| (19) |
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(11) |
EP 0 750 565 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2000 Patentblatt 2000/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.03.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 5/74 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/044 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9525/670 (28.09.1995 Gazette 1995/41) |
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| (54) |
QUADERFÖRMIGE FLACHGIEBELPACKUNG
A CUBOID FLAT GABLED PACKING
EMBALLAGE PARALLELEPIPEDIQUE A SOMMET PLAT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB GR IT LI NL |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
23.03.1994 DE 4409947
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
| (73) |
Patentinhaber: SIG Combibloc GmbH |
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52441 Linnich (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WEITEDER, Hans-Josef
D-52134 Herzogenrath (DE)
- SCHMIDT, Holger
D-52499 Baesweiler (DE)
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| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack
Patentanwälte |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-92/18394 US-A- 4 852 764
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GB-A- 2 241 225 US-A- 4 915 290
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine quaderförmige Flachgiebelpackung, insbesondere Ohrenpackung
mit Mittel- oder Ecknaht, wobei der Verbund wenigstens eine Trägerschicht aus Papier
oder Karton, eine Haftvermittlerschicht, eine Barriereschicht, vorzugsweise aus Aluminium,
und eine beidseitige Kunststoffbeschichtung aus Polyethylen (PE) aufweist, mit einer
im Packungsgiebel vorgesehenen Öffnungsfläche, die nach dem Durchtrennen ein Gießloch
bildet, mit einem einen wiederverschließbaren Verschlußdeckel aufweisenden Ausgießelement,
dessen die Öffnungsfläche umgebender Flansch fest mit der Packungsoberfläche verbunden
ist, wobei der Verschlußdeckel gleichzeitig das Öffnungsmittel darstellt, und wobei
die Öffnungsfläche zur Unterstützung des Öffnungsvorganges eine Schwächung aufweist,
sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen quaderförmigen Flachgiebelpackung.
[0002] Quaderförmige Flachgiebelverbundpackungen sind in vielfacher Ausfertigung bekannt.
Sie finden vornehmlich auf dem Gebiet der Flüssigkeitsverpackungen im Zusammenhang
mit Kalt-, Kalt-Steril-, Heiß- und Aseptik-Füllung Verwendung. Diese Packungen lassen
sich in der Regel nach einmaligem Öffnen nicht wieder verschließen.
[0003] Es ist daher bei Flachgiebelverbundpackungen der vorbeschriebenen Art bereits vorgeschlagen
worden, im Packungsgiebel ein Ausgießelement anzuordnen, welches mit einem entsprechenden
Verschlußdeckel ausgestattet ist (DE 38 08 303 A1). Dabei ist im Bereich der Kartonschicht
und äußeren PE-Schicht eine umlaufende Trennlinie zur Schwächung des Giebelmaterials
vorgesehen, in die zum Öffnen der Packung ein mit dem Verschlußdeckel einstückig verbundener
und der Form der umlaufenden Trennlinie entsprechender Tubus in das Packungsmaterial
hineingedrückt wird. Zum besseren Durchtrennen der geschwächten Trennlinie ist dazu
die Unterkante des Tubus mit geeigneten mechanischen Öffnungsmitteln wie Schneiden
od. dgl. vorgesehen.
[0004] Die zuvor beschriebene Flachgiebelverbundpackung ist jedoch in mehreren Punkten verbesserungswürdig.
Es ist klar, daß zu Zwecken der Lagerung und des Transports gewährleistet werden muß,
daß der mit dem Verschlußdeckel verbundene Tubus nicht vorzeitig, also vor dem erstmaligen
Gebrauch der Packung, in das Material eindringen darf. Dazu ist beim gattungsbildenden
Stand der Technik eine den Verschlußdeckel und den die Trennlinie umlaufenden Flansch
des Ausgießelementes in vorbestimmten Abstand fixierende Lasche vorgesehen. Erst nach
dem Entfernen dieser Lasche ist es möglich, den Öffnungstubus durch Eindrücken des
Verschlußdeckels in das Packungsverbundmaterial zu stoßen. Dies hat wiederum zur Folge,
daß eine gewisse Mindesthöhe des bekannten Ausgießelementes zwingend vorgegeben ist.
Dieses ist jedoch wegen der bei Flachgiebelverbundpackungen geforderten Stapelbarkeit
von Nachteil.
[0005] Andere bekannte Flachgiebelpackungen (EP 0 238 947 B1) sehen vor, das Gießloch durch
Abziehen einer die Öffnungsfläche bedeckenden Lasche freizulegen. Dies hat zwar eine
besonders flache Bauhöhe zur Folge, dennoch ist diese vorgeschlagene Lösung nicht
geeignet, die dichte Wiederverschließbarkeit der Packungen zu gewährleisten. Außerdem
bedingt die Lösung ein Durchtrennen und sofortiges Wiederversiegeln der Flüssigkeitsdichtungsschicht
sowie der Barriereschicht, das mit Risiken bezüglich Dichtigkeit und Sterilität behaftet
ist.
[0006] Mit den auf die Packungsgiebel applizierten Ausgießelementen wird zwar das Erfordernis
der Wiederverschließbarkeit und Dichtheit ausreichend erfüllt, jedoch führt die üblicherweise
bei Hebelmechanismen am Gelenk nach außen weisende resultierende bei den bekannten
Ausführungen zum Abreißen des Ausgießers aufgrund schwacher Lagenhaftung des Kartonschicht
bzw. Karton-PE-Schichten. Darüber hinaus kommt es beim Transport und beim Stapeln
solcher Flachgiebelpackungen - letztlich bedingt durch die Bauhöhe der Ausgießelemente
- mitunter zum Abreißen von Ausgießelementen. Eine solche Packung ist jedoch nicht
mehr brauchbar und wird vom Einzelhändler und Verbraucher nicht mehr akzeptiert.
[0007] Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine quaderförmige
Flachgiebelverbundpackung der eingangs beschriebenen Art sowie ein Verfahren zu deren
Herstellung so auszugestalten und weiterzubilden, daß eine zuverlässige Verbindung
von Ausgießelement und Packungsgiebel sicher gewährleistet ist. Darüber hinaus wird
gewünscht, daß die Gesamthöhe des verwendeten Ausgießelementes verringert wird.
[0008] Bezüglich der Flachgiebelverbundpackung besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß
das Ausgießelement auf der
[0009] Seite der Packungsoberfläche angeordnet ist, auf die die Giebelnaht umgelegt wird
und daß der der Giebelnaht zugewandte Teil des Flansches des Ausgießelementes etwa
bis zur Giebelnaht und bis zur Knickkante des Packungsohrs heranreicht und zwischen
Packungsoberfläche und umgelegter Giebelnaht festgelegt ist. Durch die sichere Festlegung
des Flansches des Ausgießelementes zwischen Giebelnaht und Packungsoberseite wird
ein Abreißen des Ausgießelementes beim Öffnen und Handling zuverlässig verhindert.
[0010] Bezüglich des Herstellungsverfahrens einer solchen Flachgiebelverbundpackung ist
die Aufgabe durch die folgenden Schritte gelöst:
- Herstellen der Öffnungsfläche in der Trägerschicht im Bereich der späteren Ausgießöffnung,
- Rillen des Mehrschichtverbundes,
- Vorfalten eines Packungszuschnittes,
- Siegeln der Längsnähte zu einem schlauchartigen Packungsmantel,
- Faltung und Siegelung des Packungsbodens,
- Befüllen der Packung,
- Faltung und Siegelung der oberen Giebelnaht,
- Umlegen der Giebelnaht und
- Umlegen und Ansiegeln der Packungsohren,
wobei die Applikation des mit Verschlußdeckel versehenen Ausgießelementes an der
Öffnungsfläche bei senkrecht abstehender Giebelnaht vor dem Umlegen der Giebelnaht
erfolgt.
[0011] In vorteilhafter Weiterbildung ist das der Giebelnaht abgewandte Teil des Flansches
des Ausgießelementes bis über den Packungsrand hinausreichend einstückig mit einem
die Packungsseitenwand und die Packungsstirnwand teilweise umgreifenden Anschlagwinkel
ausgebildet. Der Anschlagwinkel wird nach dem Ansiegeln der Packungsohren durch die
Packungsohren sicher festgelegt. Bei einer solchen Ausgestaltung des Ausgießelementes
erfolgt das Aufkleben auf drei verschiedenen Packungsseiten. Neben der noch weiter
verbesserten Haftung von Ausgießelement und Packungsoberfläche ist - bedingt durch
den Anschlagwinkel - außerdem zuverlässig gewährleistet, daß das Ausgießelement beim
Applizieren bezüglich der Öffnungsfläche nicht verschoben werden kann. Es versteht
sich von selbst, daß für die unterschiedlichen Packungsgrößen - jedenfalls hinsichtlich
der Größe von Flansch und Anschlagwinkel - auch unterschiedlich große Ausgießelemente
eingesetzt werden müssen. Dadurch, daß die Applikation eines mit Anschlagwinkel versehenen
Ausgießelementes bei noch senkrecht abstehender Giebelnaht und waagerecht abstehenden
Packungsohren erfolgt, muß zwischen stirnseitigem Teil des Anschlagwinkels und eigentlichem
Ausgießelement eine Ausnehmung im Bereich des jeweiligen Packungsohres vorhanden sein.
Zweckmäßigerweise ist diese Ausnehmung schlitzartig ausgebildet, wobei die Schlitzbreite
nur wenig größer ist als die Stärke des Packungsohres. Auf diese Weise wird durch
das Ansiegeln der Ohren auf der Packungsstirnwand ein Teil des Anschlagwinkels zwischen
Packungsohr und Packungsstirnwand festgesiegelt und die Verbindung von Ausgießelement
und Packung noch weiter erhöht.
[0012] Zum Schwächen der Öffnungsfläche im Bereich des späteren Gießloches ist es einerseits
möglich, daß auf die Trägerschicht im Bereich der Öffnungsfläche vollständig verzichtet
wird und daß nach dem Ausstanzen oder Ausschneiden der Öffnungsfläche in diesem Bereich
nur noch die PE-Schichten und die Barriereschicht zerstört werden muß. Es ist jedoch
auch denkbar, daß als Schwächung die Trägerschicht und ggf. die Haftvermittlerschicht
im Bereich der Öffnungsfläche eine - beispielsweise halbkreisförmige - Trennlinie
aufweist. Auch diese Trennlinie kann ausgestanzt werden, bevorzugt wird eine solche
Trennlinie jedoch mittels Laserstrahlschnitt hergestellt werden.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist das Ausgießelement eine Durchtrittsöffnung
auf, die in ihrer Größe und Form der auf dem Packungsgiebel vorgesehenen Öffnungsfläche
entspricht. Weiterhin ist erfindungsgemäß der Verschlußdeckel als Öffnungshebel ausgebildet,
der gelenkig derart mit dem Ausgießelement verbunden ist, daß bei seiner Betätigung
die Packung im Bereich der Öffnungsfläche eine - beispielsweise halbkreisförmige -
geöffnet wird. Zu diesem Zweck weist der Verschlußdeckel nach einer weiteren Lehre
der Erfindung zur gelenkigen Lagerung zwei seitlich vorstehende Lagerzapfen auf, die
in entsprechende Ausnehmungen im Ausgießelement eingreifen. Zweckmäßigerweise sind
die Lagerzapfen aufnehmende Ausnehmungen seitlich oberhalb der Durchtrittsöffnung
im Ausgießelement angeordnet. Der als Öffnungshebel ausgestaltete Verschlußdeckel
und das Ausgießelement werden zweiteilig hergestellt und die Ausnehmungen im Ausgießelement
sind so gestaltet, daß sie ein nachträgliches Einklemmen der Lagerzapfen gestatten.
[0014] Vor der Applikation des mit Verschlußdeckel versehenen Ausgießelementes müssen also
beide Teile miteinander verbunden werden.
[0015] Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, daß die Lagerzapfen den Öffnungshebel
im Verhältnis 1:5 bis 1:3 (Eindrückhebel:Griffhebel) teilen. Auf diese Weise ist aufgrund
der Hebelwirkung eine relativ einfaches Öffnen der Packung gewährleistet. Damit nun
der Verschlußdeckel zum Erreichen der gewünschten Wiederverschließbarkeit fest mit
dem Ausgießelement verbunden werden kann, sieht eine weitere Lehre der Erfindung vor,
daß der Verschlußdeckel und/oder das Ausgießelement Mittel zum Einrasten des Verschlußdeckels
in Schließstellung aufweisen.
[0016] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Ausgießelement zur
Packungsstirnwand hin eine Gießrinne aufweist. Dadurch wird erreicht, daß nach dem
Ausgießen - bedingt durch die scharfe Tropfkante - keine Flüssigkeit an der Packungsstirnwand
herunterlaufen kann und darüber hinaus etwaige vorhandene Flüssigkeitsreste über die
Gießrinne zurück in den Packungsinhalt fließen. Die Gefahr des Verklebens des Verschlußdeckels
wird auf diese Weise minimiert.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Flachgiebelpackung in perspektivischer Ansicht,
- Fig. 2
- das Ausgießelement der erfindungsgemäßen Flachgiebelpackung in Draufsicht,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch das Ausgießelement entlang der Linie III-III aus Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch das Ausgießelement entlang der Linie IV-IV aus Fig. 2,
- Fig. 5
- den für das erfindungsgemäße Ausgießelement vorgesehenen Verschlußdeckel in Draufsicht,
- Fig. 6
- den Verschlußdeckel aus Fig. 5 in Seitenansichtin Richtung des Pfeiles VI,
- Fig. 7A
- ein erstes Ausführungsbeispiel des auf die Flachgiebelpackung applizierten Ausgießelementes
im Querschnitt entlang der Linie VII-VII aus Fig. 1,
- Fig. 7B
- ein zweites Ausführungsbeispiel des auf die Flachgiebelpackung applizierten Ausgießelementes
im Querschnitt entlang der Linie VII-VII aus Fig. 1,
- Fig. 7B
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des auf die Flachgiebelpackung applizierten Ausgießelementes
im Querschnitt entlang der Linie VII-VII aus Fig. 1,
- Fig. 8A und 8B
- Ausführungsbeispiele der möglichen Befestigung des Verschlußdeckels auf dem Ausgießelement.
[0018] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße quaderförmige Flachgiebelpackung in ihrer Gesamtheit
perspektivisch wiedergegeben. Zu erkennen ist ein Ausgießelement 2 mit einem Verschlußdeckel
3, welcher gleichzeitig das Öfffnungsmittel der Flachgiebelpackung 1 darstellt. Ein
die (nicht dargestellte) Öffnungsfläche auf der Packungsoberseite umgebender Flansch
4 des Ausgießelementes 2 ist fest mit der Packungsoberfläche verbunden.
[0019] Fig. 1 ist weiter zu entnehmen, daß das Ausgießelement 2 auf der Seite der Packungsoberfläche
angeordnet ist, auf der die Giebelnaht 5 der Flachgiebelpackung 1 umgelegt wird und
daß der der Giebelnaht 5 zugewandte Teil des Flansches 4 des Ausgießelementes 2 etwa
bis zur Giebelnaht 5 und bis zur Knickkante K des Packungsohrs O heranreicht und zwischen
Packungsoberfläche und umgelegter Giebelnaht 5 festgelegt ist. Auf diese Weise wird
das Ausgießelement 2 auf seiner gesamten Länge fixiert und durch die stirnseitige
Ansiegelung der nicht näher bezeichneten Packungsohren festgelegt. Die beim Öffnen
der Packung mittels Verschlußdeckel 3 als Öffnungsmittel auftretende Kraft kann in
eine vertikale Komponente F
V und in eine horizontale Komponente F
H zerlegt werden. Es ist schnell ersichtlich, daß durch die besondere Ausgestaltung
des Flansches 4 des Ausgießelementes 2 ein Abreißen des Ausgießelementes 2 zuverlässig
verhindert wird, da der bis zur Giebelnaht 5 heranreichende Teil des Flansches 4 von
der umgelegten Giebelnaht überdeckt ist. Dies und die Ansiegelung des gesamten Flansches
4 wirken der vertikalen Komponente F
V der Öffnungskraft zuverlässig entgegen. Die horizontale Komponente F
H wird zum einen durch das Ansiegeln des Flansches 4 und zum anderen dadurch aufgefangen,
daß der Flansch 4 im Bereich der Giebelnaht 5 bis an die Knickkante K des Packungsohrs
O heranreicht und durch die umgelegte Giebelnaht 5 und das angesiegelte Packungsohr
O festgelegt wird.
[0020] Zur weiteren Erhöhung der Verbindung von Ausgießelement 2 und Flachgiebelpackung
1 ist vorteilhaft vorgesehen, daß der der Giebelnaht 5 abgewandte Teil des Flansches
4 des Ausgießelementes 2 bis über den Packungsrand hinausreicht und einstückig mit
einem die Packungsseitenwand und Packungsstirnwand teilweise umgreifenden Anschlagwinkel
6 ausgebildet ist. Es ist erkennbar, daß der stirnseitige Teil des Anschlagwinkels
6 eine Ausnehmung 7 aufweist, durch welche das nicht näher bezeichnete Packungsohr
verläuft. Durch diese dargestellte und insofern bevorzugte Ausgestaltung wird das
Ausgießelement 2 noch fester mit der Packungsoberfläche verbunden. Der auf der Packungsstirnwand
vorspringende Teil des Anschlagwinkels 6 ist zwischen Packungsstirnwand und heruntergeklapptem
Ohr O eingeklemmt, so daß beide Komponenten F
V und F
H der Öffnungskraft noch besser aufgenommen werden können. Ein Abreißen des Ausgießelementes
2 ist dadurch zuverlässig ausgeschlossen.
[0021] Die Ausgestaltung eines möglichen Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Ausgießelementes
2 mit entsprechendem Verschlußdeckel 3 ist den Fig. 2 bis 6 zu entnehmen. Der Verschlußdeckel
3 ist dabei derart gelenkig mit dem Ausgießelement 2 verbunden, daß bei seiner Betätigung
die Flachgiebelpackung 1 im Bereich der Öffnungsfläche geöffnet wird, wie anhand der
Fig. 7A bis 7C weiter unten noch erläutert werden wird. Zur gelenkigen Lagerung beim
Ausgießelement 2 weist der Verschlußdeckel 2 zwei seitlich vorstehende Lagerzapfen
8 auf, welche in Ausnehmungen 9 im Ausgießelement 2 eingreifen. In der dargestellten
und insoweit bevorzugten Ausgestaltung des Ausgießelementes 2 sind die die Lagerzapfen
8 aufnehmenden Ausnehmungen 9 im Ausgießelement 2 oberhalb der Öffnungsfläche seitlich
der Durchtrittsöffnung 12 angeordnet.
[0022] In den Fig. 7A bis 7C sind nun mehrere Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Ausgießelementes
2, appliziert auf eine nur strichpunktiert angedeutete Flachgiebelpackung, dargestellt.
Es ist erkennbar, daß die Lagerzapfen 8 den als Öffnungshebel ausgebildeten Verschlußdeckel
3 etwa im Verhältnis 1:4 teilen, wobei das angegebene Verhältnis das Verhältnis zwischen
dem Eindrückteil des Hebels und dem Grifffteil des Hebels darstellt. In den Fig. 7A
bis 7C ist strichpunktiert jeweils die Öffnungsstellung des Verschlußdeckels 3 dargestellt.
Zur sicheren Wiederverschließbarkeit weist der Öfffnungshebel 3 bei den Ausführungsformen
gemäß den Fig. 7A und 7B zwei seitlich im Bereich des Grifffhebels liegende Rastnocken
10 auf, welche in entsprechende nicht näher bezeichnete Ausnehmungen des Ausgießelementes
einrasten. Eine alternative Ausführungsform ist in Fig. 7C dargestellt, dort weist
das Ausgießelement 2 eine Klemmnase 11 auf, die mit einer entsprechenden nicht näher
bezeichneten Ausnehmung im Öffnungshebel zusammenwirkt.
[0023] Den Ausführungsformen in den Fig. 7A bis 7C ist gemein, daß der Verschlußdeckel 3
die Packung im Bereich der nicht näher bezeichneten Öffnungsfläche eindrückt und auf
diese Weise eine Durchtrittsöffnung 12 bildet. Den Fig. 1 und 7B ist ferner zu entnehmen,
daß das Ausgießelement 2 mit einer Gießrinne 13 versehen ist, welche ein tropffreies
Ausgießen des Packungsinhaltes ermöglicht.
[0024] Des weiteren ist den Fig. 2 und 5 noch zu entnehmen, daß beim dargestellten und insoweit
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Verschlußdeckel 3 an seinem die Öffnungsfläche
überdeckenden vorderen Rand eine umlaufende Dichtkante 14 aufweist, welche bei geschlossenem
Verschlußdeckel 3 in einer entsprechenden Ausnehmung 15 im Ausgießelement 2 ruht.
[0025] Schließlich ist den Fig. 8A und 8B noch zu entnehmen, daß verschiedene Varianten
zum Einklemmen der Lagerzapfen 8 im Ausgießelement 2 möglich sind. Dabei entspricht
die Variante gemäß Fig. 8A der bereits in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der
Ausnehmung 9. Eine Alternative ist in Fig. 8B gezeigt. Dort erfolgt das Einklipsen
des Verschlußdeckels 3 in das Ausgießelement 2 nicht senkrecht zur Oberfläche des
Ausgießelementes 2, sondern etwa in einem Winkel von 45°. Der Vorteil dieser Ausführungsform
ist darin zu sehen, daß bei der Öffnungsbewegung eine bessere Abstützung des Lagerzapfens
8 in der Ausnehmung 9' gewährleistet ist und ein unbeabsichtigtes "Heraushebeln" des
Verschlußdeckels 3 zuverlässig vermieden wird.
1. Quaderförmige Flachgiebelpackung, insbesondere Ohrenpackung mit Mittel- oder Ecknaht,
wobei der Verbund wenigstens eine Trägerschicht aus Papier oder Karton, eine Haftvermittlerschicht,
eine Barriereschicht, vorzugsweise aus Aluminium, und eine beidseitige Kunststoffbeschichtung
aus Polyethylen (PE) aufweist, mit einer im Packungsgiebel vorgesehenen Öffnungsfläche,
die nach dem Durchtrennen ein Gießloch bildet, mit einem einen wiederverschließbaren
Verschlußdeckel (3) aufweisenden Ausgießelement (2), dessen die Öffnungsfläche umgebender
Flansch (4) fest mit der Packungsoberfläche verbunden ist, wobei der Verschlußdeckel
(3) gleichzeitig das Öffnungsmittel darstellt und wobei die Öffnungsfläche zur Unterstützung
des Öffnungsvorganges eine Schwächung aufweist,
dadurch gekenzeichnet, daß das Ausgießelement (2) auf der Seite der Packungsoberfläche angeordnet ist,
auf die die Giebelnaht (5) umgelegt wird, und daß der der Giebelnaht (5) zugewandte
Teil des Flansches (4) des Ausgießelementes (2) etwa bis zur Giebelnaht und bis zur
Knickkante (K) des Packungsohrs (O) heranreicht und zwischen Packungsoberfläche und
umgelegter Giebelnaht (5) festgelegt ist.
2. Flachgiebelpackung nach Anspruch 1,
dadurch gekenzeichnet, daß der der Giebelnaht (5) abgewandte Teil des Flansches (4) des Ausgießelementes
(2) bis über den Packungsrand hinausreicht und einstückig mit einem die Packungsseitenwand
und Packungsstirnwand teilweise umgreifenden Anschlagwinkel (6) ausgebildet ist.
3. Flachgiebelpackung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem stirnseitigen Teil des Anschlagwinkels (6) und dem eigentlichen
Ausgießelement (2) eine Ausnehmung (7) im Bereich des jeweiligen Packungsohres vorhanden
ist.
4. Flachgiebelpackung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (7) als schlitzförmige Ausnehmung ausgebildet ist und die Breite
des Schlitzes nur wenig größer ist als die Stärke des Packungsohres.
5. Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekenzeichnet, daß als Schwächung die Trägerschicht und die Haftvermittlerschicht im Bereich der
Öffnungsfläche ausgespart ist.
6. Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekenzeichnet, daß als Schwächung die Trägerschicht und ggf. die Haftvermittlerschicht im Bereich
der Öffnungsfläche eine Einkerbung aufweist.
7. Flachgiebelpackung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekenzeichnet, daß die Aussparung und/oder die Einkerbung mittels Laserstrahlschnitt hergestellt
ist.
8. Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgießelement (2) eine Durchtrittsöffnung (12) aufweist, die in ihrer Größe
und Form der Öffnungsfläche entspricht.
9. Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekenzeichnet, daß der Verschlußdeckel (3) als Öffnungshebel ausgebildet ist, der gelenkig derart
mit dem Ausgießelement (2) verbunden ist, daß bei seiner Betätigung die Flachgiebelpackung
(1) im Bereich der Öffnungsfläche geöffnet wird.
10. Flachgiebelpackung nach Anspruch 9,
dadurch gekenzeichnet, daß der Verschlußdeckel (3) zur gelenkigen Lagerung im Ausgießelement (2) zwei seitliche
Lagerzapfen (8) aufweist, die in entsprechende Ausnehmungen (9, 9')im Ausgießelement
(2) eingreifen.
11. Flachgiebelpackung nach Anspruch 10,
dadurch gekenzeichnet, daß die die Lagerzapfen (8) aufnehmenden Ausnehmungen (9, 9') im Ausgießelement
(2) seitlich der Durchtrittsöffnung (12) angeordnet sind.
12. Flachgiebelpackung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekenzeichnet, daß die Ausnehmungen (9, 9') im Ausgießelement (2) ein nachträgliches Einklemmen
der Lagerzapfen (8) gestatten.
13. Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekenzeichnet, daß die Lagerzapfen (8) den Öffnungshebel (3) im Verhältnis 1:5 bis 1:3 (Eindrückhebel:Griffhebel)
teilen.
14. Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekenzeichnet, daß der Verschlußdeckel (3) und/oder das Ausgießelement (2) Mittel (10) zum Einrasten
des Verschlußdeckels (3) in Schließstellung aufweisen.
15. Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekenzeichnet, daß das Ausgießelement (2) zur Packungsstirnwand hin eine Gießrinne (13) aufweist.
16. Verfahren zur Herstellung einer Flachgiebelpackung nach einem der Ansprüche 1 bis
15, mit den folgenden Schritten:
- Herstellen der Schwächung in der Trägerschicht im Bereich der späteren Ausgießöffnung,
- Rillen des Mehrschichtverbundes,
- Vorfalten eines Packungszuschnittes,
- Siegeln der Längsnähte zu einem schlauchartigen Packungsmantel,
- Faltung und Siegelung des Packungsbodens,
- Befüllen der Packung (1),
- Faltung und Siegelung der oberen Giebelnaht (5),
- Umlegen der Giebelnaht (5) und
- Umlegen und Ansiegeln der Packungsohren (6),
dadurch gekennzeichnet, daß die Applikation des mit Verschlußdeckel versehenen Ausgießelementes (2) an der
Öffnungsfläche bei senkrecht abstehender Giebelnaht (5) vor dem Umlegen der Giebelnaht
(5) erfolgt.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekenzeichnet, daß die Applikation des Ausgießelementes (2) mittels Schmelzkleber erfolgt.
1. A cuboid flat gabled packing, in particular an ear packing with a middle or corner
seam, with the composite structure having at least a carrier layer made of paper or
cardboard, a bonding agent layer, a barrier layer, preferably made of aluminium, and
a double sided plastic coating made of polyethylene (PE), with an opening area which
is provided in the packing gable and forms a pouring hole after the severing, with
a pouring element (2) which comprises a re-closable sealing cap (3) and whose flange
(4) enclosing the opening area is rigidly connected with the packing surface, with
the sealing cap (3) simultaneously representing the opening means and with the opening
area being provided with a weakening so as to support the opening process, characterized
in that the pouring element (2) is arranged on the side of the packing surface area
on which the gable seam (5) is folded and that the portion of the flange (4) of the
pouring element (2) which faces the gable seam (5) reaches up to approximately the
gable seam and up to the bending edge (K) of the packing ear (O) and is fixed between
the packing surface area and the folded gable seam (5).
2. A flat gabled packing as claimed in claim 1, characterized in that the portion of
the flange (4) of the pouring element (2) which is averted from the gable seam (5)
reaches beyond the packing edge and is arranged integrally with a stop bracket (6)
partially encompassing the packing side wall and packing face wall.
3. A flat gabled packing as claimed in claim 2, characterized in that a recess (7) is
provided in the zone of the respective packing ear between the face-side portion of
the stop bracket (6) and the actual pouring element (2).
4. A flat gabled packing as claimed in claim 3, characterized in that the recess (7)
is arranged as a slot-like recess and the width of the slot is only slightly larger
than the thickness of the packing ear.
5. A flat gabled packing as claimed in one of the claims 1 to 4, characterized in that
the carrier layer and the bonding agent layer are omitted in the zone of the opening
area so as to form a weakening.
6. A flat gabled packing as claimed in one of the claims 1 to 5, characterized in that
the carrier layer and, optionally, the bonding agent layer are provided in the zone
of the opening area with a notch so as to form a weakening.
7. A flat gabled packing as claimed in claim 5 or 6, characterized in that the recess
and/or notch are produced by means of laser beam cutting.
8. A flat gabled packing as claimed in one of the claims 1 to 7, characterized in that
the pouring element (2) is provided with a pass-through opening (12) which in respect
of its size and shape corresponds to the opening area.
9. A flat gabled packing as claimed in one of the claims 1 to 8, characterized in that
the sealing cap (3) is arranged as an opening lever which is articulated on the pouring
element (2) in such a way that when actuated the flat gabled packing (1) is opened
in the zone of its opening area.
10. A flat gabled packing as claimed in claim 9, characterized in that the sealing cap
(3) is provided with two lateral bearing pins (8) for pivoting in the pouring element
(2), which pins engage in respective recesses (9, 9') in the pouring element (2).
11. A flat gabled packing as claimed in claim 10, characterized in that the recesses (9,
9') receiving the bearing pins (8) are arranged in the pouring element (2) laterally
to the pass-through opening (12).
12. A flat gabled packing as claimed in claim 10 or 11, characterized in that the recesses
(9, 9') in the pouring element (2) allow a subsequent clamping of the bearing pins
(8).
13. A flat gabled packing as claimed in one of the claims 9 to 12, characterized in that
the bearing pins (8) divide the opening lever (3) at a ratio of 1:5 to 1:3 (press-in
lever:handle lever).
14. A flat gabled packing as claimed in one of the claims 1 to 13, characterized in that
the sealing cap (3) and/or the pouring element (2) are provided with means (10) for
latching the sealing cap (3) in the closed position.
15. A flat gabled packing as claimed in one of the claims 1 to 14, characterized in that
the pouring element (2) is provided towards the packing face wall with a pouring groove
(13).
16. A method to produce a flat gabled packing according to one of the claims 1 to 15,
with the following steps:
- producing the weakening in the carrier layer in the zone of the future pouring opening;
- grooving of the multi-layer composite;
- prefolding of packing blank;
- sealing of the longitudinal seams into a tubular packing jacket;
- folding and sealing of packing bottom;
- filling of packing (1);
- folding and sealing of upper gable seam (5);
- folding of gable seam (5) and
- folding and sealing on of packing ears (6),
characterized in that the application of the pouring element (2) provided with the
sealing cap occurs on the opening area prior to the folding of the gable seam (5)
when the gable seam (5) projects perpendicularly.
17. A method as claimed in claim 16, characterized in that the application of the pouring
element (2) occurs by means of hot-melt-type adhesive.
1. Emballage parallélépipédique à sommet plat, en particulier emballage à coins rabattus
avec soudure centrale ou d'angle, le composite comprenant au moins une couche de substrat
en papier ou carton, une couche d'agent adhésif, une couche barrière, de préférence
en aluminium, et un revêtement de matière plastique bilatéral en polyéthylène (PE),
avec une face d'ouverture prévue dans le sommet de l'emballage, laquelle forme après
crevaison un trou de versement, avec un élément verseur (2) présentant un capuchon
obturateur (3) pouvant être refermé, élément dont le rebord (4) entourant la face
d'ouverture est solidarisé à la surface de l'emballage, le capuchon obturateur (3)
constituant également le dispositif d'ouverture et la surface d'ouverture présentant
une réduction de section destinée à assister le processus d'ouverture, caractérisé
en ce que l'élément verseur (2) est agencé du côté de la surface de l'emballage où
la soudure (5) du sommet est rabattue, et en ce que la partie du rebord (4) de l'élément
verseur (2) tournée vers la soudure (5) du sommet s'avance à peu près jusqu'à la soudure
du sommet et jusqu'à l'arête (K) du pli du coin (O) de l'emballage, et est fixée entre
la surface de l'emballage et la soudure (5) du sommet rabattue.
2. Emballage à sommet plat selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie
du rebord (4) de l'élément verseur (2) détournée de la soudure (5) du sommet s'avance
jusqu'au dessus du bord de l'emballage et est réalisée d'un seul tenant avec une cornière
de butée (6) entourant partiellement la paroi latérale et la paroi frontale de l'emballage.
3. Emballage à sommet plat selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un creux (7)
est prévu dans la zone du coin rabattu de l'emballage, entre la partie frontale de
la cornière de butée (6) et l'élément verseur (2) proprement dit.
4. Emballage à sommet plat selon la revendication 3, caractérisé en ce que le creux (7)
prend la forme d'un évidement en forme de fente et en ce que la largeur de la fente
n'est que légèrement supérieure à l'épaisseur du coin de l'emballage.
5. Emballage à sommet plat selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
pour réaliser la réduction de section, la couche de substrat et la couche d'agent
adhésif sont entamées dans la région de la face d'ouverture.
6. Emballage à sommet plat selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
pour réaliser la réduction de section, la couche de substrat et au besoin la couche
d'agent adhésif présentent une encoche dans la région de la face d'ouverture.
7. Emballage à sommet plat selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la zone
entamée et/ou l'encoche sont produites par une coupe au rayon laser.
8. Emballage à sommet plat selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
l'élément verseur (2) présente un orifice de passage (12) dont la taille et la forme
correspondent à la face d'ouverture.
9. Emballage à sommet plat selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que
le capuchon obturateur (3) prend la forme d'un levier d'ouverture qui est articulé
à l'élément verseur (2) de telle façon que lorsqu'il est manoeuvré, l'emballage à
sommet plat (1) est ouvert dans la zone de la face d'ouverture.
10. Emballage à sommet plat selon la revendication 9, caractérisé en ce que le capuchon
obturateur (3) présente deux tourillons (8) latéraux assurant son articulation à l'élément
verseur (2) et qui s'engagent dans des évidements correspondants (9, 9') ménagés dans
l'élément verseur (2).
11. Emballage à sommet plat selon la revendication 10, caractérisé en ce que les évidements
(9, 9') qui réceptionnent les tourillons (8) sont ménagés dans l'élément verseur (2)
sur le côté de l'orifice de passage (12).
12. Emballage à sommet plat selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les
évidements (9, 9') ménagés dans l'élément verseur (2) autorisent le coincement ultérieur
des tourillons (8).
13. Emballage à sommet plat selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisé en ce que
les tourillons (8) divisent le levier d'ouverture (3) suivant le rapport 1:5 à 1:3
(levier de poussée:levier de prise).
14. Emballage à sommet plat selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que
le capuchon obturateur (3) et/ou l'élément verseur (2) présente(nt) des moyens (10)
permettant le verrouillage du capuchon obturateur (3) en position de fermeture.
15. Emballage à sommet plat selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que
l'élément verseur (2) présente une rainure de versement (13) orientée dans la direction
de la paroi frontale de l'emballage.
16. Procédé de fabrication d'un emballage à sommet plat selon l'une des revendications
1 à 15, comprenant les opérations suivantes :
- réalisation de la réduction de section dans la couche de substrat, dans la zone
de ce qui sera l'orifice de versement,
- rainurage du composite multicouche,
- prépliage d'une découpe d'emballage,
- scellement des soudures longitudinales pour former une enveloppe d'emballage en
forme de gaine,
- pliage et scellement du fond de l'emballage,
- remplissage de l'emballage (1),
- pliage et scellement de la soudure supérieure (5) du sommet,
- rabattement de la soudure (5) du sommet, et
- rabattement et application, avec scellement, des coins (6) de l'emballage,
caractérisé en ce que l'application de l'élément verseur (2) muni du capuchon obturateur
sur la face d'ouverture se fait avec la soudure (5) du sommet dressée à la verticale,
avant le rabattement de cette soudure (5) du sommet.
17. Procédé selon la revendication 16, caractérisé en ce que l'application de l'élément
verseur (2) se tait avec une colle à fusion.