| (19) |
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(11) |
EP 0 749 604 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.10.2003 Patentblatt 2003/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.01.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G06F 17/60 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/005 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9501/9009 (13.07.1995 Gazette 1995/30) |
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| (54) |
KOMMUNIKATIONSVERFAHREN
COMMUNICATION PROCESS
PROCEDE DE COMMUNICATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
04.01.1994 CH 794
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1996 Patentblatt 1996/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Piehler, Franz |
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5734 Reinach (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Piehler, Franz
5734 Reinach (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/12494 US-A- 5 084 769
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US-A- 4 907 274
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 17, no. 109 (P-1497) 5. März 1993 & JP,A,04 297 930
(OMRON CORP) 21. Oktober 1992
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 17, no. 319 (E-1383) 17. Juni 1993 & JP,A,05 030 577
(HITACHI PLANT ENG & CONSTR CO LTD) 5. Februar 1993
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 517 (E-1284) 23. Oktober 1993 & JP,A,04 192
758 (ENU TEI TEI DEETA TSUUSHIN KK) 10. Juli 1992
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 17, no. 642 (E-1466) 29. November 1993 & JP,A,05 207
213 (MATSUSHITA GRAPHIC COMMUN SYST INC) 13. August 1993
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein automatisches Verfahren zum formulargesteuerten Austausch
von Information zwischen Teilnehmerstationen sowie eine Einrichtung zur Durchführung
dieses Verfahrens.
[0002] Die Kommunikation über Terminals der heutigen Fernmeldekultur wie Telefongeräte,
Telefaxgeräte, Modems und Fernmeldecomputer ist untrennbar mit der modernen Geschäftswelt
in Unternehmen und Organisationen aller Branchen verbunden und zeichnet sich durch
eine prompte Informationsübermittlung aus. Fernmeldeteilnehmer auch weit entfernter
Gebiete und auch aus verschiedenen Kontinenten können auf diese Weise miteinander
reden, sie können sich Briefe senden und digitale Datensätze übermitteln.
[0003] Diese Verfügbarkeit der Kommunikation ist bis jetzt jedoch nur zu einem geringen
Teil in internen Arbeitsroutinen von Unternehmen und Organisationen automatisiert.
Beispielsweise telefonieren Mitarbeiter miteinander, die Information wird in der Regel
handschriftlich als Notizen niedergelegt oder von Hand in einen Computer eingegeben,
wo sie speicherbar und später weiterverarbeitbar ist. Auch die Ausdrucke von Telefaxgeräten
werden gewöhnlicherweise nach Erhalt in Akten oder Ordnern gespeichert, um dann später
weiterverarbeitet zu werden. Diese "spätere Weiterverarbeitung" bedeutet eine zeitund
kostenträchtige Verzögerung. Sie ist für spezifische Arbeitsabläufe in den seltensten
Fällen notwendig, sie ist eine Folge der heutigen, erst teilautomatisierten arbeitsteiligen
Welt. Das Umformulieren der Information durch telefonierende Mitarbeiter äußert sich
beispielsweise so, daß dann später andere Personen mit diesen Notizen Formulare ausfüllen.
All diese Handlungen stellen nebst Doppelspurigkeiten auch untergeordnete Arbeitsabläufe
dar, denen eine eigentliche, zielgerichtete Produktivität fehlt.
[0004] Solche Arbeitsroutinen bieten ein beträchtliches Potential der Beschleunigung, Rationalisierung
und durch Umgehung menschlichen Mitwirkens, auch der Irrtumsvermeidung. Beispielsweise
lassen sich Telefongespräche auf Anrufbeantworter aufnehmen, Telefaxausdrucke lassen
sich mit Scannern einlesen oder werden direkt digitalisiert. Aber trotzdem muß diese
Information immer noch nachbehandelt, korrigiert und überprüft werden. Die Technik
bleibt auch bei den Arbeitsroutinen auf den Menschen zugeschnitten. So gibt es immer
intelligentere und leistungsstärkere Geräte, beispielsweise bei der optischen Texterkennung,
wo Handschriften automatisch erkannt und digitalisiert werden. Die Einbindung solcher
digitaler Daten in branchenspezifische Computerprogramme für alltägliche Arbeitsroutinen
hingegen erfolgt stets durch den Anwender. Es fehlt ein technisch durchgängiges Gesamtkonzept
mit einer organischen Lösung.
[0005] Aus WO 92/12494 ist ein System zur maschinellen Übersetzung und Übertragung von Texten
bekannt, bei dem eine erste Teilnehmerstation eine Textinformation per Fax an eine
zweite Teilnehmerstation überträgt, in welcher der Text automatisch in eine andere
Sprache übersetzt wird. Anschließend wird die Information wieder per Fax an die erste
Teilnehmerstation zurückgesendet.
[0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein automatisches
Verfahren zum wechselseitigen Informationsaustausch zwischen Teilnehmerstationen zu
schaffen, das eine formulargesteuerte Verarbeitung und Übertragung der Information
ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen angegebene Erfindung gelöst.
[0008] Der Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß mit Hilfe eines vorher
angeforderten, anwenderspezifisch aufbereiteten und in jeweils spezifischen Datenfeldern
ausfüllbaren und/oder datenergänzten Eingangsformulars formulargesteuert auf entsprechende
Verarbeitungsprogramme zugegriffen und das Ergebnis der Verarbeitung in anwendungsspezifischen
ausgefüllten Antwortformularen zurückgesendet werden kann.
[0009] So wird beispielsweise eine Information im Raster eines Telefaxausdrucks oder eines
Satzes von einer ersten Teilnehmerstation gesendet. Diese Information wird von einer
zweiten Teilnehmerstation, nämlich der Kommunikationseinrichtung als ein ebensolcher
Telefaxausdruck oder Satz empfangen. Der Telefaxausdruck oder der Satz werden erkannt
und digitalisiert. Das Raster wird eliminiert, und die in ihm enthaltene Information
wird als digitale Datensätze in einem Computer abgelegt und branchenspezifischen Computerprogrammen
und Expertensystemen zugeführt. Die Kommunikationseinrichtung bearbeitet die Datensätze
mit solchen Computerprogrammen und Expertensystemen selbständig und automatisch und
trifft selbständig Entscheidungen. Niedrige Prioritäten besitzen Aufgaben, die keinen
spezifischen Beitrag zum Fortkommen der Kommunikation leisten, aber trotzdem notwendig
sind, also beispielsweise untergeordnete Arbeitsroutinen, wie Empfangsbestätigungen,
Zahlungsanweisungen, usw.. Hohe Prioritäten weisen Aufgaben auf, die nur durch Wissen
aus Computerprogrammen mit Spezialistenwissen (Expertensysteme) gelöst werden können,
wie eine Offerte oder Antrag gutheißen oder ablehnen, weitere Information beim Sender
anfordern, usw.. Die Erfindung bedingt also ein Verfahren und eine Anordnung zur Kommunikation
zwischen Teilnehmerstationen, bei denen eine Kommunikationseinrichtung automatisch
arbeitet und vollautomatisch und vollelektronisch untergeordnete Arbeitsroutinen ohne
direkte Überwachung durch einen Bediensteten ausführen kann.
[0010] Das Verfahren ist prinzipiell vollautomatisch, da im Unterschied zu Telefongesprächen
oder Online-Verbindungen über Modems, die Teilnehmerstationen ohne menschliche Teilnehmer
im direkten oder indirekten Kontakt miteinander stehen, und für die Kommunikation
eine Kommunikationsleitung nicht permanent aufrechterhalten werden muß (die Verbindung
ist "offline"). Dieses Verfahren ist vielfältig und besitzt demnach ein beträchtliches
Potential der Produktivitätssteigerung.
[0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren 1 bis 4 genau erläutert.
- Figur 1
- zeigt ein schematisches Diagramm der einzelnen Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 2
- zeigt eine erste beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Figur 3
- zeigt eine zweite beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens und
- Figur 4
- zeigt eine beispielhafte Ausführungsform eines datenerfaßbaren Formulars.
[0012] In Figur 1 sind in einem schematischen Diagramm die einzelnen Schritte des erfindungsgemäßen
Verfahrens aufgezeigt. Dieses Diagramm gibt in abstrakter Form den Grundgedanken des
Verfahrens wieder.
[0013] Ein Fernmeldenetz 1 ist über Terminals 2 und 9 wie Telefongeräte, Telefaxgeräte,
Modems oder Fernmeldecomputer erreichbar. Solche Terminals 2 und 9 sind weit verbreitet
und in den verschiedensten Ausführungsformen erhältlich, beispielsweise als alleinstehende
Tischgeräte, als in Computer eingebaute Steckkarten oder auch als Kombinations- und
Mehrfunktionengeräte.
[0014] Der Beginn der Kommunikation erfolgt beispielsweise durch Übermittlung einer Information
8 von einer ersten Teilnehmerstation über ein erstes Terminal 9 an ein zweites Terminal
2 einer zweiten Teilnehmerstation durch das Fernmeldenetz 1. Das Fernmeldenetz 1 kann
auf analoger oder digitaler Basis arbeiten. Auf digitaler Basis beruhende Fernmeldenetze
1 sind beispielsweise das IDN (Integrated Digital Network) und das ISDN (Integrated
Services Digital Network). Das Terminal 2 der zweiten Teilnehmerstation ist an Datenerfassungsgeräte
3 wie Scanner, Voice Decoder/Voice Encoder angeschlossen. Auch solche Geräte, insbesondere
die Scanner, sind in den verschiedensten Ausführungsformen erhältlich.
[0015] Je nach Art der von den Terminals 2 empfangenen und ausgegebenen Information 8 wird
diese von den Datenerfassungsgeräten 3 aufgenommen, erkannt, digitalisiert und gespeichert.
Die Telefaxausdrucke, gesprochenen Sätze oder digitalen Datensätze der Modems werden
in gewissen Rastern übermittelt, die beim Empfang an den Terminals 2 erhalten werden,
die aber bei der folgenden Bearbeitung der Information 8 verloren geht, bzw. gewandelt
werden. Solche Raster sind für die Kommunikation meistens von sekundärer Bedeutung,
beispielsweise ist die Form des Telefaxausdrucks für die übermittelte Information
8 oft unwichtig, auch ist die Art und Weise des Übertragungsprotokolls einer Modemübertragung
für die als digitale Datensätze vorliegende Information 8 nicht wichtig.
[0016] Die automatische Zusammenarbeit zwischen den Terminals 2 und den Datenerfassungsgeräten
3 kann recht unterschiedlich sein. So liefern Telefaxgeräte oft Ausdrucke auf Papier,
die über eine automatische Fördervorrichtung zu einem Scanner gebracht und dort eingescannt
werden können, oder sie liefern direkt digitale Datensätze, beispielsweise Grafikdateien.
Scanner können Maschinenschriften und auch Handschriften selbständig erkennen. Schriften
werden als alphanumerische Zeichen erkannt und digitalisiert. Modems liefern generell
digitale Datensätze. Telefongeräte geben Stimmen wieder, diese können auf einem Anrufbeantworter
zwischengespeichert werden, oder sie werden sofort von einem Voice Decoder als akustische
Signale entziffert und als Datensätze digitalisiert. Bildtelefongeräte liefern zusätzlich
zur Stimme auch eine Bildinformation, die sich als digitale Datensätze über spezielle
Modems empfangen läßt. All diese Datenerfassungsgeräte 3 sind bekannt und lassen sich
vom Fachmann in den verschiedensten Ausführungsformen installieren. In der Beschreibung
gemäß den Figuren 2 und 3 werden zwei vorteilhafte Ausführungsformen näher erläutert.
[0017] Die eingehende Information 8 wie Telefaxausdrucke oder Sätze wird somit von Datenerfassungsgeräten
3 erkannt und falls nötig, in digitale Datensätze übersetzt, die beispielsweise für
Personal Computer als ASCII- oder Grafikdateien lesbar sind. Natürlich sind auch andere
Computer einsetzbar, wie Workstations oder Großrechner. Die Übersetzung geschieht
automatisch, beispielsweise mikroprozessorgesteuert und frei programmierbar. Je nach
Art, Größe und zeitlicher Länge der eingegangenen Information 8, sowie in Funktion
der Kapazität der Datenerfassungsgeräte 3 kann dies innerhalb von Sekunden oder Minuten
geschehen. Bei dieser Informationserkennung verliert die Information 8 ihr ursprüngliches,
beim Eingang vorliegendes Raster. Diese digitalen Daten werden über geeignete Verbindungen,
beispielsweise eine intelligente SCSI-Schnittstelle in einen Computer 4 transferiert.
Hier können sie beispielsweise auf einer Harddisk gespeichert werden, oder sie werden
für eine rasche Informationsverarbeitung direkt in ein Computerprogramm 5 geladen.
[0018] Solche Computerprogramme 5 können beliebige, beispielsweise branchenspezifische Softwarepakete
sein. So lädt eine Textverarbeitungssoftware die in digitale Datensätze übersetzte
Information 8 als Briefe, Mitteilungen, Zeitschriften, usw., eine Industriesoftware
lädt sie als Vordrucke, Berichte, Belege, usw., eine Versicherungs- oder Handelssoftware
lädt sie als Verträge, Schadensmeldungen, Bestellformulare, Quittungen, Liefer- und
Versandscheine usw.. Das Computerprogramm 5 muß kein einzelnes Computerprogramm sein,
sondern es können natürlich auch mehrere und beispielsweise miteinander durch eine
Benutzeroberfläche verbundene Computerprogramme sein.
[0019] Solche Computerprogramme 5 sind durch Spezialisten oder Anwender programmierbar.
Dieses Spezialistenwissen ist in sogenannten Expertensystemen 6 enthalten. Expertensysteme
6 laufen vollautomatisch beispielsweise als einfache Makros ab, bei denen sie auf
Kennzeichen reagieren. Beispielsweise steht in der Überschrift eines eingelesenen
Datensatzes "Beleg", und es wird eine Kundennummer "0815" angegeben, dann kann dieser
Datensatz automatisch als Beleg eines Kunden mit der Kundennummer 0815 identifiziert
werden. In der Regel werden aber Expertensysteme 6 verwendet, die wesentlich mehr
als einfache Makros können, nämlich indem sie eine intelligente (selbständige) Prioritätenzuteilung
der eingehenden Information vornehmen. Wie eine solche programmgesteuerte Wichtung
oder Entscheidungsfindung im Detail erfolgen kann, zeigt die beispielhafte Ausführungsform
eines datenerfaßbaren Formulars gemäß Figur 4.
[0020] Diese automatische Entscheidungsfindung über Expertensysteme 6 hat im Schema gemäß
Figur 1 eine zentrale Bedeutung, indem sie den Datenfluß steuert und lenkt. Das Expertensystem
6 bietet mehrere Möglichkeiten des Einstiegs und der Weiterführung der Kommunikation.
Beispielsweise kann eine im Computerprogramm 5 aufbereitete Telefaxmitteilung direkt
beantwortet werden, indem ein vorgefertigter, im Computer 4 gespeicherter Formbrief
über ein Terminal 2 wie ein Telefaxgerät an die erste Teilnehmerstation zurückgesendet
wird. Das Anwählen der ersten Teilnehmerstation, das Absenden des Formbriefs über
das Terminal 2, erfolgen durch die Kommunikationseinrichtung 10 automatisch, die Fernmeldenummer
dieser ersten Teilnehmerstation ist beispielsweise gespeichert und bekannt. Das Expertensystem
6 kann aber auch beschließen, eine Hardcopy der eingetroffenen und bearbeiteten Information
8 anfertigen zu lassen, indem diese Information 8 beispielsweise durch eine Ausgabeeinheit
7, wie einen Drucker, ausgedruckt wird. Schließlich kann das Expertensystem 6 beschließen,
selber eine Information 8 direkt in ein weiteres Computerprogramm 5 der Kommunikationseinrichtung
10 einzugeben. Die Telefaxmitteilung einer ersten Teilnehmerstation kann beispielsweise
eine Anfrage gewesen sein, die Kommunikationseinrichtung 10 kann diese Information
8 ergänzen, erweitern. Beispielsweise können andere Computerprogramme 5 die Information
8 weiterbearbeiten. Diese nochmals bearbeitete Information 8 kann dem Expertensystem
6 zu einem späteren Zeitpunkt zur wiederholten Entscheidungsfindung vorgelegt werden.
Computerprogramm 5 und Expertensystem 6 arbeiten somit eng zusammen und bilden eine
Einheit.
[0021] Dem Fachmann stehen bei Kenntnis dieser Erfindung zahlreiche weitere Möglichkeiten
der Arbeit einer Kommunikationseinrichtung 10 mit Computerprogrammen 5 und integrierten
Expertensystemen 6 zur Realisierung offen. Der Fachmann kann sein gesamtes Spezialistenwissen
in solche Expertensysteme 6 integrieren. In beliebig vielen logischen Entscheidungsschlaufen
kann über die von einem Sender eingegangene Information 8 unter dementsprechend vielen
Gesichtspunkten entschieden werden und dem Sender zurückgegeben werden. Die Vorgänge
sind wiederholbar, es können mehrere, sich auf sich selbst berufende Zyklen einer
automatischen Kommunikation auf Seite der Kommunikationseinrichtung 10 als zweite
Teilnehmerstation stattfinden.
[0022] In Figur 2 ist eine erste beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
aufgezeigt. Diese beispielhafte Ausführungsform beruft sich auf die abstrakte Form
des Verfahrens gemäß Figur 1. Die Suffixe der Bezugszeichen geben hierbei eine bestimmte,
vorteilhafte Ausführungsform von Gegenständen gemäß Figur 1 an.
[0023] Von einer ersten Teilnehmerstation wird ein ausgefülltes datenerfaßbares Formular
8.1 als Information 8 über ein erstes Telefaxgerät 9.f als Terminal und mittels eines
Fernmeldenetzes 1 an eine Kommunikationseinrichtung 10 als zweiter Teilnehmerstation
gesendet. Die zweite Teilnehmerstation empfängt diese Information 8 über ein zweites
Telefaxgerät 2.f als Terminal. Dieses ausfüllbare digitale Formular 8.1 ist beispielsweise
in vorgängigen Verfahrensschritten von der zweiten Teilnehmerstation zum Ausfüllen
an die erste Teilnehmerstation gesendet worden. Beim ersten Telefaxgerät 9.f handelt
es sich um ein handelsübliches Tischgerät, welches das Formular 8.1 einzieht, beim
zweiten Telefaxgerät 2.f handelt es sich um eine in einen Computer eingebaute Telefaxkarte.
Das Telefaxgerät 2.f wandelt die Information 8 beispielsweise in digitale Datensätze
wie eine Grafikdatei um. Die Information 8 liegt somit in einem Raster, beispielsweise
in einem Raster eines DIN A4-Ausdrucks in einer dementsprechenden Grafikdatei vor.
[0024] Diese Datensätze können nun als Hardcopy ausgedruckt oder direkt und digital über
ein Computerkabel oder eine handelsübliche Computerschnittstelle, als Information
8 einem Datenerfassungsgerät wie einem Formularleser 3.f zugeführt werden. Der Formularleser
3.f funktioniert wie ein Scanner, er ist ein eigenes, unabhängiges Gerät, welches
über eine Schriftenerkennung, insbesondere eine Handschriftenerkennung, beispielsweise
nach dem Prinzip der Winkelschnittanalyse, verfügt. Die Lesequalität solcher Formularleser
3.f, beispielsweise die Allfont-Lesegeräte der Firma CGK, ist erwiesen und ausreichend,
um in vielen Bereichen von Unternehmen oder Organisiationen aus Industrie, Handel
und Verwaltung eingesetzt zu werden. Ein solcher Formularleser 3.f liefert digitale
Datensätze, die die Information 8 des Formulars 8.1 enthält, so daß die Information
8 beispielsweise in Form von ASCII-Datensätzen über eine intelligente SCSI-Schnittstelle
an einen Computer 4 transferiert werden kann. Die Information 8 verliert bei dieser
Schriftenerkennung ihr nach Eingang bei der zweiten Teilnehmerstation vorgegebenes
Raster.
[0025] Der Computer liest diese digitalen Datensätze in beispielsweise branchenspezifische
Computerprogramme 5 ein, die die Information 8 selbständig und automatisch zusammen
mit Expertensystemen 6 bearbeiten. Dieser Vorgang der Kommunikationseinrichtung 10
erfolgt vollautomatisch und vollelektronisch. Die Entscheidungsfinduung des Expertensystems
6 muß nicht in ein und demselben Computer stattfinden. Gemäß Figur 2 kann es sich
auch um einen Einzelplatzcomputer in einem Netzwerk handeln. Dies ermöglicht nicht
nur einen zeitlichen Versatz der Kommunikation, sondern es ermöglicht auch eine räumliche
Trennung einzelner Komponenten der Kommunikationseinrichtung 10. Das empfangende Telefaxgerät
2.f, der Formularleser 3.f, der Computer 4 und die einzelnen Computerprogramme 5 und
Expertensysteme 6 im Einzelplatzcomputer können räumlich weit voneinander getrennt
liegen, wodurch eine Zentralisierung teuerer und relativ wartungsintensiver Komponenten,
also des Datenerfassungsgeräts wie des Formularlesers 3.f und eine Dezentralisierung
der Terminals wie der Telefaxgeräte 2.f und natürlich eine Dezentralisierung der Computerprogramme
5 und Expertensysteme 6 möglich ist.
[0026] Diese durch ein Expertensystem 6 gewichtete Information 8 ist insoweit aufbereitet,
da die Information 8 des ausgefüllten Formulars 8.1 ihr ursprüngliches Raster verloren
hat und nun in Form einer für die internen Arbeitsvorgänge relevanten Form vorliegt.
Beispielsweise kann aus einem ausgefüllten Bestellformular ein vollständiges Kundendossier
werden. Dieses Kundendossier weist neben der externen Produktinformation bezüglich
Quantität und Qualität wie beispielsweise Größe, Masse, Gewicht, Preis usw. natürlich
auch eine interne Produktinformation wie beispielsweise Kundennummer, Lieferbarkeit,
Liefertermin usw. auf.
[0027] Solche internen Arbeitsvorgänge werden von den Computerprogrammen 5 automatisch ausgeführt.
Dies wird durch das Expertensystem 6 gesteuert. Das Kundendossier kann beispielsweise
unvollständig sein, so daß die Kommunikationseinrichtung 10 mit der ersten Teilnehmerstation
oder mit Computerprogrammen im Computer 4 Verbindung aufnimmt und mehr und weitere
Information 8 erbittet oder anfordert. Die Kommunikationseinrichtung 10 kann mit der
erhaltenen Information 8 aber auch zufrieden sein und kann beispielsweise ein Angebot
oder eine Auftragsbestätigung als Antwort an die erste Teilnehmerstation senden.
[0028] Das Kommunikationsverfahren kann sehr rasch ablaufen. Es kann gleichsam im Durchschuß
arbeiten, so daß keine oder nur wenige Rückfragen und Entscheidungsschlaufen stattfinden.
Ein eingehendes ausgefülltes Formular kann von der Kommunikationseinrichtung 10 innerhalb
Sekunden beantwortet werden. Die Anzahl der Entscheide, wie schnell, wie kompliziert
die internen Arbeitsvorgänge gestaltet sind, liegen ganz in der Architektur von Computerprogramm
5 und Expertensystem 6. Diese werden von der Kommunikationseinrichtung 10 vollautomatisch
und vollektronisch ausgeführt.
[0029] Erfindungsgemäß erhält die erste Teilnehmerstation eine Antwort als Formular 8.2
auf dem Telefaxgerät 9.f. Ein erster Kreis der Kommunikation im erfindungsgemäßen
Kommunikationsverfahren hat sich damit geschlossen. Solche geschlossenen Ringe der
Kommunikation können natürlich beliebig oft, auch mit verschiedenem Inhalt wiederholt
werden und schließlich können sie auch von verschiedenen Seiten, also von der ersten
oder zweiten Teilnehmerstation gestartet werden. Beispielsweise kann ein Dreierzyklus
stattfinden. Auf ein Werbeschreiben der Kommunikationseinrichtung 10 hin antwortet
die erste Teilnehmerstation gemäß den Figuren 1 bis 3 mit einer Anfrage. Hieraufhin
erhält sie von der Kommunikationseinrichtung 10 ein Angebot gesendet, daraufhin erfolgt
eine Bestellung der ersten Teilnehmerstation, die wiederum mit einer Auftragsbestätigung
der Kommunikationseinrichtung 10 beantwortet wird. Abschließend werden von der Kommunikationseinrichtung
10 Lieferschein und Rechnung gesendet, alles automatisch.
[0030] Prinzipiell liegen also ein Verfahren und eine Einrichtung zur Kommunikation zwischen
Teilnehmerstationen vor, bei denen die Information 8 übermittelt und in Arbeitsroutinen
bearbeitet wird, bei denen die von einem Sender übermittelte, eingehende, durch einen
Raster gesteuerte Information 8 in einem vorgegebenen Raster vorliegt, bei denen das
Raster eliminiert wird, bei denen die Information 8 in maschinenlesbarer, beispielsweise
alphanumerischer Form zur weiteren Verarbeitung abgelegt wird, und bei denen die abgelegte
Information 8 einem Computerprogramm 5 und einem Expertensystem 6 zugeführt und darin
verarbeitet wird und das Resultat an den Sender zurück übermittelt wird.
[0031] In Figur 3 ist eine zweite beispielhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
aufgezeigt. Diese zweite Ausführuungsform beruft sich auf die abstrakte Form des Verfahrens
gemäß Figur 1 und auf die konkrete erste Ausführungsform gemäß Figur 2. Die Funktion
des Rasters in Form eines ausfüllbaren datenerfaßbaren Formulars gemäß Figur 2 wird
nun von einem ergänzbaren datenerfaßbaren Formular erfüllt. Die Struktur solcher Formulare
wird in der Beschreibung gemäß Figur 4 im Detail erläutert.
[0032] Dieses ergänzbare datenerfaßbare Formular 8.1 ist beispielsweise in vorgängigen Verfahrensschritten
von der zweiten Teilnehmerstation zum Ausfüllen an die erste Teilnehmerstation gesendet
worden. Die in diesem, von der ersten Teilnehmerstation von Maschine ergänzten datenerfaßbaren
Formular 8.1 enthaltene Information 8 wird in der zweiten Teilnehmerstation erfindungsgemäß
ausgewertet. Die Information 8 im Raster des ergänzten datenerfaßbaren Formulars 8.1
befindet sich in einem Computer bei der ersten Teilnehmerstation. Nun wird die Information
8 über ein erstes Modem 9.c als Terminal und mittels eines Fernmeldenetzes 1 an eine
erfindungsgemäße Kommunikationseinrichtung 10 als zweiter Teilnehmerstation gesendet.
Das Überspielen der Information 8 auf erste Modem 9.c erfolgt über ein Computerkabel.
Dieses erste Modem 9.c ist ein handelsübliches Tischgerät, von dort wird die Information
8 ins Fernmeldenetz 1 eingespeist. Die zweite Teilnehmerstation empfängt diese Information
8 vom Fernmeldenetz 1 über ein zweites Modem 2.c als Terminal. Das zweite Modem 2.c
ist ein in einem Computer eingebaute Modemkarte. Die übermittelte Information 8 liegt
immer noch im Raster des ergänzten datenerfaßbaren Formulars 8.1 vor.
[0033] Die Information 8 wird nun über ein Computerkabel oder eine handelsübliche Computerschnittstelle
einem Datenerfassungsgerät wie einem Formularleser 3.f zugeführt. Der Formularleser
3.f funktioniert wie ein Scanner, er ist ein eigenes, unabhängiges Gerät, welches
über eine Schriftenerkennung verfügt. Ein solcher Formularleser 3.f liefert digitale
Datensätze, die die Information 8 des Formulars enthält, so daß die Information 8
beispielsweise als ASCII-Datensätze über eine intelligente SCSI-Schnittstelle zu einem
Computer 4 transferiert werden kann. Die Information 8 verliert bei dieser Schriftenerkennung
ihr nach Eingang bei der zweiten Teilnehmerstation vorgegebenes Raster. Die Information
8 wird im Computer 4 in branchenspezifische Computerprogramme 5 automatisch eingelesen.
Sie wird im Computer 4 selbständig und wiederum automatisch in dem Computerprogrammen
5 zusammen mit Expertensystemen 6 bearbeitet. Die Expertensysteme 6 nehmen eine (selbständige)
Prioritätenzuteilung der eingehenden Information 8 vor. Für Details hierzu siehe die
Beschreibung gemäß Figur 2.
[0034] Sobald bei dieser Verarbeitung ein Resultat vorliegt, wird dieses Resultat als Information
8 an den Sender, also an die erste Teilnehmerstation zurück übermittelt. Die Information
8 wird vom Computer 4 über Computerkabel automatisch als digitaler Datensatz dem Modem
2.c zugeführt. Das Anwählen der ersten Teilnehmerstation, das Absenden der Information
8 über das Modem 2.c ans Fernmeldenetz 1 erfolgen wiederum automatisch, die Fernmeldenummer
der ersten Teilnehmerstation ist beispielsweise gespeichert und bekannt. Hier wird
die Information 8 wiederum über das Modem 9.c vom Fernmeldenetz 1 empfangen. Sie läßt
sich in einem Computer der ersten Teilnehmerstation als ergänzbares datenerfaßbares
Formular 8.2 speichern. Ein Zyklus der Kommunikation ist somit geschlossen. Dem Fachmann
stehen bei Kenntnis der vorliegenden Erfindung eine Vielfalt an Variationsmöglichkeiten
solcher Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens offen.
[0035] In Figur 4 ist eine beispielhafte Ausführungsform eines datenerfaßbaren Formulars
aufgezeigt. Eine solche beispielhafte Ausführungsform eines Formulars eignet sich
zur Verwendung im erfindungsgemäßen Verfahren gemäß den Figuren 1 bis 3.
[0036] Das Formular 11 erfüllt verschiedene Funktionen und übermittelt verschiedene Arten
von Information. Es kann genormt sein, beispielsweise im DIN A4-Format, mit Randzonen
oben und unten, sowie links und rechts, innerhalb derer Angaben in Datenfeldern 12,
13, 14 und 15 eingetragen werden können. Diese Angaben sind zum einen persönlicher
Natur, wie die persönlichen Datenfelder 12, die eine Information über die Anschriften
eines Absenders und die eines Adressaten 12.2 enthalten, die aber auch Angaben über
Namen und Art des Formulars 12.1 und die eigentlichen persönlichen Mitteilungen 12.3
enthalten. Diese persönlichen Mitteilungen 12.3 erleichtern das Ausfüllen des Formulars
11. Das Formular 11 kann von Hand oder in Maschinenschrift ausgefüllt werden, ausgefüllt
werden sachbezogene Datenfelder 13, 14. Wird beispielsweise eine Kommunikation per
Telefaxgerät 2.f, Formularleser 3.f und Computer 4 gemäß Figur 2 gewählt, so kann
die Information des Formulars 11 im Formularleser 3.f erfaßt und digitalisiert werden,
selbst wenn es sich um Handschriften und um alphanumerische Zeichen handelt. Solche
Eingaben erfolgen zwischen den beispielsweise durch Keile < ..... > markierten Bereichen
der sachbezogenen Datenfelder 13, 14. Vorteilhafterweise identifizieren die Formularleser
3.f eine Information nur aus solchen, besonders markierten Bereichen. Solche sachbezogenen
Datenfelder 13, 14 können alphanumerische Zeichenbereiche 13 sein, die nur von Hand
ausfüllbare qualitative und quantitative Angaben beinhalten, beispielsweise wie Länge
oder Anzahl eines gewünschten Gegenstands, eine Unterschrift, usw.. Es kann sich aber
auch um gemischte alphanumerische Zeichenbereiche 14 handeln, die zusätzlich noch
persönliche Mitteilungen zum Ausfüllen des Formulars 11 enthalten. Schließlich gibt
es graphische Datenfelder 15, die von Hand oder Maschine ausfüllbar sind. Hier kann
eine graphische Notiz, eine Skizze oder eine kleine Zeichnung gemacht werden, um so
beispielsweise die Kommunikation zu unterstützen und um so deren Informationsgrad
zu erhöhen.
[0037] Solche Formulare 11 lassen sich vervielfältigend einsetzen. Ein solches branchenspezifisches
Formular 11 kann von der Kommunikationseinrichtung als Telefax- oder Modemmitteilung
gleichzeitig an eine Vielzahl von Teilnehmerstationen versendet werden. Die bei der
Kommunikationseinrichtung wieder eintreffenden Mitteilungen werden automatisch von
Datenerfassungsgeräten wie Formularleser erkannt. Sie nehmen eine Schriftenerkennung
der Telefaxausdrucke oder Modemübertragungen vor, so daß solche von Maschine oder
Hand geschriebene Information erkannt und digitalisiert werden. Sie können auch Übertragungsfehler,
wie Verzerrungen, Verkleinerungen und Vergrößerungen der von Maschine oder Hand geschriebene
Information auf den Telefaxausdrucken korrigieren. Diese digitalisierten Telefaxausdrucke
sind als digitale Datensätze in branchenspezifische Computerprogramme einlesbar, dort
werden die Datensätze gemäß Expertensystemen ausgewertet, aufbereitet und mit einer
Priorität belegt. Auf diese Weise lassen sich alle eintreffenden Telefax- und Modemübermittlungen
automatisch in interne Arbeitsroutinen wandeln. Das Formular 11 verliert dabei natürlich
sein ursprüngliches Raster. Wichtig ist, daß die Information in den Datenfeldern automatisch
erkannt und in Computerprogramme eingelesen wird.
[0038] Das Expertensystem trifft die Entscheidungen gemäß Kriterien, die auf dem Formular
11 stehen und digitalisiert wurden, oder es trifft die Entscheidungen gemäß Kriterien,
die softwaremäßig in seinem Programmcode stehen. Beispielsweise kann in einem persönlichen
Datenfeld 12 eine Information über Name und Art des Formulars 12.1 enthalten sein.
Auf ein Kürzel "Formular Nr. 3" reagiert das Expertensystem, indem es die Information
des Formulars 11 in ein Computerprogramm "Computerprogramm Nr. 3" lädt. Das Expertensystem
kann aber auch selbständig aus dem Inhalt des Formulars 11 auf das zur Bearbeitung
notwendige Computerprogramm schließen. In diesem Fall kommt das Kriterium für einen
solchen Entscheid aus dem Programmcode des Expertensystems. Beispielsweise kann im
Formular 11 eine Information enthalten sein, die das Computerprogramm und das Expertensystem
wahrnimmt und das Formular 11 automatisch korrekt behandeln, ohne daß es explizit
auf dem Formular 11 markiert ist. So kann das Formular 11 beispielsweise nach Normen
für Ausschreibungen in einer gewissen Branche konzipiert worden sein. Das Formular
11 wurde als Offertanfrage an erste Teilnehmerstationen übermittelt und aus der Informationsart,
die auf dem von einer ersten Teilnehmerstation zurückgesendeten Formular 11 enthalten
ist, wird es von der Kommunikationseinrichtung in der branchenspezifischen Software
korrekt ausgewertet. Beispielsweise kann das Expertensystem aufgrund spezifischer
Kennworte im Formular eine eindeutige Zuordnung vornehmen.
1. Automatisches Verfahren zum formulargesteuerten Austausch von Information zwischen
Teilnehmerstationen, sowie zur formulargesteuerten Verarbeitung dieser Information,
- wobei eine von einer Teilnehmerstation empfangene, durch einen Raster gesteuerte
Eingangsinformation (8,8.1) mit Hilfe eines vorher angeforderten und in Datenfeldern
(12,13,14,15) ausgefüllten und/oder datenergänzten Eingangsformulares (8.1,11) an
einen Formularleser (3.f) übermittelt wird,
- vom Formularleser (3.f) eine Formularidentifikation und eine Schrifterkennung des
empfangenen Formulares (8.1,11) vorgenommen wird, wobei der Formularraster eliminiert
und die Eingangsinformation (8,8.1) in einen digitalen Datensatz umgesetzt wird,
- die als digitaler Datensatz vorliegende Eingangsinformation (8,8.1) an ein Expertensystem
(6) in einem Computer (4) übermittelt wird,
- vom Expertensystem (6) ein Zuordnen gemäß den Angaben des digitalisierten Inhaltes
bestimmter Datenfelder (12.1) an ein formularspezifisches Computerprogramm (5) vorgenommen
wird,
- vom zugeordneten Computerprogramm (5) gemäß den Angaben des digitalisierten Inhaltes
der Datenfelder (12,13,14,15) über den Informationseingeber und Informationsgegenstand
eine Ausgabeinformation (8,8.2) erarbeitet wird,
- und die Ausgabeinformation (8,8.2) in ein Raster eines wahlweise ausfüllbaren und/oder
datenergänzbaren Antwortformulares (8.2,11) übertragen wird und an ein Terminal (2)
übermittelt und von dort versendet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- daß eine Mehrzahl von Rastern vorbestimmter Eingangsformulare (8.1,11) und Antwortformulare
(8.2,11) und diesen Formularen (8.1,8.2,11) zugeordnete Computerprogramme (5) mit
eingangsspezifischen Daten in der Verarbeitungseinrichtung (4,5,6) für das Zuordnen
durch das Expertensystem (6) gespeichert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine von einer ersten Teilnehmerstation gesendete Information (8) automatisch von
einem Terminal (2) einer zweiten Teilnehmerstation in einem Raster empfangen wird,
daß diese Information (8) automatisch an einen Formularleser (3.f) weitergeleitet
und dort erkannt und digitalisiert wird, daß diese Information (8) ihren Raster verliert,
daß diese Information (8) als maschinenlesbare Datensätze automatisch an den Computer
(4) weitergeleitet und dort in branchenspezifische Computerprogramme (5) geladen wird,
daß diese Information (8) dort automatisch von Expertensystemen (6) ausgewertet und
mit Prioritäten belegt wird, und daß diese Information (8) entsprechend dieser Prioritäten
automatisch beantwortet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Terminals (2) Telefaxgeräte (2.f) verwendet werden, daß eine Information (8)
über ein Telefaxgerät (2.f) der zweiten Teilnehmerstation im Raster ausfüllbarer datenerfaßbarer
Formulare (8.1) automatisch an erste Teilnehmerstationen versendet wird, daß diese
gesendeten und bei den ersten Teilnehmerstationen von Maschine oder Hand ausgefüllten
Formulare (8.1) vom Telefaxgerät (2.f) der zweiten Teilnehmerstation automatisch empfangen
werden, daß diese Formulare (8.1) von einem Formularleser (3.f) automatisch in alphanumerisch
lesbare Datensätze gewandelt werden, daß diese kommunizierte Information (8) der gewandelten
Formulare (8.1) in Computer (4) übertragen und in Computerprogramme (5) und Expertensysteme
(6) geladen wird, daß diese Information (8) dort ausgewertet und mit Prioritäten belegt
wird, und daß das Resultat dieser Bearbeitung als Antwort über ein Telefaxgerät (2.f)
an die ersten Teilnehmerstationen zurückgesendet wird.
5. Verfahren nach Anpruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Terminals (2) Modems (2.c) verwendet werden, daß eine Information (8) über ein
Modem (2.c) der zweiten Teilnehmerstation im Raster ergänzbarer datenerfaßbarer Formulare
(8.1) automatisch an erste Teilnehmerstationen versendet wird, daß diese gesendeten
und bei den ersten Teilnehmerstationen von Maschine ergänzten datenerfaßbaren Formulare
(8.1) von einem Modem (2.c) der zweiten Teilnehmerstation automatisch empfangen werden,
daß diese Formulare (8.1) von einem Formularleser (3.f) automatisch in alphanumerisch
lesbare Datensätze gewandelt wird, daß diese kommunizierte Information (8) der gewandelten
Formulare (8.2) in Computer (4) übertragen und in Computerprogramme (5) und Expertensysteme
(6) geladen wird, daß diese Information (8) dort ausgewertet und mit Prioritäten belegt
wird, und daß das Resultat dieser Bearbeitung als Antwort über ein Modem (2.c) an
die ersten Teilnehmerstationen zurückgesendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere aufeinander abgestimmte Kommunikationskreise zwischen ersten und zweiten
Teilnehmerstationen erfolgen, daß eine zweite Teilnehmerstation ein Werbeschreiben
sendet, daß eine erste Teilnehmerstation daraufhin eine Anfrage übermittelt, daß die
zweite Teilnehmerstation daraufhin ein Angebot sendet, daß die erste Teilnehmerstation
daraufhin eine Bestellung übermittelt, daß die zweite Teilnehmerstation daraufhin
eine Auftragsbestätigung sendet und abschließend Lieferschein und Rechnung senden
kann.
7. Einrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (10) Terminals (2) zum Empfangen der von einer ersten Teilnehmerstation
gesendeten Information (8) aufweist, daß sie Formular leser (3.f) zum Erkennen und
Wandeln dieser Information (8) in maschinenlesbare Datensätze aufweist, daß sie Computer
(4) und branchenspezifische Computerprogramme (5) zum Auswerten dieser aufbereiteten
Information (8) aufweist, und daß sie Expertensysteme (6) zum Entscheiden über diese
Information (8) aufweist, so daß diese Information (8) an die erste Teilnehmerstation
beantwortbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Terminals (2,9) Telefaxgeräte (2.f,9.f) sind, daß diese Telefaxgeräte (2.f,9.f)
die Information (8) einer ersten Teilnehmerstation automatisch in einem Raster als
Telefaxausdrucke ausgibt, daß die Formularleser (3.f) eine Schriftenerkennung der
Telefaxausdrucke vornehmen, und daß die Formularleser (3.f) eine von Maschine oder
Hand geschriebene Information (8) auf Telefaxausdrucken automatisch in alphanumerisch
lesbare Datensätze wandeln und ablegen, so daß die Information (8) ihr vorgegebenes
Raster verliert.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß Computer (4) die Information (8) automatisch als alphanumerisch lesbare Datensätze
in Computerprogramme (5) einlesen, daß Computerprogramme (5) und Expertensysteme (6)
zusammenarbeiten und diese Information (8) automatisch auswerten und mit einer Priorität
belegen, und daß die Einrichtung (10) als Resultat eine Information (8) im Raster
einer Telefaxübermittlung automatisch an die erste Teilnehmerstation zurücksendet.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß Information (8) im Raster datenerfaßbarer ausfüllbarer Formulare (8.1) automatisch
über Telefaxgeräte (2.f) an Teilnehmerstationen versendbar sind, daß Telefaxgeräte
(2.f) diese gesendeten und bei den Teilnehmerstationen von Maschine oder Hand ausgefüllten
Formulare (8.1) als Telefaxausdrucke automatisch empfangen, daß diese Formulare (8.1)
eine kommunizierte Information (8) enthalten, daß Formularleser (3.f) diese Formulare
(8.1) automatisch in alphanumerisch lesbare Datensätze wandeln, daß Computer (4) diese
Information (8) der gewandelten Formulare (8.1) in Computerprogramme (5) und Expertensysteme
(6) laden und diese Information (8) dort auswerten und mit Prioritäten belegen, daß
die Einrichtung (10) das Resultat als Antwort über Telefaxgeräte (2.f) an die Teilnehmerstationen
zurücksendet.
11. Einrichtung gemäß Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (10) mit verschiedenen datenerfaßbaren Formularen (8.1) und mit verschiedenen
aufeinander abgestimmten Computerprogrammen (5) und Expertensystemen (6) betreibbar
ist, so daß mehrere Kreise der Kommunikation mit verschiedenem Inhalt von über Telefaxgeräte
(2.f) gesendeter und empfangener Information (8) stattfinden können.
1. Automatic process for the forms-controlled interchange of information between subscriber
stations, and for the forms-controlled processing of this information,
- input information (8, 8.1) received from a subscriber station and controlled by
a framework being transmitted to a form reader (3.f) with the aid of a previously
requested input form (8.1, 11) which has been completed and/or had data added in data
fields (12, 13, 14, 15),
- a form identification and a text recognition of the received form (8.1, 11) being
performed by the form reader (3.f), the form framework being eliminated and the input
information (8, 8.1) converted into a digital data record,
- the input information (8, 8.1), available as a digital data record, being transmitted
to an expert system (6) in a computer (4),
- an assignment according to the specifics of the digitized content of certain data
fields (12.1) to a form-specific computer program (5) being performed by the expert
system (6),
- output information (8, 8.2) being devised by the assigned computer program (5) according
to the specifics of the digitized content of the data fields (12, 13, 14, 15) on the
person inputting the information and the subject of the information,
- and the output information (8, 8.2) being transferred into a framework of a reply
form (8.2, 11), which can optionally be completed and/or have data added, and transmitted
to a terminal (2) and sent from there.
2. Process according to Claim 1, characterized in that a plurality of frameworks of predetermined input forms (8.1, 11) and reply forms
(8.2, 11) and computer programs (5) which are assigned to these forms (8.1, 8.2, 11)
and have input-specific data are stored in the processing device (4, 5, 6) for the
assignment by the expert system (6).
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that information (8) sent from a first subscriber station is automatically received in
a framework by a terminal (2) of a second subscriber station, in that this information (8) is automatically passed on to a form reader (3.f) and recognized
and digitized there, in that this information (8) loses its framework, in that this information (8) is passed on automatically as machine-readable data records
to the computer (4) and is loaded there into branch-specific computer programs (5),
in that this information (8) is evaluated there automatically by expert systems (6) and is
allocated priorities, and in that this information (8) is automatically answered in accordance with these priorities.
4. Process according to Claim 3, characterized in that fax machines (2.f) are used as terminals (2), in that information (8) is sent automatically via a fax machine (2.f) of the second subscriber
station in the framework of forms (8.1), which can be completed and from which data
can be acquired, to first subscriber stations, in that these forms (8.1) which have been sent and completed by machine or hand at the first
subscriber stations are automatically received by the fax machine (2.f) of the second
subscriber station, in that these forms (8.1) are automatically converted by a form reader (3.f) into alphanumerically
readable data records, in that this communicated information (8) of the converted forms (8.1) is transferred into
a computer (4) and is loaded into computer programs (5) and expert systems (6), in that this information (8) is evaluated there and allocated priorities, and in that the result of this processing is sent back as a reply via a fax machine (2.f) to
the first subscriber stations.
5. Process according to Claim 3, characterized in that modems (2.c) are used as terminals (2), in that information (8) is sent automatically via a modem (2.c) of the second subscriber
station in the framework of forms, which can be added to and from which data can be
acquired, to first subscriber stations, in that these forms (8.1) which have been sent and added to by machine at the first subscriber
stations, and from which data can be acquired, are automatically received by a modem
(2.c) of the second subscriber station, in that these forms (8.1) are automatically converted by a form reader (3.f) into alphanumerically
readable data records, in that this communicated information (8) of the converted forms (8.2) is transferred into
a computer (4) and is loaded into computer programs (5) and expert systems (6), in that this information (8) is evaluated there and allocated priorities, and in that the result of this processing is sent back as a reply via a modem (2.c) to the first
subscriber stations.
6. Process according to one of Claims 4 or 5, characterized in that a plurality of communication cycles coordinated with one another occur between the
first and second subscriber stations, in that a second subscriber station sends a promotional letter, in that a first subscriber station thereupon transmits an enquiry, in that the second subscriber station thereupon sends an offer, in that the first subscriber station thereupon transmits an order, in that the second subscriber station thereupon sends an order confirmation and, finally,
may send a delivery note and invoice.
7. Device for carrying out the process according to Claim 1, characterized in that the device (10) has terminals (2) for receiving the information (8) sent from a first
subscriber station, in that it has form readers (3.f) for recognizing and converting this information (8) into
machine-readable data records, in that it has computers (4) and branch-specific computer programs (5) for evaluating this
prepared information (8), and in that it has expert systems (6) for deciding on this information (8), so that this information
can be answered to the first subscriber station.
8. Device according to Claim 7, characterized in that the terminals (2, 9) are fax machines (2.f, 9.f), in that these fax machines (2.f, 9.f) outputs the information (8) of a first subscriber station
automatically in a framework as fax printouts, in that the form readers (3.f) perform a text recognition of the fax printouts, and in that the form readers (3.f) automatically convert information (8) written by machine or
hand on fax printouts into alphanumerically readable data records and store them,
so that the information (8) loses its given framework.
9. Device according to one of Claims 7 or 8, characterized in that computers (4) automatically read the information (8) as alphanumerically readable
data records into computer programs (5), in that computer programs (5) and expert systems (6) work together and automatically evaluate
this information (8) and allocate it a priority, and in that the device (10) automatically sends back information (8) in the framework of a fax
transmission as a result to the first subscriber station.
10. Device according to one of Claims 7 to 9, characterized in that information (8) in the framework of forms (8.1) which can be completed and from which
data can be acquired can be sent automatically via fax machines (2.f) to subscriber
stations, in that fax machines (2.f) automatically receive these forms (8.1), which have been sent
and completed by machine or hand at the subscriber stations, as fax printouts, in that these forms (8.1) contain communicated information (8), in that form readers (3.f) automatically convert these forms (8.1) into alphanumerically
readable data records, in that computers (4) load this information (8) of the converted forms (8.1) into computer
programs (5) and expert systems (6) and evaluate this information (8) there and allocate
it priorities, in that the device (10) sends back the result as a reply via fax machines (2.f) to the subscriber
stations.
11. Device according to Claim 10, characterized in that the device (10) can be operated with various forms (8.1) from which data can be acquired
and with various computer programs (5) and expert systems (6) coordinated with one
another, so that a plurality of communication cycles with various content of information
(8) sent and received via fax machines (2.f) can take place.
1. Procédé automatique pour l'échange, à commande par formulaires, d'informations entre
des postes d'abonnés, ainsi que pour le traitement, commandé par des formulaires,
de cette information,
dans lequel :
- une information d'entrée (8, 8.1), qui est commandée par une trame ou quadrillage,
est transmise à un lecteur de formulaires (3.f), à l'aide d'un formulaire d'entrée
(8.1, 11) sollicité précédemment et dont les plages de données (12, 13, 14, 15) sont
remplies et/ou complétées par des données,
- des lecteurs de formulaires (3.f) procèdent à une identification de formulaire et
à une reconnaissance d'écriture du formulaire reçu (8.1, 11), la trame ou le quadrillage
du formulaire étant éliminé et l'information d'entrée (8, 8.1) est convertie en blocs
de données numériques,
- à partir du système-d'Expert (6) il est procédé, suivant les indications des contenus
des plages de données numérisées (12.1), à une coordination avec un programme d'ordinateur
(5) spécifique au formulaire,
- à partir du programme d'ordinateur (5) est élaborée une information de sortie (8,
8.2), par l'intermédiaire du dispositif d'entrée de l'information et l'objet d'information,
selon les indications du contenu numérisé des plages de données (12, 13, 14, 15),
- et l'information de sortie (8, 8.2) est transmise dans une trame ou quadrillage
d'un formulaire de réponse (8.2, 11) qui est susceptible d'être remplie et/ou dans
un formulaire de réponse (8.2, 10) susceptible d'être complété par des données, et
est transmise à un terminal (2) pour en être émise.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé par le fait,
- qu'une pluralité de réseaux ou cadres de formulaires d'entrée (8.1, 11) et de formulaires
de réponse (8.2, 11) prédéterminés ainsi que des programmes d'ordinateur (5) associés
à ces formulaires (8.1, 8.2, 11) sont, avec des données spécifiques d'entrée mémorisés
dans le dispositif de traitement (4, 5, 6) pour la coordination par le système-d'Expert
(6).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par le fait,
qu'une information (8) émise par un premier poste d'abonné, est reçue automatiquement
par un terminal (2), dans un réseau ou quadrillage, d'un second poste d'abonné, que
cette information (8) est transmise automatiquement à un lecteur de formulaire (3.f),
y est détectée et numérisée, que cette information (8) perd son quadrillage, que cette
information (8) est transmise automatiquement sous la forme de blocs de données lisibles
par des machines, à l'ordinateur (4) et y est chargée en programmes d'ordinateur (6)
spécifique aux branches, que cette information (8) y est évaluée automatiquement par
des systèmes-d'Expert (6) et y est affectée de priorités, et que cette information
(8) reçoit automatiquement sa réponse, en fonction de ces priorités.
4. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé par le fait qu'on utilise des photocopieurs ou Fax (2.f) comme terminaux (2), qu'une information
(8) est émise, par un télécopieur ou téléfax (2.f) du second poste d'abonné et sous
la forme de formulaires (8.1) à réseaux ou quadrillages susceptibles d'être remplis
et saisis par ses données, automatiquement à des premiers postes d'abonnés, que ces
formulaires (8.1) qui sont émis et qui sont remplis manuellement ou par machine au
niveau du premier poste d'abonné, sont reçus automatiquement par le télécopieur ou
téléfax (2.f) du second poste d'abonné, que ces formulaires (8.1) sont convertis,
par le lecteur de formulaire (3.f), automatiquement en blocs de données alphanumériques
lisibles, que cette information communiquée (8) des formulaires transformés (8.1)
est transférée dans des ordinateurs (4) et chargée dans des programmes d'ordinateur
(5) et dans systèmes-d'Expert (6), que cette information (8) y est évaluée et affectée
de priorités, et que le résultat de ce traitement est renvoyé, en tant que réponse,
et par l'intermédiaire d'un télécopieur ou téléfax (2.f), aux premiers postes d'abonnés.
5. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé par le fait,
que l'on utilise, comme terminaux (2) des modems (2.c), qu'une information (8) est envoyée
automatiquement à des premiers postes d'abonnés, par l'intermédiaire d'un modem (2.c)
du second poste d'abonné, sous la forme de formulaires (8.1) dont les réseaux ou quadrillages
sont susceptibles d'être saisis par les données, que ces formulaires (8.1) émis, qui
sont complétés par machine et saisis par les données au niveau des premiers postes
d'abonnés, sont reçus automatiquement par un modem (2.c) du second poste d'abonné,
que ces formulaires (8.1) sont convertis automatiquement, par un lecteur de formulaire
(3.f), en blocs de données alphanumériques lisibles, que cette information communiquée
(8) des formulaires transformés (8.2), est transmise à un ordinateur (4) et est chargée
en programmes d'ordinateur (5) et en systèmes-d'Expert (6), que cette information
(8) y est évaluée et est chargée en priorités, et que le résultat de ce traitement
est renvoyé comme réponse, par un modem (2.c) aux premiers postes d'abonnés.
6. Procédé selon l'une des revendications 4 ou 5,
caractérisé par le fait,
en ce qu'entre les premiers et seconds postes d'abonnés, s'établissent plusieurs circuits
de communication successifs et accordés entre eux, qu'un second poste d'abonné envoie
une lettre publicitaire, qu'à la suite, un premier poste d'abonné transmet une demande,
que le second poste d'abonné émet, en réponse, une offre, que le premier poste d'abonné
transmet à la suite, une commande, qu'ensuite, le second poste d'abonné émet une confirmation
de l'ordre, et peut finalement émettre le bon de livraison et la facture.
7. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon la revendication 1,
caractérisé par le fait,
que le dispositif (10) comporte des terminaux (2) pour recevoir l'information (8) émise
par un premier poste d'abonné, qu'il possède des lecteurs de formulaires (3.f) pour
identifier et pour transformer cette information (8) en des blocs de données lisibles
par une machine, qu'il comporte des ordinateurs (4) et des programmes d'ordinateurs
(5), spécifiques aux branches et capables d'évaluer cette information élaborée, qu'il
comporte des systèmes-d'Expert (6) pour prendre des décisions relatives à cette information
(8), en sorte que cette information (8) puisse recevoir la réponse au niveau du premier
poste d'abonné.
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé par le fait,
que les terminaux (2, 9)sont des téléscripteurs ou téléfax (2.f, 9.f), que ces téléscripteurs
ou téléfax (2.f, 9.f) fournissent l'information (8) d'un premier poste d'abonné, automatiquement,
dans un réseau ou quadrillage, sous la forme d'une impression téléfax, que les lecteurs
de formulaires (3.f) procèdent à la reconnaissance des imprimés téléfax, et que les
lecteurs de formulaires (3.f) transforment automatiquement une information (8) écrite
à la machine ou à la main sur des imprimés téléfax, en blocs de données alphanumériques
lisibles, et les déposent, en sorte que l'information (8) perde son réseau ou quadrillage
donné à l'avance.
9. Dispositif selon l'une des revendications 7 ou 8,
caractérisé par le fait,
que des ordinateurs (4) introduisent l'information (8) automatiquement, sous la forme
de blocs de données alphanumériques lisibles, dans des programmes d'ordinateurs (5),
que les programmes d'ordinateurs (5) et les systèmes-d'Expert (6) coopèrent et évaluent
automatiquement cette information (8) et l'affectent d'une priorité, et que le dispositif
(10) renvoie comme résultat, automatiquement au premier poste d'abonné, une information
dans le réseau ou quadrillage d'une transmission téléfax.
10. Dispositif selon l'une des revendications 7 à 9,
caractérisé par le fait,
que des formulaires (8.1) qui sont susceptibles d'être lus et présentant une information
(8) dont les données sont susceptibles d'être saisies, sont susceptibles d'être envoyés
à des postes d'abonnés, que des appareils télécopieurs ou téléfax (2.f) reçoivent
automatiquement, sous la forme d'impressions téléfaxées, les formulaires (8.1) émis,
remplis à la machine ou à la main, au niveau des postes d'abonnés, que ces formulaires
(8.1) contiennent une information communiquée, que des lecteurs de formulaires (3.f)
convertissent automatiquement ces formulaires (8.1), que des ordinateurs (4) changent
cette information (8) des formulaires convertis (8.1), dans des programmes d'ordinateurs
(5) et dans des systèmes-d'Expert (6) et y évaluent cette information (8) et l'affectent
de priorités, que le dispositif (10) retourne aux postes d'abonnés, par l'intermédiaire
de téléscripteurs ou téléfax, le résultat qui constitue la réponse.
11. Dispositif selon la revendication 10,
caractérisé par le fait,
que le dispositif (10) est susceptible d'être opéré à l'aide de divers formulaires (8.1)
pouvant être saisis par les données, et à l'aide de divers programmes d'ordinateurs
(5) et systèmes-d'Expert (6) accordés entre eux, en sorte que peuvent être réalisés
plusieurs circuits de communication à contenus divers de l'information (8) émise et
reçue par des télécopieurs (téléfax) (2.f).

