[0001] Die Erfindung betrifft ein Endstück für Rolltorpaneele mit zwei Profilelementen,
die an gegenüberliegenden Längsseiten miteinander derart verbunden sind, daß sie auf
einer Seite ein Hakenelement und auf der zweiten Seite ein Aufnahmeelement für das
Hakenelement eines benachbarten Paneels aufweisen, mit einem den Seitenkantenbereich
eines Paneels abdeckenden Abschlußteil und einem im wesentlichen rechtwinklig zum
Abschlußteil angeordneten Halteteil, welches mit dem Rolltorpaneel formschlüssig verbindbar
ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Endstücke für Rolltorpaneele oder Rolltorprofile
bekannt. Diese Endstücke werden als Einsatz bei Rolltorprofilen verwendet, die an
ihrer Ober- und Unterseite sich über ihre gesamte Breite erstreckende, gebogene und
als Gelenkstellen dienende Augen zum Einsetzen des nächst benachbarten Rolltorprofils
aufweisen. Beispielsweise ist aus der EP-A 0 147 732 ein derartiges Endstück für Rolltorprofile
bekannt, welches im Seitenkantenbereich eines Metallprofils mittels eines Nietbolzens
befestigt wird, wobei der Nietbolzen im wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse des
Rolltorprofils in eine korrespondierende Bohrung eingesteckt wird. Dieses vorbekannte
Endstück hat sich bei Rolltorprofilen bewährt, welche aus lediglich einem Profil,
vorzugsweise aus Metall, bestehen.
[0003] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, ein einfach ausgebildetes Endstück zu schaffen, das kostengünstig herstellbar
und in einfacher Weise an vorzugsweise teilweise ausgeschäumten Rolltorpaneelen aus
zwei Profilelementen befestig- und arretierbar ist.
[0004] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung sieht vor, daß das Halteteil zwischen die beiden Profilelemente
der Rolltorpaneele im wesentlichen entlang der Längsachse dieser Profilelemente einschiebbar
ist und daß das Halteteil an seinen beiden, den Profilelementen zugewandten Seitenflächen,
Rastelemente aufweist, die in korrespondierende Bohrungen in den Profilelementen verrastbar
sind.
[0005] Demzufolge besteht das erfindungsgemäße Endstück aus einem Halteteil und einem Abdeckteil,
die derart zueinander angeordnet sind, daß sie im Querschnitt im wesentlichen T-förmig
ausgebildet sind. Das Endstück wird mit seinem Halteteil zwischen die beiden Profilelemente
der Rolltorpaneele geschoben, so daß das Abschlußteil den Seitenkantenbereich der
Rolltorpaneele und damit den Hohlraum zwischen den beiden Profilelementen abdeckt.
Das Endstück wird in seiner eingeschobenen Lage mittels der Rastelemente an den beiden
Profilelementen der Rolltorpaneele arretiert. Hierzu weist das Halteteil des Endstücks
an seinen beiden den Profilelementen zugewandten Seitenflächen Rastelemente auf, die
in korrespondierende Bohrungen in den Profilelementen verrastbar sind. Vorzugsweise
ist dieses Endstück für die Verwendung bei zumindest teilweise ausgeschäumten Rolltorpaneelen
geeignet. Bei derartigen Rolltorpaneelen wird der Zwischenraum zwischen den beiden
Profilelementen zumindest in Teilbereichen diskontinuierlich ausgeschäumt, wobei die
Endbereiche, die zur Aufnahme derartiger Endstücke vorbereitet sind, schaumfrei bleiben.
Das Ausschäumen der Rolltorpaneele hat insbesondere hinsichtlich der Schallübertragung
und der Wärmedämmung isolierende Wirkung.
[0006] Die Profilelemente eines jeden Rolltorpaneels sind insbesondere aus Metallstreifen
gefertigt, die von einem Blechcoil abgezogen und auf entsprechende Abmessungen zugeschnitten
werden. In den Randbereichen der einzelnen Profilelemente sind Bohrungen vorgesehen,
die beim Transport der Elemente entlang der Produktionsstraße zum Vorschub der Profilelemente
dienen. Beispielsweise können in diese Bohrungen korrespondierende Einrichtungen einer
Fördervorrichtung, beispielsweise in Form eines Sägevorschubs, eingreifen. Bei den
Rolltorpaneelen sind diese Bohrungen dann dazu geeignet, daß die Rastelemente in diese
einrasten, wobei die Rastelemente die Bohrungen möglichst vollständig ausfüllen, so
daß das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz in den Innenraum eines Rolltorpaneels
vermieden wird, wobei hier insbesondere der Bereich des Rolltorpaneels angesprochen
ist, der nicht ausgeschäumt ist.
[0007] Vorzugsweise sind auf jeder Seitenfläche des Halteteils drei Rastelemente angeordnet,
die insbesondere im Querschnitt kreisförmig ausgebildet sind. Die Anordnung von drei
Rastelementen auf jeder Seitenfläche des Halteteils hat insbesondere den Vorteil,
daß die Endstücke lagegenau in den Seitenkantenbereichen der Rolltorpaneele angeordnet
werden können, ohne daß auftretende Momente die Endstücke in den Seitenkantenbereichen
der Rolltorpaneele verdrehen können. Die kreisförmige Ausbildung der Rastelemente
hat insbesondere Vorteile hinsichtlich der voranstehend beschriebenen Ausbildung der
Bohrungen in den Seitenrandbereichen der Profilelemente.
[0008] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rastelemente auf
ihrer dem Abschlußteil abgewandten Seite eine Abschrägung aufweisen. Diese Ausgestaltung
hat den Vorteil, daß die Endstücke in einfacher Weise in ein Rolltorpaneel eingeschoben
werden können, wobei die Abschrägung eine Verringerung des Reibungswiderstandes herbeiführen
und die Rastelemente mit ihren den Abschrägungen gegenüberliegenden Kanten in den
korrespondierenden Bohrungen der Profilelemente verrasten.
[0009] Eine weitere Vereinfachung der Montage der Endstücke in den Seitenrandbereichen der
Rolltorpaneele wird dadurch erzielt, daß das Halteteil an seinem freien Ende zwei
im Abstand zueinander angeordnete Stege aufweist, die zusammen eine Nut bilden. Derart
ausgebildet, läßt sich das Halteteil an seinem freien Ende elastisch derart verformen,
daß das Einschieben des Endstücks in ein Rolltorpaneel vereinfacht wird. Vorzugsweise
sind die Rastelemente auf den Außenflächen der Stege angeordnet, so daß beim Einschieben
der Endstücke in ein Rolltorpaneel die Rastelemente aus ihrer Ursprungslage aufeinander
zu bewegt werden können, bevor die Rastelemente ihre bestimmungsgemäße Lage in den
Bohrungen der Profilelemente einnehmen, wobei in dieser Position das elastisch verformte
Halteteil in seine Ausgangslage überführt wird.
[0010] Es ist ferner vorgesehen, daß zwischen dem Halteteil und dem Anschlußteil ein im
Querschnitt im wesentlichen rechtwinkliger Verbindungssteg angeordnet ist. Dieser
Verbindungssteg ist im Vergleich zum Halteteil dünner ausgebildet.
[0011] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß das Abschlußteil eine
Außenkontur hat, die im wesentlichen mit dem Profilquerschnitt des Rolltorpaneels
übereinstimmt. Demzufolge ist das Abschlußteil an einer Längsseite geradlinig und
an der gegenüberliegenden Längsseite kreisbogenabschnittförmig begrenzt, so daß das
Abschlußteil mit seiner kreisbogenabschnittförmig verlaufenden Längskante beim Aufwickeln
des Rolltores auf einer Wickelwelle entsprechend dem Radius der Wickelwelle auf dieser
bzw. auf bereits auf der Wickelwelle aufgerollten Abschlußteilen aufliegt. Die gegenüberliegende,
geradlinig begrenzte Außenkante stellt somit den gebäudeaußenseitigen Bereich dar,
so daß eine optisch ansprechende gerade Fläche durch die Abschlußteile im Seitenbereich
des Rolltores erzielt wird.
[0012] Das Halteteil hat zumindest eine Bohrung, durch welche ein Befestigungselement, vorzugsweise
ein Niet steckbar ist, welches das Halteteil ergänzend mit dem Rolltorpaneel verbindet.
Diese Verbindung ist dann notwendig, wenn das Endstück beispielsweise mit einer Windlastaufnahmevorrichtung
verbunden ist, die ggf. in Längsachsenrichtung der Paneele verlaufende Kräfte auf
das Endstück überträgt, so daß dieses Endstück ggf. aus dem Rolltorpaneel herausgezogen
werden kann. Darüber hinaus ist das Vernieten des Endstücks an dem Rolltorpaneel dann
notwendig, wenn die Bohrungen an den Profilelementen nicht hundertprozentig mit den
Rastelementen übereinstimmen, so daß das Halteteil nicht vollständig mit den Profilelementen
verrastet. Anstelle von Nieten kann aber auch vorgesehen sein, daß das Endstück im
Seitenkantenbereich des Rolltorpaneels verschraubt wird, wobei die Schrauben die voranstehend
genannte Bohrung durchgreifen. Vorzugsweise sind zwei Bohrungen im Halteteil zwischen
dem Abschlußteil und dem Rastelement angeordnet, so daß das Endstück auch dann lagegenau
in dem Rolltorpaneel arretiert werden kann, wenn keines der Rastelemente in eine entsprechende
Bohrung in den Profilelementen eingreift.
[0013] Halteteil und Abschlußteil sind vorzugsweise einstückig, insbesondere aus einem Duroplast,
ausgebildet, welches beispielsweise als Kunststoffspritzprodukt herstellbar ist. Hierdurch
wird ein leichtes und einfach herstellbares Endstück erzielt.
[0014] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stege zwischen
den Bereichen mit den Rastelementen Ausnehmungen aufweisen, die vorzugsweise kreisbogenabschnittförmig
ausgebildet sind. Diese Ausnehmungen verringern den Materialbedarf bei der Herstellung
dieser Endstücke, wobei hierdurch ferner der Vorteil erzielt wird, daß die Elastizität
der beiden Stege vergrößert wird. Die Ausnehmungen können hierbei bis annähernd auf
den Nutgrund reichen, so daß im Grunde genommen jeder Steg aus drei nebeneinander
angeordneten plattenförmigen Elementen besteht, welche jeweils ein Rastelement auf
ihrer Außenseite aufweisen.
[0015] Vorzugsweise verlaufen die Stege im wesentlichen parallel zu den ihnen zugewandten
Außenkanten des Abschlußteils, so daß die Rastelemente sicher in die entsprechenden
Bohrungen der Profilelemente einrasten.
[0016] Es ist ferner vorgesehen, daß die Rastelemente in gleichen Abständen zueinander beabstandet
sind, so daß die Rastelemente in besonderer Weise mit den beispielsweise beim Sägevorschub
beim Transport der Elemente vorhandenen Bohrungen der Profilelemente korrespondieren.
[0017] Eine weitere Vereinfachung der Montage des Endstücks im Seitenkantenbereich des Rolltorpaneels
ergibt sich dadurch, daß die Stege an den Außenfläche ihrer freien Enden abgeschrägt
sind, wobei vorzugsweise die abgeschrägten Rastelemente in die abgeschrägten Außenflächen
der Stege übergehen. Hierdurch weisen die Stege bzw. die Rastelemente keine vorstehenden
Kanten auf, die mit Vorsprüngen auf der Innenseite der Profilelemente verrasten können,
so daß das Endstück nur unter erhöhtem Kraftaufwand in die Öffnung zwischen den beiden
Profilelementen eingeschoben werden kann.
[0018] Als weitere Endstücke gibt es solche, die mit einem sogenannten Sturmanker ausgebildet
sind. Solche Endstücke mit Sturmanker werden in jedes x-te Paneel eingesetzt, und
zwar derart, daß die seitlich abragenden Stifte des Sturmankers, die in der Führungsschiene
entsprechende Schultern hintergreifen, beim Aufwickeln des Panzers nicht aufeinander
geraten, weil dies die Ballenbildung stören würde. Sturmanker sind erforderlich, um
zu vermeiden, daß bei insbesondere breiteren Rolltoren der auf dem vor allem völlig
in der Schließstellung befindlichen Torblatt lastende Winddruck die Lamellen derart
weit durchbiegt, daß deren Enden aus den seitlichen Führungsschienen herausrutschen.
Bei starkem Winddruck treten somit erhebliche Zugbelastungen in den Endbereichen bzw.
den mit Sturmankern versehenen Endstücken auf.
[0019] Die bevorzugt mit stiftförmigen Ankerelementen versehenen Sturmanker sind vorzugsweise
derart

gelenkig" ab den zugehörigen Endstücken gehalten, daß sie sich der windbedingten Verformung
der Lamellen in einem bestimmten Winkelbereich so anpassen, daß beide Stiftenden an
der jeweilig betrachteten Führungsschienenschulter anliegen.
[0020] In bevorzugter Ausgestaltung sind die beidseitig vom Gelenkbereich abragenden Stiftteile
und in anderer Ausführung ein durchgehender Stift mit einem dazwischen vorgesehenen
kugelförmigen Körper versehen, der in einem Tragteil des zugehörigen Endstückes eingesetzt
das Verschwenklager des Ankers bildet. In besonders bevorzugter Ausführungsform ist
das kugelförmige Element einstückig mit den Stiftteilen ausgebildet, und dieses Element
ist im Bereich der Kugelform mit dem Kunststoff des Tragteiles des zugehörigen Endstückes
umgossen, so daß in soweit eine untrennbare Einheit zwischen Endstück und darin beweglich
gehaltenem Sturmanker gegeben ist. Durch seitlich in Richtung der Stiftteile von dem
Tragteil abragende Fahnen wird der Verschwenkwinkel der Stifte begrenzt.
[0021] Die Endstücke mit Sturmanker üben aufgrund der vorbeschriebenen Windbelastung, die
in böiger Form ganz erhebliche Größenordnungen annehmen kann, eine erhebliche Zugkraft
auf die Blechteile des Paneels bzw. die Verbindungszonen zwischen dem Halteteil und
dem Sturmankerendstück mit den Paneelblechen aus. Die nicht mit Sturmankern versehenen
Endstücke lassen sich in der Regel bereits durch Eingriff der Rastelemente in die
Bohrungen der angrenzenden Blechteile genügend sicher festlegen, ohne daß eine zusätzliche
Vernietung oder Verschraubung über die dafür vorgesehenen Öffnungen in den Blechteilen
und den Bohrungen im Halteteil der Endstücke vorgesehen wird. Diese Schnappeingriff
zwischen den Rastelementen und Bohrungen in den Blechen vermögen jedoch die über die
Sturmanker ausgeübten Kräfte nicht aufzunehmen, sie scheren ab oder rutschen aus den
glattrandigen Öffnungen des bzw. der Profilbleche heraus. Dabei ist zu berücksichtigen,
daß das Profilblech in seiner Dicke nach der Formstabilität bemessen wird, bei Verwendung
von Stahlblech wenige zehntel Millimeter stark.
[0022] Bei derart dünnen Blechen ist die Lochlaibungsfläche, über die Kräfte übertagbar
sind, entsprechend gering und die spezifische Belastung somit entsprechend hoch. Dies
führt zu einer Diskrepanz zwischen dem bestreben, das Blech möglichst dünn zu halten
einerseits und der Notwendigkeit, die über Sturmankerendstücke auftretenden hohen
Zugkräfte aufzunehmen andererseits.
[0023] Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung, das insoweit Allgemeingültigkeit für
derartige Anschlüsse zwischen einem Blech und einem Anschlußstück hat, über welche
Anschlußausbildungen verhältnismäßig hohe Kräfte übertragen werden müssen, ist das
besondere Sturmankerendstück mit den Blechen vernietete, und zwar über besondere Öffnungen
und Bohrungen außerhalb der Rastelementeeingriffe. Dabei ist die Bohrung im Halteteil
des Endstückes in ihren beiden den jeweils angrenzenden Blechen des Paneels zugewandten
Mündungsbereichen mit Einsenkungen versehen, in die den Einsenkungen angepaßt konisch
ausgebildete Randbereiche um die Öffnungen in den Blechen herum eingreifen, wobei
die Öffnungsdurchmesser mit der lichten Weite der Bohrung etwa übereinstimmen, so
daß in fluchtender Ausrichtung die Bohrung und die beiden Öffnungen der beidseitig
angrenzenden Bleche von dem Schaft eines Niets oder einer entsprechenden Schraubverbindung
durchgriffen werden können. Der Niet bzw. die Schraubverbindung sind mit einer Senkkopfausbildung
versehen - bei den dem Senkkopf abgewandten Ende des Nietes stellt sich eine entsprechende
Senkkopfausbildung im Zuge des Vernietens ein, bei einer Senkkopfsschraube ist die
Mutter mit einer entsprechend konischen, dein Kopf zugewandten Stirnseite versehen
-, die an die Einsenkungen im Mündungsbereich der Bohrung des Halteteils angepaßt
sind und damit zwischen ihrer Senkausbildung und der Wandung der Einsenkung jeweils
den konisch angepaßten Randbereich der Öffnung im angrenzenden Blechteil zwischen
sich großflächig aufnehmen.
[0024] Die konische Ausbildung der Randbereiche um die Öffnungen um die Bleche herum kann
grundsätzlich vor Herstellen der Verbindung ausgeformt werden, in bevorzugter Ausführung
wird die Verformung dieser Randbereiche zu einem der Einsenkung angepaßten konischen
Gestalt erst im Zuge der Herstellung der Verbindung ausgeformt, also durch das Einführen
der Senkkopfform des Niets und dessen Vernieten auf den den Kopf abgewandten Ende
bzw. Spannen einer entsprechenden Schraubverbindung. Selbstverständlich können von
diesem Verbindungsausgestaltungen mehrere Parallele vorhanden sein. Schließlich können
die beidseitig des Halteteils anliegenden Bleche auch einstückig zusammenhängen.
[0025] Die vorgeschilderte Form des Eingriffes eines konisch ausgeformt in eine Einsenkung
der Bohrung eingreifenden Randbereiches der zugeordneten Öffnung im anliegenden Blech
bewirkt, daß die Übertragung einer vornehmlich in der Blechebene wirkenden Kraft nicht
nur über den betroffenen Laibungsbereich der Öffnung sondern zusätzlich, und zwar
hinsichtlich der Größenordnung ganz entschieden höher dadurch übertragen wird, daß
die Kraft über die konische Einspannzone großflächig in das Blech eingeleitet wird,
wodurch die spezifischen Belastungen der an der Übertragung beteiligten Blechbereiche
um ein vielfaches geringer werden als bei Übertragung nur über die Öffnungslaibung.
Auch tritt eine Art zusätzlich Formschluß dadurch auf, daß der konische Randeingriff
der jeweiligen Öffnung in die benachbarte Einsenkung der Bohrung des Halteteils des
Endstückes eine Art zusätzlichen Formschluß bildet, der bei hergestellter Niet oder
Schraubverbindung nicht ohne bleibende Verformung oder Zerstörung zu lösen ist.
[0026] Bevorzugte Ausführungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, insbesondere
im Zusammenhang mit den in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispielen, deren
nachfolgende Beschreibung die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1:
- Einen Teilabschnitt eines Rolltorpaneels mit eingesetztem Endstück in Ansicht;
- Figur 2:
- das Rolltorpaneel gemäß Figur 1 in Seitenansicht;
- Figur 3:
- ein Endstück für den Einsatz in einem Rolltorpaneel gemäß den Figuren 1 und 2 in drei
Ansichten;
- Figur 4:
- das Endstück gemäß der Figur 3 in einer Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in
Figur 3;
- Figur 5:
- ein Endstück ähnlich Figur 3, jedoch in Ausbildung mit einem Sturmanker, in drei Ansichten;
- Figur 6:
- das Endstück gemäß Figur 5 in einer Schnittansicht entlang der Linie VI-VI in Figur
5.
- Figuren 7 , 8:
- Zwei Detaildarstellungen im Schnitt.
[0027] In den Figuren 1 und 2 ist ein Rolltorpaneel 1 dargestellt. Mehrere Rolltorpaneele
1 bilden einen Rolltorpanzer, der auf einer nicht dargestellten Wickelwelle aufrollbar
ist, wenn das Rolltor seine Öffnungsstellung einnimmt. Jedes Rolltorpaneel 1 besteht
aus einem äußeren Profilelement 2 und einem inneren Profilelement 3, wobei das äußere
Profilelement 2 eine im wesentlichen ebene Fläche 4 und das innere Profilelement 3
eine kreisbogenabschnittförmig gebogene Fläche 5 darstellt. Die Profilelemente 2 und
3 sind in den Längskantenbereichen des Rolltorpaneels 1 derart miteinander verbunden,
daß sie im Bereich einer Längskante 6 des Rolltorpaneels 1 ein Hakenelement 7 und
im Bereich der gegenüberliegenden Längskante 8 ein Aufnahmeelement 9 bilden.
[0028] Zwischen den beiden Profilelementen 2 und 3 ist das Rolltorpaneel 1 ausgeschäumt,
wobei der Seitenkantenbereich des Rolltorpaneels 1 ausgespart bleibt. In diesem Seitenkantenbereich
des Rolltorpaneels 1 ist jeweils ein Endstück 10 aus Kunststoff, vorzugsweise einem
Duroplasten, eingesetzt. Die Profilelemente 2 und 3 bestehen demgegenüber vorzugsweise
aus Metall, insbesondere Blechstreifen und weisen in ihren Seitenkantenbereich drei
Bohrungen 11 auf. Diese Bohrungen 11 dienen bei der Herstellung der Rolltorpaneele
1 im wesentlichen der Fortbewegung bzw. Förderung der einzelnen Profilelemente entlang
der Fertigungs- und Produktionsstraße, wobei beispielsweise ein Sägevorschub verwendet
wird, bei dem ein Förderelement in die Bohrungen 11 eingreift und das entsprechende
Profilelement 2 oder 3 entlang der Förderbahn bewegt.
[0029] Nachfolgend wird das Endstück 10 anhand der Figuren 3 und 4 beschrieben.
[0030] Das Endstück 10 besteht aus einem Halteteil 12 und einem Abschlußteil 13, die über
einen im Querschnitt im wesentlichen rechtwinkligen Verbindungssteg 14 derart miteinander
verbunden sind, daß das Endstück 10 im Querschnitt im wesentlichen T-förmig ausgebildet
ist. Das Halteteil 12 ist einstückig mit dem Abschlußteil 13 und dem Verbindungssteg
14 ausgebildet, so daß das Endstück 10 beispielsweise als Kunststoffspritzprodukt
herstellbar ist.
[0031] Das Abschlußteil 13, welches bei eingestecktem Endstück 10 in das Rolltorpaneel 1
den Seitenkantenbereich des Rolltorpaneels 1 abdeckt ist im wesentlichen plattenförmig
ausgebildet, wobei eine Längskante 15 des Abschlußteils 13 im wesentlichen geradlinig
und eine gegenüberliegende Längskante 16 im wesentlichen kreisbogenabschnittförmig,
entsprechend der Fläche 5 des Profilelements 3 verläuft. Ferner weist das Abschlußteil
13 auf seiner, dem Halteteil 12 zugewandten Fläche einen Vorsprung 17 auf.
[0032] Das Halteteil 12 besteht aus einem Grundkörper 18, der im Querschnitt im wesentlichen
rechtwinklig ausgebildet und an dem Verbindungssteg 14 befestigt ist. Am freien Ende
des Grundkörpers 18 befinden sich zwei Stege 19 und 20, die zwischen sich eine Nut
21 bilden. Der Steg 19 verläuft parallel zu der Längskante 15 des Abschlußteils 13
und der Steg 20 verläuft parallel zur der Längskante 16 des Abschlußteils 13. Demzufolge
ist der Steg 20 kreisbogenabschnittförmig ausgebildet.
[0033] Beide Stege 19 und 20 sind an ihrem freien Ende im Bereich ihrer Außenflächen mit
einer Abschrägung 22 versehen, auf deren Aufgabe nachfolgend noch eingegangen wird.
[0034] Auf den Außenflächen der Stege 19 und 20 sind Rastelemente 23 aufgesetzt, die im
Querschnitt kreisförmig ausgebildet sind und auf ihrer dem Abschlußteil 13 abgewandten
Seite eine Abschrägung 24 aufweisen. Die Abschrägung 24 eines Rastelementes 23 geht
hierbei in die Abschrägung 22 des entsprechenden Steges 19 oder 20 über, so daß beim
Einschieben des Endstückes 10 in den Seitenkantenbereich des Rolltorpaneels 1 ein
möglichst geringer Widerstand besteht.
[0035] Die Rastelemente 23 verrasten bei eingeschobenen Endstück 10 in den Bohrungen 11
der Profilelemente 2 bzw. 3, wobei die Rastelemente 23 an ihrer den Abschrägungen
24 gegenüberliegenden Seite Rastkanten 25 haben.
[0036] Wie insbesondere aus der Seitenansicht der Figur 3 zu erkennen ist, weist jeder Steg
19 bzw. 20 zwischen den Rastelementen 23 Ausnehmungen 26 auf, die vorzugsweise kreisbogenabschnittförmig
ausgebildet sind. Durch diese Ausnehmungen 26 wird einerseits Material bei der Herstellung
der Endstücke 10 eingespart und andererseits die Elastizität der Stege 19 bzw. 20
dahingehend erhöht, daß das Einschieben des Endstücks 10 in den offenen Seitenkantenbereich
des Rolltorpaneels 1 vereinfacht wird. Es ist ferner zu erkennen, daß die Rastelemente
23 in gleichen Abständen zueinander beabstandet sind, so daß sie mit den Bohrungen
11 in den Profilelementen 2 bzw. 3 korrespondieren, die ebenfalls in gleichen Abständen
zueinander angeordnet sind.
[0037] Das Endstück 10 weist ferner zwei zwischen den Rastelementen 23 und dem Verbindungsstück
14 im Bereich des Halteteils 12 angeordnete und parallel verlaufende Bohrungen 27
auf, die unterhalb der Ausnehmungen 26 verlaufen. Diese Bohrungen 27 dienen der Aufnahme
von nicht dargestellten Befestigungselementen, beispielsweise Nieten oder Schrauben,
die dann erforderlich sind, wenn das Endstück 10 mit nicht näher dargestellten Vorrichtungen
zur Aufnahme einer Windlast verbunden sind oder wenn die Anordnung des Endstücks 10
im Rolltorpaneel 1 derart erfolgt, daß die Rastelemente 23 nicht vollständig oder
gar nicht in die entsprechenden Bohrungen 11 einrasten, so daß zusätzliche Befestigungselemente
notwendig sind, um das Rolltorpaneel mit dem Endstück 10 zu verbinden.
[0038] Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 5 und 6 beinhaltet ein Endstück mit einer
Sturmankerausbildung, wobei die bisher beschriebene Ausführungsform des Endstückes
nach den Figuren 1 bis 4 grundsätzlich beibehalten wird. Figur 5 zeigt drei Ansichten
eines solchen Sturmanker-Endstückes 10, und zwar eine stirnseitige Ansicht von außen,
darunter - um 90° gedreht - eine Seitenansicht und wiederum darunter - um weitere
90° gedreht - eine innere stirnseitige Ansicht. Das Halteteil 12 weist die bereits
im Zusammenhang mit den vorstehenden Figuren beschriebenen Ausbildungen auf, wie dies
die angegebenen Bezugsziffern aufweisen; auf eine erneute Darlegung wird insoweit
hier verzichtet.
[0039] Das Endstück 10 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel mit einem insgesamt mit 28
bezeichneten Sturmanker versehen, der in einem Tragteil 29 verschwenkbar gehalten
ist, welcher an dem Abschlußteil 13 an dessen von dem Unterteil 12 abgewandter Seite
ausgebildet ist. Es handelt sich also um eine Auswölbung, die im montierten Zustand
des Endstückes 10 in einem Endbereich des jeweiligen Paneels seitlich nach außen abragt.
In dem Tragteil 9 ist der Sturmanker 28, der aus zwei etwa senkrecht zur Breitseite
des Halteteils 12 beidseitig abragenden Stiftteilen 31, 32 mit kreisförmigen Querschnitt
und einem zwischen diesen vorgesehenen Kugelelement 33 gebildet ist, dadurch schwenkbeweglich
gelagert, daß der kugelförmige Abschnitt des ansonsten bevorzugt einteilig ausgebildeten
Sturmankers 28 im Zuge der Fertigung des Endstückes von dessen Kunststoff derart umgriffen
ist, daß eine untrennbare Einheit entsteht, ohne daß die Schwenkbeweglichkeit des
Kugelelementes in seiner kugeligen Tragteilschale dadurch unterbunden wird. Die Schwenkbeweglichkeit
bzw. der Schwenkwinkel, um den sich die Stiftteile aus ihrer senkrecht zur Breitfläche
des Unterteils 12 gerichteten Lage bewegen können, ist durch in Richtung der Stiftteile
beidseitig eines Kopfteils des Tragteils 29 abragende Fahnen 34 begrenzt; dies zeigt
in punktierter Ausführung die Schnittdarstellung gemäß Figur 6, die im übrigen nur
die Gesamtheit und die Halterung des Sturmankerteils aus den Stiftteilen 31 und 32
und dem Kugelgelenkteil 33 zeigst.
[0040] Figur 7 zeigt eine erste grundsätzliche Anschlußausbildung nach der Erfindung beschränkt
auf die Anschlußzone zwischen einem Anschlußstück 12' und einem dünnem Blech 2. Das
Anschlußstück 12' ist mit einer Bohrung 27 und das Blech 2 mit einer Öffnung 37 versehen,
deren Querschnitt mit der lichten Weite der Bohrung 27 etwa übereinstimmt. Bei Einführen
eines mit einem Senkkopf 39 versehenen Nietes 38 durch die Öffnung 37 und die fluchtend
ausgerichtete Bohrung 27 greift der Senkkopf 39 an der Berandung der Öffnung 37 an
und nimmt diese bei weiterem Eintreiben in die Bohrung 27 mit, so daß durch Anlage
an der Wandung der Einsenkung 35 der an diese und die Senkkopfausbildung des Nietes
38 genau angepaßte konische Randbereich 36 der Öffnung 37 entsteht. Durch entsprechend
feste Aufnahme dieses Randbereiches 36 zwischen Nietkopf 39 und Einsenkung 35 nach
Abschluß der Vernietung - hier durch Bildung eines Rundkopfes 40 an der dem Senkkopf
39 abgewandten Nietseite - erreicht man eine Kraftverteilung in das Blech 2, die zu
einer ganz ungewöhnlich hohen Kraftübertragungsfähigkeit - zum Beispiel Zugkräfte
F - führt.
[0041] Das Beispiel gemäß Figur 8 sieht zwei Bleche 2 und 3 vor, zwischen die ein Anschlußstück
12' aufgenommen ist, dessen Durchbohrung 27 an beiden den Blechen 2, 3 zugewandten
Mündungen mit Einsenkungen 35 versehen ist. Beide Bleche 2, 3 weisen an die Bohrung
27 wie vorstehend angepaßte Öffnungen 37 auf, die aufeinanderfolgend von einem Niet
38' durchgriffen sind, wie dies aus der Querschnittszeichnung ersichtlich ist. Durch
Eintreiben des Niets 38' in die Bohrung 27 wird die Berandung der Öffnung 37 des Bleches
2 durch den Senkkopf 39' des Niets 38' mitgenommen, und es entsteht der gleiche konische
Randbereich 36 und die Öffnung 37 im Blech 2 wie vorstehend im Zusammenhang mit Figur
7 beschrieben. Im Zuge des Vernietens wird das dem Senkkopf 39' abgewandte Ende des
Nietes 38' gestaucht und unter Mitnahme der Berandung der Öffnung 37 des anderen Bleches
3 in die angrenzende Einsenkung 35 der Bohrung 27 gepreßt, wodurch wiederum ein konischer
Randbereich 36 nun um die Öffnung 37 des Bleches 3 herum entsteht, der zwischen der
Wandung der Einsenkung 35 und dem zu einem Senkkopf 40' gestauchten Ende des Niets
38' fest aufgenommen ist. Beide Bleche sind dadurch mit dem Anschlußstück 12' hoch
kraftübertragend verbunden, wie dies am Beispiel der Figur 7 für nur ein Blech erläutert
ist.
1. Endstück für Rolltorpaneele (1) mit zwei Profilelementen (2, 3), die an gegenüberliegenden
Längskanten (6, 8) derart miteinander verbunden sind, daß sie auf einer Seite ein
Hakenelement (7) und auf der zweiten Seite ein Aufnahmeelement (9) für das Hakenelement
(7) eines benachbarten Paneels (1) aufweisen, mit einem den Seitenkantenbereich eines
Paneels (1) abdeckenden Abschlußteil (13) und einem im wesentlichen rechtwinklig zum
Abschlußteil (13) angeordneten Halteteil (12), welches mit dem Rolltorpaneel (1) formschlüssig
verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (12) zwischen die beiden Profilelemente (2, 3) des Rolltorpaneels
(1) im wesentlichen entlang der Längsachse dieser Profilelemente (2, 3) einschiebbar
ist und
daß das Halteteil (12) an seinen beiden den Profilelementen (2, 3) zugewandten Seitenflächen
Rastelemente (23) aufweist, die in korrespondierende Bohrungen (11) in den Profilelementen
(2, 3) verrastbar sind.
2. Endstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf jeder Seitenfläche des Halteteils (12) drei Rastelemente (23) angeordnet sind.
3. Endstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (23) im Querschnitt kreisförmig ausgebildet sind.
4. Endstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (23) auf ihrer dem Abschlußteil (13) abgewandten Seite eine Abschrägung
(24) aufweisen.
5. Endstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (12) an seinem freien Ende zwei im Abstand zueinander angeordnete
Stege (19, 20) aufweist, die zusammen eine Nut (21) bilden.
6. Endstück nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (23) auf den Außenflächen der Stege (19, 20) angeordnet sind.
7. Endstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Halteteil (12) und dem Abschlußteil (13) ein im Querschnitt im wesentlichen
rechtwinkliger Verbindungssteg (14) angeordnet ist.
8. Endstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschlußteil (13) eine Außenkontur hat, die im wesentlichen mit dem Profilquerschnitt
des Rolltorpaneels (1) übereinstimmt.
9. Endstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (12) zumindest eine Bohrung (27) hat, durch welche ein Befestigungselement,
vorzugsweise ein Niet, steckbar ist, welches das Halteteil (12) mit dem Rolltorpaneel
(1) verbindet.
10. Endstück nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Bohrungen (27) im Halteteil (12) zwischen dem Abschlußteil (13) und den Rastelementen
(23) angeordnet sind.
11. Endstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Halteteil (12) und Abschlußteil (13) einstückig, vorzugsweise aus einem Duroplast,
ausgebildet sind.
12. Endstück nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (19, 20) zwischen den Bereichen mit den Rastelementen (23) Ausnehmungen
(26) aufweisen, die vorzugsweise kreisbogenabschnittförmig ausgebildet sind.
13. Endstück nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (19, 20) im wesentlichen parallel zu den ihnen zugewandten Außenkanten
(15, 16) des Abschlußteils (13) verlaufen.
14. Endstück nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (23) in gleichen Abständen zueinander beabstandet sind.
15. Endstück nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (19, 20) an den Außenflächen ihrer freien Enden eine Abschrägung (22)
aufweisen.
16. Endstück nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschrägungen (24) der Rastelemente (23) in die Abschrägungen (22) der Außenfläche
der Stege (19, 20) übergehen.
17. Endstück nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abschlußteil (13) zur Bildung eines Sturmankers (28) mit einem dem Halteteil
(12) entgegengesetzt abragend ausgebildeten Tragteil (29) versehen ist, in welchem
ein quer, insbesondere etwa senkrecht zur Breitflächenausdehnung des Halteteils (13),
vorzugsweise schwenkbeweglich, gehalten ist.
18. Endstück nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ankerelement (30) stiftförmig als einteiliges Bauteil oder als zwei jeweils
nach außen abragende Stiftteile ausgebildet ist und ein zwischen den beidseits nach
außen abragenden Stiftbereichen (31, 32) diese verbindend vorgesehenes Kugelelement
(33) aufweist, das als Verschwenklager in das Tragteil (29) eingesetzt - vorzugsweise
von dessen Kunststoffmasse formschlüssig umgriffen - ist, wobei das Tragteil (29)
in Stiftrichtung abragende seitliche Fahnen (34) aufweisen kann, die den Verschwenkwinkel
der Stiftbereiche (31, 32) begrenzen.
19. Endstück nach einem der Ansprüche 9 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wenigstens eine Bohrung (27) im Halteteil (13) an zumindest einer ihrer beiden
Mündungen, vorzugsweise beiden, mit einer Einsenkung (35)versehen ist, in welche das
bzw. die angrenzenden Bleche des Paneelprofils (2, 3) mit einem konisch angepaßt ausgeformtem
Randbereich (36) einer mit der lichten weite der Bohrung (27) etwa übereinstimmenden
Öffnungen (37) in dem jeweils angrenzenden Paneelprofilblech an der Wandung () der
Einsenkung (35) anliegend eingreift und in dieser Eingreiflage durch eine der Einsenkung
(35) entsprechenden Senkkopfausbildung eines die Bohrung (27) und die Öffnung (37)
durchgreifenden Niets oder einer übereinstimmend ausgebildeten Schraubverbindung derart
druckbelastet gehalten ist, daß die Verbindung zwischen dein Halteteil (13) und dem
bzw. den angrenzenden Paneelprofilblechen (2, 3) hinsichtlich von in Paneelbreitflächenrichtung
wirksamen Kräften zusätzlich zu dem Laibungsdruck der Öffnung (37) durch den Eingriff
des Randbereiches (36) in die Einsenkung (35) bei dadurch verbesserter Krafteinleitung
in das Blech einen praktisch formschlüssigen Anteil aufweist.
20. Endstück nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die konische Eingriffsausbildung des Randbereiches (36) der Öffnung (37) bzw.
Öffnungen in dem bzw. den angrenzenden Paneelprofilbleches bzw. der Paneelprofilbleche
(2, 3) durch die im Zuge der Verbindung eindringende Senkkopfausbildung des Niets
oder der Verschraubung ausgeformt ist.