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(11) |
EP 0 754 824 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.2002 Patentblatt 2002/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.05.1996 |
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Gitterträger sowie Dachanordnung mit Planen und einer Mehrzahl die Planen zwischen
sich aufnehmender Gitterträgern
Lattice girder as well as roof structure with canvas panels and a plurality of lattice
girders to receive the canvas panels in between
Longerons en treillis et structure de toit avec bâches et une pluralité de longerons
en treillis supportant les bâches
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
18.07.1995 DE 19526197
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.01.1997 Patentblatt 1997/04 |
| (73) |
Patentinhaber: WACO, Wackerbauer & Co. |
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82223 Eichenau (DE) |
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Erfinder: |
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- Wackerbauer, Anton
82152 Martinsried (DE)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Gerhart, Dr. et al |
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Manitz, Finsterwald & Partner GbR
Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 213 665 DE-U- 8 230 404 US-A- 2 828 756
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DE-A- 3 707 621 DE-U- 8 617 398
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gitterträger nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und
eine Dachanordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches 20.
[0002] Dachanordnungen mit Gitterträgern und dazwischen aufgespannten Planen sind bereits
in verschiedenen Ausführungen bekannt (DE 82 30 404 U1). Bei einer Dachanordnung bzw.
einem Gitterträger der eingangs genannten Gattung (DE 86 17 398 U1) sind drei bzw.
vier übereinander angeordnete Gurte vorgesehen, von denen ein oder zwei beidseitig
mit Kedernuten zum Einziehen der Wülste darstellenden Keder von Planen versehen sein
können.
[0003] Auf diese Weise können oberhalb einer eingezogenen Plane Querverbinder zwischen einzelnen
Gitterträgern angeordnet werden, wodurch insbesondere das Laufen von Personen oberhalb
der Plane erleichtert und sicherer gemacht wird. Unterhalb der Plane können weitere
Bauelemente wie z.B. Tragkonstruktionen oder Gerüste angeordnet werden.
[0004] Nachteilig an der bekannten Dachanordnung bzw. dem bekannten Gitterträger ist bei
Verwendung von vier Gurten, der relativ große Höhenunterschied der Planen, die in
den oberen oder unteren der beiden inneren Gurte eingezogen sind, und das Vorhandensein
von insgesamt drei übereinander angeordneten Gitterkonstruktionen, was eine große
Gesamthöhe ergibt. Der große Abstand der mittleren Gurte ist systembedingt, da das
mittlere, mit vertikalen und diagonalen Streben ausgesteifte Fachwerk die Tragfähigkeit
des Trägers bestimmt und die Forderung der Überbrückung einer großen Stützweite den
diesbezüglichen großen Abstand unerlässlich macht. Die oben und unten, nur mit vertikalen
Streben ausgerüsteten Felder tragen demgegenüber zur Tragfähigkeit nur unwesentlich
bei. Sie dienen in erster Linie nur dem Anschluss weiterer Bauelemente.
[0005] Bei drei Gurten kann nur eine Plane eingezogen werden oder es fehlen oben oder unten
Anschlusselemente.
[0006] Aus der DE 37 07 621 A1 ist ein zerlegbarer zeltartiger Aufbau bekannt, der mindestens
ein Unterstützungsgerüst für mindestens eine äußere Tuch- oder Leinwand- oder Zeltbahn
und eine innere solche Bahn enthält. Gurtartige Modularelemente enthalten auf jeder
Seite übereinander angeordnete Kedernuten, in welche die Zeltbahnen eingezogen werden
können.
[0007] Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Dachanordnung bzw. einen
Gitterträger der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei denen mit weniger Gurten
eine bessere Steifigkeit erzielt und sowohl oberhalb als auch unterhalb der Plane
optimale Möglichkeiten für den Anschluss weiterer Konstruktionen, Verbinder und/oder
Gerüstteile zur Verfügung stehen, wobei der Unterbringungsplatz für mehrere überlappende
Planen minimiert wird.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale der kennzeichnenden Teil der Ansprüche
1 und 20 vorgesehen. Bevorzugt sind die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 2 und
21.
[0009] Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, dass zwecks Zur-Verfügung-Stellung
von ausgedehnten Anschluss-Gerüstteilen sowohl oberhalb als auch unterhalb der Plane
zwar nur drei im vertikalen Abstand angeordnete Gurte vorgesehen sind, dafür aber
im geschlossenen Mittelgurt zumindest auf einer Seite mehrere, vorzugsweise zwei übereinander
angeordnete Kedernuten vorhanden sind, welche wahlweise zum Einziehen des Wulstes
bzw. der Keder nur einer Plane oder von mehreren, insbesondere zwei Planen herangezogen
werden können. Werden Planen überlappend in die obere und untere Kedernut eingezogen,
so ist aufgrund der Anordnung beider Kedernuten an einem einzigen Mittelgurt der Höhenunterschied
so gering, dass er in der Praxis vernachlässigt werden kann. Gleichwohl reicht der
vertikale Abstand aus, damit sich die Planen, deren Kedern in übereinander liegenden
Kedernuten angeordnet sind, ohne Berührung überlappen können. Werden zwei Planen z.B.
zwecks besserer Isolation übereinander angeordnet, kann es wegen des geschlossenen
Mittelgurtes zu keinen seitlichen Luftströmungen zwischen den Planen am Mittelgurt
kommen.
[0010] Erfindungsgemäß wird also die volle Trägerhöhe statisch nutzbar gemacht, wobei sowohl
oben als auch unten weitere Bauelemente angeschlossen werden können. Erfindungsgemäß
erfolgt damit eine wesentliche Materialeinsparung, ohne dass die Stabilität und die
zahlreichen Anschlussmöglichkeiten für weitere Bauelemente beeinträchtigt werden.
[0011] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, dass sich zwischen den Gurten sowohl senkrecht
zur Längsrichtung verlaufende Verbindungs-Befestigungsstreben zum Anbringen weiterer
Bauteile und unter einem deutlichen Winkel von z.B. 30 bis 60° insbesondere etwa 45°
zur Längsrichtung verlaufende Schräg-Versteifungsstreben befinden. Die Fachwerke zwischen
den Gurten besitzen auf diese Weise eine Doppelfunktion als Anschlusselement für weitere
Bauteile und als Versteifungsmittel für den Gitterträger, wobei sich das Vorliegen
eines diesbezüglichen Versteifungsfachwerkes sowohl oberhalb als auch unterhalb des
Mittelgurtes als besonders günstig für die Gesamtfestigkeit auswirkt.
[0012] Erfindungsgemäß besteht weiter die vorteilhafte Möglichkeit, an der Traufe den Gitterträger
an seinem äußersten Ende an die Unterkonstruktion anzuschließen und hierdurch die
Trägerlänge optimal zu nutzen.
[0013] Zwecks verbesserter Stabilität der Gesamtanordnung bei geringem Abstand von mehreren
überlappenden Planen sind die Ausführungsformen nach den Ansprüchen 3 und 22 zweckmäßig.
[0014] Um am Mittelgurt ausreichend Platz für die übereinander angeordneten Kedernuten zu
haben und aus Stabilitätsgründen sind die Weiterbildungen nach den Ansprüchen 4 und
23 zweckmäßig.
[0015] Aufgrund der Weiterbildungen nach den Ansprüchen 5 und 24 liegen sowohl oberhalb
als auch unterhalb des Mittelgurtes gleichartige Fachwerke vor, die universell für
den stabilen Anschluss weiterer Bauelemente geeignet sind.
[0016] Während also der Mittelgurt ein vorzugsweise als Kasten ausgebildetes allseits geschlossenes
Profil darstellt, erstreckt sich darüber und darunter jeweils ein mit geeigneten Verstrebungen
versehenes Fachwerk.
[0017] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform entnimmt man den Ansprüchen 6 bzw. 25.
[0018] Von Vorteil sind auch die Ausführungsformen nach den Ansprüchen 7 und 26, weil dadurch
auch die Fertigung des Gitterträgers aus einheitlichen Bauelementen erleichtert wird.
[0019] Während für End-Gitterträger die Ausbildung von zwei übereinander angeordneten Kedernuten
auf einer Seite ausreichend sein könnte, ist doch die Ausführungsform nach den Ansprüchen
8 und 27 bevorzugt, weil diese Gitterträger universell einsetzbar sind.
[0020] Für den Anschluss von Querverbindern und sonstigen Bauelementen sind die Ausführungsformen
nach den Ansprüchen 9 und 28 bevorzugt.
[0021] Um ein Baukastensystem zu installieren, wird erfindungsgemäß nach den Ansprüchen
10 und 29 vorgegangen. Für die Schaffung von Pult-Dächern ist es ausreichend, wenn
lediglich ein einzelner Typ von Teil-Gitterträgern vorgesehen ist.
[0022] Will man First-Dächer realisieren, die eine Neigung zur Horizontalen von z.B. 15°
aufweisen, so sind die Ausführungsformen nach den Ansprüchen 11 und 30 zweckmäßig.
[0023] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen entnimmt man den Ansprüchen 12 und 31 bzw.
13 und 32. Trotz Einrückens des äußeren Vertikalstabes nach innen wird beim Zusammensetzen
der einzelnen Teil-Gitterträger eine Gitterträger-Anordnung erzielt, bei der alle
Vertikalstreben durchlaufend die gleichen Abstände in Längsrichtung aufweisen. Dadurch
kann standardisiertes Aussteifungsmaterial eingesetzt werden, und es können im gesamten
Trägerbereich Diagonalstreben gleicher Länge eingebaut werden.
[0024] Besonders vorteilhaft ist die Kombination der beiden Vorteile, dass an der Traufe
der Gitterträger mit seinem äußersten Ende an die Unterkonstruktion anschließbar und
hierdurch die Trägerlänge optimal nutzbar ist sowie trotz des Einrückens des äußeren
Vertikalstabes nach innen auch bei zusammengebauten Teil-Gitterträgern durchlaufend
die gleichen Abstände der Vertikalstäbe erzielt werden.
[0025] Die Kombination dieser beiden Vorteile wird also durch eine asymmetrische Ausbildung
der Teil-Gitterträger erreicht. Alle drei Gurte haben zwar die gleiche Länge, Ober-
und Untergurt sind jedoch gegenüber dem Mittelgurt versetzt angeordnet. Hierdurch
stehen Ober- und Mittelgurt an einem Trägerende über die letzte Vertikale soweit hinaus,
dass ein Anschluss des Trägers an die Unterkonstruktion am äußersten Ende möglich
ist und dadurch die Trägerlänge zur Erreichung einer optimalen Stützweite voll genutzt
werden kann. Am anderen Trägerende sind Ober- und Untergurt um das entsprechende Maß
zurückgesetzt, während der Mittelgurt herausragt, um die diagonalen Aussteifungen
aufnehmen zu können. Diese weisen hierdurch für den gesamten Träger die gleiche Länge
auf.
[0026] Besonders bevorzugt ist es, wenn nach den Ansprüchen 14 und 33 bzw. 15 und 34 am
First-Gitterträger oberhalb der bereits vorhandenen Kedernuten zumindest eine, vorzugsweise
einander gegenüberliegend zwei parallele Kedernuten vorgesehen sind, in welche eine
sich über den First spannende Plane eingezogen werden kann, die den Spalt abdeckt,
der verbleibt, wenn man von beiden Seiten des Firstes her in die darunter befindlichen
Kedernuten Planen einzieht, die jedoch nur bis kurz vor den First reichen.
[0027] Aufgrund dieser Ausbildung können in die sich über die normalen Gitterträger erstreckenden
Kedernuten zwei Planen hintereinander und einander überlappend eingezogen werden,
und gleichwohl kann der Spalt oben am First noch durch eine First-Abdeckplane gegen
das Eindringen von Regenwasser geschützt werden.
[0028] Ein wesentlicher Erfindungsgedanke ist darin zu sehen, dass die übereinander vorgesehenen
Keder-Nuten nicht nur dazu vorgesehen sind, um wahlweise durchgehende Planen in unterschiedlichen
Höhenlagen anordnen zu können, sondern insbesondere dazu, dass sowohl an der unteren
als auch an der oberen Kedernut Planen angeordnet sind. Diese Lösung ist Gegenstand
der Ansprüche 16 und 35. Dadurch kann eine doppelte Dachhaut vorliegen, was nicht
nur für die Dichtigkeit der gesamten Dachanordnung von Bedeutung ist, sondern auch
die Wärmeisolierung der Dachanordnung begünstigt.
[0029] Vorteilhaft ist weiter die Ausbildung nach den Ansprüchen 17 und 36, weil hierdurch
mit kürzeren Planen gearbeitet werden kann, welche sich an den Stoßstellen überlappen,
wodurch es zu keinerlei Abdichtungsproblemen kommt. An der Überlappungsstelle ist
in vorteilhafter Weise automatisch eine Belüftung für den von der Dachanordnung abgedeckten
Raum vorgesehen, ohne dass eine Gefahr besteht, dass dort Feuchtigkeit ins Innere
eindringt, weil der Überlappungsgrad entsprechend gewählt werden kann.
[0030] Von Vorteil ist weiter das Vorsehen zweier übereinander angeordneter Kedernuten im
Firstbereich, weil es im Allgemeinen problematisch ist, eine durchgehende, mit Kederwülsten
am Rande versehene Plane über den Firstbereich hinaus über beide Dachhälften zu führen.
Dies liegt an dem größeren Reibungswiderstand im Krümmungsbereich des Firstes. Nach
den Ansprüchen 18 und 37 können von beiden Seiten des Firstes her durchgehende Planen
geradlinig von der Unterseite bis annähernd zum First geradlinig in den Kedernuten
geführt werden. Der im Firstbereich verbleibende Spalt wird dann durch ein kurzes
Planenstück überdeckt, welches im Firstbereich in die oberen Kedernuten eingeführt
ist und sich mit den von beiden Seiten zum First erstreckenden Planen mit geradliniger
Keder in der zur Vermeidung Eindringens von Feuchtigkeit erforderlichen Weise überlappt.
[0031] Wenn die von beiden Seiten zum First sich erstreckenden Plane in der oberen Kedernut
am First dicht unmittelbar ineinander übergehen, ist es nach den Ansprüchen 19 und
38 vorteilhaft, in die darüber befindliche First-Kedernut eine spezielle First-Abdeckplane
einzuziehen.
[0032] Die Erfindung schafft somit nicht nur eine Dachanordnung und einen Gitterträger mit
optimalen Anschlußmöglichkeiten sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite der
Plane(n), sondern auch eine große Universalität in der Anordnung von zwei Planen mit
geringfügigem Höhenunterschied und weitgehend unabhängig voneinander.
[0033] Die erfindungsgemäße Sachanordnung bzw. die Gitterträger derselben können gegebenenfalls
auch als Wandanordnung verwendet werden, indem sie vertikal aufgestellt wird.
[0034] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben;
in dieser zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines für eine erfindungsgemäße Dachanordnung bestimmten Gitterträgers,
- Fig. 2
- eine entsprechende Seitenansicht eines erfindungsgemäßen First-Gitterträgerteils,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Schnittansicht nach den Linien III-III in den Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- eine Ansicht analog Fig. 2 einer weiteren, besonders bevorzugten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen First-Gitterträgerteils,
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht nach Linie V-V in Fig. 4 und
- Fig. 6
- eine Ansicht analog Figur 1 einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Teil-Gitterträgers.
[0035] Nach Fig. 1 besteht ein erfindungsgemäßer Gitterträger 11 aus einzelnen Teil-Gitterträgern
11' gleicher Ausbildung, welche jeweils aus einem geradlinigen, insbesondere rohrförmigen
Obergurt 12, einem gemäß Fig. 3 ein Kastenprofil aufweisenden Mittelgurt 13 und einem
geradlinigen vorzugsweise rohrförmigen Untergurt 14, welche alle in einer Ebene liegen
und durch in gleichmäßigen Abständen angeordnete und sich senkrecht zu den Gurten
12, 13, 14 erstreckende Verbindungs-Befestigungsstreben 15 und dazwischen angeordnete
Schräg-Versteifungsstreben 16 zu einer stabilen Baueinheit verbunden sind.
[0036] Aufgrund der symmetrischen Anordnung nach Fig. 1 besteht der dort dargestellte Teil-Gitterträger
11' aus zwei zueinander spiegelsymmetrischen Hälften 11a, 11b.
[0037] An entgegengesetzten Enden weisen die Teil-Gitterträger 11' Steckvorsprünge 22 bzw.
dazu komplementäre Steckvertiefungen 23 auf, mittels derer jeweils zwei Teil-Gitterträger
11' zu einer doppelt so langen Gitterträger-Baueinheit 11 verbunden werden können.
[0038] Nach dem Zusammenstecken zweier Teil-Gitterträger 11' können durch zu diesem Zweck
vorgesehene Schraublöcher 24 in den Steckvorsprüngen 22 bzw. im Bereich der Steckvertiefungen
23 die Steckverbindungen 22, 23 fixiert werden.
[0039] Nach den Fig. 1 bis 3 sind seitlich an dem mit einem Kastenprofil ausgestatteten
Mittelgurt 13 oben und unten Paare von Aufnahmevorsprüngen 25 angeordnet, die gemeinsam
jeweils eine Kedernut 17, 17' bzw. 18, 18' bilden. Unter einer Kedernut ist dabei
ein in axialer Richtung verlaufender Hohlraum zu verstehen, welcher durch einen Schlitz
26 mit der umgebenden Atmosphäre verbunden ist, der in Vertikalrichtung eine deutlich
geringere Ausdehnung hat als der innere Aufnahmeraum der Kedernut 17, 17' bzw. 18,
18'.
[0040] An den axialen Enden der Teil-Gitterträger 11' sind die Kedernuten 17, 17' bzw. 18,
18' offen, so daß von dort aus der Wulst bzw. die Keder 19 einer Plane 20 eingezogen
werden kann, wie das in Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist.
[0041] Nach Fig. 1 ist jeder Gitterträgerteil 11' symmetrisch zur Mittelachse 21 des Gitterträgers
11 aufgebaut. Dies gilt auch für den Mittelgurt 13 nach Fig. 3 bezüglich der Kedernuten
17, 17' bzw. 18, 18'.
[0042] Die Verbindungs-Befestigungsstreben 15 sind in gleichmäßigen Abständen angeordnet,
wobei die Unterteilung des Gitterträgers 11 in Teil-Gitterträger 11' derart ist, daß
diese Gleichbeabstandung der Verbindungs-Befestigungsstreben 15 auch dann erhalten
bleibt, wenn mehrere Teil-Gitterträger 11' gemäß Fig. 1 zusammengesteckt sind.
[0043] Fig. 2 zeigt einen für die Anordnung im First bestimmten Teil-Gitterträger 11", welcher
aus zwei der Dachneigung beiderseits des Firstes erstreckenden und zueinander unter
einem Winkel angeordneten Teilen 11c bzw. 11d besteht, die zu einer festen Baueinheit
miteinander verbunden sind.
[0044] Die Gurte 12, 14 sowie die Verbindungs-Befestigungsstreben 15 bestehen bevorzugt
aus Rundrohren mit einem Außendurchmesser von 48 mm. Die Länge der einzelnen Teil-Gitterträger
11' soll 4,5 bis 6 m betragen.
[0045] Die Funktion des beschriebenen Gitterträgers bzw. der daraus hergestellten Dachanordnung
ist wie folgt:
[0046] Für die Überdachung eines bestimmten Raumes wird zunächst die erforderliche Zahl
von Teil-Gitterträgern 11' ausgewählt und zu größeren Baueinheiten zusammengesteckt
sowie fest miteinander verbunden. Weiter wird - falls erforderlich - auch ein Firstteil
11" gemäß Fig. 2 vorgesehen und mit den benachbarten Teil-Gitterträgern 11' zusammengesteckt.
[0047] Anschließend wird dann der Gesamt-Gitterträger 11 auf einem entsprechenden Gerüst
oder Unterbau montiert, wobei die einzelnen benachbarten Gitterträger 11 zweckmäßigerweise
durch Querverbinder zu einer stabilen Einheit miteinander verbunden werden, die jeweils
mittels Klemm-Klauen an den oberen Verbindungs-Befestigungsstreben 15 angreifen, wodurch
auch gleichzeitig eine Begehungsmöglichkeit für die Oberseite des Daches gegeben ist.
[0048] Anschließend werden dann in die oberen und/oder unteren Kedernuten 17, 17' bzw. 18,
18' von der offenen Unterseite her die Kedern 19 von Planen 20 eingezogen, um eine
Dachhaut zu bilden.
[0049] Durch Anordnung von Planen 20 sowohl an den oberen als auch an den unteren Kedernuten
17, 17' bzw. 18, 18' kann so auf einfache Weise eine Doppel-Dachhaut realisiert werden.
Es ist auch möglich, zunächst von der Traufe her eine Plane zunächst nur in die unteren
Kedernuten 18, 18' bis zu einer bestimmten Länge einzuziehen und anschließend eine
weitere Plane in den oberen Kedernuten 17, 17' unterzubringen, wobei die beiden Planen
sich überlappen sollen.
[0050] Wird ein First-Gitterträger 11" verwendet, so wird von beiden Seiten bis annähernd
zum First nur in die unteren Kedernuten 18, 18' eine Plane eingezogen. Der Spalt darüber
wird durch in die oberen Kedernuten 17, 17' eingezogene Planen überbrückt. Diese Anordnung
ist in Fig. 2 unterhalb bzw. oberhalb der Kedernuten 17 bzw. 18 durch strichpunktierte
Linien angedeutet.
[0051] Die Überlappung von in die obere Kedernut 17 bzw. die untere Kedernut 18 eingezogenen
Planen 20' bzw. 20" ist in Fig.1 ebenfalls durch strichpunktierte Linien oberhalb
bzw. unterhalb der eigentlichen Kedernuten 17, 18 angedeutet.
[0052] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 besteht der Mittelgurt 13 aus einem
Hauptmittelgurtteil 13' und einem gurtartigen Aufsatz 13'', welcher z.B. aufgeschweißt
sein kann und nach Fig. 4 der Firstform des First-Gitterträgers folgt sowie auf seinen
beiden gegenüberliegenden Seiten ebenfalls Kedernuten 27, 27' aufweist, in welche
eine Firstabdeckplane 20"' eingezogen werden kann.
[0053] Auf diese Weise ist es möglich, im unteren Bereich der Gitterträger zunächst eine
Plane von 5 m Länge in die unteren Kedernuten 18, 18' einzuziehen, wie das in Fig.
1 bei 20" angedeutet ist. In die oberen Kedernuten 17, 17' wird dann sich mit dem
Ende der ersten Plane 20" überlappend eine zweite Plane 20' eingezogen, die sich jedoch
- wie in Fig. 4 strichpunktiert angedeutet - nur bis annähernd zum First erstreckt,
wo ein Spalt 28 verbleibt, der erfindungsgemäß nun dadurch abgedeckt werden kann,
daß in die Kedernuten 27, 27' eine Firstabdeckplane eingezogen wird, die in Fig. 4
strichpunktiert und in Fig. 5 gestrichelt bei 20"' angedeutet ist.
[0054] Im Firstbereich sind also am Gitterträger vorzugsweise auf jeder Seite, zumindest
aber auf einer Seite drei Kedernuten 17, 18, 27 bzw. 17', 18', 27' übereinander angeordnet.
Aufgrund der Anordnung der dritten Kedernut 27, 27' im Firstbereich ist es möglich,
bei der Abdeckung mit Standardplanen einer Länge von z.B. 5 m auszukommen. Durch eine
unterschiedliche Überlappung (wie sie bei 20' in Fig. 1 zu erkennen ist) kann auch
bei Verwendung von Standardplanen vorbestimmter Länge eine genaue Anpassung an die
Gesamtspannweite der Gitterträger vorgenommen werden.
[0055] Die Erfindung ermöglicht es also, daß weder spezielle Planen für die erfindungsgemäßen
Gitterträger angefertigt werden müssen noch daß zu große, insbesondere zu lange Planen
verwendet werden müssen, die schwer zu handhaben wären.
[0056] Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung nach den Fig. 4 und 5 können mit einer
5 m-Standardplane 20', 20" und einer kleineren Firstplane 20"' alle Spannweiten von
10 m bis 20 m sicher und ohne die Gefahr des Eindringens von Regen abgedeckt werden.
[0057] Nach Figur 6 ist der Mittelgurt 13 am rechten Ende des Teil-Gitterträgers 11', wo
die sich senkrecht zur Längsrichtung erstreckenden Verbindungs-Befestigungsstreben
15 vom Ende deutlich entfernt sind, etwas länger als die relativ zueinander gleich
langen Ober- und Untergurte 12 bzw. 14 ausgebildet, und zwar derart, daß die sich
zum dortigen Ende des Mittelgurtes 13 erstreckenden Schräg-Versteifungsstreben 16
die gleiche Länge sowie den gleichen Winkel wie die weiter innen im Träger angeordneten
parallelen Schräg-Versteifungsstreben 16 aufweisen können.
[0058] Dementsprechend ist der Mittelgurt 13 am entgegengesetzten, linken Ende, wo er mit
den Verbindungs-Befestigungsstreben 15 praktisch bündig ist, etwas kürzer als die
über die Befestigungsstreben 15 sich axial etwas hinauserstreckenden Ober- und Untergurte
12 bzw. 14 ausgebildet.
[0059] Aufgrund dieser Ausbildung des Teil-Gitterträgers 11' haben zwar alle drei Gurte
12, 13, 14 die gleiche Länge, Ober- und Untergurte 12 bzw. 14 sind jedoch gegenüber
dem Mittelgurt 13 in Längsrichtung des Trägers etwas versetzt angeordnet. Hierdurch
stehen der Obergurt 12 und der Untergurt 14 am linken Ende in Figur 6 über die dort
mit dem Ende des Mittelgurts 13 bündigen Befestigungsstreben 15 in Längsrichtung nach
links soweit hinaus, daß ein Anschluß des Trägers an die Unterkonstruktion am äußersten
Ende möglich ist und dadurch die Trägerlänge zur Erreichung einer optimalen Stützweite
voll genutzt werden kann. Am anderen, in Figur 6 rechten Trägerende sind der Ober-
und Untergurt 12 bzw. 14 um das entsprechende Maß gegenüber dem Mittelgurt zurückversetzt,
während der Mittelgurt 13 gemäß Figur 6 in Trägerlängsrichtung nach rechts etwas vorspringt,
damit die diagonalen Versteifungsstreben 16 in gleicher Ausführung wie die übrigen
parallelen Streben 16 gleiche Länge und gleichen Winkel aufweisen können.
[0060] Die Ausführungsform nach Figur 6 eröffnet also zwei wichtige Vorteile, nämlich die
Möglichkeit des Anschlusses an Unterkonstruktionen am linken Ende und die gleiche
Ausbildung aller parallel zueinander verlaufenden Schräg-Versteifungsstreben 16.
Bezugszeichenliste
[0061]
- 11
- Gitterträger
- 11'
- Teil-Gitterträger
- 11''
- First-Gitterträger
- 12
- Obergurt
- 13
- Mittelgurt
- 13'
- Hauptmittelgurtteil
- 13''
- Aufsatz
- 14
- Untergurt
- 15
- Verbindungs-Befestigungsstrebe
- 16
- Schräg-Versteifungsstrebe
- 17
- Kedernut
- 17'
- Kedernut
- 18
- Kedernut
- 18'
- Kedernut
- 19
- Keder (Wulst)
- 20
- Plane
- 20'
- Erstreckung der oberen Plane
- 20''
- Erstreckung der unteren Plane
- 21
- Mittellängsachse
- 22
- Steckvorsprung
- 23
- Steckvertiefung
- 24
- Schraublöcher
- 25
- Aufnahmevorsprünge
- 26
- Schlitz
- 27
- Kedernut
- 27'
- Kedernut
- 28
- Spalt
1. Gitterträger mit einem Obergurt (12), einem Mittelgurt (13) und einem Untergurt (14),
wobei sich zwischen Obergurt (12) und Mittelgurt (13) Verbindungs-Befestigungsstreben
(15) und zwischen Mittelgurt und Untergurt (14) Verbindungs-Befestigungsstreben (15)
und Schräg-Versteifungsstreben (16) erstrecken, und mit wenigstens einer Kedernut
(17, 17'; 18, 18') auf wenigstens einer Seite des Mittelgurtes (13), welche parallel
zur Längserstreckung der Gurte verläuft und in welche ein Keder (19) einer Plane (20,
20', 20") in Längsrichtung einziehbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf zumindest einer Seite des Mittelgurtes (13) in Gebrauchsstellung übereinander
zwei Kedernuten (17, 18; 17', 18') und auch zwischen Obergurt (12) und dem Mittelgurt
(13) Schräg-Versteifungsstreben (16) vorgesehen sind.
2. Gitterträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf beiden Seiten des Mittelgurtes (13) übereinander zwei Kedernuten (17, 18; 17',
18') vorgesehen sind.
3. Gitterträger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand der Gurte (12, 13, 14) senkrecht zur Längserstreckung des Gitterträgers
(11) ein Vielfaches, vorzugsweise das drei- bis sechsfache, insbesondere das vier-
bis fünffache der Dicke des Mittelgurtes (13) senkrecht zur Längserstreckung in der
Ebene des Gitterträgers (11) beträgt.
4. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mittelgurt (13) ein geschlossenes Kastenprofil aufweist, an dessen langen Seiten
die übereinander angeordneten Kedernuten (17, 18; 17', 18') vorgesehen sind.
5. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Obergurt (12) und der Untergurt (14) vom Mittelgurt (13) gleichen Abstand haben.
6. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zwei entgegengesetzt geneigte Schräg-Versteifungsstreben (16) zwischen jeweils
zwei Verbindungs-Befestigungsstreben (15) vorgesehen sind.
7. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er aus zwei zu seiner Mittellängsachse (21) spiegelsymmetrischen Hälften (11a, 11b)
besteht
8. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Mittelgurt (13) auf jeder Seite zwei Kedernuten (17, 18; 17', 18') übereinander
im gleichen Abstand und seitlich jeweils miteinander ausgerichtet angeordnet sind.
9. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungs-Befestigungsstreben (15) mit einem Durchmesser und einem Abstand
angeordnet sind, der die Anbringung von serienmäßigen Bauteilen wie Querverbindern,
Tragkonstruktionen oder Gerüsten mit selbstsichernden Anschlüssen oder Gerüstkupplungen
erlaubt.
10. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass er in Längsrichtung in einzelne Teil-Gitterträger (11', 11", 11"') unterteilt ist,
welche an ihren Enden mittels einer Steckverbindung zu einer Baueinheit verbunden
sind.
11. Gitterträger nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil-Gitterträger als First-Gitterträger (11") ausgebildet ist.
12. Gitterträger nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einem Ende jedes Teil-Gitterträgers (11', 11", 11"') zwei senkrecht zur Längserstreckung
des Gitterträgers verlaufende Verbindungs-Befestigungsstreben (15) vorgesehen sind
und am anderen Ende des Teil-Gitterträgers (11', 11", 11"') die letzte bzw. die letzten
Verbindungs-Befestigungsstreben (15) so weit in Längsrichtung von diesem Ende entfernt
sind, dass jeder Teilgitterträger (11', 11", 11"') relativ zu seiner sich senkrecht
zur Längsrichtung erstreckenden Mittelebene unsymmetrisch ausgebildet ist und nach
dem Zusammenstecken zweier Teil-Gitterträger (11', 11", 11"') alle Verbindungs-Befestigungsstreben
(15) in Gitterträgerlängsrichtung den gleichen Abstand aufweisen.
13. Gitterträger nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mittelgurt (13) an einem Ende in Längsrichtung so weit über die gleich langen,
miteinander bündigen Ober- und Untergurte (12, 14) vorspringt, dass die an diesem
Ende mündenden Schräg-Versteifungsstreben (16) gleich ausgebildet und angeordnet sind
wie die übrigen parallel dazu verlaufenden Schräg-Versteifungsstreben (16), und am
entgegengesetzten Ende relativ zu Ober- und Untergurt (12, 14) entsprechend zurückversetzt
ist.
14. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens oberhalb einer der beiden am Mittelgurt (13) übereinander angeordneten
Kedernuten (17, 18; 17', 18') eine weitere Kedernut (27, 27') vorgesehen ist.
15. Gitterträger nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die weitere Kedernut (27, 27') ebenfalls am Mittelgurt (13) bzw. einem auf ihm vorgesehenen
Aufsatz (13') angeordnet ist.
16. Gitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an beiden übereinander angeordneten Kedernuten (17, 18; 17', 18') zumindest teilweise
Planen (20, 20', 20") anbringbar sind.
17. Gitterträger nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Plane (20') in der unteren Kedernut (18, 18") anbringbar ist und sich lediglich
über einen Teil der Länge des Gitterträgers (11) erstreckt und eine weitere Plane
(20") in der oberen Kedernut (17, 17') anbringbar ist und sich über den Rest der Länge
des Gitterträgers (11) erstreckt sowie sich mit der unteren Plane (20') überlappt.
18. Gitterträger nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den unteren Kedernuten (18, 18') im Firstbereich endende Planen (20') und in der
oberen Kedernut (17, 17') des First-Gitterträgers (11") eine die beiden unteren Planen
(20') überlappende Plane (20") angeordnet sind.
19. Gitterträger nach einem der Ansprüche 14 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der weiteren Kedernut (27, 27') des First-Gitterträgers (11") eine Plane (20"')
anbringbar ist.
20. Dachanordnung mit wenigstens einer Plane (20, 20', 20") und einer Mehrzahl nebeneinander
angeordneter, die Plane(n) zwischen sich aufnehmender, auf einem Unterbau abgestützter
Gitterträger (11) mit einem Obergurt (12), einem Mittelgurt (13) und einem Untergurt
(14), wobei sich zwischen Obergurt (12) und Mittelgurt (13) Verbindungs-Befestigungsstreben
(15) und zwischen Mittelgurt und Untergurt (14) Verbindungs-Befestigungsstreben (15)
und Schräg-Versteifungsstreben (16) erstrecken, und mit wenigstens einer Kedernut
(17, 17'; 18, 18') auf wenigstens einer Seite des Mittelgurtes (13), welche parallel
zur Längserstreckung der Gurte verläuft und in welche ein Keder (19) der Plane (20,
20', 20") in Längsrichtung eingezogen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf zumindest einer Seite des Mittelgurtes (13) in Gebrauchsstellung übereinander
zwei Kedernuten (17, 18; 17', 18') und auch zwischen Obergurt (12) und dem Mittelgurt
(13) Schräg-Versteifungsstreben (16) vorgesehen sind.
21. Dachanordnung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf beiden Seiten des Mittelgurtes (13) übereinander zwei Kedernuten (17, 18; 17',
18') vorgesehen sind.
22. Dachanordnung nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstand der Gurte (12, 13, 14) senkrecht zur Längserstreckung des Gitterträgers
(11) ein Vielfaches, vorzugsweise das drei- bis sechsfache, insbesondere das vier-
bis fünffache der Dicke des Mittelgurtes (13) senkrecht zur Längserstreckung in der
Ebene des Gitterträgers (11) beträgt.
23. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mittelgurt (13) ein geschlossenes Kastenprofil aufweist, an dessen langen Seiten
die übereinander angeordneten Kedernuten (17, 18; 17', 18') vorgesehen sind.
24. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Obergurt (12) und der Untergurt (14) vom Mittelgurt (13) gleichen Abstand haben.
25. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zwei entgegengesetzt geneigte Schräg-Versteifungsstreben (16) zwischen jeweils
zwei Verbindungs-Befestigungsstreben (15) vorgesehen sind.
26. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gitterträger (11) aus zwei zu seiner Mittellängsachse (21) spiegelsymmetrischen
Hälften (11a, 11b) besteht
27. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 26,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Mittelgurt (13) auf jeder Seite zwei Kedernuten (17, 18; 17', 18') übereinander
im gleichen Abstand und seitlich jeweils miteinander ausgerichtet angeordnet sind.
28. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungs-Befestigungsstreben (15) mit einem Durchmesser und einem Abstand
angeordnet sind, der die Anbringung von serienmäßigen Bauteilen wie Querverbindern,
Tragkonstruktionen oder Gerüsten mit selbstsichernden Anschlüssen oder Gerüstkupplungen
erlaubt.
29. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 28,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Gitterträger in Längsrichtung in einzelne Teil-Gitterträger (11', 11", 11"')
unterteilt ist, welche an ihren Enden mittels einer Steckverbindung zu einer Baueinheit
verbunden sind.
30. Dachanordnung nach Anspruch 29,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Teil des Gitterträgers (11) als First-Gitterträger (11") ausgebildet ist.
31. Dachanordnung nach Anspruch 29 oder 30,
dadurch gekennzeichnet,
dass an einem Ende jedes Teil-Gitterträgers (11', 11", 11"') zwei senkrecht zur Längserstreckung
des Gitterträgers verlaufende Verbindungs-Befestigungsstreben (15) vorgesehen sind
und am anderen Ende des Teil-Gitterträgers (11', 11", 11"') die letzte bzw. die letzten
Verbindungs-Befestigungsstreben (15) so weit in Längsrichtung von diesem Ende entfernt
sind, dass jeder Teilgitterträger (11', 11", 11"') relativ zu seiner sich senkrecht
zur Längsrichtung erstreckenden Mittelebene unsymmetrisch ausgebildet ist und nach
dem Zusammenstecken zweier Teil-Gitterträger (11', 11", 11"') alle Verbindungs-Befestigungsstreben
(15) in Gitterträgerlängsrichtung den gleichen Abstand aufweisen.
32. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 29 bis 31,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Mittelgurt (13) an einem Ende in Längsrichtung so weit über die gleich langen,
miteinander bündigen Ober- und Untergurte (12, 14) vorspringt, dass die an diesem
Ende mündenden Schräg-Versteifungsstreben (16) gleich ausgebildet und angeordnet sind
wie die übrigen parallel dazu verlaufenden Schräg-Versteifungsstreben (16), und am
entgegengesetzten Ende relativ zu Ober- und Untergurt (12, 14) entsprechend zurückversetzt
sind.
33. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 30 bis 32,
dadurch gekennzeichnet,
dass am Firstgitterträger wenigstens oberhalb einer der beiden am Mittelgurt (13) übereinander
angeordneten Kedernuten (17, 18; 17', 18') eine weitere Kedernut (27, 27') vorgesehen
ist.
34. Dachanordnung nach Anspruch 33,
dadurch gekennzeichnet,
dass die weitere Kedernut (27, 27') ebenfalls am Mittelgurt (13) bzw. einem auf ihm vorgesehenen
Aufsatz (13') angeordnet ist.
35. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
dass an beiden übereinander angeordneten Kedernuten (17, 18; 17', 18') zumindest teilweise
Planen (20, 20', 20") angeordnet sind.
36. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 20 bis 35,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Plane (20') in der unteren Kedernut (18, 18") angeordnet ist und sich lediglich
über einen Teil der Länge des Gitterträgers (11) erstreckt und eine weitere Plane
(20") in der oberen Kedernut (17, 17') angeordnet ist und sich über den Rest der Länge
des Gitterträgers (11) erstreckt sowie sich mit der unteren Plane (20') überlappt.
37. Dachanordnung nach einem der Ansprüche 30 bis 36,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den unteren Kedernuten (18, 18') im Firstbereich endende Planen (20') und in der
oberen Kedernut (17, 17') des First-Gitterträgers (11") eine die beiden unteren Planen
(20') überlappende Plane (20") angeordnet sind
38. Dachanordnung nach Anspruch 37,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der weiteren Kedernut (27, 27') des First-Gitterträgers (11") eine Plane (20"')
anbringbar ist.
1. Lattice girder having an upper chord (12), a middle chord (13), and a lower chord
(14), wherein connection mounting struts (15) extend between the upper chord (12)
and the middle chord (13) and connection/mounting struts (15) and oblique stiffening
struts (16) extend between the middle chord and the lower chord (14) and having at
least one piping groove (17, 17'; 18, 18') on at least one side of the middle chord
(13) which extends parallel to the longitudinal extent of the chords and into which
a piping (19) of a tarpaulin (20, 20', 20") can be drawn in in the longitudinal direction,
characterised in that two piping grooves (17, 18; 17', 18') are provided above one another on at least
one side of the middle chord (13) in the position of use and in that oblique stiffening struts (16) are also provided between the upper chords (12) and
the middle chords (13).
2. Lattice girder in accordance with claim 1, characterised in that two piping grooves (17, 18; 17', 18') are provided on both sides of the middle chord
(13).
3. Lattice girder in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in that the spacing of the chords (12, 13, 14) perpendicular to the longitudinal extent of
the lattice girder (11) amounts to a multiple, preferably from three to six times,
and in particular from four to five times the thickness of the middle chord (13) perpendicular
to the longitudinal extent and in the plane of the lattice girder (11).
4. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the middle chord (13) has a closed box section, with the piping grooves (17, 18;
17', 18') arranged above one another being provided at its long sides.
5. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the upper chord (12) and the lower chord (14) have the same spacing from the middle
chord (13).
6. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that in each case two oppositely inclined oblique stiffening struts (16) are provided
between each two connection/mounting struts (15).
7. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that it consists of two halves (11a, 11b) which are mirror-symmetrical to its central
longitudinal axis (21).
8. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that two piping grooves (17, 18; 17', 18') are arranged above one another at the same
spacing on the middle chord (13) on each side of the middle chord and are respectively
mutually aligned in the lateral direction.
9. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that the connection/mounting struts (15) are provided with a diameter and a spacing which
permits the attachment of system components, such as cross-connectors, support constructions,
or scaffolds with self-securing connections or scaffold couplings.
10. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that it is sub-divided in the longitudinal direction into individual lattice girder sections
(11', 11", 11"') which are connected at their ends into a constitutional unit by means
of a plug connection.
11. Lattice girder in accordance with claim 10, characterised in that a lattice girder section is formed as a ridge forming lattice girder (11").
12. Lattice girder in accordance with claim 10 or 11, characterised in that at one end of each lattice girder section (11', 11", 11'") there are provided two
connection/mounting struts (15), which extend perpendicular to the longitudinal extent
of the lattice girder, and in that, at the other end of the lattice girder sections (11', 11", 11"'), the last connection/mounting
strut (15) or the last connection/mounting struts (15) are so far removed from this
end in the longitudinal direction that each lattice girder section (11', 11", 11"')
is formed asymmetrically relative to its central plane extending perpendicular to
the longitudinal direction and, after the plugging together of two lattice girder
sections (11', 11", 11"'), all connection/mounting struts (15) in the longitudinal
direction of the lattice girder have the same spacing.
13. Lattice girder in accordance with claim 12, characterised in that the middle chord (13) projects at one end in the longitudinal direction so far beyond
the upper and lower chords (12, 14), which are of the same length and aligned with
one another, that the oblique stiffening struts (16), which terminate at this end,
are of the same shape and are arranged in the same way as the remaining oblique stiffening
struts (16) extending parallel thereto; and in that the middle chord is correspondingly set back at the opposite end relative to the
top and bottom chords (12, 14).
14. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that a further piping groove (27, 27') is provided on the middle chord (13) at least above
one of the two piping grooves (17, 18; 17', 18') arranged above one another on the
middle chord (13).
15. Lattice girder in accordance with claim 14, characterised in that the further piping groove (27, 27') is likewise arranged on the middle chord (13)
or on a formation (13') provided on it.
16. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that tarpaulins (20, 20', 20") are at least partly attachable to two piping grooves (17,
18; 17', 18') arranged above one another.
17. Lattice girder in accordance with claim 16, characterised in that a tarpaulin (20') is arranged in the lower region in the lower piping groove (18,
18") and extends only over a part of the length of the lattice girder (11), and in that a further tarpaulin (20") can be attached in the upper piping groove (17, 17') and
extends over the remainder of the length of the lattice girder (11) and also overlaps
the lower tarpaulin (20').
18. Lattice girder in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that tarpaulins (20') ending at the lower piping grooves (18, 18') in the ridge region
are provided and a tarpaulin (20") which overlaps the two lower tarpaulins (20') is
provided in the upper piping groove (17, 17') of the ridge lattice girder (11").
19. Lattice girder in accordance with one of the claims 14 to 18, characterised in that a tarpaulin (20"') can be attached in the further piping groove (27, 27') of the
ridge lattice girder (11").
20. Roof arrangement comprising at least one tarpaulin (20, 20', 20") and a plurality
of lattice girders (11) supported on a substructure which are arranged alongside one
another, and accommodate the tarpauliri(s) between them, the lattice girders having
an upper chord (12), a middle chord (13), and a lower chord (14), with connection/mounting
struts (15) extending between the upper chord (12) and the middle chord (13) and connection/mounting
struts (15) and oblique stiffening struts (16) extending between the middle chord
and the lower chord (14) and having at least one piping groove (17, 17', 18, 18')
on at least one side of the lattice girder at the middle chord (13) which extends
parallel to the longitudinal extent of the chords and into which a piping (19) of
the tarpaulins (20, 20', 20") is drawn in in the longitudinal direction, characterised in that two piping grooves (17, 18; 17', 18') are provided above one another on at least
one side of the middle chord (13) in the position of use and in that oblique stiffening struts (16) are provided also between the upper chord (12) and
the middle chord (13).
21. Roof arrangement in accordance with claim 20, characterised in that two piping grooves (17, 18; 17', 18') are provided above one another on both sides
of the middle chord (13).
22. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 or 21, characterised in that the spacing of the chords (12, 13, 14) perpendicular to the longitudinal extent of
the lattice girder (11) amounts to a multiple, preferably from three to six times,
and in particular from four to five times the thickness of the middle chord (13) perpendicular
to the longitudinal extent and in the plane of the lattice girder (11).
23. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 22, characterised in that the middle chord (13) has a closed box section, with the piping grooves (17, 18;
17', 18') arranged above one another being provided at its long sides.
24. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 23, characterised in that the upper chord (12) and the lower chord (14) have the same spacing from the middle
chord (13).
25. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 22 to 24, characterised in that in each case two oppositely inclined oblique stiffening struts (16) are provided
between each two connection/mounting struts (15).
26. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 25, characterised in that the lattice girder (11) consists of two halves (11a, 11b) which are mirror-symmetrical
to its central longitudinal axis (21).
27. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 26, characterised in that two piping grooves (17, 18; 17', 18') are arranged above one another at the same
spacing on the middle chord (13) on each side and are respectively mutually aligned
in the lateral direction.
28. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 25, characterised in that the connection/mounting struts (15) are provided with a diameter and a spacing which
permits the attachment of system components, such as cross-connectors, support constructions,
or scaffolds with self-securing connections or scaffold couplings.
29. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 28, characterised in that each lattice girder is sub-divided in the longitudinal direction into individual
lattice girder sections (11', 11", 11"') which are connected at their ends into a
constitutional unit by means of a plug connection.
30. Roof arrangement in accordance with claim 29, characterised in that a part of the lattice girder (11) is formed as a ridge lattice grid (11").
31. Roof arrangement in accordance with claim 29 or 30, characterised in that at one end of each lattice girder section (11', 11", 11"') there are provided two
connection/mounting struts (15), which extend perpendicular to the longitudinal extent
of the lattice girder, and in that at the other end of the lattice girder sections (11', 11", 11"') the last mounting
strut (15) or the last mounting struts (15) are so far removed from this end in the
longitudinal direction that each lattice girder section (11', 11", 11"') is formed
asymmetrically relative to its central plane extending perpendicular to the longitudinal
direction and, after the plugging together of two lattice girder sections (11', 11",
11"'), all connection/mounting struts (15) in the longitudinal direction of the lattice
girder have the same spacing.
32. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 29 to 31, characterised in that the middle chord (13) projects at one end in the longitudinal direction so far beyond
the upper and lower chords (12, 14), which are of the same length and aligned with
one another, that the oblique stiffening struts (16), which terminate at this end,
are of the same shape and are arranged in the same way as the remaining oblique stiffening
struts (16) extending parallel thereto and are correspondingly set back at the opposite
end relative to the top and bottom chords (12, 14).
33. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 30 to 32, characterised in that on the ridge lattice girder a further piping groove (27, 27') is provided at least
above one of the two piping grooves (17, 18; 17', 18') arranged above one another
on the middle chord (13).
34. Roof arrangement in accordance with claim 33, characterised in that the further piping groove (27, 27') is likewise arranged on the middle chord (13)
or to a formation (13') provided on it.
35. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 35, characterised in that tarpaulins (20, 20', 20") are at least partly provided on two piping grooves (17,
18; 17', 18') arranged above one another.
36. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 20 to 35, characterised in that a tarpaulin (20') is arranged in the lower piping groove (18, 18") and extends only
over a part of the length of the lattice girder (11), and in that a further tarpaulin (20") is arranged in the upper piping groove (17, 17') and extends
over the remainder of the length of the lattice girder (11) and also overlaps the
lower tarpaulin (20').
37. Roof arrangement in accordance with any one of the claims 30 to 36, characterised in that tarpaulins (20') ending at the lower piping grooves (18, 18') in the ridge region
are provided and a tarpaulin (20") which overlaps the two lower tarpaulins (20') is
provided in the upper piping groove (17, 17') of the ridge lattice girder (11").
38. Roof arrangement in accordance with claim 37, characterised in that a tarpaulin (20"') can be attached in the further piping groove (27, 27') of the
ridge lattice girder (11").
1. Élément porteur en treillis comportant une membrure supérieure (12), une membrure
médiane (13) et une membrure inférieure (14), dans lequel des entretoises de fixation
et de liaison (15) s'étendent entre la membrure supérieure (12) et la membrure médiane
(13) et des entretoises de fixation et de liaison (15) et des entretoises de rigidification
obliques (16) s'étendent entre la membrure médiane et la membrure inférieure (14),
et comportant au moins une rainure à embouchure rétrécie (17, 17'; 18, 18') sur au
moins un côté de la membrure médiane (13), qui s'étend parallèlement à l'extension
longitudinale des membrures et dans laquelle un bourrelet (19) d'une bâche (20, 20',
20") peut être inséré en direction longitudinale, caractérisé en ce qu'il est prévu sur au moins un côté de la membrure médiane (13) en position d'utilisation
deux rainures à embouchure rétrécie (17, 18 ; 17', 18') l'une au-dessus de l'autre,
et en ce qu'il est prévu des entretoises de rigidification obliques (16) également entre la membrure
supérieure (12) et la membrure médiane (13).
2. Élément porteur en treillis selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu sur les deux côtés de la membrure médiane (13) deux rainures à embouchure
rétrécie (17, 18 ; 17', 18') l'une au-dessus de l'autre.
3. Élément porteur en treillis selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que la distance des membrures (12, 13, 14) perpendiculairement à l'extension longitudinale
de l'élément porteur en treillis (11) est d'un multiple, de préférence de trois à
six fois, en particulier de quatre à cinq fois l'épaisseur de la membrure médiane
(13) perpendiculairement à l'extension longitudinale dans le plan de l'élément porteur
en treillis.
4. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la membrure médiane (13) présente un profil en caisson fermé, sur les longs côtés
duquel sont prévues les rainures à embouchure rétrécie (17, 18 ; 17', 18') prévues
l'une au-dessus de l'autre.
5. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la membrure supérieure (12) et la membrure inférieure (14) présentent la même distance
de la membrure médiane (13).
6. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu deux entretoises de rigidification obliques respectives (16) inclinées
en sens opposés entre deux entretoises de fixation et de liaison respectives (15).
7. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est constitué par deux moitiés (11a, 11b) symétriques par rapport à son axe longitudinal
central (21).
8. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu sur la membrure médiane (13), sur chaque côté, deux rainures à embouchure
rétrécie (17, 18 ; 17', 18') l'une au-dessus de l'autre à la même distance et latéralement
en alignement mutuel.
9. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les entretoises de fixation et de liaison (15) sont prévues avec un diamètre et avec
une distance, qui permettent l'agencement de composants de série tels que des connecteurs
transversaux, des constructions porteuses ou des échafaudages comportant des raccords
auto-bloquants ou des accouplements d'échafaudage.
10. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est subdivisé en direction longitudinale en éléments porteurs en treillis partiels
individuels (11', 11", 11"') qui sont reliés à leurs extrémités au moyen d'une liaison
à enfichage pour former une unité structurelle.
11. Élément porteur en treillis selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'un élément porteur en treillis partiel est réalisé sous forme d'élément porteur en
treillis de faîtage (11").
12. Élément porteur en treillis selon l'une ou l'autre des revendications 10 et 11, caractérisé en ce qu'il est prévu à l'extrémité de chaque élément porteur en treillis partiel (11', 11",
11"') deux entretoises de fixation et de liaison (15) perpendiculaires à l'extension
longitudinale de l'élément porteur en treillis, et à l'autre extrémité de l'élément
porteur en treillis partiel (11', 11", 11"') la ou les dernières entretoises de fixation
et de liaison (15) sont éloignées en direction longitudinale par rapport à cette extrémité,
aussi loin que chaque élément porteur en treillis partiel (11', 11", 11"') soit réalisé
asymétrique par rapport à son plan central perpendiculaire à la direction longitudinale,
et après emboîtement de deux éléments porteurs en treillis partiels (11', 11", 11"'),
toutes les entretoises de fixation et de liaison (15) présentent la même distance
en direction longitudinale de l'élément porteur en treillis.
13. Élément porteur en treillis selon la revendication 12, caractérisé en ce que la membrure médiane (13) fait saillie à une extrémité en direction longitudinale
au-delà des membrures supérieure et inférieure (12, 14) présentant la même longueur
et en affleurement l'une avec l'autre, aussi loin que les entretoises de rigidification
obliques (16) débouchant à cette extrémité soient réalisées et agencées de la même
manière que les autres entretoises de rigidification obliques (16) s'étendant parallèlement
à celles-ci, et en ce qu'elle est en correspondance en retrait par rapport aux membrures supérieure et inférieure
(12, 14) à l'extrémité opposée.
14. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une autre rainure à embouchure rétrécie (27, 27') est agencée au moins au-dessus de
l'une des deux rainures à embouchure rétrécie (17, 18 ; 17', 18') agencées l'une au-dessus
de l'autre sur la membrure médiane (13).
15. Élément porteur en treillis selon la revendication 14, caractérisé en ce que l'autre rainure à embouchure rétrécie (27, 27') est également agencée sur la membrure
médiane (13) ou sur une coiffe (13') prévue sur celle-ci.
16. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des bâches (20, 20', 20") peuvent être agencées au moins partiellement au niveau
des deux rainures à embouchure rétrécie (17, 18 ; 17', 18') prévues l'une au-dessus
de l'autre.
17. Élément porteur en treillis selon la revendication 16, caractérisé en ce qu'une bâche (20') peut être agencée dans la rainure à embouchure rétrécie inférieure
(18, 18") et s'étend uniquement sur une partie de la longueur de l'élément porteur
en treillis (11), et une autre bâche (20") peut être agencée dans la rainure à embouchure
rétrécie supérieure (17, 17') et s'étend sur le reste de la longueur de l'élément
porteur en treillis (11) et chevauche la bâche inférieure (20').
18. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des bâches (20') qui se terminent dans la zone du faîtage sont agencées dans les
rainures à embouchure rétrécie inférieures (18, 18'), et une bâche (20") qui chevauche
les deux bâches inférieures (20') est agencée dans la rainure à embouchure rétrécie
supérieure (17, 17') de l'élément porteur en treillis de faîtage (11").
19. Élément porteur en treillis selon l'une des revendications 14 à 18, caractérisé en ce qu'une bâche (20"') peut être agencée dans l'autre rainure à embouchure rétrécie (27,
27') de l'élément porteur en treillis de faîtage (11").
20. Agencement de toiture comportant au moins une bâche (20, 20', 20") et une pluralité
d'éléments porteurs en treillis (11) recevant entre eux la ou les bâches et appuyés
sur une sous-structure et comportant une membrure supérieure (12), une membrure médiane
(13) et une membrure inférieure (14), dans lequel des entretoises de fixation et de
liaison (15) s'étendent entre la membrure supérieure (12) et la membrure médiane (13)
et des entretoises de fixation et de liaison (15) et des entretoises de rigidification
obliques (16) s'étendent entre la membrure médiane et la membrure inférieure (14),
et comportant au moins une rainure à embouchure rétrécie (17, 17'; 18, 18') sur au
moins un côté de la membrure médiane (13), qui s'étend parallèlement à l'extension
longitudinale des membrures et dans laquelle un bourrelet (19) d'une bâche (20, 20',
20") est inséré en direction longitudinale, caractérisé en ce qu'il est prévu sur au moins un côté de la membrure médiane (13) en position d'utilisation
deux rainures à embouchure rétrécie (17, 18 ; 17', 18') l'une au-dessus de l'autre,
et en ce qu'il est prévu des entretoises de rigidification obliques (16) également entre la membrure
supérieure (12) et la membrure médiane (13).
21. Agencement de toiture selon la revendication 20, caractérisé en ce qu'il est prévu sur les deux côtés de la membrure médiane (13) deux rainures à embouchure
rétrécie (17, 18 ; 17', 18') l'une au-dessus de l'autre.
22. Agencement de toiture selon l'une ou l'autre des revendications 20 et 21, caractérisé en ce que la distance des membrures (12, 13, 14) perpendiculairement à l'extension longitudinale
de l'élément porteur en treillis (11) est d'un multiple, de préférence de trois à
six fois, en particulier de quatre à cinq fois l'épaisseur de la membrure médiane
(13) perpendiculairement à l'extension longitudinale dans le plan de l'élément porteur
en treillis.
23. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 22, caractérisé en ce que la membrure médiane (13) présente un profil en caisson fermé, sur les longs côtés
duquel sont prévues les rainures à embouchure rétrécie (17, 18 ; 17', 18') prévues
l'une au-dessus de l'autre.
24. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 23, caractérisé en ce que la membrure supérieure (12) et la membrure inférieure (14) présentent la même distance
de la membrure médiane (13).
25. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 24, caractérisé en ce qu'il est prévu deux entretoises de rigidification obliques respectives (16) inclinées
en sens opposés entre deux entretoises de fixation et de liaison respectives (15).
26. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 25, caractérisé en ce qu'il est constitué par deux moitiés (11a, 11b) symétriques par rapport à son axe longitudinal
central (21).
27. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 26, caractérisé en ce qu'il est prévu sur la membrure médiane (13), sur chaque côté, deux rainures à embouchure
rétrécie (17, 18 ; 17', 18') l'une au-dessus de l'autre à la même distance et latéralement
en alignement mutuel.
28. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 25, caractérisé en ce que les entretoises de fixation et de liaison (15) sont prévues avec un diamètre et avec
une distance, qui permettent l'agencement de composants de série tels que des connecteurs
transversaux, des constructions porteuses ou des échafaudages comportant des raccords
auto-bloquants ou des accouplements d'échafaudage.
29. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 28, caractérisé en ce que chaque élément porteur en treillis est subdivisé en direction longitudinale en éléments
porteurs en treillis partiels individuels (11', 11", 11"') qui sont reliés à leurs
extrémités au moyen d'une liaison à enfichage pour former une unité structurelle.
30. Agencement de toiture selon la revendication 29, caractérisé en ce qu'une partie de l'élément porteur en treillis (11) est réalisée sous forme d'élément
porteur en treillis de faîtage (11").
31. Agencement de toiture selon l'une ou l'autre des revendications 29 et 30, caractérisé en ce qu'il est prévu à l'extrémité de chaque élément porteur en treillis partiel (11', 11",
11"') deux entretoises de fixation et de liaison (15) perpendiculaires à l'extension
longitudinale de l'élément porteur en treillis, et à l'autre extrémité de l'élément
porteur en treillis partiel (11', 11", 11"') la ou les dernières entretoises de fixation
et de liaison (15) sont éloignées en direction longitudinale par rapport à cette extrémité
aussi loin que chaque élément porteur en treillis partiel (11', 11", 11"') soit réalisé
asymétrique par rapport à son plan central perpendiculaire à la direction longitudinale,
et après emboîtement de deux éléments porteurs en treillis partiels (11', 11", 11"')
toutes les entretoises de fixation et de liaison (15) présentent la même distance
en direction longitudinale de l'élément porteur en treillis.
32. Agencement de toiture selon l'une des revendications 29 à 31, caractérisé en ce que la membrure médiane (13) fait saillie à une extrémité en direction longitudinale
au-delà des membrures supérieure et inférieure (12, 14) présentant la même longueur
et en affleurement l'une avec l'autre, aussi loin que les entretoises de rigidification
obliques (16) débouchant à cette extrémité soient réalisées et agencées de la même
manière que les autres entretoises de rigidification obliques (16) s'étendant parallèlement
à celles-ci, et en ce qu'elle est en correspondance en retrait par rapport aux membrures supérieure et inférieure
(12, 14) à l'extrémité opposée.
33. Agencement de toiture selon l'une des revendications 30 à 32, caractérisé en ce que sur l'élément porteur en treillis de faîtage, une autre rainure à embouchure rétrécie
(27, 27') est agencée au moins au-dessus de l'une des deux rainures à embouchure rétrécie
(17, 18 ; 17', 18') agencées l'une au-dessus de l'autre sur la membrure médiane (13).
34. Agencement de toiture selon la revendication 33, caractérisé en ce que l'autre rainure à embouchure rétrécie (27, 27') est également agencée sur la membrure
médiane (13) ou sur une coiffe (13') prévue sur celle-ci.
35. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 35, caractérisé en ce que des bâches (20, 20', 20") sont agencées au moins partiellement au niveau des deux
rainures à embouchure rétrécie (17, 18; 17', 18) prévues l'une au-dessus de l'autre.
36. Agencement de toiture selon l'une des revendications 20 à 35, caractérisé en ce qu'une bâche (20') est agencée dans la rainure à embouchure rétrécie inférieure (18,
18") et s'étend uniquement sur une partie de la longueur de l'élément porteur en treillis
(11), et une autre bâche (20") peut être agencée dans la rainure à embouchure rétrécie
supérieure (17, 17') et s'étend sur le reste de la longueur de l'élément porteur en
treillis (11) et chevauche la bâche inférieure (20').
37. Agencement de toiture selon l'une des revendications 30 à 36, caractérisé en ce que des bâches (20') qui se terminent dans la zone du faîtage sont agencées dans les
rainures à embouchure rétrécie inférieures (18, 18'), et une bâche (20") qui chevauche
les deux bâches inférieures (20') est agencée dans la rainure à embouchure rétrécie
supérieure (17, 17') de l'élément porteur en treillis de faîtage (11").
38. Agencement de toiture selon la revendication 37, caractérisé en ce qu'une bâche (20"') peut être agencée dans l'autre rainure à embouchure rétrécie (27,
27') de l'élément porteur en treillis de faîtage (11").