[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für eine schlitzförmige Haltevorrichtung
zum Befestigen von Platten, vorzugsweise Gummitüchern, mit abgekanteten Enden in einem
engen, axial verlaufenden Schlitz eines Zylinders einer Rotationsdruckmaschine gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] In der US-PS 25 25 003 wird eine Vorrichtung zum Befestigen einer aus einem Gummituch
und einer Trägerplatte bestehenden Gummitucheinheit beschrieben. Die Gummitucheinheit
ist mit zwei abgekanteten Enden versehen, an denen jeweils ein abgekanteter Schenkel
der Trägerplatte über Enden des Gummituches hinausragend angeordnet ist und das Gummituch
auf der Trägerplatte jeweils im Bereich einer die Schenkel begrenzenden Abkantung
endet. Diese abgekanteten Schenkel werden in einen engen, ca. 3,5 mm breiten Schlitz
eingeführt. Zwischen gegenüberliegenden Seitenflächen der beiden Schenkel wird ein
Keil angeordnet, womit jeweils ein Schenkel gegen eine Seitenfläche des Schlitzes
gepreßt wird. Die Gummitucheinheit wird somit mittels einer als Keil ausgeführten
Haltevorrichtung reibschlüssig im Schlitz gehalten.
[0003] Die DE 35 38 308 C2 zeigt eine Vorrichtung zum Aufziehen eines Gummituches auf einen
Gummizylinder einer Rollenrotationsdruckmaschine. Dabei ist das Gummituch mit einer
formstabilen Trägerplatte zu einer Gummitucheinheit verbunden. An einem nachlaufenden
Ende der Gummitucheinheit ragt ein abgekanteter Schenkel der Trägerplatte über das
Gummituch hinaus, während an einem vorlaufenden Ende ein abgekanteter Schenkel mit
dem Gummituch beschichtet ist. Diese beiden Enden der Gummitucheinheit sind in einen
Schlitz des Gummizylinders derart einführbar, daß das nachlaufende Ende des Gummituches
mit seiner Kante gegen die abgebogene Kante des vorlaufenden Endes der Gummitucheinheit
annähernd zum Anliegen kommt.
[0004] In der DE-PS 19 60 635 ist eine Anordnung zum Befestigen von biegsamen Druckplatten
auf einem Plattenzylinder dargestellt. Die hier beschriebene Haltevorrichtung besteht
aus mindestens einem axial verlaufenden, in eine Mantelfläche des Plattenzylinders
eingebrachten Schlitz. Von diesem Schlitz werden abgekantete Plattenenden aufgenommen.
[0005] Nachteilig an diesen Vorrichtungen ist, daß zwischen den beiden Enden des Gummituches
bzw. der Platte ein schmaler Spalt verbleibt, der Schmutz aufnimmt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung für eine Vorrichtung zum
Befestigen von einer Platte, vorzugsweise einer Gummitucheinheit, in einem engen,
axial verlaufenden Schlitz eines Zylinders einer Rotationsdruckmaschine zu schaffen,
die weitestgehend verhindert, daß Schmutz und Druckfarbe in den schmalen Schlitz gelangt.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles
des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ein zwischen
zwei Enden eines Gummituches verbleibender Spalt weitgehend verschlossen wird und
trotzdem eine Befestigung von Gummituchplatten möglich ist.
Außerdem schützt das Füllstück der erfindungsgemäßen Einrichtung die freien Enden
des Gummituches auf der Trägerplatte vor unnötigen Verschleiß.
Zusätzlich werden die schon geringen, durch den schmalen Schlitz verringerten Schwingungen
infolge des Kanalschlages noch weiter reduziert.
Es können die Vorteile der plattenförmigen Gummitücher genutzt werden, ohne daß die
Nachteile der Gummituchhülsen in Kauf genommen werden müssen.
[0009] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben.
[0010] Es zeigen
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Einführstellung;
- Fig. 2
- einen schematischen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung in Klemmstellung.
[0011] Ein Zylinder, z. B. ein Gummizylinder 1, einer Rotationsdruckmaschine ist zur Aufnahme
von beispielsweise als Gummitucheinheiten 2 ausgebildeten Platten mit abgekanteten
Enden 3, 4 mit mindestens einem parallel zu seiner Drehachse verlaufenden, sich von
einer Mantelfläche 6 des Gummizylinders 1 in sein Inneres 7 erstreckenden, engen Schlitz
8 versehen.
[0012] Die Gummitucheinheit 2 mit einer Dicke d2, z. B. d2 = 2,2 mm, besteht aus einer weitgehend
formstabilen, biegsamen Trägerplatte 9, z. B. einer Metallplatte, mit einer Dicke
d9, z. B. d9 = 0,3 mm, und einem darauf befestigten, z. B. aufgeklebten oder aufvulkanisierten,
Gummituch 11 mit einer Dicke d11, z. B. d11 = 1,9 mm.
[0013] Das Gummituch 11 ist derart auf der Trägerplatte 9 befestigt, daß beide Schenkel
12, 13 der Trägerplatte 9 an den abgekanteten Enden 3, 4 der Gummitucheinheit 2 frei
vom Gummituch 11 sind und somit nur die beiden Schenkel 12, 13 der Trägerplatte 9
in den Schlitz 8 ragen.
Es ist aber möglich, auch diese Schenkel 12, 13 mit Gummituch 11 zu versehen.
[0014] Der Schlitz 8 ist im Querschnitt vorzugsweise rechteckig ausgebildet. Der Schlitz
8 weist an seinem Anfang 14 im Querschnitt eine Breite b8 auf und ist bezüglich einer
an der Mantelfläche 6 Im Bereich des Schlitzes 8 anliegenden Tangente 17 um einen
Neigungswinkel Alpha, z. B. Alpha = 45°, geneigt. Am Ende des Schlitzes 8 ist eine
parallel zu dem Schlitz 8 verlaufende Bohrung 18 in dem Gummizylinder 1 eingebracht.
Der Schlitz 8 tangiert die Bohrung 18 in Form einer Sehne, so daß die Bohrung 18 mit
dem Schlitz 8 in Verbindung steht. Im vorliegenden Beispiel befindet sich eine virtuelle
Fortsetzung einer Mantelfläche 19 der Bohrung 18 in einem Abstand a zu einer der Bohrung
18 abgewandten Seitenfläche 21 des Schlitzes 8, wobei der Abstand a geringfügig größer
ist als die Dicke d9 der Trägerplatte 9, z. B. a = 0,4 mm.
In dieser Bohrung 18 ist ein Schwenkhebel 22, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als eine Spindel 22 mit einem Radius r22, z. B. r22 = 15 mm, ausgeführt ist, schwenkbar
zentrisch gelagert. Diese Spindel 22 ist in axialer Richtung mit mehreren radial nach
außen wirkenden Druckstücken 23 versehen. Die Druckstücke 23 sind so in der Spindel
22 befestigt, daß deren Drucknocken 24 über eine Mantelfläche 26 der Spindel 22 hinaus
federnd wirken können. Im dargestellten Beispiel sind die Drucknocken 24 an ihrem
äußeren Ende mit einer Kugelkuppe versehen, aber es sind auch zylindersegmentförmige
Ausgestaltungen möglich, so daß sich für jeden Drucknocken 24 beispielsweise eine
linienförmige Berührzone ergibt. Von dem Bereich der Spindel 22 ausgehend, in dem
die Druckstücke 23 angeordnet sind, weist die Mantelfläche 26 der Spindel 22 über
einen Winkel Beta, z.B. Beta = 70°, bezogen auf eine Längsachse 27 der Spindel 22
eine Mantelfläche 28 mit reduziertem Radius r28, z. B. r28 = 14,0 mm, auf. Am Ende
dieser reduzierten Mantelfläche 28 ist ein axial verlaufender, sich radial von der
Mantelfläche 26 in ein Inneres der Spindel 22 erstreckender Schlitz 29 eingebracht.
In diesem Schlitz 29 ist ein Ende 31 eines biegeelastischen, aber drucksteifen blattförmigen
Schiebers 32 eingehängt, der im vorliegenden Beispiel als durchgehende Stahlblattfeder
ausgeführt ist. Das andere, nach außen weisende Ende 30 des Schiebers 32 ist mit einem
Füllstück 33 form- und/oder stoffschlüssig verbunden.
Der Schieber 32 kann aber auch kammartig ausgeführt sein, wobei das Füllstück 33 am
Kammrücken befestigt sein kann. Dieses Füllstück 33 besteht beispielsweise aus einem
elastischen, dem Gummituch 11 ähnlichen Material, das direkt an das Ende 30 des Schiebers
32 anvulkanisiert ist und erstreckt sich axial entlang der Länge des Schlitzes 8 bzw.
vorzugsweise über die gesamte Breite der Gummitucheinheit 2. Dieses Füllstück 33 kann
aber auch aus dem gleichen Material wie der Schieber 32 bestehen und direkt an diesen
angeformt sein. Es ist aber auch möglich den Schieber 32 federnd auszubilden, in dem
beispielsweise das Ende 30 aus elastischem Material besteht. Unterhalb dieses Füllstückes
33 ist der Schieber 32 an seiner dem nachlaufenden Ende 4 zugewandten Seitenfläche
34 mit mindestens einem Widerhaken 36 versehen. In axialer Richtung können aber auch
mehrere Widerhaken 36 angeordnet sein, die in entsprechende, auf die Widerhaken 36
angepaßte Aussparungen 37 im Schenkel 13 des nachlaufenden Endes 4 eingreifen. In
der Mitte des Schiebers 32 weist dieser einen Absatz 38 auf, der beispielsweise durch
eine Reduzierung einer Dicke d38, z. B. d38 = 0,9 mm, auf eine Dicke d32, z. B. d32
= 0,5 mm, des Schiebers 32 erreicht wird. Dieser Schieber 32 paßt sich im eingebauten
Zustand der Form der Spindel 22 an und erstreckt sich über eine Länge l32, z. B. l32
= 40 mm.
[0015] Die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist folgendermaßen:
In einer Einführstellung (Fig. 1) der Spindel 22 ragt der im Schlitz 8 befindliche
Schieber 32 mit dem Füllstück 33 über die Mantelfläche 6 des Gummizylinders 1 hinaus.
Hierbei beträgt die Breite b8 des Schlitzes 8 annähernd (d. h. nur geringfügig mehr)
die Summe aus der doppelte Dicke d9 der Trägerplatte 9 und der Dicke d32 des Schiebers
32, z. B. b8 = 1,3 mm. Die abgekanteten Enden 3, 4 der Gummitucheinheit 2 sind auf
den Neigungswinkel Alpha des Schlitzes 8 angepaßt.
In dieser Einführstellung werden die beiden abgekanteten Schenkel 12, 13 der Trägerplatte
9 der Enden 3, 4 der Gummitucheinheit 2 zu beiden Seiten des Schiebers 32 in den Schlitz
8 geführt, so daß der Schieber 32 zwischen den beiden innenliegenden Seitenflächen
39, 41 der Schenkel 12, 13 liegt.
Dazu wird nach Einhängen des vorlaufenden Endes 3 der Schenkel 13 des nachlaufenden
Endes 4 soweit in den Schlitz 8 geschoben bis die Widerhaken 36 des Schiebers 32 in
die Aussparungen 37 des Schenkels 13 eingreifen.
Bei eingeführter Gummitucheinheit 2 liegen die kein Gummituch 11 aufweisenden Schenkel
12, 13 der Trägerplatte 9 der Gummitucheinheit 2 mit ihren aufeinander zuweisenden
Seitenflächen 34, 36 direkt am Schieber 32 an. Das Gummituch 11 reicht sowohl beim
vorlaufenden Ende 3 als auch beim nachlaufenden Ende 4 bis zu dem die Mantelfläche
6 des Gummizylinders 1 unterbrechenden Schlitz 8, d. h. das Gummituch 11 endet auf
der Trägerplatte 9 jeweils im Bereich einer Abkantung 42, 43 der Schenkel 12, 13.
Somit bilden gegenüberliegende Enden 44, 46 des Gummituches 11 einen schmalen Spalt
47 mit einer Breite b47, z. B. b47 = 1 mm.
Zum Klemmen der Enden 3, 4 der Gummitucheinheit 2 wird die Spindel 22 entgegen dem
Uhrzeigersinn soweit gedreht, bis die Druckstücke 23 annähernd lotrecht gerichtet
bezüglich der Schenkel 12, 13 der Trägerplatte 9 stehen. Die Drucknocken 24 der Druckstücke
23 werden mittels sich an der Spindel 22 abstützender Federkraft gegen die Schenkel
12, 13 der Trägerplatte 9 gepreßt.
Gleichzeitig wird der Schieber 32 mit dem daran befestigten Füllstück 33 und der an
den Widerhaken 36 befestigte Schenkel 13 des nachlaufenden Endes 4 in den Schlitz
8 zurückgezogen bis das Füllstück 33 den verbleibenden Spalt 47 der gegenüberliegenden
Enden 44, 46 des Gummituches 11 ausfüllt. In dieser Position sind die Schenkel 12,
13 der Trägerplatte 9 und der Schieber 32 im Schlitz 8 des Gummizylinders 1 zwischen
der Seitenfläche 21 des Schlitzes 8 und den Drucknocken 24 eingeklemmt (Fig. 2), womit
die Enden 3, 4 der Gummitucheinheit 2 sicher auf dem Gummizylinder 1 befestigt sind.
Hierbei sind Federkraft und Federweg derart bemessen, daß eine sichere Klemmung erfolgt.
Durch das Drehen der Spindel 22 entgegen dem Uhrzeigersinn, d. h. mit den wirkenden
Drucknocken 24 in Richtung Inneres 7 des Gummizylinders 1, erfolgt mittels einer nach
innen wirkenden Zugkraft ein Straffen der Enden 3, 4. In dieser Klemmstellung wird
die Spindel 22 arretiert.
Zum Entfernen der Gummitucheinheit 2 wird die Spindel 22 im Uhrzeigersinn gedreht,
worauf die Druckstücke 23 die Schenkel 12, 13 und den Schieber 32 freigeben. Dabei
bewegt der Schieber 32 das Füllstück 33 über die Mantelfläche 6 des Gummizylinders
1 hinaus und eine von dem Absatz 38 des Schiebers 32 gebildete Stützfläche 49 drückt
gegen eine Stirnfläche 48 des Schenkels 13 des nachlaufenden Endes 4. Dadurch wird
der Schenkel 13 aus dem Schlitz 8 geschoben. Die Druckstücke 23 werden in die Bohrung
18 geführt, in der sich die Druckstücke 23 an der Mantelfläche 19 der Bohrung 18 abstützen.
Die Enden 3, 4 der Gummitucheinheit 2 werden nun vollständig aus dem Schlitz 8 entnommen.
[0016] Anstelle der mit einer auf die Drucknocken 24 wirkenden Druckfeder versehenen Druckstücke
23 können auch beispielsweise in Umfangsrichtung angeordnete, vorgespannte Blattfedern,
die über die Mantelfläche 26 der Spindel 22 hinausragen, angeordnet sein.
Teileliste
[0017]
- 1
- Gummizylinder
- 2
- Gummitucheinheit
- 3
- Ende, vorlaufendes (2)
- 4
- Ende, nachlaufendes (2)
- 5
- -
- 6
- Mantelfläche (1)
- 7
- Inneres (1)
- 8
- Schlitz (1)
- 9
- Trägerplatte
- 10
- -
- 11
- Gummituch
- 12
- Schenkel (3)
- 13
- Schenkel (4)
- 14
- Anfang (8)
- 15
- -
- 16
- -
- 17
- Tangente
- 18
- Bohrung (1)
- 19
- Mantelfläche (18)
- 20
- -
- 21
- Seitenfläche (8)
- 22
- Spindel
- 23
- Druckstück
- 24
- Drucknocken
- 25
- -
- 26
- Mantelfläche (22)
- 27
- Längsachse (22)
- 28
- Mantelfläche (22), reduziert
- 29
- Schlitz (22)
- 30
- Ende (32)
- 31
- Ende (32)
- 32
- Schieber
- 33
- Füllstück
- 34
- Seitenfläche (32)
- 35
- -
- 36
- Widerhaken
- 37
- Aussparung (13)
- 38
- Absatz (32)
- 39
- Seitenfläche (12)
- 40
- -
- 41
- Seitenfläche (13)
- 42
- Abkantung
- 43
- Abkantung
- 44
- Ende (11)
- 45
- -
- 46
- Ende (11)
- 47
- Spalt
- 48
- Stirnfläche (13)
- 49
- Stützfläche (38)
- a
- Abstand zwischen Mantelfläche (19) und Seitenfläche (21)
- b8
- Breite des Schlitzes (8)
- b47
- Breite des Spaltes (47)
- d2
- Dicke der Gummitucheinheit (2)
- d9
- Dicke der Trägerplatte (9)
- d11
- Dicke des Gummituches (11)
- d32
- Dicke des Schiebers (32)
- d38
- Dicke des Absatzes (38)
- l32
- Länge des Schiebers (32)
- r22
- Radius der Spindel (22)
- r28
- Radius, reduziert
- Alpha
- Neigungswinkel
- Beta
- Winkel
1. Einrichtung für eine schlitzförmige Haltevorrichtung zum Befestigen von Platten, vorzugsweise
Gummitucheinheiten (2), in einem engen, axial verlaufenden Schlitz (8) eines Zylinders
(1) einer Rotationsdruckmaschine, wobei zwei abgekantete Enden (3; 4) der Platte in
den Schlitz (8) eingeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schlitz (8) ein
bewegbarer Schieber (32), dessen äußeres Ende (30) ein Füllstück (33) aufweist, angeordnet
ist, daß in einer Einführstellung das Ende (30) des Schiebers (32) zusammen mit dem
Füllstück (33) aus einer Mantelfläche (6) des Zylinders (1) herausragt und daß in
einer Klemmstellung das Füllstück (33) einen von den zwei Enden (3; 4) der Platte
oder Gummitucheinheit (2) gebildeten Spalt (42) verschließend angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Klemmstellung innenliegenden
Seitenflächen (39; 41) von Schenkeln (12; 13) der abgekanteten Enden (3; 4) direkt
an dem Schieber (32) anliegen und daß diese Schenkel (12; 13) und der Schieber (32)
mittels der Haltevorrichtung (22; 24) gemeinsam gegen eine Seitenfläche (21) des Schlitzes
(8) preßbar angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Haltevorrichtung
(22; 24) eine sich axial erstreckende, um ihre Längsachse (27) schwenkbare Spindel
(22) vorgesehen ist, daß an der Spindel (22) mehrere radial wirkende, jeweils gefederte,
in axialer Richtung nebeneinander angeordnete Drucknocken (24) angeordnet sind, daß
deren Federkraft und Federweg derart bemessen sind, so daß die beiden aneinanderliegenden
Schenkel (12; 13) der Platte und der Schieber (32) zwischen einer Seitenfläche (21)
des Schlitzes (8) und den Drucknocken (24) sicher klemmbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte als Gummitucheinheit
(2) ausgeführt ist, und die Gummitucheinheit (2) aus einer mit einem Gummituch (11)
versehenen Trägerplatte (9) besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (32) aus einem
biegeelastischen und drucksteifen Material besteht und gemeinsam mit der Haltevorrichtung
(22, 24) bewegbar angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (33) aus einem
dem Gummituch (11) ähnlichen Material besteht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (33) sich axial
über eine gesamte Breite der Platte bzw. der Gummitucheinheit (2) erstreckt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (33) und der
Schieber (32) aus Federstahl bestehen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (32) an einer
Seitenfläche (34) mindestens einen Widerhaken (36) aufweist und daß dieser Widerhaken
(36) mit in einen Schenkel (13) eines Endes (4) befindlichen Aussparungen (37) zum
Einziehen der Platte zusammenwirkend angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (32) an einer
Seitenfläche (34) mit einem Absatz (38) versehen ist und daß eine Stützfläche (49)
dieses Absatzes (38) mit einer Stirnfläche (48) eines Schenkels (13) eines Endes (4)
zum Entfernen der Platte zusammenwirkend angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (32) in seiner
Längsrichtung federnd ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schenkel
(12; 13) der abgekanteten Enden (3; 4) der Gummitucheinheit (2) kein Gummituch (11)
aufweisen.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
Schenkel (12; 13) eines abgekanteten Endes (3; 4) der Gummitucheinheit (2) mit Gummituch
(11) versehen ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine Breite
(b8) des Schlitzes (8) annähernd eine Summe aus einer doppelten Dicke (d9) der Trägerplatte
(9) und einer Dicke (d32) des Schiebers (32) beträgt.