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EP 0 750 076 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
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Anmeldetag: 29.02.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E04B 1/00 |
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Bauelement zur Wärmedämmung
Construction element for heat insulation
Elément de construction pour isolation thermique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
24.06.1995 DE 19528130
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1996 Patentblatt 1996/52 |
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Patentinhaber: SCHÖCK BAUTEILE GmbH |
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D-76534 Baden-Baden (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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Vertreter: Brommer, Hans Joachim, Dr.-Ing. |
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Lemcke, Brommer & Partner
Patentanwälte
Postfach 40 26 76025 Karlsruhe 76025 Karlsruhe (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 403 537 DE-U- 8 417 440
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DE-C- 4 341 935
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bauelement zur Wärmedämmung zwischen einem zu betonierenden
Gebäudeteil und einem vorkragenden Außenteil, bestehend aus einem dazwischen zu verlegenden
Isolierkörper mit integrierten Bewehrungsstäben, die sich durch den Isolierkörper
hindurch erstrecken, beidseits vorstehen und mit dem Gebäudeteil und dem Außenteil
zu verankern sind.
[0002] Derartige Bauelemente sind beispielsweise in der DE-PS 43 41 935 offenbart und gestatten
es, vorkragende Betonteile, insbesondere Balkonplatten, mit der entsprechenden Zwischendecke
eines Gebäudes zu verbinden, wobei die sonst üblichen Wärmebrücken weitestgehend eliminiert
werden. Daher setzen sich diese Bauelement in der Praxis immer stärker durch und sind
inzwischen in zahlreichen Ausführungsformen bekannt.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue Anwendungsgebiete zu
erschließen, konkret die Bauelemente dahingehend zu verbessern, daß sie nicht nur
für vorkragende Außenteile aus Beton, sondern auch aus anderen Werkstoffen, etwa aus
Holz, geeignet sind. Gleichzeitig soll das erfindungsgemäße Bauelement aber auch Vorteile
bei Außenteilen aus Beton aufweisen und unabhängig vom Baustoff des Außenteiles sollen
die Wärmedämmeigenschaften in vollem Umfang gewahrt bleiben.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die in Richtung des Außenteiles
vorstehenden Bewehrungsstäbe zumindest teilweise einen Abstandhalter aufweisen, der
das Außenteil gegenüber dem Isolierkörper distanziert und zur Bildung eines die Hinterlüftung
des Anschlußbereiches gewährleistenden Zwischenraumes dient.
[0005] Es wird also ein bestimmter Abstand zwischen Außenteil und Isolierkörper vorgegeben,
der einerseits eine nachträgliche Montage des vorstehenden Außenteiles und somit dessen
Vorfertigung gestattet und der andererseits den feuchtigkeitsgefährdeten Übergangsbereich
zwischen Isolierkörper und Außenteil beseitigt und daher insbesondere für den Anschluß
von Holzkragbalken geeignet ist.
[0006] Für die konstruktive Ausbildung des Abstandhalters bieten sich verschiedene Möglichkeiten.
Soll das Außenteil aus Ortbeton bestehen, gegebenenfalls unter Verwendung einer Elementdecke
(vorgefertigte untere Schalung mit Bewehrungslage), so empfiehlt es sich, wenn der
Abstandhalter durch eine Platte mit etwa vertikaler Außenfläche gebildet wird, die
als Schalung für die dem Isolierkörper zugewandte Stirnseite des Außenteiles dient.
Je nach Material des Abstandhalters kann er als verlorene Schalung und als Verblendung
am Außenteil verbleiben oder nach dessen Aushärten entfernt werden.
[0007] Der Abstandhalter kann auch durch eine sich direkt an den Isolierkörper anschließende
Lage gebildet werden, die aus einem etwas weniger stabilen Material (z.B. EPS mit
geringer Dichte und Schalhaut) als der Isolierkörper besteht und nach dem Aushärten
des Außenteiles entfernt wird.
[0008] Stattdessen kann der Abstandhalter aber auch aus einer Winkel leiste, insbesondere
aus Metall bestehen, deren horizontaler Schenkel zur Querkraftübertragung vom Außenteil
auf die Bewehrung dient. Bei dieser Ausbildung ist der Abstandhalter besonders für
den Anschluß von Holzkragbalken oder Stahlkragbalken geeignet. Dabei kann der Abstandhalter
auch seitliche Laschen zum Umfassen des zugehörigen Kragarmes aufweisen, wodurch einerseits
die Positionierung des Kragarmanschlusses, andererseits seine Verbindung mit dem Abstandhalter
erleichtert wird.
[0009] Wenn mit vorgefertigten Außenteilen, insbesondere aus Beton gearbeitet werden soll,
so empfiehlt es sich, daß die in Richtung des Außenteiles vorstehenden Druck- und
gegebenenfalls auch die Zugstäbe der Bewehrung des Isolierkörpers an ihrem Ende eine
Anschlußverschraubung aufweisen. Diese Anschlußverschraubung ist zweckmäßig in dem
durch den Abstandhalter erzeugten Zwischenraum zwischen Isolierkörper und Außenteil
angeordnet und erlaubt somit eine bequeme Montage des vorgefertigten Außenteils, sobald
der Isolierkörper mit seiner Bewehrung von der ausgehärteten Deckenplatte des Gebäudes
gehalten wird.
[0010] Der Abstandhalter selbst ist zumindest mit den Druck- und/oder Querkraftstäben der
Bewehrung des Isolierkörverbunden. Ist er auch mit Zugstäben ausgerüstet, können diese
ebenfalls zur Fixierung des Abstandhalters herangezogen werden. Die Verbindung des
Abstandhalters mit der Bewehrung kann durch Verschweißen, aber auch lösbar, etwa durch
Verschrauben erfolgen.
[0011] Damit der Abstandhalter insbesondere für den Anschluß frei auskragender Holz- oder
Stahlträger stabil genug von der Bewehrung des Isolierkörpers gehalten wird, empfiehlt
es sich, daß zumindest immer zwei Zug- und/oder Druckstäbe sowie ein Querkraftstab
mit einem Abstandhalter verbunden sind.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
mehrere Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung; dabei zeigt
- Figur 1
- einen Vertikalschnitt durch ein Bauelement für den Anschluß von Balkonplatten aus
Ortbeton;
- Figur 2
- eine Ansicht auf Figur 1 von oben;
- Figur 3
- einen Vertikalschnitt einer Alternative zu Figur 1;
- Figur 4
- einen Vertikalschnitt durch ein Bauelement für den Anschluß von Holzkragbalken;
- Figur 5
- eine Ansicht auf Figur 4 von oben;
- Figur 6
- einen Vertikalschnitt durch ein Bauelement für den Anschluß vorgefertigter Außenteile;
- Figur 7
- eine Ansicht auf Figur 6 von oben;
- Figur 8
- einen Vertikalschnitt eines Bauelementes zum Anschluß von Stahlträgern und
- Figur 9
- eine Ansicht auf Figur 8 von oben.
[0013] Das in den Ausführungsbeispielen dargestellte Bauelement besteht grundsätzlich aus
einem etwa quaderförmigen Isolierkörper 1, der zwischen einer gebäudeseitigen Betonplatte
und einem vorkragenden Außenteil, das aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen kann,
angeordnet wird. Er wird im oberen Bereich von Zugstäben 2, im unteren Bereich von
Druckstäben 3 durchquert, außerdem zur Aufnahme der Gewichtskraft des vorkragenden
Außenteiles von Querkraftstäben 4, die aus der gebäudeseitigen Zugzone kommend schräg
oder senkrecht nach unten durch den Isolierkörper hindurchlaufen und im Bereich der
Druckzone des vorkragenden Bauteiles austreten. Aus dem gezeichneten Verlauf der Querkraftstäbe
folgt, daß man sich jeweils links des Isolierkörpers 1 das Gebäude, jeweils rechts
das vorkragende Außenteil vorzustellen hat.
[0014] Wesentlich ist nun, daß an der dem vorkragenden Außenteil zugewandten Seite des Isolierkörpers
1 unter einem Abstand von mehreren Zentimetern zum Isolierkörper ein zu ihm parallel
laufender Abstandhalter 5 angeordnet ist. Bei dem in Figur 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
besteht er aus einem vertikalen Schalbrett 5a, das etwa die gleiche Höhe wie der Isolierkörper
1 aufweist und an seinem unteren Ende einen horizontal nach außen ragenden Schenkel
5b trägt. Dieser Abstandhalter wird von den Bewehrungsstäben gehalten und zusätzlich
im unteren Bereich durch eine mit den Druckstäben 3 und Querkraftstäben 4 verschweißte
Winkelleiste 6 armiert. Die Verbindung der Querkraftstäbe mit der Winkel leiste erfolgt
über einzelne Flacheisen 4a, die an der dem Isolierkörper 1 zugewandten Seite der
Winkelleiste 6 angeschweißt sind und die andererseits einen Schlitz aufweisen, in
den das untere Ende des Querkraftstabes hineinragt und dort verschweißt ist. Selbstverständlich
sind auch andere Verbindungen zwischen den Querkraftstäben und dem Abstandhalter möglich.
Der Abstandhalter 5 ist besonders für Außenteile aus Ortbeton geeignet, etwa unter
Verwendung von Elementdecken als verlorene untere Schalung, wie sie durch das Bezugszeichen
7 angedeutet sind. Dabei wird als Material für den Abstandhalter 5 Beton oder ein
betonähnlicher Werkstoff verwendet, es sind aber auch andere Materialien möglich.
[0015] In Figur 3 ist der Isolierkörper 1 mit seinen Bewehrungsstäben 2 bis 4 und der Winkel
leiste 6 genauso aufgebaut. Hier besteht jedoch der Abstandhalter aus einer an der
dem Außenteil zugewandten Seite des Isolierkörpers angeordneten Lage 15. Diese Lage
15 fungiert mit ihrer gegebenenfalls häteren Außenseite 15a als Schalung für das aus
Ortbeton herzustellende Außenteil, Sie besteht aus einem Kunststoffmaterial, etwa
Polystyrol geringer Dichte, das nach dem Aushärten des Ortbetons leicht herausgeklopft
werden kann, worauf man wieder den erwünschten Zwischenraum zwischen Isolierkörper
und vorkragendem Außenteil erhält. Stattdessen kann die Lage 15 auch dünner ausgeführt
und über entfernbare Abstandselemente am Isolierkörper abgestützt werden.
[0016] Die Winkel leiste 6 ist in Figur 3 außerhalb des Abstandhalters 15 angeordnet und
wird in das Außenteil einbetoniert, um seine Druck- und Querkräfte aufzunehmen.
[0017] Die Figuren 4 und 5 zeigen eine Bauform, die besonders für den Anschluß von Außenteilen
aus Holz gedacht ist. In diesem Fall wird ein Abstandhalter 25 verwendet, der der
zuvor beschriebenen Winkel leiste 6 entspricht, der aber auch etwas tiefer oder höher
angeordnet sein kann. Sein horizontaler Schenkel 25a liegt etwa auf dem Niveau des
unteren Randes des Isolierkörpers, so daß er direkt als Auflager für einen Holzbalken
26 verwendet werden kann und dessen Druck- und Querkräfte aufnimmt. Der Holzbalken
wird in seinem oberen Bereich von den Zugstäben 2 durchquert und durch Muttern 27,
die auf ein Gewinde am Ende der Zugstäbe aufgeschraubt werden können, gehalten. Er
ist in der Zeichnung durch Bruchlinien stark verkürzt wiedergegeben. Tatsächlich hat
er eine Länge von über einem halben Meter, damit an seinen Wangen über eine Reihe
von Querbohrungen 26a die eigentlichen Kragbalken, die in Figur 5 durch die Bezugszeichen
28 und 29 angedeutet sind, angeschraubt werden können.
[0018] Die Figuren 6 und 7 zeigen eine Bauform, die insbesondere zur Montage vorgefertigter
Außenteile, gleichgültig aus welchem Werkstoff, geeignet ist. Der Isolierkörper mit
den Bewehrungsstäben und dem Abstandhalter 25 ist dabei ebenso wie in Figur 4 und
5 aufgebaut. Lediglich die Zugstäbe laufen nicht mehr durchgehend vom Isolierkörper
zu dem Außenteil, sondern haben in dem durch den Abstandhalter 25 gebildeten Zwischenraum
jeweils eine lösbare Verbindung in Form einer Schraubmuffe 30. Die vom Isolierkörper
kommenden Zugstäbe 2 laufen also kurz hinter dem Isolierkörper in einem Gewinde aus,
an dem über die Muffe 30 ein dazu fluchtender Zugstab 2a, der an seinem Ende ein gegenläufiges
Gewinde aufweist, angeschlossen werden kann. Die Zugstäbe 2a können in ein Betonteil
36 einbetoniert sein, sie können stattdessen aber ebenso Bestandteil eines Metall-
oder Holzträgers sein. In allen Fällen kann das Außenteil 36 mitsamt dem Zugstab 2a
und gegebenenfalls weiteren Zubehörteilen fabrikmäßig vorgefertigt werden. Zur Montage
auf der Baustelle genügt das Auflegen auf den abgewinkelten Abstandhalter 25 und die
Verschraubung der vorstehenden Zugstäbe 2a über die Muffen 30 und gegebenenfalls durch
weitere Verschraubung 25b am Abstandhalter 25. Dabei bieten die Muffen 30 den besonderen
Vorteil, daß die Neigung des Außenteils genau eingestellt werden kann.
[0019] Die Figuren 8 und 9 zeigen eine Variante, die zum Anschluß von Stahlträgern geeignet
ist. Dabei ist ein Abstandhalter 35 in Form einer vertikalen Anschlagplatte mit dem
außenseitigen Ende der Druckstäbe 3 und eines Querkraftstabes 4 verbunden, und die
darüber befindlichen Enden der Zugstäbe 2 weisen ein Gewinde auf. Dadurch kann ein
Stahlkragbalken 46 mit einer vertikalen Montageplatte 46a, die entsprechende Verbindungsbohrungen
aufweist, auf die Zugstäbe 2 aufgesetzt bzw. an die Anschlagplatte 35 angelegt und
unter horizontaler Ausrichtung dort jeweils festgeschraubt werden.
[0020] In den Ausführungsbeispielen sind die Isolierkörper mit Zugstäben 2 ausgerüstet,
an denen teilweise auch der Abstandhalter befestigt ist. Auf die Zugstäbe 2 kann jedoch
verzichtet werden, wenn das vorkragende Bauteil an seinem äußeren Ende eine eigene
Abstützung auf dem Boden hat. In jedem Fall empfiehlt es sich aber, den Abstandhalter
mit zumindest zwei Druckstäben und zumindest einem Querkraftstab zu verbinden.
[0021] Allen beschriebenen Bauformen ist der Vorteil gemeinsam, daß durch die Beabstandung
des vorkragenden Außenteiles vom Isolierkörper eine gute Hinterlüftung im Anschlußbereich
gewährleistet ist, so daß auch feuchtigkeitsempfindliche Werkstoffe für das Außenteil
eingesetzt werden können und daß ein nachträglicher Anschluß von fabrikmäßig vorgefertigten
Außenteilen ermöglicht wird.
1. Bauelement zur Wärmedämmung zwischen einem zu betonierenden Gebäudeteil und einem
vorkragenden Außenteil, bestehend aus einem dazwischen zu verlegenden Isolierkörper
(1) mit integrierten Bewehrungsstäben (2, 3, 4), die sich durch den Isolierkörper
(1) hindurch erstrecken, beidseits vorstehen und mit dem Gebäudeteil und dem Außenteil
zu verankern sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in Richtung des Außenteiles vorstehenden Bewehrungsstäbe (2, 3, 4) zumindest
teilweise einen Abstandhalter (5, 15, 25, 35) aufweisen, der das Außenteil gegenüber
dem Isolierkörper (1) auf Abstand hält und zur Bildung eines die Hinterlüftung des
Anschlußbereiches gewährleistenden Zwischenraumes dient.
2. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter (5, 15) eine etwa vertikale Außenfläche aufweist, die als Schalung
für die dem Isolierkörper (1) zugewandte Stirnseite des vorkragenden Außenteiles dient.
3. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter (5) ein im Druckbereich des Außenteiles angreifendes Wiederlager
(6) aufweist.
4. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter (15) durch eine entfernbare, sich parallel zum Isolierkörper
(1) erstreckende Lage gebildet ist.
5. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter (25) aus einer Winkelleiste besteht, deren horizontaler Schenkel
(25a) zur Querkraftübertragung dient.
6. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter seitliche Laschen zum Umfassen des Außenteiles aufweist.
7. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in Richtung des Außenteiles vorstehenden Druck- und gegebenenfalls Zugstäbe
(3 bzw. 2) an ihrem Ende eine Anschlußverschraubung aufweisen.
8. Bauelement nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußverschraubung in dem durch den Abstandhalter (25) erzeugten Zwischenraum
zwischen Isolierkörper und Außenteil angeordnet ist.
9. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstandhalter (5, 15, 25) mit den Druck- und Querkraftstäben (3, 4) und gegebenenfalls
mit den Zugstäben (2) verbunden ist.
10. Bauelement nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung des Abstandhalters (35) mit den Druckstäben (2), gegebenenfalls
den Querkraftstäben (4) und gegebenenfalls den Zugstäben (3) durch Verschrauben erfolgt.
11. Bauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest zwei Druckstäbe (3) mit einem Abstandhalter (5, 15, 25, 35) verbunden
sind.
1. Structural member for heat insulation between a building part to be concreted and
an overhanging external part, consisting of an insulating body (1) to be placed in
between and having integrated reinforcement bars (2, 3, 4) which extend through the
insulating body (1), project on both sides and are to be anchored to the building
part and the external part, characterised in that at least some of the reinforcement
bars (2, 3, 4), which project in the direction of the external part, comprise a spacer
(5, 15, 25, 35) which holds the external part at a spacing from the insulating body
(1) and serves to form an interspace which guarantees rear ventilation of the connection
region.
2. Structural member according to claim 1, characterised in that the spacer (5, 15) comprises
an approximately vertical external surface which serves as formwork for the front
end, which faces the insulating body (1), of the overhanging external part.
3. Structural member according to claim 1, characterised in that the spacer (5) comprises
an abutment (6) which acts in the compression region of the external part.
4. Structural member according to claim 1, characterised in that the spacer (15) is formed
by a removable layer which extends parallel to the insulating body (1).
5. Structural member according to claim 1, characterised in that the spacer (25) consists
of an angle fillet whose horizontal leg (25a) serves to transmit shear forces.
6. Structural member according to claim 1, characterised in that the spacer comprises
lateral straps to encompass the external part.
7. Structural member according to claim 1, characterised in that the compression and
optionally tension bars (3 and 2, respectively) projecting in the direction of the
external part comprise a connection screw system at their end.
8. Structural member according to claim 7, characterised in that the connection screw
system is disposed in the interspace between the insulating body and the external
part which is produced by the spacer (25).
9. Structural member according to claim 1, characterised in that the spacer (5, 15, 25)
is connected to the compression and shear force bars (3, 4) and optionally to the
tension bars (2).
10. Structural member according to claim 9, characterised in that the spacer (35) is connected
to the compression bars (2), optionally to the shear force bars (4) and optionally
to the tension bars (3) by screwing.
11. Structural member according to claim 1, characterised in that at least two compression
bars (3) are connected to a spacer (5, 15, 25, 35).
1. Elément de construction pour l'isolation thermique entre une partie d'un bâtiment
à bétonner et une partie extérieure faisant saillie, composé d'un corps isolant (1)
à poser entre ces deux parties, avec des barres d'armature intégrées (2, 3, 4) qui
s'étendent à travers le corps isolant (1), dépassent des deux côtés et doivent être
ancrées avec la partie du bâtiment et la partie extérieure, caractérisé en ce que les barres d'armature (2, 3, 4) dépassant en direction de la partie extérieure présentent
au moins en partie une butée d'écartement (5, 15, 25, 35) qui maintient la partie
extérieure à une certaine distance par rapport au corps isolant (1) et qui sert à
la formation d'un espace intermédiaire garantissant l'aération de la zone de raccordement.
2. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'écartement (5, 15) présente une surface extérieure à peu près verticale,
qui sert de coffrage pour la face de la partie extérieure faisant saillie tournée
vers le corps isolant (1).
3. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'écartement (5) présente un pied-droit (6) ayant prise dans la partie de
pression de la partie extérieure.
4. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'écartement (15) est formée par une couche pouvant être retirée et s'étendant
parallèlement au corps isolant (1).
5. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'écartement (25) est composée d'une latte angulaire dont le côté horizontal
(25a) sert à la transmission de la force transversale.
6. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'écartement présente des languettes latérales pour entourer la partie extérieure.
7. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que les barres de pression et éventuellement les barres de traction (3 ou 2) dépassant
en direction de la partie extérieure présentent à leur extrémité un raccord à vis.
8. Elément de construction selon la revendication 7, caractérisé en ce que le raccord à vis est placé dans l'espace intermédiaire créé par la butée d'écartement
(25) entre le corps isolant et la partie extérieure.
9. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que la butée d'écartement (5, 15, 25) est raccordée aux barres de pression et aux barres
de force transversale (3, 4) et éventuellement aux barres de traction (2).
10. Elément de construction selon la revendication 9, caractérisé en ce que le raccord de la butée d'écartement (35), avec les barres de pression (3), éventuellement
avec les barres de force transversale (4) et éventuellement les barres de traction
(2), est réalisé par vissage.
11. Elément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins deux barres de pression (3) sont raccordées à une butée d'écartement (5,15,25,35).