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<ep-patent-document id="EP96810375A1" file="EP96810375NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0750875" kind="A1" date-publ="19970102" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIE......FI......................................</B001EP><B005EP>J</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0750875</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19970102</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>96810375.4</B210><B220><date>19960607</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>1862/95  </B310><B320><date>19950626</date></B320><B330><ctry>CH</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19970102</date><bnum>199701</bnum></B405><B430><date>19970102</date><bnum>199701</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6A 47K  17/02   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Klosett mit Fussstützen</B542><B541>en</B541><B542>Water closet with footrest</B542><B541>fr</B541><B542>Cuvette de W.C. avec repose-pied</B542></B540><B590><B598>5</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Affolter, Daniel</snm><iid>02156100</iid><irf>23376</irf><adr><str>Speerstrasse 12b</str><city>8630 Rüti</city><ctry>CH</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Pucciani, Filippo</snm><adr><str>Poggio al Topo, Via Ripa 83</str><city>50025 Montespertoli</city><ctry>IT</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Rottmann, Maximilian R.</snm><iid>00026626</iid><adr><str>c/o Rottmann, Zimmermann + Partner AG
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Es wird ein Klosett (1) mit Sitzauflage (2) vorgeschlagen, wel- ches mit zwei vom Boden beabstandeten Fussstützen (4) versehen ist. Die Fussstützen (4) sind unter einem Winkel zur Längsachse des Klosetts (1) angeordnet, wobei das Zentrum der Fussstützen (4) vor dem vorderen Rand der Sitzauflage (2) verläuft. Zudem ist die Sitzauflage (2) gegenüber der Horizontalen nach vorne geneigt. Auf einem derartigen Klosett kann der Benutzer eine für die Defäkation natürliche, kauernde Sitz-Haltung einnehmen, bei der die Oberschenkel mit dem Oberkörper einen Winkel (β) zwischen 20 und 50° einschliessen und die Beckenmuskulatur ent- spannt wird. Hierdurch wird insbesondere Patienten mit Stuhl- gangsstörungen eine wesentliche Erleichterung bei der Defäka- tion geboten.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="131" he="113" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Klosett mit Fussstützen gemäss dem Anspruch 1 sowie ein mit einer Plattform mit Fussstützbereichen versehenes Klosett gemäss dem Anspruch 2. Im weiteren werden im Anspruch 14 Fussstützen für ein Klosett sowie im Anspruch 15 eine Plattform mit Fussstützbereichen für ein Klosett beansprucht.</p>
<p id="p0002" num="0002">In den letzten Jahren haben sich in den internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften die Berichte gehäuft, die darauf hinweisen, dass die Störungen beim Stuhlgang in der sogenannten industrialisierten Gesellschaft ein fast epidemologisches Ausmass erreicht haben. Kürzliche Studien zeigen z.B. auf, dass in Mitteleuropa ca. 15% der Bevölkerung über Beschwerden beim Stuhlgang klagen. Diese reichen von den leichten Beschwerden bis zur praktischen Verhinderung und vom leichten Stich bis zum schmerzhaften Stuhlgang mit der Notwendigkeit der manuellen Hilfe. Hinzu kommen einige Krankheiten wie beispielsweise "Rektozele, Anismus, descendens perinaeum Syndrom", die sich gerade in einem gestörten Stuhlgang äussern.</p>
<p id="p0003" num="0003">In der Regel wird als Ursache in diesen Fällen fast immer die fehlende Koordination der quergestreiften Beckenmuskulatur, welche in den Stuhlgang einbezogen wird, genannt. In der Tat ist der Stuhlgang ein komplexes Ereignis, das sich, vom vegetativen System gesteuert, in der koordinierten Tätigkeit zwischen<!-- EPO <DP n="2"> --> verschiedenen Muskeln, "quergestreifte Skelettmuskeln, glatte Darmmuskeln" manifestiert.</p>
<p id="p0004" num="0004">Untersuchungen haben gezeigt, dass die durch vorgängig geschilderte Ursachen entstehenden Störungen und Schmerzen bei der Defäkation vermindert oder gar behoben werden können, wenn während des Stuhlgangs eine kauernde Haltung eingenommen wird, wie dies z.T. noch in einigen Entwicklungsländern praktiziert wird.</p>
<p id="p0005" num="0005">Bei diesen Untersuchungen wurde zudem festgestellt, dass bei einer optimalen, kauernden Haltung die Oberschenkel mit dem Oberkörper einen Winkel zwischen 20 und 50° einschliessen. Das Einnehmen einer derartigen Position, die der natürlichen, kauernden Haltung entspricht, ist jedoch auf den herkömmlichen Klosetts mit Sitzauflage nicht möglich.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der US-4 254 514 ist ein Aufsatz für Klosetts bekannt, welcher mittels Schraubklemmen an der Klosettschüssel fixiert wird. Der Aufsatz besteht im wesentlichen aus einer Sitzauflage, die am vorderen Ende mit einer nach unten versetzten Fussraste versehen ist. Die Fussraste ist relativ schmal ausgebildet und über ein Gelenk schwenkbar mit der Sitzauflage verbunden. Auf der Unterseite der Fussraste ist eine höhenverstellbare Stütze angeordnet, mittels welcher die Fussraste in der Höhe verstellbar ist. Die Sitzauflage ist konkav ausgebildet und steigt nach vorne stark an. Nachteilig an einem derartige Aufsatz ist, dass der Klosettbenutzer eine unbequeme, unnatürliche<!-- EPO <DP n="3"> --> Haltung einnimmt, da er die Beine und Füsse parallel ausrichten und richtiggehend zusammenklemmen muss. Bei einer solchen Haltung verspannt sich die Beckenmuskulatur und der Anuskanal wird gegenüber dem Rectum in unerwünschter Weise abgewinkelt. Zudem dürfte es schwer fallen, auf einem derartigen Aufsatz das Gleichgewicht zu halten. Schliesslich wird durch eine Höhenverstellung der Stütze die Fussraste nach oben verschwenkt, so dass die auf der Fussraste aufgesetzten Füsse in eine unnatürliche Lage gezwungen werden. Alles in allem ermöglicht es ein solcher Aufsatz dem Klosett-Benutzer nicht, eine natürliche, einer beschwerdefreien Defäkation förderliche Haltung einzunehmen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die AT-393 076 offenbart eine Toilettenanlage mit hochklappbarer Brille, welche zusätzlich mit einem Metallrahmen versehen ist, der über Trittflächen sowie an einer Querstrebe angeordnete Fussrasten verfügt. Insgesamt können auf einer derartige Toilettenanlage drei grundsätzlich unterschiedliche Stellungen bzw. Haltungen eingenommen werden. Währenddem die erste Haltung derjenigen auf einem herkömmlichen Klosett entspricht, nimmt der Benutzer in der zweiten Haltung, bei der er sich auf die Fussrasten stellt, eine Hockstellung ein. In der dritten Haltung wird eine Sitzhocke eingenommen, indem sich der Benutzer auf die Brille setzt und die Füsse auf den Fussrasten abstützt. In der im Rahmen der vorliegenden Erfindung hier zur Rede stehenden Sitzhocke nimmt der Benutzer wiederum eine unnatürliche, unbequeme Haltung ein, bei der er die Füsse parallel ausrichten<!-- EPO <DP n="4"> --> und nahe zusammen halten muss. In dieser Haltung tritt jedoch wiederum eine Verspannung der Beckenmuskulatur ein und der Anuskanal wird gegenüber dem Rectum abgewinkelt. Zudem muss der Oberkörper in unerwünschter Weise nach vorne geneigt werden, damit das Gleichgewicht gehalten werden kann. Daher kann auch bei einer derartigen Toilettenanlage keine der Defäkation förderliche, natürliche Haltung eingenommen werden.</p>
<p id="p0008" num="0008">Schließlich ist aus der CH-180 344 ein Klosett bekannt, das mit zwei seitlich der Klosettschüssel angeordneten Fussschemeln versehen ist. Ein derartiges Klosett eignet sich nur zur Einnahme einer kauernden Haltung. Ein Absitzen auf der Klosettbrille ist bei auf den Fussschemeln aufgesetzten Füssen nicht möglich, da dies unweigerlich den Verlust des Gleichgewichts nach sich ziehen würde. Somit eignet sich auch ein solches Klosett nicht, dem Benutzer während der Defäkation eine bequeme, entspannte Sitzhaltung zu ermöglichen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Klosett vorzuschlagen, bei welchem die vorgängig aufgeführten Nachteile vermieden werden, welches eine für die Defäkation möglichst natürliche Haltung des Benutzers begünstigt, wobei die bequeme, entspannte Sitzposition beibehalten und die Benutzung möglichst einfach sein soll.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Aufgabe wird durch ein Klosett gelöst, welches die im Anspruch 1 oder 2 in Kombination aufgeführten Merkmale aufweist.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 3 bis 13 aufgeführt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Durch die in den Ansprüchen 1 und 2 in Kombination aufgeführten Merkmale wird erreicht, dass der Benutzer eine für die Defäkation optimale, kauernde Sitzhaltung, bei der die Oberschenkel mit dem Oberkörper einen Winkel zwischen 20 und 50° einschliessen, einnehmen kann. In dieser Haltung wird eine Begradigung des Anuskanales gegenüber dem Rectum erreicht. Zudem wird durch die Abwinkelung der Fussstützen ein Verkrampfen der Beckenmuskulatur weitestgehend verhindert bzw. eine Lockerung derselben unterstützt. Durch die definitionsgemässe Anordnung der Fussstützen bzw. der Fussstützbereiche zusammen mit einer nach vorne geneigten Sitzfläche kann eine bequeme Sitzposition auf dem Klosett eingenommen werden. Zudem fällt es nicht schwer, in entspannter Haltung auch über einen längeren Zeitraum das Gleichgewicht zu halten. Ein derartig ausgestaltetes Klosett eignet sich daher insbesondere für die eingangs erwähnte Personengruppe mit Beschwerden beim Stuhlgang. Dieser Personengruppe wird zu einer spürbaren Erleichterung bei der Defäkation verholfen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Benutzung eines solchermassen ausgebildeten Klosetts unterscheidet sich zudem kaum von derjenigen bekannter Klosetts.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Bei einer bevorzugten Weiterbildung des Klosetts ist vorgesehen, die Fussstützen bzw. die Plattform derart anzuordnen, dass diese zwischen einer Ruhestellung und einer Wirkstellung bewegbar ist/sind. Dies hat den Vorteil, dass ein solches Klosett, beispielsweise von beschwerdefreien Personen, wie die bisherigen Klosetts benutzt werden kann, wobei die Fussstützen bzw. die Plattform bei Bedarf jedoch in die Gebrauchslage bewegt werden kann/können.</p>
<p id="p0015" num="0015">Um die Benutzung des Klosetts insbesondere auch für betagte und gehbehinderte Personen zu erleichtern, kann ein elektromotorischer, pneumatischer oder hydraulischer Antrieb vorgesehen werden, mittels welchem die Fussstützen bzw. die Plattform, beispielsweise von einer unteren Ruhe- in eine obere Gebrauchslage, verschoben bzw. angehoben werden kann/können. Das Verschieben der Fussstützen bzw. der Plattform von der Ruhe- in die Gebrauchslage erfolgt dabei vorzugsweise nachdem sich der Benutzer auf die Sitzauflage des Klosetts gesetzt hat.</p>
<p id="p0016" num="0016">Nachfolgend sollen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert werden. In diesen Zeichnungen zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>die klassische Haltung auf einem Klosett, welches nach dem Stand der Technik ausgebildet ist;<!-- EPO <DP n="7"> --></dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine schematische Darstellung des Analbereichs einer Person, die gemäss Fig. 1 auf einem Klosett sitzt.</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine kauernde Stellung, welche der natürlichen Haltung entspricht;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine schematische Darstellung des Analbereichs einer Person, welche eine kauernde Stellung gemäss Fig. 3 eingenommen hat.</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen;</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine Ansicht von oben auf das Klosett gemäss Fig. 5;</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>schematisch eine zweite Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen in einer Seitenansicht,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine Ansicht von oben auf das Klosett gemäss Fig. 7;</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>schematisch eine dritte Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen in einer Seitenansicht;</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>schematisch eine vierte Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen in einer Seitenansicht;<!-- EPO <DP n="8"> --></dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>eine Seitenansicht eines Klosetts mit einer alternativen Ausführungsform einer Fussauflage, und</dd>
<dt>Fig. 12</dt><dd>eine Ansicht von oben auf das Klosett gemäss Fig. 11.</dd>
</dl></p>
<p id="p0017" num="0017">Fig. 1 zeigt die klassische Haltung, die ein Benutzer auf einem nach dem bisherigen Stand der Technik ausgebildeten Klosett einnimmt. Diese heutzutage in den Industrieländern überwiegend eingenommene Haltung hat sich im Laufe der Jahrhunderte ergeben und wird im allgemeinen als bequem empfunden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Fig. 2 zeigt schematisch den Analbereich einer Person, die auf einem Klosett gemäss Fig. 1 sitzt. Aus dieser Darstellung sind das Ossacrum Os, der Oscoccygis Oc, der musculus puborectalis Mp, sowie das Rectum Re und der Anus An ersichtlich.</p>
<p id="p0019" num="0019">Durch radiologische Untersuchungen wurde festgestellt, dass beim Stuhlgang der in der Fachsprache unter dem Begriff <u>A</u>no<u>r</u>ectal-<u>a</u>ngle bekannte Winkel, nachfolgend ARA-Winkel α genannt, von ausschlaggebender Bedeutung ist. Anhand dieses ARA-Winkels α kann ersehen werden, ob der Austritt des Stuhles durch eine Begradigung des Anuskanales Ak gegenüber dem Rectum Re erleichtert oder durch eine Krümmung erschwert wird. Die Grösse dieses ARA-Winkels α wird zwischen der tangentialen Verlängerung Tn zwischen dem Anfang des Anus An und der hinteren Wand der Rectalampulle Ra sowie der Zentralachse Za des Anus An gemessen. In der hier dargestellten Position, welche<!-- EPO <DP n="9"> --> derjenigen auf einem herkömmlichen Klosett gemäss Fig. 1 entspricht, beträgt dieser ARA-Winkel α ca. 90°, währenddem er sich in der Phase der Defäkation dank dem Loslassen des Anusmuskels -Musculus Puborectalis MP- öffnet und einen Winkel von ca. 110° erreicht.</p>
<p id="p0020" num="0020">Ein ARA-Winkel α von 90° in der sitzenden Position und von 110° während der Phase der Defäkation bedeutet jedoch, dass der Anuskanal Ak gegenüber dem Rectum Re stark abgewinkelt und als mechanisches Hindernis der Bewegung des Stuhles bei der Defäkation hinderlich ist. Daraus kann ersehen werden, dass auf den herkömmlichen Klosetts keine für die Defäkation optimale Haltung eingenommen wird.</p>
<p id="p0021" num="0021">Eine Begradigung des Anuskanales Ak kann erreicht werden, wenn während des Stuhlganges eine kauernde Haltung, wie in Fig. 3 dargestellt, eingenommen wird. Diese natürliche Haltung findet sich z.T. noch in den Entwicklungsländern. In der industrialisierten Welt ist man jedoch vorwiegend dazu übergegangen, für die bequeme Ausführung dieses als unangenehm empfundenen Aktes die sitzende Position einzunehmen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Fig. 4 zeigt in einer schematischen Darstellung den Analbereich einer Person, welche eine kauernde Haltung gemäss Fig. 3 eingenommen hat. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass der Anuskanales Ak gegenüber dem Rectum Re weitgehend begradigt ist, was sich in einem gegenüber der Fig. 2 vergrösserten ARA-Winkel<!-- EPO <DP n="10"> --> α zeigt. In der hier dargestellten, kauernden Haltung beträgt dieser ARA-Winkel α ca. 118°, welcher sich während der Defäkation auf ca. 135° vergrössert. Daraus lässt sich folgern, dass bei einem ARA-Winkel α von ca. 120° -durch die weitgehende Ausrichtung des Anuskanals Ak auf das Rectum Re- eine für die Defäkation optimale Grundhaltung eingenommen wird. Ein ARA-Winkel α von 120° wird üblicherweise in etwa dann erreicht, wenn die Oberschenkel mit dem Oberkörper einen Winkel von ca. 30° einschliessen, wobei dieser Winkel zwischen dem Oberschenkelknochen und einer Geraden gemessen wird, welche vom Sakralsegment S1 zum Nacken führt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen, währenddem Fig. 6 eine Ansicht von oben auf das Klosett gemäss Fig. 5 zeigt. Ausgehend von einem Klosett 1, wie es heutzutage weitverbreitet ist, weist dieses Klosett 1 eine Klosettschüssel 3 sowie eine Sitzauflage 2 auf. Die Sitzauflage 2 ist gegenüber der Horizontalen nach vorne geneigt angeordnet. Zusätzlich sind zwei Fussstützen 4 vorgesehen, welche sowohl voneinander wie auch gegenüber dem Boden 24 beabstandet sind. Im vorliegenden Fall sind die Fussstützen 4 ca. 10 cm unterhalb der vorderen Kante der Sitzauflage 2 angeordnet. Das Zentrum der Fussstützen 4 bzw. desjenigen Bereichs, auf dem die Füsse des Benutzers aufgesetzt werden, verläuft ca. 10-15 cm vor dem vorderen Rand der Sitzauflage 2. Es versteht sich, dass sämtliche der angegebenen Masse in einem gewissen Rahmen, beispielsweise ± 10 cm, variieren<!-- EPO <DP n="11"> --> können. Die beiden Fussstützen 4 sind gegenüber der Längsachse 26 des Klosetts 1 abgewinkelt angeordnet. Der Winkel γ zwischen der Längsachse 26 des Klosetts 1 und den Längsachsen 27 der Fussstützen 4 beträgt im vorliegenden Beispiel ca. 23°, wobei dieser Winkel γ ebenfalls in gewissen Grenzen, bsp. zwischen 10° und 35°, variieren kann.</p>
<p id="p0024" num="0024">Zur Befestigung der Fussstützen 4 ist ein das Klosett 1 umgreifender Rahmen 10 vorgesehen, welcher seitlich des Klosetts 1 an der Wand 23 befestigt ist. Die Position, die ein Benutzer auf einem derart ausgestalteten Klosett 1 einnimmt, ist andeutungsweise eingezeichnet. Nimmt der Benutzer auf dem Klosett platz und stellt seine Füsse auf die Fussstützen 4, so entspricht diese Position in etwa der in Fig. 3 dargestellten, kauernden Haltung, wobei der Benutzer die bequeme Sitzposition einnehmen kann, in der sich die Beckenmuskulatur entspannt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang der Winkel zwischen dem Oberkörper und den Oberschenkeln, welcher mit β bezeichnet ist. Im vorliegenden Beispiel beträgt dieser Winkel β ca. 30°, was zu dem eingangs erwähnten ARA-Winkel α von ca. 120° und damit zu einer weitgehenden Begradigung des Anuskanals Ak gegenüber dem Rectum Re (Fig. 4) führt. Durch die gegenüber der Horizontalen nach vorne geneigte Sitzauflage 2 kann der Benutzer in der gezeigten Stellung zudem eine sichere und bequeme Haltung auf dem Klosett 1 einnehmen. Eine natürliche Haltung auf dem Klosett 1 wird zudem durch die abgewinkelte Anordnung der Fussstützen 4 begünstigt. Diese Abwinkelung der Fussstützen 4 ist sehr wichtig, da<!-- EPO <DP n="12"> --> sie das Entspannen der Beckenmuskulatur in der gezeigten Stellung zusätzlich unterstützt. Natürlich können die beiden Fussstützen 4 auch in einer, vorzugsweise leicht nach hinten, geneigten Lage angeordnet werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Um eine bestimmte Position auf dem Klosett zu unterstützen, kann zusätzlich auch eine Rückenstütze, nicht eingezeichnet, vorgesehen werden.</p>
<p id="p0026" num="0026">Fig. 7 zeigt schematisch eine zweite Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen 4a in einer Seitenansicht und Fig. 8 in einer Ansicht von oben. Im Gegensatz zum vorgängigen Ausführungsbeispiel sind die Fussstützen 4a verschiebbar angeordnet. Dazu ist eine teleskopartig ausziehbare Mechanik 11 vorgesehen, mittels welcher die daran angeordneten Fussstützen 4a zwischen der hier dargestellten Gebrauchslage und einer durch unterbrochene Linien angedeuteten Ruhelage 14 verschiebbar sind. Die beiden Fussstützen 4a sind zudem über ein Gelenk 13 drehbar an der Auszugsmechanik 11 angeordnet, wodurch sie nach dem Ausziehen in die hier dargestellte Gebrauchslage verdreht werden können, in der sie gegenüber der Längsachse 26a des Klosetts verschwenkt sind.</p>
<p id="p0027" num="0027">Fig. 9 zeigt schematisch eine dritte Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen 4b in einer Seitenansicht. Auch im vorliegenden Beispiel sind wiederum zwei Fussstützen 4b vorgesehen, die an je einem Hebel 16 angeordnet sind, welche Hebel 16<!-- EPO <DP n="13"> --> ihrerseits drehbar an je einer am Boden abgestützten Lagerung 17 befestigt sind. Durch eine derartige Anordnung können die Fussstützen 4b zwischen einer unteren Ruhe- und einer oberen Gebrauchslage verschwenkt werden können. Diese Anordnung eignet sich zum Kombinieren mit einem Elektroantrieb, mittels welchem die Fussstützen 4b fremdbetätigt zwischen der Ruhe- und der Gebrauchslage bewegt werden können. Um beide Fussstützen 4b synchron miteinander anzuheben, können beide Hebel 16 über eine Welle miteinander verbunden werden. Dies hat ausserdem den Vorteil, dass nur ein Elektromotor zum Heben und Senken der beiden Fussstützen 4b benötigt wird. Die Betätigung des Elektromotors kann beispielsweise über einen vom Benutzer zu betätigenden Schalter erfolgen. Desweiteren können sowohl bei diesem wie auch bei den übrigen Klosetts Sensoren vorgesehen werden, welche eine Benutzung, -Sitzauflage belegt-, des Klosetts detektieren und ein zugeordnetes Signal über eine Elektronik an den Elektromotor weiterleiten, so dass die Fussstützen 4b vollautomatisch in die Wirkstellung hochgefahren werden, nachdem sich ein Benutzer auf die Sitzauflage gesetzt hat. Ein derartiges Klosett eignet sich somit auch für ältere und gehbehinderte Menschen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Damit die Fussstützen 4b während der Hebebewegung in der horizontalen Lage verharren können, sind beide Fussstützen 4b drehbar an den Hebeln 16 angeordnet. Die Position, die ein Benutzer in der hier dargestellten Endstellung der Fussstützen 4b einnimmt, ist andeutungsweise eingezeichnet. Zum Abstützen der<!-- EPO <DP n="14"> --> Fussstützen 4b in der Ruhelage kann zudem ein am Boden angebrachter Anschlag 15 vorgesehen werden.</p>
<p id="p0029" num="0029">Fig. 10 zeigt schematisch eine vierte Ausführungsform eines Klosetts mit Fussstützen 4c in einer Seitenansicht. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Fussstützen 4c über einen L-förmig ausgebildeten Tragrahmen 19 drehbar an einer an der Wand befestigten Mechanik 20 abgestützt. Währenddem beim vorgängigen Ausführungsbeispiel die Fussstützen 4b beim Bewegen vor der Ruhe- in die Gebrauchslage, nebst dem Anheben, in horizontaler Richtung nach hinten gegen die Wand bewegt werden, werden die Fussstützen 4c bei diesem Beispiel beim Anheben in horizontaler Richtung nach vorne bewegt. Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, dass für eine optimale Haltung während der Defäkation nicht der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel massgebend ist, sondern dass der Winkel zwischen den Oberschenkeln und dem Oberkörper relevant ist. Auch in der hier dargestellten Position des Benutzers wird ein Winkel von ca. 30° zwischen dem Oberkörper und den Oberschenkeln eingehalten, was zu der gewünschten Begradigung des Anuskanales gegenüber dem Rectum führt. Zum Abstützen der Fussstützen 4b in der Ruhelage ist auch hier wieder ein am Boden angebrachter Anschlag 21 vorgesehen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Fig. 11 zeigt ein Klosett mit einer alternativen Ausführungsform einer Fussauflage in einer Seitenansicht und Fig. 12 in einer Ansicht von oben. Dieses Klosett la weist anstelle der vorgängig gezeigten Fussstützen eine Plattform 5 auf, welche<!-- EPO <DP n="15"> --> mit zwei Fussstützbereichen versehen ist, die durch unterbrochen eingezeichnete Linien 6 angedeutet sind. Die Plattform 5 ist über eine teleskopartig ausgebildete Mechanik 8 abgestützt und kann zwischen einer unteren Ruhe- und einer oberen Wirkstellung angehoben bzw. abgesenkt werden. In der unteren Ruhestellung ist die Plattform 5 bündig in den Boden 24a eingelassen. Die Höhenverstellung erfolgt vorzugsweise elektromotorisch oder hydraulisch, wobei natürlich auch eine manuelle Verstellbarkeit bzw. Verschiebbarkeit der Plattform 5 vorgesehen werden kann. Die bevorzugt einzuhaltende Fussstellung ist durch auf der Plattform 5 angebrachte Fussabdrücke 7 dargestellt. Anstelle oder zusätzlich zu solchen Fussabdrücken 7 können natürlich auch mechanische Strukturen bzw. Hilfsmittel vorgesehen sein, welche die Füsse in eine definierte Lage zwingen. Auch in diesem Ausführungsbeispiel verlaufen die Längsachsen 27a der beiden Fussstützbereiche 6 unter einem Winkel γ1 zur Längsachse 26a des Klosetts 1a. Als Fussstützbereich ist in diesem Zusammenhang derjenige Bereich zu verstehen, auf dem die Füsse des Benutzers während der Defäkation auch wirklich abgestützt werden. Dieser Bereich muss nicht zwingend die hier dargestellte Form aufweisen. Denkbar ist beispielsweise auch, dass die Fussstützbereiche eine von einem Rechteck abweichende, beispielsweise trapezförmige oder dreickige, Form aufweisen und dem Benutzer allenfalls die Möglichkeit geboten wird, seine Füsse in einem gewissen Rahmen zu bewegen bzw. nach Wohlbefinden oder Vorgabe auszurichten. Das Zentrum der Fussstützbereiche 6 verläuft auch hier wiederum vor dem vorderen Rand der Sitzauflage<!-- EPO <DP n="16"> --> 2a. Um den Füssen des Benutzers einen sicheren Stand auf der Plattform 5 zu gewährleisten, kann letztere zudem mit einer Struktur in Form einer rutschfesten Unterlage versehen werden.</p>
<p id="p0031" num="0031">Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bei einem Klosett, welches mit Fussstützen versehen ist, die voneinander beabstandet und maximal 20 cm unterhalb der vorderen Kante der Sitzauflage angeordnet sind, deren Zentrum vor dem vorderen Rand der Sitzauflage verläuft und deren Längsachsen mit der Längsachse des Klosetts einen Winkel zwischen 10° und 35° einschliessen und dessen Sitzauflage gegenüber der Horizontalen nach vorne geneigt ist, der Benutzer eine bequeme, kauernde Sitz-Haltung einnehmen kann, die der natürlichen Haltung sehr nahe kommt, die Beckenmuskulatur entspannt und für die Defäkation ideal ist. Ein solches Klosett kann ohne weiteres von gesunden Personen wie auch von Patienten mit Stuhlgangsstörungen benutzt werden. Ersteren wird eine Defäkation in der natürlichen Position ermöglicht, den zweiten wird eine Erleichterung beim Stuhlgang und eine Möglichkeit der Rehabilitation angeboten. Dasselbe gilt natürlich ebenso für ein Klosett, welches mit einer Plattform mit Fussstützbereichen versehen ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Natürlich sind die vorgängigen Ausführungsbeispiele nicht als abschliessend zu betrachten. So könnte beispielsweise vorgesehen werden, die Fussstützen seitlich schwenkbar anzuordnen. Denkbar ist auch, dass die Fussstützen im Ruhezustand in einer Position verharren, in welcher sie gänzlich aus dem Bewegungsbereich<!-- EPO <DP n="17"> --> einer das Klosett benutzenden Person bewegt sind, so dass das Klosett wie ein herkömmliches, nach dem bisherigen Stand der Technik ausgebildetes Klosett benutzt werden kann.</p>
<p id="p0033" num="0033">Zu erwähnen ist ausserdem, dass derartige Füssstützen bzw. eine derartige Plattform auch nachträglich an bereits bestehenden Klosetts angebracht werden können.</p>
</description><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Klosett (1) mit Sitzauflage (2), welches zur Erreichung einer für die Defäkation des Klosett-Benutzers natürlichen, kauernden Sitz-Haltung, bei der die Oberschenkel mit dem Oberkörper einen Winkel (β) zwischen 20 und 50° einschliessen, mit folgenden Merkmale versehen ist:
<claim-text>- es sind zwei voneinander beabstandete Fussstützen (4, 4a) vorgesehen;</claim-text>
<claim-text>- das Zentrum der Fussstützen (4, 4a) verläuft vor dem vorderen Rand der Sitzauflage (2);</claim-text>
<claim-text>- die Fussstützen (4, 4a) sind maximal 20 cm unterhalb der vorderen Kante der Sitzauflage (2) angeordnet;</claim-text>
<claim-text>- die Längsachsen (27, 27a) der Fussstützen (4, 4a) schliessen mit der Längsachse (26, 26a) des Klosetts (1) einen Winkel (γ) zwischen 10° und 35° ein, und</claim-text>
<claim-text>- die Sitzauflage (2) ist gegenüber der Horizontalen nach vorne geneigt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Klosett (1a) mit Sitzauflage (2a), welches zur Erreichung einer für die Defäkation des Klosett-Benutzers natürlichen, kauernden Sitz-Haltung, bei der die Oberschenkel mit dem Oberkörper<!-- EPO <DP n="19"> --> einen Winkel (β) zwischen 20 und 50° einschliessen, mit folgenden Merkmale versehen ist:
<claim-text>- es ist eine Plattform (5) vorgesehen, welche zwei voneinander beabstandete Fussstützbereiche (6) aufweist;</claim-text>
<claim-text>- das Zentrum der Fussstützbereiche (6) verläuft vor dem vorderen Rand der Sitzauflage (2a);</claim-text>
<claim-text>- die Plattform (5) ist, in vertikaler Richtung gesehen, maximal 20 cm unterhalb der vorderen Kante der Sitzauflage (2a) angeordnet;</claim-text>
<claim-text>- die Längsachsen (27a) der Fussstützbereiche (6) bzw. der auf der Plattform abgestützten Füsse schliessen mit der Längsachse (26a) des Klosetts (la) einen Winkel (γ1) zwischen 10° und 35° ein, und</claim-text>
<claim-text>- die Sitzauflage (2a) ist gegenüber der Horizontalen nach vorne geneigt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4a, 4b, 4c) bzw. die Plattform (5) zwischen einer Ruhe- und der Gebrauchslage bewegbar ist/sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4a) bzw. die Plattform<!-- EPO <DP n="20"> --> (5) manuell zwischen der Ruhe- und der Gebrauchslage verstellbar ist/sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4b, 4c) bzw. die Plattform (5) elektromotorisch, pneumatisch oder hydraulisch zwischen der Ruhe- und der Gebrauchslage bewegbar ist/sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4, 4a, 4b, 4c) bzw. die Fussstützbereiche (6) der Plattform (5) zumindest 20 cm voneinander beabstandet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4, 4a, 4b, 4c) bzw. die Plattform (5) oder deren Fussstützbereiche (6) geneigt angeordnet ist/sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4, 4a, 4b, 4c) bzw. zumindest die Fussstützbereiche (6) der Plattform (5) aufgerauht und/oder mit einer Struktur versehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Klosett (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4b, 4c) bzw. die Plattform an je einem Hebel (16) bzw. an einem Tragrahmen (19) angeordnet<!-- EPO <DP n="21"> --> ist/sind, welche(r) schwenkbar am Boden (24) oder an der Wand (23) befestigt ist/sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4a) bzw. die Plattform (5) auf einer teleskopartig auszieh- bzw. einfahrbaren Mechanik (11, 8) angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4b, 4c) bzw. die Plattform (5) in der Ruhelage, in vertikaler Richtung gesehen, unterhalb der Gebrauchslage angeordnet ist/sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Klosett (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fussstützen (4a) in der Ruhelage, in horizontaler Richtung gesehen, hinter der Gebrauchslage zur Wand hin angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Klosett (1, 1a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren vorgesehen sind, mittels welchen die Benutzung des Klosetts (1, 1a) erfassbar ist, so dass die Fussstützen (4b, 4c) bzw. die Plattform (5) bei Benutzung des Klosetts (1, 1a) vollautomatisch von der Ruhe- in die Gebrauchslage verschiebbar ist/sind.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Fussstützen (4, 4a, 4b, 4c) für ein Klosett (1), wobei die Fussstützen (4, 4a, 4b, 4c) nach einem der Ansprüche 1 oder 3 bis 13 ausgebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Plattform (5) mit Fussstützbereichen (6) für ein Klosett (1a), wobei die Plattform (5) nach einem der Ansprüche 2 bis 13 ausgebildet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="23"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="158" he="232" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="142" he="236" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="174" he="246" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="151" he="253" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="174" he="265" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0006" num=""><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="180" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="29"> -->
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