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(11) |
EP 0 745 017 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.05.1999 Patentblatt 1999/18 |
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Anmeldetag: 14.02.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/183 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9521/724 (17.08.1995 Gazette 1995/35) |
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VERFAHREN ZUR RANDBEARBEITUNG VON BRILLENGLÄSERN
METHOD FOR MACHINING THE EDGES OF SPECTACLE LENSES
PROCEDE D'USINAGE DU BORD DE VERRES DE LUNETTES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
14.02.1994 DE 4404646 21.12.1994 DE 4445735 03.02.1995 DE 19503432
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.1996 Patentblatt 1996/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Wernicke & Co. GmbH |
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40231 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- GOTTSCHALD, Lutz
D-40670 Meerbusch (DE)
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| (74) |
Vertreter: Münich, Wilhelm, Dr. |
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Kanzlei Münich, Steinmann, Schiller
Wilhelm-Mayr-Str. 11 80689 München 80689 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 170 899 EP-A- 0 567 686 DE-A- 3 503 009 FR-A- 2 648 244
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EP-A- 0 315 711 WO-A-89/12530 DE-C- 4 035 798 US-A- 5 203 122
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- WERKSTATT UND BETRIEB, Bd. 121, Nr. 12, Dezember 1988 Seiten 979-983, XP 000046887
KERSCHL H -W 'EINFLUSS DES KUHLSCHMIERSTOFFS BEIM HOCHGESCHWINDIGKEITSSCHLEIFEN MIT
CBN'
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Randbearbeitung von Brillengläsern
mit einer elektromotorisch angetriebenen, rotierenden Schleifscheibe, deren Umfangsrand
mit dem Umfangsrand des Brillenglases während der Bearbeitung in Eingriff steht(.siehe
z.B. FR-A-2 648 244).
Stand der Technik
[0002] Randbearbeitung von Brillengläsern sind nötig, um die optischen Gläser paßgenau in
eine Brillenfassung einzuschleifen. Schleifmaschinen der vorgenannten Gattung weisen
in aller Regel einen elektromotorischen Antrieb auf, auf dessen Motorachse Schleifscheiben
vorgesehen sind, die in Abhängigkeit der Motorleistung in Rotation versetzt werden.
Des weiteren ist an einer weiteren drehbaren Achse das zu bearbeitende Brillenglas
befestigt, die derart gegen die Schleifscheibe absenkbar ist, so daß der Umfangsrand
des zu bearbeitenden Brillenglases mit dem Umfangsrand der Schleifscheibe ineinandergreift.
[0003] Zur Herstellung einer paßgenauen Form des Brillenglases, das in einer Brillenfassung
eingefaßt werden soll, ist dafür zu sorgen, daß das zu bearbeitende Brillenglas die
Form der Innenkontur der Brillenfassung während des Schleifvorganges annimmt. Dies
wird dadurch erreicht, daß das Brillenglas um eine zentrale Achse rotierend durch
den druckbeaufschlagten Kontakt mit der Schleifscheibe einen ständigen Materialabtrag
an seinem Umfangsrand erfährt. Der Materialabtrag wird jedoch unterbrochen, sobald
ein Mindestabstand zwischen Rotationsachse und Glasumfangsrand erreicht ist, der dem
einer Formscheibe entspricht, die an derselben Achse befestigt ist wie das Brillenglas
und die Innenkontur der Brillenfassung aufweist. Nach Beendigung des Schleifvorganges
entspricht die Außenkontur des Brillenglases der Außenkontur der Formscheibe. In einem
weiteren Verfahrensschritt kann in Abhängigkeit des Fassungstyps eine Einpaßfacette
in das Brillenglas eingebracht werden, die in üblicher Weise mit einer V-gekerbten
Schleifscheibe herstellbar ist.
[0004] Die Vorrichtungen zur Randbearbeitung von Brillengläsern weisen in bekannter Weise
Elektromotoren auf, die typischerweise über eine Leistungsaufnahme von 550 Watt verfügen
und werden zumeist von einphasigen Elektromotoren angetrieben. Die verwendeten Schleifscheiben
besitzen üblicherweise Durchmesser von weniger als 120 mm und werden dabei mit einer
Umfangsgeschwindigkeit von etwa 15 bis 25 m/Sek. betrieben.
[0005] Brillengläser, die mit derartigen Vorrichtungen bearbeitet werden, weisen an deren
geschliffenen Rändern häufig sogenannte Randausplatzer auf, die die randnahe Oberflächenschicht
verletzten und eine Gefahr für weitere Glasrisse darstellen.
[0006] Der Betrieb von bekannten Randschleifmaschinen wird begleitet von einer sehr hohen
Lärmentwicklung, die zum einen von den Motorgeräuschen selbst, als auch von dem Abriebprozeß
des Brillenglases herrührt. Durch die doch erheblich langen Bearbeitungszeiten ist
es oftmals für das Bedienungspersonal nicht für deren Gesundheit zuträglich, längere
Zeit den Betrieb derartiger Vorrichtungen zu beaufsichtigen, zumal die Lärmentwicklung
in einem Frequenzbereich liegt, der vom menschlichen Hörempfinden als äußerst unangenehm
empfunden wird.
[0007] Ferner erfordert der Schleifscheibenbetrieb mit Umfangsgeschwindigkeiten von 25 m/sec
und weniger den Einsatz von Schmiermitteln, die für eine Ableitung der Wärme sorgen,
die an der Schleifstelle zwischen dem Brillenglas und der Schleifscheibe durch die
herrschenden Anpreßdrucke entsteht. Der Einsatz von Schleifmitteln in der Brillenglasrandbearbeitung,
die vornehmlich Schmiergelstoffe enthalten, wirft nicht nur das Problem der Entsorgung
auf, sondern bedingt nicht zuletzt auch durch die Reibewirksamkeit des Mittels selbst,
daß die Maschinenteile der Brillenglasrandschleifmaschine einem schnelleren Verschleiß
unterliegen.
Beschreibung der Erfindung
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren der
im Oberbegriff des Anspruch 1 angegebenen Art derart weiterzubilden, daß die Randausplatzungen
während der Bearbeitung weitgehend beseitigt, die Bearbeitungszeiten pro Brillenglas
um wenigstens 40% verringert, wobei die Abtragsleistung während des Schleifvorganges
zu steigern ist, und die Geräuschentwicklung während der Bearbeitung erheblich reduziert
werden können. Ferner soll die Lebensdauer der eingesetzten Werkzeuge, hierbei sind
insbesondere die Schleifscheiben zu nennen, erheblich gesteigert werden. Schließlich
sollen jegliche Ungenauigkeiten während des Schleifprozesses möglichst klein gehalten
werden. So soll der Achsversatz reduziert und das Anlaufverhalten der Schleifscheibe
verbessert werden.
[0009] Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist in Anspruch 1 angegeben.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0010] Erfindungsgemäß ist ein Verfahren zur Randbearbeitung von Brillengläsern mit einer
elektromotorisch angetriebenen, rotierenden Schleifscheibe, deren Umfangsrand mit
dem Umfangsrand des Brillenglases während der Bearbeitung in Eingriff steht, derart
gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe wenigstens 30 m/Sek.
beträgt.
[0011] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, daß bei erhöhter Umdrehungsgeschwindigkeit
der Schleifscheibe ein exakterer Abrieb am Brillenglas hervorgerufen werden kann.
Es stellte sich dabei heraus, daß ohne Zuhilfenahme von sogenannten Druckschmiermitteln,
die primär zur Kühlung während des Schleifvorgangs dienen, mit Umfangsgeschwindigkeiten
der Schleifscheibe zwischen 30 und 45 m/Sek. gearbeitet werden kann. Somit ist der
Grad an Ausplatzern um 50 % zu reduzieren, die Bearbeitungszeit um 20 % zu verkleinern
und der Geräuschpegel um wenigstens 3 db zu senken. Ferner ist zu beobachten, daß
die Lebensdauer der Werkzeuge um 20 % gesteigert werden kann.
[0012] Im Rahmen von Untersuchungen mit Randschleifmaschinen ist beobachtet worden, daß
die für die Kühlung während eines Schleifprozesses erforderliche Wasserversorgung,
die zwischen dem Brillenglas und der Schleifscheibe vorgesehen ist und neben dem Kühleffekt
für einen wassergebundenen Abtransport des Schleifstaubes sorgt, einen durchgehenden
Wasserfilm bildet, der ab Umfangsgeschwindigkeiten der Schleifscheibe von über 50
m/Sek abreißt, wodurch der Kühlerfolg abrupt unterbrochen wird. Dies führt jedoch
unmittelbar zu lokalen Materialüberhitzungen und damit zu irreversiblen Schäden an
Werkstück und Werkzeug.
[0013] Ferner hat sich bei den Untersuchungen herausgetsellt, daß ein optimales Schleifergebnis
bei Schleifgeschwindigkeiten zwischen 30 und 45 m/Sek erreicht werden kann. In diesem
Geschindigkeitsbereich reduzieren sich die Randabplatzungen sichtlich, bei gleichzeitiger
Reduzierung der Lärmentwicklung und Minimierung jeglicher Verschleißerscheinungen
an der Maschine.
[0014] Desweiteren ist erfindungsgemäß erkannt worden, daß die Abtragsleistung der Schleifscheibe
während des Schleifprozesses gesteigert werden kann, indem ein flüssiges Schmier-
oder Kühlmittel druckbeaufschlagt auf die Schleifscheibe gerichtet ist, so daß das
Schmiermittel bevorzugt zwischen dem randzubearbeitenden Brillenglas und der Schleifscheibe
dringt. Der Schmiermittelstrahl sollte mit einem Strahldruck von wenigstens 0,5 -
1 bar auf die Schleifscheibe treffen. Auf diese Weise können Abriebpartikel, die sich
als Rückstände in den Vertiefungen der Schleifscheibe verfangen regelrecht ausgespült
werden, so daß sich die Abriebeigenschaften der Schleifscheibe während des Schleifvorganges
nicht verschlechtern.
[0015] Desweiteren wird durch die erfindungsgemäße Druckschmierung das Abreißen des Wasserfilmes
bei Umfangsgeschwindigkeiten der Schleifscheibe von > 50 m/Sek. verhindert, so daß
eine weitere Erhöhung der Umfangsgeschwindigkeiten, im Vergleich mit konventionellen
Kühlmittelzusätzen, die ohne eine bedeutsame Druckbeaufschlagung arbeiten, möglich
ist.
[0016] Durch die Kombination aus der druckbeaufschlagten Schmiermittelzugabe und der daraus
sich ergebenden Möglichkeit der Erhöhung der Umfangsgeschwindgkeit ist eine weitere
Steigerung der Abtragsleistung des Schleifprozesses möglich.
[0017] Für die Berarbeitung von Kunststoffgläsern hat sich ein bevorzugter Geschwindigkeitsbereich
zwischen 40 und 60 m/Sek. herausgestellt; für Silkatgläser liegt dieser zwischen 30
und 50 m/Sek.. Werden die Umfangsgeschwindigkeiten weiter erhöht, so setzen sich die
Schleifscheiben mit den Abriebpartikeln zu. Dem entgegenzuwirken müßte der Schmiermitteldruck
noch weiter erhöht werden.
[0018] Durch die außerordentlich hohen Umfangsgeschwindigkeiten stellen sich zudem selbststabilisierende
Kräfte ein, die einen Achsversatz des Brillenglases auf der Schleifscheibe weitgehend
zu Null reduzieren.
[0019] Die bei den hohen Umlaufgeschwindigkeiten verwendeten Schleifscheiben sind vorzugsweise
Diamantscheiben mit Durchmessern zwischen 50 und 120 mm. Besonders eignet sich eine
Diamantscheibe mit einem Durchmesser von 110 mm. So kann das Anlaufverhalten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung dadurch verbessert werden, indem die Schleifscheibe mit einem extra eingesetzten
Kern ausgestattet ist, wie z.B. einem Kunststoff-oder Holzkern.
[0020] Die Kraft, mit der das Brillenglas auf die Schleifscheibe gepreßt wird, die sogenannte
Zustellkraft, beträgt vorzugsweise zwischen 3 und 6 kp. Die Zustellkraft hängt insbesondere
von der Wahl des Werkstoffes ab; je weicher das Glasmaterial um so geringer die Zustellkraft.
[0021] Es sind Antriebe bekannt, die über eine kompakte, zuverlässige Hybridtechnologie
mit Ausgangsleistungen von bis zu 3.600 VA verfügen. Die Motoren sind dabei derart
ausgelegt, daß sie bei sehr hohen Schaltfrequenzen für einen geräuscharmen Motorbetrieb
garantieren. Insbesondere sind sie durch ihren offenen Aufbau leicht in die unterschiedlichsten
Bauformanforderungen zu integrieren.
[0022] Als besonders vorteilhaft hat sich der Einsatz eines Drei-Phasen-Elektromotors herausgestellt.
Ebenso sind jedoch auch einphasige Elektromotoren geregelter oder ungeregelter Bauweise
geeignet.
[0023] Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung stellt die Möglichkeit dar,
das zu bearbeitende Brillenglas ohne Vorschliff randzubearbeiten, so daß in einem
einzigen Schleifvorgang das Einbringen einer Randfacette durch eine entsprechende
Profilscheibe möglich ist.
1. Verfahren zur Randbearbeitung von Brillengläsern unter Verwendung einer elektromotorisch
angetriebenen, rotierenden Schleifscheibe, deren Umfangsrand mit dem Umfangsrand des
Brillenglases während der Bearbeitung in Eingriff steht,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe wenigstens 30 m/Sek. beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe zwischen 30 und 45 m/Sek. beträgt.
3. Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Randbearbeitung des Brillenglases ein flüssiger Schmiermittelstrahl
mit einem Strahldruck von wenigstens 0,5 - 1 bar auf die Schleifscheibe gerichtet
wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe zur Randbearbeitung von Kunststoffgläser
vorzugsweise zwischen 40 und 60 m/Sek. und zur Randbearbeitung von Silicatgläser zwischen
30 und 50 m/Sek. beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß als Schmiermittel Wasser oder eine die Flächenbenetzung fördernde Emulsion verwendet
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiermittel derart auf die Schleifscheibe gerichtet wird, daß das Schmiermittel
zwischen Schleifscheibe und dem randzubearbeitenden Brillenglas gelangt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß als Schleifscheibe eine Diamantschleifscheibe mit einem Durchmesser von 110
mm verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schleifscheibe mit einen Durchmesser im Bereich zwischen 50 und 120 mm
verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zustellkraft, mit der der Umfangsrand des Brillenglases auf die rotierende
Schleifscheibe gedrückt wird, zwischen 3 und 6 kp beträgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromotor mit einer Leistungsaufnahme von 400 bis 1000 Watt und Drehzahlen
im Bereich von 4000 bis 6000 Umdrehungen/Minute verwendet wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor der Schleifscheibe ein geregelter 3-Phasen-Elektromotor verwendet
wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor ein geregelter oder ungeregelter Gleichstrommotor verwendet
wird, der eine einphasige Netzeinspeisung und ein Getriebe aufweist.
1. A process for processing the edges of ophthalmic lenses using an electric-motor-driven,
rotating grinding lap, the peripheral edge of which engages with the peripheral edge
of the ophthalmic lens during said processing,
characterized by the peripheral velocity of said grinding lap being at least 30 m/sec.
2. A process according to claim 1,
characterized by said peripheral velocity of said grinding lap being between 30 and 45 m/sec.
3. A process according to the generic part of claim 1, characterized by a jet of liquid lubricant being directed at the grinding lap with a jet pressure
of at least 0.5 - 1 bar during said edge processing of the ophthalmic lens.
4. A process according to claim 3,
characterized by the peripheral velocity of the grinding lap being preferably between 40 and 60 m/sec.
for processing the edges of plastic lenses and between 30 and 50 m/sec. for processing
the edges of silicate lenses.
5. A process according to claim 4,
characterized by water or an emulsion promoting surface wetting being employed as lubricant.
6. A process according to one of the claims 3 to 5, characterized by the lubricant being directed at said grinding lap in such a manner that said lubricant
reaches between said grinding lap and said ophthalmic lens the edge of which is to
be processed.
7. A process according to one of the claims 1 to 6, characterized by a diamond grinding lap and having a diameter of 110 mm being employed as said grinding
lap.
8. A process according to one of the claims 1 to 7, characterized by a grinding lap having a diameter ranging between 50 and 120 mm being employed.
9. A process according to one of the claims 1 to 8, characterized by the feed force with which the peripheral edge of said ophthalmic lens is pressed
onto said rotating grinding lap being between 3 and 6 kp.
10. A process according to one of the claims 1 to 9, characterized by an electric motor having power input from 400 to 1000 watt and achieving rpms in
the 4000 to 6000 rpm range being employed.
11. A process according to one of the claims 1 to 10, characterized by a controlled 3-phase electric motor being employed as said driving motor of said
grinding lap.
12. A process according to one of the claims 1 to 10, characterized by a controlled or uncontrolled direct current motor which is provided with a one-phase
mains supply and a transmission being employed as said driving.
1. Procédé pour l'usinage du bord de verres de lunettes en utilisant une meule rotative
entraînée par un moteur électrique, dont le bord périphérique est en engagement avec
le bord périphérique du verre de lunettes pendant l'usinage, caractérisé en ce que
la vitesse périphérique de la meule s'élève au moins à 30 m/sec.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse périphérique de
la meule est comprise entre 30 et 45 m/sec.
3. Procédé selon le préambule de la revendication 1, caractérisé en ce que pendant l'usinage
du bord du verte de lunettes, un jet de lubrifiant liquide avec une pression de projection
d'au moins 0,5 à 1 bar est dirigé vers la meule.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la vitesse périphérique de
la meule pour l'usinage du bord de verres en matière plastique est de préférence comprise
entre 40 et 60 m/sec et pour l'usinage de verres en silicate entre 30 et 50 m/sec.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'on utilise en tant que lubrifiant
de l'eau ou une émulsion favorisant le mouillage superficiel.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le
lubrifiant est dirigé de telle sorte vers la meule, que le lubrifiant parvient entre
la meule et le verte de lunettes dont on doit usiner le bord.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'on
utilise en tant que meule une meule diamantée d'un diamètre de 110 mm.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'on
utilise une meule d'un diamètre compris entre 50 et 120 mm.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la
force de contact par laquelle le bord périphérique du verre de lunettes est pressé
sur la meule rotative est comprise entre 3 et 6 kp.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'on
utilise un moteur électrique avec une puissance absorbée de 400 à 1000 watt set avec
une vitesse de rotation comprise entre 4000 et 6000 tours/minute.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'on
utilise en tant que moteur d'entraînement de la meule un moteur électrique triphasé
régulé.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'on
utilise en tant moteur d'entraînement un moteur à courant continu régulé ou non régulé
qui présente une alimentation électrique monophasée et une transmission.