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EP 0 754 552 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
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Anmeldetag: 05.07.1996 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Waschen eines Formzylinders und einer zugeordneten Auftragwalze
in einer Druckmaschine
Method and device for washing a form cylinder and an applicator roll in a printing
machine
Procédé et dispositif de lavage d'un cylindre de plaque et d'un rouleau d'application
dans une machine d'impression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
20.07.1995 DE 19526574
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.1997 Patentblatt 1997/04 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Herold, Manfred
63791 Karlstein (DE)
- Hartung, Georg
63500 Seligenstadt (DE)
- Jung, Ulrich, Dr.
65551 Limburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar |
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MAN Roland Druckmaschinen AG,
Abteilung FTB/S,
Postfach 101264 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/01876 US-A- 5 385 095
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US-A- 5 099 758
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Waschen eines Formzylinders
und einer zugeordneten Auftragwalze in einer Druckmaschine, vorzugsweise in einer
Offsetdruckmaschine mit mindestens einer Lackiereinheit.
[0002] Eine Waschvorrichtung dieser Art ist aus der WO 95/01876 bekannt. Die Waschvorrichtung
ist achsparallel zur Achse eines zu reinigenden Klischeezylinders verfahrbar. Mit
einem Reinigungsmedium in Form von Druckluft mit wahlweise kornförmigen Zusätzen oder
in Form einer Reinigungsflüssigkeit mit wahlweise kornförmigen Zusätzen kann die Waschvorrichtung
betrieben werden. Die Vorrichtung besitzt dabei eine Zuführung für das Reinigungsmedium
und eine Absaugung. Das Reinigungsmedium wird dabei auf das Klischee aufgesprüht und
danach abgesaugt. Dabei werden auch Verunreinigungen und Farbe abgesaugt. Bei Verwendung
von kornförmigen Zusätzen wird die Qualität des Klischees negativ beeinflußt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lösung zu entwickeln, die das Antrocknen von schnelltrocknenden
Medien auf der Auftragwalze und bei Bedarf auf dem Formzylinder reduziert.
[0004] Gelöst wird dies durch die Ausbildungsmerkmale der Ansprüche 1 und 5. Das erfindungsgemäße
Verfahren, in Verbindung mit der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, gestattet
das kombinierte Waschen von Formzylinder mit aufgespannter Druckform und der Auftragwalze,
insbesondere einer gerasterten Auftragwalze. Das bei gerasterten Auftragwalzen bekannte
"Zusetzen" der Näpfchen, was eine undefinierte Reduzierung des Schöpfvolumens bewirkt,
wird dadurch verhindert. Die erfindungsgemäße Lösung gestattet das automatisierte
Waschen von Auftragwalze und Formzylinder innerhalb der Druckmaschine bei verschiedenen
Betriebszuständen. Die Reinigungszeiten werden durch das kombinierte Waschen verkürzt.
Als Reinigungsmittel wird vorzugsweise Wasser verwendet. Alternativ dazu sind auch
Lösemittel einsetzbar, die im wesentlichen Wasser enthalten.
[0005] Als schnelltrocknende Medien werden vorzugsweise Farbe bzw. Lack verwendet.
[0006] Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Waschvorrichtung in Seitenansicht (schematisch).
[0007] In einer Offsetdruckmaschine ist dem in Maschinenlaufrichtung letzten Druckwerk eine
Lackiereinheit nachgeordnet und dient der Inline-Lackierung von Bedruckstoffen. Die
Lackiereinheit besteht dabei im wesentlichen aus einem den Bedruckstoff führenden
Druckzylinder 1, dem ein an- und abstellbarer Formzylinder 2 zugeordnet ist. Der Formzylinder
2 trägt eine Hochdruckform, die im wesentlichen aus einem flexiblen Elastromer gebildet
ist. Dem Formzylinder 2 ist eine an- und abstellbare Auftragwalze 3 zugeordnet. Die
Auftragwalze 3 besitzt eine Rasternäpfchenstruktur und ist in Keramik ausgeführt.
An die Auftragwalze 3 an- und abstellbar ist eine Zuführeinrichtung 4, die in vorliegender
Ausbildung ein Kammerrakel ist, angeordnet. Die Zuführeinrichtung 4 besitzt ein Leitungssystem
für die Zuführung bzw. die Abführung des zu verarbeitenden Mediums, im vorliegenden
Beispiel ist dies ein Dispersionslack. Druckzylinder 1, Formzylinder 2, Auftragwalze
3 und die Zuführeinrichtung 4 sind in bekannter Weise in Seitengestellen gelagert.
Zwischen Formzylinder 2 und Auftragwalze 3 ist eine Waschvorrichtung 5 angeordnet,
welche an einer in den Seitengestellen fixierten Traverse achsparallel zum Formzylinder
2 und der Auftragwalze 3 verfahrbar ist. Die Waschvorrichtung 5 weist zwei gekrümmte
Flächen auf, die in je einem Spalt 12 beabstandet von Formzylinder 2 und Auftragwalze
3 angeordnet sind. Die Flächen verlaufen dabei vorzugsweise konzentrisch zu den Mantelflächen
von Formzylinder 2 und Auftragwalze 3. Jede Fläche weist eine Sprüheinrichtung 10
auf, der in Drehrichtung der Auftragwalze 4 oder des Formzylinders 2 eine Absaugeinrichtung
11 jeweils nachgeordnet ist. Die Sprüheinrichtungen 10 sind mit je einer Reinigungsfluidzufühtung
6 verbunden. Die Absaugeinrichtung 11 sind mit je einer Reinigungsfluidabführung 7
verbunden. Die Reinigungsfluidzuführungen 6 sowie die Reinigungsfluidabführungen 7
enden in einem gemeinsamen Behälter 9 zur Aufnahme des Reinigungsfluides und bilden
somit ein Kreislaufsystem. Bei Verwendung mehrerer Reinigungsfluide, z.B. Lösemittel
mit Wasser oder ausschließlich Wasser, können auch mehrere Behälter 9 in den Kreislauf
integriert werden. In dieses Kreislaufsystem ist eine Steuereinheit 8 schaltungstechnisch
integriert, die das Waschverfahren steuert.
[0008] Die Wirkungsweise ist wie folgt:
Im Druckbetrieb (Druck an-Stellung) wird der gerasterten Auftragwalze 3 von der Zuführeinrichtung
4 das Medium Lack zugeführt. Die Auftragwalze 3 überträgt dosiert diesen Lack an den
Formzylinder 2, welcher den Bedruckstoff in Verbindung mit dem Druckzylinder 1 veredelt.
Während der Formzylinder 2 Lack rührt, wird das Reinigungsfluid an den Formzylinder
2 mittels Sprüheinrichtung 10 in Impulsen gesteuert aufgesprüht und mittels Absaugeinrichtung
11 kontinuierlich abgesaugt. Dabei wird die Waschvorrichtung 5 parallel zum Formzylinder
2 axial hin- und herverfahren. In der Druck an-Stellung ist die der Auftragwalze 3
benachbarte Fläche der Waschvorrichtung 5 nicht aktiviert. Im druckfreien Betrieb
(Druck ab-Stellung) wird der Formzylinder 2 von der Auftragwalze 3 entkoppelt. Das
Reinigungsfluid wird durch die Sprüheinrichtungen 10 in Impulsen gesteuert auf den
Formzylinder 2 und auf die Auftragwalze 3 gesprüht und kontinuierlich von den Mantelflächen
des Formzylinders 2 sowie der Auftragwalze 3 abgesaugt. Im druckfreien Betrieb kann
dabei der rotierenden Auftragwalze 3 weiterhin Lack kontinuierlich zugeführt werden,
während deren Mantelfläche gewaschen wird. In einer weiteren Ausführung ist bei druckfreiem
Betrieb die Zuführung von Lack an die Auftragwalze 3 gestoppt, während deren Mantelfläche
gewaschen wird. Der Formzylinder 2 kann dabei wahlweise mit gewaschen werden. Die
Auftragwalze 3 kann weiterhin separat gewaschen werden, indem der Formzylinder still
gesetzt oder für andere Arbeiten benutzt wird und von der Auftragwalze 3 getrennt
ist. Das Reinigungsfluid wird dann ausschließlich an die rotierende Auftragwalze aufgesprüht
und von deren Mantelfläche abgesaugt. Der Formzylinder 2 steht dann z.B. für einen
Druckformwechsel bereit.
In bevorzugter Weise wird die Lackiereinheit synchron mit den vorgeordneten Druckwerken
und/oder weiteren Lackiereinheiten gewaschen, es ist jedoch auch ein separates Waschen
in der Lackiereinheit möglich.
Bezugszeichen:
[0009]
- 1
- Druckzylinder
- 2
- Formzylinder
- 3
- Auftragwalze
- 4
- Zuführeinrichtung
- 5
- Waschvorrichtung
- 6
- Reinigungsfluidzuführung
- 7
- Reinigungsfluidabführung
- 8
- Steuereinheit
- 9
- Behälter
- 10
- Sprüheinrichtung
- 11
- Absaugeinrichtung
- 12
- Spalt
1. Verfahren zum Waschen eines Formzylinders und einer mit einer Zuführeinrichtung gekoppelten,
zugeordneten Auftragwalze in einer Druckmaschine, mit einer Waschvorrichtung mit Reinigungsfluidzuführung
und Reinigungsfluidabführung,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Druckbetrieb, während die Auftragwalze ein flüssiges Medium an den Formzylinder
zuführt, ein Reinigungsfluid auf den rotierenden Formzylinder aufgesprüht und von
dessen Mantelfläche abgesaugt wird,
und daß im druckfreien Betrieb ein Reinigungsfluid auf die rotierende, vom Formzylinder
getrennte Auftragwalze und auf den rotierenden Formzylinder aufgesprüht und von deren
Mantelflächen abgesaugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im druckfreien Betrieb der rotierenden Auftragwalze kontinuierlich das flüssige
Medium zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im druckfreien Betrieb die Zufuhr des flüssigen Mediums an die rotierende Auftragwalze
gestoppt ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Formzylinder eine Hochdruckform trägt.
5. Vorrichtung zum Waschen eines Formzylinders mit einer zugeordneten Auftragwalze und
einer der Auftragwalze vorgeordneten Zuführeinrichtung, wobei parallel zur Formzylinderachse
die Waschvorrichtung verfahrbar ist und eine Reinigungsfluidzuführung und eine Reinigungsfluidabführung
aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Waschvorrichtung (5) zwei gekrümmte Flächen aufweist, wobei eine erste Fläche
dem Formzylinder (2) und eine zweite Fläche der Auffragwalze (3) in je einem Spalt
(12) beabstandet zugeordnet ist,
daß jede Fläche eine Sprüheinrichtung (10) und eine Absaugeinrichtung (11) aufweist,
daß jede Sprüheinrichtung (10) mit einer separaten Reinigungsfluidzuführung (6) gekoppelt
ist,
daß jede Absaugeinrichtung (11) mit einer separaten Reinigungsfiuidabführung (7) gekoppelt
ist,
daß die Sprüheinrichtungen (10) und die Absaugeinrichtungen (11) von einer gemeinsamen
Steuereinheit (8) einzeln ansteuerbar sind und
daß die Reinigungsfluidzuführungen (6) und die Reinigungsfluidabführungen (7) mit
mindestens einem gemeinsamen Behälter (9) zur Aufnahme eines Reinigungsfluids verkettet
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Drehrichtung der Auftragwalze (3) beziehungsweise des Formzylinder (2) jeweils
die Sprüheinrichtung (10) der Absaugvorrichtung (11) vorgeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auftragwalze eine Rasterwalze ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführeinrichtung (4) eine zur Auftragwalze an- und abstellbare Kammerrakel
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Reinigungsfluid Wasser ist oder im wesentlichen enthält.
1. Process for washing a forme cylinder and an applicator roller arranged thereto and
linked with a feed unit in a printing press with a washing device with cleaning fluid
feed and cleaning fluid drain, characterised in that in print operation, while the
applicator roller feeds a liquid medium on to the forme cylinder, a cleaning fluid
is sprayed on to the rotating forme cylinder and is sucked off from its cover surface,
and that in print-free operation, a cleaning fluid is sprayed on to the rotating applicator
roller separated from the forme cylinder and on to the rotating forme cylinder and
is sucked off from their cover surfaces.
2. Process according to Claim 1, characterised in that in print-free operation, the liquid
medium is fed continuously to the rotating applicator roller.
3. Process according to Claim 1, characterised in that in print-free operation, the feed
of the fluid medium to the rotating applicator roller is stopped.
4. Process according to Claim 1, characterised in that the forme cylinder carries a letterpress
printing forme.
5. Device for washing a forme cylinder with an applicator roller arranged thereto and
a feed device arranged prior to the applicator roller, wherein the washing device
is movable parallel to the forme cylinder axis and has a cleaning fluid feed and a
cleaning fluid drain, characterised in that the washing device (5) has two curved
surfaces, wherein a first surface is arranged spaced from the forme cylinder (2) and
a second surface from the applicator roller (3) in each case via a slot (12), that
each surface has a spray unit (10) and a suction unit (11), that each spray unit (10)
is linked with a separate cleaning fluid feed (6), that each suction unit (11) is
linked with a separate cleaning fluid drain (7), that the spray units (10) and the
suction units (11) are individually controllable from a common control unit (8) and
that the cleaning fluid feeds (6) and the cleaning fluid drains (7) are chained with
at least one common container (9) for receipt of a cleaning fluid.
6. Device according to Claim 5, characterised in that in each case the spraying unit
(10) is arranged before the suction unit (11) seen in the direction of rotation of
the applicator roller (3) or of the forme cylinder (2) respectively.
7. Device according to Claim 5, characterised in that the applicator roller is a raster
roller.
8. Device according to Claim 5, characterised in that the feed unit (4) is a chamber
doctor which can be set against and away from the applicator roller.
9. Device according to Claim 5, characterised in that the cleaning fluid is water or
essentially contains water.
1. Procédé pour laver un cylindre gravé et un rouleau d'application associé, couplé à
un dispositif d'amenée, dans une machine d'impression, ayant un dispositif de lavage
avec amenée de fluide de nettoyage et évacuation de fluide de nettoyage,
caractérisé en ce que, dans le fonctionnement d'impression, tandis que le rouleau
d'application amène un agent liquide au cylindre gravé, un fluide de nettoyage est
pulvérisé sur le cylindre gravé rotatif et aspiré de sa surface d'enveloppe, et en
ce que, en fonctionnement sans impression, un fluide de nettoyage est pulvérisé sur
le rouleau d'application rotatif, séparé du cylindre gravé, et sur le cylindre gravé
rotatif et est aspiré de leurs surfaces d'enveloppe.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, dans le fonctionnement sans impression, l'agent liquide est
amené de façon continue au rouleau d'application rotatif.
3. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que, dans le fonctionnement sans impression, l'amenée de l'agent
liquide au rouleau d'application rotatif est stoppée.
4. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le cylindre gravé porte une forme typographique.
5. Dispositif pour laver un cylindre gravé ayant un rouleau d'application associé et
un dispositif d'amenée disposé en amont du rouleau d'application, le dispositif de
lavage pouvant être déplacé parallèlement à l'axe du cylindre gravé et présentant
une amenée de fluide de nettoyage et une évacuation de fluide de nettoyage,
caractérisé en ce que le dispositif de lavage (5) présente deux surfaces cintrées,
une première surface étant associée au cylindre gravé (2) et une seconde surface au
rouleau d'application (3), à chaque fois, de façon écartée par une fente (12), en
ce que chaque surface présente un dispositif de pulvérisation (10) et un dispositif
d'aspiration (11), en ce que chaque dispositif de pulvérisation (10) est couplé à
une amenée de fluide de nettoyage séparée (6), en ce que chaque dispositif d'aspiration
(11) est coupé à une évacuation de fluide de nettoyage séparée (7), en ce que les
dispositifs de pulvérisation (10) et les dispositifs d'aspiration (11) peuvent être
commandés individuellement par une unité de commande commune (8), et en ce que les
amenées de fluide de nettoyage (6) et les évacuations de fluide de nettoyage (7) sont
reliées à au moins un récipient commun (9) pour recevoir un fluide de nettoyage.
6. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que, dans le sens de rotation du rouleau d'application (3) ou du
cylindre gravé (2), le dispositif de pulvérisation (10) est à chaque fois agencé en
amont du dispositif d'aspiration (11).
7. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que le rouleau d'application est un rouleau à trame.
8. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que le dispositif d'amenée (4) est une racle à chambre pouvant être
réglée en s'approchant ou en s éloignant du rouleau d'application.
9. Dispositif selon la revendication 5,
caractérisé en ce que le fluide de nettoyage est de l'eau ou contient généralement
de l'eau.
