[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schwebenden Führen von Bogen oder Bahnen
in Verarbeitungsmaschinen, insbesondere Rotationsdruckmaschinen, gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1.
[0002] Die DE-PS 19 07 083 beschreibt einen Blaskasten mit mehreren verteilt angeordneten
Blasöffnungen, die jeweils eine in den Blaskasten hinein abgesenkte schräge Leitfläche
aufweisen. Allerdings weisen dort die Düsen eine Zunge auf, und die radialen Ränder
der Leitfläche schließen einen Winkel zwischen 120° und 180° ein. Hiermit wird ein
breitgefächerter Strahl, kein gerichteter Strahl, mit flächiger Wirkung erzeugt. Auch
sind alle Blasdüsen in gleicher Richtung angeordnet. Dadurch kann nur in einer Richtung
eine kaum straffende Kraft erzeugt werden, aber gerade bei dünnen Bogen ist dies nachteilig,
da diese dadurch leicht zum Flattern neigen.
[0003] Die DE-PS 28 02 610 zeigt Düsen, deren Seitenflächen der schrägen Leitflächen parallel
verlaufen und mit abgesenkter Zunge versehen sind. Diese Düsen sind eng nebeneinander
an Blaskästen angeordnet. Es wird eine Führungsstrecke beschrieben, die aus mehreren
Blaskästen besteht die oberhalb und unterhalb von zu führenden Bogen angeordnet sind.
Es ergibt sich keine geschlossene Führungsfläche. Durch entstehende Zwischenräume
zwischen den einzelnen Blaskästen fließt Luft ab, so daß kein gleichmäßiges Luftpolster
entsteht und die Bogen wellenförmig entlang der Führungsstrecke geführt werden. Nachteilig
ist an den beschriebenen Düsen, daß die austretenden Luftstrahlen nicht divergieren
und so eine große Anzahl von Düsen zum Aufbau eines homogenen Luftpolsters nötig ist.
[0004] Aus der DE 89 15 626 U1 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung zum schwebenden Führen
von Bogen oder Bahnen in Verarbeitungsmaschinen bekannt. Dabei verlaufen Blasstrahlen
in der Mitte der Vorrichtung annähernd parallel zur Förderrichtung und in den daran
angrenzenden Bereichen stufenweise von der Förderrichtung weg.
Nachteilig ist an dieser Vorrichtung, daß Blasstrahlen dieser Vorrichtung insbeondere
dünne Bogen zum Flattern anregen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der Bogen
oder Bahnen berührungslos und in Richtung freier Kanten gestrafft durch eine Verarbeitungsmaschine,
vorzugsweise Rotationsdruckmaschine, geführt werden ohne daß dabei zu einer Wellenbildung
neigende, d.h. Flattern erzeugende Blasstrahlen entstehen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des kennzeichnenden
Teils des Patentanspruches 1 gelöst.
[0007] Durch erfindungsgemäße Düsen und deren Anordnung wird erreicht, daß ein besonders
gleichmäßiges Luftpolster über eine gesamte Führungsfläche gebildet wird. Mittels
diesem Luftpolster wird ein Bogen oder eine Bahn durch den Effekt des aerodynamischen
Paradoxons gleichzeitig getragen und angesaugt. Trotz dieses gleichmäßigen Luftpolsters,
bei dem Saug- und Druckkräfte im Gleichgewicht stehen, üben gerichtete, leicht divergierende
Strahlen der Düsen Kräfte zum Straffen in definierte Richtungen aus. Diese Kräfte
sind in vorteilhafter Weise auf freie Kanten des Bogens gerichtet.
Als besonders geeignet zeigte sich eine Teilung der Führungsfläche in 3 Zonen über
die Breite (Stabilisierungszone, rechte und linke Straffzone):
Durch die an eine Symmetrieachse symmetrisch liegende Stabilisierungszone, wird in
diesem Bereich ein gleichmäßiges Luftpolster erreicht, was gleichzeitig eine Straffwirkung
entgegen der Förderrichtung F auf den Bogen ausübt und der, durch die in Straffzonen
erzeugten Injektorwirkung, (d. h. Luft wird aus der Stabilisierungszone abgeführt),
entgegenwirkt.
Beidseitig der Stabilisierungszone schließen sich Straffzonen an, in denen die Düsen
mit einer Förderrichtung F von der Symmetrieachse wegweisend jeweils einen Winkel
von 120° bis 160° bzw. - 120° bis - 150° einschließen. In den Straffzonen wird eine
Straffwirkung in Richtung der nachlaufenden Kanten der Bogen erzeugt und gleichzeitig
die Luft sowohl aus der Stabilisierungs- als auch aus der Straffzone abgeführt. Somit
kann über die Förderrichtung F gesehen, die Höhe des Luftpolsters nicht anwachsen.
In einer insbesondere für dünne, labile Bogen, die stark zum Flattern neigen, geeigneten
Anordnung sind die Düsen derart gerichtet, daß jeder Blasstrahl durch einen zweiten,
zum ersten annähernd rechtwinklig blasenden Luftstrahl unterbrochen wird, so daß keine
Wellenbildung durch einen durchgehenden Strahl hervorgerufen wird, d. h. der Blasstrahl
jeder Düse breitet sich nur über eine kurze Distanz geradlinig aus. Durch zwei vorherrschende,
im wesentlichen senkrecht aufeinander stehenden Blasrichtungen wird Flattern, d. h.
Wellenbildung, die sich in Blasrichtung bewegt, unterdrückt.
Dabei zeigen trotzdem die Resultierenden der Blasrichtungen der Düsen in Richtung
nachlaufende Kanten, um den gewünschten Straffeffekt zu erzielen.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben.
[0009] Es zeigen
- Fig. 1
- einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung im Bereich einer Düse, in Längsrichtung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht des in Fig. 1 dargestellten Ausschnittes,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung im Bereich einer Düse in Querrichtung,
- Fig. 4
- eine Draufsicht über die gesamte Breite der erfindungsgemäße Vorrichtung in einem
ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 5
- eine Draufsicht entsprechend Fig. 4 eines zweiten Ausführungsbeispiels.
[0010] Eine in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verwendete Düse 1 wird anhand Fig. 1 bis
3 näher erläutert: Die Düse 1 ist in eine geschlossene Führungsfläche 2 eines Blaskastens
5, die sich entlang einer Förderstrecke eines Bogens 3 erstreckt, eingebracht. So
wird z. B. mittels eines Tiefziehwerkzeuges ein geradliniger Schnitt der Breite B
und gleichzeitig eine Leitfläche 4, die um Winkel Alpha 2° bis 6° in den Blaskasten
5 hinein abgesenkt ist, hergestellt.
[0011] Die so hergestellte Düse 1 hat eine Blasöffnung 6 mit einer Luftaustrittsquerschnittsfläche
A, die sich aus der Höhe h und der Breite b ergibt. Breite b und Höhe h stehen im
Verhältnis b/h = 5 bis 10 und die Breite b kann 5 bis 20 mm betragen. Von der Blasöffnung
6 ausgehend wird die Strömung eines gasförmigen Mediums z. B. Luft entlang der Leitfläche
4 geführt. Diese Leitfläche 4 wird von der Blasöffnung 6, zwei in einem Öffnungswinkel
Beta von 20° bis 50° - bezogen auf die Linie Schnittes 6 - divergierenden Rändern
7, 8 und einem kreisbogenförmigen, der Blasöffnung b gegenüber liegenden Übergang
9 von der Leitfläche 4 zur Führungfläche 2, mit dem Radius R (R/b = 1 bis 3) begrenzt.
Die divergierenden Ränder 7, 8 bilden geschlossene Seitenflächen zwischen der Führungsfläche
2 und der gegen die Führungsfläche 2 abgesenkten Leitfläche 4. Hierdurch ergibt sich
als Düse 1 eine Flachstrahldüse mit gerichteten, leicht divergierenden Strahl. Diese
Düse 1 wird mit einem Druck von 100 bis 500 PA beaufschlagt. Als gasförmiges Medium
wird im vorliegenden Beispiel Luft oder mit Lösemittel bzw. Wasser angereicherte Luft
verwendet.
[0012] In Fig. 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eine Anordnung einer Vielzahl der oben
beschriebene Düsen 1 über die Breite und Länge der Führungsfläche 2 einer Bogenleiteinrichtung
dargestellt. Die Düsen 1 sind bezüglich einer in Förderrichtung F verlaufenden Svmmetrieachse
14 symmetrisch mit einer Teilung t angeordnet. Zwei aufeinander folgende, über die
Breite der Führungsfläche 2 erstreckende Düsenreihen 11, 12 sind um eine halbe Teilung
t bezüglich einer Symmetrieachse 13, die entlang der Förderrichtung F verläuft, versetzt.
Die Teilung t ergibt sich in Abhängigkeit des Öffnungswinkels Beta, der eine Breite
BL des Luftstrahls im Abstand der Teilung t von der Blasöffnung bestimmt. Das Verhältnis
der Teilung t zu einer Breite BL des Luftstrahls im Abstand der Teilung t von der
Blasöffnung beträgt vorzugsweise t/BL ca. 1 - 2. Die Gesamtfläche der Blasöffnungen
6 beträgt 0,1% bis 1% der Fläche der Führungsfläche 2.
Die Führungsfläche 2 ist durch die Anordnung der Düsen 1 über die Breite in drei Zonen
14, 16, 17 unterteilt. Eine Stabilisierungszone 14 liegt symmetrisch zu beiden Seiten
der Symmetrieachse 14, daran schließt sich jeweils eine Straffzone 16, 17 an.
In der Stabilisierungszone 14 sind die Düsen 1 entgegen der Förderrichtung F ausgerichtet,
während in den beiden Straffzonen 16, 17 die Düsen 1 mit der Förderrichtung F von
der Symmetrieachse 13 wegweisend einen Winkel Gamma von 120° - 150° einschließen,
im vorliegenden Beispiel 135°. Die Blasrichtung zeigt hier annähernd auf nachlaufende
Kanten 18, 19 eines Bogens 3.
Sich ergebende Resultierende R1, R2, R3 der Blasrichtung der Düsen 1 zeigen somit
in der Stabilisierungszone 14 entgegen der Förderrichtung F und in den beiden Straffzonen
16, 17 annähernd auf die nachlaufenden Kanten 18, 19 des Bogens 3.
[0013] Auch im in Fig. 5 dargestellten, zweiten Ausführungsbeispiel sind Stabilisierungszone
14 und Straffzonen 16, 17 vorhanden, wobei die Düsenreihen 11, 12 in den beiden Straffzonen
16, 17 nicht um eine halbe Teilung t versetzt sind.
Die Stabilisierungszone 14 wird hier durch eine auf der Symmetrieachse 13 verlaufenden
Düsenreihe 21 gebildet, zu deren Seiten unter einen Winkel von 45° abwechselnd zur
Symmetrieachse 13 hin- und wegblasende, aber entgegen der Förderrichtung F blasende
Düsenreihen 22, 23 eingebracht sind. In den Straffzonen 16, 17 schließen die Düsen
1 mit der Förderrichtung F einen Winkel Gamma wechselnd von 100° - 120° bzw. 160°
- 170° von der Symmetrieachse 13 wegweisend ein.
[0014] Beiden Düsenanordnungen (Fig. 4 und Fig. 5) ist gemeinsam, daß das Verhältnis von
Teilung t zur Breite BL des Luftstrahls in Abhängigkeit vom Öffnungswinkel Beta, t/BL
= 1 - 2 beträgt. Die Resultierenden R1 der Blasrichtungen der Stabilisierungszonen
14 verlaufen parallel entgegen der Förderrichtung F, während in den Straffzonen 16,
17 die Resultierenden R2, R3 mit der Förderrichtung F einen Winkel von 135° von der
Symmetrieachse 14 wegweisend einschließen.
[0015] Bei den Düsenanordungen beider Beispiele wird erreicht, daß jeder Düse 1 eine nachfolgende
Düse 1 zugeordnet ist, die in den Rückraum der vorlaufenden Düse 1 bläst.
Durch die Düsenanordnung entsprechend Fig. 5 kann in den Straffzonen 16, 17 keine
durchgehende geradlinige Strömung entstehen, da jeder Düse 1 eine zweite, zur ersten
annähernd senkrecht blasenden Düse 1 zugeordnet ist, die den Blasstrahl der ersten
Düse 1 seitlich ablenkt.
Die Breite der Stabilisierungszone 11 ist in vorteilhafter Weise kleiner als das kleinste
Format der zu führenden Bogen 3, während die Breite der geschlossenen Führungsfläche
2 größer als das größte Format der zu führenden Bogen sein sollte.
[0016] Im vorliegenden Beispiel beträgt die maximale Formatbreite des Bogens 3 ca. 1000,
mm die minimale Formatbreite des Bogens 3 ca. 500 mm und die Breite der Führungsfläche
2 ca. 1100 mm. Die Länge der Führungsfläche 2 erstreckt sich entlang der Bogenförderstrecke
beispielsweise zwischen zwei Druckwerke bzw. einem Druckwerk und einer Auslage einer
Rotationsdruckmaschine.
Teileliste
[0017]
- 1
- Düse
- 2
- Führungsfläche, geschlossen
- 3
- Bogen
- 4
- Leitfläche
- 5
- Blaskasten
- 6
- Blasöffnung
- 7
- Rand
- 8
- Rand
- 9
- Übergang, kreisbogenförmig
- 10
- -
- 11
- Düsenreihe
- 12
- Düsenreihe
- 13
- Symmetrieachse
- 14
- Stabilisierungszone
- 15
- -
- 16
- Straffzone
- 17
- Straffzone
- 18
- Kante, nachlaufende
- 19
- Kante, nachlaufende
- 20
- -
- 21
- Düsenreihe
- 22
- Düsenreihe
- 23
- Düsenreihe
- A
- Luftaustrittsquerschnittsfläche
- BL
- Breite des Luftstrahles
- F
- Förderrichtung
- R
- Radius der Leitfläche (9)
- R1
- Resultierende der Blasrichtung (14)
- R2
- Resultierende der Blasrichtung (17)
- R3
- Resultierende der Blasrichtung (16)
- b
- Breite der Blasöffnung 6
- h
- Höhe der Blasöffnung 6
- t
- Teilung der Düsen 1
- Alpha
- Winkel, um den die Leitfläche 4 in die Führungsfläche 2 abgesenkt ist
- Beta
- Öffnungswinkel der Leitfläche 4
- Gamma
- Winkel, den die Blasrichtung der Düsen 1 mit der Förderrichtung F einschließt
1. Vorrichtung zum schwebenden Führen von Bogen (3) oder Bahnen in Verarbeitungsmaschinen,
insbesondere Rotationsdruckmaschinen, mit einer vielzahl in einer ansonsten geschlossenen,
den Bogen oder Bahnen zugewandten Führungsfläche eingearbeiteten Düsen, wobei eine
Anordnung der Düsen die Führungsfläche (2) über eine Breite in mindestens drei Zonen,
einer symmetrisch zu einer Symmetrieachse liegenden Stabilisierungszone und zwei sich
an die Stabilisierungszone anschließenden, die Führungsfläche begrenzenden Straffzonen
unterteilt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Straffzonen (16; 17) die Düsen (1)
fit einer Förderrichtung (F) abwechselnd einen Winkel (Gamma) von annähernd 100° bis
120° bzw. 160° bis 170° einschließend angeordnet sind und daß die Düsen (1) in den
Straffzonen (16; 17) gegen die Förderrichtung (F) blasend und von der Symmetrieachse
(13) wegblasend angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stabilisierungszone
(14) abwechselnd Düsenreihen (22) zu der Symmetrieachse (13) blasend und Düsenreihen
(23) von der Symmetrieachse (13) wegblasend angeordnet sind, wobei eine Resultierende
(R1) von Blasrichtungen der Düsen (1) annähernd parallel, entgegengesetzt zur Förderrichtung
(F) verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (1) in der Stabilisierungszone
(14) abwechselnd unter einem Winkel (Gamma) von annähernd 45° zur Symmetrieachse (13)
hin- und wegblasend angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasöffungen
(6) der Düsen (1) jeweils eine geradlinige Luftaustrittsquerschnittsfläche (A) der
Breite (b) und Höhe (h) aufweisen, daß an die Blasöffnung (6) eine divergierende,
schräg abgesenkte Leitfläche (4) anschließt, die von radialen Rändern (7; 8) und einem
kreisförmigen Übergang (9) begrenzt wird, daß die beiden radialen Ränder (7; 8) einen
Öffnungswinkel (Beta) zwischen 20° und 50° einschließen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Düse (1)
eine nachlaufende Düse (1) zugeordnet ist, die in einen Rückraum der vorlaufenden
Düse (1) bläst.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gesamtfläche
der Blasöffnungen (6) 0,1% bis 1% der Fläche der Führungsfläche (2) beträgt.
1. Device for the suspended guidance of sheets (3) or webs in processing machines, especially
rotary printing machines, having a multiplicity of nozzles incorporated in an otherwise
closed guide surface facing the sheets or webs, an arrangement of the nozzles dividing
the guide surface (2) over a width into at least three zones, a stabilising zone located
symmetrically with respect to an axis of symmetry and two tensioning zones adjoining
the stabilising zone and delimiting the guide surface, characterised in that, in the
tensioning zones (16; 17), the nozzles (1) are arranged to enclose with a conveying
direction (F) alternately an angle (gamma) of approximately 100° to 120° and 160°
to 170°, and in that the nozzles (1) in the tensioning zones (16; 17) are arranged
to blow counter to the conveying direction (F) and to blow away from the axis of symmetry
(13).
2. Device according to Claim 1, characterised in that, in the stabilising zone (14),
alternately nozzle rows (22) are arranged to blow towards the axis of symmetry (13)
and nozzle rows (23) are arranged to blow away from the axis of symmetry (13), a resultant
(R1) of blowing directions of the nozzles (1) running approximately parallel and opposite
to the conveying direction (F).
3. Device according to Claim 2, characterised in that the nozzles (1) in the stabilising
zone (14) are arranged alternately to blow towards and away from the axis of symmetry
(13) at an angle (gamma) of approximately 45° thereto.
4. Device according to Claims 1 to 3, characterised in that the blowing openings (6)
of the nozzles (1) each have a rectilinear air outlet cross-sectional area (A) of
width (b) and height (h), in that the blowing opening (6) is adjoined by a divergent,
obliquely lowered directing surface (4) delimited by radial edges (7; 6) and a circular
transition (9), in that the two radial edges (7; 8) enclose an opening angle (beta)
of between 20° and 50°.
5. Device according to Claims 1 to 4, characterised in that each nozzle (1) is assigned
a following nozzle (1) which blows into a rear space of the preceding nozzle (1).
6. Device according to Claims 1 to 5, characterized in that an entire area of the blowing
openings (6) amounts to 0.1% to 1% of the area of the guide surface (2).
1. Dispositif de guidage en suspension de feuilles (3) ou de bandes dans des machines
de façonnage, en particulier des machines à imprimer rotatives, comprenant une pluralité
de buses réalisées dans une surface de guidage par ailleurs fermée et orientées vers
les feuilles ou les bandes, l'agencement de buses divisant la surface de guidage (2)
dans sa largeur en au moins trois zones, une zone de stabilisation symétrique à un
axe de symétrie et deux zones de tension qui sont contiguës à la zone de stabilisation
et qui délimitent la surface de guidage, caractérisé en ce que, dans les zones de
tension (16 ; 17), les buses (1) forment, avec la direction de défilement (F), alternativement
un angle (γ) d'environ 100° à 120° ou 160° à 170°, et en ce que les buses (1) dans
les zones de tension (16 ; 17) sont disposées de façon à souffler à l'opposé de la
direction de défilement (F) et en s'écartant de l'axe de symétrie (13).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que, dans la zone de stabilisation
(14), il est prévu alternativement des rangées de buses (22) soufflant vers l'axe
de symétrie (13) et des rangées de buses (23) soufflant à l'opposé de l'axe de symétrie
(13), la résultante (R1) des directions de soufflage des buses (1) s'étendant sensiblement
parallèlement à la direction de défilement (F) et à l'opposé de celle-ci.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les buses (1) dans la zone
de stabilisation (14) sont orientées selon un angle (γ) d'environ 45° par rapport
à l'axe de symétrie (13), alternativement en direction et à l'opposé de celui-ci.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les orifices de soufflage
(6) des buses (1) présentent une section de sortie d'air rectiligne (A) de largeur
(b) et de hauteur (h), en ce qu'une surface d'orientation (4) divergente, en creux
et oblique prolonge l'orifice de soufflage (6) et est limitée par des bords radiaux
(7 ; 8) et par une portion de transition (9) en arc de cercle, et en ce que les deux
bords radiaux (7 ; 8) forment un angle d'ouverture (β) compris entre 20° et 50°.
5. Dispositif selon les revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'à chaque buse (1)
est associée une buse postérieure (1) qui souffle dans la zone arrière de la buse
antérieure (1).
6. Dispositif selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la superficie totale
des orifices de soufflage (6) est comprise entre 0,1 % et 1 % de la superficie de
la surface de guidage (2).