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(11) |
EP 0 756 352 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.02.2002 Patentblatt 2002/07 |
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Anmeldetag: 28.06.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01R 13/627 |
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| (54) |
Steckverbinder
Plug connector
Connecteur à fiche
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
18.07.1995 DE 19526248
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.01.1997 Patentblatt 1997/05 |
| (73) |
Patentinhaber: ITT MANUFACTURING ENTERPRISES, INC. |
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Wilmington, Delaware 19801 (US) |
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Erfinder: |
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- Hasenfratz, Robert
71334 Waiblingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Esser, Wolfgang |
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ITT Industries Regional Patent Office - Europe c/o ITT Cannon GmbH Cannonstrasse 1 71384 Weinstadt 71384 Weinstadt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-93/08618 DE-A- 4 013 682
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WO-A-96/10132
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit zwei Steckverbinderhälften, insbesondere
in Form eines Stiftsteckers und eines Buchsensteckers, die jeweils ein Isoliergehäuse
und eine daran gehaltene Kontaktanordnung, die mit der Kontaktanordnung des anderen
Isoliergehäuses verbindbar ist, aufweisen, und mit einer Verriegelungseinrichtung,
die wenigstens einen in Steckrichtung verlaufenden Bolzen an der einen Steckverbinderhälfte
und wenigstens eine Aufnahmehülse für den Bolzen an der anderen Steckverbinderhälfte
umfaßt, wobei der Bolzen eine im wesentlichen senkrecht zur Steckrichtung verlaufende
Umfangsnut aufweist, in die ein durch eine Öffnung in der Aufnahmehülse hindurch gehaltenes
quer zur Steckrichtung bewegbares federndes oder federbelastetes Verriegelungsorgan
einrastbar ist.
[0002] Ein derartiger elektrischer Steckverbinder, der etwa als Leiterplatten- oder als
Kabelstecker ausgebildet sein kann, ist aus der DE 40 13 682 A1 bekannt. Bei diesem
Steckverbinder ist das Verriegelungsorgan von einem quer zur Steckrichtung manuell
bewegbaren, plattenförmigen Schieberelement gebildet. Im unbetätigten Zustand greift
das Schieberelement durch die Öffnung in der Aufnahmehülse hindurch von einer Seite
in den lichten Querschnitt der Aufnahmehülse hinein. Beim Zusammenfügen der Steckverbinderhälften
wird das Schieberelement durch eine konusförmige Einführschräge des freien Endes des
Bolzens aus dem lichten Querschnitt der Aufnahmebuchse verdrängt bzw. ausgelenkt,
so daß der im wesentlichen spielfrei in die Aufnahmehülse eingesteckte Bolzen an dem
Schieberelement vorbei in die Aufnahmehülse eingeführt werden kann. Sobald die in
Umfangsrichtung verlaufende Nut des Bolzens den schlitzförmigen Öffnungsbereich in
der Aufnahmehülse passiert, rastet das federbelastete Schieberelement mit einem Randbereich
in die Nut und sichert bzw. verriegelt den Bolzen in der Aufnahmehülse, so daß selbst
bei Auseinanderziehen der Steckverbinderhälften die Steckverbindung nicht gelöst werden
kann.
[0003] Mit dem bekannten Steckverbinder wurde die seit je her übliche Schraubverbindung
zwischen Steckverbinderhälften ersetzt, was den Einsatz des Steckverbinders unter
beengten und schwierigen Handhabungsgegebenheiten deutlich erleichtert.
[0004] Die WO-A-93/08618 beschreibt einen Verriegelungsmechanismus für einen runden Steckverbinder
mit Buchsen und Stiftteil, die jeweils zwei zylindrische Kontakte aufweisen, wobei
der Stiftteil ein Verriegelungsteil mit einer in steckrichtung ansteigenden Rampe
und einer querliegenden Nut aufweist, das mit einer Hülse am Buchsenteil zusammenwirkt,
in der in einer umlaufenden Nut und einem Einschnitt ein elastisches Federelement
angebracht ist, dessen gerade Basis in die Nut des Verriegelungsteils einschnappt
und so eine Längsverschiebung blockiert. Zum Lösen der Steckverbindung muß das Federelement
vorher gelöst werden.
[0005] Mit der immer weitergehenden Verringerung der Baugröße solcher verriegelbarer elektrischer
Steckverbinder wird auch der zur Verfügung stehende Platz für Verriegelungsmaßnahmen
immer geringer, so daß Anwendungsfälle denkbar werden, in denen ein Lösen des bekannten
Steckverbinders durch manuellen Druck auf das Schieberelement oder der Zugriff auf
ein Federelement problematisch oder zumindest umständlich wird. Zum einen muß zum
Trennen der Steckverbinderhälften ein entgegen der Steckrichtung wirkender Zug aufgewandt
werden, und zum anderen muß bei den bekannten Steckverbinder das Schieberelement quer
zur Steckrichtung ausgelenkt werden bezw. vorher gelöst werden.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Steckverbinder der vorstehend
beschriebenen Art, dahingehend zu verbessern, daß er bei beengten Handhabungsgegebenheiten
und bei begrenzter Zugänglichkeit leichter benutzbar ist als bekannte Steckverbinder.
[0007] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Steckverbinder erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß das Verriegelungsorgan von einer Federklammer gebildet ist und die Verriegelungseinrichtung,
ohne ein manuelles Betätigen des Verriegelungsorgans zu erfordern, gelöst werden kann,
indem die Federklammer bei Auseinanderziehen der beiden Steckverbinderhälften radial
geweitet wird und hierdurch aus der Nut schnappt.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung bietet gegenüber der bekannten Lösung den Vorteil, daß
ein Benutzer zum Lösen der Steckverbindung lediglich die beiden Steckverbinderhälften
auseinander zu ziehen braucht, ohne zusätzlich das Verriegelungsorgan - bei dem bekannten
Steckverbinder das Schieberelement - in Richtung quer zur Steckrichtung betätigen
zu müssen.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Federklammer im wesentlichen
U-förmig ausgebildet und in einer zur Steckrichtung im wesentlichen senkrechten Ebene
an der Aufnahmehülse im Bereich ihrer vorzugsweise schlitzförmigen Öffnung gehalten.
[0010] Es wäre beispielsweise denkbar, daß nur einer der Schenkel der U-förmigen Federklammer
mit der Nut des Bolzens zusammenwirkt, indem etwa der andere Schenkel außerhalb des
lichten Querschnitts der Aufnahmehülse festgelegt ist. Demgemäß erweist es sich jedoch
als. vorteilhaft, wenn die Aufnahmehülse zwei im wesentlichen gegenüberliegende Öffnungen
für einen Eingriff der Federklammer aufweist, so daß beide Schenkel der Federklammer
zur erfindungsgemäßen Verriegelung beitragen können. Diese Ausführungsform der Erfindung
weist gegenüber dem bekannten Steckverbinder den Vorteil auf, daß der Bolzen an zwei
vorzugsweise gegenüberliegenden Umfangsabschnitten der Nut gehalten bzw. gesichert
ist.
[0011] Die Federklammer kann in wirtschaftlicher Weise aus einem Drahtabschnitt hergestellt
bzw. gebogen werden. Solchenfalls erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn
die Aufnahmehülse zusätzlich zu den zwei vorzugsweise schlitzförmigen Umfangsöffnungen
eine umlaufende Nut zur Aufnahme des Bogenbereichs der U-förmigen Federklammer aufweist.
Die freien Enden der Schenkel der Federklammer können in diesem Fall auf besonders
einfache Weise aufeinanderzugebogen sein, so daß die Federklammer bei bestimmungsgemäßer
Anordnung an der Aufnahmehülse zwar in radialer Richtung federnd jedoch bei bestimmungsgemäßem
Gebrauch nicht von der Aufnahmehülse lösbar ist.
[0012] Um zu verhindern, daß die Federklammer allzu lose an der Aufnahmehülse bzw. in der
Umfangsnut der Aufnahmehülse angeordnet ist und bei Steckverbindern einer größeren
Bauart vibriert oder klappert, wird vorgeschlagen, einen Schenkel einer U-förmigen
Federklammer aus der Klammerebene nach unten und den anderen Schenkel nach oben zu
biegen, so daß die Federklammer in sich eine Verwindung aufweist. Wird die so ausgebildete
Federklammer auf die Aufnahmehülse aufgeschoben, so stützt sich der eine Schenkel
gegen den oberen Bereich der Öffnung bzw. gegen die obere Nutwand und der andere Schenkel
gegen den unteren Bereich der Öffnung bzw. gegen die untere Nutwand ab, und es kommt
nicht zu den vorstehend beschriebenen Nachteilen.
[0013] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der in die Aufnahmehülse
einsteckbare Bolzen zusätzlich mittels Schraubverbindung in der Aufnahmehülse gesichert
werden; hierzu weist der Bolzen an seiner Stirnseite eine Gewindebohrung auf, in die
eine Schraube einer konventionellen hülsenseitigen Steckverbinderhälfte einschraubbar
ist. Die bolzenseitige Steckverbinderhälfte ist damit sowohl mit einer erfindungsgemäß
mit Federklammer ausgebildeten Steckverbinderhälfte als auch mit einer bekannten,
eine Schraubverbindung aufweisenden Steckverbinderhälfte verbindbar.
[0014] Wenn die Federklammer einen runden Querschnitt aufweist und im verriegelten Zustand
nur bis zur Hälfte ihrer Dicke oder weniger in die Umfangsnut des Bolzens "eintaucht",
ist es möglich, die Nut im Querschnitt betrachtet rechtwinklig auszubilden, da in
diesem Fall die Federklammer bei Auseinanderziehen der Steckverbinderhälften aus der
Nut schnappt. Wenn die Federklammer hingegen im Querschnitt unrund ausgebildet ist
oder tiefer als bis zur Hälfte ihrer Dicke in die Umfangsnut des Bolzens "eintaucht"
erweist es sich als vorteilhaft, wenn die vordere Nutwand der Umfangsnut des Bolzens
einen äußeren, zum Bolzenmantel abgeschrägten Bereich aufweist, über den die Federklammer
bei Auseinanderziehen der Steckverbinderhälften aus der Nut herausgleiten oder schnappen
kann und somit die Verriegelung lösen kann.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung von besonderer Bedeutung wird die bolzenseitige Steckverbinderhälfte
eines erfindungsgemäßen Steckverbinders so ausgebildet, daß die vordere Nutwand der
Umfangsnut des Bolzens einen äußeren, zum Bolzenmantel abgeschrägten und zur Steckrichtung
geneigten Bereich und einen inneren, zur Steckrichtung im wesentlichen senkrechten
Bereich aufweist. Eine derartige bolzenseitige Steckverbinderhälfte bietet den Vorteil,
daß sie sowohl mit der erfindungsgemäßen anderen Steckverbinderhälfte als auch mit
einer aus der eingangs genannten DE 40 13 682 A1 bekannten Steckverbinderhälfte mit
quer zur Steckrichtung bewegbarem Schieberelement verbunden werden kann. Im letzteren
Fall liegt dann im verriegelten Zustand des Steckverbinders der in die Umfangsnut
des Bolzens eingreifende Randbereich des Schieberelements gegen den inneren, zur Steckrichtung
im wesentlichen senkrechten Bereich an und ist von diesem gesichert. Allein durch
Auseinanderziehen der Steckverbinderhälften läßt sich die Verriegelung nicht lösen,
sondern es muß hierzu das Schieberelement quer zur Steckrichtung aus der Umfangsnut
des Bolzens ausgelenkt werden. Die beschriebene bolzenseitige Steckverbinderhälfte
läßt sich aber auch mit einer buchsenseitigen Steckverbinderhälfte mit Federklammer
verbinden; solchenfalls rastet die Federklammer, wie eingangs beschrieben, in die
Nut ein und schnappt bei Auseinanderziehen der Steckverbinderhälften über den abgeschrägten
äußeren Wandbereich der Umfangsnut gleitend aus der Nut heraus.
[0016] In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens wird vorgeschlagen, den Nutboden der
Umfangsnut des Bolzens stufenförmig auszubilden, so daß ein vorderer und radial innerer
Stufenbereich zum Einrasten eines Schieberelements einer entsprechenden Steckverbinderhälfte
dient.
[0017] Da das Verriegeln und Entriegeln eines erfindungsgemäßen Steckverbinders mit Federklammer
möglicherweise zu einer Abrundung der vorderen Nutwand der Umfangsnut des Bolzens
führt, was sich für eine Schieberverriegelung als ungeeignet erweisen könnte, weist
eine bevorzugte buchsenseitige Steckverbinderhälfte zwei Aufnahmehülsen auf, die jeweils
eine U-förmige Federklammer aufweisen, deren offen Seiten einander zugewandt angeordnet
sind. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Federklammer mit einem anderen
Nutbereich des Bolzens zusammenwirkt als ein Schieberelement einer entsprechenden
Steckverbinderhälfte.
[0018] Weitere Merkmale, vorteilhafte Ausführungsformen und Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der beigefügten zeichnerischen Darstellung und der nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Steckverbinders. In der Zeichnung
zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf zwei erfindungsgemäße Steckverbinderhälften;
- Figur 2
- eine Schnittansicht der Aufnahmehülse und des Bolzens des Steckverbinders nach Figur
1;
- Figur 3
- eine Ansicht der buchsenseitigen Steckverbinderhälfte in Richtung der Pfeile 3-3 in
Figur 1;
- Figur 4
- eine Ansicht der bolzenseitigen Steckverbinderhälfte in Richtung der Pfeile 4-4 in
Figur 1;
- Figur 5
- eine Draufsicht sowie eine Frontansicht der Federklammer gemäß Figur 3; und
- Figur 6
- eine Ansicht der Stirnseite einer bekannten Steckverbinderhälfte mit einem quer zur
Steckrichtung bewegbaren Schieberelement.
[0019] Figur 1 zeigt eine als Leiterplattenstecker ausgebildete Steckverbinderhälfte 2 und
eine als Kabelstecker ausgebildete Steckverbinderhälfte 4. Die Steckverbinderhälfte
2 umfaßt ein Isoliergehäuse 6 zur Aufnahme von mit der Leiterplatte verbundenen Kontaktdrähten
8, die zu einer Kontaktanordnung 10 führen. In entsprechender Weise umfaßt die Steckverbinderhälfte
4 ein Isoliergehäuse 12, in welchem nicht dargestellte Drahtenden zu einer mit der
Kontaktanordnung 10 verbindbaren Kontaktanordnung 14 führen.
[0020] Eine insgesamt mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnete Verriegelungseinrichtung umfaßt
zwei am Isoliergehäuse 6 gehaltene Bolzen 18, und zwei an dem Isoliergehäuse 12 angeordnete
Aufnahmehülsen 20 für die Bolzen 18. Wie aus der Figur 2 ersichtlich ist, weist die
Aufnahmehülse 20 zwei einander gegenüberliegende schlitzförmige Öffnungen 22 auf.
Durch die schlitzförmigen Öffnungen 22 greift eine U-förmige Federklammer 24 in den
lichten Querschnitt der Aufnahmehülse 20 ein, wie auch aus den Figuren 3 und 5 ersichtlich
ist. Die Aufnahmehülse 20 ist zudem im Bereich der. Öffnungen 22 mit einer Umfangsnut
26 (Figur 3) versehen, in welche die Federklammer 24 eingreift.
[0021] Der Bolzen 18 weist eine in Achslängsrichtung verlaufende Gewindebohrung 28 auf;
der Bolzen 18 kann daher zur Verriegelung mit einer. bekannten schraubverriegelbaren
Steckverbinderhälfte verwendet werden. Desweiteren weist der Bolzen 18 eine konusförmige
Einführschräge 30 und eine senkrecht zur Einsteckrichtung verlaufende Umfangsnut 32
auf. Eine in Einsteckrichtung vordere Nutwand 34 der Umfangsnut 32 weist einen zum
vorderen Ende des Bolzens 18 hin abgeschrägten Bereich 36 auf, der zum Nutboden 38
hin in ei-nen zur Einsteckrichtung senkrechten Wandbereich 40 übergeht.
[0022] Beim Einführen des Bolzens 18 in die Aufnahmehülse 20 bei Verbindung der beiden Steckverbinderhälften
wird der Bolzen 18 durch die Einführschräge 30 zentriert, und es wird die Federklammer
24 aus dem. lichten Querschnitt der Aufnahmehülse 20 verdrängt und gleitet sodann
auf einem Mantelabschnitt 42 des Bolzens 18. Wenn die Nut 32 in den Bereich der schlitzförmigen
Öffnungen 22 in der Aufnahmehülse 20 gelangt, rastet das Federelement 24 über den
abgeschrägten Nutrandbereich 34 gleitend in die Umfangsnut 32 des Bolzens 18 ein und
verriegelt so die beiden Steckverbinderhälften. Erst wenn die beiden Steckverbinderhälften
4, 8 mit genügender Kraft auseinandergezogen werden, schnappt die Federklammer 24
wiederum über den geneigten Nutwandbereich 34 gleitend aus der Nut 32 heraus, und
die Steckverbinderhälften können getrennt werden, wobei die Federklammer 24 wiederum
auf dam Umfangsbereich 42 des Bolzens 18 gleitet.
[0023] Die Umfangsnut 32 bzw. ihr Nutboden 38 ist stufenförmig ausgebildet, wobei ein vorderer
und radial innerer Stufenbereich 44 von dem im wesentlichen senkrecht zur Einsteckrichtung
verlaufenden Nutwandbereich 40 begrenzt wird. Die so ausgebildete Steckverbinderhälfte
2 läßt sich mit der aus der DE 40 13 682 A1 bekannten Steckverbinderhälfte mit Schiebeverriegelung,
die in der Figur 6 dargestellt ist, verwenden. Die Verriegelungseinrichtung 48 dieser
Steckverbinderhälfte 46 umfaßt eine am Isoliergehäuse der Steckverbinderhälfte 46
gehaltene Verriegelungsfeder 50, die in ein plattenförmiges Schieberelement 52 übergeht.
Das Schieberelement 52 umfaßt zwei Öffnungen 54 und 56, durch welche Aufnahmehülsen
58 bzw. 60 hindurchgreifen. Das Schieberelement 52 ist in Richtung des Pfeils 62 auslenkbar.
In unbetätigtem Zustand greift es mit Randbereichen 64, 66 in durch eine Umfangsöffnung
68 bzw. 70 in den lichten Querschnitt der Aufnahmehülsen 58 bzw. 60 ein. Wird nun
die Steckverbinderhälfte 2 mit abgestuft ausgebildeter Umfangsnut 32 des Bolzens 18
mit der bekannten Steckverbinderhälfte 46 verbunden, so rastet das Schieberelement
52 mit den Randbereichen 64, 66 in den vorderen von dem senkrecht zur Einsteckrichtung
verlaufenden Nutwandbereich 40 begrenzten Stufenbereich 44 ein und verriegelt die
Steckverbindung. Die Randbereiche 64, 66 liegen dann gegen diesen senkrecht zur Steckrichtung
verlaufenden Nutwandbereich 40 an. Erst wenn durch Betätigen des Schieberelements
52 dieses in der Figur 6 nach rechts ausgelenkt und dadurch die Randbereiche 64, 66
des Schieberelements 52 außer Eingriff mit der Umfangsnut 32 gebracht werden, können
die Steckverbinderhälften 2 und 46 auseinandergezogen werden.
[0024] In der Figur 5 ist schließlich die U-förmige Federklammer 24 als Einzelteil dargestellt.
Die Federklammer 24 umfaßt einen bogenförmigen Bereich 72 und Schenkelbereiche 74
und 76. Die freien Enden 78 und 80 der Schenkelbereiche 74, 76 sind aufeinanderzugebogen,
wodurch verhindert wird, daß sich die Federklammer 24 bei bestimmungsgemäßer Anordnung
an der Aufnahmehülse 20 von dieser löst. Desweiteren ist aus der Figur 5 ersichtlich,
daß der Schenkelbereich 74 aus der Klammerebene 82 nach oben und der Schenkelbereich
76 nach unten gebogen ist.
1. Steckverbinder mit zwei Steckverbinderhälften (2, 4), insbesondere in Form eines Stiftsteckers
und eines Buchsensteckers, die jeweils ein Isoliergehäuse (6, 12) und eine daran gehaltene
Kontaktanordnung (10, 14), die mit der Kontaktanordnung des anderen Isoliergehäuses
verbindbar ist, aufweisen, und mit einer Verriegelungseinrichtung (16), die wenigstens
einen in Steckrichtung verlaufenden Bolzen (18) an der einen Steckverbinderhälfte
(2) und wenigstens eine Aufnahmehülse (20) für den Bolzen an der anderen Steckverbinderhälfte
(4) umfaßt, wobei der Bolzen (18) eine im wesentlichen senkrecht zur Steckrichtung
verlaufende Umfangsnut (32) aufweist, in die ein durch eine Öffnung (22) in der Aufnahmehülse
(20) hindurch gehaltenes quer zur Steckrichtung bewegbares federndes oder federbelastetes Verriegelungsorgan
einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsorgan von einer Federklammer (24) gebildet ist und die Verriegelungseinrichtung
(16), ohne ein unmittelbares manuelles Betätigen des Verriegelungsorgans zu erfordern, gelöst werden kann, indem
die Federklammer (24) bei Auseinanderziehen der beiden Steckverbinderhälften (2, 4)
radial geweitet wird und hierdurch aus der Nut (32) schnappt.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federklammer (24) im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federklammer (24) aus einem Drahtabschnitt gebogen ist.
4. Steckverbinder nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (78, 80) der Schenkel (74, 76) der Federklammern (24) aufeinanderzugebogen
sind.
5. Steckverbiner nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schenkel (76) der Federklammer (24) aus der Klammerebene (82) nach unten
und der andere (74) nach oben gebogen ist.
6. Steckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmehülse (20) zwei umfangsseitige Öffnungen (22) für einen Eingriff der
Federklammer (24) aufweist.
7. Steckverbinder nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (22) in der Aufnahmehülse (20) schlitzförmig ist.
8. Steckverbinder nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmehülse (20) eine umlaufende Nut (26) zur Aufnahme der Federklammer (24)
aufweist.
9. Steckverbinder nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Nutwand (34) der Umfangsnut (32) des Bolzens (18) einen äußeren, zum
Bolzenmantel abgeschrägten Bereich (36) aufweist.
10. Steckverbinder nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Aufnahmehülse (20) einsteckbare Bolzen (18) zusätzlich mittels Schraubverbindung
(28) in der Aufnahmehülse gesichert werden kann.
11. Bolzenseitige Steckverbinderhälfte eines Steckverbinders nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Nutwand (34) der Umfangsnut (32) des Bolzens (18) einen äußeren, zum
Bolzenmantel abgeschrägten und zur Steckrichtung geneigten Bereich (36) und einen
inneren, zur Steckrichtung im wesentlichen senkrechten Bereich (40) aufweist.
12. Bolzenseitige Steckverbinderhälfte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutboden (38) der Umfangsnut (32) des Bolzens (18) stufenförmig ausgebildet ist,
wobei ein vorderer und radial innerer Stufenbereich (44) zum Einrasten und Verriegeln
des Schieberelements (52) einer ein solches Schieberelement aufweisenden Steckverbinderhälfte
(46) dient.
13. Aufnahmehülsenseitigen Steckverbinderhälfte (4) eines Steckverbinders nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 10 mit zwei Aufnahmehülsen (20) die jeweils eine Federklammer aufweisen, gekennzeichnet durch U-förmige Federklammern (24), deren offene Seiten einander zugewandt angeordnet sind.
1. A connector having two connector halves (2, 4), in particular in the form of a male
connector and a female connector, each having an insulating housing (6, 12) and a
contact arrangement (10, 14) attached to said housing, the contact arrangement being
connectable to the contact arrangement of the other insulating housing, and with a
locking facility (16), comprising at least one pin (18) on one of the connector halves
(2) extending in the plug-in direction and at least one receiving sleeve (20) for
said pin on the other connector half (46); said pin (18) having a peripheral groove
(32) extending essentially perpendicular to the plug-in direction; in which a spring
or spring-loaded moveable locking member supported laterally in the plug-in direction
can engage through an aperture (22) in said receiving sleeve (20), characterized by
the locking organ being formed by a spring clip (24) and said locking member (16)
being released without having to directly manually actuate the locking member, by
said spring clip (24) being radially extended when the two connector halves (2, 4)
are pulled apart and thererby springing out of the groove (32).
2. A connector as claimed in claim 1, characterized by said spring clip (24) being essentially formed in a U shape.
3. A connector as claimed in claim 2, characterized by said spring clip (24) being bent from a cut wire.
4. A connector as claimed in claim 2 or 3, characterized by the free ends (78, 80) of the legs (74, 76) of said spring clips (24) being bent
towards each other.
5. A connector as claimed in one of the claims 2 to 4, characterized by one of the legs (76) of said spring clip (24) being bent downwards from the clip
plane (82) and the other (74) being bent upwards.
6. A connector as claimed in one of the previous claims, characterized by said receiving sleeve (20) having two apertures (22) on the peripheral side for engaging
said spring clip (24).
7. A connector as claimed in one or several of the previous claims, characterized by said aperture (22) in said receiving sleeve (20) being slit-shaped.
8. A connector as claimed in one or several of the previous claims, characterized by said receiving sleeve (20) having a peripheral groove (26) for receiving said spring
clip (24).
9. A connector as claimed in one or several of the previous claims, characterized by said front groove wall (34) of said peripheral groove (32) of said pin (18) having
an outer portion (36) beveled to the pin jacket.
10. A connector as claimed in one or several of the previous claims, characterized by said pin (18) which can be plugged into said receiving sleeve (20) additionally being
secured in said receiving sleeve by means of a screw union (28).
11. A connector half on the male connector side of a connector according to the preamble
of claim 1, characterized by the front groove wall (34) of said peripheral groove (32) of said pin (18) having
an outer portion (36) beveled to the pin jacket and inclined in the plug-in direction
and an essentially perpendicular inner portion (40) extending in the plug-in direction.
12. A connector half on the male side as claimed in claim 11, characterized by the groove base (38) of said peripheral groove (32) of said pin (18) being shaped
gradually; with a front and radial inner step portion (44) serving to engage and lock
the slider element (54) of a connector half (46) having such a slider element.
13. A connector half (4) on the receiving side of a plug connector as claimed in one or
several of the claims 1 to 10 with two receiving sleeves (20) each having one spring
clip, characterized by U-shaped spring dips (24) whose open legs are arranged turned towards each other.
1. Connecteur à enfichage comportant deux moitiés de connecteur (2, 4), en particulier
sous la forme d'un connecteur à ergots et d'un connecteur à douilles, qui comportent
chacun un boîtier isolant (6, 12) et un agencement de contacts (10, 14) qui est maintenu
à l'intérieur de ce dernier et qui peut être connecté avec l'agencement de contacts
de l'autre boîtier isolant, et un dispositif de verrouillage (16) qui comprend au
moins un goujon (18) s'étendant dans la direction d'enfichage et disposé sur l'une
des moitiés de connecteur (2) et au moins une virole de réception (20) pour le goujon
disposée sur l'autre moitié de connecteur (4), le goujon (18) comportant une rainure
périphérique (32) qui s'étend essentiellement perpendiculairement à la direction de
l'enfichage et dans laquelle peut être encliqueté un organe de verrouillage à ressort
ou chargé par un ressort qui est maintenu à travers une ouverture (22) ménagée dans
la virole de réception (20) avec possibilité de déplacement dans la direction transversale
par rapport à la direction de l'enfichage, caractérisé en ce que l'organe de verrouillage est constitué par une bride à ressort (24) et en ce que le dispositif de verrouillage (16) peut être libéré sans nécessiter un actionnement
manuel direct par le fait que la bride à ressort (24) s'élargit radialement, lorsque
l'on écarte les deux moitiés de boîtier (2, 4) en les tirant, et, de ce fait, se dégage
de la rainure (32).
2. Connecteur à enfichage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bride à ressort (24) a sensiblement la forme d'un "U".
3. Connecteur à enfichage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bride à ressort (24) est réalisée par cintrage d'une section de fil.
4. Connecteur à enfichage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les extrémités libres (78, 80) des branches (74, 76) des brides à ressort (24) sont
courbées en l'une sur l'autre.
5. Connecteur à enfichage selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que l'une des branches (76) des brides à ressort (24) est courbée à l'extérieur du plan
(82) de la bride vers le bas et en ce que l'autre (74) est courbée à l'extérieur du plan (80) de la bride vers le haut.
6. Connecteur à enfichage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la virole de réception (20) comporte deux ouvertures (22) disposées sur sa périphérie
pour la saisie de la bride à ressort (24).
7. Connecteur à enfichage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture (22) ménagée dans la virole de réception (20) est en forme de fente.
8. Connecteur à enfichage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la virole de réception (20) comporte une rainure périphérique (26) pour recevoir
la bride à ressort (24).
9. Connecteur à enfichage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la paroi antérieure (34) de la rainure périphérique (32) du goujon (18) comporte
une zone extérieure chanfreinée en direction de l'enveloppe du goujon.
10. Connecteur à enfichage selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le goujon (18) qui peut être enfiché dans la virole de réception (20) peut être,
de manière complémentaire, bloqué dans la virole de réception (20) par une liaison
par vissage.
11. Moitié de connecteur du côté à fiches d'un connecteur à enfichage selon le préambule
de la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi antérieure (34) de la rainure périphérique (32) du goujon (18) comporte
une zone extérieure (36) chanfreinée en direction de l'enveloppe du goujon et inclinée
dans la direction de l'enfichage et une zone intérieure (40) dirigée sensiblement
perpendiculairement à la direction d'enfichage
12. Moitié de connecteur du côté à fiches, selon la revendication 11, caractérisé en ce que le fond (38) de la rainure périphérique (32) du goujon (18) est conformée en forme
de gradins, une zone de gradin antérieure et intérieure dans la direction radiale
(44) servant à l'encliquetage et au verrouillage de l'élément coulissant (52) d'une
moitié de connecteur (46) comportant un tel élément coulissant.
13. Moitié de connecteur (4) du côté à douilles d'un connecteur à enfichage selon une
ou plusieurs des revendications 1 à 10, comportant deux viroles de réception (20)
qui comportent chacune une bride à ressort, caractérisée par des brides à ressort (24) en forme de "U" dont les côtés ouverts sont disposés en
face l'un de l'autre.