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EP 0 750 119 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
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Anmeldetag: 08.11.1995 |
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Pumpenlaufrad
Pump impeller
Rouet de pompe
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
19.06.1995 DE 19521768
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1996 Patentblatt 1996/52 |
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Patentinhaber: WILO GmbH |
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D-44263 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Zelder, Manfred
D-53225 Bonn (DE)
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Vertreter: COHAUSZ HANNIG DAWIDOWICZ & PARTNER |
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Patentanwälte
Schumannstrasse 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 640 768 US-A- 1 864 834 US-A- 4 063 849
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GB-A- 2 053 368 US-A- 1 959 710
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 011, no. 105 (M-577), 3.April 1987 & JP-A-61 252893
(HITACHI LTD), 10.November 1986,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Pumpenlaufrad einer Radialkreiselpumpe insbesondere einer
Tauchmotorpumpe mit zwei gekrümmten Schaufeln, die an einer der Laufradnabe nahen
Scheibe fest sind, wobei an der Saugseite die beiden Schaufeln frei in den Pumpenraum
ragen, ohne an einer weiteren Laufradscheibe fest zu sein (halboffenes Laufrad).
[0002] Für verstopfungsfreie Pumpen ist es bekannt, das Laufrad mit einer einzigen Schaufel
auszuführen. Solche einschaufeligen Laufräder haben einen geringeren Wirkungsgrad
und führen zu einer sogenannten hydrodynamischen Unwucht, die durch das asymmetrische
Vorbeilaufen der einzigen Schaufel am Druckstutzen entsteht. Hierbei addiert noch
die mechanische Unwucht zur hydrodynamischen Unwucht, wobei es bekannt ist, der mechanischen
Unwucht durch eine unsymmetrische Verteilung der Massen im Laufrad entgegenzuwirken.
[0003] Diese Unwuchtprobleme sind bei zweischaufeligen Laufrädern wie sie beispielsweise
aus der US 1959710 und der US 1846834 bekannt sind. nicht gegeben. Diese Laufräder
führen aber leichter zu einem Verstopfen der Pumpe insbesondere bei Abwässern mit
Stoffresten wie z.B. einem Lappen. Ein Lappen kann sich über beide Schaufeln legen
und damit an beiden Schaufeln hängenbleiben.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, bei einfacher Konstruktion die Verstopfungsfreiheit
einer Radialkreiselpumpe der eingangs genannten Art zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Gelangt in ein solches Laufrad ein üblicherweise zur Verstopfung führendes Teil wie
z.b. ein Stoffrest, ein Lappen oder eine Strumpfhose, so bleibt dieser in der Regel
nicht mittig hängen, sondern die im Anfangsbereich ungleich dicken Schaufeln sorgen
dafür, daß das Laufrad sich von diesem Teil schnell lösen kann und es damit weitergefördert
wird. Während beim Laufrad mit zwei gleichen Schaufeln der verstopfende Lappen "nicht
weiß", für welche Schaufel er sich entscheiden soll, und damit mittig hängen bleibt,
wird bei dem Laufrad mit ungleichartigen Schaufeln dafür gesorgt, daß aufgrund dieser
Ungleichartigkeit das zur Verstopfung führende Teil sicher weitertransportiert wird.
[0007] Somit erkauft sich das erfindungsgemäße Laufrad die Zweischaufeligkeit nicht mit
einer erhöhten Verstopfungsgefahr, sondern dieses ruhig arbeitende Laufrad ist ähnlich
verstopfungsarm wie ein einschaufeliges.
[0008] Besonders vorteilhaft ist hierbei, wenn die Verdickung des Anfangsbereiches der ersten
Schaufel auf der der Laufradachse abgewandten Seite der Schaufel angeordnet ist. Auch
sollte die Verdickung in die vordere Rundung der Schaufelvorderkante übergehen.
[0009] Eine Verringerung der Unwucht wird dadurch erreicht, daß die durch die Verdickung
erzeugte Unwucht durch eine Massenverringerung auf derselben Laufradseite oder durch
eine Massenerhöhung auf der gegenüberliegenden Laufradseite aufgehoben ist. Auch ist
von Vorteil, wenn das Laufrad aus Kunststoff ist.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- Eine Draufsicht auf das Laufrad in Ansaugrichtung und
- Figur 2:
- einen Schnitt durch das Laufrad nach A-D in Figur 1.
[0011] Das Laufrad 1 einer Radialkreiselpumpe, die als Tauchmotorpumpe einsetzbar ist, weist
eine kreisförmige Scheibe 2 auf, an deren Rückseite koaxial eine Nabe 3 angeformt
ist, in der eine Buchse 4 eingegossen sein kann, um das Laufrad an der Welle eines
Elektromotors zu befestigen.
[0012] Auf der Vorderseite der Scheibe 2 stehen zwei Schaufeln 5, 6 vor, die frei in den
Pumpenraum ragen, so daß es sich um ein halboffenes Laufrad handelt. Die Schaufeln
5 und 6 sind drehsymmetrisch einander gegenüberliegend an der Kunststoffscheibe 2
angeformt und verjüngen sich in ihrer Dicke D zur Pumpeneinlaßseite hin.
[0013] Das in Figur 1 dargestellte Laufrad dreht sich in Richtung des Pfeiles 7, so daß
die Schaufelvorderkanten 5a und 6a zuerst auf die zu fördernde Flüssigkeit treffen.
Diese Schaufelvorderkanten werden zusammen mit einem daran anschließenden Bereich
als Schaufelanfangsbereiche 5b, 6b bezeichnet. Während außerhalb der Schaufelanfangsbereiche
5b, 6b die beiden Schaufeln 5, 6 gleich ausgeführt sind, besteht ein Unterschied in
diesen Schaufelanfangsbereichen:
[0014] Bei einer der beiden Schaufeln, in diesem Fall bei der ersten Schaufel 5, ist die
Dicke D1 des Schaufelanfangsbereiches 5b größer als die Dicke D2 des Schaufelanfangsbereiches
6b, der zweiten Schaufel 6. Im Ausführungsbeispiel ist die zusätzliche Verdickung
des Anfangsbereiches 5b der ersten Schaufel 5 auf der der Laufradachse 8 abgewandten
Seite der Schaufel angeformt. Obwohl die Dicke D 1 nur wenig größer ist als die Dicke
D2 (0,1-4mm bzw. 5-40% größer als D2), so ist die Wirkung für eine größere Verstopfungsfreiheit
erheblich.
[0015] Die Länge des verdickten Schaufelanfangsbereiches 5b beträgt 1/20 bis 1/4 der Gesamtlänge
der ersten Schaufel 5. Die Verdickung geht an der Schaufelvorderkante 5a in deren
Rundung über, so daß die erste Schaufel 5 gleich strömungsgünstig geformt ist, wie
die zweite Schaufel 6.
[0016] Um die durch die Verdickung erzeugte Unwucht auszugleichen, besitzt das Laufrad auf
der Seite der 5 eine Massenverringerung oder auf der gegenüberliegenden Seite eine
Massenerhöhung.
1. Pumpenlaufrad (1) einer Radialkreiselpumpe insbesondere einer Tauchmotorpumpe mit
zwei gekrümmten Schaufeln (5, 6), die an einer der Laufradnabe (3) nahen Scheibe fest
sind, wobei an der Saugseite die beiden Schaufeln frei in den Pumpenraum ragen, ohne
an einer weiteren Laufradscheibe fest zu sein, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Flüssigkeit zuerst auftreffende verdickte Schaufelanfangsbereich
(5b) der ersten Schaufel (5) eine größere Dicke (D1) aufweist als der Anfangsbereich
der zweiten Schaufel (6), wobei die Länge des verdickten Schaufelanfangsbereiches
(5b) 1/20 bis 1/4 der Gesamtlänge der ersten Schaufel (5) beträgt.
2. Pumpenlaufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung (V) des Anfangsbereiches (5b) der ersten Schaufel (5) auf der
der Laufradachse (8) abgewandten Seite der Schaufel angeordnet ist.
3. Pumpenlaufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung (V) in die vordere Rundung der Schaufelvorderkante (5a) übergeht.
4. Pumpenlaufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Verdickung (V) erzeugte Unwucht durch eine Massenverringerung auf
derselben Laufradseite oder durch eine Massenerhöhung auf der gegenüberliegenden Laufradseite
aufgehoben ist.
5. Pumpenlaufrad nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (1) aus Kunststoff ist.
1. A pump impeller (1) of a radial centrifugal pump, more particularly a submersible
motor-driven pump, having two curved vanes (5, 6) which are made fast to a disc adjacent
the impeller hub (3), while on the intake side the two vanes extend freely into the
pump chamber without being made fast to a further impeller disc, characterised in that that thickened starting zone (5b) of the first vane (5) which first impinges on the
fluid has a larger thickness (D1) than the starting zone of the second blade (6),
the length of the thickened starting zone (5b) being 1/20 to 1/4 of the total length
of the first blade.
2. A pump impeller according to claim 1, characterised in that the thickening (V) of the starting zone (5b) of the first vane (5) is disposed on
the side of the blade remote from the impeller pivot (8).
3. A pump impeller according to claim 1, characterised in that the thickening (V) merges into the front rounding of the front edge (5a) of the vane.
4. A pump impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the imbalance caused by the thickening (V) compensated by a reduction in mass on
the same impeller side or by an increase in mass on the opposite impeller side.
5. A pump impeller according to one of the preceding claims, characterised in that the impeller (1) is made from plastics.
1. Rotor (1) de pompe d'une pompe centrifuge radiale, en particulier d'une pompe à moteur
submersible, avec deux palettes (5, 6) courbes qui sont fixes sur un disque voisin
du moyeu (3) du rotor, les deux palettes faisant saillie librement du côté aspiration
sans être fixes sur un autre disque de rotor,
caractérisé en ce que la zone initiale (5b) de palette épaissie incidente en premier
sur le liquide présente une épaisseur (D1) plus grande que la zone initiale de la
seconde palette (6), la longueur de la zone initiale (5b) de palette épaissie étant
égale à 1/20 à 1/4 de la longueur totale de la première palette (5).
2. Rotor de pompe selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'épaississement (V) de la zone initiale (5b) de la première
palette (5) est disposé sur la face de la palette écartée de l'axe (8) du rotor.
3. Rotor de pompe selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'épaississement (V) se transforme en l'arrondi antérieur de
l'arête antérieure (5a) de la palette.
4. Rotor de pompe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le balourd créé par l'épaississement (V) est compensé par une
réduction de masse sur la même face du rotor ou par une augmentation de masse sur
la face opposée du rotor.
5. Rotor de pompe selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le rotor (1) est en matière synthétique.
