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(11) |
EP 0 744 169 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.05.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A61H 33/02 |
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Perl-Sprudelmatte mit Ausströmerplaketten
Bath aerating mat with air outflow plates
Matte pour bains effervescents avec plaquettes d'échappement d'air
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB GR LI LU |
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Priorität: |
23.05.1995 DE 19518920
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.1996 Patentblatt 1996/48 |
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Patentinhaber: Biocomfort Produkte zur
Gesundheitspflege GmbH |
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73730 Esslingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Frenkel, Walter
72514 Inzighofen 2 - Engelswies (DE)
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Vertreter: Abel, Martin, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. R. Magenbauer
Dipl.-Phys. Dr. O. Reimold
Dipl.-Phys. Dr. H. Vetter
Dipl.-Ing. M. Abel
Hölderlinweg 58 73728 Esslingen 73728 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 923 654 DE-A- 3 830 448
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DE-A- 3 601 035 DE-C- 4 314 766
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Perl-Sprudelmatte mit einem Luftverteilersystem und daran
angeschlossenen Ausströmerplaketten, die in die Perl-Sprudelmatte eingesetzt sind.
[0002] Sprudelmatten mit Ausströmerplaketten sind z.B. aus der DE-OS 34 35 453 und der DE-OS
36 01 035 bekannt. Diese Druckschriften beschreiben perforierte Plakettenelemente,
die, mit oder ohne Fassung, in die Oberseite einer Sprudelmatte eingebaut sind. Die
Plaketten sind im thermoplastischen Spritzverfahren hergestellt, wobei die Sprudeldüsen
simultan bei der Herstellung eingebracht werden. Auch wenn weicheres Material verwendet
wird, verhalten sich diese Düsen bei Beaufschlagung mit Druck starr und rigide. Sie
haben stets denselben Durchmesser, dadurch ist die Bläschengröße auch immer dieselbe,
gleichgültig, ob die Sprudelluft unter hohem oder niedrigem Druck ausströmt. Bei hohem
Druck treten eben viele Bläschen aus, die dann auch etwas größer sind, bei niedrigem
Druck eben weniger, aber nur unwesentlich feinere.
[0003] Auch die Regulierung der Sprudelstärke durch Verdrehen zweier kulissenartig übereinander
gelagerter Teil-Plaketten ergibt lediglich eine schwächere, nicht aber eine feinere
Sprudelung.
[0004] Auch sind die Spritzteile, vor allem in der letztgenannten, komplizierten Ausprägung,
vergleichsweise teuer in der Herstellung.
[0005] Den Stand der Technik bezüglich simultaner Verabreichung von feiner Perlung und grober
Sprudelung stellt die DE-OS 43 07 857 dar. Sie offenbart ein Perl-Sprudelbad, auf
dessen Verteilermatte zwei getrennte Systeme für Perlung / Sprudelung, nämlich ein
Hoch- und ein Niederdrucksystem, vorgesehen sind. Die Blasenbildung erfolgt im Niederdrucksystem
durch konventionelle Sprudeldüsen in der Mattenoberfläche (Sprudelung), im Hochdrucksystem
durch Perforation in einem Moosgummischlauch (Perlung). Zwischen beiden Systemen sind
Sitzauflagen vorgesehen. Zur Speisung der Systeme sind eine Turbine (Sprudelung) und
ein Kompressor (Perlung) erforderlich.
[0006] Ein Nachteil dieser Lösung ergibt sich zunächst aus den beengten Platzverhältnissen
auf dieser Matte: Neben dem voluminösen Niederdrucksystem und dem verästelten Hochdrucksystem
verbleibt kaum Platz für Sitzauflagen, die als Abstandshalter für die Blasenentfaltung
unbedingt erforderlich sind. Zu kleine oder zu weit auseinanderliegende Sitzauflagen
ergeben aber eine recht unbequeme Sitzfläche, mindern so den angestrebten ganzheitlichen
Entspannungseffekt und bergen zudem eine gewisse Unfallgefahr. Ferner sind die beiden
Systeme in der Herstellung relativ kompliziert, reparaturanfällig und teuer, nicht
zuletzt auch im Hinblick auf die beiden getrennten Antriebselemente, Kompressor und
Turbine. Zudem ist die Reinigung der beiden Verteilersysteme nicht unproblematisch.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist deshalb die Schaffung einer Perl-Sprudelmatte, die
a) mit einem Antrieb auskommt,
b) sowohl feinste Perlung als auch grobe Massagesprudelung erzeugen kann und
c) die trotzdem kostengünstig herzustellen ist.
[0008] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in den Ausströmerplaketten als Blasenbildner
ein dehnbarer Faservliesstoff dicht gehaltert ist.
[0009] Die Blasenbildung erfolgt bei den erfindungsgemäßen Sprudelplaketten durch einen
darin dicht gefaßten, dehnbaren Faservliesstoff, welcher erstmals gestattet, nur mit
einem einfachen Staubsaugergebläse als Antrieb, feinste Perlblasen in großer Menge
(bei geringem Luftdurchsatz) und grobe Massage-Sprudelblasen mit wünschenswerter Turbulenz
(bei hohem Luftdurchsatz) zu erzeugen. Dabei sind zwischen beiden Extremen - die übrigens
auch völlig unterschiedlichen medizinischen Indikationen entsprechen - erstmals auch
echte stufenlose Übergänge, mit allen denkbaren Mischungsgraden zwischen fein und
grob, möglich.
[0010] Bei allen Vorteilen ist der genannte Vliesstoff gleichwohl nicht allzu teuer, da
er im großen Maßstab als Verbrauchsmaterial zur Luftfilterung verwendet wird.
[0011] Die erfindungsgemäße Perl-Sprudelmatte kann gemäß eines Ausführungsbeispiels als
modular steckbares und beliebig erweiterbares "Baukastensystem" aufgebaut sein, wobei
die Ausströmerplaketten durch eine Zentralweiche beispielsweise zu Bereichen für die
linke / die rechte Körperhälfte oder die Wirbelsäule zusammengefaßt werden können.
Mit Hilfe von Absperrventilen zwischen den einzelnen Ausströmerplaketten ist es möglich,
noch genauer umschriebene, auf die individuellen Schmerzpunkte gerichtete Perl-Sprudel-"Provinzen"
einzugrenzen.
[0012] Als spezielle Körperteilbereiche können eine Luftdusche für den Anal-/Genitalbereich
und anatomisch angeordnete Schulter-/Nackenausströmer für die oft verspannte Muskulatur
in diesem Bereich vorgesehen sein.
[0013] Schließlich ist noch ein abgetrenntes, handgeführtes Kombi-Zusatzteil mit Halteschlaufe
denkbar, ein Kopfpolster-/Sprudelhandschuh, der aus demselben weichen Material besteht
wie die Perl-Sprudelmatte selbst und ebenfalls über Ausströmerplaketten verfügt. Mit
ihm lassen sich auch seitliche Körperbereiche ebenso gezielt wie bequem behandeln.
[0014] Ein Überdruckventil, eingebaut z.B. in die Zentralweiche, ist eine sinnvolle Zusatzeinrichtung
zur Schonung des Gebläsemotors.
[0015] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sehen verschiedenartige Imprägnierungen, Beschichtungen
oder Zumischungen an der Fassung der Ausströmerplaketten, einem darin eingelegten
Folienplättchen, einem käfigartigen Formteil oder dem dehnbaren Faservliesstoff selbst
vor, nämlich antibakteriell gegen Wachstum von Mikroorganismen im Faservliesstoff
und hygroskopisch zum Flüssigkeitsentzug nach dem Bad aus dem Faservliesstoff, womit
ebenfalls Wachstum von Bakterien, Pilzen und Algen verhindert wird, sowie mit oberflächenaktiven
Substanzen, die das sie umgebende Wasser entspannen, wodurch sich die gebildeten Luftblasen
nur kurz festhalten können, bis der Auftrieb in ihrem Innern die geringe Ablösekraft
übersteigt. Dadurch wird eine staubfeine Perlung erzielt.
[0016] Die Ausströmerplaketten können außer einer runden natürlich noch andere Formen aufweisen,
z.B. Zungenform, Kleeblatt, Dreieck, Sechseck usw.. Ferner kann der dehnbare Faservliesstoff
entweder direkt oder unter Zuhilfenahme eines Schweißmittels mit seiner Fassung verschweißbar
sein.
[0017] Die Vorteile der Erfindung bestehen im wesentlichen in der vollständigen und eleganten
Lösung der oben genannten Aufgabe. In der Tat ist es nunmehr möglich, der balneologischen
Fachwelt wie auch dem gesundheitsbewußten Laien eine preiswerte Perl-Sprudelmatte
zur Verfügung zu stellen, die höchsten Anwendungs- und Bedienungskomfort mit erstmals
vollständigem Bläschenspektrum gleichbleibender Intensität von feinst bis grob vereint.
Dabei kann auch der Forderung nach einer hygienisch einwandfreien Lösung dadurch Rechnung
getragen werden, daß ein eventuelles Wachstum von Mikroorganismen durch entsprechend
wirksame, fest gebundene desinfizierende Agentien zurückgedämmt wird. Da Mikroorganismen
zur Vermehrung ein feuchtes Milieu benötigen, wirkt auch die hygroskopische Komponente
vermehrungshemmend.
[0018] Nachfolgend soll eine bevorzugte Ausbildung der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert
werden.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1
- die perspektivische Ansicht einer Platte 1, die mit dem Luftverteilersystem, das in
Figur 4 aus demselben Blickwinkel dargestellt ist, zur kompletten Perl-Sprudelmatte
ergänzt wird,
- Figur 2
- einen Querschnitt längs der Linie A-A in Figur 1 durch eine Ausströmerplakette 2,
in ihrem Durchbruch 1a,
- Figur 3
- wieder in perspektivischer Ansicht, die Ausströmerplakette 2, diesmal getrennt von
ihrem Durchbruch 1a,
- Figur 4
- ein Luftverteilersystem zur Ergänzung der Platte gemäß Figur 1 zur kompletten Perl-Sprudelmatte,
- Figur 5
- eine Draufsicht auf eine weitere Ausströmerplakette,
- Figur 6
- einen Querschnitt durch die Anordnung aus Figur 5, und
- Figuren 7 und 8
- vergrößerte Ausschnitte des bei der Ausströmerplakette gemäß Figur 5 vorgesehenen
Faservliesstoffes, wobei Figur 7 einen engporigen Zustand bei niedrigem Druck und
Figur 8 einen weitporigen Zustand bei hohem Druck zeigt.
[0020] Die Platte 1 aus weichem Material in Figur 1 ist mit mehreren Durchbrüchen la unterschiedlicher
Geometrie versehen. Am Fußende befindet sich ausgespart die Aufnahme 1b für die aus
Figur 4 ersichtliche Zentralweiche 4. Oberhalb des Kopfendes ist das Kopfpolster 6
dargestellt mit seiner Halteschlaufe 6a zum Einschieben der flachen Hand.
[0021] Figur 2 verdeutlicht, wie die Ausströmerplakette 2 in den zu einer Randverstärkung
abgeschweißten Durchbruch 1a der Platte 1 eingeknöpft ist. Quergeschnitten sieht man
den Steckanschluß 2c zur Nachbarplakette, und an der Unterseite ist ein Sauger 2d
angebracht.In der Ausströmerplakette 2 ist als Blasenbildner ein nicht näher gezeigter
dehnbarer Faservliesstoff gehaltert.
[0022] In Figur 3 ist die Ausströmerplakette 2 vom Durchbruch 1a wieder getrennt dargestellt.
[0023] Figur 4 stellt ein Beispiel dar für die Kombination mehrerer Ausströmerplaketten
2 über Rohrelemente 3 mit speziellen Sprudelbereichen wie Luftdusche für Analbereich
(2a) und Schulter-Nacken-Ausströmer (2b), wobei der Weg der Druckluft durch Absperrventile
3a vorgegeben bzw. eingegrenzt werden kann. Am Fußende ist eine Zentralweiche 4 angebracht,
von der die durch die Luftzuführung 7 heranströmende Druckluft z.B. auf die linke
/ rechte Körperhälfte und/oder Wirbelsäule aufgeteilt werden kann. Dies geschieht
über großkalibrige Seitenverteiler 4b und/oder Mittelverteiler 4a. Integriert in die
Zentralweiche ist ein Überdruckventil 4d. Mit 4c ist eine Kupplung für den Zusatzteilschlauch
5 bezeichnet, der einen Teil der Druckluft z.B. dem Kopfpolster / Sprudelhandschuh
zuleitet.
[0024] Im mit der Platte 1 kombinierten Zustand des Luftverteilersystems kommen die Rohrelemente
3 in Hohlnuten lc der Matte 1 zu liegen.
[0025] Die Figur 6 offenbart die Anbringung einer Ausströmerplakette 2 auf der Oberfolie
8 einer Luftsprudelmatte über eine Fassung 9. Am oberen Rand der Fassung 9 ist ein
Durchbrechungen aufweisender Klemmring 11 festgelegt. Mit 10 ist der Faservliesstoff
bezeichnet, der in der Ausströmerplakette 2 dicht gehaltert ist. Er ist am umlaufenden
Rand zwischem dem Klemmring 11 und der Fassung 9 eingespannt.
[0026] Die Figuren 7 und 8 verdeutlichen das Verhalten des dehnbaren Faservliesstoffes 10
bei unterschiedlichen Drücken. Die Figur 7 zeigt den Zustand bei niedrigem Druck,
wobei das Fasernetz entspannt und dicht gelagert ist, mit engen Poren, so daß sich
eine feine Perlung ergibt. Die Figur 8 zeigt den Zustand bei hohem Druck, wobei das
Fasernetz gespannt und weitmaschig ist mit großen Poren, so daß sich eine grobe Massagesprudelung
einstellt.
[0027] Die beispielsgemäßen Ausgestaltungen verfügen über ein besonders elastisches Filtervlies-Material
als Plaketteneinsatz für eine Luftsprudelbadematte. Die Luftzerstäubung erfolgt beim
Durchtritt der Druckluft durch das Filtervlies. Infolge ihrer Elastizität sind die
Fasern des Filtervlieses bei geringer Druckbeaufschlagung entspannt und dicht gelagert,
bei hoher Druckbeaufschlagung hingegen gespannt und aufgelockert bzw. weitmaschig.
Dadurch kommt es bei geringem Druck zu einer sehr feinen Perlung, die jedoch ungewöhnlich
dicht ist, bei hohem Druck zu einer groben Massagesprudelung.
[0028] Das bedeutet, daß mit einem einzigen Drucklufterzeuger, etwa einer Turbine oder einem
Kompressor, z.B. durch einfaches Regeln der Drehzahl zwei völlig unterschiedliche
Sprudelqualitäten und natürlich auch sämtliche Übergänge dazwischen hergestellt werden
können. Die Indikationsspektren von Massage-Sprudelbad und medizinischem Perlbad können
so erstmals durch ein einziges Gerät abgedeckt werden.
[0029] Innerhalb des Druckraumes der Ausströmerplaketten 2 ist zweckmäßigerweise ein nicht
näher dargestelltes separates dünnes Folienplättchen angeordnet, das antibakterielle
Wirkstoffe enthält, die kontinuierlich an die Umgebung abgegeben werden.
[0030] Die Fassung der Ausströmerplaketten kann antibakterielle Wirkstoffe enthalten, die
kontinuierlich in die Umgebung abgebbar sind. Auch kann der dehnbare Faservliesstoff
selbst antibakterielle Wirkstoffe enthalten, die kontinuierlich in die Umgebung diffundierend
abgebbar sind.
[0031] Innerhalb der Ausströmerplaketten kann ein käfigartiges Formteil mit engem Kontakt
zum darüberliegenden dehnbaren Faservliesstoff vorgesehen sein, das antibakterielle
Wirkstoffe enthält, die kontinuierlich in die Umgebung diffundierend abgebbar sind.
[0032] Das Folienplättchen, der Faservliesstoff und/oder das käfigartige Formteil können
eine oberflächenaktive Beschichtung / Imprägnierung aufweisen, die das umgebende Wasser
entspannt. Die vorgenannten Bauteile können zusätzlich hygroskopisches Material als
Verdunstungshilfe enthalten, das ein schnelles Trocken des dehnbaren Faservliesstoffes
ermöglicht. Als hygroskopisches Material ist vorzugsweise ein wasseraufnehmender Kunststoff
vorgesehen.
[0033] Vorzugsweise besteht der dehnbare Faservliesstoff aus verschweißbarem Material. Er
kann über ein Schweißmittel als Zwischenlage mit der Fassung verschweißt sein.
[0034] Abschließend folgt nochmals eine Auflistung der in der Zeichnung gezeigten Bestandteile
im Zusammenhang mit den verwendeten Bezugsziffern.
- 1
- Platte aus weichem Material
- 1a
- Durchbrüche mit Randverstärkung
- 1b
- Aufnahme für Zentralweiche 4
- 1c
- Hohlnute zur Aufnahme der Rohrelemente 3 des Luftverteilersystems
- 2
- Ausströmerplakette mit dehnbarem Faservliesstoff
- 2a
- Luftdusche für Analbereich
- 2b
- Schulter-/Nackenausströmer
- 2c
- Steckanschluß
- 2d
- Sauger zur Befestigung
- 3
- Rohrelemente
- 3a
- Absperrventile
- 4
- Zentralweiche
- 4a
- Mittelverteiler
- 4b
- Seitenverteiler
- 4c
- Kupplung für Zusatzteilschlauch 5
- 4d
- Überdruckventil
- 5
- Zusatzteilschlauch
- 6
- Kopfpolster / Sprudelhandschuh
- 6a
- Halteschlaufe
- 7
- Luftzuführung
- 8
- Oberfolie
- 9
- Fassung
- 10
- Faservliesstoff
- 11
- Klemmring
1. Perl-Sprudelmatte (1) mit einem Luftverteilersystem (4,7) und daran angeschlossenen
Ausströmerplaketten (2), die in die Perl-Sprudelmatte eingesetzt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Ausströmerplaketten (2) als Blasenbildner ein dehnbarer Faservliesstoff
(10) dicht gehaltert ist.
2. Perl-Sprudelmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein separates dünnes
Folienplättchen innerhalb eines Druckraumes der Ausströmerplaketten (2) antibakterielle
Wirkstoffe enthält, die kontinuierlich in die Umgebung abgebbar sind.
3. Perl-Sprudelmatte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Fassung (9) der Ausströmerplakette (2) antibakterielle Wirkstoffe enthält, die kontinuierlich
in die Umgebung diffundierend abgebbar sind.
4. Perl-Sprudelmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
dehnbare Filtervliesstoff (10) selbst antibakterielle Wirkstoffe enthält, die kontinuierlich
in die Umgebung diffundierend abgebbar sind.
5. Perl-Sprudelmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
der Ausströmerplaketten (2) ein käfigartiges Formteil mit engem Kontakt zum darüberliegenden
dehnbaren Faservliesstoff (10) vorgesehen ist, das antibakterielle Wirkstoffe enthält,
die kontinuierlich in die Umgebung diffundierend abgebbar sind.
6. Perl-Sprudelmatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienplättchen,
der FaservliesStoff (10) und/oder das käfigartige Formteil eine oberflächenaktive
Beschichtung/Imprägnierung aufweisen, die das umgebende Wasser entspannt.
7. Perl-Sprudelmatte nach einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Folienplättchen, der FaservliesStoff (10) und/oder das käfigartige Formteil zusätzlich
hygroskopisches Material als Verdunstungshilfen enthalten, das ein schnelles Trocknen
des dehnbaren Faser-vliesstoffes ermöglicht.
8. Perl-Sprudelmatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als hygroskopisches
Material ein wasseraufnehmender Kunststoff vorgesehen ist.
9. Perl-Sprudelmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausströmerplaketten (2) andere als runde Formen aufweisen, z.B. Zungenform, Kleeblatt,
Dreieck oder Sechseck.
10. Perl-Sprudelmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
dehnbare Faservliesstoff (10) aus verschweißbarem Material besteht.
11. Perl-Sprudelmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
dehnbare Faservliesstoff (10) über ein Schweißmittel als Zwischenlage mit einer Fassung
(9) verschweißt ist.
1. Pearl bubble mat (1) with an air distributor system (4,7) and outflow discs (2) connected
thereto and which are inserted in the pearl bubble mat, characterized in that a stretchable
fibre mat (10) is tightly fitted in the outflow discs (2) as bubble former.
2. Pearl bubble mat according to claim 1, characterized in that a separate thin foil
platelet within a pressure space of the outflow discs (2) contains anti-bacterial
agents which may be discharged continuously into the environment.
3. Pearl bubble mat according to any of claims 1 or 2, characterized in that a holder
(9) of the outflow disc (2) contains anti-bacterial agents which may be diffused continuously
into the environment.
4. Pearl bubble mat according to any of claims 1 to 3, characterized in that the stretchable
non-woven filter mat (10) itself contains anti-bacterial agents which may be diffused
continuously into the environment.
5. Pearl bubble mat according to any of claims 1 to 4, characterized in that within the
outflow discs (2) there is provided a cage-like moulded part in close contact with
the stretchable fibre mat (10) lying above it, and containing anti-bacterial agents
which may be diffused continuously into the environment.
6. Pearl bubble mat according to claim 5, characterized in that the foil platelet, the
fibre mat (10) and, or the cage-like moulded part have a surface-active coating/impregnation
which reduces the surface tension of the surrounding water.
7. Pearl bubble mat according to any of claims 5 to 6, characterized in that the foil
platelet, the fibre mat (10) and/or the cage-like moulded part also contain hygroscopic
material as an aid to evaporation, to facilitate rapid drying of the stretchable fibre
mat.
8. Pearl bubble mat according to claim 7, characterized in that a water-absorbing plastic
is provided as hygroscopic material.
9. Pearl bubble mat according to any of claims 1 to 8, characterized in that the outflow
discs (2) may be of non-circular shape, e.g. tongue-shaped, clover-leaf, triangular
or hexagonal.
10. Pearl bubble mat according to any of claims 1 to 9, characterized in that the stretchable
fibre mat (10) is made of weldable material.
11. Pearl bubble mat according to any of claims 1 to 10, characterized in that the stretchable
fibre mat (10) is welded via a welding flux as intermediate layer to a holder (9).
1. Natte pour bains effervescents (1) comportant un système de distribution d'air (4,
7) et des plaquettes d'éjection (2) qui sont insérées dans la natte pour bains effervescents,
caractérisée en ce que dans les plaquettes d'éjection (2) est maintenu, de manière
étanche, un non-tissé (10) expansible qui sert de générateur de bulles.
2. Natte pour bains effervescents selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une
mince plaquette en feuille, séparée, disposée à l'intérieur d'une chambre de pression
des plaquettes d'éjection (2), contient des substances actives antibactériennes qui
peuvent être délivrées en continu dans le milieu ambiant.
3. Natte pour bains effervescents selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée
en ce qu'une monture (9) de la plaquette d'éjection (2) contient des substances actives
antibactériennes qui peuvent être diffusées en continu dans le milieu ambiant.
4. Natte pour bains effervescents selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée
en ce que le non-tissé (10) expansible contient lui-même des substances actives antibactériennes
qui sont diffusées en continu dans le milieu ambiant.
5. Natte pour bains effervescents selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée
en ce qu'à l'intérieur des plaquettes d'éjection (2) est prévu un élément façonné
du type cage qui est contact étroit avec le non-tissé expansible situé au-dessus et
qui contient des substances actives antibactériennes qui sont diffusées en continu
dans le milieu ambiant.
6. Natte pour bains effervescents selon la revendication 5, caractérisée en ce que la
plaquette en feuille, le non-tissé (10) et/ou l'élément façonné du type cage présentent
un revêtement/imprégnation actif en surface qui réduit la tension superficielle de
l'eau.
7. Natte pour bains effervescents selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisée
en ce que la plaquette en feuille, le non-tissé (10) et/ou l'élément façonné du type
cage contiennent en supplément une matière hygroscopique servant d'auxiliaire d'évaporation
qui permet un séchage rapide du non-tissé expansible.
8. Natte pour bains effervescents selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'on
prévoit comme matière hygroscopique, une matière synthétique absorbant l'eau.
9. Natte pour bains effervescents selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée
en ce que les plaquettes d'éjection (2) présentent une forme différente d'une forme
ronde, par exemple une forme en languette, en trèfle, en triangle ou en hexagone.
10. Natte pour bains effervescents selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée
en ce que le non-tissé expansible (10) est constitué en une matière soudable.
11. Natte pour bains effervescents selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée
en ce que le non-tissé (10) expansible est soudé en tant que couche intercalaire,
par un agent de soudage, avec une monture (9).

