[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. eine Vorrichtung zum Betrieb einer Hochdruck-Entladungslampe,
insbesondere einer Quecksilberdampfhochdrucklampe, einer Metalldampfhochdrucklampe
oder einer Natriumdampfhochdrucklampe, bei dem die aus einer Spannungsquelle abgeleitete
Gleichspannungsleistung einem Wechselrichter zugeführt wird, der insbesondere über
eine Strombegrenzungsdrossel die Hochdruckentladungslampe speist.
[0002] Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist beschrieben in "Betriebsgeräte und Schaltungen
für elektrische Lampen Vorschaltgeräte, Transformatoren, Starter, Lampen und Leuchten,
Normen", Herausgeber: Erwin Klein, 6. Auflage 1992, Verlag Siemens AG, Berlin und
München, Seiten 206 - 226. Hierbei handelt es sich um ein elektronisches Vorschaltgerät
für eine Hochdruckentladungslampe, beispielsweise eine Halogen-Metalldampflampe (vergl.
Bild 4.38), bei der die Lampe über ein von einer Gleichspannungsbatterie versorgtes
Vorschaltgerät und ein einen Reihenresonanzkreis enthaltendes Zündgerät mit Leistung
versorgt wird.
[0003] Im Gegensatz zu Leuchtstofflampen kommt der Wahl der Betriebsfrequenz für Vorschaltgeräte
von Hochdruckentladungslampen erhebliche Bedeutung zu, da bei Lampen dieses Typs Resonanzeffekte
bedingt durch longitudinale Resonanzen innerhalb des rohrförmigen Lampenkörpers auftreten.
Die Resonanzfrequenzen hängen dabei nicht nur von der Art des verwendeten Gases und
der mittleren Gastemperatur ab, sondern auch von der Brennergeometrie. Daher sind
die Resonanzspektren für Hochdruckentladungslampen unterschiedlicher Bauarten verschieden.
Es kann aber auch zu Resonanzveränderungen innerhalb einer Serie von Lampen gleicher
Bauart kommen. Um einen stabilen Lampenbetrieb zu erreichen, muß die Betriebsfrequenz
des Wechselrichters in einen solchen Bereich verlagert werden, in dem keine Resonanzen
auftreten. Dies hat den Nachteil, daß für eine bestimmte Lampe nur ein auf diese speziell
abgestimmtes Vorschaltgerät eingesetzt werden kann. Verändert sich nämlich die Betriebsfrequenz
aus dem zulässigen Frequenzfenster heraus, kommt es aufgrund der Resonanzerscheinungen
zu Instabilitäten.
[0004] In dem oben beschriebenen Stand der Technik wird daher vorgeschlagen, die Ausgangsfrequenz
des Wechselrichters zu modulieren, wobei der Hub der Modulationsfrequenz nicht größer
ist als das zulässige Frequenzfenster, damit benachbarte Resonanzfrequenzen nicht
angeregt werden.
[0005] Der Erfindung liegt davon ausgehend die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bzw. eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß zum einen
auch Hochdruckentladungslampen mit höherer Leistung, z.B. im Bereich von 70 - 2000
Watt, versorgt werden können und zum anderen die oben beschriebenen Nachteile aufgrund
der Resonanzeffekte vermieden werden.
[0006] EP 0 386 990 A2 offenbart ein Verfahren und einen Schaltkreis für Entladungslampen
gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2. Der Schaltkreis erzeugt eine frequenzmodulierte
Hochfrequenzspannung zum Ansteuern einer Xenon-Metalldampflampe. Die Trägerfrequenz
dieser Spannung liegt in einem Bereich von 10 kHz - 200 kHz. Der Schaltkreis ist unmittelbar
an eine Gleichspannungsquelle angeschlossen. Er umfaßt einen zweistufigen Leistungswandler
mit einer Gleichspannungswandlereingangsstufe und einer Gleich- zu Wechselspannungswandlerausgangsstufe.
Die Eingangsstufe ist geregelt, während die Ausgangsstufe ungeregelt ist. Lampenspannung
und -strom sind in der Eingangsstufe rückgekoppelt, um die Lämpenleistung zu regeln.
Die Ausgangsstufe ist frequenzmoduliert. Der durch die Lampe fließende Strom wird
aktuell durch einen linear belastenden Induktor begrenzt, während die durchschnittliche
Leistung durch eine gesteuerte Verbidungsgleichspannung geregelt wird. Darin wird
emphohlen, den Schaltkreis bei einem Modulations- zu Trägerfrequenzverhältnis, welches
die Bedingung 0.01 < f/CF > 0.05 erfüllt zu betreiben, um die Leistung der Lampe zu
steuern. Die Trägerfrequenz liegt im Bereich von 20 kHz - 80 kHz.
[0007] EP 0 439 861 A1 bezieht sich auf einen Schaltkreis zum Betreiben einer Niederdruck-Quecksilber-Entladungslampe
mithilfe von hochfrequentem gepulstem Strom. Der Schaltkreis weist einen Modulator
II für eine Modulation des Stromes mit einer Modulationsfrequenz f auf. Der Eingang
des Modulators II wird durch einen Strom, der von einer Stromquelle I bereitgestellt
wird, gespeist. Der Schaltkreis weist weiterhin eine Schaltkreisanordnung VI auf,
deren Ausgang zur Einstellung der Modulationsfrequenz f mit einem Eingang des Modulators
II verbunden ist. Gemäß Tabelle I oder II ist die Modulationsfrequenz f entweder O
oder sie liegt im Bereich von einigen kHz.
[0008] Aus DE 42 34 358 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betreiben einer Gasentladungslampe
bekannt. Um den Betrieb der Lampe zu stablisieren und um Resonanzschwingungen im Innern
der Lampe zu vermeiden, wird vorgeschlagen, die Frequenz des Betriebsstroms für die
Lampe mit einem Frequenzhub von 3% zu modulieren.
[0009] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Betrieb
einer Hochdruckentladungslampe bereitzustellen, mit welchem die der Lampe zugeführte
Leistung besser variiert werden kann.
[0010] Gemäß den neuen Patentansprüchen 1 und 2 wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die
der Hochdruckentladungslampe zur Verfügung gestellte Leistung entweder durch Variieren
der Spannung am Eingang des Wechselrichters oder durch Modulieren der Induktivität
im Ausgangskreis des Wechselrichters moduliert wird.
[0011] Entgegenhaltung EP 0 386 990 A2 bzw. EP 0 439 861 A1 macht keine naheren Angaben
darüber, wie ihre jeweiligen Wechselrichter, d.h. der Gleichspannungs- zu Wechselspannungswandler
bzw. der Modulator II angesteuert werden, um die jeweilige Modulationsfrequenz einzustellen.
DE 42 34 358 A1 schlägt für diesen Zweck die Erzeugung eines Modulationssignals vor,
welches auf den Steuereingang E
mod des Wechselrichters 1 gegeben wird.
[0012] Keine der zitierten Entgegenhaltungen lehrt, die Spannung am Eingang des Wechselrichters
oder die Induktivität im Ausgangskreise des Wechselrichters zu variieren.
[0013] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Ausgangsleistung des Vorschaltgerätes,
welche an die Hochdruckentladungslampe abgegeben wird, so moduliert wird, daß eine
Resonanzaufschaukelung grundsätzlich vermieden wird. Im Unterschied zum Stand der
Technik wird nicht die Wechselrichterfrequenz innerhalb eines vorher festgelegten
Frequenzbandes moduliert, sondern die Ausgangsleistung, deren Mittelwert dem Nennwert
entspricht. Versuche haben ergeben, daß durch die "gepumpte" Ausgangsleistung, also
durch die ständig variierende momentane Leistung keine zu einer Aufschaukelung führende
Energieabsorption an den Resonanzstellen erfolgen kann. Die Modulationsfrequenz kann
dabei in weiten Bereichen variiert werden, wobei die untere Grenze nur dadurch festgelegt
wird, daß ein für das Auge sichtbarer Flimmerbetrieb der Lampe vermieden werden muß.
Nach oben hin ist die Modulationsfrequenz lediglich durch die Betriebsfrequenz des
Wechselrichters beschränkt, die zwischen 10 kHz und 100 kHz liegt. Durch die erfindungsgemäße
Lösung läßt sich das Vorschaltgerät nunmehr universell einsetzen, unabhängig von der
Art der Lampe und ohne sich der Gefahr auszusetzen, daß wie beim Stand der Technik
bei nicht hinreichender Anpassung von Vorschaltgerät einerseits und Entladungslampe
andererseits Instabilitäten auftreten können. Bei einem geringen Aufwand an Schaltungsmitteln
und sehr kompakter Bauweise sowie sehr gutem Wirkungsgrad kann die erfindungsgemäße
Lösung ein konventionelles Vorschaltgerät nicht nur ersetzen sondern weist darüber
hinaus den Vorteil auf, daß der Lichtkomfort erhöht wird, da kein Flimmern eintritt.
Darüber hinaus ergibt sich eine längere Lebensdauer der Hochdrucklampe verbunden mit
geringeren Kosten für den Arbeitsaufwand zum Austauschen des Leuchtmittels. Darüber
hinaus verfügt die erfindungsgemäße Vorrichtung über ein geringeres Gewicht und kann
wahlweise mit Gleichspannung (z.B. Batterieanlagen, Solaranlagen) oder über einen
Gleichrichter mit Wechselstromnetzspannung versorgt werden. Darüber hinaus sind keine
Kompensationskondensatoren wie bei konventionellen Vorschaltgeräten erforderlich.
[0014] Zum einen kann die Ausgangsleistung dadurch moduliert werden, daß der Wechselrichter
an seinem Steuereingang mit einer variablen Frequenz angesteuert wird. Hierbei wird
der Lampenstrom bei höheren Frequenzen aufgrund der konstanten Wechselrichterversorgungsspannung
und der konstanten Induktivität periodisch entsprechend dem Frequenzhub variiert.
[0015] In einer Variante hierzu wird die Ausgangsleistung dadurch moduliert, daß die Induktivität
durch eine spannungsvariable Induktivität in Form eines Transduktors ersetzt wird,
so daß bei konstanter Betriebsfreuqenz und konstanter Versorgungsspannung des Wechselrichters
aufgrund der variablen Induktivität die entsprechende Modulation bewirkt wird.
[0016] Schließlich ist in einer dritten Variante vorgesehen, daß bei konstanter Induktivität
und konstanter Betriebsfrequenz des Wechselrichters die Versorgungsspannung am Eingang
des Wechselrichters variiert wird.
[0017] Ein weiterer Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, daß die Lampenleistung nunmehr
auf einfache Weise dimmbar ist. Hierzu sind weitere Mittel vorgesehen zur Variation
des Nennwertes der an die Hochdruckentladungslampe abgegebenen Ausgangsleistung. Allerdings
werden hierbei die oben beschriebenen Modulationsbedingungen beibehalten, damit die
Vorteile, wie sie oben beschrieben wurden, erhalten bleiben. Es ändert sich lediglich
die in die Lampe eingespeiste Nennleistung, so daß die Helligkeit entsprechend variiert
wird.
[0018] Bevorzugt erfolgt die Modulation der Ausgangsleistung derart, daß der Hub der an
die Hochdrucklampe abgegebenen Ausgangsleistung zwischen dem Wert Null und der doppelten
Nennleistung, bezogen auf ein Fastverhältnis von 1:1 liegt. Generell ist aber die
Festlegung des Tastverhältnisses variabel, wobei bei zu großen Tastverhältnissen (z.B
> 10:1) die Lichtqualität durch Flackern leidet.
[0019] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
- Fig.1
- ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Fig. 2
- ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Fig. 3
- ein Blockschaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung
- Fig. 4
- zeitliche Verläufe der Ausgangsleistung bzw. des Lampenstromes IL zur Erläuterung der erfindungsgemäßen Lösung, wobei
- Fig. 4a
- den zeitlichen Verlauf von Leistung P und Lampenstrom IL beim Stand der Technik,
- Fig. 4b
- den zeitlichen Verlauf der Ausgangsleistung P gemäß der Erfindung,
- Fig. 4c
- den zeitlichen Verlauf des Lampenstromes gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung,
- Fig. 4d
- den zeitlichen Verlauf des Lampenstromes gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung und
- Fig. 4e
- den zeitlichen Verlauf des Lampenstromes gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
[0020] Das in Fig. 1 dargestellte erste Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt eine zu
versorgende Hochdruckentladungslampe 1, die eine übliche Quecksilberdampfhochdrucklampe,
eine Metalldampfhochdrucklampe oder eine Natriumdampfhochdrucklampe sein kann.
[0021] Diese wird über eine Strombegrenzungsdrossel 8 von einem Wechselrichter 3 gespeist.
Am Gleichstromeingang des Wechselrichters 3 ist ein Gleichrichter 4 angeschlossen,
welcher mit einem Netz 10 verbunden ist. Auf den Steuereingang des Wechselrichters
3 wirkt eine Frequenzverstellvorrichtung 9 ein.
[0022] Die Betriebsfrequenz des Wechselrichters liegt typischerweise zwischen 10 und 100
kHz. Über die Frequenzverstelleinrichtung 9 wird nun die Betriebsfrequenz des Wechselrichters
3 so moduliert, daß sich der in Fig. 4c dargestellte zeitliche Verlauf des in die
Hochdruckentladungslampe einsgespeisten Lampenstromes I
L ergibt. Dadurch, daß die übrigen Größen des Wechselrichters, nämlich die Wechselrichterausgangsspannung
und die Ausgangsinduktivitäten konstant gehalten werden, ergibt sich entsprechend
dem Frequenzhub der in Fig. 4b dargestellte zeitliche Verlauf der Ausgangsspannung.
Der Frequenzhub der Frequenzverstelleinrichtung 9 ist bei diesem Beispiel so angepaßt,
daß die Ausgangsleistung P um den Nennwert (100%) schwankend zwischen dem Wert 0 und
200% variiert. Im Mittelwert ist die an die Lampe abgegebene Leistung entsprechend
der Nennleistung. Die Frequenzverstelleinrichtung 9 besteht aus einem Spannungs-Frequenzwandler
9a, einem Regelverstärker 9b und einem Modulationsverstärker 9c.
[0023] Im Unterschied zu der oben dargestellten erfindungsgemäßen Lösung zeigt Fig. 4a die
beim Stand der Technik verwendete Lösung, die darin besteht, die Hochdruckentladungslampe
mit einer konstanten Leistung zu beaufschlagen, indem ein sich zeitlich etwa sinusförmig
ändernder Lampenstrom I
L vom Wechselrichter erzeugt wird. Die Frequenz des Lampenstromes I
L wird dabei entsprechend den zuvor ermittelten Resonanzbedingungen der jeweiligen
Hochdruckentladungslampe angepaßt.
[0024] Im Unterschied dazu wird entsprechend der erfindungsgemäßen Lösung durch die ständige
Veränderung des Augenblickswertes der Ausgangsleistung einerseits und durch die ständig
wechselnde momentane Ausgangsfrequenz des Wechselrichters ein Aufschaukeln an den
Resonanzstellen verhindert.
[0025] Fig. 2 zeigt eine Variante zu dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels, die
sich dadurch unterscheidet, daß der Wechselrichter nunmehr mit einer konstanten Betriebsfrequenz
betrieben wird und statt dessen die im Ausgangskreis des Wechselrichters liegende
Induktivität 7a die als Transduktor ausgeführt ist, moduliert wird. Die Modulation
erfolgt mittels einer Induktivitätsverstelleinrichtung 7, die eine zeitlich veränderliche
Ausgangsspannung abgibt, und aus einem Regelverstärker 7b und einem Modulationsgenerator
7c besteht. Der zeitliche Verlauf des dabei auftretenden Lampenstromes IL ist in Fig.
4d dargestellt.
[0026] Der durch die einhüllende des Lampenstromes festgelegte zeitliche Verlauf der Ausgangsleistung
entspricht demjenigen, wie er in Fig. 4b dargestellt wird.
[0027] In einer dritten Variante zeigt das in Fig. 3 dargestellte Ausführungsbeispiel der
Erfindung, daß die am Eingang des Wechselrichters 3 anstehende Spannung mittels einer
Spannungsverstelleinrichtung 6 derart variiert wird, daß sich der in Fig. 4e dargestellte
zeitliche Verlauf des Lampenstromes IL ergibt. Dabei sind die zeitlichen Verläufe
der Fig. 4d und 4e identisch. Die Spannungsverstelleinrichtung 6 besteht aus einem
Modulationsgenerator 6c, einem Regelverstärker 6b und einem Spannungswandler 6a.
[0028] Auch hierbei ergibt sich der in Fig. 4b dargestellte zeitliche Verlauf der Ausgangsspannung
P.
[0029] Allen Ausführungsbeispielen, wie sie in den Fig. 1 - 3 dargestellt wurden, ist gemeinsam,
daß durch ein weiteres Schaltmittel, nämlich der Leistungsverstelleinrichtung 5, der
Nennwert der Ausgangsleistung des Wechselrichters 3 beeinflußt werden kann, ohne daß
sich ansonsten die beschriebenen Modulationsbedingungen ändern. Durch diese Maßnahme
läßt sich der Nennwert der in die Hochdruckentladungslampe eingespeisten Ausgangsleistung
variieren, wodurch ein Dimmen der Lampe ermöglicht wird. Über die Strommeßeinrichtung
2 und einen Regelverstärker 6b,7b bzw. 9b wird der eingestellte Sollwert mit dem Istwert
verglichen und ausgeregelt. Dabei ist ein Dimmen des Leuchtmittels bis herab auf 25%
des Nennlichtstromes möglich, wodurch sich eine maximale Energieeinsparung von 65%
ergeben kann. Gegenüber herkömmlichen Vorschaltgeräten ergeben sich gemäß der erfindungsgemäßen
Lösung Verlustreduzierungen von ca. 20% und erhöhte Lichtausbeuten von ca. 10%.
1. Verfahren zum Betrieb einer Hochdruckentladungslampe (1), insbesondere einer Quecksilberdampfhochdrucklampe,
einer Metalldampfhochdrucklampe oder einer Natriumdampfhochdrucklampe, bei dem die
aus einer Spannungsquelle (10) abgeleitete Gleichspannungsleistung einem Wechselrichter
(3) zugeführt wird, der insbesondere über eine Strombegrenzungsdrossel (8) die Hochdruckentladungslampe
speist,
wobei der mit einer Betriebsfrequenz im Bereich von 10 kHz bis 100 kHz arbeitende
Wechselrichter (3) eine periodisch um einen Nennleistungswert modulierte Ausgangsleistung
erzeugt,
wobei die Modulationsfrequenz unterhalb der Betriebsfrequenz des Wechselrichters liegt,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Modulationsfrequenz oberhalb von 50 Hz liegt, und
das Modulieren der Ausgangsleistung erfolgt entweder durch Variieren der Spannung
am Eingang des Wechselrichters (Fig.1; Fig.3) oder
durch Modulieren der Induktivität im Ausgangskreis des Wechselrichters (Fig.2).
2. Vorrichtung zur Speisung einer Hochdruckentladungslampe, insbesondere einer Quecksilberdampfhochdrucklampe,
einer Metalldampfhochdrucklampe oder einer Natriumdampfhochdrucklampe, mit einem von
aus einer Spannungsquelle (10) abgeleiteten Gleichspannung beaufschlagten Wechselrichter
(3), der über einen Induktivitätskreis (8) zur Strombegrenzung die Hochdruckentladungslampe
(1) speist,
wobei dem mit einer Betriebsfrequenz von 10 kHz bis 100 kHz arbeitenden elektronischen
Wechselrichter (3) ein Modulationsmittel (5-9) zugeordnet ist, zur Modulation seiner
an die Hochdruckentladungslampe (1) abgegebenen Ausgangsleistung mit einer Modulationsfrequenz
unterhalb der Betriebsfrequenz,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Modulationsfrequenz oberhalb von 50 Hz liegt und
das Modulationsmittel als eine auf den Leistungseingang des Wechselrichters wirkende
Spannungsvariationsstufe (6) oder
als eine auf den einen Transduktor (7a) enthaltenden Induktivitätskreis wirkende Induktivitätsvariationsstufe
(7) ausbgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Modulationsmittel eine auf den Steuereingang des Wechselrichters wirkende Frequenzverstelleinrichtung
(9) vorgesehen ist (Fig. 1).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
zur Dimmung der Lampe (1) weitere Mittel zur Variation des Nennwertes der an die Hochdruckentladungslampe
gegebenen Ausgangsleistung unter Beibehaltung der Modulationsbedingungen vorgesehen
sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Hub der an die Hochdruckentladungslampe (1) abgegebenen Ausgangsleistung zwischen
dem Wert 0 und der doppelten Nennleistung, bezogen auf ein Tastverhältnis von 1:1
liegt.
1. A method for operating a high-pressure discharge lamp (1), in particular a high-pressure
mercury vapor lamp or a high-pressure metal vapor lamp or a high-pressure sodium vapor
lamp, wherein the constant voltage derived from a voltage source (10) is fed to an
inverse rectifier (3) that supplies the high-pressure discharge lamp, in particular
via a current limiting inductivity (8),
wherein the inverse rectifier (3) that operates with a frequency between 10 kHz and
100 kHz generates an output power that is periodically modulated by a nominal power
value,
wherein the modulation frequency lies below the operating frequency of the inverse
rectifier,
characterized in that the modulation frequency lies above 50 Hz, and
in that the modulation of the output power is either realized by varying the voltage at the
input of the inverse rectifier (Figure 1; Figure 3) or
by modulating the inductance in the output circuit of the inverse rectifier (Figure
2).
2. A device for realizing the power supply of a high-pressure discharge lamp, in particular
a high-pressure mercury vapor lamp, a high-pressure metal vapor lamp or a high-pressure
sodium vapor lamp, with an inverse rectifier (3) that receives a constant voltage
derived from a voltage source (10) and supplies the high-pressure discharge lamp (1)
via an inductance circuit (8) in order to limit the current,
wherein a modulation means (5-9) is assigned to the electronic inverse rectifier (3)
that operates with a frequency between 10 kHz and 100 kHz, and wherein said modulation
means serves for modulating the output power of the inverse rectifier which is delivered
to the high-pressure discharge lamp (1) with a modulation frequency that lies below
the operating frequency,
characterized in that the modulation frequency lies above 50 Hz, and
in that the modulation means is realized in the form of a voltage variation stage (6) that
acts upon the power input of the inverse rectifier or
in the form of an inductance variation stage (7) that acts upon the inductance circuit
that contains a transductor (7a).
3. The device according to Claim 2,
characterized in that
a frequency adjusting device (9) is provided as the modulation means, wherein said
frequency adjusting device acts upon the control input of the inverse rectifier (Figure
1).
4. The device according to Claim 2,
characterized in that
additional means are provided for dimming the lamp (1), wherein said means serve for
varying the nominal value of the output power delivered to the high-pressure discharge
lamp while maintaining the modulation conditions.
5. The device according to Claim 2 or 3,
characterized in that
the deviation of the output power delivered to the high-pressure discharge lamp (1)
lies between the value 0 and twice the nominal power referred to a pulse duty factor
of 1:1.
1. Méthode de fonctionnement d'une lampe à décharge à haute pression (1), notamment d'une
lampe à haute pression à vapeur de mercure, d'une lampe à haute pression à vapeur
de métal ou d'une lampe à haute pression à vapeur de sodium, par laquelle la puissance
à tension continue dérivée d'une source de tension (10) est acheminée à un onduleur
(3) qui alimente, notamment par l'intermédiaire d'une bobine de limitation de courant
(8), la lampe à décharge à haute pression,
l'onduleur (3) fonctionnant avec une fréquence d'exploitation dans la plage de 10
kHz à 100 kHz générant une puissance de sortie modulée périodiquement d'une valeur
de puissance nominale,
la modulation de fréquence se situant en dessous de la fréquence d'exploitation de
l'onduleur,
caractérisée en ce que la fréquence de modulation se situe au dessus de 50 Hz, et
que la modulation de la puissance de sortie a lieu soit par variation de la tension
à l'entrée de l'onduleur (fig. 1 ; fig. 3),
soit par modulation de l'inductance dans la boucle de sortie de l'onduleur (fig. 2).
2. Dispositif d'alimentation d'une lampe à décharge à haute pression (1), notamment d'une
lampe à haute pression à vapeur de mercure, d'une lampe à haute pression à vapeur
de métal ou d'une lampe à haute pression à vapeur de sodium, comportant un onduleur
(3) sollicité par une tension continue dérivée d'une source de tension (10) qui, par
l'intermédiaire d'une boucle d'inductance (8) servant à la limitation du courant,
alimente la lampe à décharge à haute pression (1),
étant associé à l'onduleur électronique (3) fonctionnant avec une fréquence d'exploitation
de 10 kHz à 100 kHz un moyen de modulation (5-9) pour la modulation de sa puissance
de sortie communiquée à la lampe à décharge à haute pression (1) avec une fréquence
de modulation inférieure à la fréquence d'exploitation,
caractérisé en ce que la fréquence de modulation se situe au dessus de 50 Hz, et
que le moyen de modulation est conçu comme un niveau de variation de tension (6) agissant
sur l'entrée de puissance de l'onduleur ou
comme un niveau de variation d'inductance (7a) agissant sur la boucle d'inductance
contenant un transducteur (7a).
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce
qu'il est prévu comme moyen de modulation un dispositif de réglage de fréquence (9) agissant
sur l'entrée de commande de l'onduleur (fig. 1).
4. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce
qu'il est prévu, pour tamiser l'éclairage de la lampe (1), d'autres moyens de variation
de la valeur nominale de la puissance de sortie donnée à la lampe à décharge à haute
pression en conservant les conditions de modulation.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3,
caractérisé en ce que
l'évolution de la puissance de sortie donnée à la lampe à décharge à haute pression
(1) se situe entre la valeur 0 et la double puissance nominale, par rapport à un rapport
de détection de 1 :1.