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EP 0 744 505 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.07.2000 Patentblatt 2000/30 |
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Anmeldetag: 09.05.1996 |
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Dachbalkon oder dergl.
Roof balcony or the like
Balcon de toit ou similaire
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR IT LI NL |
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Priorität: |
24.05.1995 DE 29508649 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.11.1996 Patentblatt 1996/48 |
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Patentinhaber: WANIT FULGURIT GmbH |
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59269 Beckum (DE) |
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Erfinder: |
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- Tierlich, Jochen
12623 Berlin (DE)
- Herter, Gerold
89611 Rechtenstein (DE)
- Franze, Dieter, Dr.
06842 Dessau (DE)
- Dören, Klaus
59510 Lippetal-Hultrop (DE)
- Herwig, Stephan
63067 Offenbach (DE)
- Herrmann, Günter
06385 Aken (DE)
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Vertreter: Prietsch, Reiner, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Schäufeleinstrasse 7 80687 München 80687 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 058 143 DE-U- 8 713 597 GB-A- 2 234 996
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DE-A- 3 335 959 DE-U- 8 810 841
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Dachbalkon, eine Dachterasse oder eine Dachloggia, mit
einem Bodenelement und wenigstens vier Wandelementen.
[0002] Ein Dachbalkon oder eine Dachterrasse umfaßt im Regelfall ein höheres, firstseitiges
Wandelement, ein niedrigeres, traufseitiges Wandelement, das gewöhnlich die Brüstung
bildet, sowie zwei gegenüberliegende, ortgangseitige Wandelemente mit in Richtung
vom First zur Traufe fallend verlaufenden Oberrändern. Wenigstens eines der Wandelemente,
ausgenommen das brüstungsseitige, hat eine Öffnung zum Einbau einer Tür. Mittels eines
zusätzlich in den durch die Terrasse gebildeten Dachausschnitt einpaßbaren, transparenten
Abdeckelementes, z.B. einer transparenten und wärmegedämmten Acryl-Stegplatte, ergibt
sich eine Dachloggia, auf welche sich deshalb der vorliegende Vorschlag ebenfalls
bezieht.
[0003] Derartige Dachbalkons werden seit Jahrzehnten unverändert aus - gegebenenfalls vorgefertigten
- Einzelelementen vor Ort montiert und eingepaßt. Dies ist nicht nur zeitaufwendig
und damit teuer sondern häufig auch qualitativ unbefriedigend.
[0004] Aus der DE-U-87 13 597 ist eine Dachgaube bekannt, die aus einer einstückigen Kunststoffaußenschale
und einer aus mit einer Dampfsperrschicht versehenen Spanplatten aufgebauten Innenschale
besteht. Zwischen der Innen- und der Außenschale sind Träger, die einen zwischen zwei
Sperrholzplatten liegenden PU-Schaumkern und eine Umhüllung aus glasfaserverstärktem
Polyester haben, sowie eine Wärmedämmung angeordnet. Da die Konstruktion einer Dachgaube
im Gegensatz zu der eines Dachbalkons nicht trittfest ausgelegt sein muß, sind Dachgaubenkonstruktionen
nicht auf Dachbalkonkonstruktionen übertragbar.
[0005] Aus der DE-U-88 10 841 ist ein in ein schräges Dach eingebauter Altan bekannt, dessen
Konstruktion der des einleitend genannten Dachbalkons ähnelt und mithin die gleichen
Nachteile aufweist.
[0006] Aus der GB-A-2 234 996 ist eine einstückige Schale zum Einbau als Sicherheitsstufe
in ein schräges Dach bekannt. Die bei dieser Stufe angewendete Technik kann aber schon
aufgrund der Abmessungen der Stufe nicht auf Dachbalkone übertragen werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dachbalkon, eine Dachterasse oder
eine Dachloggia zu schaffen, der (die) maßgenau komplett einbaufertig herstellbar
ist und an die Baustelle angeliefert werden kann.
[0008] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß nach Anspruch 1 dadurch gelöst, daß wenigstens
die wetterseitigen Flächen des Bodenelementes und der Wandelemente eine einstückige
Wetterschale aus Kunststoff bilden, daß zumindest im Bereich der Wandelemente eine
von der Wetterschale über Kunststoffhohlprofile beabstandete, raumseitige Schale aus
einzelnen, gegebenenfalls tragenden, Platten aus faserverstärktem, anorganischem und/oder
organischem Material vorgesehen ist, daß wenigstens auf die wetterseitigen Flächen
dieser Platten eine Dampfsperrschicht aufgebracht ist, und daß die Zwischenräume zwischen
den Kunststoffprofilen mit Wärmedämmplatten ausgefacht sind.
[0009] Durch diesen Vorschlag wird nicht nur eine erhebliche Kostensenkung und Zeitersparnis
bei der Montage sondern vor allem auch eine gleichbleibend hohe, bauliche Qualität
des Dachbalkons oder dergl. durch dessen fabrikmäßige Vorfertigung entsprechend den
einschlägigen Normen und fachmännischen Regeln sowie die routinemäßige Überwachung
der Fertigungsqualität erzielt. Kern der Erfindung ist dabei die Ausbildung der wetterseitigen
Flächen des Bodenelementes und der Wandelemente als einstückige Wetterschale aus Kunststoff.
Dadurch entfallen die in der bisherigen Bauweise häufig zu beobachtenden Abdichtungsprobleme,
so daß ein bestmöglicher Schutz gegen Witterungseinflüsse auch der an den Dachbalkon
angrenzenden Bauwerksteile gewährleistet ist. Die die raumseitige Schale bildenden
Platten können, sofern sie nichttragend sind, z.B. Gipskartonplatten sein. Als tragende
Platten können Spanplatten verwendet werden. Auch ein zweischichtiger Aufbau aus Spanplatten
und Gipskartonplatten ist möglich. Die Dampfsperrschicht kann z.B. eine Aluminium-Kunststoff-Verbundfolie
umfassen, die auf die wetterseitigen Flächen der die raumseitige Schale bildenden
Platten aufkaschiert ist.
[0010] Gemäß Anspruch 2 kann zumindest ein Teil der Kunststoffhohlprofile zwischen der Wetterschale
und der raumseitigen Schale eine Verstärkungseinlage, z.B. in Form eines Holzkerns,
haben. Die Kunststoffprofile selbst können insbesondere GUP-Profile mit U-förmigem
Querschnitt sein.
[0011] Das Bodenelement des Dachbalkons kann insbesondere den im Anspruch 3 angegebenen
Aufbau haben. Dieses Bodenelement kann weiterhin gemäß Anspruch 4 bereits werkseitig
mit Installationskanälen ausgestattet sein.
[0012] Wie im Anspruch 5 angegeben, kann die Wetterschale mit einer optisch ansprechehnden,
z.B. putzartigen Beschichtung versehen sein.
[0013] Mit Vorteil können gemäß Anspruch 6 an den Wandelementen Befestigungsvorrichtungen
für Zubehör vorgesehen sein.
[0014] Um einen nachträglichen Einbau im Rahmen eines Umbaus oder einer Sanierung zu erleichtern,
kann gemäß Anspruch 7 zumindest das höhere, firstseitige Wandelement tragend zur Auflagerung
der Sparren ausgebildet sein. Es entfällt dann die Notwendigkeit, eine Auswechslung
für die entsprechend gekürzten Sparren vorzusehen.
[0015] Zur Erleichterung baustellenseitiger Arbeiten, z.B. von Dacheindeckungs- oder Klempnerarbeiten,
können gemäß Anspruch 8 die Oberränder zumindest des höheren, firstseitigen Wandelementes
und der ortgangseitigen Wandelemente mit einem wasserabführend ausgebildeten Dachanschlußprofil
versehen sein.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel des vorgeschlagenen Dachfertigbauteils ist in der Zeichnung
in Form einer Loggia vereinfacht dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Teilansicht der eingebauten Loggia
- Fig. 2
- den oberen Dachanschlußbereich
- Fig. 3
- den unteren Dachanschlußbereich
- Fig. 4
- den Aufbau des Bodenelementes der Loggia.
[0017] Gemäß den Figuren 1 bis 3 besteht die Loggia aus einer wetterseitigen Schale in Form
einer einstückigen Wanne 1 aus glasfaserverstärktem Polyester (GUP). Das firstseitige
Wandelement 1.1 hat einen Ausschnitt 1.2 für den späteren Einbau einer Tür. Die wetterseitigen
Flächen aller Wandelemente sind mit einem angedeuteten, mehrschichtigen Kunstharzputz
versehen.
[0018] Wie die geschnittenen Stirnflächen des ortgangseitigen Wandelementes 1.3 und des
Bodenelementes 1.4 in Fig. 1 verdeutlichen, ist die Loggia durchgehend zweischalig
aufgebaut, umfaßt nämlich eine raumseitige Schale aus Platten 2, z.B. Spanplatten
oder Gipsfaserplatten, die auf ihrer der Wanne 1 zugewandten Fläche mit einer Dampfsperrfolie
3 kaschiert sowie über im Querschnitt hutförmige GUP-Profile 4 mit der Wanne 1 verbunden
sind. Die GUP-Profile 4 sind an die entsprechenden Wannenflächen an- oder in diese
einlaminiert. Einzelne GUP-Profile haben einen Holzkern 4a, der die Befestigung der
Platten 2 erleichtert. Zur Verbesserung der Formsteifigkeit, insbesondere während
des Transportes, stützt sich das Bodenelement 1.4 der Wanne 1 gegen die bodenseitige
Platte 2, hier am besten eine Spanplatte, über einen umlaufenden Rahmen aus Vierkanthölzern
5 ab.
[0019] Das Bodenelement 1.4 der Wanne 1 hat außerdem einen angeformten Wasserablauf 1.5.
Das Bodenelement 1.4 hat in Richtung des Wasserablaufes 1.5 ein entsprechendes Gefälle
von z.B. 1 %. Außerdem können in das Bodenelement 1.4 nicht dargestellte Kanäle, insbesondere
wasserführende oder Installationskanäle (nicht dargestellt) eingeformt sein.
[0020] Der Dachanschluß der Loggia ist insbesondere aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich.
Gemäß Fig. 3 sind die gekürzten Dachsparren 6 auf einer Mittelpfette 7 aufgelegt.
Statt dessen könnten die Sparren 6 sich auch unmittelbar auf oder an dem Wandelement
1.1 abstützen. Den Anschluß zur Dachfläche bildet ein umlaufendes Dachanschlußprofil
8 aus Kunststoff, in dem wasserabführende Rinnen ausgebildet sind und das in einer
umlaufenden Aufkantung 8.1 endet, die von der in den Figuren 2 und 3 weggelassenen
Dacheindeckung übergriffen wird. Im Brüstungsbereich hat das Dachanschlußprofil 8
einen Brüstungsabschnitt 8.2, an dessen dachseitigen Schenkel sich als Schlagregenschutz
eine plissierte Bleifolie 9 oder dergl. anschließt.
[0021] Fig. 4 zeigt den Bodenaufbau der Loggia. Mit diesem Bodenaufbau kann die Loggia wahlweise
bereits werkseitig oder erst baustellenseitig versehen werden. Im letzteren Fall werden
die einzubauenden Materialien zweckmäßig als Zubehör mitgeliefert.
[0022] Das Bodenelement hat grundsätzlich den gleichen, zweischaligen Aufbau wie die Wandelemente.
Die wetterseitige Bodenfläche 1.4 der GUP-Wanne stützt sich über die GUP-Profile 4
gegen die raumseitige Schale in Form einer Spanplatte 2 mit aufkaschierter Dampfsperrfolie
3 ab. Die verbleibenden Zwischenräume sind zur Wärme- und Schallisolierung mit Mineralfasernplatten
10 ausgefüllt, die aus Gründen der Übersichtlichkeit in den Figuren 1 bis 3 weggelassen
ist. Auf der Bodenfläche 1.4 liegt eine handelsübliche Drainmatte 11, z.B. ein Glasfasergewebe,
das sich parallel zu der Bodenfläche 1.4 erstreckt und von dieser über Profile beabstandet
ist, die mit den Wasserdurchtritt ermöglichenden Ausnehmungen versehen sind. Auf der
Matte befindet sich eine Kiesschüttung 12, auf welcher ein Plattenbelag 13 verlegt
ist.
[0023] Zur Montage der beschriebenen Loggia oder eines anderen, gleichartig aufgebauten
Dachfertigbauteils gemäß den beigefüpten Ansprüchen genügt bauseits ein paßgenauer
Dachausschnitt .und - nötigenfalls - die Abfangung der gekürzten Sparren, sofern die
Loggia nachträglich eingebaut wird. Die Loggia wird dann mittels Autokran angehoben,
ausgerichtet und in dem Dachausschnitt auf die Rohdecke des darunterliegenden Geschosses
abgesetzt. Dann werden firstseitig und ortgangseitig Dachspannbahnen angelegt und
wie üblich mit Dacheindeckungsmaterial eingedeckt.
1. Dachbalkon, -terrasse oder -loggia mit einem Bodenelement (1,4) und wenigstens vier
Wandelementen (11,13), dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die wetterseitigen Flächen des Bodenelementes und der Wandelemente
eine einstückige Wetterschale (1) aus Kunststoff bilden, daß zumindest im Bereich
der Wandelemente eine von der Wetterschale (1) über Kunststoffhohlprofile (4) beabstandete,
raumseitige Schale aus einzelnen, gegebenenfalls tragenden, Platten (2) aus faserverstärktem,
anorganischem und/oder organischem Material vorgesehen ist, daß wenigstens auf die
wetterseitigen Flächen dieser Platten (2) eine Dampfsperrschicht (3) aufgebracht ist,
und daß die Zwischenräume zwischen den Kunststoffprofilen (4) mit Wärmedämmplatten
(10) ausgefacht sind.
2. Dachbalkon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Kunststoffhohlprofile
(4) eine Verstärkungseinlage (4a) hat.
3. Dachbalkon nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenelement (1.4)
aus dem Boden der Kunststoffwanne (1), einer Drainmatte (11), einer Kiesschüttung
(12) und einem Plattenbelag (13) besteht und mit einer Entwässerungsvorrichtung (1.5)
versehen ist.
4. Dachbalkon nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenelement (1.4) Installationskanäle
umfaßt, in denen gegebenenfalls eine Heizvorrichtung für das Bodenelement angeordnet
ist.
5. Dachbalkon nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wetterschale
(1) im Bereich der Wandelemente (1.1, 1.3) wetterseitig mit einer wetterfesten Beschichtung
versehen ist.
6. Dachbalkon nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wandelementen
(1.1, 1.3) Befestigungsvorrichtungen für Zubehör vorgesehen sind.
7. Dachbalkon nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
das höhere, firstseitige Wandelement (1.1) tragend zur Auflagerung der Sparren (6)
ausgebildet ist.
8. Dachbalkon nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberränder
zumindest des höheren, firstseitigen Wandelementes (1.1) und der ortgangseitigen Wandelemente
(1.3) mit einem wasserabführend ausgebildeten Dachanschlußprofil (8) versehen sind.
1. A roof balcony, terrace or loggia comprising a floor member (1, 4) and at least four
wall members (11, 13), characterized in that at least the weather-side surfaces of the floor member and of the wall members
form an integral weather shell (1) made of plastics, that at least in the vicinity
of the wall members a room-side shell is provided, which is spaced from the weather
shell (1) via hollow plastic sections (4) and consists of individual, possibly supporting
plates (2) of a fiber-reinforced, inorganic and/or organic material, that at least
on the weather-side surfaces of these plates (2) a vapour barrier layer (3) has been
applied, and that the spaces between the plastic sections (4) are shelved with heat
insulation plates (10).
2. The roof balcony as claimed in claim 1,
characterized in that at least part of the hollow plastic sections (4) have a reinforcement
inlay (4a).
3. The roof balcony as claimed in claim 1 or 2,
characterized in that the floor member (1. 4) is comprised of the floor of the plastic
trough (1), a drain mat (11), a gravel bed (12) and a slabbing (13) and is provided
with a drainage device (1.5).
4. The roof balcony as claimed in claim 3,
characterized in that the floor member (1.4) comprises installation ducts, in which
there is possible disposed a heating device for the floor member.
5. The roof balcony as claimed in any of claims 1 to 4, characterized in that on the
weather side the weather shell (1) in the vicinity of the wall members (1.1, 1.3)
is provided with a weather-resistant coating.
6. The roof balcony as claimed in any of claims 1 to 5, characterized in that on the
wall members (1.1, 1.3) fastening devices for accessories are provided.
7. The roof balcony as claimed in any of claims 1 to 6, characterized in that at least
the higher, ridge-side wall member (1.1) is designed in a supporting way so as to
support the rafters (6) thereon.
8. The roff balcony as claimed in any of claims 1 to 7, characterized in that the upper
edges of at least the higher, ridge-side wall member (1.1) and of the verge-side wall
members (1.3) are provided with a roof connection section (8) designed so as to carry
away water.
1. Balcon, terrasse ou loggia pour un toit comprenant un élément formant sol (1.4) et
au moins quatre éléments formant paroi (11, 13), caractérisé en ce qu'au moins les
surfaces du côté intempérie de l'élément formant sol et des éléments formant paroi
forment une coque exposée aux intempéries (1), en une seule pièce, en matériau polymère,
en ce que, du moins dans la zone des éléments formant paroi, est prévue une coque
du côté pièce, écartée de la coque exposée aux intempéries (1) au-dessus de profilés
creux en matériau polymère (4), à partir de plaques élémentaires, éventuellement porteuses
(2), en un matériau inorganique et/ou organique, renforcée de fibres, en ce qu'au
moins une couche pare-vapeur (3) est rapportée sur les surfaces du côté intempérie
de ces plaques (2), et en ce que les intervalles entre les profilés en matériau polymère
(4) sont garnis de plaques d'isolation thermique (10).
2. Balcon pour un toit selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une partie
des profilés creux en matériau polymère (4) possède un insert de renfort (4a).
3. Balcon pour un toit selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément
formant sol (1.4) se compose du sol de la cuvette en matériau polymère (1), d'un tapis
de drainage (11), d'une couche de gravier (12) et d'un dallage (13), et est muni d'un
dispositif d'évacuation d'eau (1.5).
4. Balcon pour un toit selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'élément formant
sol (1.4) comprend des canaux d'installation dans lesquels est éventuellement disposé
un dispositif de chauffage pour l'élément formant sol.
5. Balcon pour un toit selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, dans
la zone des éléments formant paroi (1.1, 1.3), la coque exposée aux intempéries (1)
est munie côté intempérie d' un revêtement résistant aux intempéries.
6. Balcon pour un toit selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que des
dispositifs de fixation pour accessoire sont prévus sur les éléments formant paroi
(1.1, 1.3).
7. Balcon pour un toit selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au
moins l'élément formant paroi (1.1) le plus élevé, côté faîtage, est conformé comme
porteur, pour maintenir les chevrons (6).
8. Balcon pour un toit selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les
bords supérieurs d'au moins l'élément formant paroi (1.1) le plus élevé, côté faîtage,
et des éléments formant paroi côté lieu de passage (1.3) sont munis d'un profilé de
raccordement au toit (8) conformé en conduit pour l'eau.