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EP 0 745 340 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.07.2002 Patentblatt 2002/31 |
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Anmeldetag: 31.05.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A45F 3/04 |
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Polstereinheit sowie Rucksack, Schultergurt und Hüftgurt mit einer Polstereinheit
Padding element as well as back pack, shoulder belt and hip belt with a padding element
Elément de rembourrage ainsi que sac à dos, bretelle et sangle abdominale avec un
élément de rembourrage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
01.06.1995 DE 19520186
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.1996 Patentblatt 1996/49 |
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Patentinhaber: DEUTER SPORT UND LEDER GMBH |
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D-86156 Augsburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Franke, Michael
80797 München (DE)
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Vertreter: Haft, von Puttkamer, Berngruber, Czybulka |
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Patentanwälte
Franziskanerstrasse 38 81669 München 81669 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 674 861 DE-U- 8 516 418 US-A- 3 964 653
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DE-A- 2 649 067 DE-U- 8 622 768 US-A- 4 324 012
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Polstereinheit für einen Rucksack gemäß dem Gegenstand
des Patentanspruches 1 sowie einen Rucksack, Schulter- und Heiftgurte mit einer solchen
Polstereinheit.
[0002] In der DE-OS 26 49 067 ist eine im Rückenbereich eines Rucksackes angeordnete Drahtgeflechtmatte
aus Kunststoff beschrieben, die luftdurchlässig ist und einem Schwitzen im Rückenbereich
vorbeugen soll. Ein Problem einer derartigen Drahtgeflechtmatte besteht jedoch darin,
daß Drahtenden des Geflechtes aus der Matte heraustreten und zu Beschädigungen des
Rucksackes oder der Kleidung des Rucksackträgers führen und/oder den Träger des Rucksackes
selbst beeinträchtigen können.
[0003] Aus der US-A-4 324 012 geht eine Polstereinheit für einen Rucksack mit einer luftdurchlässigen
Geflechtmatte hervor, wobei die Polstereinheit an der Rucksackrückenseite des Rucksacks
befestigt ist und zumindest an der einem Rucksackträger zugewandten Seite eine luftdurchlässige
Schutzschicht aufweist.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Polstereinheit für einen
Rucksack zu schaffen, bei der sichergestellt ist, daß keine Drahtenden der geflochtenen
Matte zu Beschädigungen bzw. Beeinträchtigungen führen können, wobei gleichzeitig
eine gute Luftdurchlässigkeit der Polstereinheit gewährleistet ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Polstereinheit mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0006] Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Polstereinheit besteht darin, daß Beschädigungen
der Kleidung des Rucksackträgers und/oder Beeinträchtigungen des Rucksackträgers vermieden
werden und daß gleichzeitig sichergestellt wird, daß die Polstereinheit in hohem Maße
luftdurchlässig ist, so daß ein Schwitzen im Rückenbereich. weitgehendst vermieden
wird.
[0007] Bei einer erfindungsgemäßen Polstereinheit besteht die Schutzschicht, die die Geflechtmatte
umgibt und ein Hindurchtreten von Drahtenden bzw. von spitzwinkeligen Drahtverläufen
dieser Matte verhindert, aus einer Schicht, die eine luftdurchlässige obere Schicht,
eine luftdurchlässige untere Schicht und zwischen diesen Schichten angeordnete Stützelemente
aufweist, die die obere Schicht und die untere Schicht auf Abstand halten. Der Abstand
zwischen diesen Schichten liegt vorzugsweise bei etwa 0,2 bis 1,5 cm. Die Stützelemente
weisen vorzugsweise die Form von Stützstäben auf, die in der Richtung der Normalen
der oberen Schicht und der unteren Schicht verlaufen. Insbesondere ist die untere
Schicht, die der Geflechtmatte zugewandt ist, so dicht, daß keine Drahtenden bzw.
spitzen Abwinkelungen der die Geflechtmatte bildenden Drähte bzw. Fäden durch sie
hindurchtreten können. Selbst wenn die genannten Drahtenden die untere Schicht eindrücken
sollten, wird dies durch die Stützelemente federnd ausgeglichen, so daß die obere
Schicht eben bleibt.
[0008] Besonders bevorzugt umfaßt die vorliegende Polstereinheit eine Metall- oder Kunststoffplatte,
die an der Rucksackrückenseite anliegt und zur Anpassung an die Anatomie des Menschen
dadurch konkav geformt ist, daß wenigstens eine, vorzugsweise jedoch zwei in Querrichtung
verlaufende und in der Längsrichtung der Kunststoffplatte voneinander beabstandete
Nähte vorgesehen sind, die die Geflechtmatte und die Schutzschicht zur Kunststoffplatte
ziehen, so daß wegen der dadurch bewirkten Verkürzung der Geflechtmatte in der Längsrichtung
eine konkave Krümmung der Kunststoffplatte und damit der gesamten Einheit erreicht
wird. Zur Gewichtsersparung kann die Kunststoffplatte Aussparungen bzw. Löcher enthalten.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus Unteransprüchen hervor.
[0010] Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den
Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Polstereinheit;
- Fig. 2
- eine Aufsicht auf eine Polstereinheit;
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch die Polstereinheit der Figur 2 und
- Fig. 4 bis 6
- Weiterbildungen der Erfindung.
[0011] Zu der Erfindung führten die folgenden Überlegungen. Bei der Verwendung einer relativ
luftdurchlässigen Polsterschicht im Rückenbereich eines Rucksackes, deren Aufgabe
darin besteht, zur Bildung eines Luft-Ventilationsraumes im Rückenbereich des Rucksackes
einen Abstand von vorzugsweise etwa 2 - 3 cm zwischen dem Rücken des Rucksackträgers
und der Rucksackrückenwand zu schaffen, muß die Polsterschicht eine relativ große
Steifigkeit besitzen, damit sie nicht zusammengepreßt wird und ihre Abstandsfunktion
nicht verliert. Wenn die Polsterschicht die Form einer Geflechtmatte aufweist, können
die relativ steifen Metall- oder Kunststoffdrähte bzw. -fäden, die die Geflechtmatte
bilden oder spitzwinkelige Abbiegungen derselben, zur Seite des Rückens des Rucksackträgers
hin vorstehen und Beschädigungen der Bekleidung des Rucksackträgers oder sogar Beeinträchtigungen
des Rucksackträgers selbst bewirken. Um dies zu verhindern, wird die Geflechtmatte
mit einer Schutzschicht kombiniert, die in hohem Maße luftdurchlässig und gleichzeitig
so dicht und fest ist, daß die genannten Drahtenden bzw. Abwinkelungen nicht durch
sie hindurchtreten können. Gleichzeitig kann diese Schutzschicht aber auch eine weitere
Funktion erfüllen, die darin besteht, für die Behaglichkeit des Rucksackträgers unerwünschte
Unebenheiten der Geflechtmatte wegen ihrer Flexibilität auszugleichen.
[0012] Gemäß Figur 1 umfaßt die vorliegende Polstereinheit 1 in ihrer allgemeinsten Form
eine vorzugsweise aus Kunststoffoder Metalldrähten 7 gebildete luftdurchlässige Abstandsschicht
bzw. Geflechtmatte 2, die vorzugsweise an ihren Außenrändern durch Erwärmen derart
umgebogen ist, daß ihre äußeren Randbereiche 3 nach innen gebogen sind, und eine luftdurchlässige
Schutzschicht 4. Die Geflechtmatte 2 kann die Form eines Gestrickes, Geflechtes oder
Gewirkes aus Drähten aufweisen, wobei unter "Geflecht" auch die Anordnung von spiralförmig
verlaufenden Drähten oder Fäden verstanden wird. Auch kann das Geflecht die Form einer
Schicht aus Roßhaar aufweisen. Wichtig ist lediglich, daß das gebildete Geflecht die
weiter oben genannte Abstandsfunktion zur Schaffung des Luft-Ventilationsraumes erfüllt.
[0013] Die erwähnte Umbiegung der äußeren Randbereiche erfolgt vorzugsweise an den sich
gegenüberliegenden Längsrändern 5 der Geflechtmatte 2 und vorzugsweise auch an den
sich gegenüberliegenden Querrändern 6 der Geflechtmatte 2.
[0014] Vorzugsweise besteht die Geflechtmatte 2 aus schlingenartig verlaufenden Kunststoffäden
bzw. -drähten 7, die an Überkreuzungspunkten, insbesondere an allen Überkreuzungspunkten
fest miteinander verbunden sind und unregelmäßig zwischen einer ersten Fläche 21 und
einer zweiten Fläche 22 der Geflechtmatte 2 verlaufen. Die Dicke der vollständig luftdurchlässigen
Geflechtmatte 2 beträgt vorzugsweise etwa 1 bis 4 cm. Durch die beschriebene Umbiegung
der Randbereiche 3 wird einerseits eine Verdoppelung der Dicke der Außenkanten der
Geflechtmatte 2 erreicht, so daß der Luftzutritt von den Längs- und Querrändern 5,
6 her in der Pfeilrichtung 8 besonders groß ist und daß andererseits nach außen weisende
offene Drahtenden der Kunststoffdrähte 7 der Geflechtmatte 2 vermieden werden, so
daß derartige Drahtenden nicht störend in Erscheinung treten können.
[0015] Die gesamte Polstereinheit 1 kann gemäß den gepunkteten Linien 40 der Figur 2 in
der Quer- und/oder Längsrichtung mehrfach durchnäht sein, so daß die gesamte Einheit
biegefreundlich ist.
[0016] Die Schutzschicht 4 besteht allgemein gesagt aus einer luftdurchlässigen Materialschicht,
die verhindert, daß beim Gebrauch beispielsweise durch Brüche entstehende freie Drahtenden
oder relativ spitze Drahtschlingen in die Bekleidung des Rucksackträgers, und/oder
den Rucksack beschädigender Weise oder den Rucksackträger selbst beeinträchtigender
Weise nach außen treten. Gleichzeitig besteht ein wesentlicher Effekt der Schutzschicht
4 auch darin, Unebenheiten und Rauhigkeiten der Geflechtmatte 2 federnd auszugleichen.
[0017] Insbesonders besteht die Schutzschicht 4 aus einer sogenannten Gore-tex-Schicht,
die eine luftdurchlässige erste Schicht 41, eine davon beabstandete luftdurchlässige
zweite Schicht 42 und sogenannte Stützstäbe 43 aufweist, die in der Richtung der Normalen
der ersten Schicht 41 und der zweiten Schicht 42 verlaufen und diese auf Abstand voneinander
halten. Die Dicke dieser Schutzschicht 4 liegt bei vorzugsweise etwa 1 cm.
[0018] In der aus der Figur 1 ersichtlichen Weise ist die Schutzschicht 4 auf der Geflechtmatte
2 so angeordnet, daß sie die Geflechtmatte 2 vorzugsweise allseitig, zumindest aber
an der dem Rucksackträger zugewandten Seite umgibt. Die Einheit 1 besteht dann aus
der Matte 2 und der Schicht 4. Die Schicht 4 kann mit der Hilfe einer luftdurchlässigen
Deckschicht 11 umhüllt sein, so daß die Matte 2, die Schutzschicht 4 und die Deckschicht
11 die Einheit 1 bilden.
[0019] Gemäß den Figuren 2 und 3 ist die beschriebene Polstereinheit 1 vorzugsweise auf
einer plattenförmigen Unterlage 9 befestigt, die vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial
besteht. An den Rändern der Unterlage 9 ist eine Netzschicht 12 befestigt, derart,
daß die Polstereinheit 1 in die zwischen der Unterlage 9 und der Netzschicht 12 gebildete
Tasche einschiebbar ist. Vorzugsweise ist die Netzschicht 12 an den Randbereichen
der Unterlage 9 vernäht (Nähte 10). Nach dem Einschieben der Polstereinheit 1 wird
der noch nicht verschlossene Rand der Netzschicht 12 an der Unterlage 9 vernäht.
[0020] Um zur Anpassung an die menschliche Anatomie eine konkave Krümmung der Polstereinheit
1 und der an der Rucksackrückenwand 14 anliegenden Unterlage 9 zu erreichen, wird
bevorzugt wenigstens eine in der Querrichtung der Polstereinheit 1 verlaufende Naht
15, die die Netzschicht 12 sowie die Polstereinheit 1 in Richtung auf die Unterlage
9 zieht, vorgesehen. Beim Einbringen dieser Naht 15, wird die Polstereinheit 1 an
der der Unterlage 9 abgewandten Seite in ihrer Längsrichtung verkürzt. Dies hat zur
Folge, daß die Unterlage 9 konkav gekrümmt wird. Vorzugsweise werden in der Längsrichtung
voneinander beabstandet zwei Nähte 15, 15 in die Polstereinheit 1 eingebracht.
[0021] Um ein Rascheln bzw. Knistern zu verhindern, das entsteht, wenn die Drähte 7 der
Geflechtmatte 2 insbesondere im Überlappungsbereich der Längs- und Querränder 5, 6
und/oder bei der Druckausübung auf die Schutzschicht 4 an dieser reiben, kann eine
diese Geräuschentwicklung dämpfende Schicht 16 vorgesehen werden, die zwischen den
sich überlappenden Bereichen der Ränder 5, 6 und/oder zwischen den Flächen der Geflechtmatte
2 und der Schutzschicht 4 vorgesehen ist (Fig. 1).
[0022] Am oberen Ende kann die Polstereinheit 1 ein sogenanntes Trägerherzteil 30 aufweisen,
an dem seitlich die Trägergurte 31, 32 befestigt sind. Im Bereich des Trägerherzteils
30 ist die Polstereinheit 1 ausgespart, so daß das Trägerherzteil 30 zusammen mit
der Netzschicht 12 an der Unterlage 9 vernäht ist.
[0023] Es ist auch denkbar, Polstereinheiten 1', 1'' und 1''' in der in der Figur 4 dargestellten
Weise an der Rucksackrückenseite 14 anzuordnen. Demgemäß befindet sich im unteren
Bereich der Rucksackrückenseite 14 eine in etwa über die gesamte Querrichtung der
Rucksackrückenseite 14 verlaufende Polstereinheit 1''', an die seitlich die Hüftflossen
17, 18 angesetzt sein können. Darüber befinden sich in der Querrichtung voneinander
beabstandet zwei weitere Polstereinheiten 1' und 1'', die in der Längsrichtung ausgehend
von der Polstereinheit 1''' zum oberen Ende der Rucksackrückenwand 14 bis etwa zu
den Ansatzpunkten der Schultergurte verlaufen. Diese Ausführungsform eignet sich besonders
für Trekkingrucksäcke, bei denen im oberen Bereich der Rucksackrückenwand 14 ein konkaver
Verlauf und im unteren Bereich ein sich daran anschließender konvexer Bereich gewünscht
werden. Dieser Verlauf wird durch die entsprechende Biegung der in der Längsrichtung
des Rucksackes verlaufenden Stützstäbe 19, 20 erreicht, die vorzugsweise aus Aluminium
bestehen. An der dem Rucksackträger zugewandten Seite können die Polstereinheiten
1' und 1'' durch in Querrichtung verlaufende Stützgurte 23 verbunden sein.
[0024] Es ist gemäß Figur 5 auch denkbar, die Netzschicht 12 randseitig so an der Rucksackrückenwand
14 zu befestigen bzw. zu vernähen, daß zwischen der Rucksackrückenwand 14 und der
Netzschicht 12 eine Tasche gebildet wird, in die die Polstereinheit 1 eingeschoben
werden kann. Ferner kann gemäß Figur 6 auch die Schutzschicht 4 selbst an der Rucksackrückenwand
14 zur Bildung einer Tasche randseitig befestigt, vorzugsweise vernäht werden, in
die dann die Geflechtmatte 2 einschiebbar ist. Die Netzschicht 12 kann bei dieser
Ausführungsform entfallen.
[0025] Es ist auch denkbar, die Schultergurte 31, 32 des Rucksackes und/oder die Hüftgurte
17, 19 auf ihren dem Rucksackträger zugewandten Seiten mit der vorliegenden luftdurchlässigen
Polstereinheit 1 zu versehen.
1. Polstereinheit für einen Rucksack mit einer luftdurchlässigen Geflechtmatte (2), wobei
die Polstereinheit (1) an der Rucksackrückenseite (14) des Rucksackes befestigbar
ist und zumindest an der einem Rucksackträger zugewandten Seite eine luftdurchlässige
Schutzschicht (4) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (4) eine der Geflechtmatte (2) zugewandte, luftdurchlässige erste
Seite (42), eine der Geflechtmatte (2) abgewandte, luftdurchlässige zweite Seite (41)
und Stützelemente (43) aufweist, die die erste Seite (42) und die zweite Seite (41)
voneinander beabstandet halten.
2. Polstereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (4) die Geflechtmatte (2) an allen Seiten umgibt.
3. Polstereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (43) die Form von in Richtung der Normalen der ersten und zweiten
Seite verlaufenden Stützstäben aufweisen.
4. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie an einer plattenförmigen Unterlage (9) dadurch befestigt ist, dass eine an den
Rändern des Unterlage befestigte Natzschicht (12) eine Tasche zur Aufnahme des Polstereinheit
(1) bildet.
5. Polstereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (9) aus Kunststoff besteht.
6. Polstereinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (9) Aussparungen aufweist.
7. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Geflechtmatte (2) 1 bis 4 cm dick ist.
8. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Geflechtmatte aus Kunstoff- oder Metalldrähten oder aus Roßhaar besteht.
9. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Geflechtmatte (2) die Form eines Gestrickes oder Gewirkes aufweist.
10. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstereinheit (1) zwischen der Unterlage (9) und einer Netzschicht (12) angeordnet
ist, die an den Rändern der Unterlage (9) befestigt ist.
11. Polstereinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer konkaven Krümmung der Polstereinheit (1) in diese wenigstens
eine in Querrichtung verlaufende Naht (15) eingebracht wird, die die Netzschicht (12)
sowie die Polstereinheit (1) in Richtung auf die Unterlage (9) zieht.
12. polstereinheit nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsrichtung voneinander beabstandet zwei Nähte (15) eingebracht werden.
13. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine geräuschdämpfende Schicht (16) zwischen Flächen der Geflechtmatte (2) und der
Schutzschicht (4) vorgesehen ist.
14. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Geflechtmatte (2) in Randbereichen zur Bildung von Überlappungsbereichen umgebogen
ist.
15. Polstereinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den überlappenden Bereichen die geräuschdämpfende Schicht (16) angeordnet
ist.
16. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Trägerherzteil (30) zur Befestigung der Trägergurte (31, 32) des Rucksackes an
der Unterlage (9) in einem von der Polstereinheit (1) ausgesparten Bereich befestigt
ist.
17. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (4) mit einer luftdurchlässigen Deckschicht (11) umhüllt ist.
18. Polstereinheit nach einem der Ansprüche 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützstäbe 0,2 bis 1,5 cm lang sind.
19. Rucksack mit einer Polstereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18.
20. Rucksack mit Polstereinheiten nach einem der Ansprüche 1 bis 18 dadurch gekennzeichnet, daß zwei Polstereinheiten (1', 1'') an der Rucksackrückenseite (14) jeweils in der Längsrichtung
verlaufen und in der Querrichtung voneinander beabstandet sind und daß sich im unteren
Bereich der Rucksackrückenseite in der Querrichtung eine weitere Polstereinheit (1''')
erstreckt.
21. Rucksack nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstereinheiten (1', 1") an der der Rucksackrückenwand (14) abgewandten Seite
durch in Querrichtung verlaufende Stützgurte (23) miteinander verbunden sind.
22. Rucksack nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß an der weiteren Polstereinheit (1''') Hüftflossen (17, 18) angesetzt sind.
23. Rucksack mit einer Polstereinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polstereinheit (1) in einer Tasche angeordnet ist, die durch eine an der Rucksackrückenseite
(14) befestigte Netzschicht (12) gebildet ist.
24. Rucksack mit einer Polstereinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geflechtmatte (2) in einer Tasche angeordnet ist, die zwischen des Rucksackrückenwand
(14) un der daran befestigten Schutzschicht (4) gebildet ist.
25. Schultergurte für einen Rucksack, gekennzeichnet durch eine Polstereinheit (1) nach Anspruch 1 an der dem Rucksackträger zugewandten Seite.
26. Hüftgurte für einen Rucksack, gekennzeichnet durch eine Polstereinheit (1) nach Anspruch 1 an der dem Rucksackträger zugewandten Seite.
1. A padding element for a backpack with an air-permeable intertwined mat (2), it being
possible to attach the padding element (1) to the rear side (14) of the backpack and
the padding element comprising an air-permeable protective layer (4) at least on the
side facing a backpack wearer,
characterised in that the protective layer (4) comprises an air-permeable first side (42) facing the intertwined
mat (2), an air-permeable second side (41) facing away from the intertwined mat (2)
and support elements (43), which keep the first side (41) and the second side (42)
spaced from one another.
2. A padding element according to Claim 1,
characterised in that the protective layer (4) surrounds the intertwined mat (2) on all sides.
3. A padding element according to Claim 1 or 2,
characterised in that the support elements (43) take the form of protective rods running in the direction
of the normals of the first and second sides.
4. A padding element according to one of Claims 1 to 3,
characterised in that it is attached to a plate-shape backing (9) by the fact that a net layer (12) attached
to the edges of the backing forms a pocket for housing the padding element (1).
5. A padding element according to Claim 4,
characterised in that the backing (9) is made from plastic material.
6. A padding element according to Claim 5,
characterised in that the backing (9) comprises recesses.
7. A padding element according to one of Claims 1 to 6,
characterised in that the intertwined mat (2) is 1 to 4 cm thick.
8. A padding element according to one of Claims 1 to 7,
characterised in that the intertwined mat is made from plastic or metal wires or from horsehair.
9. A padding element according to one of Claims 1 to 8,
characterised in that the intertwined mat (2) takes the form of a knitted fabric.
10. A padding element according to one of Claims 4 to 9,
characterised in that the padding element (1) is disposed between the backing (9) and a net layer (12),
which is fixed to the edges of the backing (9).
11. A padding element according to Claim 10,
characterised in that to achieve a concave curvature of the padding element (1) at least one seam (15)
running in the transverse direction, which pulls the net layer (12) and also the padding
element (1) towards the backing (9), is made in said padding element.
12. A padding element according to Claim 11,
characterised in that two seams (15) are provided spaced from one another in the longitudinal direction.
13. A padding element according to one of Claims 1 to 12,
characterised in that a noise-damping layer (16) is provided between faces of the intertwined mat (2) and
of the protective layer (4).
14. A padding element according to one of Claims 1 to 13,
characterised in that the intertwined mat (2) is bent over in edge regions to form overlapping areas.
15. A padding element according to Claim 14,
characterised in that the noise-damping layer (16) is disposed between the overlapping areas.
16. A padding element according to one of Claims 4 to 15,
characterised in that a support core part (30) for the attachment of the support belts (31, 32) of the
backpack is attached to the backing (9)in a region recessed by the padding element
(1).
17. A padding element according to one of Claims 1 to 16,
characterised in that the protective layer (4) is enveloped with an air-permeable covering layer (11).
18. A padding element according to one of Claims 3 to 17,
characterised in that the support rods are 0.2 to 1.5 cm long.
19. A backpack with a padding element (1) according to one of Claims 1 to 18.
20. A backpack with padding elements according to one of Claims 1 to 18,
characterised in that two padding elements (1', 1") at the rear side (14) of the backpack extend in the
longitudinal direction and are spaced from one another in the transverse direction
and in that a further padding element (1"') extends in the transverse direction in the lower
area of the rear side of the backpack.
21. A backpack according to Claim 20,
characterised in that the padding elements (1', 1") are connected to one another by support belts (23)
running in the transverse direction at the side facing away from the rear wall (14)
of the backpack.
22. A backpack according to Claim 20 or 21,
characterised in that hip fins (17, 18) are joined to the further padding element (1"').
23. A backpack with a padding element (1) according to Claim 1,
characterised in that the padding element (1) is disposed in a pocket which is formed by a net layer (12)
fixed to the rear side (14) of the backpack.
24. A backpack with a padding element (1) according to Claim 1,
characterised in that the intertwined mat (2) is disposed in a pocket which is formed between the rear
wall (14) of the backpack and the protective layer (4) fixed thereto.
25. Shoulder belts for a backpack,
characterised by a padding element (1) according to Claim 1 at the side facing the wearer of the backpack.
26. Hip belts for a backpack,
characterised by a padding element (1) according to Claim 1 at the side facing the wearer of the backpack.
1. Elément de rembourrage pour un sac à dos comportant une nappe (2) de fils entrelacés,
perméable à l'air, l'élément de rembourrage (1) pouvant être fixé sur la face côté
dos (14) du sac à dos et présentant, au moins sur sa face tournée vers le porteur
du sac, une couche de protection (4) perméable à l'air, caractérisé en ce que la couche de protection (4) comprend une première face (42) perméable à l'air tournée
vers la nappe (2) de fils entrelacés, une deuxième face (41) perméable à l'air éloignée
de la nappe (2) de fils entrelacés et des éléments de soutien (43) qui maintiennent
la première face (42) et deuxième face (41) éloignées l'une de l'autre.
2. Elément de rembourrage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche de protection (4) entoure la nappe (2) de fils entrelacés de tous les côtés.
3. Elément de rembourrage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de soutien (43) se présentent sous la forme de tiges de soutien, qui
s'étendent dans la direction de la normale aux première et deuxième faces.
4. Elément de rembourrage selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est fixé à un support (9) en forme de plaque, au moyen d'une couche de filet (12)
fixée aux bords du support qui forme une poche destinée à recevoir l'élément de rembourrage
(1).
5. Elément de rembourrage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le support (9) est en métal ou matière plastique.
6. Elément de rembourrage selon la revendication 5, caractérisé en ce que le support (9) comporte des découpes.
7. Elément de rembourrage selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la nappe (2) de fils entrelacés à une épaisseur comprise entre 1 et 4 cm.
8. Elément de rembourrage selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la nappe de fils entrelacés est formée de fils de matière plastique ou de fils métalliques
ou de crins.
9. Elément de rembourrage selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la nappe (2) de fils entrelacés est conformée en produit tricoté à mailles ou en
produit tricoté à chaîne.
10. Elément de rembourrage selon une des revendications 4 à 9, caractérisé en ce que l'élément de rembourrage (1) est disposé entre le support (9) et une couche de filet
(12), qui est fixée aux bords du support (9).
11. Elément de rembourrage selon la revendication 10, caractérisé en ce que pour obtenir une courbure concave de l'élément de rembourrage (1), il est prévu dans
celui-ci, au moins une couture (15) qui s'étend dans la direction transversale et
tire la couche de filet (12) et l'élément de rembourrage (1) en direction du support
(9).
12. Elément de rembourrage selon la revendication 11, caractérisé en se que deux coutures
(15) sont formées à distance l'uns de l'autre dans la direction longitudinale.
13. Elément de rembourrage selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'une couche insonorisante (16) est disposée entre des surfaces de la nappe (2) de fils
entrelacés et la couche de protection (4).
14. Elément de rembourrage selon une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la nappe (2) de fils entrelacés, dans la région des bords, est repliée pour former
des parties de chevauchement.
15. Elément de rembourrage selon la revendication 14, caractérisé en ce que la couche insonorisante (16) est disposée entre les parties de chevauchement.
16. Elément de rembourrage selon une des revendications 4 à 15, caractérisé en ce qu'une pièce de coeur (30) pour la fixation des bretelles (31, 32) du sac à dos au support
(9) est fixée dans une zone dégagée de l'élément de rembourrage (1).
17. Elément de rembourrage selon une des revendications 1 à 16, caractérisé en ce que la couche de protection (4) est enveloppée d'une couche de couverture (11) perméable
à l'air.
18. Elément de rembourrage selon une des revendications 3 à 17, caractérisé en ce que les tiges de soutien ont une longueur comprise entre 0,2 et 1,5 cm.
19. Sac à dos pourvu d'un élément de rembourrage (1) selon une des revendications 1 à
18.
20. Sac à dos pourvu d'éléments de rembourrage selon une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que deux éléments de rembourrage (1', 1"), sur la face côté dos (14) du sac, s'étendent
chaque fois dans la direction longitudinale en étant écartés l'un de l'autre dans
la direction transversale et en ce qu'un élément de rembourrage (1"') supplémentaire s'étend dans la direction transversale,
dans la partie inférieure de la face côté dos (14) du sac.
21. Sac à dos selon la revendication 20, caractérisé en ce que les éléments de rembourrage (1', 1"), sur la face éloignée de la face côté dos (14)
du sac sont liés l'un à l'autre par des sangles d'appui (23) qui s'étendent dans la
direction transversale.
22. Sac à dos selon la revendication 20 ou 21, caractérisé en ce que des éléments de rembourrage abdominaux (17, 18) sont liés à l'élément de rembourrage
(1"') supplémentaire.
23. Sac à dos comportant un élément de rembourrage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de rembourrage (1) est disposé dans une poche formée par une couche de
filet (12) fixée à la face côté dos (14) du sac.
24. Sac à dos comportant un élément de rembourrage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la nappe (2) de fils entrelacés est disposée dans une poche, qui est formée entre
la face côté dos (14) du sac et la couche de protection (4) fixée à celle-ci.
25. Bretelles pour un sac à dos, caractérisées par un élément de rembourrage (1) selon la revendication 1 sur leur face tournée vers
le porteur du sac à dos.
26. Sangle abdominale pour un sac à dos, caractérisée par un élément de rembourrage (1) selon la revendication 1 sur sa face tournée vers le
porteur du sac à dos.

