinrichtung am Eindringen in das Gebäude gehindert,
die ihm einen gegenüber der ersten Festhalteeinrichtung größeren Widerstand bietet.
Er muß nun größere Anstrengungen aufbringen, auch diese zweite Festhalteeinrichtung
zu überwinden, wobei die hierfür erforderliche Zeit den Hilfskräften bzw. der Polizei
die Möglichkeit gibt, an den Einbruchsort zu gelangen.
[0003] Die bekannte Zuhaltevorrichtung ist als zusätzliches Sicherungselement ausgebildet,
was einen zusätzlichen Material- und Kostenaufwand bei der Herstellung und Montage
bedeutet. Darüber hinaus ist es problematisch, diese zusätzliche Sicherheitseinrichtung
in optisch neutraler und nicht störender Weise zu montieren.
[0004] Bei einem aus der EP-A-0 293 952 bekannten Schließblech gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 wird dieses bei einer Gewalteinwirkung in die Öffnungsrichtung der Tür
gegen die Kraft einer Feder verschoben, bis die Anschlagelemente in der Öffnungsrichtung
in Anlage an die seitlichen Begrenzungen der Öffnungen eines Elements gelangen. Während
einer solchen Bewegung des Schließblechs wird der Alarm ausgelöst. Diese bekannte
Anordnung hat den Nachteil, daß derartige Schraubenfedern schon mit relativ geringem
Kraftaufwand zu überwinden sind und die Gefahr von Fehlauslösungen bei ordnungsgemäßem
Öffnen und Schließen der Tür besteht, zumindest dann, wenn die Federn durch Alterung
od.dgl. ihre Federkraft verlieren. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß bei einer
Gewalteinwirkung durch Auslenkung des Schließblechs zunächst ein Alarm ausgelöst wird.
Bricht der Einbrecher jedoch dann seinen Einbruchsversuch ab, so gelangt das Schließblech
durch Federkraft wieder in die ursprüngliche Position, und es kann dann nicht festgestellt
werden, ob der Alarm auf Grund eines Einbruchsversuchs erzeugt wurde oder ob ein Fehlalarm
durch eine elektrische Fehlfunktion vorlag.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine alarmauslösende Zuhaltevorrichtung
zu schaffen, die sicherer zwischen dem normalen Gebrauch und einem Einbruch unterscheiden
kann und in einfacher Weise anstelle eines herkömmlichen Schließblechs an einem Schließbereich
treten kann.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Das erfindungsgemäße Schließblech kann in einfacher Weise anstelle eines bekannten
Schließblechs eingesetzt werden und ist daher auch zur Nachrüstung geeignet. Es ist
problemlos in der Gestalt bekannter Schließbleche realisierbar, insbesondere in Gestalt
von Schließblechen mit L-förmigem Querschnitt im Schließbereich einer Tür oder eines
Fensters oder von Schließblechen im Scharnierbereich.
[0008] Die Realisierung der Sollbruchstellen durch einfache Halteschrauben hat den Vorteil,
daß eine einfache und kostengünstige Festhalteeinrichtung geschaffen wird, die bis
zu einem relativ großen Kraftwert einer Gewalteinwirkung standhält und dann irreversibel
überwunden wird, so daß zum einen eine definierte Auslösekraft leicht realisierbar
ist und zum anderen ein Einbruchsversuch nach einer Alarmauslösung leicht nachweisbar
ist. Diese Vorteile können durch einfache und kostengünstige Mittel erreicht werden.
[0009] Ein Einbrecher bemerkt beim Aufbrechen einer Tür oder eines Fensters nicht, daß eine
Alarmsicherung eingebaut ist, zumal wenn diese mit einer stillen Alarmierung versehen
ist, das heißt, beim Überwinden der ersten Festhalteeinrichtung wird ein Funk- oder
Telefonalarm an ein rund um die Uhr besetztes Wachunternehmen abgegeben. Wenn der
Einbrecher nach der Überwindung der ersten Feshalteeinrichtung auf die schwerer zu
überwindende zweite Festhalteeinrichtung stößt, wird er entweder schon im Versuchsstadium
aufgeben oder auf frischer Tat ertappt und festgenommen werden können, da er nach
Auslösung des Alarms durch die zweite Festhalteeinrichtung zeitlich gebunden wird.
Er kann daher im allgemeinen festgenommen werden, noch bevor er ins Gebäude gelangt.
Der durch diese Sicherungsart bedingte repressive Erfolg dürfte sich langfristig präventiv
auswirken, was zu einer erheblichen Schadensreduzierung führen dürfte. Vor allem bei
bereits installierten Alarmanlagen mit stillem Alarm ist der zusätzliche finanzielle
und Montageaufwand für die Anbringung der erfindungsgemäßen Schließbleche relativ
gering.
[0010] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Schließblechs möglich.
[0011] Eine vorteilhafte konstruktive Ausbildung besteht darin, daß das Schließblech wenigstens
teilweise unter einer an der Tür- oder Fensterumrandung verankerten, als Gegenanschlagelement
ausgebildeten Winkel leiste angeordnet ist, die eine das Schließblech nach Überwindung
der als erste Festhalteeinrichtung eingesetzten Halteschrauben in der Öffnungsrichtung
durchlassende Ausnehmung aufweist, wobei zwei die Winkel leisten zu beiden Seiten
der Ausnehmung untergreifende Anschlagelemente am Schließblech angeordnet sind. Nach
Reißen oder Ausreißen der als erste Festhalteeinrichtung eingesetzten Halteschrauben
kann das Schließblech unterhalb der Winkelleiste in der Öffnungsrichtung verschoben
werden, bis die Anschlagelemente in Anlage an der Winkelleiste gelangen. Diese setzt
als Gegenanschlagelement erst jetzt der weiteren Öffnungsbewegung einen erhöhten Widerstand
entgegen, und zwar mit ihrer gesamten Haltekraft. Diese Ausführung erfordert im wesentlichen
keine Einfräsungen in der Tür- oder Fensterumrandung.
[0012] Das Schließblech ist zweckmäßigerweise ebenfalls als Winkel blech ausgebildet, wobei
der nicht die Anschlagelemente tragende Schenkel dieses Winkelblechs eine im wesentlichen
der Ausnehmung in der Winkel leiste entsprechende Gestalt aufweist und im ursprünglichen
Montagezustand in dieser Ausnehmung bündig angeordnet ist, um eine ebene, stufenlose
Außenkontur zu erreichen.
[0013] Um zu verhindern, daß sich das Schließblech bei größerer Aufbruchskraft so verbiegt,
daß die Anschlagelemente aus der Ausnehmung herausrutschen können, weist wenigstens
eines der Anschlagelemente eine in der Anschlagposition wirksame Verzahnung mit der
Winkel leiste zur Verhinderung einer Relativbewegung zwischen Schließblech und Winkelleiste
in der Längsrichtung auf.
[0014] Als alarmauslösende Mittel dienen in vorteilhafter, an sich bekannter Weise strom-
und/oder spannungsbeaufschlagte Abreißdrähte oder magnetisch oder mechanisch auslösbare
elektrische Schalter, die bei einer Relativbewegung des Schließblechs ein Alarmsignal
abgeben.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines teilweise unterhalb einer Winkelleiste angeordneten
Schließblechs als erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- das in Fig. 1 dargestellte Schließblech in einer separaten Darstellund
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung eines weiteren Schließblechs als zweites Ausführungsbeispiel
der Erfindung,
- Fig. 4
- eine das in Fig. 3 dargestellte Schließblech aufnehmende Halteleiste,
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung und
- Fig. 6
- eine Schnittdarstellung eines vierten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
[0016] Das in den Fig. 1 und 2 als erstes Ausführungsbeispiel dargestellte alarmauslösende
Schließblech 28 ist als Winkelblech mit im wesentlichen L-förmigem Querschnitt ausgebildet
und ist im montierten Zustand in einem nicht dargestellten Rahmen einer Tür oder eines
Fensters eingelassen. Ein Pfeil 11 kennzeichnet dabei die Öffnungsrichtung der nicht
dargestellten Tür bzw. des nicht dargestellten Fensters. In den im montierten Zustand
parallel zur Öffnungsrichtung ausgerichteten ersten Schenkel 29 des Schließblechs
28 sind in an sich bekannter Weise eine Riegeleintrittsöffnung 13 und eine Falleneintrittsöffnung
14 angeordnet, in die jeweils die Falle und der Riegel eines nicht dargestellten Türschlosses
eingreifen.
[0017] Der erste Schenkel 29 dieses Schließblechs 28 ist im montierten Zustand von einer
Winkelleiste 30 überdeckt, die eine größere Länge als das Schließblech 28 besitzt
und mit einer entsprechenden Riegeleintrittsöffnung 13 und Falleneintrittsöffnung
14 versehen ist, so daß diese Öffnungen im Grundzustand gemäß Fig. 1 jeweils miteinander
fluchten. Der zweite, senkrecht zum ersten Schenkel 29 angeordnete Schenkel 31 des
Schließblechs 28 befindet sich im Grundzustand gemäß Fig. 1 bündig in einer entsprechenden
Ausnehmung der Winkelleiste 30. Der zweite Schenkel 31 steht über den ersten Schenkel
29 um einen Betrag über, der der Blechstärke der Winkelleiste 30 entspricht, um bündige
und stufenfreie Oberflächen zu erreichen. Dabei kann der überstehende Bereich 32 auch
noch den ersten Schenkel 29 um einen gewissen Betrag überlappen, wobei die Ausnehmung
in der Winkel leiste 30 entsprechend angepaßt ist.
[0018] Vom freien Endbereich des ersten Schenkels 29 aus erstrecken sich in der Längsrichtung
nach beiden Seiten hin einstückig angeformte Anschlagelemente 33, die an ihrer zum
zweiten Schenkel 31 hin weisenden Seite mit Verzahnungsausnehmungen 34 versehen sind.
Entsprechende Verzahnungselemente 35 sind an den entsprechenden Inneneckbereichen
der Winkelleiste 30 angeordnet.
[0019] Die Winkel leiste 30 wird mittels sechs hochbelastbaren Halteschrauben 36 am Rahmen
einer Tür bzw. eines Fensters verankert. Drei weitere schwächere Halteschrauben 37
dienen als Sollbruchstellen und verlaufen durch die Winkel leiste 30 und Schraubenlöcher
38 des darunter angeordneten Schließbleches 28 in den genannten Rahmen.
[0020] Der ursprüngliche Montagezustand ist in Fig. 1 dargestellt. Bei einem gewaltsamen
Aufbruch beispielsweise der Tür durch Aufhebeln tritt eine Kraft in der Richtung des
Pfeiles 11 auf. Ab einem bestimmten Kraftaufwand reißen die als Sollbruchstellen bzw.
erste Festhalteeinrichtung dienenden Halteschrauben 37 oder scheren ab. Dadurch kann
sich das Schließblech 28 relativ zur Winkelleiste 30 in der Pfeilrichtung des Pfeiles
11 bewegen, bis die Anschlagelemente 33 in Anlage an den Inneneckbereich der Winkelleiste
30 gelangen und sich dort mit den Verzahnungselementen 35 verzahnen.
[0021] Beim Losbrechen des Schließblechs nach dem Ausreißen der Halteschrauben 37 wird durch
eine an sich bekannte Einrichtung ein Alarmsignal ausgelöst, das über Funk oder Telefon
einem rund um die Uhr besetzten Wachunternehmen zugeleitet wird.
[0022] Nun ist die Tür oder das Fenster zwar um einen kleinen Spalt geöffnet, jedoch setzen
jetzt die stärkeren Halteschrauben einem weiteren Aufbruchsversuch einen erhöhten
Widerstand entgegen. Der Einbrecher ist nun zeitlich gebunden, so daß dem Wachunternehmen
bzw. der Polizei Gelegenheit gegeben ist, zum Einbruchsort zu gelangen und den Einbrecher
festzunehmen, möglicherweise noch bevor er ins Gebäude gelangt.
[0023] Zur Alarmauslösung können auch bekannte alarmauslösende Mittel eingesetzt werden,
wie Magnetschalter oder mechanisch auslösbare elektrische Schalter, die die Bewegung
des Schließblechs 28 in der Öffnungsrichtung registrieren. Ein als Alarmdraht dienender
Stromleiter kann auch am Rahmen der Tür- oder Fensteröffnung oder am Schließblech
so fixiert sein, daß er bei einem Auf- oder Einbruchsversuch reißt. Selbstverständlich
können mit der erfindungsgemäßen Zuhaltevorrichtung nicht nur Tür- oder Fensteröffnungen,
sondern auch andere öffnungen entsprechend gesichert werden.
[0024] Die Verzahnungen mittels der Verzahnungsausnehmungen 34 und der Verzahnungselememte
36 bewirken, daß sich das Schließblech 28 nicht durch Verbiegen der Anschlagelemente
33 aus der entsprechenden öffnung der Winkel leiste 30 herausbiegen läßt.
[0025] Selbstverständlich ist die Zahl, Anordnung und Gestalt der Schrauben und Schraubenlöcher
nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt.
[0026] Bei allen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß die jeweils als Sollbruchstellen
dienenden Halteschrauben oder Halteplättchen so bemessen sein müssen, daß sie zwar
bei einem Aufbruchsversuch relativ leicht überwindbar sind, daß sie jedoch andererseits
den Belastungen des täglichen Gebrauchs standhalten.
[0027] Das in Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 4 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der
Erfindung ist ähnlich wie das in den Fig. 1 und 2 dargestellte erste Ausführungsbeispiel
aufgebaut und dient vor allem zur Verwendung bei Türen, wie sie beispielsweise in
Großbritannien oder in den USA verwendet werden. Derartige Türen sind bis in das Türfutter
hinein schwenkbar, und die Falle bzw. der Riegel des Türschlosses greift in das flach
an der Innenfläche des Türfutters angebrachte Schließblech ein. Selbstverständlich
ist die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform auch für entsprechend konstruierte
Fenster einsetzbar.
[0028] Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist hier ein Schließblech 50 mit einer
Flachgestalt vorgesehen, das im montierten Zustand von einer Winkel leiste 51 überdeckt
wird, die eine größere Länge als das Schließblech 50 besitzt. Das Schließblech 50
besitzt eine Falleneintrittsöffnung 14, die auch als Riegeleintrittsöffnung 13 ausgebildet
sein kann, wobei auch beide Öffnungen vorgesehen sein können. Der im montierten Zustand
parallel zum Schließblech 50 angeordnete erste Schenkel 52 der Winkelleiste 51 weist
eine Ausnehmung auf, in die der mittlere, vorstehende und die Falleneintrittsöffnung
14 aufweisende Bereich 53 so eingreift, daß seine Außenfläche bündig zur Außenfläche
des ersten Schenkels 52 verläuft. An seinen beiden Endbereichen besitzt das Schließblech
50 winkelartige Anschlagelemente 54, die rechtwinkelig vom ersten Schenkel 52 abstehende
zweite Schenkelelemente 55 hintergreifen. Diese Schenkelelemente 55 besitzen Ausnehmungen
56, hinter denen die winkelartigen Anschlagelemente 54 so angeordnet sind, daß ihre
freien Schenkel durch diese Ausnehmungen 56 hindurchgeschoben werden, wenn das Schließblech
50 gewaltsam aus seiner Verankerung gerissen wird.
[0029] Die Teilstücke des ersten Schenkels 52 und die daran angeordneten zweiten Schenkelelemente
55 sind über eine Verbindungsleiste 57 miteinander verbunden, die parallel zum ersten
Schenkel 52 versetzt so angeordnet ist, daß sie im montierten Zustand an oder innerhalb
der Türumrandung angeordnet ist. Der erste Schenkel 52 ist dabei über Verbindungsstege
58 mit der Verbindungsleiste 57 verbunden.
[0030] Das Schließblech 50 besitzt drei Schraubenlöcher 59, wobei dazu fluchtende Schraubenlöcher
60 in der Verbindungsleiste 57 und dem ersten Schenkel 52 vorgesehen sind, von denen
in der perspektivischen Darstellung nur ein Schraubenloch 60 im mittleren Bereich
der Verbindungleiste 57 an einem Fortsatz derselben angeordnet ist.
[0031] Zur Montage wird das Schließblech 50 so in bzw. unter die Winkelleiste 51 geschoben,
daß die Schraubenlöcher 59 mit den entsprechenden Schraubenlöchern 60 fluchten und
der vorstehende mittlere Bereich 53 des Schließblechs 50 in der entsprechenden Ausnehmung
des ersten Schenkels 52 der Winkel leiste 51 angeordnet ist. In diesem Zustand wird
die aus Schließblech 50 und Winkelleiste 51 bestehende Anordnung mittels Halteschrauben
61 an die Innenfläche der Türumrandung oder in eine entsprechende Ausnehmung derselben
verschraubt. In Fig. 4 sind nur die Köpfe zweier Halteschrauben 61 abgebildet, die
im montierten Zustand durch die beiden äußeren Schraubenlöcher 59 des Schließblechs
50 hindurchgehen. Im übrigen wird die Winkel leiste 51 durch weitere, nicht dargestellte
stärkere Halteschrauben 61 mit der Türumrandung verschraubt. Diese stärkeren Halteschrauben
befinden sich beispielsweise an den beiden Außenbereichen der Winkel leiste 51, die
infolge der Teildarstellung gemäß Fig. 4 im abgeschnittenen Bereich angeordnet sind.
[0032] Wird die Tür (oder das Fenster) gewaltsam geöffnet, beispielsweise aufgehebelt, so
brechen oder reißen die Halteschrauben 61, und das Schließblech 50 wird senkrecht
zu seiner Längsrichtung so verschoben, daß die winkelähnlichen Anschlagelemente 54
durch die Ausnehmung 56 hindurchgeschoben werden, bis der Winkel anschlag erreicht
wird. Beim Reißen der Halteschrauben 61 bzw. beim Verschieben des Schließblechs 50
werden in bereits beschriebener Weise alarmauslösende Mittel ausgelöst. Erreicht das
Schließblech 50 seine Anschlagposition an den zweiten Schenkelelementen 55, so müssen
jetzt noch die stärkeren Halteschrauben an der Winkelleiste 51 überwunden werden,
was den Einbrecher zeitlich bindet.
[0033] In Abwandlung der dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele kann als zweite
Festhalteeinrichtung anstelle eines starr mit dem Schließblech verbundenen Anschlagelements
auch ein mit dem Tür- oder Fensterflügel verbundenes Anschlagelement treten, das nach
dem Losreißen des Schließblechs in die Öffnungsrichtung nach einer begrenzten öffnungsbewegung
in Anlage mit einem Gegenanschlagelement an der Tür- oder Fensterumrandung gelangt.
[0034] Bei dem in Fig. 5 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel ist ein leistenartiges,
im Querschnitt etwa L-förmiges Gegenanschlagelement 61 in eine entsprechende Ausnehmung
des Tür- oder Fensterflügels 62 eingelassen, wobei ein am Boden der Ausnehmung angeordneter
Halteschenkel 63 mittels Halteschrauben 64 am Tür- oder Fensterflügel 42 fixiert ist.
Ein senkrecht davon abstehender Gegenanschlagschenkel 65 weist zum Tür- oder Fensterflügel
66 hin. Ein drei Schenkel aufweisendes Schließblech 67 ist mit seinem mittleren, parallel
zum Halteschenkel 63 des Gegenanschlagelements 62 verlaufenden Schenkel 69 mittels
Halteschrauben 64 am Gegenanschlagelement 65 befestigt. Dabei erstreckt sich von einem
Ende des mittleren Schenkels 69 aus ein Anschlagelement 70 zum Halteschenkel 63 hin
und liegt dort an, während sich vom gegenüberliegenden Ende des mittleren Schenkels
69 aus ein Verriegelungsschenkel 71 zum Tür- oder Fensterflügel 66 hin erstreckt.
Zwischen dem Anschlagschenkel 70 und dem Gegen anschlag schenkel 65 befindet sich
ein Zwischenraum 72. Ein Vorsprung 73 am Anschlagschenkel 70 erstreckt sich zum Gegenanschlagschenkel
65 hin, der an seiner gegenüberliegenden Stelle eine entsprechende Ausnehmung 74 besitzt.
Ein Kunststoffplättchen 75 ist mittels einer Schraube 76 (es können auch mehrere Schrauben
sein) so am Gegenanschlagschenkel 65 fixiert, daß die Ausnehmung 74 überdeckt wird.
Dieses Kunststoffplättchen 75 trägt zur Vereinfachung nicht dargestellte Alarmdrähte,
deren Reißen zum Auslösen des Alarms führt.
[0035] Im Tür- oder Fensterflügel 66 ist eine Falle 77 zum Schließblech 77 hin verschiebbar
geführt und liegt federbelastet so am Schließblech 67 an, daß sie eine Öffnungsbewegung
de Tür- oder Fensterflügels 66 in die Öffnungsrichtung 11 durch Anlage am Verriegelungsschenkel
71 verhindert.
[0036] Zum Öffnen des Tür- oder Fensterflügels 66 wird die Falle 77 durch einen nicht dargestellten
Betätigungsgriff oder eine nicht dargestellte elektromagnetische Betätigungseinrichtung
zurückgezogen, so daß sie außer Eingriff mit dem Verriegelungsschenkel 71 gelangt
und der Tür- oder Fensterflügel 66 geöffnet werden kann. Im Falle einer Tür kann in
an sich bekannter Weise noch zusätzlich oder alternativ ein Riegel vorgesehen sein.
Anstelle des Verriegelungsschenkels 71 kann auch eine Verriegelungsausnehmung treten,
in die die Falle 77 oder der Riegel eingreift.
[0037] Wird im dargestellten verriegelten Zustand der Tür- oder Fensterflügel 66 gewaltsam,
beispielsweise durch Aufhebeln, in die öffnungsrichtung 11 bewegt, so brechen zunächst
die Halteschrauben 64, und das Schließblech 67 bewegt sich so lange in die Öffnungsrichtung
11, bis der Anschlagschenkel 70 des Schließblechs 67 in Anlage mit dem Gegenanschlagschenkel
65 des Gegenanschlagelements 62 gelangt. Dabei greift der Vorsprung 73 in die Ausnehmung
74 ein, und das Kunststoffplättchen 75 bricht und löst den Alarm aus. Zum weiteren
Öffnen des Tür- oder Fensterflügels 66 muß nun der wesentlich höhere mechanische Widerstand
durch die stärkere Verankerung des Gegenanschlagelements 62 überwunden werden, was
den Täter in der bereits beschriebenen Weise zeitlich bindet.
[0038] Bei dem in Fig. 6 dargestellten vierten Ausführungsbeispiel sind gleiche oder gleichwirkende
Bauteile mit denselben Bezugszeichen versehen und nicht nochmals beschrieben. Ein
gegenüber Fig. 5 abgewandeltes Gegenanschlagelement 78 ist schwenkbar über ein Schwenkgelenk
79 an einem Halteteil 80 befestigt, das in die Tür- oder Fensterumrandung 42 eingelassen
und dort in nicht dargestellter Weise fest fixiert ist, beispielsweise durch Halteschrauben.
Das Schwenkgelenk 79 befindet sich dabei in der Öffnungsrichtung 11 gesehen an der
jeweils äußeren Verbindungsstelle zwischen dem Gegenanschlagelement 78 und dem Halteteil
80. Am vom Schwenkgelenk 79 entfernten Endbereich des Halteschenkels 63 des Gegenanschlagelements
78 aus erstreckt sich ein Vorsprung 81 in eine entsprechende Ausnehmung des Halteteils
80 hinein. Dieser Vorsprung 81 weist eine Verriegelungsausnehmung 82 auf, in die ein
Verriegelungsbolzen 83 einer elektromagnetischen Verriegelungseinrichtung 84 eingreifen
kann.
[0039] Anstelle der elektromagnetischen Verriegelungseinrichtung 84 kann prinzipiell auch
eine von innen betätigbare mechanische Verriegelungseinrichtung treten, oder es kann
auch eine andere bekannte mechanische oder elektromagnetische Verriegelungseinrichtung
zur Verhinderung einer Schwenkbewegung des Gegenanschlagelements vorgesehen sein.
[0040] Im entriegelten Zustand der Verriegelungseinrichtung 84 erfolgt beim öffnen des Tür-
oder Fensterflügels 66 eine Schwenkbewegung des mit dem Gegenanschlagelement 78 verbundenen
Schließblechs 67, so daß die Falle 77 nach einer bestimmten Schwenkbewegung den Verriegelungsschenkel
71 passieren kann. Beim Schließen des Tür- oder Fensterflügels 66 (dies gilt auch
für die Ausführung gemäß Fig. 5) kann die Falle 77 den wieder in seine Ursprungsposition
zurückgeschwenkten Verriegelungsschenkel 71 infolge ihrer hinteren Anschrägung überwinden
und wieder in die Ursprungsposition gelangen.
[0041] In der verriegelten Position der elektromagnetische Verriegelungseinrichtung 84 greift
der Verriegelungsbolzen 83 in die Verriegelungsausnehmung 82 des Vorsprung 81 ein,
so daß das Gegenanschlagelement 78 fest am Halteteil 80 und damit an der Tür- oder
Fensterumrandung 42 fixiert ist. In diesem Zustand erfolgt bei einer gewaltsamen Öffnung
des Tür- oder Fensterflügels 66 ein Brechen der Halteschrauben 64, und die Alarmauslösung
erfolgt wie bei dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel. Bei dem in Fig. 6
dargestellten vierten Ausführungsbeispiel benötigt die Falle 67 im Gegensatz zum dritten
Ausführungsbeispiel keine elektrische oder manuelle Betätigungseinrichtung.
1. Alarmauslösendes Schließblech für den Schließbereich einer zu sichernden Tür oder
eines zu sichernden Fensters, mit einer ersten, durch Gewalteinwirkung zu überwindenden
Festhalteeinrichtung für das Schließblech (28; 50; 67), das mit wenigstens einem Anschlagelement
(33; 54; 70) versehen ist, mit einer zweiten, durch Gewalteinwirkung schwerer zu überwindenden
Festhalteeinrichtung für das Schließblech (28; 50; 67), die als wenigstens ein an
einer Tür- oder Fensterumrandung verankertes Gegenanschlagelement (30; 51; 62) ausgebildet
ist und mit bei Überwindung der ersten Festhalteeinrichtung alarmauslösenden Mitteln,
wobei eine Bewegung des Schließblechs (28; 50; 67) in die Öffnungsrichtung der Tür
oder des Fensters nach Überwindung der ersten Festhalteeinrichtung durch die zweite
Festhalteeinrichtung begrenzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließblech (28;
50; 67) mittels als erste Festhalteeinrichtung ausgebildeten, als Sollbruchstellen
dienenden und ab einem bestimmten Kraftaufwand reißenden, brechenden oder abscherenden
Halteschrauben (37; 61; 64) oder -bolzen an der Tür- oder Fensterumrandung (42) mittelbar
oder unmittelbar anbringbar ist.
2. Schließblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließblech (28; 50)
wenigstens teilweise unter einer an der Tür- oder Fensterumrandung verankerten, als
Gegenanschlagelement ausgebildeten Winkelleiste (30; 51) angeordnet ist, die eine
das Schließblech (28; 50) nach Überwindung der als erste Festhalteeinrichtung eingesetzten
Halteschrauben (37; 61) in der Öffnungsrichtung durchlassende Ausnehmung aufweist,
und daß zwei die Winkelleiste (30; 51) zu beiden Seiten der Ausnehmung untergreifende
Anschlagelemente (33; 54) am Schließblech (28; 50) angeordnet sind.
3. Schließblech nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließblech (28) ebenfalls
als Winkelblech ausgebildet ist, und daß der nicht die Anschlagelemente (33) tragende
Schenkel (31) dieses Winkelblechs (28) eine im wesentlichen der Ausnehmung in der
Winkelleiste (30) entsprechende Gestalt aufweist und im ursprünglichen Montagezustand
in dieser Ausnehmung bündig angeordnet ist.
4. Schließblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schließblech (50) eine Flachgestalt aufweist.
5. Schließblech nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
eines der Anschlagelemente (33; 54) eine wenigstens in der Anschlagposition wirksame
Verzahnung (34; 56) mit der Winkelleiste (30; 51) zur Verhinderung einer Relativbewegung
zwischen Schließblech (28; 50) und Winkelleiste (30; 51) in der Längsrichtung aufweist.
6. Schließblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einstückig mit dem Anschlagelement
(70) verbundene Schließblech (67) mittels der als erste Festhalteeinrichtung ausgebildeten
Halteschrauben (64) oder -bolzen an dem seinerseits an der Tür- oder Fensterumrandung
(42) verankerbaren Gegenanschlagelement (62; 78) angebracht ist.
7. Schließblech nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagelement (70)
und das Gegenanschlagelement (62; 78) eine gegenseitige Verzahnung (73; 74) aufweisen.
8. Schließblech nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenanschlagelement
(62) mittels Halteschrauben (68) oder -bolzen fest an der Tür- oder Fensterumrandung
(42) verankerbar ist.
9. Schließblech nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenanschlagelement
(78) schwenkbar an einem fest an der Tür- oder Fensterumrandung (42) verankerbaren
Halteteil (80) befestigt ist und daß eine elektrisch oder manuell betätigbare Verriegelungseinrichtung
(84) für die Schwenkbewegung vorgesehen ist.
10. Schließblech nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit
Federkraft im Eingriff mit einem Absatz (71) oder einer Ausnehmung des Schließblechs
(67) gehaltene Falle (77) oder ein Riegel zur Anbringung am Tür- oder Fensterflügel
(66) vorgesehen ist.
11. Schließblech nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Falle (77) oder der
Riegel manuell oder elektrisch aus der Eingriffsposition herausbewegbar ausgebildet
ist.
12. Schließblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
ein die alarmauslösenden Mittel tragendes, bei der Bewegung des Anschlagelements (70)
gegen das Gegenanschlagelement (62; 78) brechendes und dabei den Alarm auslösendes
Kunststoffplättchen (75) zwischem dem Anschlagelement (70) und dem Gegenanschlagelement
(62; 78) angeordnet ist.
13. Schließblech nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
als alarmauslösende Mittel strom- und/oder spannungsbeaufschlagte Abreißdrähte oder
magnetisch cder mechanisch auslösbare elektrische Schalter vorgesehen sind.
1. Alarm-triggering striking plate for the closing area of a door or window which is
to be secured, with a first locking device for the striking plate (28; 50; 67), to
be overcome by force and provided with one or more stop elements (33; 54; 70), with
a second locking device for the striking plate (28; 50; 67), to be overcome by greater
force, in the form of one or more counter-stop elements (30; 51; 62) anchored on a
door or window edge, and with means which trigger an alarm when the first locking
device is overcome, wherein movement of the striking plate (28; 50; 67) in the direction
of opening of the door or window after the first locking device has been overcome
is limited by the second locking device, characterized in that the striking plate
(28; 50; 67) is directly or indirectly attachable to the door or window edge (42)
by means of fixing screws (37; 61; 64), which tear, break or shear off after a certain
expenditure of force, designed as the first locking device and serving as predetermined
breaking points.
2. Striking plate according to claim 1, characterized in that the striking plate (28;
50) is mounted at least partly below an angle strip (30; 51) anchored to the door
or window edge and in the form of a counter-stop element, which has a recess allowing
passage of the striking plate (28; 50) in the opening direction after the fixing screws
(37; 61) used as first locking device have been overcome, and that two stop elements
(33; 54) engaging beneath the angle strip (30; 51) on either side of the recess are
arranged on the striking plate (28; 50).
3. Striking plate according to claim 2, characterized in that the striking plate (28)
is similarly in the form of an angle plate, and that the limb (31) of this angle plate
(28) not carrying the stop elements (33) has a shape essentially matching the recess
in the angle strip (30), and is fitted flush in this recess in the original fitted
state.
4. Striking plate according to any of the preceding claims, characterized in that the
striking plate (50) has a flat shape.
5. Striking plate according to any of claims 2 to 4, characterized in that one or more
of the stop elements (33; 54) has an interlocking facility (34; 56) with the angle
strip (30; 51), effective at least in the stop position, to prevent any relative movement
between striking plate (28; 50) and angle strip (30; 51) in the longitudinal direction.
6. Striking plate according to claim 1, characterized in that the striking plate (67)
combined integrally with the stop element (70) is fitted by means of the fixing screws
(64) or bolts acting as first locking device to the counter-stop element (62; 78)
which may in turn be anchored to the door or window edge (42).
7. Striking plate according to claim 6, characterized in that the stop element (70) and
the counter-stop element (62; 78) have a reciprocal interlocking facility (73; 74).
8. Striking plate according to claim 6 or 7, characterized in that the counter-stop element
(62) may be securely anchored to the door or window edge (42) by means of fixing screws
(68) or bolts.
9. Striking plate according to claim 6 or 7, characterized in that the counter-stop element
(78) is pivotably attached to a retaining element (80) which may be securely anchored
to the door or window edge (42), and that an electrically or manually operable locking
device (84) for the swivel movement is provided.
10. Striking plate according to any of claims 6 to 9, characterized in that a catch (77)
or bolt, held by spring force in engagement with a shoulder (71) or recess of the
striking plate (67), is provided for attachment to the door or the side of the window
(66).
11. Striking plate according to claim 10, characterized in that the catch (77) or bolt
is designed to be movable from the engaged position manually or electrically.
12. Striking plate according to any of the preceding claims, characterized in that a thin
plastic plate (75) carrying the alarm-triggering means, breaking when the stop element
(70) moves towards the counter-stop element (62; 78) and thereby triggering the alarm,
is mounted between the stop element (70) and the counter-stop element (62; 78).
13. Striking plate according to any of the preceding claims, characterized in that contact-breaking
wires with live current and/or voltage or magnetically or mechanically-triggerable
electric switches are provided as means of triggering an alarm.
1. Cloison de serrure déclenchant l'alarme pour la zone de fermeture d'une porte ou d'une
fenêtre à protéger, comportant un premier dispositif d'immobilisation à forcer pour
la cloison de serrure (28 ; 50 ; 67), qui est pourvue d'au moins un élément de butée
(33 ; 54 ; 70), comportant un deuxième dispositif d'immobilisation plus difficile
à forcer pour la cloison de serrure (28 ; 50 ; 67), dispositif qui se présente sous
la forme d'au moins un élément de contrebutée (30 ; 51 ; 62), ancré sur un entourage
de porte ou de fenêtre et comportant des moyens déclenchant l'alarme en cas de forçage
du premier dispositif d'immobilisation, un déplacement de la cloison de serrure (28
; 50 ; 67) dans le sens d'ouverture de la porte ou de la fenêtre étant limité, après
forçage du premier dispositif d'immobilisation, par le deuxième dispositif d'immobilisation,
caractérisée en ce que la cloison de serrure (28 ; 50 ; 67) peut être montée directement
ou indirectement sur l'entourage de porte ou de fenêtre (42), au moyen de vis de maintien
(37 ; 61 ; 64) ou de boulons de maintien, conformés en tant que premier dispositif
d'immobilisation, servant de points de rupture et s'arrachant, se brisant ou se cisaillant
à partir de l'application d'une force déterminée.
2. Cloison de serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que la cloison de
serrure (28 ; 50) est disposée au moins en partie sous une baguette en équerre (30
;51) se présentant sous la forme d'un élément de contrebutée, ancrée sur l'entourage
de porte ou de fenêtre, qui présente un évidement laissant passer la cloison de serrure
(28 ; 50) dans le sens d'ouverture, après forçage des vis de maintien (37 ; 61) utilisées
en tant que premier dispositif d'immobilisation, et en ce que deux éléments de butée
(33 ; 54) passant sous la baguette en équerre (30 ; 51), des deux côtés de l'évidement,
sont disposés sur la cloison de serrure (28 ; 50).
3. Cloison de serrure selon la revendication 2, caractérisée en ce que la cloison de
serrure (28) est également conformée en tôle en équerre et en ce que la branche (31)
de cette tôle en équerre (28), ne portant pas les éléments de butée (33), présente
une forme correspondant sensiblement à l'évidement pratiqué dans la baguette en équerre
(30) et est disposée à fleur dans cet évidement à l'état initial de montage.
4. Cloison de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que la cloison de serrure (50) présente une forme plate.
5. Cloison de serrure selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce qu'au
moins l'un des éléments de butée (33 ; 54) présente une denture (34 ; 56), opérant
au moins dans la position de butée avec la baguette en équerre (30 ; 51), pour empêcher
un déplacement relatif entre la cloison de serrure (28 ; 50) et la baguette en équerre
(30 ; 51), dans la direction longitudinale.
6. Cloison de serrure selon la revendication 1, caractérisée en ce que la cloison de
serrure (67), reliée d'une seule pièce avec l'élément de butée (70) est fixée, au
moyen des vis de maintien (64) ou des boulons de maintien, conformées en tant que
premier dispositif d'immobilisation, sur le contre-élément de butée (62 ; 78), ancrable
de son côté sur l'entourage de porte ou de fenêtre (42).
7. Cloison de serrure selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'élément de butée
(70) et le contre-élément de butée (62 ; 78) présentent une denture (73 ; 74) réciproque.
8. Cloison de serrure selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le contre-élément
de butée (62) peut être ancré fixement sur l'entourage de porte ou de fenêtre (42)
au moyen de vis de maintien (68) ou de boulons de maintien.
9. Cloison de serrure selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le contre-élément
de butée (78) est fixé pivotant sur un élément de maintien (80) ancrable fixement
sur l'entourage de porte ou de fenêtre (42), et en ce qu'un dispositif de verrouillage
(84), actionnable électiquement ou manuellement est prévu pour le mouvement de pivotement.
10. Cloison de serrure selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisée en ce qu'un
pêne (77) ou un verrou maintenu sous l'effet d'un ressort en prise avec un gradin
(71) ou un évidement de la cloison de serrure (67), est prévu pour être monté sur
le battant de porte ou le battant de fenêtre (66).
11. Cloison de serrure selon la revendication 10, caractérisée en ce que le pêne (77)
ou le verrou peut être extrait manuellement ou électriquement de la position d'engagement.
12. Cloison de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
qu'une plaquette en matière synthétique (75), portant les moyens déclenchant l'alarme,
se brisant lors du déplacement de l'élément de butée (70) contre le contre-élément
(62 ; 78) et déclenchant ainsi l'alarme, est disposée entre l'élément de butée (70)
et le contre-élément de butée (62 ; 78).
13. Cloison de serrure selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que sont prévus comme moyens déclenchant l'alarme, des fils d'arrachage sollicités
par un courant et/ou une tension ou des interrupteurs électriques, déclenchables magnétiquement
ou mécaniquement.