[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine Verschlußvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches
1 angegebenen Art. Durch die Ausbildung der Axialkupplung und der Überlastsicherung
ist gewährleistet, daß die Betätigung der Schließfunktionen lediglich über den ordnungsgemäßen,
in den Zylinderkern des Schließzylinders eingesteckten Schlüssel ausführbar sind,
nicht aber durch Manipulationen über ein Einbruchswerkzeug. Durch das Einbruchswerkzeug
läßt sich zwar der Zylinderkern drehen, doch, weil die Zuhaltungen nicht auf den Umfang
des Zylinderkerns einsortiert sind, wird dann auch die Zylinderführung mitgenommen.
Die Überlastsicherung der Verschlußvorrichtung sorgt dabei für einen Überlastfreilauf
des Schließzylinders im Gehäuse. Der Rast- und Gegenrastteil dieser Überlastsicherung
heben sich selbsttätig axial aus und lösen dabei auch die Axialkupplung zwischen dem
Zylinderkern und dem Mitnehmer. Dadurch kann die gewaltsame Drehung des Schließzylinders
sich nicht in einer Drehung des Mitnehmers auswirken. Durch die Überlastsicherung
wird verhindert, daß die Verschlußvorrichtung bei gewaltsamen Aufbruchversuchen beschädigt
wird. Daher kann die Vorrichtung später wieder mit einem ordnungsgemäßen Schlüssel
zum Vollzug der Schließfunktionen im Kraftfahrzeug genutzt werden kann.
[0002] Bei der bekannten Verschlußvorrichtung dieser Art (DE-OS 41 22 414) befand sich die
Überlastsicherung zwischen der Zylinderführung und dem Gehäuse. Die axiale Federbelastung
war zwischen dem Gehäuse und der Zylinderführung wirksam. Der an der Zylinderführung
befindliche Gegenrastteil war bei Gewaltanwendungen im Gehäuse axialverschieblich.
Bei dieser Axialverschiebung wurde natürlich auch der Zylinderkern axialbewegt, weil
er stets axialfest in der Zylinderführung drehgelagert sein muß. In Abhängigkeit davon,
ob das Rastgesperre der Überlastsicherung am vorderen oder hinteren Ende der Zylinderführung
angeordnet war, bewegte sich der Schließzylinder der bekannten Vorrichtung bei Überlastfreilauf
entweder axial nach außen oder axial nach innen. Das ist unerwünscht. Durch große
Axialkräfte kann in manchen Fällen die Überlastsicherung bei Anwendung von Einbruchswerkzeugen
in Eingriff bleiben und bei gewaltsamem Drehen des Einbruchswerkzeugs können die Zuhaltungen
abgeschert werden. Dadurch können über das Einbruchswerkzeug letztlich doch unerwünschterweise
die Schließfunktionen ausgeübt werden. Darüber hinaus ist der Schließzylinder durch
die Abscherung der Zuhaltungen zerstört und die Vorrichtung nicht wieder über einen
Schlüssel bedienbar. Zwar läßt sich diese Aufbruchgefahr durch ein Aushebeprofil mit
besonders flachen Flanken herabsetzen, doch ergeben sich dann funktionelle Probleme.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine preiswerte, kompakte Verschlußvorrichtung
der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, bei der sich der
Schließzylinder im Überlastfall nicht mehr axial bewegt. Dies wird erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende
besondere Bedeutung zukommt.
[0004] Bei der Erfindung ist die Zylindferführung axialfest im Gehäuse gelagert und daher
der an ihr befindliche Gegenrastteil der Überlastsicherung ebenfalls axialfest. Der
zugehörige Rastteil dieser Überlastsicherung ist aber nicht fester Bestandteil des
Gehäuses ist, sondern ein davon getrennter Teil, der sich im Gehäuse axial bewegen
läßt. Das Gehäuse besitzt allerdings eine Axialführung, worin dieser Rastteil zwar
axialverschieblich, aber unverdrehbar positioniert ist. Die Axialführung wirkt jetzt
auf diesen gesonderten Rastteil axial ein und belastet ihn in Richtung auf den bereits
erwähnten, im Gehäuse axialfesten Gegenrastteil der Zylinderführung.
[0005] Bei der Erfindung bleibt auch der Zylinderkern im Überlastfall axialfest im Gehäuse,
weil er in seiner Zylinderführung axialfest drehgelagert ist. Damit ist schließlich
auch das mit dem Zylinderkern verbundene Kupplungsglied der Axialkupplung axialfest,
während das mit dem Mitnehmer verbundene Gegenkupplungsglied zusammen mit dem Rastteil
axialverschieblich sind. Wenn also der Rastteil im Überlastfall gegen die axiale Federbelastung
zurückgeschoben wird, lüftet sich das Gegenkupplungsglied automatisch von dem mit
dem Zylinderkern axialfest verbundenen Kupplungsglied der Axialkupplung. Bei der Erfindung
führt also auch im Überlastfall der Schließzylinder keinerlei Axialbewegungen aus.
Das vordere Stirnende des Zylinderkerns kann stets bündig mit dem Gehäuse liegen.
[0006] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen, der
Beschreibung und den Zeichnungen entnehmbar. In den Zeichnungen ist die Erfindung
in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Axialschnitt durch eine erste, nur schematisch dargestellte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung, und zwar in einem Normalfall, wo eine
Betätigung des Zylinderkerns über einen ordnungsgemäß eingesteckten Schlüssel erfolgt,
- Fig. 2
- einen der Fig. 1 entsprechenden Axialschnitt, allerdings wenn ein Überlastfall vorliegt,
wo der Zylinderkern über ein Einbruchswerkzeug gewaltsam betätigt wird,
- Fig. 3,
- ebenfalls in schematischer Darstellung, einen Querschnitt durch die Vorrichtung längs
der Schnittlinie III-III von Fig. 1,
- Fig. 4
- in einem gegenüber der Zylinderachse versetzten Parallelschnitt längs der versprungenen
Schnittlinie IV-IV von Fig. 3 die Draufsicht auf die inneren Vorrichtungsteile, wenn
der Normalfall von Fig. 1 vorliegt,
- Fig. 5
- in einer der Fig. 4 entsprechenden Schnittdarstellung die sich aus dem Überlastfall
von Fig. 2 ergebenden Verhältnisse,
- Fig. 6
- einen weiteren schematischen Querschnitt durch die Vorrichtung längs der Schnittlinie
VI-VI von Fig. 1,
- Fig. 7
- in einem Ausbruch einen Teilquerschnitt durch die Vorrichtung im Überlastfall längs
der weiteren Schnittlinie VII-VII von Fig. 2,
- Fig. 8
- einen inneren, axialen Abschnitt der Vorrichtung von Fig. 1 im Bereich einer Axialkupplung,
mit teilweisem Ausbruch, wenn der Normalfall von Fig. 1 vorliegt,
- Fig. 9
- in einer der Fig. 8 entsprechenden Darstellung die Verhältnisse vom Überlastfall gemäß
Fig. 2,
- Fig. 10
- in einem zu Fig. 4 ähnlichen Axialschnitt eine alternative Ausführung der Überlastsicherung
unter Weglassung störender weiterer Bauteile,
- Fig. 11
- in einem der Fig. 1 entsprechenden Axialschnitt eine alternative Ausbildung der Verschlußvorrichtung
nach der Erfindung, wenn der Normalfall vorliegt,
- Fig. 12,
- in einer zu Fig. 2 analogen Darstellung, den Axialschnitt der in Fig. 11 gezeigten
Vorrichtung, wenn der Überlastfall vorliegt,
- Fig. 13
- in einem zu Fig. 4 analogen Parallelschnitt die im Normalfall von Fig. 11 sich ergebenden
Verhältnisse im Bereich der Überlastsicherung und
- Fig. 14
- in einer der Fig. 5 entsprechenden Darstellung die Verhältnisse der alternativen Vorrichtung
im Bereich der Überlastsicherung, wenn ein Überlastfall gemäß Fig. 12 vorliegt.
[0007] Die in den Fig. 1 bis 9 gezeigte Verschlußvorrichtung nach der Erfindung wird vorzugsweise
in Kraftfahrzeugen eingebaut und umfaßt einen Schließzylinder, der aus einer Zylinderführung
20 und einem darin axialfest drehgelagerten Zylinderkern 10 besteht. Diese axialfxeste
Verbindung ist, gemäß Fig. 2, durch einen Innenbund 21 in der Zylinderführung 20 veranschaulicht,
die in eine Ringnut 12 eines den Zylinderkern 10 verlängernden Axialbolzens 11 eingreift.
Der Zylinderkern 10 besitzt einen aus Fig. 8 ersichtlichen Schlüsselkanal 13 zur Aufnahme
eines in Fig. 1 erkennbaren Schlüssels 15 und eine Schar von federbelasteten, am besten
aus Fig. 2 erkennbaren Zuhaltungen 14. Bei abgezogenen Schlüssel, gemäß Fig. 2, werden
die Zuhaltungen 14 radial nach außen gedrückt und greifen aufgrund ihrer Federbelastung
in einen Sperrkanal 24 aufgrund der einwirkenden Federbelastung ein. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel sind zwei, einander gegenüberliegende Sperrkanäle 24 vorgesehen,
in welche die zueinander diametral aus dem Zylinderkern 10 heraustretenden Zuhaltungen
14 einfahren und den Zylinderkern 10 mit der Zylinderführung 20 verriegeln.
[0008] Bei eingestecktem Schlüssel 15 werden die Zuhaltungen 14 auf den Umfang des Zylinderkerns
10 einsortiert, was ausFig. 1 zu entnehmen ist. Dann ist der Zylinderkern 10 in der
Zylinderführung 20 drehbar. Bei Betätigung des Schlüssels 15 wird die Drehung über
ein am besten aus Fig. 2 und 8 ersichtliches Kupplungsglied 31 einer Axialkupplung
30 in einer noch näher zu schildernden Weise auf einen Mitnehmer 23 übertragen. Der
Mitnehmer 23 wird über den Schlüssel 15 aus der in Fig. 3 ausgezogen gezeichneten
Ruheposition, im Sinne der Schwenkpfeile 27, 27', in eine oder mehrere Arbeitspositionen
23', 23" überführt, die in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet sind. Durch das Verschwenken
27 bzw. 27' führt der Mitnehmer 23 über nicht näher gezeigte weitere Schloßglieder
die gewünschten Schließfunktionen aus. Das Kupplungsglied 31 sitzt am Axialbolzen
11, ist also dreh- und axialfest mit dem Zylinderkern 10. Der Mitnehmer 23 sitzt,
über einen Sprengring 22 gesichert, axialfest am Axialbolzen 11.
[0009] Die Zylinderführung 20 ist an sich in einem ortsfesten Gehäuse 16 drehbar gelagert,
jedoch normalerweise, gemäß Fig. 1 und 4, über ein noch näher zu beschreibendes besonderes
Rastgesperre 40 im Gehäuse 16 drehfixiert. Bedeutsam ist die axialfeste Position der
Zylinderführung 20 im Gehäuse 16, womit auch der Zylinderkern 10, über die erwähnte
axialfeste Verbindung 12, 21 der Zylinderführung 20 ebenfalls im Gehäuse 16 axialfest
positioniert ist. Dies ist in Fig. 1 durch einen verbreiterten Zylinderkopf 17 am
Zylinderkern 10 und einem Innenbund 18 im Gehäuse 16 veranschaulicht. Der Zylinderkopf
17 kann im Bereich des Schlüssels stets bündig mit dem äußeren Gehäuse 16 liegen,
was in Fig. 1 und 2 durch eine Strich-Punkt-Linie 39 hervorgehoben ist.
[0010] Im ersten Ausführungsbeispiel von Fig. 1 bis 9 wirkt das Kupplungsglied 31 der Axialkupplung
30 mit einem Druckring 33 zusammen, der das Gegenkupplungsglied 32 der Axialkupplung
30 trägt. Der Druckring 33 sitzt auf dem Axialbolzen 11 und ist im Gehäuse 16 im Sinne
des aus Fig. 2 und 5 ersichtlichen Pfeils 34 längsverschiebbar. Der Druckring 33 ist
ferner drehfest, aber axialverschieblich mit dem Mitnehmer 23 verbunden. Der Mitnehmer
23 nimmt in diesem ersten Ausführungsbeispiel stets eine axialfeste Position gegenüber
dem Gehäuse 16 ein und befindet sich vor dem inneren Gehäuse-Stirnende 19. Die genannte
drehfeste und axialverschiebliche Verbindung zwischen dem Druckring 33 und dem Mitnehmer
23 ist in Fig. 1 und 4 durch eine axiale Nase 35 am Druckring 33 und zwei axialen
Fingern 25 am Mitnehmer 23 veranschaulicht. Die beiden Finger 25 bestimmen zwischen
sich eine axiale Nut 26 zur Führung der ringseitigen Nase 35.
[0011] Schließlich steht der Druckring 33 unter der Wirkung einer in Fig. 1 durch den Pfeil
50 veranschaulichten axialen Federbelastung. Diese wird durch eine Wendelfeder 51
erzeugt, die zugleich die weitere Funktion einer "Impulsfeder" erfüllt. Das innere
Ende der Feder 51 stützt sich axialfest im Bereich des Axialbolzens 11 ab, was im
Ausführungsbeispiel von Fig. 1 mittelbar über den am Sprengring 22 sich abstützenden
Mitnehmer 23 erfolgt. Die Feder 51 umschließt mit ihren Windungen den Axialbolzen
11 und liegt mit ihrem äußeren Ende am Druckring 33 an. Die Feder 51 hat zwei im wesentlichen
radial verlaufende Federschenkel 52, welche, gemäß Fig. 3, die erwähnten beiden Finger
25 des Mitnehmers 23 zwischen sich fassen. Die beiden Schenkel umgreifen auch einen
im Gehäuse 16 vorgesehenen axialen Steg 19, der zwischen zwei, im Wechsel zueinander
angeordneten, radialen Durchbrüchen 53 im Gehäuse 16 entsteht. Durch die an den Steg
19 sich anlegenden Federschenkel 52 wird der Mitnehmer in der ausgezogen in Fig. 3
gezeichneten Stellung gehalten. Die Federschenkel 52 üben die durch die Kraftpfeile
54 veranschaulichten, gegeneinander gerichteten Tangentialkräfte auf die Finger 25
aus, was zu der beschriebenen Ruheposition 23 des Mitnehmers in Fig. 3 führt. Bei
der erwähnten Schlüsselbetätigung in die beiden Arbeitspositionen 23' bzw. 23" nehmen
die beiden Finger 25 den jeweiligen Federschenkel gegen die wirksame Tangentialkraft
54 mit, wie durch die strichpunktierten Endstellungen 52', 52" in Fig. 3 veranschaulicht
ist.
[0012] Das Rastgesperre 40 dient als noch näher zu erläuternde Überlastsicherung des Schließzylinders
10, 20 und umfaßt, wie am besten aus Fig. 2 und 5 zu ersehen ist, einen Rastteil 41
und einen Gegenrastteil 42, die ein normalerweise ineinandergreifendes axiales Aushebeprofil
aufweisen. Der Rastteil besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einem losen Körper,
der hier als Kugel 41 ausgebildet ist, und zwar sind in zueinander diametraler Position,
gemäß Fig. 2, zwei solcher Kugeln 41 vorgesehen. Das Aushebeprofil ist in diesem Fall
im wesentlichen im Gegenrastteil vorgesehen und besteht aus einer axialen Aussparung
43 an der inneren Stirnfläche der Zylinderführung 20. Die Aussparung 43 ist beidendig
von Schrägflanken 44 begrenzt, wie am besten aus Fig. 4 hervorgeht. Die beiden Kugeln
41 werden von der erwähnten, axialen Federbelastung 50 in Richtung auf die Zylinderführung
20 gedrückt, deren beschriebener Gegenrastteil 42 an der Zylinderführung 20 axialfest
ist, aber, wie die Zylinderführung 20 selbst, mit dieser drehbar im Gehäuse 16 ist.
[0013] Die beiden Kugeln 41 erfahren ihre axiale Federbelastung 50 aber mittelbar über den
Druckring 33. Dazu besitzt der Druckring eine endseitige Abstufung gemäß Fig. 9, bestehend
aus einer abgesetzten Umfangszone 36 einerseits und einer planen, radialen Absatzfläche
37 andererseits. Die beiden Kugeln 41 laufen auf der abgesetzten Umfangsfläche 36
und liegen der radialen Absatzfläche 37 an, von der sie die axiale Federbelastung
50 empfangen. Außer der vorerwähnten, aus Fig. 2 ersichtlichen Längsverschieblichkeit
34 des Druckrings 33 sind aber auch die beiden Kugeln 41 axialverschieblich. Wie aus
Fig. 2 und 6 hervorgeht, überragen die beiden Kugeln 41 den Druckring 33 radial und
greifen in eine Axialnut 45 jeweils ein, die in zueinander diametraler Lage an der
Innenfläche des Gehäuses 16 vorgesehen ist. Damit sind die Kugeln 41 zwar axialgeführt,
aber nicht mit dem Druckring 33 verdrehbar. Ausweislich der Fig. 1 und 4 sind die
Kugeln 41 in der gleichen Axialzone des Druckrings 33 wie die Axialkupplung 30 angeordnet,
aber gegenüber dem im Druckring befindlichen Gegenkupplungsglied 32 radial nach außen
gesetzt. Dies erfolgt dadurch, daß die Ausnehmung dieses Gegenkupplungsglieds 32,
gemäß Fig. 6, in dem abgesetzten Ende des Druckrings 33 axial eingelassen ist und
zu den Kugeln 41 hin von der Umfangsfläche 36 des beschriebenen Absatzes überdeckt
ist. Dies erforderte in Fig. 8 und 9 Ausbrüche zur Darstellung dieser Kupplungs-Aussparung
32.
[0014] Im Normalfall liegen die aus Fig. 1 ersichtlichen Verhältnisse vor, wo die Zylinderführung
20 über das in Eingriff stehende Rastgesperre 40 unverdrehbar im Gehäuse 16 gehalten
wird. Dies ergibt sich, weil gemäß Fig. 4, die Kugeln 41 einerseits in der genannten
Axialnut 45 festgehalten werden und sich andererseits in der axialen Aussparung 43
des Gegenrastteils 42 befinden. Die Bauteile 20, 41 ruhen daher normalerweise im Gehäuse
16. Über den ordnungsgemäßen, im Zylinderkern 10 eingesteckten Schlüssel werden, wie
bereits erwähnt wurde, die Zuhaltungen in die gestrichelt in Fig. 1 veranschaulichte
Position 14' einsortiert. Deshalb kann der Zylinderkern 10 über den Schlüssel 15 in
der Zylinderführung 20 verdreht werden. Diese Drehung wird vom Axialbolzen 11 über
die in Eingriff stehende Axialkupplung 30 auf den Druckring 33 übertragen und der
Druckring 30 nimmt über die beschriebene drehfeste Verbindung 35, 25 von Fig. 4 den
Mitnehmer 23 bei seiner Drehung mit.
[0015] Dies ändert sich aber, wenn unbefugte Personen über ein in Fig. 2 angedeutetes Einbruchswerkzeug
55, z. B. einen Schraubendreher, eine gewaltsame Drehung des Zylinderkerns 10 ausführen.
Wie bereits beschrieben wurde, liegt über die ausgefahrenen Zuhaltungen 14 eine drehfeste
Verbindung zwischen dem Zylinderkern 10 und der Zylinderführung 20 gemäß Fig. 2 vor.
Beim gewaltsamen Drehen kommt nun, gemäß Fig. 2 und 5, die Überlastsicherung des Rastgesperres
40 zur Wirkung. Die Kugel 41 wird bei einem definierten Drehmoment über die Neigung
der Schrägflanke 44 aus der axialen Aussparung 43 des Zylinderkerns 20 herausgehoben
und fährt auf die innere Stirnfläche 28 der Zylinderführung 20 auf.
[0016] Weil die Zylinderführung 20, wie bereits mehrfach erwähnt wurde, axialfest im Gehäuse
16 ist, wird, gemäß Fig. 5, der Druckring 33 im Sinne des bereits erwähnten Pfeils
34 axial gegen die axiale Federkraft 50 der Feder zurückgedrückt. Die am Druckring
33 befindliche axiale Nase 35 fährt in die axiale Lücke 26 zwischen den beiden Fingern
25 des Mitnehmers 23 ein. Wegen dieser Längsverschiebung 34 des Druckrings 33 kommt
es auch zu einem Lösen der Axialkupplung 30, wie aus Fig. 2 hervorgeht. Das am Zylinderkern
10 befindliche Kupplungsglied 31 bleibt zwar axial stehen, doch bewegt sich das druckringseitige
Gegenkupplungsglied 32 im Sinne des bereits erwähnten Längsverschiebungspfeils 34
davon weg. Über das Einbruchswerkzeug 55 wird der Zylinderkern 10 zusammen mit der
Zylinderführung 20 im Sinne des aus Fig. 2 ersichtlichen Drehpfeils 29 zwar im Gehäuse
16 verdreht, jedoch ohne daß diese Drehung 29 sich in einer entsprechenden Betätigung
des Mitnehmers 23 auswirken kann. Die Axialkupplung 30 ist nämlich gelöst. Der Schließzylinder
10, 20 befindet sich in einem Überlastfreilauf. Die beschriebene Feder 51 bestimmt,
zusammen mit der Neigung der Schrägflächen 44, im Rastgesperre 40 den Grenzwert, bei
dem der Überlastfreilauf des Schließzylinders 10, 20 eintritt. Dieser Grenzwert ist
so bemessen, daß mit Sicherheit keine Beschädigung der in die Sperrkanäle 24 eingreifenden
Zuhaltungen 14 des Zylinderkerns 10 eintritt. Der Schließzylinder bleibt, nach Beendigung
der wirkungslosen Einbruchsversuche, wieder über den Schlüssel 15 bedienbar. Beachtenswert
ist, daß der ganze Schließzylinder 10, 20 seine durch die erwähnte Strich-Punkt-Linie
39 in Fig. 1 und 2 veranschaulichte axiale Lage im Gehäuse 16 nicht verändert.
[0017] Der Druckring 33 ist lediglich in seiner mit dem Zylinderkern 10 gekuppelten Axiallage
von Fig. 1 im Gehäuse 10 verdrehbar, aber bereits bei einer kleinen Verschiebung in
Richtung auf die in Fig. 2 gezeigte Entkupplungslage unverdrehbar im Gehäuse 16 geführt.
Dazu dient ein am besten aus Fig. 8 und 9 ersichtlicher axialer Vorsprung 38 am Druckring
33 sowie zwei am besten aus Fig. 3 ersichtliche Radialrippen 48 an der Innenfläche
des Gehäuses 16. Der Vorsprung 38 ist im Normalfall, gemäß Fig. 1, in axialem Abstand
zum Rippenende angeordnet. Erfolgt aber die aus Fig. 2 ersichtliche Längsverschiebung
34 des Druckrings 33, so fährt der Vorsprung 38 in die aus Fig. 3 ersichtliche axiale
Lücke 49 zwischen den beiden Radialrippen 48 ein, wie am besten aus der Schnittdarstellung
von Fig. 7 zu erkennen ist. Beim Verschieben und natürlich erst recht im Überlastfall
von Fig. 2 ist daher der Druckring 33 im Gehäuse 16 unverdrehbar positioniert. Das
bedeutet aber, daß wegen der drehfesten Verbindung 25, 35 über den Druckring 33 auch
der Mitnehmer 23 unverdrehbar im Gehäuse 16 positioniert bleibt. Damit sind, unabhängig
vom Einbruchswerkzeug 55, auch Manipulationen im Bereich des Mitnehmers 23 ohne Erfolg.
[0018] Als zweites Ausführungsbeispiel von Fig. 10 ist eine modifizierte Ausbildung des
Rastgesperres 40' gezeigt. Zur Bezeichnung entsprechender Bauteile sind die gleichen
Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel von Fig. 1 bis 9 verwendet. Insoweit
gilt die bisherige Beschreibung. Der Gegenrastteil 42 der Überlastsicherung an der
Zylinderführung 20 ist in gleicher Weise als Aussparung 43 mit Schrägflächen 44 ausgebildet.
Es genügt, lediglich auf die Unterschiede dieses Rastgesperres 40' einzugehen.
[0019] Der zugehörige Rastteil 41' ist Bestandteil eines aus Fig. 10 ersichtlichen besonderen
Ringkörpers 46, der im Gehäuse axialverschieblich geführt ist. Der Ringkörper 46 besitzt
nämlich zwei radiale Ansätze 47, welche in die beiden bereits erwähnten Axialnuten
45 an der Innenfläche des Gehäuses 16 eingreifen. Der Rastteil 41' ist profiliert
und besitzt in diesem Fall einen Umriß, welcher komplementär zum beschriebenen Aushebeprofil
des Gegenrastteils 42 gestaltet ist. Der Ringkörper 46 wird von dem Axialbolzen 11
durchsetzt, der bei der im Zusammenhang mit Fig. 2 erläuterten gewaltsamen Drehung
29 sich frei gegenüber dem Ringkörper 46 verdrehen läßt. In dem Raum neben dem Ringkörper
46 von Fig. 10 kann beispielsweise der im vorausgehenden Ausführungsbeispiel beschriebene
Druckring 33 angeordnet sein, der allerdings dann nicht mehr die vorbeschriebenen
Kugeln 41 aufweist. Die geschilderte Axialkupplung 30 ist dann in ähnlicher Weise
wie im vorausgehenden Ausführungsbeispiel ausgebildet, nämlich zwischen dem Axialbolzen
11 und dem Druckring 33. Die Ausführung gemäß Fig. 10 könnte aber auch bei der nächsten
Vorrichtung angewendet werden, die jetzt beschrieben werden soll.
[0020] In den Fig. 11 bis 14 ist ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung
gezeigt. Auch hier werden zur Benennung entsprechender Bauteile die gleichen Bezugszeichen
wie im vorausgehenden Ausführungsbeispiel verwendet, weshalb insoweit ebenfalls die
bisherige Beschreibung gilt. Diese Fig. entsprechen darstellungsmäßig den Fig. 1,
2 sowie 4 und 5 des ersten Ausführungsbeispiels. Es genügt, lediglich auf die Unterschiede
einzugehen.
[0021] Die axiale Federbelastung 50 wirkt hier über den Mitnehmer 56 auf den in diesem Fall
ebenfalls als Kugeln 41 ausgebildeten Rastteil eines Rastgesperres 40, welches die
bereits im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel beschriebene analoge Überlastsicherung
bei der Gewalt anwendung gemäß Fig. 12 bewirkt. In diesem Fall stützt sich das innere
Ende der Feder 51 über den Sprengring 22 am Axialbolzen 11 ab, während das äußere
Federende auf den Mitnehmer 58 wirkt. Hier ist der Mitnehmer 58 axial abgesetzt und
besitzt, ähnlich wie der Druckring 33 im ersten Ausführungsbeispiel, eine aus Fig.
14 ersichtliche, radial abgesetzte Umfangszone 56 und eine daran angrenzende, radiale
Absatzfläche 47, Die Kugeln 41 des Rastgesperres sitzen wieder in Axialnuten 45 vom
Gehäuse, laufen auf der Umfangszone 56 und stützen sich an der Absatzfläche 57 ab.
[0022] Die Axialkupplung 30' ist zwar formmäßig und wirkungsmäßig ähnlich wie im ersten
Ausführungsbeispiel ausgebildet, doch besteht der Unterschied darin, daß das gestrichelt
in Fig. 12 und 13 hervorgehobene Gegenkupplungsglied 32' fester Bestandteil des Mitnehmers
58 ist. Auch der Mitnehmer 58 besitzt einen axialen Vorsprung 59, der im Normalfall,
gemäß Fig. 11, in axialem Abstand von den im Gehäuseinneren vorgesehenen Radialrippen
48 angeordnet ist. Im Überlastfall, gemäß Fig. 12, fährt der Vorsprung 59 des Mitnehmers
58 in die freie Lücke zwischen den beiden Radialrippen 48 und sorgt für eine Unverdrehbarkeit
des Mitnehmers 58 im Gehäuse 16. Der vom Mitnehmer 58 abragende Arm 60, welcher für
die Ausführung der Schließfunktionen verantwortlich ist, ist daher im Übergang zum
Überlastfall von Fig. 12 gegenüber dem Gehäuse 20 unverdrehbar drehfixiert.
[0023] Ein weiterer Unterschied dieses dritten Ausführungsbeispiels von Fig. 11 bis 14 besteht
darin, daß die Längsverschiebung 34 im Überlastfall von Fig. 12 sich in einer entsprechenden
Verschiebung 34 des ganzen Mitnehmers 58 auswirkt. Diese Axialverschiebung 34 des
Arms 60 hat aber für die Schließfunktion keine Bedeutung, weil im Überlastfall von
Fig. 12 die erwähnte Unverdrehbarkeit des Mitnehmers 58 über die Bauteile 48, 59 gesichert
ist. Man könnte diese Axialverschiebung 34 des Mitnehmerarms 60 zusätzlich auch dazu
nutzen, um den Arm 60 zusätzlich noch in Freilauf mit dem nachfolgenden Schloßglied
zu setzen. Diese Längsverschiebung 34 des Mitnehmers 58 wirkt sich aber in keiner
Weise auf den vorderen Bereich der Vorrichtung von Fig. 11 bis 14 aus. Wie ersichtlich,
bleiben dort die Zylinderführung 20 und der in ihr befindliche Zylinderkern 10 in
unveränderter, axialfester Position, wie auch dort durch die entsprechende Strich-Punkt-Linien
39 in Fig. 11 und 12 veranschaulicht ist.
Bezugszeichenliste:
[0024]
- 10
- Zylinderkern
- 11
- Axialbolzen
- 12
- Ringnut
- 13
- Schlüsselkanal
- 14
- Zuhaltung (in Sperrstellung)
- 14'
- Freigabestellung von 14
- 15
- Schlüssel
- 16
- Gehäuse
- 17
- verbreiterter Konf von 10
- 18
- Innenbund von 16
- 19
- innere Stirnfläche von 16
- 20
- Zylinderführung
- 21
- Innenbund an 20
- 22
- Sprengring
- 23
- Mitnehmer (Ruheposition)
- 23'
- erste Arbeitsposition von 23
- 23"
- zweite Arbeitsposition von 23
- 24
- Sperrkanal in 20 für 14
- 25
- axialer Finger von 23
- 26
- axiale Lücke zwischen 25 für 35
- 27
- Schwenkpfeil für 23 nach 23'
- 27'
- Schwenkpfeil für 23 nach 23"
- 28
- innere Stirnfläche von 20
- 29
- gewaltsame Drehung, Drehpfeil (Fig. 9)
- 30
- Axialkupplung (Fig. 1 bis 9)
- 30'
- Axialkupplung (Fig. 11 bis 14)
- 31
- Kupplungsglied von 30
- 32
- Gegenkupplungsglied von 30, Ausnehmung
- 32'
- Gegenkupplungsglied von 30' in 58
- 33
- Druckring
- 34
- Längsverschiebungspfeil
- 35
- axiale Nase an 33
- 36
- abgesetzte Umfangszone von 33
- 37
- radiale Absatzfläche, Radialfläche von 33
- 38
- axialer Vorsprung an 33
- 39
- Strich-Punkt-Linie von 10 in 16
- 40
- Rastgesperre der Überlastsicherung
- 40'
- Rastgesperre (Fig. 10)
- 41
- Rastteil, loser Körper, Kugel
- 41'
- Rastteil an 46 (Fig. 10)
- 42
- Gegenrastteil von 40 (Fig. 1 bis 9; 10)
- 43
- axiale Aussparung von 42
- 44
- Schrägfläche in 43
- 45
- Axialnut in 16
- 46
- Ringkörper für 41' (Fig. 10)
- 47
- radialer Ansatz an 46
- 48
- innere Radialrippe an 16
- 49
- axiale Lücke zwischen 48
- 50
- Pfeil der axialen Federbelastung
- 51
- Druck-lmpulsfeder
- 52
- Federschenkel von 51 (in Ruhelage)
- 52'
- erste Arbeitslage von 52
- 52"
- zweite Arbeitslage von 52
- 53
- Durchbruch in 16
- 54
- tangentiale Kraft von 52
- 55
- Einbruchswerkzeug (Fig. 2; 12)
- 56
- abgesetzte Umfangsfläche von 58
- 57
- radiale Absatzfläche an 58
- 58
- axialbeweglicher Mitnehmer (Fig. 11 bis 14)
- 59
- axialer Vorsprung an 58
- 60
- Arbeitsarm von 58
1. Verschlußvorrichtung mit einem Schließzylinder für insbesondere am Kraftfahrzeug vollziehbare
Schließfunktionen,
wobei der Schließzylinder eine Zylinderführung (20) und einen darin axialfest drehgelagerten,
zur Aufnahme eines Schlüssels (15) dienenden Zylinderkern (10) aufweist,
der Zylinderkern (10) bei abgezogenen Schlüssel (15) über federbelastete Zuhaltungen
(14) mit der Zylinderführung (20) verriegelbar ist und fest mit dem einen Kupplungsglied
(31) einer zweigliedrigen Axialkupplung (30, 30') verbunden ist,
der Zylinderkern (10) jedoch bei Betätigung des steckenden Schlüssels (15) seine Drehung
über das Kupplungsglied (31) auf ein Gegenkupplungsglied (32) der Axialkupplung (30,
30') überträgt, welches drehfest mit einem Mitnehmer (23, 58) verbunden ist, und der
Mitnehmer (23, 58) die Schließfunktion im Kraftfahrzeug ausführt,
die Zylinderführung (20) zwar in einem ortsfesten Gehäuse (16) drehbar gelagert, aber
dort normalerweise durch ein Rastgesperre (40, 40') drehfixiert ist, welches zur Überlastsicherung
dient und aus mindestens einem Rastteil (41, 41') sowie aus einem Gegenrastteil (42)
an der Zylinderführung (20) besteht,
und der Rast- und Gegenrastteil (41, 42, 41', 42') zueinander axial federbelastet
(50) sind und ein normalerweise ineinandergreifendes axiales Aushebeprofil aufweisen,
welches bei gewaltsamem Drehen (29) die Zylinderführung (20) in einen Überlastfreilauf
im Gehäuse (16) setzt und dabei die Axialkupplung (30, 30') löst,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zylinderführung (20) axialfest im Gehäuse drehgelagert ist,
der Rastteil (41, 41') der Überlastsicherung (40, 40') zwar unverdrehbar (43), aber
axialverschieblich (34) im Gehäuse (16) geführt ist,
die axiale Federbelastung (50) auf den Rastteil (41, 41') wirkt, während der an der
Zylinderführung (20) sitzende Gegenrastteil (42) im Gehäuse (16) axialfest ist,
und das mit dem Zylinderkern (10) verbundene Kupplungsglied (31) der Axialkupplung
(30, 30') über seine axialfeste Lagerung in der Zylinderführung (16) ebenfalls axialfest
ist,
während das mit dem Mitnehmer (23, 58') drehfeste (25, 35) Gegenkupplungsglied (32,
32'), zusammen mit dem Rastteil (41), gegen dessen Federbelastung (50), axialverschieblich
(34) sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbelastung (50) über
einen Druckring (33) auf den Rastteil (41) wirkt, der Druckring (33) das Gegenkupplungsglied
(32) der Axialkupplung (30) trägt und mit diesem im Gehäuse (16) axialverschieblich
(34) ist (Fig. 1 bis 6).
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (33) von einem
den Zylinderkern (10) verlängernden Axialbolzen (11) durchsetzt ist und das Kupplungsglied
(31) dreh- und axialfest am Axialbolzen (11) sitzt (Fig. 1 bis 6).
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckring (33)
zwar drehfest, aber axialverschieblich (34) mit dem Mitnehmer (23) verbunden ist und
der Mitnehmer (23) drehbar auf dem Axialbolzen (11) sitzt (Fig. 1 bis 6).
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckring (33) lediglich in seiner mit dem Zylinderkern (10) gekuppelten Axiallage-Kupplungslage-im
Gehäuse (16) verdrehbar ist, jedoch bereits beim Verschieben (34) in Richtung auf
seine entkuppelte Axiallage-Entkupplungslage-unverdrehbar (38, 48) im Gehäuse (16)
axial geführt ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rastteil (41) der Überlastsicherung (40) an einer im wesentlichen planen Radialfläche
(37) des Druckrings (33) anliegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Federbelastung
(50) über den Mitnehmer (58) auf den Rastteil (41) wirkt, der Mitnehmer (58) das Gegenkupplungsglied
(32') der Axialkupplung (30') trägt und mit diesem im Gehäuse (16) axialverschieblich
ist (Fig. 11 bis 14).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (58) von einem
den Zylinderkern (10) verlängernden Axialbolzen (11) frei drehbar durchsetzt ist und
das Kupplungsglied (31) der Axialkupplung (30') dreh- und axialfest am Axialbolzen
(11) sitzt (Fig. 11 bis 14).
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (58)
lediglich in seiner mit dem Zylinderkern (10) gekuppelten Axiallage-Kupplungslage-im
Gehäuse (16) verdrehbar ist, jedoch bereits beim Verschieben (34) in Richtung auf
seine entkuppelte Axiallage -Entkupplungslage-unverdrehbar (48, 59) im Gehäuse (16)
axialgeführt ist (Fig, 11 bis 14).
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aushebeprofil der Überlastsicherung (40) lediglich am Gegenrastteil (42) vorgesehen
ist und aus wenigstens einer axialen Aussparung (43) mit beidseitigen Schrägflanken
(44) in einer Radialfläche (28) an der Zylinderführung besteht,
der Rastteil aus mindestens einem losen Körper (41) besteht, der normalerweise vom
Druckring (33) bzw. vom Mitnehmer (58) in die Aussparung (43) axial eingedrückt (50)
wird,
und der lose Körper (41) den Druckring (33) bzw. den Mitnehmer (58) radial überragt
und in eine Axialnut (45) an der Innenfläche des Gehäuses (16) eingreift (Fig. 4,
13).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der lose Körper aus einer
Kugel (41) besteht (Fig, 1).
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastteil aus
zwei einzelnen Kugeln (41) besteht,
denen zwei Aussparungen (43) in der Zylinderführung (20) sowie zwei axialen Nuten
(45) im Gehäuse (16) zugeordnet sind,
und die beiden Aussparungen (43) sowie die beiden Axialnuten (45) sich jeweils in
zueinander diametraler Position in der Zylinderführung (20) bzw. im Gehäuse (16) befinden
(Fig. 6).
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der lose Körper (41) zwar wenigstens bereichsweise in der gleichen Axialzone des
Druckrings (33) wie die Axialkupplung (30) liegt, aber gegenüber dem im Druckring
(33) befindlichen, eingriffswirksamen Gegenkupplungsglied (32) dieser Axialkupplung
(30) radial nach außen gesetzt ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gegenrastteil (42) der Überlastsicherung (40') aus mindestens einer Aussparung
(43) in einer Radialfläche (28) der Zylinderführung (20) besteht,
die Aussparung (43) beidseitig durch Schrägflanken (44) begrenzt ist und die eine
Hälfte des Aushebeprofils bildet,
während der Rastteil (41') von einem Ringkörper (46) gebildet ist, der im Gehäuse
(16) axialverschieblich geführt ist und wenigstens einen Rastvorsprung trägt,
welcher zur Aussparung (43) komplementär profiliert ist und die andere Hälfte des
Aushebeprofils (40') bildet (Fig. 10).
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die gleiche axiale Federbelastung (50) sowohl auf die Axialkupplung (30) als auch
auf die Rast- und Gegenrastteile (41, 42) der Überlastsicherung (40) jeweils im Eingriffssinne
wirkt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Federbelastung
(50) zugleich als Impulsfeder (53) dient, welche für eine winkelmäßig definierte Ruhelage
(23) des Mitnehmers sorgt (Fig. 3).
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Federbelastung
(50) sich anderendig an einer Axialschulter (22) abstützt, welche axialfest mit dem
Axialbolzen (11) ist (Fig. 11).
1. A locking apparatus having a lock cylinder for lock functions which can be implemented
in particular on a motor vehicle,
wherein the lock cylinder has a cylinder guide (20) and a cylinder core (10) which
is axially immovably rotatably mounted therein and which serves to receive a key (15),
when the key (15) is withdrawn the cylinder core (10) is lockable to the cylinder
guide (10) by way of spring-loaded tumblers (14) and is fixedly connected to the one
coupling member (31) of a two-member axial coupling (30, 30'),
upon actuation of the inserted key (15) however the cylinder core (10) transmits its
rotary movement by way of the coupling member (31) to a co-operating coupling member
(32) of the axial coupling (30, 30'), which co-operating coupling member is non-rotatably
connected to an entrainment member (23, 58), and the entrainment member (23, 58) performs
the lock function in the motor vehicle,
the cylinder guide (20) is admittedly mounted rotatably in a stationary housing (16)
but is normally non-rotatably fixed therein by a latching locking means (40, 40')
which serves for overload protection purposes and which comprises at least one latching
portion (41, 41') and a co-operating latching portion (42) on the cylinder guide (20),
and the latching and co-operating latching portions (41, 42, 41', 42') are axially
spring-loaded (50) relative to each other and have an axial lifter profile which is
normally in mutually interengaging relationship and which upon forcible rotation (29)
puts the cylinder guide (20) into an overload freewheeling conditions in the housing
(16) and thus releases the axial coupling (30, 30'),
characterised in that
the cylinder guide (20) is axially immovably rotatably mounted in the housing,
the latching portion (41, 41') of the overload protection means (40, 40') is admittedly
non-rotatably (43) but axially displaceably (34) guided in the housing (16),
the axial spring loading (50) acts on the latching portion (41, 41') while the co-operating
latching portion (42) on the cylinder guide (20) is axially fixed in the housing (16),
and the coupling member (31) of the axial coupling (30, 30'), which is connected to
the cylinder core (10), is also axially fixed in the cylinder guide (16) by way of
its axially fixed mounting,
while the co-operating coupling member (32, 32') which is non-rotatable (25, 35) with
the entrainment member (25, 58'), together with the latching portion (41), are axially
displaceable (34) against the spring loading (50) thereof.
2. Apparatus according to claim 1 characterised in that the spring loading (50) acts
on the latching portion (41) by way of a pressure ring (33), and the pressure ring
(33) carries the co-operating coupling member (32) of the axial coupling (30) and
is axially displaceable (34) with same in the housing (16) (Figures 1 to 6).
3. Apparatus according to claim 2 characterised in that the pressure ring (33) has passing
therethrough an axial pin (11) which extends the cylinder core (10) and the coupling
member (31) is non-rotatably and axially fixedly carried on the axial pin (11) (Figures
1 to 6).
4. Apparatus according to claim 2 or claim 3 characterised in that the pressure ring
(33) is admittedly non-rotatably but axially displaceably (34) connected to the entrainment
member (23) and the entrainment member (23) is rotatably carried on the axial pin
(11) (Figures 1 to 6).
5. Apparatus according to one or more of claims 2 to 4 characterised in that the pressure
ring (33) is rotatable in the housing (16) only in its axial position of being coupled
to the cylinder core (10) - coupling position - but is already axially guided non-rotatably
(38, 48) in the housing (16) upon displacement (34) towards its uncoupled axial position
- uncoupled position.
6. Apparatus according to one or more of claims 2 to 5 characterised in that the latching
portion (41) of the overload protection means (40) bears against a substantially flat
radial surface (37) of the pressure ring (33).
7. Apparatus according to claim 1 characterised in that the axial spring loading (50)
acts on the latching portion (41) by way of the entrainment member (58), and the entrainment
member (58) carries the co-operating coupling member (32') of the axial coupling (30')
and is axially displaceable with same in the housing (16) (Figures 11 to 14).
8. Apparatus according to claim 7 characterised in that an axial pin (11) which extends
the cylinder core (10) freely rotatably passes through the entrainment member (58)
and the coupling member (31) of the axial coupling (30') is non-rotatably and axially
fixedly carried on the axial pin (11) (Figures 11 to 14).
9. Apparatus according to claim 7 or claim 8 characterised in that the entrainment member
(58) is rotatable in the housing (16) only in its axial position of being coupled
to the cylinder core (10) - coupling position - but is already non-rotatably (48,
59) axially guided in the housing (16) upon displacement (34) towards its uncoupled
axial position - uncoupled position - (Figures 11 to 14).
10. Apparatus according to one or more of claims 1 to 9 characterised in that the lifter
profile of the overload protection means (40) is provided only on the co-operating
latching portion (42) and comprises at least one axial recess (43) with inclined flanks
(44) at both sides in a radial surface (28) on the cylinder guide,
the latching portion comprises at least one loose body (41) which is normally axially
pressed (50) into the recess (43) by the pressure ring (33) or the entrainment member
(58), and
the loose body (41) projects radially beyond the pressure ring (33) or the entrainment
member (58) and engages into an axial groove (45) at the inside surface of the housing
(16) (Figures 4, 13).
11. Apparatus according to claim 10 characterised in that the loose body comprises a ball
(41) (Figure 1).
12. Apparatus according to claim 10 or claim 11 characterised in that the latching portion
comprises two individual balls (41),
with which there are associated two recesses (43) in the cylinder guide (20) and two
axial grooves (45) in the housing (16), and
the two recesses (43) and the two axial grooves (45) are respectively disposed in
mutually diametral positions in the cylinder guide (20) and in the housing (16) respectively
(Figure 6).
13. Apparatus according to one or more of claims 10 to 12 characterised in that the loose
body (41) is admittedly disposed at least in a region-wise manner in the same axial
zone of the pressure ring (33) as the axial coupling (30) but is radially outwardly
displaced with respect to the co-operating coupling member (32) of said axial coupling
(30), which is disposed in the pressure ring (33) and which is in operative engagement.
14. Apparatus according to one or more of claims 1 to 9 characterised in that the co-operating
latching portion (42) of the overload protection means (40') comprises at least one
recess (43) in a radial surface (28) of the cylinder guide (20),
the recess (43) is defined on both sides by inclined flanks (44) and forms the one
half of the lifter profile,
while the latching portion (41') is formed by an annular body (46) which is axially
displaceably guided in the housing (16) and which carries at least one latching projection
which is of a complementary profile to the recess (43) and which forms the other half
of the lifter profile (40') (Figure 10).
15. Apparatus according to one or more of claims 1 to 14 characterised in that the same
axial spring loading (50) acts both on the axial coupling (30) and also on the latching
and co-operating latching portions (41, 42) of the overload protection means (40)
in the engagement direction respectively.
16. Apparatus according to claim 15 characterised in that the axial spring loading (50)
serves at the same time as a pulse spring (53) which provides for an angularly defined
rest position (23) of the entrainment member (Figure 3).
17. Apparatus according to claim 15 or claim 16 characterised in that the axial spring
loading (50) bears at the other end against an axial shoulder (22) which is axially
fixed with the axial pin (11) (Figure 11).
1. Dispositif de fermeture équipé d'un barillet de fermeture, destiné en particulier
à des fonctions de fermeture susceptibles d'être réalisées sur un véhicule automobile,
le barillet de fermeture présentant un guidage de barillet (20) et un noyau de barillet
(10) y étant monté à rotation mais bloqué axialement, servant à la réception d'une
clef (15),
dans lequel dispositif le noyau de barillet (10) est susceptible d'être verrouillé
avec le guidage de barillet (20) par l'intermédiaire de goupilles de retenue (14)
sollicitées élastiquement, lorsque la clef (15) est extraite et est relié rigidement
à un organe de couplage (31) appartenant à un accouplement axial (30, 30') à deux
composants,
le noyau de barillet (10) transmettant cependant, en cas d'actionnement de la clef
(15) enfichée, sa rotation, par l'intermédiaire de l'organe d'accouplement (31), à
un contre-organe d'accouplement (32) appartenant à l'accouplement axial (30, 30')
et qui est relié en rotation à un organe d'entraînement (23, 58), et l'organe d'entraînement
(23, 58) assurant la fonction de fermeture dans le véhicule automobile,
dans lequel dispositif le guidage de barillet (20) est monté dans un boîtier (16)
loc alement fixe, certes de façon à pouvoir tourner mais en étant cependant normalement
fixé en rotation au moyen d'un verrou d'encliquetage (40, 40') qui sert à la sécurité
en cas de surcharge et est constitué d'au moins une partie d'encliquetage (41, 41')
ainsi que d'une contrepartie d'encliquetage (42) située sur le guidage de barillet
(20),
et la partie d'encliquetage et la contrepartie d'encliquetage (41, 42, 41', 42') étant
sollicitées axialement (50) l'une par rapport à l'autre et présentant un profil axial
à enlèvement où normalement se produit un engagement mutuel des uns dans les autres,
profil qui, dans le cas où une rotation est effectuée de façon forcée (29), place
le guidage de barillet (20) dans une situation de déplacement libre de surcharge dans
le boîtier (16) et désolidarise alors l'accouplement axial (30, 30'),
caractérisé en ce que
le guidage de barillet (20) est monté tournant, mais axialement fixe dans le boîtier;
la partie d'encliquetage (41,41') de la sécurité de surcharge (40, 40') est guidée
de façon bloquée en rotation (43), mais axialement mobile (34) dans le boîtier (16),
la sollicitation élastique axiale (50) agit sur la partie d'encliquetage (41, 41'),
tandis que la contrepartie d'encliquetage (42), en appui sur le guidage de barillet
(20), est axialement fixe dans le boîtier (16),
et en ce que la partie d'accouplement (31), reliée au noyau de barillet (10), de l'accouplement
axial (30, 30') est également axialement fixe sur son montage axialement fixe dans
le guidage de barillet (16),
tandis que la contrepartie d'accouplement (32, 32'), solidaire en rotation (25, 35)
de l'organe d'entraînement (23, 58'), conjointement avec la partie d'encliquetage
(41), sont mobiles axialement (34) à l'encontre de la sollicitation élastique (50)
de cette partie.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sollicitation élastique
(50) agit, par l'intermédiaire d'une bague de pressage (33), sur la partie d'encliquetage
(41), la bague de pressage (33) portant l'organe de contre-accouplement (32) de l'accouplement
axial (30) et étant axialement mobile (34) avec celui-ci dans le boîtier (16) (figures
1 à 6).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bague de pressage (33)
est traversée par une broche axiale (11) prolongeant le noyau de barillet (10) et
l'organe d'accouplement (31) est monté, de façon solidaire en rotation et bloquée
axialement sur la broche axiale (11) (figures 1 à 6).
4. Dispositif selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la bague de pressage
(33) est reliée certes de façon solidaire en rotation, mais axialement mobile (34),
avec l'organe d'entraînement (23) et l'organe d'entraînement (23) est monté tournant
sur la broche axiale (11) (figures 1 à 6).
5. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que
la bague de pressage (33) est susceptible de tourner seulement dans sa position axiale
- position d'accouplement - accouplée au noyau de barillet (10), dans le boîtier (16),
cependant en étant guidée axialement dans le boîtier (16) déjà de façon à bloquer
en rotation (38, 48) lors du déplacement (34) effectué dans la direction de sa position
axiale désaccouplée - position de désaccouplement.
6. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que
la partie d'accouplement (41) de la sécurité de surcharge (40) s'appuie sur une surface
radiale (37) sensiblement plane de la bague de pressage (33).
7. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la sollicitation élastique
axiale (50) agit, par l'intermédiaire de l'organe d'accouplement (58), sur la partie
d'encliquetage (41), en ce que l'organe d'entraînement (58) porte l'organe de contre-accouplement
(32') de l'accouplement axial (30') et est mobile axialement avec celui-ci dans le
boîtier (16) (figures 11 à 14).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'organe d'entraînement
(58) est traversé, d'une façon permettant une rotation libre, par une broche axiale
(11) prolongeant le noyau de barillet (10), et en ce que l'organe d'accouplement (31)
de l'accouplement axial (30') est porté, solidaire en rotation et axialement, sur
la broche axiale (11) (figures 11 à 14).
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que l'organe d'entraînement
(58) est susceptible de tourner dans le boîtier (16) seulement dans sa position axiale
- position d'accouplement - accouplée au noyau de barillet (10), cependant en étant
guidé axialement sans pouvoir tourner (48,59) dans le boîtier (16) déjà lors du déplacement
(34) effectué en direction de sa position axiale désaccouplée - position de désaccouplement
- (figures 11 à 14).
10. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que
le profil à enlèvement de la sécurité de surcharge (40) est prévu seulement sur la
contrepièce d'encliquetage (42) et est constitué d'au moins un évidemment axial (43)
ayant des flancs obliques (44) des deux côtés dans une surface radiale (28) ménagée
sur le guidage de barillet,
en ce que la partie d'encliquetage est constituée d'au moins un corps libre (41) qui
est normalement enfoncé axialement (50) dans l'évidement (43) par la bague de pressage
(33) ou par l'organe d'entraînement (58),
et en ce que le corps libre (41) dépasse radialement de la bague de pressage (33)
ou de l'organe d'entraînement (58) et s'engage dans une rainure axiale (45) ménagée
sur la surface intérieure du boîtier (16) (figures 4, 13).
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le corps libre est constitué
d'une bille (41) (figure 1).
12. Dispositif selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que la partie d'encliquetage
est constituée de deux billes (41) individuelles,
auxquelles sont associés deux évidements (43) ménagés dans le guidage de barillet
(20), ainsi que de deux rainures axiales (45) ménagées dans le boîtier (16),
et en ce que les deux évidements (43), ainsi que les deux rainures axiales (45) sont
chacun placés dans une position diamétralement opposée dans le guidage de barillet
(20), respectivement dans le boîtier (16) (figure 6).
13. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 10 à 12, caractérisé en ce
que le corps libre (41) est situé certes au moins par zones dans la même zone axiale
de la bague de pressage (33) que l'accouplement axial (30), mais est cependant placé
radialement vers l'extérieur par rapport au contre-organe d'accouplement (32) provoquant
la mise en prise et se trouvant dans la bague de pressage (33), de cet accouplement
axial (30).
14. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que
la partie de contre-encliquetage (42) de la sécurité axiale (40') est constituée d'au
moins un évidemment (43) ménagé dans une surface radiale (28) du guidage de barillet
(20),
en ce que l'évidement (43) est délimité des deux côtés par des flancs obliques (44)
qui constituent une moitié du profil à enlèvement,
tandis que la partie d'encliquetage (41') est constituée par un corps annulaire (46),
guidé de façon mobile axialement dans le boîtier (16) et portant au moins une saillie
d'encliquetage. qui est dotée d'un profil complémentaire par rapport à l'évidement
(43) et qui constitue l'autre moitié du profil à enlèvement (40') (figure 10).
15. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que
la même sollicitation élastique axiale (50) agit tant sur l'accouplement axial (30)
qu'également sur les parties d'encliquetage et de contre-encliquetage (41,42) de la
sécurité de surcharge (40), chaque fois dans le sens de la mise en prise.
16. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que la sollicitation élastique
axiale (50) sert en même temps de ressort d'impulsion (53), assurant une position
de repos (23) angulairement définie de l'organe d'entraînement (figure 3).
17. Dispositif selon la revendication 15 ou 16, caractérisé en ce que la sollicitation
élastique axiale (50) s'appuie à une autre extrémité sur un épaulement axial (22)
qui est axialement fixe vis-à-vis de la broche axiale (11) (figure 11).