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EP 0 753 357 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1999 Patentblatt 1999/13 |
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Anmeldetag: 05.07.1996 |
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Vorrichtung zum Aufbringen eines über die Arbeitsbreite gleichmässig dünnen Flüssigkeitsfilmes
auf eine Warenbahn
Device for applying, uniformly over the width, a thin liquid film onto a web
Dispositif d'application d'une couche mince de liquide, de manière uniforme sur la
largeur, sur une bande
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE GB IT NL |
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Priorität: |
14.07.1995 DE 19525458
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.01.1997 Patentblatt 1997/03 |
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Patentinhaber: Fleissner GmbH & Co. Maschinenfabrik |
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63328 Egelsbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Fleissner, Gerold
6300 Zug (CH)
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Vertreter: Neumann, Gerd, Dipl.-Ing. |
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Alb.-Schweitzer-Strasse 1 79589 Binzen 79589 Binzen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 522 320 US-A- 3 886 898
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DE-A- 3 808 698
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen eines über die Arbeitsbreite
gleichmäßig dünnen, laminar fließenden Flüssigkeitsfilmes großer Breite auf eine kontinuierlich
vorbewegte Warenbahn mit einem Flüssigkeitsvorratsraum, der einerseits durch eine
schräg zur Horizontalen aufwärts gerichtete und über die Arbeitsbreite sich erstreckende
Stauwand begrenzt ist, der in Fließrichtung der Flüssigkeit ein Überlaufwehr sowie
eine sich an das Überlaufwehr anschließende Leitfläche folgt, von deren unterm Rand
der übergelaufene Flüssigkeitsfilm auf die Warenbahn abläuft, und der andererseits
mit Abstand zur Stauwand darüber durch eine Gegenstauwand begrenzt ist, wobei der
Flüssigkeitsvorratsraum an dem dem Überlaufwehr gegenüberliegenden Ende einen Flüssigkeitszulaufbereich
aufweist, der durch mehrere Flüssigkeitszuflußöffnungen gebildet ist, die mit mehreren
von einer Pumpe mit Flüssigkeit gespeisten Flüssigkeitszuflußschläuchen verbunden
sind.
[0002] Eine Vorrichtung dieser Art ist durch die DE 35 22 320 A1 bekannt. Sie zeichnet sich
durch einen gleichmäßigen Flüssigkeitsauftrag auf die vorlaufende Warenbahn aus.
[0003] Ein Farbauftraggerät wird im allgemeinen für eine bestimmte Arbeitsbreite gebaut.
In der Praxis variieren aber die zulaufenden Textilbahnen in der Breite, ggf. sogar
kurzfristig. Es ist die Aufgabe an die Maschinenhersteller gestellt, Färbevorrichtungen
zu liefern, mit denen auch unterschiedliche Arbeitsbreiten kurzfristig hintereinander
gefahren werden können. In der Praxis hat es sich gezeigt, daß die Beschränkung der
Arbeitsbreite im Bereich des Flüssigkeitsabflusses an der Leitfläche des Farbauftraggerätes
nicht befriedigend gelöst werden kann. Dies gilt insbesondere bezüglich der Gleichmäßigkeit
der aufgetragenen Farbauftragsmenge im Randbereich des Textilgutes.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Auftragsvorrichtung anfangs genannter
Art derart weiterzuentwickeln, daß es mit ihr in einfacher Weise möglich gemacht ist,
kurzfristig die konstruktive maximale Arbeitsbreite zu vermindern oder später auch
wieder zu vergrößern, ohne daß die Qualität der Gleichmäßigkeit des Flüssigkeitsauftrags
nachläßt.
[0005] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß der im Bereich
des Überlaufwehres sich über die gesamte Arbeitsbreite der Gesamtvorrichtung erstreckende
Flüssigkeitsvorratsraum durch eine in dem Spalt des Flüssigkeitsvorratsraumes sich
vom Überlaufwehr zum Flüssigkeitszuflußbereich erstreckende Begrenzungswandung in
seiner Breite begrenzt ist. Dabei ist es selbstverständlich vorteilhaft, wenn eine
Vielzahl derartiger Begrenzungswandungen den Flüssigkeitsvorratsraum in seiner Arbeitsbreite
mehrfach begrenzen und mit Vorteil auch nur jedem der Teil-Flüssigkeitsvorratsräume
eine der Flüssigkeitszuflußöffnungen zugeordnet ist. Durch Ansteuerung der jeweils
für die gewünschte Arbeitsbreite nur notwendigen Zuflußöffnungen kann damit die Arbeitsbreite
des Auftragsgerätes im Bereich des Flüssigkeitsvorratsraumes und folglich auch des
daraus resultierenden Ablaufbereiches der Flüssigkeit über die unverändert unbegrenzte
Leitfläche bestimmt werden.
[0006] Durch die anfangs genannte DE 35 22 320 A1 ist es auch bekannt, den Flüssigkeitsvorratsraum
in seinem Querschnitt zum Überlaufwehr hin langsam im Volumen zu erweitern. Dazu ist
die der Stauwand gegenüberliegende Gegenstauwand um etwa 10° steiler angeordnet. Durch
den sich dadurch zum Überlaufwehr hin erweiternden Flüssigkeitsvorratsraum erzielt
man die zur Bildung eines laminar fließenden Flüssigkeitsfilmes notwendige Beruhigung
des Flüssigkeitszuflußstromes bis zum Überlaufwehr. Die zunehmende Volumenvergroßerung
bewirkt die Wirbelvergleichmäßigung.
[0007] Eine solche konische Volumenvergrößerung soll auch bei der Vorrichtung mit den Begrenzungswandungen
nach der Erfindung erreicht werden. In Ausgestaltung dieser Vorrichtung ist deshalb
vorgesehen, daß die Stau- und die Gegenstauwand parallel zueinander verlaufen und
dann die Konizität des Flüssigkeitsvorratsraumes durch die zusätzliche, den Flüssigkeitsvorratsraum
teilweise ausfüllende Begrenzungswandung hergestellt ist, deren Flanken sich von der
jeweiligen Flüssigkeitszuflußöffnung her konisch zum Überlaufwehr hin erstrecken.
Mit einer Vorrichtung dieser Art ist vieles erreicht, sie ist konstruktiv einfach
herzustellen, sie ermöglichst die genaue Einstellung einer jeden gewünschten Arbeitsbreite
und gewährleistet durch die Volumenvergrößerung des Flüssigkeitsvorratsraumes vor
dem Überlaufwehr unverändert den gleichmäßigen Flüssigkeitsauftrag über jede gewünschte
Arbeitsbreite.
[0008] Diese Grundkonstruktion kann durch mehrere Ideen weiter vervollständigt werden. Sie
sollen anhand der Figurenbeschreibung näher erläutert werden. In der Zeichnung ist
eine Vorrichtung der erfindungsgemäßen Art beispielhaft dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt quer durch den Balken des Flüssigkeitsauftraggerätes mit der am Balken
befestigen Flüssigkeitsverteilwandung,
- Fig. 2
- die Ansicht der Flüssigkeitsverteilwandung entlang der Linie II - II,
- Fig. 3
- einen Schnitt quer durch die Flüssigkeitsverteilwandung mit der unten bearbeiten Auflagefläche
zur Herstellung der Flüssigkeitsvorratsräume und
- Fig. 4
- die Ansicht des Bodens der Flüssigkeitsverteilwandung entlang der Linie IV - IV der
Fig. 3.
[0009] Die Flüssigkeitsauftragsvorrichtung gemäß der Fig. 1 besteht aus einem winkelförmigen
Balken 1, dessen 90° umfassendes Überlaufwehr 2 nach oben ausgerichtet ist. Der eine
schräg noch oben zum Überlaufwehr 2 hin verlaufende Schenke ist die Stauwand 3, an
die sich nach dem hier abgerundeten Überlaufwehr 2 die Leitfläche 4 anschließt. Über
diese Leitfläche fließt gleichmäßig verteilt der aufzutragende Flüssigkeitsfilm, der
nach Ablauf von der unteren Kante 5 der Leitfläche 4 auf die über eine Walze 6 geführte
Warenbahn 7 fließt.
[0010] Auf der der Stauwand 3 des Balkens 1 gegenüberliegenden Seite ist ein massiver Körper
8, die Flüssigkeitsverteilwandung, flüssigkeitsdicht befestigt, der in dem dem Überlaufwehr
2 zugeordneten Bereich einen Flüssigkeitsvorratsraum 9 aufweist. Dieser Flüssigkeitsvorratsraum
9 ist gemäß Fig. 1 zunächst begrenzt durch die Stauwand 3 und die mit Abstand darüber
angeordnete, parallel verlaufende Gegenstauwand 10. Der somit gebildete Flüssigkeitsvorratsraum
9 ist in den Körper 8 gemäß Fig. 3 eingearbeitet. Das obere Ende des Flüssigkeitsvorratsraumes
9 ragt zusammen mit dem Körper 8 über die Ebene der Leitfläche 4 hinweg zur besseren
Beeinflussung des abfließenden Flüssigkeitsfilmes. An dem dem Überlaufwehr 2 gegenüberliegenden
Ende des Flüssigkeitsvorratsraumes 9 ist der Flüssigkeitszulaufbereich 11 angeordnet.
Er besteht aus einer Vielzahl von quer durch den Körper 8 sich erstreckenden Bohrungen
12, die dann am unteren Ende des Flüssigkeitsvorratsraumes 9 die Flüssigkeitszuflußöffnungen
13 haben. Die Öffnungen sind trichterförmig erweitert.
[0011] An dem gegenüberliegenden, oberen Ende der Bohrungen 12 ist eine Flüssigkeitsverteileinrichtung
14 angeordnet, wie sie in der DE 40 26 198 A1 beschrieben ist. Sie besteht darin,
daß von einer Zuflußleitung 15 her die zufließende Flüssigkeit schrittweise in die
einzelnen Bohrungen 12 aufgeteilt wird. Es können auch nur zwei Schritte sein, daß
also von einer z. B. mit einem nicht dargestellten Schlauch bestückten Zuflußleitung
15 über zwei gleich lange, nach rechts und links sich erstreckende Verzweigleitungen
nur zwei Bohrungen 12 mit der Flüssigkeit versorgt werden. Die Flüssigkeitsverteileinrichtung
14 ist durch einen Deckel 16, der mit dem Körper 8 durch die Schrauben 17 fest verbunden
ist, flüssigkeitsdicht verschlossen.
[0012] Die Konstruktion der Flüssigkeitsvorratsräume 9 geht aus den Fig. 2 und 4 hervor.
Zunächst ist festzuhalten, daß der Flüssigkeitsvorratsraum 9 sich nicht gleichbleibend
über die ganze Arbeitsbreite der Vorrichtung erstreckt. Um die jeweils gewünschte
Arbeitsbreite der Auftragsvorrichtung wählen zu können, ist zwar der Flüssigkeitsvorratsraum
9 im Bereich des Überlaufwehres 2 nicht unterbrochen, jedoch unmittelbar vorher (in
Fließrichtung der Flüssigkeit gesehen). Von dort erstrecken sich bis zum Flüssigkeitszulaufbereich
11 Begrenzungswandungen 19, die jeweils benachbarte Flüssigkeitsvorratsräume 9 voneinander
trennen.
[0013] Es ist bereits beschrieben, daß die Stau- 3 und die Gegenstauwand 10 parallel zueinander
verlaufen. Um einen konisch zum Überlaufwehr 2 hin sich erweiternden Vorratsraum 9
zu erhalten, sind die Flanken 18 der Begrenzungswandungen 19 von der Flüssigkeitszuflußöffnung
12 aus schräg nach außen gerichtet. Damit ergibt sich ein sich konisch erweiternder
Flüssigkeitsvorratsraum 9, obwohl die Stau-3 und Gegenstauwand 10 parallel zueinander
verlaufen.
[0014] Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß sich von jeder der vielen Flüssigkeitszuflußöffnungen
12 ein konisch sich erweiternder Flüssigkeitsvorratsraum 9 zum Überlaufwehr 2 hin
erstreckt. Die benachbarten, voneinander durch die verschließende Begrenzungswandung
19 getrennten Flüssigkeitsvorratsräume 9 laufen höchstens unmittelbar vor dem Überlaufwehr
ineinander über. Besser ist sogar, die Begrenzungswandungen 19 geringfügig länger
auszubilden als die Ebene der Leitfläche 4 oder die Kante des Überlaufwehrs 2. Dies
bewirkt eine klare Trennung der einzelnen Flüssigkeitsströme in den Flüssigkeitsvorratsräumen
9. Die Flanken 18 der benachbarten Flüssigkeitsvorratsräume 9 laufen spitz im Bereich
des Überlaufwehres aufeinander zu und enden an der Kante oder - wie gesagt - jenseits
des Überlaufwehres. Die Flanken 18 können, wie dargestellt, geradlinig aber auch parabelförmig
(nicht dargestellt) gebogen verlaufen.
1. Vorrichtung zum Aufbringen eines über die Arbeitsbreite gleichmäßig dünnen, laminar
fließenden Flüssigkeitsfilmes großer Breite auf eine kontinuierlich vorbewegte Warenbahn
mit einem Flüssigkeitsvorratsraum, der einerseits durch eine schräg zur Horizontalen
aufwärts gerichtete und über die Arbeitsbreite sich erstreckende Stauwand begrenzt
ist, der in Fließrichtung der Flüssigkeit ein Überlaufwehr sowie eine sich an das
Überlaufwehr anschließende Leitfläche folgt, von deren unterm Rand der übergelaufene
Flüssigkeitsfilm auf die Warenbahn abläuft, und der andererseits mit Abstand zur Stauwand
darüber durch eine Gegenstauwand begrenzt ist, wobei der Flüssigkeitsvorratsraum an
dem dem Überlaufwehr gegenüberliegenden Ende einen Flüssigkeitszulaufbereich aufweist,
der durch mehrere Flüssigkeitszuflußöffnungen gebildet ist, die mit mehreren von einer
Pumpe mit Flüssigkeit gespeisten Flüssigkeitszuflußschläuchen verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der im Bereich des Überlaufwehres (2) sich über die gesamte Arbeitsbreite
der Gesamtvorrichtung erstreckende Flüssigkeitsvorratsraum (9) durch eine sich in
dem Spalt des Flüssigkeitsvorratsraumes (9) vom Überlaufwehr (2) zum Flüssigkeitszuflußbereich
(11) erstreckende Begrenzungswandung (19) in seiner Breite begrenzt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von derartigen
Begrenzungswandungen (19) in dem Flüssigkeitsvorratsraum (9) angeordnet sind und damit
die Länge des Flüssigkeitsvorratsraumes (9) über die Länge des Überlaufwehres (2)
mehrfach unterteilt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der Flüssigkeitsvorratsräume
(9) nur eine Flüssigkeitszuflußöffnung (13) zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3 mit einem Flüssigkeitsvorratsraum, der
zum Überlaufwehr hin sich konisch erweitert, dadurch gekennzeichnet, daß die Stau-
(3) und die Gegenstauwand (10) parallel zueinander verlaufen und daß die Konizität
des Flüssigkeitsvorratsraumes (9) durch die zusätzliche, den Flüssigkeitsvorratsraum
(9) teilweise ausfüllende Begrenzungswandung (19) hergestellt ist, deren Flanken (18)
sich von der jeweiligen Flüssigkeitszuflußöffnung (13) her konisch zum Überlaufwehr
(2) hin erstrecken.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß von jeder Flüssigkeitszuflußöffnung
(13) im Flüssigkeitszuflußbereich (11) sich ein solcher abgegrenzter sich konisch
im Volumen erweiternder Flüssigkeitsvorratsraum (9) zum Überlaufwehr (2) hin erstreckt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die benachbarten, voneinander
durch die verschließende Begrenzungswandung (19) getrennten Flüssigkeitsvorratsräume
(9) höchstens unmittelbar vor dem Überlaufwehr (2) ineinander überlaufen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken
(18) der benachbarten Flüssigkeitsvorratsräume (9) im Bereich des Überlaufwehres (2)
spitz zulaufend ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Flanken (18)
der Flüssigkeitsvorratsräume (9) im Bereich der Kante (2) des Überlaufwehres (2),
vorzugsweise jenseits der Kante (2), enden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken
(19) der Flüssigkeitsvorratsräume (9) sich geradlinig von der Flüssigkeitszuflußöffnung
(13) aus konisch voneinander entfernen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken
der Flüssigkeitsvorratsräume sich parabelförmig von der Flüssigkeitszuflußöffnung
aus konisch voneinander entfernen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungswandungen
(19) des Flüssigkeitsvorratsraumes (9) als Teil des Körpers (8) mit der Gegenstauwand
(10) ausgebildet ist und damit die Flüssigkeitsvorratsräume (9) in diesen Körper (8)
eingebracht sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Überlaufwehr
(2) benachbarte Ende der Gegenstauwand (10) sich über die Ebene der Leitfläche (4)
hinweg erstreckt.
1. Apparatus for applying a laminar-flowing liquid film of large width, which is uniformly
thin over the working width, to a continuously advancing web of material, said apparatus
having a liquid storage chamber defined, on one side, by a retaining wall, which is
orientated upwardly inclinedly relative to the horizontal and extends over the working
width, which wall, when viewed with respect to the direction of flow of the liquid,
is followed by an overflow weir and a guide face, which communicates with the overflow
weir, the overflowing liquid film extending from the lower edge of said guide face
to the material web, and which chamber is defined, on the other side, by a counter-retaining
wall thereabove at a spacing from the retaining wall, the liquid storage chamber having
a liquid supply region at the end situated opposite the overflow weir, and said region
being formed by a plurality of liquid supply apertures which are connected to a plurality
of liquid supply ducts fed with liquid by a pump, characterised in that the liquid
storage chamber (9), which extends over the entire working width of the overall apparatus
in the region of the overflow weir (2), is defined, in respect of its width, by a
boundary wall (19), which extends in the gap of the liquid storage chamber (9) from
the overflow weir (2) to the liquid supply region (11).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that a plurality of such boundary
walls (19) are disposed in the liquid storage chamber (9) and, in consequence, the
length of the liquid storage chamber (9) is repeatedly divided over the length of
the overflow weir (2).
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that only one liquid supply
aperture (13) is associated with each of the liquid storage chambers (9).
4. Apparatus according to one of claims 1 - 3, having a liquid storage chamber which
widens taperingly towards the overflow weir, characterised in that the retaining wall
(3) and the counter-retaining wall (10) extend parallel to each other, and in that
the tapering of the liquid storage chamber (9) is produced by the additional boundary
wall (19), which partially fills the liquid storage chamber (9), and the sides (18)
of which wall extend taperingly towards the overflow weir (2) from the respective
liquid supply aperture (13).
5. Apparatus according to claim 4, characterised in that such a defined liquid storage
chamber (9), which widens taperingly in respect of the volume, extends from each liquid
supply aperture (13) in the liquid supply region (11) towards the overflow weir (2).
6. Apparatus according to claim 5, characterised in that the adjacent liquid storage
chambers (9), which are separated from one another by the closing boundary wall (19),
overflow into one another at the most directly upstream of the overflow weir (2).
7. Apparatus according to one of claims 1 - 6, characterised in that the sides (18) of
the adjacent liquid storage chambers (9) are configured to taper to a point in the
region of the overflow weir (2).
8. Apparatus according to claim 7, characterised in that the ends of the sides (18) of
the liquid storage chambers (9) end in the region of the edge (2), preferably beyond
the edge (2), of the overflow weir (2).
9. Apparatus according to one of claims 4 - 8, characterised in that the sides (19) of
the liquid storage chambers (9) are taperingly remote from one another in a rectilinear
manner from the liquid supply aperture (13).
10. Apparatus according to one of claims 4 - 8, characterised in that the sides of the
liquid storage chambers are taperingly remote from one another in a parabolic manner
from the liquid supply aperture.
11. Apparatus according to one of claims 1 - 10, characterised in that the boundary walls
(19) of the liquid storage chamber (9) are configured as part of the body (8) with
the counter-retaining wall (10) and, in consequence, the liquid storage chambers (9)
are introduced into this body (8).
12. Apparatus according to one of claims 1 - 11, characterised in that the end of the
counter-retaining wall (10) adjacent the overflow weir (2) extends beyond the plane
of the guide face (4).
1. Dispositif destiné à l'application d'un film liquide à écoulement laminaire, mince
et régulier, de grande largeur sur la largeur de travail d'une bande de tissu à avancement
continu, constitué d'un réservoir de liquide, délimité d'une part par une paroi de
retenue dirigée vers le haut, inclinée par rapport à l'horizontale, s'étendant sur
la largeur de travail, en aval de laquelle est prévu, dans la direction d'écoulement
du liquide, un déversoir de trop-plein, ainsi qu'une surface de guidage adjointe au
déversoir de trop-plein, à partir du bord inférieur de laquelle le trop-plein de film
de liquide s'écoule sur la bande de tissu, et délimité d'autre part par une paroi
de retenue opposée disposée à une certaine distance de la paroi de retenue, le réservoir
de liquide présentant à l'extrémité opposée au déversoir de trop-plein une zone d'amenée
de liquide formée de plusieurs ouvertures d'amenée de liquide raccordées à plusieurs
tuyaux d'amenée de liquide alimentés en liquide par une pompe, caractérisé en ce que
le réservoir de liquide (9) s'étendant, dans la zone du déversoir de trop-plein (2),
sur toute la largeur de l'ensemble du dispositif est délimité en largeur par une paroi
de délimitation (19) s'étendant, dans la fente du réservoir de liquide (9), du déversoir
de trop-plein (2) à la zone d'amenée de liquide (11).
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs parois de délimitations
(19) de ce type sont disposées dans le réservoir de liquide (9), la longueur du réservoir
de liquide (9) étant ainsi divisée plusieurs fois sur la longueur du déversoir de
trop-plein (2).
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que à chacun des réservoirs
de liquide (9) n'est adjointe qu'une ouverture d'amenée de liquide (13).
4. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 3 constitué d'un réservoir
de liquide allant en s'élargissant en forme de cône en direction du déversoir de trop-plein,
caractérisé en ce que la paroi de retenue (3) et la paroi de retenue opposée (10)
sont orientées parallèlement l'une à l'autre et en ce que la conicité du réservoir
de liquide (9) est formée par la paroi de délimitation (19) supplémentaire qui remplit
partiellement le réservoir de liquide (9) et dont les flancs (18) s'étendent sous
forme de cône de l'ouverture d'amenée de liquide respective (13) au déversoir de trop-plein
(2).
5. Dispositif suivant la revendication 4, caractérisé en ce que un tel réservoir de liquide
(9) délimité s'étend en volume en direction du déversoir de trop-plein (2) sous le
forme d'un cône à partir de chaque ouverture d'amenée de liquide (13) dans la zone
d'amenée de liquide (11).
6. Dispositif suivant la revendication 5, caractérisé en ce que les réservoirs de liquide
(9) voisins, séparés l'un de l'autre par la paroi de délimitation (19) servant d'obturation
débordent les uns dans les autres tout au plus directement en amont du déversoir de
trop-plein (2).
7. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
les flancs (18) des réservoirs de liquide (9) voisins forment un cône dans la zone
du déversoir de trop-plein (2).
8. Dispositif suivant la revendication 7, caractérisé en ce que les extrémités des flancs
(18) des réservoirs de liquide (9) se terminent dans la zone du bord (2) du déversoir
de trop-plein (2), de préférence de l'autre côté du bord (2).
9. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que
les flancs (19) des réservoirs de liquide (9) s'écartent l'un de l'autre en formant
un cône, en ligne droite depuis l'ouverture d'amenée de liquide (13).
10. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 4 à 8, caractérisé en ce que
les flancs des réservoirs de liquide s'écartent l'un de l'autre en formant un cône,
sous forme de parabole depuis l'ouverture d'amenée de liquide.
11. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que
les parois de délimitation (19) du réservoir de liquide (9) font partie du corps (8)
avec la paroi de retenue opposée (10), les réservoirs de liquide (9) étant ainsi intégrés
dans ce corps (8).
12. Dispositif suivant l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que
l'extrémité de la paroi de retenue opposée (10) voisine du déversoir de trop-plein
(2) s'étend par-dessus le plan de la surface de guidage (4).

