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EP 0 744 149 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.08.2000 Patentblatt 2000/34 |
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Anmeldetag: 09.03.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A47L 13/16 |
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Wischtuch
Wiping cloth
Torchon
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
23.05.1995 DE 19518975
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.1996 Patentblatt 1996/48 |
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Patentinhaber: Firma Carl Freudenberg |
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69469 Weinheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Laun, Heinrich
86161 Augsburg (DE)
- Pässler, Michel, Dr.
86356 Neusäss (DE)
- Zilg, Jan-Peter
69469 Weinheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 632 990 DE-U- 8 625 683 FR-A- 2 387 630
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WO-A-90/14039 FR-A- 1 219 550
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein wiederverwendbares Wischtuch zur Feucht- und Trockenreinigung
von Flächen und trägt die im Oberbegriff des ersten Patentanspruchs aufgeführten Merkmale.
[0002] Ein solches Wischtuch ist in WO 90/14039 beschrieben: Eine textile Grundlage aus
nicht gewebten Fasern enthält auf ihrer zur Reinigung vorgesehenen Fläche eine Vielzahl
von aus dieser Fläche hervortretenden Fadenschlaufen, welche durch Nadeln der textilen
Grundlage erhalten worden und zu alternierend verlaufenden Flächenbereichen zusammengefaßt
sind. Zwischen diesen Flächenbereichen liegen Trennlinien, welche über das gesamte
Tuch verlaufen und in Form von Vertiefungen ausgestaltet sind. Diese Linien sind im
wesentlichen frei von hervorstehenden Fadenschlaufen und werden durch das Faden-bzw.
Fasermaterial der textilen Grundlage gebildet.
[0003] Die tiefliegenden Linien verlaufen nicht gerade, sondern in gekrümmter bis geknickter
Form, wodurch nicht allein eine besonders gute Gleitfähigkeit des Tuches auf der zu
reinigenden Oberfläche erzielt wird, sondern auch beim Wischen Schmutz-Agglomerate
sofort aufgenommen werden: Da die Übergänge zwischen den Schlaufenbereichen und den
diese voneinander trennenden, durchgehenden Linien über ihren Verlauf ständig ihre
Richtung ändern, wirkt nicht nur ein vertikal zur Wischrichtung gerichteter Druck
auf die Schmutzpartikeln, sondern es entsteht zusätzlich eine schräg wischende Krafteinwirkung,
welche den aufgenommenen Schmutz veranlaßt, sich entlang der Kanäle zu bewegen. Dies
verringert die Gefahr, daß festsitzende Schmutzpartikel sich aus den mit Schlaufen
versehenen Bereich wieder herauslösen.
[0004] Mindestens eine der Schlaufen aufweisenden Flächen muß sich kontinuierlich von einem
Ende des Tuches zum anderen erstrecken; bevorzugt verlaufen jedoch alle mit Fadenschlaufen
versehenen Flächen und alle von Schlaufen freien, vertieften Kanäle durchgehend in
Längsrichtung des Tuches.
[0005] Die Fadenschlaufen-Flächen und die Linien dazwischen können aus gleichem oder verschiedenem
textilem Material bestehen, wie aus natürlichen, regenerierten und synthetischen Fasern,
welche antistatisch, antistatisch ausgerüstet oder mit die Reinigung fördernden Substanzen
behandelt sein können.
[0006] Zur Herstellung eignen sich zahlreiche Verfahren, wobei einer Vorgehensweise analog
der Herstellung eines Frotté-Tuches der Vorzug gegeben wird. Dabei geht man von einer
gewebten Grundfläche aus.
[0007] Die hervorstehenden Schlaufen gemäß der Lehre in WO 90/14039 können auch abgeschnitten
sein, so daß die Faserbüschel mit ihren Enden aus den erhabenen Flächen herausragen.
In jedem Falle liegen langgestreckte, zumindest teilweise über das gesamte Wischtuch
sich kontinuierlich erstreckende Flächenbereiche vor.
[0008] DE 86 25 683 U beschreibt einen "Reinigungshilfsvorrichtung" genannten Lappen aus
einem genadelten Textilfilz mit einer Reliefstruktur in der Oberfläche des Textilgewebes,
die unter Hitzeeinwirkung mit Verschweißungen benachbarter Fasern bleibend eingeprägt
ist. Um die beim Prägen unter Hitzeeinwirkung entstehende Reliefstruktur zu verwirklichen,
enthält das Textilgewebe 10 bis 70 % höher schmelzende und 90 bis 30 % niedriger schmelzende
Fasern. Letztere verkleben und verschmelzen miteinander derart, daß auch bei harter
mechanischer Einwirkung auf das Wisch- und Schrubb-Tuch die Einzelfasern nicht so
leicht herausgerissen werden. Als Reliefstrukturen werden langgestreckte, gleich breite,
parallel nebeneinander sich erstreckende Rippen oder alternativ langgestreckte Noppen,
die in ihrer Längserstreckung mit Lücken dazwischen zeilenweise hintereinander und
auf Lücke nebeneinander angeordnet sind, genannt. Dabei liegt die Längserstreckung
der Noppen beziehungsweise Rippen senkrecht zur Ausrichtung der in der Oberfläche
gelegenen Faserschlingen.
[0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ausgehend von einem Wischtuch der eingangs
genannten Art, die weitere Verbesserung der Reinigungswirkung auch gegenüber unterschiedlich
stark verschmutzten Flächenbereichen, unter Beibehaltung der leichten Gleitfähigkeit
des Tuches und unter Ausnutzung der an sich bekannten Transport- und Schmutzhalte-Eigenschaften,
wie sie durch die gekrümmten, von Fadenschlaufen freien Linien erzielt werden. Insbesondere
ist es die Aufgabe der Erfindung, die auf die Schmutzpartikel vertikal und lateral
einwirkenden Kräfte beim Wischen pro Flächeneinheit zu vermehren.
[0010] Die Lösung der Aufgabe besteht in einem Wischtuch mit den Kennzeichen des ersten
Patentanspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den Kennzeichen der Unteransprüche
hervor.
[0011] Der Begriff "Fadenschlaufen" bzw. "Schlaufen" soll auch in diesem Falle so verstanden
werden, daß die Alternative abgeschnittener Schlaufen, also hervorstehender Faserbüschel-Enden
statt gekrümmter, durchgehender Fasern, mit enthalten ist.
[0012] Zur näheren Beschreibung des Wischtuchs sei die beispielhaft anzusehende Figur herangezogen:
Kennzeichen der Erfindung ist, daß die die Fadenschlaufen aufweisenden Flächen 2 jeweils
isotrop zueinander ausgerichtet sind, wobei sie aus der textilen Grundlage 1, im Neuzustand
des Tuches, in einem Ausmaß von 0,5 bis 5 mm herausragen. Es liegen dabei im gleichen
Abstand voneinander, zueinander in ihrer Längsrichtung gestaffelt, d.h. versetzt angeordnete,
individuelle Inseln 2 vor.
[0013] Die Inseln 2, welche aus einer Vielzahl von Fadenschlaufen aus Filamenten gebildet
werden, besitzen jeweils eine Länge von 4 bis 50 mm bei einer entsprechenden Breite
von 2 bis 10 mm, wobei der Längenwert zweckmäßig mindestens das Doppelte des Breitenwertes
ausmacht.
[0014] Die Anordnung "auf Lücke" bewirkt, daß versetzt, beiderseits jeden schmalen Endes
einer durch die Fadenschlaufen gebildeten Fläche, je eine weitere inselartige Fläche
2 beginnt. Jedes dieser Enden ist beiderseits durch eine schlaufenfreie, bezüglich
der Fläche 2 tiefer liegende Fläche 4 von dem Beginn/Ende der benachbarten, versetzt
angeordneten Fläche 2 getrennt.
[0015] Mit dieser Ausgestaltung erstrecken sich die von hervorstehenden Schlaufen freien,
tiefliegenden, ihren Verlauf periodisch ändernden Linien, welche durch die textile
Grundlage 1 gebildet werden, kontinuierlich über die gesamte Wischfläche, wobei sie
jeweils zwischen zwei benachbarten Längsseiten der inselartigen Schlaufenflächen 2,
im Bereich 3, eine Breite gleich bis zweifach derjenigen einer dieser Flächen 2 einnehmen,
hingegen jeweils im Bereich 4 der einander benachbarten Enden der zueinander gestaffelt
bzw. versetzt positionierten, inselartig hervorstehenden Flächen 2 ihre Breite um
etwa 1/2 bis 1/4 des ursprünglichen Betrages verringern.Dabei gehen sie dort in ihrem
Verlauf in die erwähnte, tiefer liegende Fläche 4 über.
[0016] Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der wischenden Oberfläche des Tuches erzielt sowohl
im nassen wie im trockenen Zustand eine noch vollständigere Reinigungswirkung auch
bezüglich festanhaftenden Schmutzes, verglichen mit dem genannten Stand der Technik.
So ist bereits durch einmaliges Wischen ein Reinigungseffekt erzielbar, welcher mit
einem Tuch gemäß WO 90/14039 erst durch mehrmaliges oder kreisendes Wischen erreicht
werden kann.
[0017] Diese signifikante Verbesserung der Reinigungswirkung war nicht vorhersehbar und
resultiert offenbar daraus, daß die Ausgestaltung der Schlaufen tragenden, herausragenden
Flächen 2 als isolierte, gestaffelte, in jedem Gebrauchszustand aus der Wischfläche
des Tuches herausragende Inseln insgesamt eine größere Kantenlänge eben dieser Inseln
bei der Reinigung dem Schmutz entgegensetzt; die Summe aus lateraler und vertikaler
Druckbeaufschlagung über diese Flächenkanten ist größer.
[0018] Durch den erfindungsgemäß ausgestalteten Verlauf sich verengender und erweiternder,
tiefliegender Streifen und Kanäle sowie durch die Tatsache, daß diese Kanäle sich
im Flächenbereich 4 der gestaffelt zueinander liegenden Enden/Anfänge der Inseln 2
deutlich verjüngen und vereinigen, werden die Schmutzpartikel nicht nur entlang der
Kanäle transportiert und bei Kontakt mit den Faserschlaufen fest in diesen gehalten,
sondern es ist zudem unmöglich geworden, daß dieser Transport über längere Strecken
erfolgt, ohne daß sich die Partikel mit benachbarten Faserschlaufen verhaken. Diese
Partikel können lediglich über die breiten Bereiche 3 zwischen den Längsseiten benachbarter
inselartiger Schlaufenbereiche bewegt werden. Bei wischender Richtung in der Längsachse
der tiefliegenden Kanäle stoßen sie jedoch spätestens in der Zone der Streifenverengung
4, d.h. im Bereich benachbarter Inselspitzen, zwangsläufig auf Faserschlaufen, in
welchen sie dann festgehalten werden.
[0019] Trotz der isotropen Ausrichtung der Wischfläche ist somit Gewähr gegeben, daß auch
beim Abweichen von der bevorzugten Wischrichtung senkrecht zu den Inselschlaufen-Kanten,
d.h. zum wesentlichen Verlauf der tiefliegenden Linien, bis hin zum im wesentlichen
parallelen Wischen, ein längerer als einen Wischzug dauernder Transport von Schmutzpartikeln
ohne Kontakt mit den Faserschlaufen nicht möglich ist.
[0020] Die Herstellung der Faserschlaufen ist auf verschiedene Art und Weise möglich, wobei
von der bereits erwähnten Frottébildungs-Technik -Technik aus einem Gewebe ausgegangen
werden kann. Alternativen sind, wie z.B. in der Druckschrift GB 2 162 213 A aufgeführt,
das Nadeln eines nichtgewebten Faservliestoffs, wobei Fasern oder Filamente aus der
Gegenfläche des Tuches durch dieses hindurch auf die Wischfläche in Schlaufenform
mittels Widerhaken herausgezogen werden; die Faserschlaufen bestehen also aus Material
der gegenüberliegenden Fläche. Auch ist es möglich, bereits von der gegenüberliegenden
Fläche mit konkav gekrümmten Nadelenden durch das Basisvlies hindurchzustoßen.
[0021] In einem ähnlichen, ebenfalls bekannten Verfahren bedient man sich sogenannter Strukturnadelmaschinen,
wie sie z.B. von der Firma Dilo hergestellt und vertrieben werden. Hierbei ist die
Menge der hervorstehenden Faserschlaufen durch die Wahl der Nadeltypen und der Hubzahl
der Nadeln, die Höhe der vorstehenden Faserschlaufen durch die Einstichtiefe der Nadeln
in weiten Bereichen jeweils regulierbar. Die Handhabung solcher Strukturnadelmaschinen
ist dem Fachmann geläufig.
[0022] Die für das Wischtuch erfindungsgemäß erforderliche Grobstrukturierung in schlaufentragende
Inselbereiche 2 und dazwischenliegende Vertiefungen ohne hervorstehende Schlaufen
erfolgt durch die Wahl der Anordnung der Nadeln auf dem Nadelbrett entsprechend der
gewünschten Anordnung der Schlaufen tragenden Bereiche 2 am fertigen Wischtuch.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform bestehen die textile Grundlage 1 zumindest teilweise
aus Cellulosefasern und die schlaufentragenden, inselförmigen Bereiche 2 aus Synethesefilamenten,
bevorzugt aus Polyester. Durch diese Materialwahl wird den Schmutzpartikeln ein besonders
effektiver Widerstand beim Wischen entgegengesetzt.
[0024] Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, für die herausragenden Bereiche 2
Cellulosefasern zu wählen, wenn auf der zum Wischen bestimmten Fläche der saugende
Effekt dominieren soll. Entsprechend der Herstellungstechnik ist dann dafür Sorge
zu tragen, daß vor dem Bilden der Schlaufen die nicht wischende Fläche des Tuches
mehrheitlich die später die Schlaufen bildenden Fasern enthält.
[0025] Bevorzugt bezüglich der Einfachheit und Kostengünstigkeit des Herstellungsverfahrens,
bezüglich der guten Gebrauchseigenschaften und Robustheit des Tuches und bezüglich
der Verfügbarkeit des Basismaterials 1 liegt das erfindungsgemäße Wischtuch in Form
eines nicht gewebten Flächengebildes, also eines Vliesstoffs, vor.
[0026] In einer optisch prägnanten Variante sind die inselartig hervortretenden Bereiche
2 bezüglich der dazwischenliegenden Linien verschieden gefärbt. Die technische Wirkung
des Reinigens wird dadurch optisch deutlich gemacht, und durch die Konzentration unterschiedlich
gefärbter Fasern auf der Rück- und Vorderseite des Tuches vor der Herstellung der
Schlaufen ist ein solcher Effekt leicht erzielbar.
[0027] Die Faserstärken können an den Verwendungszweck angepaßt werden; zum Reinigen robusterer
Oberflächen sind Titer von 10
-5 kg/m (100 dtex) die bevorzugte Wahl.
1. Wiederverwendbares Wischtuch zur Feucht- und Trockenreinigung von Flächen, bestehend
aus einer textilen Grundlage, auf deren zur Reinigung vorgesehenen Fläche eine Vielzahl
von aus dieser hervortretenden Fadenschlaufen vorhanden sind, welche durch Nadeln
der textilen Grundlage erhalten worden sind, wobei diese Vielzahl von Fadenschlaufen
in jeweils voneinander getrennten Flächenbereichen zusammengefaßt ist, welche durch
nicht gerade verlaufende, im wesentlichen von Fadenschlaufen freie Linien voneinander
getrennt sind, die durch die textile Grundlage gebildet werden, wobei die Fadenschlaufen-Flächen
und die Linien dazwischen aus gleichem oder verschiedenem textilem Material bestehen,
wie natürliche, regenerierte und synthetische Fasern, welche antistatisch oder antistatisch
ausgerüstet oder mit die Reinigung fördernden Substanzen behandelt sein können,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenschlaufen aufweisenden Flächen (2) isotrop ausgerichtet
sind und als jeweils im gleichen Abstand voneinander liegende Inseln aus der textilen
Grundlage (1) mit einer Höhe, im Neuzustand des Tuches, von 0,5 bis 5 mm herausragen,
daß sie eine Länge von 4 bis 50 mm bei einer dieser Länge jeweils entsprechenden Breite
von 2 bis 10 mm besitzen, daß sie bezüglich ihrer Längsrichtung in gestaffelter, zueinander
versetzter Anordnung vorliegen dergestalt, daß beiderseits jeden Endes einer durch
Schlaufen gebildeten Fläche, durch eine von Schlaufen freie, tiefer liegende Fläche
(4) getrennt, jeweils eine weitere inselartige Fläche (2) beginnt, daß die schlaufenfreien,
tiefliegenden Linien sich über die gesamte Wischfläche erstrekken, daß sie jeweils
im Bereich (3) zwischen zwei benachbarten Längsseiten der inselartigen Flächen (2)
eine Breite einnehmen, welche das Ein- bis Zweifache der Breite einer dieser Flächen
(2) beträgt, daß sie jeweils im Flächenbereich (4) der einander benachbart liegenden
Enden der Insel-Flächen (2) diese ihre Breite um etwa 1/2 bis 1/4 verringern und in
ihrem Verlauf dort in den Flächenbereich (4) übergehen.
2. Wischtuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die textile Grundlage (1) zumindest
teilweise aus Cellulosefasern und die Schlaufen aufweisenden, inselförmigen Bereiche
aus Synthesefilamenten, bevorzugt aus Polyester, bestehen.
3. Wischtuch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem nicht gewebten,
genadelten Faservliesstoff besteht.
4. Wischtuch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
inselartig hervortretenden Bereiche (2) bezüglich der dazwischenliegenden Linien verschieden
gefärbt sind.
5. Wischtuch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Faser- bzw.
Fadenstärken von 10-7 bis 10-5 kg/m (1 bis 100 dtex).
6. Wischtuch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Flächengewicht
von 50 bis 500 g/m2.
7. Wischtuch nach Anspruch 1 bis 6 als Bestandteil der Wischfläche eines Reinigungsschwammes.
8. Wischtuch nach Anspruch 1 bis 6 als Bestandteil eines mit einem Stiel und einer Haltevorrichtung
für das Wischtuch versehenen Boden- oder Fensterreinigungsgerätes.
9. Wischtuch nach Anspruch 1 bis 6 in Form eines Reinigungsstreifens für bürstenlose
Autowaschanlagen.
1. A reusable wiping cloth for the damp and dry cleaning of surfaces, comprising a textile
base, on the surface of which, intended for cleaning, there is a multiplicity of thread
loops which project from the said surface and have been obtained by the needling of
the textile base, this multiplicity of thread loops being combined in surface regions
which are in each case separate from one another and are separated from one another
by means of lines which do not run straight, are essentially free of thread loops
and are formed by the textile base, the thread-loop surfaces and the lines between
them comprising the same or different textile material, such as natural, regenerated
and synthetic fibres which may be anti-static or have an anti-static finish or may
be treated with substances conducive to cleaning, characterized in that the surfaces
(2) having thread loops are oriented isotropically and project, as islands in each
case located at the same distance from one another, out of the textile base (1) to
a height which, when the cloth is in the new state, is 0.5 to 5 mm, in that they have
a length of 4 to 50 mm along with a width of 2 to 10 mm which corresponds in each
case to this length, in that, with regard to their longitudinal direction, they are
in a staggered arrangement offset relative to one another, in such a way that, on
both sides of each end of a surface formed by loops, a further island-like surface
(2) commences in each case, being separated by a lower-lying surface (4) free of loops,
in that the loop-free low-lying lines extend over the entire wiping surface, in that
they assume in each case, in the region (3) between two adjacent longitudinal sides
of the island-like surfaces (2), a width which amounts to from once to twice the width
of one of these surfaces (2), and in that the said lines in each case, in the surface
region (4) of those ends of the island surfaces (2) which are adjacent to one another,
reduce the width of the said island surfaces by about 1/2 to 1/4 and along their run
merge there into the surface region (4).
2. A wiping cloth according to claim 1, characterized in that the textile base (1) at
least partially comprises cellulose fibres and the island-shaped regions having loops
comprise synthetic filaments, preferably of polyester.
3. A wiping cloth according to claim 1 or 2, characterized in that it comprises a non-woven
needled fibre web.
4. A wiping cloth according to any one of the preceding claims, characterized in that
the regions (2) projecting in an island-like manner are coloured differently with
respect to the lines lying between, them.
5. A wiping cloth according to any one of the preceding claims, characterized by fibre
thicknesses or thread thicknesses of 10-7 to 10-5 kg/m.
6. A wiping cloth according to any one of the preceding claims, characterized by a weight
per unit area of 50 to 500 g/m2.
7. A wiping cloth according to any of claims 1 to 6 as an integral part of the wiping
surface of a cleaning sponge.
8. A wiping cloth according to any of claims 1 to 6 as an integral part of a floor or
window cleaning appliance provided with a handle and with a holding device for the
wiping cloth.
9. A wiping cloth according to any of claims 1 to 6 in the form of a cleaning strip for
brushless car washing systems.
1. Torchon réutilisable pour le nettoyage humide et sec de surfaces, formé par une base
textile dont la surface prévue pour le nettoyage est pourvue d'une pluralité de boucles
de fil saillantes qui ont été obtenues par aiguilletage de la base textile, cette
pluralité de boucles de fil étant groupée en zones de surface qui sont à chaque fois
séparées les unes des autres, lesquelles zones sont séparées les unes des autres par
des lignes non rectilignes essentiellement dépourvues de boucles de fil qui sont formées
par la base textile, les surfaces formées de boucles de fil et les lignes situées
entre celles-ci étant formées d'un matériau textile identique ou différent, tel des
fibres naturelles, régénérées et synthétiques qui peuvent être antistatiques ou pourvues
d'un apprêt antistatique ou qui peuvent être traitées avec des substances améliorant
le nettoyage,
caractérisé en ce que les surfaces (2) pourvues des boucles de fil sont alignées de
manière isotrope et font saillie sur la base textile (1) avec une hauteur de 0,5 à
5 mm lorsque le torchon est à l'état neuf, à la manière d'îlots à chaque fois équidistants
les uns par rapport aux autres, en ce qu'elles ont une longueur de 4 à 50 mm pour
une largeur de 2 à 10 mm correspondant à chaque fois à cette longueur, en ce qu'elles
s'étendent, par rapport à leur direction longitudinale, de manière décalée en zigzag
les unes par rapport aux autres, de telle sorte que sur les deux côtés de chaque extrémité
d'une surface formée par des boucles, séparée par une surface (4) dépourvue de boucles
et plus basse, commence à chaque fois une autre surface (2) semblable à un îlot, en
ce que les lignes basses dépourvues de boucles s'étendent sur toute la surface de
nettoyage, en ce qu'elles ont à chaque fois, dans la zone (3) située entre deux côtés
longitudinaux contigus des surfaces (2) semblables à des îlots, une largeur qui équivaut
à une à deux fois la largeur de l'une de ces surfaces (2), en ce que leur largeur
se réduit dans une proportion allant de la moitié à un quart, à chaque fois, dans
la zone de surface (4) correspondant aux extrémités contiguës des surfaces en îlots
(2) et qu'elles se transforment, à cet endroit, en la zone de surface (4).
2. Torchon selon la revendication 1, caractérisé en ce que la base textile (1) est formée,
au moins partiellement, de fibres de cellulose et les zones en forme d'îlots pourvues
de boucles sont formées de filaments synthétiques, de préférence en polyester.
3. Torchon selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est formé d'un
matériau de fibres non tissées aiguilletées.
4. Torchon selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les zones
(2) saillant à la manière d'îlots sont colorées différemment des lignes situées entre
elles.
5. Torchon selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par des grosseurs
de fibres resp. fils allant de 10-7 à 10-5 kg/m (1 à 100 dtex).
6. Torchon selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par un grammage allant
de 50 à 500 g/m2.
7. Torchon selon l'une des revendications 1 à 6 faisant partie de la surface de nettoyage
d'une éponge de nettoyage.
8. Torchon selon l'une des revendications 1 à 6 faisant partie d'un appareil de nettoyage
des sols ou des vitres pourvu d'un manche et d'un dispositif de retenue pour le torchon.
9. Torchon selon l'une des revendications 1 à 6, sous la forme d'une bande de nettoyage
pour des installations de lavage de voiture sans brosses.
