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EP 0 745 737 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.1998 Patentblatt 1998/45 |
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Anmeldetag: 07.05.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04B 1/41 |
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Flachstahlanker für Mauerwerk
Flat steel anchor for brickwork
Ancre en acier plat pour ancrage de maçonnerie
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IE NL |
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Priorität: |
31.05.1995 DE 19519927
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.12.1996 Patentblatt 1996/49 |
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Patentinhaber: Gebr. Bodegraven B.V. |
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NL-2421 AZ Nieuwkoop (NL) |
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Erfinder: |
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- Franssen, Jan
1394 JG Nederhorst den Berg (NL)
- Vossenberg, Georgius Albertus
2421 BC Nieuwkoop (NL)
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Vertreter: Depmeyer, Lothar |
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Auf der Höchte 30 30823 Garbsen 30823 Garbsen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 2 063 329 GB-A- 2 190 938
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GB-A- 2 143 554 GB-A- 2 259 532
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen als schmalen Streifen ausgebildeten Flachstahlanker
für Mauerwerk, der an beiden Enden mehrere hintereinander angeordnete, über die Ankerlänge
verteilte, flach gehaltene Einsenkungen aufweist.
[0002] Dieser Flachstahlanker befinden sich flach liegend zwischen den Steinen des Mauerwerks,
das aus beliebigen Steinen z.B. aus Kalksandsteinen, Gasbeton-Steinen oder ähnlichen
Steinen besteht. Dabei sind die Flachstahlanker in den Fugen des Mauerwerks in dem
dort befindlichen Mörtel oder Bindemittel angeordnet, und zwar vorzugsweise im Stossbereich
des Mauerwerks. Da die Flachstahlanker vorwiegend auf Zug beansprucht werden, ist
es wichtig, dass die Enden des Flachstahlankers gut fixiert sind, also über eine gute
Ausreissfestigkeit verfügen.
[0003] Bei den bekannten Flachstahlankern dieser Ausbildung ( GB-A-2143554 ) sind die an
den Ankerenden befindlichen, zur Aufnahme von Mörtel geeigneten Einsenkungen - bei
Betrachtung des Ankers im Grundriss - rechteckig gestaltet. Ferner sind Luftschichtanker
für Mauerwerk bekannt (GB-A-21900938 ), die an einem Ende flach und am anderen Ende
stabförmig gestaltet sind sowie im Bereich ihres flachen-Endes mehrere, in Ankerlängsrichtung
hintereinander angeordnete Einsenkungen mit rundem Grundriss aufweisen.
[0004] Der aus der GB-A-2143554 bekannte Flachstahlanker weist die Merkmale des Oberbegriffes
des Anspruchs 1 auf.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnten Flachstahlanker
so auszubilden, dass sie eine grosse Ausreissfestigkeit und zudem bei kleiner Wandstärke
einen grossen aktiven Querschnitt über ihre Länge hinweg in der Weise verfügen, dass
der Flachstahlanker eine vergleichsweise grosse Zugfestigkeit aufweist. Mit geringem
Materialaufwand soll ein zug- und ausreisfester Flachstahlanker geschaffen werden.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe wird für Flachstahlanker der eingangs erwähnten Ausbildung
erfindungsgemäss vorgeschlagen, daß die Einsenkungen an beiden Enden des Flachstahlankers,
hintereinander angeordnet, über die Ankerlänge verteilt und keilförmig, sich in Richtung
der Belastung des Flachstahlankers verjüngend gestaltet sind, so dass die Verjüngung
der an beiden Ankerenden befindlichen Einsenkungen in Richtung auf das Mittelstück
des Flachstahlankers zeigt. Diese Einsenkungen bilden Vorsprünge bzw. Vertiefungen,
um so einen Formschluss mit dem in den Fugen des Mauerwerks befindlichen Bindemittel
eingehen zu können.
[0007] Die Einsenkungen stellen sicher, dass der aktive Querschnitt des Ankers erhalten
bleibt und zu keiner Verringerung der Zugfestigkeit des Flachstahlankers führen köännen.
Vorzugsweise wird nur eine Reihe dieser Einsenkungen vorgesehen, sodass über die Breite
des Ankers gesehen nicht zwei oder drei Einsenkungen, sondern nur eine Einsenkung
vorhanden ist, wenngleich die Erfindung auch zwei oder weitere nebeneinander angeordnete
Einsenkungen in besonderen Fällen vorsehen kann. Darüber hinaus können die Einsenkungen
auch mit kleinen Löchern versehen sein, um bei der Montage Lufteinschlüsse oder dgl.
auszuschliessen.
[0008] Eine weitere Steigerung der Fixierung dse Ankers kann dadurch erreicht werden, dass
die in einer Reihe hintereinander, auf der Längsmittelachse des Flachstahlankers vorgesehenen
Einsenkungen wechselseitig angeordnet werden, so dass eine Einsenkung auf der einen
Seite des Flachstahlankers einer Einsenkung auf der anderen Seite des Flchstahlankers
folgt.
[0009] Der Flachstahlanker kann seitlich von zwei einander parallelen geraden Kanten begrenzt
sein. Vorzugsweise erhalten die seitlichen Kanten aber eine Gestaltung, die zur Erhöhung
der Ausreissfestigkeit des Ankers beiträgt. Besonders zweckmässig ist es dabei, wenn
der Flachstahlanker insgesamt über seine gesamte Länge hinweg einen wellen- oder zickzackförmigen
Grundriss aufweist in der Weise, sich Vertiefungen auf der einen Seite des Flachstahlankers
einem Vorsprung auf der anderen Ankerseite gegenüberliegen, wobei die Grösse der Vertiefung
bzw. eines Vorsprungs etwa ein Zehntel bis ein Sechstel der Breite des Flachstahlankers
beträgt.
[0010] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert, in der
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigen :
Fig. 1 eine Stossverbindung eines aus Formsteinen gebildeten Mauerwerks in der Ansicht,
Fig. 2 die Stossverbindung nach Fig. 1 im Grundriss,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III von Fig. 2,
Fig. 4 einen Flachstahlanker für die Verwendung gemäss Fig. 1 - 3 im Grundriss,
Fig. 5 ein Ende des Ankers gemäss Fig. 4 im vergrösserten Masstab und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI - VI von Fig. 5.
[0011] Das z.B. aus Kalksandsteinen 1 bestehende Mauerwerk hat eine längs verlaufende Wand
2 und eine Querwand 3; die vergrössert dargestellten Fugen 4 sind mit einem Binde-
oder Klebemittel gefüllt. In einer waagerechten Fuge 4 ist ein Flachstahlanker 5 angeordnet,
der als schmaler Sreifen ausgeführt ist, aus Edelstahl besteht und mit seiner einen
Hälfte in der Wand 2 und mit der anderen Hälfte in der Querwand 3 angeordnet ist,
um so die gegenseitige Verankerung der beiden Wände zu bewirken.
[0012] Der Flachstahlanker 5 hat gemäss Fig. 4 eine Gesamtlänge von L = 270 mm und gemäss
Fig. 6 eine Wandstärke s = 0.5 mm. Er weist flache Einsenkungen 6 auf, die in einer
Reihe symmetrisch in Bezug auf die Längsmittelachse 7 angeordnet und eine Tiefe t
haben, die dem Mass s entspricht, also 0.5 mm beträgt. Diese Einsenkungen 6 werden
durch Pressdruck und bleibende Verformungen des Werkstoffes erreicht. Wie aus Fig.
6 erkennbar ist, sind die Einsenkungen 6 abwechselnd nach oben und unten, also wechselseitig
eingepresst, um so am Flachstahlanker oben und unten kleine flache Vorsprünge zu erreichen,
um die Ausreissfestigkeit bei Beanspruchungen in Richtung der beiden Pfeile 8 zu erhöhen.
[0013] Aus diesen Gründen sind auch die Einsenkungen 6 in Richtung der Beanspruchung keilförmig
sich verjüngend ausgeführt; die Spitzen 9 der Einsenkungen 6 zeigen also auf das Mittelstück
des Flachstahlankers 5, das eine etwa quadratische Einsenkung 6' aufweist, deren gegenüberliegende
Spitzen 10 auf die Enden des Flachstahlankers 5 zeigen. Die Einsenkungen 6 zu beiden
Seiten der Einsenkung 6' haben eine etwa dreieckigen Grundriss unter den oben genannten
Bedingungen mit einer Spitzenrundung r = 2 - 3 mm, einer Breite b = 13 mm und einer
Länge D = 17 mm. Von einer Basis zur Basis der folgenden Einsenkung 6 beträgt die
Entfernung z = 23,5 mm. Im Mittelstück beträgt der Basisabstand b = 63 mm. Die symmetrisch
in Bezug auf die Längsmittellinie 7 angeordneten Dreiecke bzw. Einsenkungen 6 haben
einen Öffnungswinkel a = 40°.
[0014] Zur weiteren Steigerung bei Beanspruchung auf Zug in Richtung der Pfeile 8 ist eine
besondere Kantengestaltung der seitlichen Kanten 11 des Flachstahlankers 6 vorgesehen.
Insgesamt gesehen hat der Flachstahlanker 5 einen zickzackförmigen Grundriss, wobei
die einzelnen Schenkel der Zickzackgestalt je eine Abmessung S = 27 mm aufweisen.
Zwei aufeinanderfolgende Schenkel haben dann die Länge 2S = 54 mm.
[0015] Die durch die Zickzackform bedingten Vorsprünge 12 bzw. Einbuchtungen 13 auf der
gegenüberliegenden Seite haben ein Mass von V = 3 mm. Dadurch ergeben sich Breitenmasse
gemäss Fig. 4 unten. Die seitlichen Ausschläge bzw. Vorsprünge 12 sind zwar vergleichsweise
klein, sie sind aber gerade so gross, dass eine ausreichend grosse Fixierung im Bindemittel
des Mauerwerks stattfinden kann.
[0016] Die hier angeführten Masse sind beispielhaft und geeignet, gebrauchstüchtige Anker
zu erstellen. Es versteht sich, dass Abweichungen möglich sind z.B. im Hinblick auf
die benutzen Bindemittel bzw. Mörtel und/oder die erforderlichen Festigkeiten der
Flachstahlanker 5.
[0017] Bei der Montage und der Erstellung des Mauerwerks kann es sinnvoll sein, im Bereich
der Einsenkungen 6 kleine Löcher 14 vorzusehen. Diese sollen jedoch vergleichsweise
kleine Durchmesser erhalten, um so den aktiven Querschnitt des Ankers bei Belastung
in Richtung der Pfeile 8 nicht nennenswert zu verringern.
[0018] Wichtig ist ferner, dass beiden Enden bzw. die beiden Hälften des Flachstahlankers
im obigen Sinne mit Einsenkungen 6 bzw. Kantenprofilierungen versehen sind. Die mittig
auf halber Länge angeordnete Einsenkung 6' mit abweichender Grundrissgestaltung ermöglicht
zudem einen genauen symmetrischen Einbau z. B. in den Wänden 2, 3.
[0019] Aus der Zeichnung ist im übrigen ersichtlich, dass jedem Schenkel der Zickzackform
eine Einsenkung 6 zugeordnet ist.
[0020] Ferner sei erwähnt, dass anstelle der zickzackförmigen Ränder 11 ggfs. auch abgewandelte
Randformen benutzt werden können z.B. wellenförmige bzw. sinusartige Gestaltungen,
wenngleich die dargestellte Zickzackform wegen der Herstellung Vorteile bringt.
[0021] Wie aus Fig. 5 besonders gut zu entnehmen ist, kommen auf einen von einer Vertiefung
13 bzw. einem Vorsprung 12 gebildeten Längenabschnitt des Flachstahlankers 5 mit der
Länge 2S zwei Einsenkungen 6.
[0022] Es ist auch vorteilhaft, wenn die halben Längen des Flachstahlankers 5 je drei bis
sieben, vorzugsweise aber - wie dargestellt - fünf Einsenkungenn 6 erhalten, die vorzugsweise
in der Reihe mit einem gegenseitigen Abstand angeordnet werden, der im wesentlichen
der halben Länge der Einsenkungen 6 entsprechen soll. Im übrigen ist es zweckmässig,
die Grösse der Vertiefungen 13 bzw. der Vorsprünge 12 so auszuwählen, dass sie ein
Zehntel bis ein Sechstel der Breite des Flachstahlankers 5 beträgt. Ein Mass von etwa
3 mm ist beonders vorteilhaft.
[0023] Es sei weiterhin erwähnt, dass vorzugsweise die Einsenkungen - wie in der Zeichnung
dargestellt - örtlich auf dem Anker, und zwar vorzugsweise symmetrisch anzuordnen
sind. Gegebenenfalls können sich die Einsenkungen aber auch über die gesamte Breite
des Ankers erstrecken ( wie z.B. in Fig. 6 schraffiert dargestellt ), gleichwohl sind
aber auch die örtlichen und die letzterwähnten Einsenkungen in Kombination möglich.
1. Als schmaler Streifen ausgebildeter Flachstahlanker für Mauerwerk, der mehrere flach
gehaltene Einsenkungen (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsenkungen
(6) an beiden Enden des Flachstahlankers, hintereinander angeordnet, über die Ankerlänge
verteilt und keilförmig, sich in Richtung der Belastung (8) des Flachstahlankers verjüngend
gestaltet sind, so dass die Verjüngung (9) der an beiden Ankerenden befindlichen Einsenkungen
(6) in Richtung auf das Mittelstück des Flachstahlankers zeigt.
2. Flachstahlanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Reihe hintereinander,
auf der Längsmittelachse (7) des Flachstahlankers vorgesehenen Einsenkungen (6) wechselseitig
angeordnet sind, so dass eine Einsenkung (6) auf der einen Seite des Flachstahlankers
einer Einsenkung (6) auf der anderen Seite des Flachstahlankers folgt.
3. Flachstahlanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsenkungen (6)
einen im wesentlichen dreieckigen Grundriss haben.
4. Flachstahlanker nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichent, dass die zur Keilspitze
(9) führenden Seiten der dreieckigen Einsenkungen (6) einen Winkel von etwa 40° miteinander
bilden.
5. Flachstahlanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich mittig bzw. auf
halber Länge des Flachstahlankers eine im wesentlichen quadratische Einsenkung (6')
befindet, von der zwei gegenüberliegende Ecken (10) im wesentlichen auf der Längsmittelachse
(7) des Flachstahlankers angeordnet sind.
6. Flachstahlanker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf jeder halben
Länge des Flachstahlankers drei bis sieben, vorzugsweise fünf Einsenkungen (6) befinden.
7. Flachstahlanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachstahlanker
insgesamt über seine gesamte Länge hinweg einen wellen- oder zickzackförmigen Grundriss
aufweist in der Weise, dass sich Vertiefungen (13) auf der einen Seite des Flachstahlankers
einem Vorsprung (12) auf der anderen Ankerseite gegenüberliegen, wobei die Grösse
(V) der Vertiefung (13) bzw. eines Vorsprungs (12) etwa ein Zehntel bis ein Sechstel
der Breite des Flachstahlankers beträgt.
8. Flachstahlanker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichent, dass die Grösse der Vertiefung
(13) bzw. eines Vorsprungs (12) etwa 3 mm beträgt.
9. Flachstahlanker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichent, dass einem einen Vorsprung
(12) bzw. eine Vertiefung (13) bildenden Längenabschnitt des Flachstahlankers zwei
Einsenkungen (6) zugeordnet sind.
10. Flachstahlanker nach einem oder mehreren vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
dass sich alle oder einige Einsenkungen (6) über die gesamte Ankerbreite erstrecken.
1. Flat steel tie for brickwork, which is configured as a narrow strip and includes a
plurality of depressions (6), which are kept shallow, characterised in that the depressions
(6) are disposed behind one another at both ends of the flat steel tie, they are distributed
over the length of the tie and have a wedge--shaped configuration which tapers in
the direction of the stress (8) on the flat steel tie, so that the tapering (9) of
the depressions (6), which are situated at both ends of the tie, points in the direction
towards the central part of the flat steel tie.
2. Flat steel tie according to claim 1, characterised in that the depressions (6), which
are provided on the longitudinal centre line (7) of the flat steel tie in a line one
after the other, are reciprocally disposed so that one depression (6) on one side
of the flat steel tie follows one depression (6) on the other side of the flat steel
tie.
3. Flat steel tie according to claim 1, characterised in that the depressions (6) have
a substantially triangular configuration.
4. Flat steel tie according to claims 1 and 3, characterised in that the sides of the
triangular depressions (6) leading to the wedge point (9) form an angle of approximately
40° with one another.
5. Flat steel tie according to claim 1, characterised in that a substantially square
depression (6') is situated in the centre of, i.e. halfway along, the flat steel tie,
two oppositely situated corners (10) of said depression being disposed substantially
on the longitudinal centre line (7) of the flat steel tie.
6. Flat steel tie according to claim 3, characterised in that three to seven, preferably
five, depressions (6) are situated over each half-length of the flat steel tie.
7. Flat steel tie according to claim 1, characterised in that the flat steel tie generally
has an undulatory or zigzag-shaped configuration over its entire length in such a
manner that indentations (13) on one side of the flat steel tie lie opposite a projection
member (12) on the other side of the tie, the size (V) of the indentation (13), or
respectively of a projection member (12), amounting to approximately one-tenth to
one-sixth of the width of the flat steel tie.
8. Flat steel tie according to claim 7, characterised in that the size of the indentation
(13), or respectively of a projection member (12), amounts to approximately 3 mm.
9. Flat steel tie according to claim 7, characterised in that two depressions (6) are
associated with one longitudinal portion of the flat steel tie, which portion forms
a projection member (12) or respectively an indentation (13).
10. Flat steel tie according to one or more of the preceding claims, characterised in
that all or some of the depressions (6) extend over the entire width of the tie.
1. Tirant d'ancrage en acier plat pour maçonnerie, réalisé sous forme de bande étroite,
qui comporte plusieurs creusures (6) maintenues à plat, caractérisé en ce que les creusures (6) sont prévues aux deux extrémités du tirant d'ancrage
en acier plat, en étant disposées les unes à la suite des autres et réparties sur
la longueur du tirant d'ancrage, et sont réalisées en forme de coins se rétrécissant
dans la direction de sollicitation (8) du tirant d'ancrage en acier plat, de sorte
que le rétrécissement (9) des creusures (6) prévues aux deux extrémités du tirant
d'ancrage est dirigé vers la partie centrale du tirant d'ancrage en acier plat.
2. Tirant d'ancrage en acier plat suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les creusures (6), prévues les unes à la suite des autres en une rangée
sur l'axe (7) médian longitudinal du tirant d'ancrage en acier plat, sont disposées
alternativement de telle sorte qu'une creusure (6) sur un côté du tirant d'ancrage
en acier plat suit une creusure (6) sur l'autre côté du tirant d'ancrage en acier
plat.
3. Tirant d'ancrage en acier plat suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les creusures (6) ont une forme essentiellement triangulaire en projection
horizontale.
4. Tirant d'ancrage en acier plat suivant les revendications 1 et 3, caractérisé en ce que les côtés des creusures (6) triangulaires qui mènent vers la pointe (9)
de la forme de coin font entre eux un angle d'environ 40°.
5. Tirant d'ancrage en acier plat suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une creusure (6') essentiellement carrée, dont deux sommets opposés (10)
sont disposés sensiblement sur l'axe (7) médian longitudinal du tirant d'ancrage en
acier plat, se trouve au milieu ou encore à mi-longueur du tirant d'ancrage en acier
plat.
6. Tirant d'ancrage en acier plat suivant la revendication 3, caractérisé en ce que trois à sept, de préférence cinq creusures (6) se trouvent sur chaque demi-longueur
du tirant d'ancrage en acier plat.
7. Tirant d'ancrage en acier plat suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le tirant d'ancrage en acier plat possède globalement, sur toute sa longueur,
une forme ondulée ou en zigzag en projection horizontale, de telle sorte que des renfoncements
(13) sur un côté du tirant d'ancrage en acier plat font face à des saillies (12) sur
l'autre côté du tirant d'ancrage, la taille (V) d'un renfoncement (13) ou encore d'une
saillie (12) étant égale à environ un dixième à un sixième de la largeur du tirant
d'ancrage en acier plat.
8. Tirant d'ancrage en acier plat suivant la revendication 7, caractérisé en ce que la taille d'un renfoncement (13) ou encore d'une saillie (12) est d'environ
3 mm.
9. Tirant d'ancrage en acier plat suivant la revendication 7, caractérisé en ce que deux creusures (6) sont associées à un tronçon longitudinal du tirant d'ancrage
en acier plat formant une saillie (12) ou encore un renfoncement (13).
10. Tirant d'ancrage en acier plat suivant une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que certaines ou la totalité des creusures (6) s'étendent sur toute la largeur
du tirant d'ancrage.
