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EP 0 755 721 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
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Anmeldetag: 23.07.1996 |
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Spender für ein aus zwei Bestandteilen zusammengestelltes flüssiges Medium
Dispenser for a two components fluid medium
Distributeur pour un milieu fluide à deux composants
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GR IT LI |
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Priorität: |
24.07.1995 DE 29511932 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.1997 Patentblatt 1997/05 |
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Patentinhaber: VARIOTEC Innovative Verpackungssysteme GmbH |
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87600 Kaufbeuren (DE) |
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Erfinder: |
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- Brugger, Gerhard
87616 Marktoberdorf (DE)
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Vertreter: Körner, Ekkehard, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Maximilianstrasse 58 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 026 902 EP-A- 0 520 315 US-A- 3 760 986
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EP-A- 0 427 609 EP-A- 0 676 339 US-A- 5 158 438
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Spender für ein aus zwei Komponenten zusammengestelltes
flüssiges Medium, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, bzw. 3. Ein Spender
dieser Art ist aus der EP-A-0 026 902 bekannt.
[0002] Der vorbekannte Spender besteht aus einem Flüssigkeits-Vorratsbehälter, der an eine
Sprühpumpe angekoppelt ist. Der Vorratsbehälter enthält eine Mischkammer, mit der
die Einzelkammern über je ein Steigrohr mit Rückschlagventil verbunden sind. Die Querschnitte
der mischkammerseitigen Steigrohrausgänge sind mit Hilfe eines von außerhalb betätigenden
Reguliermittels zur Steuerung des Komponenten-Mischungsverhältnisses einstellbar.
Die Sprühpumpe entnimmt die abzugebende gemischte Flüssigkeit der Mischkammer.
[0003] Aus der US-A-3 760 986 ist ein Flüssigkeitsspender bekannt, der einen in zwei Abteile
unterteilten Vorratsbehälter und einen darauf aufgesetzten Pumpkopf aufweist. Der
Pumpkopf enthält zwei nebeneinander angeordnete Pumpen, die über Saugleitungen mit
Rückschlagventil mit den Behälterabteilen verbunden sind und aufgrund ihrer starren
Verbindung simultan betätigt werden. Eine Einstellung des Mengenverhältnisses der
von den Pumpen abgegebenen Flüssigkeiten ist nicht möglich.
[0004] Aus der EP-A-0 520 315 ist ein Dosierpumpenspender für flüssige und/oder pastöse
Medien bekannt, der zur gleichzeitigen dosierten Ausgabe aus wenigstens zwei separaten
Vorratskammern, die in einem gemeinsamen pumpengehäuse angeordnet sind, dient. Den
Vorratskammern sind einzeln separate Dosierpumpen mit je einem Ansaug- und Ausgabeventil
zugeordnet, die von einem gemeinsamen Betätigungsorgan manuell betätigbar sind, das
sich betätigungsseitig in einer gemeinsamen Stirnseite der Dosierpumpen erstreckt.
Die Dosierpumpen weisen als Pumporgane jeweils Faltenbälge auf, die mit dem gemeinsamen
Betätigungsorgan verbunden sind. Letzteres ist hebelartig in einem die Vorratskammern
axial überragenden Kopfteil des pumpengehäuses um ein Schwenklager einseitig schwenkbar
gelagert. Die Schwenkachse des Schwenklagers kann bei der Montage des Dosierpumpenspenders
auf eine von mehreren vorgegebenen, diskreten Stellungen eingestellt werden, um unterschiedlich
große Betätigungshebel an den Dosierpumpen und dadurch unterschiedlich große pumphubverhältnisse
einzustellen. Die Ausgänge der Dosierpumpen sind getrennt aus dem Dosierpumpenspender
herausgeführt, eine Durchmischung der beiden Medien innerhalb des Dosierpumpenspenders
findet somit nicht statt.
[0005] Eis gibt Awendungsfälle, in denen man das Mischungsverhältnis einer aus zwei Komponenten
bestehenden Flüssigkeit nach persönlichem Wunsch einstellen und ggf. auch verändern
möchte. Ein typisches Beispiel ist Sonnenschutzmittel. Die noch unbestrahlte Haut
des Menschen ist gegen Sonnenbestrahlung empfindlicher, als die schon gebräunte Haut.
Setzt man sich erstmalig der Sonne aus, muß man für den Sonnenschutz einen höheren
Lichtschutzfaktor wählen als erforderlich ist, wenn die Haut bereits mehr oder minder
von Sonne gebräunt ist. Um nun nicht ein ggf. umfangreiches Sortiment von Sonnenschutzmitteln
unterschiedlicher Lichtschutzfaktoren mitführen zu müssen, besteht der Wunsch nach
einem Sonnenschutzmittel, dessen Lichtschutzfaktor man nach Belieben einstellen kann.
Dieses kann man in der Praxis durch Mischung zweier Sonnenschutzmittel unterschiedlich
hoher Lichtschutzfaktoren erreichen.
[0006] Aus der EP-A-0 427 609 ist ein dem Vorerwähnten ähnlicher Dosierpumpenspender für
flüssige und/oder pastöse Medien bekannt, der zwei vorratsbehälter aufweist, die am
Kopf mit Pumpen versehen sind. Die Anordnung wird von einer gemeinsamen Haube abgedeckt
in der zwei Kanäle ausgebildet sind, die zwei benachbart am Rand der Haube ausgebildete
Öffnungen mit den Pumpenausgängen verbinden. Über einer der Pumpen befindet sich eine
drehbare Einstellscheibe, die an ihrer Unterseite mehrere unterschiedlich weit nach
unten vorstehende Vorsprünge aufweist. Durch Verdrehen der Einstellscheibe kann ein
Leerlauf eingestellt werden, der beim Drücken der Haube erst überwunden werden muß,
bevor auf die betreffende Pumpe ein Bewegungshub ausgeübt wird. Auf diese Weise ist
eine Verstellung des Mischungsverhältnisses möglich, allerdings nur in wenigen fest
vorgegebenen Stufen, was dem oben erläuterten Bedürfnis nicht in ausreichendem Maße
gerecht wird.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Spender der eingangs genannten
Art anzugeben, der ein Gemisch aus zwei in frei wählbarem MischungsverhältniS zusammengestellte
flüssige Komponenten abgeben kann.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 und 3 angegebene Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0009] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf in den Zeichnungen dargestellte
Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform der Erfindung mit zwei Pumpen gegenseitig verstellbarer
Fördervolumina, und
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform mit zwei Pumpen in einer Darstellung von vorne, seitlich
und von oben,
- Fig. 3
- eine Ansicht der Ausführungsform der Fig. 2 von vorne, wobei die Fördervolumina der
Pumpen gegenüber der Darstellung der Fig. 2 geändert sind, und
- Fig. 4
- eine Variante der Ausführungsform der Fig. 2 und 3.
[0010] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung mit einem Behälter 1, der in zwei
Aufnahmeabteile 2 und 3 und eine Kopfkammer 4 unterteilt ist. In der Kopfkammer 4
befinden sich zwei Pumpen 17 und 18, deren Einlässe 7 und 8 mit Saugleitungen 9 und
10 verbunden sind, die in die Aufnahmeabteile 2 und 3 hinabreichen. Die Pumpen 17
und 18 weisen Kolben auf, deren Kolbenstangen 19 und 20 mit einem gemeinsamen Pumphebel
21 an unterschiedlichen Stellen a und b verbunden sind, die von einem Schwenklager
22 des Hebels 21 unterschiedliche Abstände haben.
[0011] Die Auslässe der Pumpen 17 und 18 sind mit einem gemeinsamen Mischrohr 23 verbunden,
das zu einer Spenderdüse 13 führt.
[0012] Gemäß Fig. 1 ist der Ort des Schwenklagers 22 des Pumphebels 21 nach links und rechts
verstellbar. Dieses ist in Fig. 1 durch den Pfeil 24 angedeutet. Da die Fördervolumina
der Pumpen 17 und 18 bei gegebenem Schwenkwinkel des Pumphebels 21 von den Abständen
der Angriffspunkte a und b zum Schwenklager 22 bestimmt sind, kann durch Verstellung
des Schwenklagers 22 gemaß Pfeil 24 das Verhältnis der pro Pumphebelhub geförderten
Volumina der Pumpen 17 und 18 und somit das Mengenverhältnis der abgegebenen Komponenten
aus den Aufnahmeabteilen 2 und 3 verändert werden. Es versteht sich, daß der Verstellmechanismus
für das Schwenklager 22 von außen zugänglich ist, beispielsweise als Drehknopf eines
Spindeltriebs.
[0013] Es sei erwähnt, daß die Aufnahmeabteile zweckmäßigerweise nachfüllbar sein sollten
um den Spender möglichst wirtschaftlich einsetzen zu können.
[0014] Fig. 2 und 3 zeigen eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Spenders mit
zwei Pumpen. Diejenigen Teile dieser Ausführungsform, die mit denjenigen der vorangehend
beschriebenen Ausführungsform übereinstimmen, sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
und werden daher nicht nochmals detailliert beschrieben.
[0015] Der wesentliche Unterschied der Ausführungsform der Fig. 2 und 3 gegenüber derjenigen
der Fig. 1 besteht in der anders ausgeführten Einstelleinrichtung.
[0016] Die Einstelleinrichtung besteht hier aus einem für den Bediener von außen einstellbaren
Betätigungselement 24 zum Einstellen des Mengenverhältnisses der Flüssigkeiten. Das
Betätigungselement 24 ist in einer entsprechend geformten Öffnung im Behälter 1 drehbar
gelagert. Auf der dem Behälterinneren zugewandten Seite des Betätigungselements steht
ein Lagerzapfen 25 hervor, der in einem Längsschlitz eines Koppelelements 26 geführt
ist (vergleiche Darstellung links oben in Fig. 2). Das Koppelelement ist mit beiden
Pumpen 17, 18 verbunden und wird beim Verdrehen des Betätigungselements zusammen mit
den Pumpen 17, 18 verschwenkt (Fig. 3). Die oberen Enden der pumpen 17, 18 weisen
Lagerrollen 27, 28 auf, die in Führungsschienen 29, 30 geführt sind. Dies ermöglicht
ein Verschwenken der Pumpen entlang eines kreisliniensektorförmigen Weges. Die Führungsschienen
29, 30 besitzen jeweils ein in der Nähe der Außenwand des Behälters 1 befindliches
Schwenklager 31. Dadurch wirken die Führungsschienen 29, 30 gleichzeitig als Hebelarme,
um einen Druck, der auf die Spenderdüse 13 senkrecht nach unten ausgeübt wird, auf
die Kolbenstangen der Pumpen 17, 18 zu übertragen.
[0017] Wenn sich der Lagerzapfen in der in Fig. 2 gezeigten Stellung befindet, ist der Hub
der beiden Pumpen 17, 18 gleich groß. Demgegenüber ist bei der in Fig. 3 gezeigten
Stellung des Lagerzapfens 25 der Hub der Pumpe 18 maximal und derjenige der Pumpe
17 minimal. Der Fachmann erkennt, daß dadurch das Mengenverhältnis der zu fördernden
Flüssigkeiten stufenlos einstellbar ist. Die Auslaßöffnungen der Pumpen 17, 18 sind
über flexible Schlauchleitungen mit der Spenderdüse 13 verbunden, wie dies der Darstellung
des Spenders von vorne in Fig. 2 entnehmbar ist. Der Übersichtlichkeit halber sind
die Schlauchleitungen in Fig. 3 nicht eingezeichnet. Die Spenderdüse 13 enthält ein
Mischrohr, so wie dies in der Ausführungsform der Fig. 1 gezeigt ist.
[0018] Weiterhin ist bei der Ausführungsform der Fig. 2 und 3 hervorzuheben, daß der Boden
der Aufnahmeabteile "mitwandert", um das Fördern von Luftblasen, insbesondere bei
nicht senkrechter Lage des Spenders, zu verhindern.
[0019] Demgegenüber zeigt die Variante des Spenders gemäß Fig. 4 eine Ausführungsform mit
zwei Saugleitungen 9, 10, ähnlich der Ausführungsform der Fig. 1.
1. Spender für ein flüssiges Medium, bestehend aus einem Behälter (1), der in zwei Aufnahmeabteile
(2, 3) für zwei unterschiedliche Komponenten des abzugebenden Mediums unterteilt ist,
je einem Auslaß (9, 10) an jedem der Aufnahmeabteile (2, 3), einer Pumpeinrichtung
(17, 18) zum Auspumpen der in den Aufnahmeabteilen (2, 3) enthaltenen Komponenten
des abzugebenden Mediums, einer Mischkammer mit einem Auslaß, der mit einer Spenderdüse
(13) verbunden ist, und einer manuell stufenlos verstellbaren Einrichtung (22) zum
Einstellen des Mengenverhältnisses der aus den Aufnahmeabteilen (2, 3) ausgepumpten
Komponenten des Mediums, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpeinrichtung den Aufnahmeabteilen (2, 3) individuell zugeordnete Entnahmepumpen
(17, 18) aufweist, die Auslässe haben, die in die Mischkammer münden, und die Entnahmepumpen
(17, 18) Kolben aufweisen, die Kolbenstangen (19, 20) haben, die mit einem gemeinsamen,
in einem Schwenklager (22) gelagerten, manuell bedienbaren Pumphebel (21) an zwei
Angriffspunkten (a, b) verbunden sind, die von dem Schwenklager (22) unterschiedliche
Abstände haben, und daß das Schwenklager (22) manuell derart verstellbar ist, daß
ein Abstand zu den Angriffspunkten (a, b) der Kolbenstangen (19, 20) am Pumphebel
(21) veränderbar ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenklager (22) mittels eines Spindeltriebs verstellbar ist.
3. Spender für ein flüssiges Medium, bestehend aus einem Behälter (1), der in zwei Aufnahmeabteile
(2, 3) für zwei unterschiedliche Komponenten des abzugebenden Mediums unterteilt ist,
je einem Auslaß (9, 10) an jedem der Aufnahmeabteile (2, 3), einer Pumpeinrichtung
(17, 18) zum Auspumpen der in den Aufnahmeabteilen (2, 3) enthaltenen Komponenten
des abzugebenden Mediums, einer Mischkammer mit einem Auslaß, der mit einer Spenderdüse
(13) verbunden ist, und einer manuell stufenlos verstellbaren Einrichtung (24, 31)
zum Einstellen des Mengenverhältnisses der aus den Aufnahmeabteilen (2, 3) ausgepumpten
Komponenten des Mediums, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpeinrichtung den Aufnahmeabteilen (2, 3) individuell zugeordnete Entnahmepumpen
(17, 18) aufweist, die Auslässe haben, die in die Mischkammer münden, und die Entnahmepumpen
(17, 18) schwenkbar unter Anlagerung an Führungsschienen (29, 30) gehalten sind, wobei
die Führungsschienen (29, 30) gleichzeitig als schwenkbare Betätigungshebel für die
Kolben der Entnahmepumpen (17, 18) am Behälter (1) angelagert sind.
4. Spender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Entnahmepumpen (17, 18) über ein Koppelelement (26) miteinander verbunden
sind und das Koppelelement (26) mit dem Betätigungselement (24) in Eingriff steht,
derart, daß bei Betätigung eine Schwenkbewegung der Entnahmepumpen (17, 18) veranlaßt
wird, wodurch sich die Länge der an den Entnahmepumpen (17, 18) angreifenden Betätigungshebel
verändert.
5. Spender nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslässe der Entnahmepumpen (17, 18) über flexible Schlauchleitungen mit
der Mischleitung (23) verbunden sind.
6. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Böden der Aufnahmeabteile (2, 3) beweglich gelagert sind und mit zunehmender
Entleerung der Aufnahmeabteile (2, 3) mitwandern.
1. A dispenser for a liquid medium, consisting of a container (1) divided into two accommodation
compartments (2, 3) for two different components of the medium to be dispensed, an
outlet opening (9, 10) each at each of the accommodation compartments (2, 3), pumping
means (17,18) for pumping the components of the medium to be dispensed contained in
the accommodation compartments (2,3), a mixing chamber having an outlet which is connected
to a dispenser nozzle (13), and a manually and infinitely adjustable means (22) for
adjusting the volume ratio of the components of the medium pumped from the accommodation
compartments (2,3), characterised in that the pumping means comprise discharge pumps (17,18) individually assigned to the accommodation
compartments (2,3) and having outlets which open into the mixing chamber and that
the discharge pumps (17,18) have plungers having plunger rods (19,20) connected to
a common, manually operable pump lever (21) supported in a pivot bearing (22), said
connections being at two engagement locations (a,b) having different spacing from
the pivot bearing (22) and that the pivot bearing (22) is manually displaceable in
a manner that a distance of the engagement locations (a,b) of the plunger rods (19,20)
at the pump lever (21) is adjustable.
2. A dispenser according to claim 1, characterised in that the pivot bearing (22) is
displaceable by means of a spindle drive.
3. A dispenser for a liquid medium, consisting of a container (1) divided into two accommodation
compartments (2,3) for two different components of the medium to be dispensed, an
outlet (9,10) at each of the accommodation compartments (2,3), pumping means (17,18)
for pumping the components of the medium to be dispensed contained in the accommodation
compartments (2,3), a mixing chamber having an outlet which is connected to a dispenser
nozzle (13) and a manually and infinitely adjustable means (24,31) for adjusting the
volume ratio of the components of the medium pumped from the accommodation compartments
(2,3), characterised in that the pumping means comprise discharge pumps (17,18) individually assigned to the accommodation
compartments (2,3), said discharge pumps (17,18) having outlets opening into the mixing
chamber, and that the discharge pumps (17,18) are pivotally retained at guide rails
(29,30), wherein at the same time the guide rails are supported at the container (1)
as pivotal operation levers for the plungers of the discharge pumps (17,18).
4. A dispenser according to claim 3, characterised in that the discharge pumps (17,18)
are connected to one another by a coupling element (26) and the coupling element (26)
is engaged by an operating element (24) in a manner that upon operation thereof a
pivotal movement of the discharge pumps (17,18) is caused, which causes the lengths
of the operating levers acting at the discharge pumps (17,18) to be changed.
5. A dispenser according to claim 3 or 4, characterised in that the outlets of the discharge
pumps (17,18) are connected to the mixing line (23) by flexible hose lines.
6. A dispenser according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the accommodation
compartments (2,3) have bottoms which are movably supported and move to reduce the
volume of the accommodation compartments (2,3) as they are emptied.
1. Distributeur pour un milieu fluide, constitué d'un récipient (1), subdivisé en deux
compartiments de logement (2, 3) pour deux composants différents du milieu à fournir,
respectivement d'une évacuation (9, 10) sur chacun des compartiments de logement (2,
3), d'un dispositif de pompage (17, 18) destiné à extraire par pompage les composants,
contenus dans les compartiments de logement (2, 3), du milieu à fournir, d'une chambre
de mélange dotée d'une sortie, reliée à une buse de distributeur (13), et d'un dispositif
( 22) réglable de façon progressive continue manuellement, pour le réglage du rapport
entre les quantités des composants, extraits par pompage hors des compartiments de
logement (2, 3), du milieu, caractérisé en ce que le dispositif de pompage présente
des pompes de prélèvement (17, 18) associées individuellement aux compartiments de
logement (2, 3), pompes ayant des sorties qui débouchent dans la chambre de mélange
et les pompes de prélèvement (17, 18) présentant des pistons ayant des tiges de piston
(19, 20) reliées à un levier de pompe (21) commun, manoeuvrable manuellement, monté
dans un palier de pivotement (22), en deux points d'action (a, b) qui sont situés
à des espacements différents vis-à-vis du palier de pivotement (22), et en ce que
le palier de pivotement (22) est réglable manuellement de manière qu'un espacement
par rapport aux points d'action (a, b) des tiges de piston (19, 20) sur le levier
de pompe (21) soit modifiable.
2. Distributeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le palier de pivotement
(22) est réglable au moyen d'une vis sans fin.
3. Distributeur pour un milieu fluide, constitué d'un récipient (1), subdivisé en deux
compartiments de logement (2, 3) pour deux composants différents du milieu à fournir,
respectivement d'une évacuation (9, 10) sur chacun des compartiments de logement (2,
3), d'un dispositif de pompage (17, 18) destiné à extraire par pompage les composants,
contenus dans les compartiments de logement (2, 3), du milieu à fournir, d'une chambre
de mélange dotée d'une sortie, reliée à une buse de distributeur (13), et d'un dispositif
(24, 31) réglable de façon progressive continue manuellement, pour le réglage du rapport
entre les quantités des composants, extraits par pompage hors des compartiments de
logement (2, 3), du milieu, caractérisé en ce que le dispositif de pompage présente
des pompes de prélèvement (17, 18) associées individuellement aux compartiments de
logement (2, 3), pompes ayant des sorties qui débouchent dans la chambre de mélange
et les pompes de prélèvement (17, 18) étant maintenues de façon pivotante avec montage
sur des glissières de guidage (29, 30), les glissières de guidage (29, 30) étant simultanément
également montées sur le récipient (1), sous forme de leviers d'actionnement pivotants
pour les pistons des pompes de prélèvement (17, 18).
4. Distributeur selon la revendication 3, caractérisé en ce que les pompes de prélèvement
(17, 18) sont reliées ensemble par l'intermédiaire d'un élément de couplage (26) et
l'élément de couplage (26) est mis en prise avec l'élément d'actionnement (24), de
manière que, en cas d'actionnement, un mouvement de pivotement des pompes de prélèvement
(17, 18) est provoqué, faisant que la longueur des leviers d'actionnement agissant
sur les pompes de prélèvement (17, 18) est modifiée.
5. Distributeur selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les sorties des
pompes de prélèvement (17, 18) sont reliées au tube de mélange (23) par l'intermédiaire
de tuyaux flexibles.
6. Distributeur selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les fonds
des compartiments de logement (2, 3) sont montés de façon à être déplaçables et se
déplacent conjointement lorsque le degré de vidage des compartiments de logement (2,
3) augmente.