| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 753 636 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
25.10.2000 Patentblatt 2000/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.07.1996 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E05C 17/32 |
|
| (54) |
Fensteraussteller mit Einbruchssicherung
Window stay with anti-burglar device
Dispositif d'arrêt de fenêtres avec dispositif antivol
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
BE DE DK GB NL SE |
| (30) |
Priorität: |
13.07.1995 NL 1000795 09.04.1996 NL 1002829
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
15.01.1997 Patentblatt 1997/03 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- AGENTUREN KRUYDER AMERSFOORT B.V.
NL-3818 CS Amersfoort (NL)
- CHARMAG S.A.
1470 Estavayer-le-Lac (CH)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Kruyder, Hermann Justus
3818 CS Amersfoort (NL)
|
| (74) |
Vertreter: de Bruijn, Leendert C. |
|
Nederlandsch Octrooibureau
P.O. Box 29720 2502 LS Den Haag 2502 LS Den Haag (NL) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 277 375
|
US-A- 3 924 887
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Aussteller, zwei Arme umfassend, die an einem Ende scharnierbar
aneinder um eine gemeinsame Scharnierachse befestigt sind und an ihrem gegenüberliegenden
Ende jeder mit einem Beschlagteil zusammenarbeiten, wovon der eine an einem Rahmen
und der andere an einem hinsichtlich jenes Rahmens versetzbaren Flügel befestigt werden
kann, welche Arme scharnierbar sind zwischen einem eingeklappten Stand, in dem sie
im Grunde parallel sind, und einem ausgeklappten Stand, jeder Beschlagteil über ein
Zwischenstück an dem dazugehörigen Arm befestigt ist, jedes Zwischenstück einerseits
um eine Drehachse drehbar ist, die quer auf der gemeinsamen Scharnierachse der Arme
läuft, dergestalt, daß im eingeklappten Stand der Arme jene Drehachsen parallel sind
oder zusammenfallen und die Arme zwischen einem Riegelstand und einem unverriegelten
Stand drehbar sind, jedes Zwischenstück andererseits um eine Scharnierachse scharnierbar
ist, und die Scharnierachsen einerseits und die gemeinsame Scharnierachse der Arme
andererseits gegenseitig in dem unverriegelten Stand der Arme parallel sind.
[0002] Ein derartiger Aussteller ist aus EP-A-277375 bekannt. Mittels des Ausstellers kann
ein Fenster zum Beispiel, wie ein Oberlicht, bedient werden.Im geöffneten Stand muß
der Aussteller das Fenster vor zu weitem Öffnen schützen. In geschlossenem Stand muß
der Aussteller den erforderlichen Widerstand gegen Einbruchsversuche liefern können.
[0003] Beim bekannten Aussteller ist in diesem Zusammenhang eine gegenseitige Kupplung der
Zwischenstücke vorgesehen, welche Kupplung erreicht wird, indem man den Aussteller
in den verriegelten Stand verdreht. Eine dergleiche Sicherung gegen einen Einbruchsversuch
ist nicht immer zweckmäßig. Zunächst ist der Widerstand gegen Forcierung eines dergleichen
Ausstellers noch immer zu gering. In der Praxis stellt sich nämlich heraus, daß die
gegenseitige Kuppelung der Zwischenstücke noch genügend Spielraum übrigläßt, um hinterher
mittels eines Brecheisens etwa eine Spalte zwischen Rahmen und Flügel aufzubrechen,
wonach das Losbrechen des Ausstellers folgt. Zugleich ist keine Sperrung vorhanden,
wenn der Flügel geschlossen ist, aber man vergessen hat, den Aussteller in den Riegelstand
zu verdrehen.
[0004] Zweck der Erfindung ist, einen Aussteller zu besorgen, der sich besser bewährt. Dieser
Zweck wird erreicht, indem das Zwischenstück einer der Arme einerseits und der zu
dem anderen Arm gehörige Beschlagteil andererseits Sperrteile zum Sperren des Ausstellers
im eingeklappten Zustand der Arme tragen.
[0005] Der Aussteller ist der Erfindung zufolge sperrt, sobald die Arme eingeklappt sind.
Dadurch kann sogar, wenn man vergessen würde, die Arme in ihren Riegelstand zu drehen,
dennoch eine Sicherung vor Einbruchsversuchen erzielt werden. Wichtig ist zugleich,
daß der Rahmen und der Flügel nicht mehr auf indirektem Wege über beide Zwischenstücke
verbunden werden, sondern auf direkterem Wege über einen Beschlagteil.
[0006] Zur weiteren Vergrößerung der Einbruchssicherheit können die Sperrteile hinsichtlich
von einander verriegelbar sein, indem man die eingeklappten Arme aus dem unverriegelten
in den verriegelten Stand verdreht. Diese Sperrteile können auf allerlei unterschiedliche
Weisen ausgeführt sein.
[0007] Einer ersten möglichen Ausführung zufolge umfaßt der Beschlagteil einer der Arme
einen Sperrbolzen, wobei das zu dem anderen Arm gehörige Zwischenstück eine Höhle
umfaßt, die wenigstens in dem eingeklappten Stand der Arme mit dem Sperrbolzen zusammenarbeitet.
[0008] In der Situation, in der der Aussteller eingeklappt und weggedreht worden ist, also
in der das Fenster völlig geschlossen ist, steckt der Sperrbolzen in der Höhle. Hierdurch
wird eine unmittelbare Kuppelung beider Beschlagteile und Arme des Ausstellers erreicht.
Die etwa mit einem Brecheisen ausgeübten Kräfte werden jetzt sofort kurzgeschlossen,
wodurch eine sehr steife Schließung erzielt wird, die auch bei großen Kräften kaum
nachgibt.
[0009] Der Sperrbolzen und die Höhle können zum Beispiel eine zylindrische Form haben. Der
Durchmesser des Sperrbolzens kann hierbei um einige Male größer sein als der Durchmesser
des Blechmaterials, aus dem die Arme des Ausstellers hergestellt sind.
[0010] Der Sperrbolzen ist vorzugsweise eine Verlängerung der Scharnierachse zwischen dem
Beschlagteil und dem dazugehörigen Zwischenstück.
[0011] Wenn auf den Aussteller Torsionskräfte ausgeübt werden, wird dieser nur durch das
Abschieben des Materials vom Sperrbolzen oder durch das Fließen des Materials von
der Innenwand der Höhle infolge eines zu hohen Flächendrucks zusammenbrechen können.
[0012] Der Widerstand gegen Forcierung kann noch weiter vergrößert werden, wenn die Verlängerung
eine oder mehr Umrißrillen (Rillen oder Verzahnungen etwa) umfaßt, die den Widerstand
zwischen der Oberfläche des Sperrbolzens und der Innenseite der dazugehörigen Höhle
vergrößern im Falle, daß der Sperrbolzen kräftig gegen die Innenseite der Höhle gepresst
wird.
[0013] Bei einer Variante der Erfindung kann einer der Arme eine Sperrnase umfassen und
das dem anderen Arm zugehörige Zwischenstück eine Sperrfläche umfassen, die wenigstens
im Riegelstand der Arme mit der Sperrnase zusammenarbeitet.
[0014] Der Vorteil dieser Ausführung ist, daß diese Vorkehrung verhütet, daß der Sperrbolzen
im eingeklappten Zustand des Ausstellers aus der Höhle schnappen kann. Hierdurch wird
eine noch stärkere Schließung erzielt, die auch bei sehr großen Kräften kaum nachgibt.
[0015] Auf bekannte Weise kann wenigstens einer der Arme des Ausstellers einen U-förmigen
Durchschnitt besitzen, so daß in eingeklapptem Zustand der innere Arm sich zwischen
den Beinen des U-förmigen Armes befindet. Der Erfindung zufolge kann die Sperrnase
sich dabei an einem der Beine jenes inneren Armes befinden.
[0016] Bei einer dergleichen Ausführung des Ausstellers ist der Arm bekanntlich mittels
einer quer zur gemeinsamen Scharnierachse der Arme laufenden Drehachse mit einem Zwischenstück
verbunden, das mittels einer quer auf jener Drehachse laufenden Scharnierachse mit
einem Beschlagteil verbunden ist, der an einem Rahmen befestigt werden kann. In diesem
Fall ist vorzugsweise am Zwischenstück eine Sperrfläche vorgesehen, dergestalt, daß
im Riegelstand der Arme die Sperrfläche sich hinter dem Sperrand festhakt.
[0017] Sollte man etwa mit einem Stemmeisen versuchen den geschlossenen Flügel aufzubrechen,
so wird die Sperrfläche gerade kräftiger gegen die Sperrnase gepresst, so daß der
Widerstand gegen Nachgeben zunimmt.
[0018] In einer praktischen einfachen Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß die Sperrnase
länglich ist und mit ihrer Längsrichtung zur Längsrichtung des inneren Armes gerichtet
ist, die Sperrfläche als eine Erweiterung des Zwischenstücks dergestalt ausgeführt
ist, daß beim Verdrehen der eingeklappten Arme in den Riegelstand die Sperrfläche
sich hinter der Sperrnase festhakt.
[0019] Weiter kann der Aussteller mit einer Höhle ausgeführt werden, die hinterschnitten
ist und wobei der Sperrbolzen eine Sicherungsvorsprung hat, so daß beim Verdrehen
der eingeklappten Arme aus dem unverriegelten in den verriegelten Stand die Sicherungsvorsprung
in der hinterschnittenen Höhle gesichert wird.
[0020] Einer weiteren Variante zufolge können die Sperrteile Haken umfassen. Eine gut funktionierende
Ausführungsform, wobei die Haken miteinander in Zusammenarbeit kommen, sobald die
Arme des Ausstellers eingeklappt werden, ist dergestalt ausgeführt, daß der Beschlagteil
des einen Armes einen Haken hat und das Zwischenstück des anderen Armes einen Haken
hat, welch Haken im eingeklappten Zustand der Arme zum Sperren des Ausstellers ineinander
greifen.
[0021] Der mit einem Haken versehenen Beschlagteil des einen Armes kann am Fensterrahmen
befestigt werden, so daß das zum anderen Arm gehörige Zwischenstück unmittelbar und
geradeheraus in bezug auf jenen Beschlagteil und damit auf den Rahmen blockiert werden
kann.
[0022] Vorzugsweise ist der mit einem Haken versehenen Beschlagteil mittels einer quer auf
der gemeinsamen Scharnierachse der Arme laufenden Scharnierachse an dem dazugehörigen
Zwischenstück verbunden, das seinerseits parallel an jener gemeinsamen Scharnierachse
mit dem dazugehörigen Arm verbunden ist, so daß im eingeklappten Stand der Arme der
Haken jenes Beschlagteils außerhalb der von den parallelen Scharnierachsen bestimmten
Fläche liegt.
[0023] In dieser Ausführungsform findet während der letzten Phase der Einklappbewegung das
auf sperrende Weise Ineinanderhaken der Haken statt. Umgekehrt werden die Haken während
der Anfangsphase der Ausklappbewegung der Arme außerhalb der gegenseitigen Angriffsfläche
gebracht, wonach das weitere Ausklappen und Öffnen des Flügels erfolgen kann. Dieses
Verhalten wird durch die gegenseitige Positionierung der Scharnierstücke und des Hakens
auf dem Beschlagteil ermöglicht. Im völlig eingeklappten Stand der Arme ist die Entfernung
zwischen dem Haken und der gemeinsamen Scharnierachse der Arme etwas kleiner als die
maximal mögliche Entfernung, die auftritt, wenn Haken und beide Scharnierachsen wohl
in der gleichen Fläche liegen.
[0024] Diese maximale Entfernung tritt kurz vor dem Einhaken auf, wenn die Haken an einander
vorbei bewegen. Sofort darauf tritt beim weiteren Einklappen die obige Abstandsverkleinerung
auf. Die Entfernung des anderen Hakens (am Zwischenstück) und der gemeinsamen Achse
der Arme bleibt identisch und ändert sich also nicht beim Einoder Ausklappen der Arme.
Hinsichtlich dieser Abstandsverkleinerung zwischen dem Haken auf dem Beschlagteil
und der gemeinsamen Scharnierachse im Zusammenhang mit der konstanten Entfernung zwischen
dem anderen Haken und der Scharnierachse, arbeiten die Haken sperrend mit einander
zusammen.
[0025] Selbstverständlich tritt diese gegenseitige Abstandsverkleinerung von Haken und gemeinsamer
Scharnierachse beim Ausklappen der Arme in umgekehrter Reihenfolge auf.
[0026] Die Erfindung wird hiernach anhand beigefügter Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel
ausgearbeitet wurde, näher illustriert werden.
[0027] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht des Fensterausstellers, schräg von unten gesehen,
im Falle, daß dieser in einem halb ausgeklappten Stand steht.
[0028] Figur 2 zeigt eine Seitenansicht des Fensterausstellers im Falle, daß dieser im ausgeklappten
Stand steht.
[0029] Figur 3 zeigt eine Seitenansicht des Fensterausstellers im Falle, daß dieser in einem
halb ausgeklappten Stand steht.
[0030] Figur 4 zeigt eine teilweise durchbrochene Seitenansicht des Fensterausstellers im
Falle, daß dieser im eingeklappten verriegelten Stand steht.
[0031] Figur 5 zeigt eine teilweise durchbrochene Draufsicht des Fensterausstellers nach
V-V von Figur 4.
[0032] Figuren 6a - 6c zeigen eine Variante, in unterschiedlichen Phasen des Einklappens.
[0033] Der in Figur 1 dargestellte Fensteraussteller 1 umfaßt zwei Arme 2, 3, zwei Beschlagteile
6, 8, zwei Deckplatten 5, 7 und zwei Zwischenstücke 17, 18. Der Fensteraussteller
1 umfaßt sonst einen Fingergriff 4, ein Außenprofil 2 und ein Innenprofil 3.
[0034] Der Fensteraussteller 1 muß mit dem Beschlagteil 6 an einem Drehflügel und mit dem
Beschlagteil 8 an einem Fensterrahmen montiert werden.
[0035] Der Fingergriff 4 ist am äußeren Arm 2 befestigt. Der äußere und innere Arm 2 und
3 sind hinsichtlich von einander über die Scharnierachse 12 drehbar.
[0036] Der äußere und innere Arm 2 und 3 sind hinsichtlich ihrer dazugehörigen Zwischenstücke
18 bzw. 17 über die Scharnierachse 10 bzw. 15 drehbar. Das Zwischenstück 17, 18 ist
hinsichtlich seines dazugehörigen Beschlagteils 8 bzw. 6 über die Scharnierachse 9
bzw. 11 drehbar. Die Deckplatten 5,7 werden an den dazugehörigen Beschlagteilen 6
bzw. 8 angebracht; sie dienen zu deren Verschönerung.
[0037] Der Beschlagteil 8 umfaßt einen Sperrbolzen 16, dessen Achse mit jener der Scharnierachse
9 übereinstimmt. Das Zwischenstück 18 des äußeren Armes 2 umfaßt eine Höhle 19, deren
Achse mit jener der Scharnierachse 10 übereinstimmt. Der Sperrbolzen 16 ist dermaßen
gestaltet worden, daß dieser genau in die Höhle 19 paßt, im Falle, daß der Fensterfeststeller
in dem Stand steht, welcher in den Figuren 4 und 5 wiedergegeben ist.
[0038] Der innere Arm 3 umfaßt eine Sperrnase 14. Das Zwischenstück 18 umfaßt eine Sperrfläche
13 an mindestens einer Seite. Die Sperrfläche 13 hat eine derartige Form, daß diese
genau unter die Sperrnase 14 paßt, wenn der Fensteraussteller im eingeklappten, verriegelten
Stand steht, wie in den Figuren 4 und 5 wiedergegeben ist.
[0039] Der offene oder ausgeklappte Stand des Fensterausstellers ist in Figur 2 wiedergegeben.
Jemand, der das Fenster schließen will, zieht mit dem Zeige- und Mittelfinger am Fingergriff
4. Hierdurch wird der Fensteraussteller in den Stand versetzt, der in Figur 3 wiedergegeben
ist und daraufhin in den Stand, der in den Figuren 4 und 5 wiedergegeben ist. Während
dieser Bewegung landet der Sperrbolzen 16 in der Höhle 19. Die Achsen 9 und 10 des
Sperrbolzens bzw. der Höhle legen sich auf einander. Es ist nun eine unmittelbare
Kuppelung zwischen den zwei Beschlagteilen 17, 18 und Armen 2, 3 zustandegekommen.
[0040] Danach dreht man den Dreharm 1 einen Viertelschlag nach rechts - vom Verbraucher
aus betrachtet. Während dieser Drehbewegung hakt sich die Sperrfläche 13 infolge der
Drehbewegung unter der Sperrnase 14 fest. Das Zwischenstück 18 dreht hierbei um die
Scharnierachse 10 über einen Winkel von 90° aus dem Stand, der in Figur 5 mit unterbrochenen
Linien in den Stand, der mit ununterbrochenen Linien wiedergegeben ist. Der Sperrbolzen
16 kann nun nicht mehr aus der Höhle 19 springen. Während dieser Drehbewegung bleibt
der Sperrbolzen 16 weiter in die Höhle 19 passen, weil das Außenprofil 2 unter dem
Einfluß der Drehbewegung um die Scharnierachse 9 dreht, deren Achse mit der Achse
10 der Höhle 19 gleich liegt.
[0041] Jemand, der das Fenster aufmachen oder aufklappen will, wird die oben erwähnten Handlungen
in umgekehrter Reihenfolge ausführen. Vom Stande aus beginnend, der in den Figuren
4 und 5 wiedergegeben ist, löst sich die Sperrfläche 13 von der Sperrnase 14 und stellt
sich der Dreharm letztendlich in den Stand, der in Figur 2 angegeben ist. Der Sperrbolzen
16 hat sich dann auch von der Höhle 19 gelöst.
[0042] Vorzugsweise umfaßt der Beschlagteil 8 an beiden Seiten eine Sperrfläche 13. Hierbei
kann der Sperrvorsprung, der nicht zum Einhaken hinter dem Sperrand dient, als Ansatz
zur Drehbewegung des Zwischenstücks 18 und des Beschlagteils 6 hinsichtlich des Außenprofils
2 dienen.
[0043] Die beiden Beine von Arm 2 sind gleich lang, so daß der Fensteraussteller sowohl
linksherum wie rechtsherum verriegelt werden kann. Zur Verschönerung kann eine Deckkappe
22 vorgesehen sein, die Achse 10 den Blicken entzieht. In der Ausführung der Figuren
eignet sich der Fensteraussteller zum rechtsherum Verriegeln.
[0044] Mit Verdickung 24 kann der Fensteraussteller in einem Mittelstand festgesetzt werden.
[0045] Zugleich kann der Sperrbolzen 16 eine oder mehr Sicherungsvorsprünge 20 tragen, wobei
dann die Höhle 19 bei 21 hinterschnitten ist und axiale Rillen 23 hat. Beim Einklappen
des Fensterausstellers schieben die Sicherungsvorsprünge sich über die Axialrillen
23 in die hinterschnittene Höhle 21. Indem der Fensteraussteller in den Riegelstand
verdreht wird, werden die Sicherrungsvorsprünge so in jener Höhle 21 gesichert: siehe
Figur 4 und 5.
[0046] Der in Figuren 6a - 6c gezeigte Fensteraussteller ist mit einem Beschlagteil 25 ausgestattet,
der am Fensterrahmen befestigt werden kann und einen Haken 26 trägt. Der Beschlagteil
6, der an einem Fenster befestigt werden kann, arbeitet über Scharnierachse 11 mit
einem Zwischenstück 27 zusammen, das zugleich mit einem Haken 28 versehen ist. Auch
ist ein Sperrbolzen 16 auf Beschlagteil 25 vorgesehen und eine Aussparung 19 in Zwischenstück
27.
[0047] Wie aus dem eingeklappten Stand der Arme in Figur 6c ersichtlich ist, befindet sich
der Haken 26 unter der von den Scharnierachsen 12, 15 bestimmten Fläche. Diese Position
von Haken 26 ist eine Folge der Form von Zwischenstück 17, namentlich von dessen Bein
29 und von der Brust 30 des Beschlagteils 25. Die Entfernung a
2 zwischen dem Haken 26 im eingeklappten Stand der Arme 2,3 ist kleiner als die Entfernung
a
1, die in einem wenig ausgeklappten Stand auftritt, wie in Figur 6b wiedergegeben ist.
In jenem Stand liegen Haken 2b und Scharnierachsen annähernd auf der gleichen Fläche.
[0048] In allen Armständen ist die Entfernung zwischen ihrer gemeinsamen Scharnierachse
15 und dem Haken 28 auf dem Zwischenstück 27 konstant. Die Folge dessen ist, daß die
Haken in einem etwas ausgeklappten Stand der Arme gerade an einander vorbei bewegen
können, wonach sie sich bei völligem Einklappen der Arme 2, 3 in Hinblick auf die
Abstandsverkürzung zwischen der Scharnierachse 12 und dem Haken 26 ineinander festhaken.
1. Aussteller, der zwei Arme (2, 3) umfaßt, die an einem Ende scharnierbar aneinander
um eine gemeinsame Scharnierachse (12) befestigt sind und die an ihrem gegenüberliegenden
Ende jeder mit einem Beschlagteil (6, 8) zusammenarbeiten, wovon der eine an einem
Rahmen und der andere an einem hinsichtlich jenes Rahmens versetzbaren Flügel befestigt
werden kann, deren Arme (2, 3) scharnierbar sind zwischen einem eingeklappten Stand,
in dem sie im Grunde parallel sind, und einem ausgeklappten Stand, jeder Beschlagteil
(6, 8) über ein Zwischenstück (17, 18, 27) an dem dazugehörigen Arm (2, 3) befestigt
ist, jedes Zwischenstück (17, 18, 27) einerseits drehbar ist um eine Drehachse (9,
10), die quer auf der gemeinsamen Scharnierachse (12) der Arme (2, 3) läuft, dergestalt,
daß im eingeklappten Stand der Arme (2, 3) jene Drehachsen (9, 10) parallel sind oder
zusammenfallen und die Arme drehbar sind zwischen einem Riegelstand und einem unverriegelten
Stand, jedes Zwischenstück (17, 18, 27) andererseits scharnierbar ist um eine Scharnierachse
(11, 15), welche Scharnierachsen (11, 15) einerseits, und die gemeinsame Scharnierachse
(12) der Arme (2, 3) andererseits gegenseitig parallel sind in dem unverriegelten
Stand der Arme (2, 3), dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18, 27) von einem der Arme (2) einerseits, und der zu dem
anderen Arm (3) gehörige Beschlagteil (8) andererseits Sperrteile (16, 19; 26, 28)
tragen zum Sperren des Ausstellers im eingeklappten Zustand der Arme (2,3).
2. Aussteller nach Anspruch 1, wobei die Sperrteile (16, 19) hinsichtlich einander verriegelbar
sind, indem man die eingeklappten Arme (2,3) aus dem unverriegelten Stand in den verriegelten
Stand verdreht.
3. Aussteller nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Beschlagteil (8) eines der Arme (3) einen
Sperrbolzen (16) umfaßt und das zu dem anderen Arm (2) gehörige Zwischenstück (18)
eine Höhle (19) umfaßt, die wenigstens im eingeklappten Stand der Arme mit dem Sperrbolzen
(16) zusammenarbeitet.
4. Aussteller nach Anspruch 3, wobei der Sperrbolzen (16) eine Verlängerung der Scharnierachse
(9) zwischen dem Beschlagteil (8) und dem dazugehörigen Zwischenstück (17) ist.
5. Aussteller nach Anspruch 4, wobei der Sperrbolzen (16) und die dazu gehörige Höhle
(19) zylindrisch sind und deren Diameter dergestalt sind, daß der Sperrbolzen (16)
mit wenigstens einem geräumigen Sitz in die Höhle paßt.
6. Aussteller nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens einer der Arme
(3) eine Sperrnase (14) umfaßt und das zum anderen Arm (2) gehörige Zwischenstück
(18) eine Sperrfläche (13) umfaßt, die wenigstens im Riegelstand der Arme mit der
Sperrnase (14) zusammenarbeiten kann.
7. Aussteller nach Anspruch 6, wovon mindestens einer der Arme (2) einen U-förmigen Querschnitt
hat, so daß der innere Arm (3) sich in eingeklapptem Zustand zwischen den Beinen des
äußeren U-förmigen Armes (2) befindet, wobei der innere Arm (3) die Sperrnase (14)
umfaßt.
8. Aussteller nach Anspruch 7, wobei der äußere Arm (2) mittels einer quer auf der gemeinsamen
Scharnierachse (12) der Arme laufenden Drehachse (10) mit einem Zwischenstück (18)
verbunden ist, das mittels einer quer auf jener Drehachse laufenden Scharnierachse
(11) mit einem Beschlagteil (6) verbunden ist, das an einem Flügel befestigt werden
kann, wobei am Zwischenstück (18) des äußeren Armes (2) eine Sperrfläche (13) vorgesehen
ist und zwar dergestalt, daß im Riegelstand der Arme die Sperrfläche sich hinter der
Sperrnase (14) des inneren Armes (3) festhakt.
9. Aussteller nach Anspruch 8, wobei der innere Arm (3) einen U-förmigen Querschnitt
hat und die Sperrnase (14) sich am Bein des inneren Armes (3) befindet, das im Riegelstand
zum Beschlagteil (16) gewandt ist, der zum äußeren Arm (2) gehört.
10. Aussteller nach Anspruch 8 oder 9, wobei die Sperrnase (14) länglich ist und mit ihrer
Längsrichtung auf die Längsrichtung des inneren Armes (3) gerichtet ist, die Sperrfläche
(13) als eine Erweiterung des Zwischenstücks (18) ausgeführt ist, dergestalt, daß
beim Verdrehen der eingeklappten Arme (2,3) in den Riegelstand die Sperrfläche (13)
sich hinter der Sperrnase (14) festhakt.
11. Aussteller nach einem der Ansprüche 7-10, wobei beide Beine des äußeren Armes (2)
in einiger Entfernung von der Drehachse (10) enden, dergestalt, daß der Aussteller
sowohl linksherum wie rechtsherum in den verriegelten Stand verdreht werden kann.
12. Aussteller nach Anspruch 11, wobei eine Deckkappe (22) vorgesehen ist, die in einer
Linie von jedesmal einem der Beine des äußeren Armes (2) angebracht werden kann, dergestalt,
daß im verriegelten Zustand des Ausstellers die Drehachse den Blicken entzogen ist.
13. Aussteller nach einem der Ansprüche 7-10, wobei das Bein des äußeren Armes (2), das
in verriegeltem Zustand zu den Beschlagteilen (6, 8) gewandt ist bis oberhalb des
dazugehörigen Zwischenstücks (17) in erwähntem verriegeltem Zustand weiterläuft.
14. Aussteller nach einem der Ansprüche 3-13, wobei die Höhle (19) hinterschnitten (21)
ist und der Sperrbolzen (16) einen Sicherungsvorsprung (20) hat, dergestalt, daß beim
Verdrehen der eingeklappten Arme (2, 3) aus dem unverriegelten in den verriegelten
Stand der Sicherungsvorsprung (20) in der hinterschnittenen Höhle (21) gesichert wird.
15. Aussteller nach Anspruch 14, wobei die hinterschnittene Höhle (21) und der Sicherungsvorsprung
(20) einen Bajonett-verschluß bilden.
16. Aussteller nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Sperrteile Haken (26,
28) umfassen.
17. Aussteller nach Anspruch 16, wobei der Beschlagteil (25) des einen Armes (3) einen
Haken (26) hat und das Zwischenstück (27) des anderen Armes (2) einen Haken (28) hat,
und daß die Haken im eingeklappten Stand der Arme (2,3) zum Sperren des Ausstellers
ineinander greifen.
18. Aussteller nach Anspruch 17, wobei der mit einem Haken (26) ausgestatteten Beschlagteil
(25) mittels einer quer auf der gemeinsamen Scharnierachse (12) der Arme (2,3) laufenden
Drehachse (9) an dem dazugehörigen Zwischenstück (17) verbunden ist, das seinerseits
durch eine parallel an jener gemeinsamen Scharnierachse (12) laufende Scharnierachse
(15) mit dem dazugehörigen Arm (3) verbunden ist, dergestalt, daß im eingeklappten
Stand der Arme (2, 3) der Haken (26) jenes Beschlagteils (25) außerhalb der von den
parallelen Scharnierachsen (12, 15) bestimmten Fläche liegt.
19. Aussteller nach Anspruch 17 oder 18, wobei das mit einem Haken (28) ausgestattete
Zwischenstück (27) mittels einer parallel an der gemeinsamen Scharnierachse laufenden
Scharnierachse (11) mit dem dazugehörigen Beschlagteil (6) verbunden ist, und mittels
einer quer auf der gemeinsamen Scharnierachse (12) laufenden Drehachse (10) mit dem
dazugehörigen Arm (2) verbunden ist.
1. Stay which comprises two arms (2, 3) which, at one end, are fastened on one another
for swing action about a common hinge pin (12) and, at their opposite ends, each interact
with a fitting part (6, 8), one of which may be fastened on a frame and the other
of which may be fastened on a sash which can be shifted in relation to said frame,
and of which the arms (2, 3) can be swung between a swung-in position, in which they
are basically parallel, and a swung-out position, each fitting part (6, 8) is fastened
on the associated arm (2, 3) via an intermediate element (17, 18, 27), each intermediate
element (17, 18, 27), on the one hand, can be rotated about an axis of rotation (9,
10), which runs transversely to the common hinge pin (12) of the arms (2, 3), such
that, in the swung-in position of the arms (2, 3), said axes of rotation (9, 10) are
parallel or coincide and the arms can be rotated between a locked position and an
unlocked position, and each intermediate element (17, 18, 27), on the other hand,
can be swung about a hinge pin (11, 15), said hinge pins (11, 15), on the one hand,
and the common hinge pin (12) of the arms (2, 3), on the other hand, being parallel
to one another in the unlocked position of the arms (2, 3), characterized in that
the intermediate element (18, 27) of one of the arms (2), on the one hand, and the
fitting part (8) associated with the other arm (3), on the other hand, bear blocking
parts (16, 19; 26, 28) for blocking the stay in the swung-in state of the arms (2,
3).
2. Stay according to Claim 1, wherein the blocking parts (16, 19) can be locked in relation
to one another by the swung-in arms (2, 3) being rotated out of the unlocked position
into the locked position.
3. Stay according to Claim 1 or 2, wherein the fitting part (8) of one of the arms (3)
comprises a blocking bolt (16) and the intermediate element (18) associated with the
other arm (2) comprises a hollow (19), the latter interacting with the blocking bolt
(16) at least in the swung-in position of the arms.
4. Stay according to Claim 3, wherein the blocking bolt (16) is an extension of the hinge
pin (9) between the fitting part (8) and the associated intermediate element (17).
5. Stay according to Claim 4, wherein the blocking bolt (16) and the associated hollow
(19) are cylindrical, and the diameters thereof are such that the blocking bolt (16)
fits into the hollow with at least a wide fit.
6. Stay according to one of the preceding claims, wherein at least one of the arms (3)
comprises a blocking nose (14) and the intermediate element (18) associated with the
other arm (2) comprises a blocking surface (13), it being possible for the latter
to interact with the blocking nose (14) at least in the locked position of the arms.
7. Stay according to Claim 6, of which at least one of the arms (2) has a U-shaped cross
section, with the result that, in the swung-in state, the inner arm (3) is located
between the limbs of the outer, U-shaped arm (2), the inner arm (3) comprising the
blocking nose (14).
8. Stay according to Claim 7, wherein the outer arm (2) is connected to an intermediate
element (18) by way of an axis of rotation (10) which runs transversely to the common
hinge pin (12) of the arms, said intermediate element being connected to a fitting
part (6) by way of a hinge pin (11) which runs transversely to said axis of rotation,
and it being possible for said fitting part to be fastened on a sash, a blocking surface
(13) being provided on the intermediate element (18) of the outer arm (2), to be precise
such that, in the locked position of the arms, the blocking surface hooks firmly behind
the blocking nose (14) of the inner arm (3).
9. Stay according to Claim 8, wherein the inner arm (3) has a U-shaped cross section
and the blocking nose (14) is located on that leg of the inner arm (3) which, in the
locked position, is directed towards the fitting part (6) which belongs to the outer
arm (2).
10. Stay according to Claim 8 or 9, wherein the blocking nose (14) is elongate and has
its longitudinal direction directed in the longitudinal direction of the inner arm
(3), and the blocking surface (13) is designed as an extension of the intermediate
element (18) such that, upon rotation of the swung-in arms (2, 3) into the locked
position, the blocking surface (13) hooks firmly behind the blocking nose (14).
11. Stay according to one of Claims 7-10, wherein the two limbs of the outer arm (2) terminate
at some distance from the axis of rotation (10) such that the stay can be rotated
into the locked position both in the left-hand direction and in the right-hand direction.
12. Stay according to Claim 11, wherein there is provided a covering cap (22) which may
be fitted in line with in each case one of the limbs of the outer arm (2) such that,
in the locked state of the stay, the axis of rotation is concealed from view.
13. Stay according to one of Claims 7-10, wherein that limb of the outer arm (2) which
is directed towards the fitting parts (6, 8) in the locked state extends above the
associated intermediate element (17) in the abovementioned locked state.
14. Stay according to one of Claims 3-13, wherein the hollow (19) is undercut (21) and
the blocking bolt (16) has a securing protrusion (20) such that, upon rotation of
the swung-in arms (2, 3) from the unlocked position into the locked position, the
securing protrusion (20) is secured in the undercut hollow (21).
15. Stay according to Claim 14, wherein the undercut hollow (21) and the securing protrusion
(20) form a bayonet closure.
16. Stay according to one of the preceding claims, wherein the blocking parts comprise
hooks (26, 28).
17. Stay according to Claim 16, wherein the fitting part (25) of one arm (3) has a hook
(26) and the intermediate element (27) of the other arm (2) has a hook (28), and that,
in the swung-in position of the arms (2, 3), the hooks interengage in order to block
the stay.
18. Stay according to Claim 17, wherein the fitting part (25) provided with a hook (26)
is connected to the associated intermediate element (17) by way of an axis of rotation
(9) which runs transversely to the common hinge pin (12) of the arms (2, 3), said
intermediate element, for its part, being connected to the associated arm (3) by a
hinge pin (15) which runs parallel to said common hinge pin (12), such that, in the
swung-in position of the arms (2, 3), the hook (26) of said fitting part (25) is located
outside the surface area determined by the parallel hinge pins (12, 15).
19. Stay according to Claim 17 or 18, wherein that the intermediate element (27) provided
with a hook (28) is connected to the associated fitting part (6) by way of a hinge
pin (11) which runs parallel to the common hinge pin, and is connected to the associated
arm (2) by way of an axis of rotation (10) which runs transversely to the common hinge
pin (12).
1. Dispositif d'arrêt comprenant deux bras (2, 3), qui sont fixés chacun à une extrémité
de manière à former une charnière autour d'un axe de charnière commun (12) et qui
coopèrent à leur extrémité opposée chacun avec une armature (6, 8), l'une pouvant
être fixée à un châssis et l'autre à un vantail pouvant être déplacé par rapport à
ce châssis, lesdits bras (2, 3) pouvant faire charnière entre un état replié dans
lequel ils sont globalement parallèles et un état écarté, chaque armature (6, 8) étant
fixée par l'intermédiaire d'une pièce intermédiaire (17, 18, 27) au bras associé (2,
3), chaque pièce intermédiaire (17, 18, 27) d'une part pouvant tourner autour d'un
axe de rotation (9, 10) qui s'étend transversalement par rapport à l'axe de charnière
commun (12) des bras (2, 3) de telle sorte que, dans l'état replié des bras (2, 3),
lesdits axes de rotation (9, 10) sont parallèles ou coïncident et les bras peuvent
tourner entre un état verrouillé et un état déverrouillé, chaque pièce intermédiaire
(17, 18, 27) d'autre part pouvant faire charnière autour d'un axe de charnière (11,
15), lesquels axes de charnières (11, 15) d'une part et l'axe de charnière commun
(12) des bras (2, 3) d'autre part sont mutuellement parallèles dans l'état déverrouillé
des bras (2, 3), caractérisé en ce que la pièce intermédiaire (18, 27) de l'un des bras (2) d'une part et l'armature (8)
appartenant à l'autre bras (3) d'autre part portent des pièces de blocage (16, 19
; 26, 28) pour bloquer le dispositif d'arrêt dans l'état replié des bras (2, 3).
2. Dispositif d'arrêt selon la revendication 1, dans lequel les pièces de blocage (16,
19) sont verrouillables l'une par rapport à l'autre en tournant les bras repliés (2,
3) hors de l'état déverrouillé dans l'état verrouillé.
3. Dispositif d'arrêt selon la revendication 1 ou 2, dans lequel l'armature (8) de l'un
des bras (3) comprend un boulon de blocage (16) et la pièce intermédiaire (18) appartenant
à l'autre bras (2) comprend un creux (19) qui coopère au moins dans l'état replié
des bras avec le boulon de blocage (16).
4. Dispositif d'arrêt selon la revendication 3, dans lequel le boulon de blocage (16)
est un prolongement de l'axe de charnière (9) entre l'armature (8) et la pièce intermédiaire
associée (17).
5. Dispositif d'arrêt selon la revendication 4, dans lequel le boulon de blocage (16)
et le creux associé (19) sont cylindriques et leurs diamètres sont tels que le boulon
de blocage (16) s'adapte dans le creux avec au moins un ajustement large.
6. Dispositif d'arrêt selon l'une des revendications précédentes, dans lequel au moins
l'un des bras (3) comprend un taquet de blocage (14) et la pièce intermédiaire (18)
appartenant à l'autre bras (2) comprend une surface de blocage (13) qui peut coopérer
avec le taquet de blocage (14) au moins dans l'état verrouillé des bras.
7. Dispositif d'arrêt selon la revendication 6, dans lequel au moins l'un des bras (2)
a une section transversale en forme de U de telle sorte que le bras intérieur (3)
se trouve à l'état replié entre les jambes du bras extérieur en forme de U (2), le
bras intérieur (3) comprenant le taquet de blocage (14).
8. Dispositif d'arrêt selon la revendication 7, dans lequel le bras extérieur (2) est
relié au moyen d'un axe de rotation (10), s'étendant transversalement par rapport
à l'axe de charnière commun (12) des bras, à une pièce intermédiaire (18) qui est
reliée au moyen d'un axe de charnière (11), s'étendant transversalement par rapport
à l'axe de rotation précédent, à une armature (6) qui peut être fixée sur un vantail,
une surface de blocage (13) étant prévue sur la pièce intermédiaire (18) du bras extérieur
(2) et étant conçue de telle sorte que, dans l'état verrouillé des bras, la surface
de blocage s'accroche derrière le taquet de blocage (14) du bras intérieur (3).
9. Dispositif d'arrêt selon la revendication 8, dans lequel le bras intérieur (3) a une
section transversale en forme de U et le taquet de blocage (14) se trouve sur la jambe
du bras intérieur (3) qui, à l'état verrouillé, est proche de l'armature (16) qui
appartient au bras extérieur (2).
10. Dispositif d'arrêt selon la revendication 8 ou 9, dans lequel le taquet de blocage
(14) est oblong et est orienté avec son sens de la longueur suivant le sens de la
longueur du bras intérieur (3) et dans lequel la surface de blocage (13) est conçue
comme un élargissement de la pièce intermédiaire (18) de telle sorte que, lors de
la rotation des bras repliés (2, 3) dans l'état verrouillé, la surface de blocage
(13) s'accroche derrière le taquet de blocage (14).
11. Dispositif d'arrêt selon l'une des revendications 7 à 10, dans lequel les deux jambes
du bras extérieur (2) se terminent à une certaine distance de l'axe de rotation (10)
de telle sorte que le dispositif d'arrêt peut être tourné dans l'état verrouillé aussi
bien vers la gauche que vers la droite.
12. Dispositif d'arrêt selon la revendication 11, dans lequel il est prévu un cache couvrant
(22) qui peut être agencé sur une ligne de, à chaque fois, l'une des jambes du bras
extérieur (2) de telle sorte que l'axe de rotation est caché à la vue lorsque le dispositif
d'arrêt est à l'état verrouillé.
13. Dispositif d'arrêt selon l'une des revendications 7 à 10, dans lequel la jambe du
bras extérieur (2) qui est proche des armatures (6, 8) à l'état verrouillé continue
jusqu'au-dessus de la pièce intermédiaire associée (17) dans ledit état verrouillé.
14. Dispositif d'arrêt selon l'une des revendications 3 à 13, dans lequel le creux (19)
est à contre-dépouille (21) et le boulon de blocage (16) a une partie en saillie de
fixation (20) de telle sorte que, lors de la rotation des bras repliés (2, 3) hors
de l'état déverrouillé dans l'état verrouillé, la partie en saillie de fixation (20)
est fixée dans le creux à contre-dépouille (21).
15. Dispositif d'arrêt selon la revendication 14, dans lequel le creux à contre-dépouille
(21) et la partie en saillie de fixation (20) forment un assemblage à baïonnette.
16. Dispositif d'arrêt selon l'une des revendications précédentes, dans lequel les pièces
de blocage comprennent des crochets (26, 28).
17. Dispositif d'arrêt selon la revendication 16, dans lequel l'armature (25) d'un bras
(3) a un crochet (26) et la pièce intermédiaire (27) de l'autre bras (2) a un crochet
(28) et, à l'état replié des bras (2, 3), les crochets s'accrochent l'un à l'autre
pour bloquer le dispositif d'arrêt.
18. Dispositif d'arrêt selon la revendication 17, dans lequel l'armature (25) équipée
d'un crochet (26) est reliée au moyen d'un axe de rotation (9), s'étendant transversalement
par rapport à l'axe de charnière commun (12) des bras (2, 3), à la pièce intermédiaire
associée (17) qui est reliée quant à elle par un axe de charnière (15), s'étendant
parallèlement à l'axe de charnière commun (12), au bras associé (3) de telle sorte
que, à l'état replié des bras (2, 3), le crochet (26) de ladite armature (25) se trouve
en dehors de la surface déterminée par les axes de charnières parallèles (12, 15).
19. Dispositif d'arrêt selon la revendication 17 ou 18, dans lequel la pièce intermédiaire
(27) équipée d'un crochet (28) est reliée au moyen d'un axe de charnière (11), s'étendant
parallèlement à l'axe de charnière commun, à l'armature associée (6) et est reliée
au moyen d'un axe de rotation (10), s'étendant transversalement par rapport à l'axe
de charnière commun (12), au bras associé (2).