| (19) |
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(11) |
EP 0 750 582 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.1999 Patentblatt 1999/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.08.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/924 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9505/330 (23.02.1995 Gazette 1995/09) |
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| (54) |
LAGER- UND TRANSPORTSYSTEM FÜR LAGERGÜTER
GOODS STORAGE AND CONVEYOR SYSTEM
SYSTEME DE STOCKAGE ET DE TRANSPORT POUR PRODUITS STOCKES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
14.08.1993 DE 4327445
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Trauten, Karl |
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55286 Wörrstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BLUM, Albert
CH-2072 St. Blaise (CH)
- TRAUTEN, Karl
D-55286 Wörrstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lippert, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al |
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Lippert, Stachow, Schmidt & Partner,
Patentanwälte,
Frankenforster Strasse 135-137 51427 Bergisch Gladbach 51427 Bergisch Gladbach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 329 600 DE-C- 3 920 405
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DE-A- 1 781 097 FR-A- 2 345 369
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 10, no. 40 (M-454) (2097) 18. Februar 1986 & JP,A,60
191 911 (MATSUSHITA DENKI SANGYO K.K.) 30. September 1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lager- und Transportsystem für Lagergüter, bestehend aus
zwei parallel zueinander angeordneten, gegenläufig fördernden, horizontalen Längsförderbahnen,
deren Enden etwa miteinander fluchten, und einer bezüglich ihrer Förderrichtung quer
zur Förderrichtung der Längsförderbahnen angeordneten, horizontalen Querförderbahn,
die an einem Ende der Längsförderbahnen angeordnet ist, wobei die Querförderbahn aus
mindestens zwei in Förderrichtung der Querförderbahn hintereinander und quer zu den
Längsförderbahnen angeordneten Bahnbereichen besteht, deren Förderebenen zum kontinuierlichen
Transport der Lagergüter von einer Längsförderbahn zur anderen getrennt in vertikaler
Richtung über die Förderebene der Längsförderbahnen anhebbar bzw. unter sie absenkbar
sind.
[0002] Ein gattungsgemäßes Lager- und Transportsystem ist aus der DE-A-1781097 bekannt.
Bei dem bekannten System ist eine horizontale Querförderbahn vorgesehen, die über
Gelenkhebel gehalten und über eine Lageänderung der Hebel anhebbar bzw. absenkbar
ist.
[0003] Bei dem Lager- und Transportsystem gemäß der FR-A-7708247 ist eine Querförderbahn
über ein Verschieben auf einer schiefen Ebene in vertikaler Richtung anhebbar und
absenkbar.
[0004] Bei den bekannten Fördereinrichtungen ist eine kontinuierliche Übergabe der Lagergüter
von den Längsförderbahnen auf die Querförderbahn und umgekehrt nicht möglich, da sich
sonst die Winkellage der Transportgüter verändern würde. Die bekannten Anlagen müssen
also notwendigerweise taktweise und damit mit vergleichsweise langsamer Transportgeschwindigkeit
gefahren werden.
[0005] Andererseits besteht in der Lagertechnik bzw. bei innerbetrieblichen Transportsystemen
häufig die Notwendigkeit, aus einem Lager ein bestimmtes Lagergut schnellstmöglich
zu entnehmen und zu einem bestimmten Arbeits- oder Transportplatz zu befördern.
[0006] Dazu sind sogenannte Hochregallager gebaut worden, bei denen zwischen den einzelnen
Lagerreihen Fahrrinnen für Entnahmefahrzeuge freigehalten werden müssen, so daß die
Lagerung einen vergleichsweise großen Raumbedarf erfordert.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lager- und Transportsystem für Lagergüter
zu schaffen, mit dem eine optimale Raumausnutzung innerhalb des Lagers möglich ist
und der Transport zur Bereitstellung eines bestimmten Lagergutes an einem Entnahmeort
innerhalb kurzer Zeit erfolgen kann.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einem Lager- und Transportsystem nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Querförderbahn in Förderrichtung
der Längsförderbahnen unabhängig von einem Anheben bzw. Absenken der Querförderbahn
verfahrbar ist, wobei an den vorderen und hinteren Enden der Längsförderbahnen je
eine quer zu den Längsförderbahnen angeordnete Querförderbahn vorgesehen ist, die
gegenläufig laufen.
[0009] Darüber hinaus wird diese Aufgabe durch ein Lager- und Transportsystem für Lagergüter
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 12 gelöst, bei dem die Querförderbahn in
Förderrichtung der Längsförderbahn unabhängig von einem Anheben bzw. Absenken des
Bahnbereiches verfahrbar ist.
[0010] Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lager- und Transportsystems für Lagergüter
besteht im wesentlichen aus zwei parallel zueinander angeordneten horizontalen Längsförderbahnen,
auf denen eine Vielzahl von Lagerplätzen für die Lagergüter, beispielsweise Container
vorgesehen sind. Die Entnahme bzw. die Eingabe von Lagergütern erfolgt jeweils am
vorderen oder hinteren Ende der Längsförderbahnen. Befindet sich z.B. ein zu entnehmender
Container unmittelbar vor den horizontalen Querförderbahnen, kann er auf diese übergeben
und dort entnommen werden. Steht der gesuchte Behälter jedoch im inneren Bereich einer
Längsförderbahn, so muß er, um dem Lagersystem entnommen werden zu können, zunächst
bis zum Entnahmeende der jeweiligen Längsförderbahn transport werden. Dies geschieht
in der Weise, daß die vor ihm stehenden Behälter bzw. Lagergüter in Förderrichtung
bewegt werden und einzeln auf die entsprechenden Querförderbahnen übergeben werden.
Auf den Querförderbahnen werden die Behälter in noch näher zu beschreibender Weise
quer zur Förderrichtung der Längsförderbahnen transportiert und auf das benachbarte,
gegenläufig laufende Längsförderband übergeben. Dieser Vorgang erfolgt jeweils an
den Enden der beiden Längsförderbahnen in Form eines Ringtausches. Dadurch findet
ein Platzwechsel der Lagergüter von einer Längsförderbahn auf die andere so oft statt,
bis der gesuchte Behälter auf die Querförderbahn übergeben wird, von wo er durch Entnahmeeinrichtungen
entnommen werden kann.
[0011] Beim Einsatz von ortsfesten Querförderbahnen wäre der Wechsel von einer Längsförderbahn
auf die andere nur durch taktweisen Betrieb des Lager- bzw. Transportsystemes möglich.
Ein kontinuierlicher und damit schnellerer Betrieb kann nun erfindungsgemäß dadurch
erfolgen, daß die Querförderbahnen in Förderrichtung der Längsförderbahnen verfahrbar
sind und aus mindestens zwei hintereinander angeordneten Bahnbereichen bestehen, deren
Förderebenen getrennt in vertikaler Richtung anhebbar und absenkbar sind.
[0012] Im einzelnen erfolgt die Übergabe von einer Längsförderbahn auf die andere unter
Zuhilfenahme der Querförderbahnen wie nachfolgend beschrieben:
[0013] Die aus zwei hintereinander angeordneten Bahnbereichen bestehenden Querförderbahnen
befinden sich unmittelbar an den Enden der beiden Längsförderbahnen, wobei der Bahnbereich
einer Querförderbahn, auf den der Lagercontainer von der Längsförderbahn übergeben
werden soll, unter die Transportebene der entsprechenden Längsförderbahn abgesenkt
ist. Sobald sich der Lagercontainer über dem abgesenkten Bahnbereich befindet, wird
dieser über die Transportebene der Längsförderbahn angehoben, wobei sich die gesamte
Querförderbahn anschließend von den Enden der Längsförderbahnen wegbewegt. Die Gescnwindigkeit
der Verschiebung der Querförderbahnen ist dabei zweckmäßigerweise höher als die Fördergeschwindigkeit
der Bahn, von der der Container übernommen wurde. Gleichzeitig mit der Bewegung der
Querförderbahn in Förderrichtung erfolgt ein Quertransport des Lagergutes in Richtung
zur benachbarten, gegenläufig laufenden Längsförderbahn, wobei der Container auf den
zweiten Bahnbereich übergeben wird, dessen Förderebene im Gegensatz zu seinem benachbarten
Bahnbereich noch unter die Förderebene der Längsförderbahnen abgesenkt ist. Sobald
der Container sich so weit quer zur Förderrichtung der Längsförderbahnen bewengt hat,
daß er von dem zweiten Bahnbereich der Querförderbahn übernommen werden kann, wird
dieser angehoben, wobei gleichzeitig die Querförderbahn aus ihrer vom Ende der Längsförderbahn
entferntesten Stellung wieder zurückfährt. Während sich die Querförderbahn wieder
bis unter die Enden der Längsförderbahnen zurückbewegt, wird gleichzeitig der Container
auf dem über die Transportebene der Längsförderbahnen angehobenen zweiten Bahnbereich
quer zu den Längsförderbahnen in eine Übergabeposition gefördert, in der er auf die
zweite Längsförderbahn übergeben werden kann. Durch Absenken des zweiten Bahnbereiches
bzw. dessen Förderebene unter die Förderebene der zweiten Längsförderbahn übernimmt
diese den Container, während sich gleichzeitig der erste Bahnbereich der Querförderbahn
in abgesenkter Stellung befindet, so daß von der ersten Längsförderbahn der nächste
Container übernommen werden kann. Dadurch kann nunmehr ein neuer Übergabezyklus beginnen.
[0014] Bei der beschriebenen Übergabe eines Containers von einer Längsförderbahn auf die
benachbarte bei gleichzeitiger Bewegung der Querförderbahnen beschreibt der Container
also eine kreisförmige Bahn, ohne seine Winkelstellung zu den Längsförderbahnen zu
verändern. Dadurch ist die problemlose, kontinuierliche Übergabe der Container von
einer Längsförderbahn auf die benachbarte möglich.
[0015] Aufgrund der kontinuierlichen Arbeitsweise kann ein bestimmter angeforderter Container
oder auch ein beliebiges Lagergut auf schnellstmögliche Weise zur Entnahmestelle gefördert
werden, ohne daß zwischen den als Lager dienenden Längsförderbahnen ein Fahrweg für
eine Entnahmevorrichtung offengehalten werden muß.
[0016] Die problemlose Übergabe der Lagergüter von den Längsförderbahnen auf die Querförderbahnen
wird durch die beiden Bahnbereiche der Querförderbahnen ermöglicht, deren Förderebenen
getrennt über die Transportebene der Längsförderbahnen anhebbar bzw. unter diese absenkbar
sind. Dadurch können die Bahnbereiche der Querförderbahnen die Enden der Längsförderbahnen
untergreifen und, nachdem der entsprechende Bahnbereich über die Förderebene der übergebenden
Längsförderbahn angehoben ist, den Container problemlos übernehmen.
[0017] Die einzelnen Förderbahnen können als endlos umlaufende Gurtförderer ausgebildet
sein, es ist jedoch auch möglich, die Förderebenen der Bahnen durch eine Vielzahl
von Rollen zu bilden, die einzeln oder getrennt angetrieben werden können und die
Lagergüter auf ihren sich bewegenden oberen Umfangsbereichen weiterfördern.
[0018] Das erfindungsgemäße Lager- und Transportsystem kann in beliebiger Anordnung und
Stückzahl neben- und/oder übereinander angeordnet sein, so daß beliebig große Lagerkapazitäten
bei geringstem Raumbedarf erstellt werden können.
[0019] Das erfindungsgemäß Übergabeprinzip läßt sich selbstverständlich auch bei einem Transportsystem
anwenden, bei dem eine Längsförderbahn als Lager- und Transportbahn dient und die
Lagergüter kontinuierlich auf eine bezüglich ihrer Förderrichtung quer zu dieser Transportbahn
angeordneten Querförderbahn übergeben werden sollen. Dabei ist die Querförderbahn
an einem Ende der Längsförderbahn angeordnet und weist einen Bahnbereich auf, dessen
Förderebene in vertikaler Richtung anhebbar und absenkbar ist, wobei die Querförderbahn
wiederum in Förderrichtung der Längsförderbahn verfahrbar ist.
[0020] Bei diesem erfindungsgemäßen System muß die Querförderbahn natürlich nicht aus zwei
getrennten Bahnbereichen bestehen, da eine kontinuierliche Übergabe an eine zweite
Längsförderbahn nicht erforderlich ist.
[0021] Wie bereits erwähnt, ist es zweckmäßig, die Verfahrgeschwindigkeit der Querförderbahnen
höher zu wählen als die Fördergeschwindigkeit der Längsförderbahnen. Dadurch werden
die Fördergüter sehr rasch aus dem Bereich der übergebenden Längsförderbahn entfernt
und quer zu den Längsförderbahnen weiterbefördert, ohne daß die Fördergeschwindigkeit
der umlaufenden Längsförderbahnen verringert werden muß.
[0022] Zur Entnahme der in den Auslaufbereich geförderten Fördergüter können zweckmäßige
Entnahmevorrichtungen vorgesehen sein, die z.B. als separate Hubeinrichtungen, Portalstapler
oder ähnliches ausgebildet sein können. Entsprechendes gilt selbstverständlich auch
für die Eingabe von neuen Lagergütern in das Lagersystem.
[0023] Zur Steuerung des gesamten Transportsystems ist es zweckmäßig, die einzelnen Lagergüter
zu erfassen, zu identifizieren oder zu wiegen. Dies kann durch entsprechende Sensoren
erfolgen, die beispielsweise im Bereich der Längsförderbahnen auf bestimmten Lagerplätzen
angebracht sein können. Durch eine Kopplung der Sensoren mit einem Rechner kann auf
diese Weise die Steuerung und Lagerverwaltung automatisch erfolgen und ein gesuchtes
Lagergut auf Knopfdruck zur Entnahme bereitgestellt werden.
[0024] Durch die Möglichkeit, die einzelnen Lagergüter, die z.B. in Form von Behältern oder
Containern andere Lagergüter enthalten können, im Lagersystem selber an bestimmten
Stellen wiegen zu können, ist auch eine Teilentnahme aus einzelnen Behältern möglich,
wobei durch eine Kopplung der Wiegevorrichtung an den Rechner ständig eine aktualisierte
Inventur erfolgen kann.
[0025] Das erfindungsgemäße Lager- und Transportsystem bietet sich aufgrund der technischen
Gegebenheiten in idealer Weise für eine sogenannte chaotische Lagerung an. Bei diesem
Lagersystem werden die einzelnen Lagergüter willkürlich auf den nächsten freien Lagerplatz
transportiert und dort gelagert, ohne daß bestimmte Produktgruppen nebeneinander angeordnet
sein müssen. Dies ist, falls erforderlich, selbstverständlich durch entsprechende
Rechnerprogramme auch möglich.
[0026] Die Erfindung wird in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachfolgenden
anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen
- Figur 1
- eine Draufsicht auf ein Lager- und Transportsystem, bei der sich die Querförderbahn
in Übernahmestellung befindet,
- Figur 2
- eine Seitenansicht gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf das Lager- und Transportsystem, bei der sich die Querförderbahn
von den Längsförderbahnen wegbewegt,
- Figur 4
- eine Seitenansicht gemäß Figur 3,
- Figur 5
- eine Draufsicht auf das Lager- und Transportsystem, bei der sich die Querförderbahn
in ihrer von den Längsförderbahnen entferntesten Stellung befindet,
- Figur 6
- eine Seitenansicht gemäß Figur 5,
- Figur 7
- eine Draufsicht auf das Lager- und Transportsystem, bei der sich die Querförderbahn
den Längsförderbahnen nähert,
- Fig. 8
- eine Seitenansicht gemäß Fig. 7,
- Fig. 9
- eine Seitenansicht gemäß der Situation aus Fig. 4 mit einer modifizierten Querförderbahn,
und
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf ein Lager- und Transportsystem mit modifiziertem Antrieb.
[0027] Das in einer Draufsicht in Fig. 1 schematisch dargestellte Lager- und Transportsystem
besteht im wesentlichen aus zwei als Gurtförderer ausgebildeten Längsförderbahnen
1, 2 mit einer Vielzahl von Stellplätzen für quaderförmige Container 3. Am vorderen
Ende 4 befindet sich quer zur Förderrichtung 5 eine Querförderbahn 6, die in Förderrichtung
5 verfahrbar ist. Die Förderrichtung 5 der Längsförderbahnen 1, 2 ist durch entsprechende
Pfeile 5 gekennzeichnet. Bei der Verwendung als Transportsystem bewegen sich die Längsförderbahnen
1, 2 gegenläufig, wobei die jeweilige Laufrichtung im Prinzip beliebig gewählt werden
kann.
[0028] Die Querförderbahn 6 unterfährt in der in Fig. 1 dargestellten Situation die Förderebene
der Längsförderbahnen 1, 2 und dient zum Quertransport der Container 3 von der Längsförderbahn
1 zur Längsförderbahn 2.
[0029] Die Querförderbahn 6 besteht aus zwei hintereinander angeordneten Bahnbereichen 7,
8, deren Förderebenen in vertikaler Richtung einzeln unter die Förderebene der Längsförderbahnen
1, 2 absenkbar bzw. über die Förderebene der Längsförderbahnen 1, 2 anhebbar sind.
Die Querförderbahn 6 ist ebenfalls als Gurtförderer mit endlos umlaufenden Gurten
ausgebildet.
[0030] Zum Antrieb der Fördergurte der Längsförderbahnen 1, 2 dienen Motoren 9, 10. Weitere
Motoren 11, 12 dienen zum Antreiben der Fördergurte der jeweiligen Bahnbereiche 7,
8. Durch weitere Motoren können die Bahnbereiche 7, 8 getrennt angehoben bzw. abgesenkt
werden, während der Motor 13 für ein Verfahren der Querförderbahn 6 in Förderrichtung
5 sorgt.
[0031] Vor dem vorderen Ende 4 der Längsförderbahnen 1, 2 bzw. vor der Querförderbahn 6
befinden sich Eingabe- bzw. Entnahmevorrichtungen 14, mit denen Container 3 aus dem
Lager- und Transportsystem entnommen bzw. eingegeben werden können. Die Entnahme-
bzw. Eingabevorrichtungen 14 sind als verfahrbare Hubeinrichtungen ausgebildet.
[0032] Zur Verdeutlichung der Stellung der Querförderbahn 6 bzw. der Bahnbereiche 7, 8 dient
sie Seitenansicht gemäß Fig. 2. Die Querförderbahn 6 befindet sich am vorderen Ende
4 der Längsförderbahnen 1 und 2 (vgl. Fig. 1), wobei beide Bahnbereiche 7, 8, die
getrennten Endlosgurtförderern bestehen, über die Transportebene der Längsförderbahnen
1, 2 angehoben sind. In dieser Stellung wird vom Bahnbereich 7 der Container 3 übernommen,
während ein weiterer Container 3 vom Bahnbereich 8 auf die Längsförderbahn 2 abgegeben
worden ist.
[0033] Bei der in Fig. 3 dargestellten Situation fährt die Querförderbahn 6 nach links in
Förderrichtung 5 der Längsförderbahn 1. Dadurch wird der Container 3 von der Längsförderbahn
1 abgezogen. Da gleichzeitig durch die umlaufenden Fördergurte der Querförderbahn
6 ein Transport des Containers 3 in Richtung zur Längsförderbahn 2 erfolgt, bewegt
sich der Container 3 zur Bildunterseite. Durch die gleichzeitige Bewegung in Förderrichtung
5 und quer dazu beschreibt der Container 3 also eine halbkreisförmige Bahn, ohne seine
Winkellage zur Förderrichtung 5 zu verändern.
[0034] Die Hubstellung der Bahnbereiche 7, 8 in der in Fig. 3 gezeigten Situation ist Fig.
4 zu entnehmen. Der Bahnbereich 7 befindet sich noch oberhalb der Förderebene der
Längsförderbahnen 1, 2, während der rechte Bahnbereich 8 unter die Förderebene abgesenkt
ist.
[0035] In Fig. 5 ist eine Situation dargestellt, in der der Container 3 sich in der Mitte
zwischen den Bahnbereichen 7, 8 befindet.
[0036] Die Querförderbahn 6 ist gleichzeitig in die vom vorderen Ende 4 entfernteste Position
vorgefahren. Der Container 3 hat in dieser Position einen Viertelkreisbogen beschrieben.
[0037] In der mittleren Position ist nunmehr auch der rechte Bahnbereich 8 zum Weitertransport
des Containers 3 über die Förderebene der Längsförderbahnen 1, 2 angehoben (vgl. Fig.
6).
[0038] In Fig. 7 ist zu erkennen, daß der Container 3 bereits vom rechten Bahnbereich 8
erfaßt worden ist, der ihn in eine Stellung fördert, aus der er auf die Längsförderbahn
2 übergeben werden kann. Die Querförderbahn 6 fährt dabei zurück in Richtung auf das
vordere Ende 4 der Längsförderbahnen 1, 2. Zur Übergabe des Containers 3 auf die Längsförderbahn
2 ist der Bahnbereich 8 angehoben, während der Bahnbereich ? sich abgesenkt hat, um
den nächsten Container 3 von der Längsförderbahn 1 übernehmen zu können. Sobald ein
neuer Container 3 auf den Bahnbereich 7 übergeben werden kann, wird dieser wiederum
über die Förderebene der Längsförderbahnen 1, 2 angehoben und ein neuer Transportzyklus
beginnt.
[0039] In den Fig. 1 bis 8 ist jeweils nur der linke Teil des Lager- und Transportsystemes
dargestellt. Die Längsförderbahnen 1, 2 können im Prinzip beliebig lang sein und eine
entsprechende große Anzahl von Lagerplätzen für die Container aufweisen. Am in den
Zeichnungen nicht dargestellten rechten Ende der Längsförderbahnen 1, 2 sind entsprechende
Querförderbahnen angeordnet bzw. entsprechende Entnahme- und Eingabevorrichtungen
vorgesehen, so daß das System kontinuierlich ringtauschmäßig arbeiten kann und von
beiden Seiten eine Entnahme bzw. Eingabe von Lagergütern möglich ist.
[0040] In Figur 9 ist eine Situation dargestellt, bei der sich der Container 3 in einer
Position gemäß Figur 4 befindet. Im Gegensatz zu den getrennten Bahnbereichen 7, 8
in den Figuren 1 bis 8 ist hier die Querförderbahn 15 als durchgehender Gurtförderer
mit den beiden getrennt anhebbaren bzw. absenkbaren Bahnbereichen 16, 17 bzw. Transportebenen
ausgebildet.
[0041] Bei der in Figur 10 dargestellten Antriebsvariante kann die Zahl der Antriebsmotoren
auf einen bzw. zwei verringert werden. Dies wird durch ein angetriebenes Winkelgetriebe
18 erreicht, das mit den Längsförderbahnen 1, 2 zur Erzeugung eines synchronen Gegenlaufes
über Zahnriemen verbunden ist. Vom Winkelgetriebe 18 wird mit passender Untersetzung
ein Hebelarm 19 angetrieben, der durch seine Rotationsbewegung die Querförderbahn
6, 15 in Richtung der Längsförderbahnen 1, 2 hin- und herbewegt und gleichzeitig den
Quertransport bewirkt. Durch zwei unterhalb des Winkelgetriebes angeordnete Nockenscheiben
können die Bahnbereiche 7, 8 bzw. 16, 17 bei umlaufender Achse des Winkelgetriebes
angehoben und abgesenkt werden.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1, 2
- Längsförderbahn
- 3
- Container
- 4
- vorderes Ende
- 5
- Förderrichtung
- 6
- Querförderbahn
- 7, 8
- Bahnbereich
- 9, 10
- Motor
- 11, 12
- Motor
- 13
- Motor
- 14
- Entnahme-/Eingabevorrichtung
- 15
- Querförderbahn
- 16, 17
- Bahnbereich
- 18
- Winkelgetriebe
- 19
- Hebelarm
1. Lager- und Transportsystem für Lagergüter (3), bestehend aus zwei parallel zueinander
angeordneten, gegenläufig fördernden, horizontalen Längsförderbahnen (1,2), deren
Enden etwa miteinander fluchten und einer bezüglich ihrer Förderrichtung quer zur
Förderrichtung der Längsförderbahnen (1,2) angeordneten, horizontalen Querförderbahn
(6), die an einem Ende der Längsförderbahnen (1,2) angeordnet ist, wobei die Querförderbahn
(6) aus mindestens zwei in Förderrichtung der Querförderbahn (6) hintereinander und
quer zu den Längsförderbahnen (1,2) angeordneten Bahnbereichen (7,8) besteht, deren
Förderebenen zum kontinuierlichen Transport der Lagergüter (3) von einer Längsförderbahn
zur anderen getrennt in vertikaler Richtung über die Förderebene der Längsförderbahnen
(1,2) anhebbar bzw. unter sie absenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Querförderbahn (6) in Förderrichtung der Längsförderbahnen (1, 2) unabhängig
von einem Anheben bzw. Absenken der Querförderbahn (6) verfahrbar ist, wobei an den
vorderen und hinteren Enden der Längsförderbahnen (1,2) je eine quer zu den Längsförderbahnen
(1,2) angeordnete Querförderbahn (6) vorgesehen ist, die gegenläufig laufen.
2. Lager- und Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsförderbahnen (1, 2) und/oder Querförderbahnen (6) als endlos umlaufende
Gurtförderer ausgebildet sind.
3. Lager- und Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsförderbahnen (1, 2) und/oder Querförderbahnen (6) als Rollenförderer
ausgebildet sind.
4. Lager- und Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Lager- und Transportsysteme neben- und/oder übereinander vorgesehen sind.
5. Lager- und Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfahrgeschwindigkeit der Querförderbahnen (6) in Förderrichtung (5) der
Längsförderbahnen (1, 2) höher als die Fördergeschwindigkeit der Längsförderbahnen
(1, 2) ist.
6. Lager- und Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils vor bzw. hinter den Querförderbahnen (6) Entnahme- bzw. Eingabevorrichtungen
(14) zum Entnehmen bzw. Eingeben einzelner Lagergüter (3) aus bzw. in das Lager- und
Transportsystem vorgesehen sind.
7. Lager- und Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahme- bzw. Eingabevorrichtungen (14) als Hubeinrichtungen ausgebildet
sind.
8. Lager- und Transportsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtungen als Portalstapler ausgebildet sind.
9. Lager- und Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Längsförderbahnen (1, 2) und Querförderbahnen (6) bzw. der
Entnahme- und Eingabevorrichtungen (14) Sensoren zur Erfassung, Identifizierung oder
Wägung der einzelnen Lagergüter (3) vorgesehen sind.
10. Lager- und Transportsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren zur Steuerung und Lagerverwaltung mit einem Rechner gekoppelt sind.
11. Lager- und Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Lagergüter (3) auf den Längsförderbahnen (1, 2) einem chaotischen
Lagersystem entspricht.
12. Lager- und Transportsystem für Lagergüter (3), mit einer horizontalen Längsförderbahn
und einer bezüglich ihrer Förderrichtung quer zur Förderrichtung der Längsförderbahn
angeordneten, horizontalen Querförderbahn, die an einem Ende der Längsförderbahn angeordnet
ist, wobei die Querförderbahn zum kontinuierlichen Transdport der Lagergüter (3) mindestens
einen in vertikale Richtung über die Förderebene der Längsförderbahn anhebbar bzw.
unter sie absenkbaren Bahnbereich aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Querförderbahn in Förderrichtung der Längsförderbahn unabhängig von einem
Anheben bzw. Absenken des Bahnbereiches verfahrbar ist.
1. A storage and conveying system for stored goods (3), consisting of two horizontal
longitudinal conveyor lines (1, 2) arranged parallel to each other and conveying in
opposite directions, the ends of which lie approximately flush with each other, and
a horizontal cross-conveyor line (6) which is arranged with its conveying direction
at right angles to the conveying direction of the longitudinal conveyor lines (1,
2) and is located at one end of the longitudinal conveyor lines (1, 2), the cross-conveyor
line (6) consisting of at least two line sections (7, 8) arranged one behind the other
in the conveying direction of the cross-conveyor line (6) and at right angles to the
longitudinal conveyor lines (1, 2), the conveying planes of which line sections (7,
8) can be separately raised and lowered in the vertical direction above and below
the conveying plane of the longitudinal conveyor lines (1, 2) for continuous transport
of the stored goods (3) from one longitudinal conveyor line to the other, characterised
in that the cross-conveyor line (6) is movable in the conveying direction of the longitudinal
conveyor lines (1, 2) independently of a raising or lowering of the cross-conveyor
line (6), a respective cross-conveyor line (6) arranged at right angles to the longitudinal
conveyor lines (1, 2) being provided at the front and rear ends of the longitudinal
conveyor lines (1, 2), which cross-conveyor lines (6) run in opposite directions.
2. A storage and conveying system according to claim 1, characterised in that the longitudinal
conveyor lines (1, 2) and/or the cross-conveyor lines (6) are designed as endlessly
circulating belt conveyors.
3. A storage and conveying system according to claim 1, characterised in that the longitudinal
conveyor lines (1, 2) and/or the cross-conveyor lines (6) are designed as roller conveyors.
4. A storage and conveying system according to any one of claims 1 to 3, characterised
in that several storage and conveying systems are provided next to and/or above one
another.
5. A storage and conveying system according to any one of claims 1 to 4, characterised
in that the travelling speed of the cross-conveyor lines (6) in the conveying direction
(5) of the longitudinal conveyor lines (1, 2) is higher than the conveying speed of
the longitudinal conveyor lines (1, 2).
6. A storage and conveying system according to any one of claims 1 to 5, characterised
in that retrieval and storing devices (14) for retrieving and storing individual stored
goods (3) from and in the storage and conveying system are provided in front of or
behind the cross-conveyor lines (6).
7. A storage and conveying system according to any one of claims 1 to 6, characterised
in that the retrieval and storing devices (14) are designed as lifting devices.
8. A storage and conveying system according to claim 7, characterised in that the lifting
devices are designed as straddle loaders.
9. A storage and conveying system according to any one of claims 1 to 8, characterised
in that sensors for detecting, identifying or weighing the individual stored goods
(3) are provided for controlling the longitudinal conveyor lines (1, 2) and cross-conveyor
lines (6) and the retrieval and storing devices (14).
10. A storage and conveying system according to claim 9, characterised in that the sensors
are coupled to a computer for control purposes and warehouse management.
11. A storage and conveying system according to any one of claims 1 to 10, characterised
in that the arrangement of the stored goods (3) on the longitudinal conveyor lines
(1, 2) corresponds to a chaotic storage system.
12. A storage and conveying system for stored goods (3), comprising a horizontal longitudinal
conveyor line and a horizontal cross-conveyor line which is arranged with its conveying
direction at right angles to the conveying direction of the longitudinal conveyor
line and is located at one end of the longitudinal conveyor line, the cross-conveyor
line having at least one line section which can be raised and lowered in the vertical
direction above and below the conveying plane of the longitudinal conveyor line for
continuous transport of the stored goods (3), characterised in that the cross-conveyor
line is movable in the conveying direction of the longitudinal conveyor line independently
of a raising or lowering of the line section.
1. Système de stockage et de transport pour des marchandises (3), constitué de deux voies
de transport longitudinales horizontales (1, 2) disposées parallèlement l'une à l'autre
et avançant dans des sens opposés, dont les extrémités sont sensiblement dans l'alignement
l'une de l'autre, et d'une voie de transport transversale horizontale (6), qui est
disposée de telle sorte que sa direction de transport soit transversale à la direction
de transport des voies de transport longitudinales (1, 2) et qui est située à une
extrémité des voies de transport longitudinales (1, 2), la voie de transport transversale
(6) étant constituée d'au moins deux tronçons de voie (7, 8) qui sont disposés l'un
à la suite de l'autre, dans la direction de transport de la voie de transport transversale
(6), et transversalement aux voies de transport longitudinales (1, 2) et dont les
plans de transport, en vue du transfert en continu des marchandises (3) d'une voie
de transport longitudinale à l'autre, peuvent être séparément relevés, en direction
verticale, au-dessus du plan de transport des voies de transport longitudinales (1,
2) ou abaissés, en direction verticale, au-dessous de ces derniers, caractérisé en
ce que la voie de transport transversale (6) est déplaçable dans la direction de transport
des voies de transport longitudinales (1, 2), indépendamment d'un relèvement ou d'un
abaissement de la voie de transport transversale (6), des voies de transport transversales
(6) disposées transversalement aux voies de transport longitudinales (1, 2) étant
alors prévues respectivement à l'extrémité avant et à l'extrémité arrière des voies
de transport longitudinales (1, 2), ces voies de transport transversales (6) ayant
des sens de circulation opposés.
2. Système de stockage et de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les voies de transport longitudinales (1, 2) et/ou les voies de transport transversales
(6) sont conçues sous la forme de transporteurs à courroie mobile sans fin.
3. Système de stockage et de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les voies de transport longitudinales (1, 2) et/ou les voies de transport transversales
(6) sont conçues sous la forme de transporteurs à rouleaux.
4. Système de stockage et de transport selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que plusieurs systèmes de stockage et de transport sont prévus côte à côte et/ou
l'un au-dessus de l'autre.
5. Système de stockage et de transport selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que la vitesse de déplacement des voies de transport transversales (6), dans
la direction de transport (5) des voies de transport longitudinales (1, 2), est supérieure
à la vitesse de transport des voies de transport longitudinales (1, 2).
6. Système de stockage et de transport selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce qu'en avant et en arrière respectivement des voies de transport transversales
(6), sont prévus des dispositifs respectifs de prélèvement et d'introduction (14),
destinés à retirer des marchandises individuelles (3) du système de stockage et de
transport ou à en introduire dans ce dernier.
7. Système de stockage et de transport selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que les dispositifs de prélèvement et d'introduction (14) sont conçus sous la
forme d'appareils de levage.
8. Système de stockage et de transport selon la revendication 7, caractérisé en ce que
les appareils de levage sont conçus sous la forme de portiques élévateurs.
9. Système de stockage et de transport selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que des capteurs, destinés à détecter, à identifier ou à peser les marchandises
individuelles (3), sont prévus pour la commande des voies de transport longitudinales
(1, 2) et des voies de transport transversales (6) ainsi que, le cas échéant, des
dispositifs de prélèvement et d'introduction (14).
10. Système de stockage et de transport selon la revendication 9, caractérisé en ce que
les capteurs sont couplés à un ordinateur, pour la commande et pour la gestion des
stocks.
11. Système de stockage et de transport selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que la disposition des marchandises (3) sur les voies de transport longitudinales
(1, 2) correspond à un système de stockage en désordre.
12. Système de stockage et de transport pour des marchandises (3), comportant une voie
de transport longitudinale horizontale et une voie de transport transversale horizontale,
qui est disposée de telle sorte que sa direction de transport soit transversale à
la direction de transport de la voie de transport longitudinale et qui est située
à une extrémité de la voie de transport longitudinale, la voie de transport transversale,
en vue de l'acheminement en continu des marchandises (3), présentant alors au moins
un tronçon de voie qui peut être relevé, en direction verticale, au-dessus du plan
de transport de la voie de transport longitudinale ou abaissé, en direction verticale,
au-dessous de ce dernier, caractérisé en ce que la voie de transport transversale
est déplaçable dans la direction de transport de la voie de transport longitudinale,
indépendamment d'un relèvement ou d'un abaissement du tronçon de voie.