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EP 0 755 786 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1998 Patentblatt 1998/50 |
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Anmeldetag: 05.07.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41F 33/00 |
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Einrichtung zur Steuerung einer Druckmaschine
Device for controlling a printing machine
Dispositif de commande d'une machine à imprimer
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
25.07.1995 DE 19527089
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.1997 Patentblatt 1997/05 |
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Patentinhaber: MAN Roland Druckmaschinen AG |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Tenfelde, Johannes
63110 Rodgau (DE)
- Dotzert, Michael
61381 Friedrichsdorf (DE)
- Schlegel, Christian
63128 Dietzenbach (DE)
- Wende, Gerold
60528 Frankfurt (DE)
- Schönfeld, Frank
63165 Mühlheim/Main (DE)
- Bogner, Roland
65462 Gustavsburg (DE)
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Vertreter: Stahl, Dietmar |
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MAN Roland Druckmaschinen AG,
Abteilung FTB/S,
Postfach 101264 63012 Offenbach 63012 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung einer Druckmaschine, insbesondere
Bogenoffsetdruckmaschine gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Bogenoffsetdruckmaschinen der heute weit verbreiteten Art weisen in der Regel sogenannte
Zentralsteuerungen auf, welche insbesondere in Form einer SPS- bzw. PC-Board-Steuerung
aufgebaut sind. Ferner ist es bekannt, die Steuerung der Druckmaschine funktional
aufzuteilen. So kann ein oder mehrere Rechner vorgesehen sein, welche permanent die
Schaltzustände bzw. Signale von Aktuatoren, Bedientastern bzw. Sensoren einlesen,
wobei weitere Rechner insbesondere den Hauptantrieb sowie die auf den Drehwinkel von
bewegten Maschinenteilen bezogenen Schaltvorgänge der Druckmaschine steuern. Weitere
Rechner können dann bestimmte Komponenten der Druckmaschine steuern. Weitere Rechner
sind dann bestimmten Komponenten der Druckmaschine zugeordnet, wobei hier als Beispiel
die Steuerung des Anlegers, des Auslegers oder sonstige Zusatzeinrichtungen zu nennen
wären. Zum Signalaustausch sind die Rechner mit einem als Netzwerk ausgebildeten Bus-System
miteinander verbunden.
[0003] Um eine Flexibilität hinsichtlich der Ausrüstung der Maschine und zu somit auch der
Ansteuerbarkeit der entsprechenden Komponenten zu erzielen, ist es bekannt, wenigstens
einen der Rechner mit nichtflüchtigen, wiederbeschreibbaren Speichereinrichtungen
auszurüsten. Dadurch ist gewährleistet, daß gemäß der Maschinenkonfiguration der Steuerungsfunktionen
entsprechende Programmteile abgespeichert werden können. Dazu weisen diejenigen Rechner,
mit den nichtflüchtigen, wiederbeschreibbaren Speichereinrichtungen Schnittstellen
auf, mittels denen Programmteile und zugehörigen die Parameter in die vorzugsweise
als E
2PROM oder Flash-Memory ausgebildeten Speicher abspeicherbar sind. Nachteilig bei einer
derartigen Einrichtung ist aber, daß, wenn mehrere Rechner nichtflüchtige, wiederbeschreibbare
Einrichtungen aufweisen, entsprechend viele Schnittstellen zur Einspeicherung der
individuellen Programmteile und Parametersätze vorgesehen sein müssen. Dies zeigt
sich in der Praxis besonders dann als nachteilig, wenn eine vorhandene Druckmaschine
mit weiteren Zusatzeinrichtungen ausgerüstet wird. In einem derartigen Fall ist es
dann nötig, daß qualifiziertes Servicepersonal mit entsprechenden Programmiergeräten
eine Verbindung zu den einzelnen Rechnern herstellt und die vorgesehenen Programm-Updates
vornimmt. Für eine derartige Vorgehensweise ist hochqualifiziertes Servicepersonal
insbesondere deswegen nötig, da nur mit genauen Kenntnissen vom Aufbau der Maschinensteuerung
die entsprechend modifizierten bzw. neuen Programmteile an den vorgesehenen Stationen
bzw. Rechnern einzugeben sind. Auch ist es bei dieser aus dem Stand der Technik bekannten
Vorgehensweise als nachteilig anzusehen, daß an mehreren Rechnern Schnittstellen vorzusehen
sind, vermittels denen über insbesondere als Laptop's ausgebildete Programmiergeräte
neue Programmteile bzw. Parameter einspielbar sind. Programmänderungen an meheren
Rechnern gestalten sich zudem zeitaufwendig.
[0004] Aus der EP 0 543 281 ist eine Steuerung für Rotationsdruckmaschinen bekannt, bei
welcher jedem Anlageteil ein die Steuerung darstellender Rechner zugeordnet ist und
die Rechner in den einzelnen Anlageteilen über ein als Netzwerk ausgebildetes Bus-System
miteinander verbunden sind. Als Vernetzungsschnittstelle zwischen den einzelnen Rechnern
wird hierbei ARCNET mittels Koaxkabel vorgeschlagen. Auch ein solches Steuerungskonzept,
welches insbesondere als eine dezentrale Steuerung aufgebaut ist, vermeidet die voranstehend
aufgezählten Nachteile nicht. Auch bei einer derartigen, als Baugruppensteuerung bezeichenbare
Steuerung ist es zur Umprogrammierung bzw. zur Einspielung modifizierter Programmteile
nötig, daß die entsprechenden Programm- bzw. Parametersätze nach Herstellung einer
entsprechenden Verbindung in den jeweiligen Rechner eingespielt werden.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Einrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 derartig weiterzubilden, so daß in einfacher Weise das Eingeben neuer,
modifizierter Programmteile und entsprechender Parameter an die vorgesehenen Rechner
möglich ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1. Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich dabei aus den Unteransprüchen.
[0007] Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß das als Netzwerk ausgebildete Bus-System
zum Signalaustausch der einzelnen Rechner untereinander eine Schnittstelle aufweist,
über welche Programmteile gezielt an einen oder mehrere Rechner adressierbar und dort
in den nichtflüchtigen, wiederbeschreibbaren Speicher einschreibbar sind. Das die
einzelnen Rechner verbindende und als Netzwerk ausgebildete Bus-System dient dabei
nicht nur zum Übertragen von Signalen bzw. Nachrichten während des eigentlichen Steuerungsbetriebes,
sondern darüber hinaus auch noch als sogenanntes Programm-Übertragungssystem. Durch
eine vorzugsweise als PC-Anschluß ausgebildete Schnittstelle ist es somit möglich,
mittels einem üblichen Laptop neue Programmteile bzw. ganze Programme in den vorgesehenen
Rechnereinheiten abzuspeichern. Die an das als Netzwerk ausgebildete Bus-System angeschlossenen
Rechner sind dazu zwischen einem ersten Betriebszustand, in welchem der normale Austausch
von Signalen bzw. Daten stattfindet und einem erfindungsgemäß zweiten Betriebszustand
umschaltbar, wobei in diesem zweiten Betriebszustand bei einem angeschlossenen Programmiergerät
bzw. entsprechend eingelegten Datenträger das Einschreiben von neuen Programmteilen,
Programmen und/oder Parameterdaten in die nichtflüchtigen, wiederbeschreibbaren Speicher
eines oder meherer Rechners erfolgt.
[0008] Des weiteren erfolgt die Erläuterung von zwei Ausführungsbeispielen der Erfindung
anhand der Zeichnungen. Fig. 1 und 2 zeigen dabei eine erfindungsgemäße Lösung mit
einem ankoppelbaren, tragbaren Programmiergerät bzw. mit einem von einem Maschinenleitstand
aus einlesbaren Datenträger.
[0009] Gemäß Fig. 1 und 2 ist gemeinsam, daß die Einrichtung zur Steuerung der nicht dargestellten
Bogenoffsetdruckmaschine aus mehreren, verschiedenen Komponenten der Maschinezugeordneten
Rechnern 2.1 - 2.3 sowie einem Rechner 2.4 eines Leitstandes besteht. Die Rechner
2.1 - 2.3 sowie der Rechner 2.4 des Leitstandes sind dabei über einen Bus 1 zwecks
Signalaustausch miteinander verbunden. Bei dem Bus 1 handelt es sich dabei vorzugsweise
um ein sogenanntes nachrichtenorientiertes Bus-System (CAN-Bus). Vorzugsweise ist
dabei vorgesehen, daß die einzelnen Rechner 2.1 - 2.4, wobei hier mehr als vier Rechner
an den Bus 1 angeschlossen sein können, einzelnen Komponenten der Druckmaschine wie
Anleger, Ausleger, Druckwerken, einem Maschinenleitstand sowie sonstigen Einrichtungen
zugeordnet sind.
[0010] Die einzelnen Rechner 2.1 - 2.4 weisen jeweils nichtflüchtige, wiederbeschreibbare
Speichereinheiten 3.1 - 3.4 auf, in welchen Programme und/oder Parameterdaten zur
Ausübung von Funktionen der Druckmaschine entsprechend der Maschinenausstattung abgespeichert
sind. Die nichtflüchtigen, wiederbeschreibbaren Speicher sind dabei vorzugsweise als
sogenannte E
2PROM bzw. Flash-Memory ausgebildet.
[0011] Gemäß der Ausführung der Erfindung nach Figur 1 ist vorgesehen, daß an den Bus 1,
welcher der Verbindung der Rechner 2.1 - 2.4 dient, ein als Interface ausgebildeter
Anschluß 4 angeordnet ist, an welchen ein insbesondere als Laptop ausgebildetes Programmiergerät
5 anschließbar ist. Über dieses Programmiergerät 5 sind nach Herstellung der Verbindung
mit dem Anschluß 4 die Rechner 2.1 - 2.4 den Bus 1 von einem der üblichen Steuerungsfunktionen
entsprechendem Betriebszustand in einen Adressier- und Programmierzustand umschaltbar.
Dazu weisen die einzelnen Rechner 2.1 - 2.4 nicht explizit dargestellte Interfaceschaltungen
bzw. entsprechend programmierte Bus-Controller auf, vermittels denen eine über das
Programmiergerät 5 auf dem Bus 1 anliegende Adresse im zugehörigen Rechner erkennbar
ist und ferner auch der oder die Rechner 2.1 - 2.4 zwischen den angesprochenen Betriebszuständen
umschaltbar sind. Nachdem der entsprechende Rechner 2.1 - 2.4 adressiert und in den
programmierbaren Modus umgeschaltet worden ist, erfolgt das Senden der Daten von dem
Programmiergerät 5 über den Bus 1. Die von dem Programmiergerät 5 über den Bus 1 an
den vorgesehenen Rechner 2.1 - 2.3 bzw. dem Rechner 2.4 des Leitstandes gesendeten
Programmteile und/oder Parameter werden dann nach entsprechender Zwischenspeicherung
im adressierten Rechner 2.1 - 2.3 bzw. in dem Rechner 2.4 des Leitstandes in den entsprechenden
nichtflüchtigen, wiederbeschreibbaren Speicher 3.1 - 3.4 eingeschrieben.
[0012] Erfindungsgemäß weiterbildend kann vorgesehen sein, daß die die nichtflüchtigen,
wiederbeschreibbaren Speicher 3.1 - 3.4 aufweisenden Rechner 2.1 - 2.3 bzw. der Rechner
2.4 des Leitstandes Testprogramme enthalten, vermittels denen ein korrekter Datentransfer
feststellbar ist. Ferner kann vorgesehen sein, daß durch das über den Anschluß 4 angeschlossene
Programmiergerät 5 nach Einschreiben der Programme bzw. Parameter in den entsprechend
adressierten Speicher 3.1 - 3.4 eine Rückabfrage hinsichtlich der Korrektheit des
Abspeichervorganges erfolgt. Nachdem zuvor beschriebenen Programm-/Parameterdownload
erfolgt das Rücksetzen von dem prorammierbaren in den dem normalen Maschinenbetrieb
entsprechenden Zustand der an den Bus 1 angekoppelten Rechner 2.1 - 2.4.
[0013] Die Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 2 und unterscheidet sich zu der Ausführung
gemäß Figur 1 dadurch, daß hier der Bus 1 keinen separaten Anschluß 4 aufweist, sondern
daß die Schnittstelle zum Einschreiben neuer Programme bzw. Parameter in die Speicher
3.1 - 3.4 über den Rechner 2.4 des Leitstandes erfolgt. Gezeigt ist in Figur 2, daß
der Rechner 2.4 des Leitstandes ein Datenlesegerät 6 aufweist, welches mit einem tragbaren
Datenträger 7 zusammenwirkt. Nach Einlegen eines Datenträgers 7 in das Datenlesegerät
6 erfolgt dann nach Auslesen der auf dem Datenträger 7 gespeicherten Programme bzw.
Parameter das Umschalten von dem Grundmodus auf den sogenannten Programmiermodus,
daraufhin das Senden einer Adresse, um dann die auf dem Datenträger 7 vorhandenen
Programmteile bzw. Parameter an den vorgesehenen und adressierten Rechner 2.1 - 2.4
zu senden. Bei dem Datenträger 7 kann es sich dabei in einfacher Weise um handelsübliche
Disketten und bei dem Datenlesegerät dementsprechend um Diskettenlaufwerke handeln.
Auch sind erfindungsgemäß andere Datenlesegeräte 6 nebst entsprechender Datenträger
7 einsetzbar.
[0014] Vor dem Umschalten der Rechner 2.1 - 2.4 in den programmierbaren Modus oder dem daraufhin
folgenden Senden und Abspeichern der neuen Programme / Parameter erfolgt vorzugsweise
über das angekoppelte Progammergerät 5 bzw. den Rechner 2.4 mit in das Datenlesegerät
6 eingelegten Datenträger 7 eine Abfrage von wenigstens in einem der Rechner 2.1 -
2.4 abgespeicherten und insbesondere die Maschinenkonfiguration wiedergebender Daten.
Erst nach einem Vergleich dieser Daten mit entsprechenden und im Programmiergerät
5 bzw. auf dem Datenträger 7 gespeicherten Daten erfolgt das Senden/Abspeichern der
neuen Programme bzw. Parameter (Feststellen der Kompatibilität der neuen mit bereits
vorhandenen Programmen/Parametern). Durch diese Maßnahme wird vermieden, daß der Maschinenkonfiguration
nicht entsprechende Programme/Parameter, welche zu Fehlfunktionen führen können, eingespeichert
werden.
Bezugszeichenliste
[0015]
- 1
- Bus
- 2.1 - 2.3
- Rechner
- 2.4
- Rechner (Leitstand)
- 3.1 - 3.4
- nichtflüchtiger, wiederbeschreibbarer Speicher
- 4
- Anschluß
- 5
- Programmiergerät
- 6
- Laufwerk
- 7
- Datenträger
1. Einrichtung zur Steuerung einer Druckmaschine, insbesondere Bogenoffsetdruckmaschine,
bestehend aus mehreren Rechnern, welche über ein als Netzwerk ausgebildetes Bus-System
zum Signalaustausch miteinander verbunden sind, und wobei wenigstens einer der Rechner
einen nichtflüchtigen, wiederbeschreibbaren Speicher aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bus (1) eine Schnittstelle aufweist, über welche Programm und/oder Parameter
an wenigstens einen der Rechner (2.1 - 2.4) adressierbar und in den zugehörigen nichtflüchtigen,
wiederbeschreibbaren Speicher (3.1 - 3.4) einschreibbar sind, und daß über die Schnittstelle
des Busses (1) die an den Bus (1) angeschlossenen Rechner (2.1 - 2.4) von einem Zustand
des normalen Maschinenbetriebes in einen zweiten Zustand umsteuerbar sind, in welchem
das Adressieren der Rechner (2.1 - 2.4) sowie das darauffolgende Senden von Programmen
und/oder Parameter erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnittstelle am Bus (1) als ein Anschluß (4) ausgebildet ist, an welches
ein insbesondere tragbares Programmiergerät (5) ankoppelbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschluß (4) an einem der Rechner (2.1 - 2.4) angebracht ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer der Rechner (2.1 - 2.4) ein Datenlesegerät (6) insbesondere in Form eines
Laufwerkes aufweist, in welchem ein portabler Datenträger (7) lesbar ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Datenlesegerät (6) in dem Rechner (2.4) angeordnet ist, welcher dem Leitstand
der Druckmaschine zugeordnet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor einem Senden und Abspeichern von den Programmen/Parametern eine Überprüfung
Kompatibilität dieser Programme/Parameter mit in den Rechnern (2.1 - 2.4) gespeicherten
Daten erfolgt.
1. Device for control of a printing press, particularly an offset sheet printing press,
consisting of several computers which are connected with one another via a bus system
constructed as a network, and wherein at least one of the computers has a non-volatile,
re-writable memory, characterised in that the bus (1) has an interface via which programmes
and/or parameters can be addressed to at least one of the computers (2.1 - 2.4) and
written into the corresponding non-volatile, re-writable memory (3.1 - 3.4), and that
via the interface of the bus (1), the computers (2.1 - 2.4) connected to the bus (1)
are switchable over from a condition of normal press operation into a second condition
in which the addressing of the computers (2.1 - 2.4) as well as the subsequent sending
of programmes and/or parameters takes place.
2. Device according to Claim 1, characterised in that the interface on the bus (1) is
constructed as a connection (4) to which especially a portable programming device
(5) can be linked.
3. Device according to Claim 2, characterised in that the connection (4) is installed
at one of the computers (2.1 - 2.4).
4. Device according to Claim 1, characterised in that one of the computers (2.1 - 2.4)
has a data reading device (6) especially in the form of a drive in which a portable
data carrier (7) is readable.
5. Device according to Claim 4, characterised in that the data reading device (6) is
arranged in the computer (2.4) which is allocated to the control desk of the press.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterised in that before a transmission
and storage of the programmes/parameters, a compatibility check of these programmes/parameters
with data stored in the computers (2.1 - 2.4) takes place.
1. Dispositif pour commander une machine d'impression, en particulier une machine d'impression
offset à feuilles, constitué de plusieurs calculateurs, lesquels sont reliés ensemble
pour l'échange des signaux par l'intermédiaire d'un système de bus réalisé comme réseau,
au moins un des calculateurs présentant une mémoire réinscriptible non volatile,
caractérisé en ce que le bus (1) présente une interface par l'intermédiaire de laquelle
des programmes et/ou paramètres peuvent être adressés à au moins un des calculateurs
(2.1-2.4) et inscrits dans les mémoires non volatiles réinscriptibles (3.1-3.4) correspondantes,
et en ce que, par l'intermédiaire de l'interface du bus (1), les calculateurs (2.1-2.4)
raccordés au bus (1) peuvent passer d'un état de fonctionnement normal de la machine
dans un second état dans lequel il est effectué l'adressage des calculateurs (2.1-2.4),
ainsi que l'envoi suivant de programmes et/ou paramètres.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'interface sur le bus (1) est réalisée comme un raccordement
(4) auquel peut être coupé un appareil de programmation (5) en particulier portatif.
3. Dispositif selon la revendication 2,
caractérisé en ce que le raccordement (4) est appliqué à un des calculateurs (2.1-2.4).
4. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'un des calculateurs (2.1-2.4) présente un appareil de lecture
de données (6), en particulier sous forme d'un lecteur, dans lequel un support de
données portatif (7) peut être lu.
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que l'appareil de lecture de données (6) est agencé dans le calculateur
(2.4) qui est associé au poste de commande de la machine d'impression.
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que, avant un envoi et une mémorisation des programmes/paramètres,
il est effectué une vérification de la compatibilité de ces programmes/paramètres
avec des données mémorisées dans les calculateurs (2.1-2.4).

