| (19) |
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(11) |
EP 0 756 532 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1998 Patentblatt 1998/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.12.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9404/330 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9528/258 (26.10.1995 Gazette 1995/46) |
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| (54) |
MESSER FÜR EINE SCHNEIDEINRICHTUNG EINES ELEKTRISCHEN RASIERAPPARATES ODER BARTSCHNEIDERS
KNIFE FOR THE CUTTING DEVICE OF AN ELECTRIC RAZOR OR BEARD TRIMMER
COUTEAU POUR LE DISPOSITIF DE COUPE DE RASOIRS ET DE TONDEUSES A BARBE ELECTRIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
18.04.1994 DE 4413352
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1997 Patentblatt 1997/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Braun Aktiengesellschaft |
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Frankfurt am Main (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HUTH, Dieter
D-60488 Frankfurt (DE)
- SEIDEL, Gunther
D-60439 Frankfurt (DE)
- VANKOV, Michael
D-61389 Schmitten (DE)
- JOHNE, Karlheinz
D-65207 Wiesbaden (DE)
- MAJTHAN, Rudolf
D-65760 Eschborn (DE)
- VOIGTMANN, Lutz
D-61239 Ober-Mörlen (DE)
- GANNINGER, Jochen
D-61462 Königstein (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-A- 255 283 GB-A- 950 426 US-A- 2 281 841 US-A- 3 453 909
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DE-A- 1 553 660 US-A- 2 273 685 US-A- 3 064 348
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Messer, das in einer aus Ober- und Untermesser bestehenden
Schneideinrichtung eines elektrischen Rasierapparates oder eines elektrischen Bartschneiders
entweder die Funktion des Ober- oder Untermessers übernimmt, das in seinem als ebene
Gleitfläche ausgebildeten Schneidbereich an einer Kammleiste eine Vielzahl von Zähnen
mit dazwischenliegenden Schlitzen und mit an ihren Rändern ausgebildeten Schneidkanten
aufweist und an dem ein oder mehrere gegenüber dem Schneidbereich abgewinkelte Wandteile
angeordnet sind, wobei beim Schneidvorgang Ober- und Untermesser derart parallel relativ
gegeneinander bewegt werden, daß durch die Schlitze des Ober- und Untermessers hindurchtretende
Haare von den Schneidkanten abgeschnitten werden.
[0002] Aus der Programmübersicht Herbst 1992 der Anmelderin werden auf den Seiten 4 bis
9 eine Vielzahl von elektrisch betriebenen Rasierapparaten angeboten, von denen die
meisten Geräte neben der üblichen Scherfolienschneideinrichtung zusätzlich noch eine
Langhaarschneideinrichtung aufweisen. Diese Langhaarschneideinrichtungen bestehen
im wesentlichen aus zwei kammartigen, mit ihren Zähnen aneinandergleitenden Messern,
von denen das mit der zu rasierenden Haut in Kontakt bringbare Obermesser das feststehende
Teil und das Untermesser das am Obermesser oszillierend entlanggleitende Antriebsteil
ist. Im Bereich der Zähne müssen die Klingen sowohl von Unter- wie Obermesser eben
aufeinanderliegen, damit beim Schneidvorgang nicht Haare zwischen das Ober- und Untermesser
gelangen können, was zwangsweise zu einem weniger befriedigenden Schneidergebnis führt.
Um diese Nachteile zu beheben, müssen die aneinandergleitenden Gleitflächen der Klingen
von Ober- und Untermesser eben und glattflächig ausgebildet sein, damit die Klingen
nahezu spielfrei aneinandergleiten können. Zusätzliche Federkräfte sorgen noch dafür,
daß das oszillierende Untermesser stets mit einer bestimmten Anpreßkraft am Obermesser
spielfrei gleitend anliegt.
[0003] Zur Verbesserung der Schneidleistung ist aber nicht nur die Ebenheit, sondern ebenso
die Schärfe sowie die Standzeit der Messer von großer Bedeutung. Zu diesem Zwecke
werden die Messer aus Stahlblech ausgestanzt oder durch Ätzen ausgeformt. Anschließend
werden die Blechteile gebogen und danach gehärtet. Schließlich wird die Oberfläche
der schneidaktiven Bereiche der Zähne plan geschliffen und/oder poliert. Durch den
Schleifvorgang werden die zwar bereits gehärteten Schneidkanten scharfkantiger; die
erzielbare Schneidkantenschärfe liegt aber lediglich im Bereich von 10 bis 15 Mymeter.
Dies verbessert zwar das Schneidverhalten gegenüber den nicht geschliffenen bzw. den
nicht polierten Gleitflächen der Zähne; gute Schneidergebnisse werden aber hiermit
immer noch nicht erzielt.
[0004] Aus der DE-A-43 13 371 ist - neben den üblichen Kurzhaarschneidscherköpfen für die
normale Rasur - weiterhin eine aus Ober- und Untermesser bestehende Schneideinrichtung
eines elektrischen Rasierapparates bekannt. Bei der hier angesprochenen Schneideinrichtung
handelt es sich um einen Mittelschneider, der zum Schneiden längerer Barthaare dienen
soll. Bei diesem Mittelschneider besteht sowohl das Ober- als auch das Untermesser
aus einem U-förmig gebogenen Blechteil, die nach dem Stanz- und Biegevorgang gehärtet
werden. Um für ein gutes Schneidergebnis die erforderliche Planheit zu erhalten, werden
die sich durch den Biegevorgang an den Gleitflächen einstellenden Unebenheiten weggeschliffen.
[0005] Weiterhin sind im Handel Rasierapparate der Typen 255, 355 oder 550 der Firma Philips
bekannt, bei denen am Scherkopf drei Rundmesser als Obermesser ausgebildet sind, an
deren Gleitflächen Rundmesser als Untermesser rotieren. Die Obermesser bestehen hierbei
aus runden, einteiligen und topfförmig ausgebildeten Blechteilen mit Stegen und Schlitzen,
wobei die Blechteile ebenfalls nach ihrer Ausformung einem Härtevorgang unterzogen
werden. Anschließend werden zumindest dessen Gleitflächen zur Erzielung sowohl planer
als auch scharfer Schneidkanten geschliffen. Die als von der Schneidebene abgewinkelten
und zylindrisch ausgebildeten Wandteile dienen zur Befestigung des so hergestellten
Messers am Scherkopfrahmen.
[0006] Aus der GB-A-950 426 ist eine aus Obermesser und Untermesser bestehende Schneideinrichtung
für einen elektrischen Trockenrasierapparat bekannt. Das U-förmig ausgebildete Obermesser
weist zwei als ebene Gleitflächen ausgebildete Schneidbereiche auf, die von einer
U-förmig ausgebildeten Vertiefung voneinander getrennt sind. Das Obermesser besteht
aus einem Blechteil, das im ungehärteten Zustand mittels eines Stanz- und Biegevorgangs
zu einem U-förmigen Schneidteil geformt, anschließend mittels eines Widerstandsschweißverfahrens
mit einer Bodenplatte punktartig verschweißt und danach gehärtet wird. Verfahrensbedingt
hinterläßt die Widerstandsschweißung an den jeweiligen Schweißpunkten Vertiefungen,
die auf den Anspreßdruck zurückzuführen sind, der von den Schweißelektroden auf die
jeweils zusammenzuschweißenden Wandteile des Obermessers mit der dazwischen vorgesehenen
Bodenplatte ausgeübt wird.
[0007] Darüber hinaus bewirkt die vor dem Härten des Obermessers durchgeführte, punktartig
ausgeführte Widerstandsschweißung der Wandteile des Obermessers mit dem Bodenteil
ein Ausbeulen der Wandteile sowie ein Verziehen des U-förmig gestalteten Obermessers
in seiner Gesamtheit.
[0008] Aus der US-PS 3,453,909 ist es bekannt, in dem Obermesser und dem Untermesser einer
Schneideinrichtung eines Trockenrasierapparates Schlitze mittels eines Ätzverfahrens
zwecks Bildung von Schneidkanten vorzusehen.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es nun, die Schneidqualität eines herkömmlichen, mit abgewinkelten
Wandteilen versehenen Messers mit einfachen und kostengünstigen Mitteln zu verbessern.
[0010] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Dadurch,
daß man nach der Erfindung für die Herstellung des Messers zunächst eine Trennung
zwischen der Klinge und den von der Klinge abgewinkelten Wandteilen vornimmt, kann
für die Klinge nunmehr ein bereits gehärtetes und in seiner Oberflächenbeschaffenheit
sehr ebenes Wandmaterial gewählt werden, aus dem dann in einem Ätzvorgang die endgültige
Kontur der Klinge herausgeätzt wird. Durch das Ätzverfahren werden sehr scharfe Schneidkanten
erzeugt, die nur dann in dieser Schärfe erhalten werden können, wenn man deren Gleitflächen
nachträglich nicht mehr wie bisher üblich schleift; denn gerade durch diesen Schleifvorgang
würden die Gleitflächen bereits aufgrund der Schleifkörnung der Schleifscheiben und
der dadurch an den Gleitflächen auftretenden Schleifspuren wieder an Schärfe verlieren.
An das ausgeätzte, gehärtete Klingenteil werden vom Material her nachträglich weichere
Wandteile angeschweißt, wobei allerdings die für den Schweißvorgang erforderliche
Wärme derart gesteuert wird, daß weder Härte- und Festigkeitsverluste noch Verformungen
im Klingenbereich auftreten. Mit Hilfe eines schmelzpunktgesteuerten Schmelzschweißverfahrens
können nach dem erfindungsgemäßen Verfahren beliebig ausgestaltete Wandteile an der
planen, sehr harten und scharfen Klinge angebracht werden, ohne daß die Klinge dabei
an ihrer Festigkeit, Härte und Planheit verliert.
[0011] Durch die Erfindung wird also ein Messer geschaffen, das bei Verwendung in einer
Schneideinrichtung für einen elektrisch betriebenen Rasierapparat oder Bartschneider
ein optimales Schneidergebnis liefert; und dies deshalb, weil aufgrund der hohen Oberflächengüte
und Planheit beide Klingen absolut gleichmäßig tragend aufeinander gleiten, und das
insbesondere dann, wenn eine der beiden Klingen mit einer gewissen Federkraft gegen
die andere angedrückt wird. Hierdurch wird ein Schnittspalt an den Gleitflächen absolut
vermieden. Die Schneidkanten der durch das Ätzverfahren ausgeformten Klingen sind
derart scharf, daß sie anstandslos die in die Schlitze der beiden Klingen eingetretenen
Haare sauber abschneiden.
[0012] Das oder die Wandteile hingegen, die lediglich zur Versteifung und/oder zum Tragen
und/oder zur Führung der Klinge bzw. als Krafteinleitungsorgan von Kräften in das
Messer, die beispielsweise zur Erzeugung von oszillierenden Bewegungen dienen, beitragen,
können weniger fest ausgebildet sein und können auch noch aufgrund ihrer wesentliche
geringeren Härte gestanzt, gebogen oder sonstwie geformt sein. Nach Fertigstellung
der Wandteile werden sie letztendlich an dem hochfesten Klingenteil angeschweißt.
Im Sinne der Erfindung ist es durchaus denkbar, daß neben dem Schmelzschweißen auch
andere, mit Hitze erreichbare Verbindungsverfahren, wie Schweißen mit Lot, Anwendung
finden können. Die Anwendung der Erfindung ist sowohl bei länglich verlaufenden wie
runden Messern anwendbar.
[0013] Werden gemäß der Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 2 der oder die Wandteile
an der Kammleiste der Klinge angeschweißt, so sind die freien Enden der Zähne nach
außen hin offen und werden nicht eventuell durch die Wandteile behindert. Die Haare
können hierbei frei von außen in die Schlitze der Zähne eintreten, ohne mit den Wandteilen
in Kontakt zu gelangen. Diese Art der Anbindung der Wandteile an die Klinge eignet
sich besonders für das Untermesser an Mittelschneidern, bei denen das Obermesser das
Untermesser von außen U-förmig umschließt, sowie für Obermesser bei Langhaarschneidern,
bei denen nur ein seitliches Wandteil vorhanden ist, das gleichzeitig die Verlängerung
des Kammteils am Obermesser bildet.
[0014] Damit beim Schweißvorgang möglichst wenig Wärme in die Klinge einfließt, sind die
Wandteile nur über einzelne, kleinflächige Stege mit der Kammleiste der Klinge verbunden
(Anspruch 3). Durch die Weiterbildung der Erfindung nach Anspruch 4 ergibt sich ein
Messer, das sich besonders gut für das Obermesser bei Langhaarschneidern eignet, so
wie dieses beispielsweise bei den von der Anmelderin hergestellten und vertriebenen
Elektrorasierern "Braun flex control" und "Braun micron" (Braun Programmübersicht
Herbst 1992, Seiten 6 und 7) bekannt ist.
[0015] Durch die Weiterbildung der Erfindung nach den Merkmalen des Patentanspruchs 5 ergibt
sich eine Schneidanordnung, die beidseitig der Kammleiste Zähne aufweist, die mit
entsprechenden Zahnleisten am Untermesser korrespondieren. Hierdurch kann man auch
von beiden Seiten der Schneideinrichtung Haare schneiden. Diese Anordnung ist insbesondere
bei Langhaarschneidvorrichtungen von elektrischen Rasierapparaten anwendbar, die vorzugsweise
als Mittelschneider zwischen zwei Kurzhaarschneidvorrichtungen eingesetzt werden,
so wie dies beispielsweise bei dem Rasierer nach der DE-A-43 13 371 bekannt ist.
[0016] Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Verschweißung zwischen
Klinge und Wandteil an den Zähnen erfolgt. In weiterer Ausgestaltung dieser Ausführungsform
sind beidseits an der Kammleiste der Klinge eine Vielzahl von Zähnen angeordnet, wobei
beide Zahnreihen der Klinge mit je einem Wandteil verschweißt sind.
[0017] Zuvor genannte Maßnahmen führen zu unterschiedlichen, an bestimmte Einsatzzwecke
konstruktiv anpaßbare Schneidmesser mit dem weiteren Vorteil einer auf die Zähne der
Klinge beschränkten und somit relativ klein ausfallenden Schmelzverbindung von Klinge
und einen bzw. mehreren Wandteilen.
[0018] Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind an dem Wandteil in ihrer
Breite und Dicke an die Zähne angepaßte Stege ausgebildet.Mittels der Stege der Wandteile
nach den Merkmalen des Anspruchs 8 werden Öffnungen geschaffen, so daß die Haare beim
Entlanggleiten der Klinge auf der Oberfläche der Haut besser von den Zähnen der Klinge
und den Stegen in den Schneidbereich von Ober- und Untermesser eingefädelt werden,
um dann von den Schneidkanten des Ober- und Untermessers abgeschnitten zu werden.
[0019] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Stege mit den freien Enden der Zähne
verschweißt. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus,
daß einzelne Zähne in ihrer Länge gegenüber den benachbarten Zähnen verkürzt sind
und daß an den freien Enden der verkürzten Zähne die Stege verschweißt sind. Nach
dieser Maßnahme stehen die freien Enden der nicht verkürzten Zähne gegenüber den jeweils
angeschweißten Wandteilen hervor, so daß ein gegenüber dem Wandteil hervorstehender
Einfädelkamm gebildet wird. Die Zähne der Klinge üben sonach eine Doppelfunktion aus,
und zwar eine Schneidfunktion und eine Einfädelfunktion, wobei die freien Enden der
gegenüber dem Wandteil hervorstehenden Zähne an der Haut anliegende Haare untergreifen,
aufrichten und in die zwischen den Zähnen befindlichen Schlitze zum Schneiden einfädeln.
Das Schneidergebnis wird hierdurch wesentlich verbessert.
[0020] Durch die Merkmale des Anspruchs 11 ergibt sich ein positiver, besonders scharfer
Schneidwinkel. Dabei werden vor dem Ätzverfahren die Flächen (Ober- und Unterseite)
im Bereich der Zähne mittels eines Laminats, einer Negativfolie oder eines Klebebebandes
entsprechend breit und/oder weniger breit (Gleitseite) abgedeckt.
[0021] Besonders scharfe Schneidkanten ergeben sich dann, wenn diese einen positiven Winkel
einschließen, d.h., wenn der von der Gleitfläche und der Seitenwandung der Schlitze
gebildete Winkel kleiner 90° ist. Dabei hat sich ein Schneidwinkel von etwa 60° besonders
gut zum Schneiden von Haaren bewährt (Anspruch 12). Dadurch, daß die Schneidkanten
durch Ätzen gebildet werden, ergibt sich die Möglichkeit, die Kanten schräg zur Gleitebene
verlaufen zu lassen, und zwar so, daß sie mit der Gleitebene einen Winkel von etwa
60° einschließen. Durch das Ätzverfahren werden demnach auf besonders einfache Weise
zur Gleitebene schräg verlaufende Flächen hergestellt, deren in die Gleitfläche mündende
Kanten ohne weitere Bearbeitung aufgrund des positiven Schneidwinkels sehr scharfe
Schneidkanten des Messers bilden.
[0022] Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 13 fließt besonders wenig Wärme in die Klinge,
so daß die vorhandene Härte und Planheit an der Klinge unverändert bleibt. Bei dem
Schweißverfahren handelt es sich vorzugsweise um ein Schmelzschweißverfahren, bei
dem durch Erhitzung beider Schweißstellen diese nur soweit verflüssigt werden, daß
die lediglich angeschmolzenen Metallbereiche ineinanderfließen und nach sofortiger
Abkühlung eine nahezu homogene und sehr feste Verbindung ergeben. Eine Punkt-Laserschweißung
bietet sich hier als besonders vorteilhaft an, da die Anlagestellen zwischen den Wandteilen
und der Klinge weder druckfest noch wasserdicht sein müssen. Die punktförmigen Schweißstellen
sollen hier lediglich eine gewisse feste, gebrauchsgerechte Verbindung zur Klinge
herstellen, damit diese stets sicher mit den Wandteilen verbunden bleibt. Die Klinge
wird durch das Wandte inbesondere in ihrer Biegesteifigkeit verstärkt und kann leicht
am Scherkopf befestigt werden.
[0023] Ausgehend von einer feinkörnigen Mikrostruktur des gehärteten Stahlbleches nach den
Merkmalen des Patentanspruchs 14 wird in Verbindung mit dem die Klinge herstellenden
Ätzvorgang eine bisher noch nicht erreichte Kantenschärfe und Gratfreiheit an den
Zähnen der Klinge erreicht. Die feinkörnige Mikrostruktur des Stahlbleches wird einerseits
durch die Zusammensetzung des Stahls und andererseits durch den Härtevorgang erreicht.
Vorzugsweise besteht dabei das Material der Klinge aus 1.4034 nach DIN (Deutsche Industrie-Norm)
17224.
[0024] Um eine besonders innige Schweißverbindung zwischen dem oder den Wandteilen und der
Klinge zu erreichen, wird gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 15 das Material
1.4310 nach DIN 17224 verwendet. Dieser Stahl ist gut schmelz- und fließbar und stellt
bereits bei kleinsten Laserschweißstellen eine sehr innige und feste Verbindung ohne
Bildung von festigkeitsreduzierenden Einschluüssen (Poren, Verunreinigungen) her.
[0025] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 16 werden aufwendige mechanische Poliervorgänge
mittels Polierscheiben vermieden. Das elektrolytische Polieren ist allgemein bekannt
und wird daher an dieser Stelle nicht näher beschrieben. Beim Elektropolieren können
Rauhtiefenwerte von kleiner gleich 1 Mymeter, vorzugsweise 0,5 Mymeter, erreicht werden
und etwaige, durch das Ätzverfahren entstandene Oberflächenrauhigkeiten weitgehend
beseitigt werden.
[0026] Damit beim Rasiervorgang die freien Enden der Zähne mit ihren sehr scharfen Schneidkanten
die Haut einer Person nicht verletzen bzw. reizen, werden nach einer Ausführungsform
der Erfindung die Enden der Zähne außerhalb des Schneidbereichs durch Einwirkung von
Temperatur oder durch Elektropolieren gerundet. Durch das kurze Aufschmelzen der freien
Enden der längeren Zähne bilden diese beim Flüssigwerden durch die auftretende Oberflächenspannung
gerundete, in etwa schweißperlenartige Erhebungen. Dabei werden die in diesem Bereich
vorhandenen Schneidkanten beseitigt.
[0027] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 18 wird ein Verfahren angegeben, mit dem das
im Patentanspruch 1 gekennzeichnete Messer mit optimalen Eigenschaften auf einfache
Weise hergestellt werden kann. Die Kontur der Klinge aus einem bereits gehärteten
Stahlblech mit einer bereits vorhandenen, sehr planen Oberflächenbeschaffenheit durch
Ätzen auszuformen und anschließend die so konturgeätzte Klinge ohne weitere Bearbeitung
mit von der Klinge abgewinkelten Wandteilen mittels Schmelzschweißverfahren zu bestücken,
zeigt, auf welche einfache Weise ein Messer mit hoher Präzision hergestellt werden
kann.
[0028] Im Zusammenwirken mit einem zweiten Messer ergibt sich daraus eine Schneideinrichtung,
deren Schneidergebnisse bisher bekannte Schneidergebnisse weit übertreffen. Dadurch
nämlich, daß die Wandteile an der gehärteten Klinge mittels einem Schmelzschweißverfahren
verzugsfrei befestigt werden, gelangt nur sehr wenig Wärme in die Klinge, so daß die
Härte und der strukturelle Aufbau der Klinge unverändert bleibt. Auch die Planheit
der Klinge bleibt erhalten, so daß Schneidspalte bei Anlage des Untermessers an das
Obermesser gar nicht erst auftreten und demnach bei der ohnehin vorhandenen, hohen
Schärfe der Schneidkanten Haare jeglicher Art sauber abgeschnitten werden.
[0029] Durch das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Messer wird erstmals
eine Schneideinrichtung mit höchster Schneidqualität möglich, bei der die Andrückkraft
des Untermessers an das Obermesser über eine Andruckfeder sogar noch in vorteilhafter
Weise reduziert werden kann. Dies führt u.a. auch zu einer geringeren Leistungsaufnahme
des elektrischen Rasiergerätes bzw. Bartschneiders, was insbesondere bei aufladbaren
Geräten einen zusätzlichen Vorteil bringt.
[0030] Wird nach den Merkmalen des Patentanspruchs 19 ein gehärteter Blechstreifen aus feinkörnigem
Stahl verwendet, so werden im Ätzverfahren besonders scharfe Schneidkanten hergestellt.
Wird beim Halbzeug des gehärteten Blechstreifens eine Oberflächenrauhtiefe Ra von
kleiner 1 Mymeter gewählt, so können mechanische Poliervorgänge auf der Gleitfläche
vermieden werden (Anspruch 20).
[0031] Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 21 wird die Oberfläche - mit Ausnahme der
abgedeckten Gleitfläche - der Klinge elektropoliert. Durch das Elektropolieren in
Verbindung mit der abgedeckten Gleitfläche werden mehrere Vorteile erzielt. Zum einen
werden die im Ätzverfahren hergestellten Seitenflächen der Schlitze auf eine Rauhtiefe
von kleiner 2 Mymeter gebracht, und andererseits werden die Ecken, die von den Seitenwänden
der Schlitze zu der der Gleitfläche gegenüberliegenden Oberfläche der Klinge gebildet
werden, geringfügig gerundet. Diese Maßnahmen führen zu dem Vorteil, daß einerseits
im Betrieb die Haare leicht durch die Schlitze gleiten und andererseits die Haut schonend
behandelt wird. Ein weiterer, noch sehr wichtiger Vorteil ergibt sich beim Elektropolieren
durch die mittels eines Klebebandes oder einer sonstigen Abdeckung abgedeckte Gleitschicht
dadurch, daß die Schneidkanten noch weiter geschärft werden, da an den Seitenkanten
noch ein geringer Materialabtrag bis zum Klebeband erfolgt, diese aber an der Gleitfläche
erfindungsgemäß nicht mehr fortgesetzt wird. Auf diese Weise werden Schneidkanten
mit höchster Schärfe auf einfache Weise erzielt. Die bereits im Anlieferungszustand
des Blechstreifens an der Gleitfläche - also der nicht elektropolierten Fläche - vorhandene
Rauhtiefe Ra von kleiner 5 Mymeter, vorzugsweise etwa 0,5 Mymeter, reicht für den
Schneidbetrieb sehr gut aus.
[0032] Eine besonders einfache Verbindung von Klinge und Wandteilen ergibt sich nach den
Merkmalen des Patentanspruchs 23. Laserstrahlschweißungen können auf kleinstem Raum
ohne Verwendung von Lötmitteln angewendet werden, wenn nahezu gleiche Materialien
miteinander verschweißt werden sollen. Die dabei auftretende Wärme ist aufgrund der
kleinen Flächenschweißung äußerst gering.
[0033] Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 24 werden nur einzelne Stellen zwischen der
Klinge und wenigstens einem Wandteil mittels eines Laserstrahls verschweißt, was die
Herstellkosten aufgrund weniger Schweißstellen gering hält.
[0034] Werden anschließend noch gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 25 die freien Enden
der Zähne mittels Laserstrahl angeschmolzen, so werden die scharfen Schneidkanten
außerhalb des Schneidbereichs verrundet, indem die Enden an der Außenfläche die Form
einer etwa halben oder auch ganzen Schweißperle annehmen und daher gerundet sind.
Eine derartige Verrundung bzw. Entgratung der Schneidkanten außerhalb des Schneidbereichs
läßt sich auf besonders einfache Weise mittels eines Laserstrahls herstellen. Aber
auch durch elektrolytisches Polieren, wie später beschrieben, kann verrundet werden.
[0035] Nach den Merkmalen des Patentanspruchs 26 wird ein Verfahren angegeben, mit dem Kanten
verrundet werden könen.
[0036] Durch die Merkmale des Patentanspruchs 27 ergibt sich ein Messer zum Schneiden von
Haaren, dessen Schneidkanten durch Elektropolieren nach dem Ätzverfahren zusätzlich
nochmals geschärft werden, wobei bei der Herstellung, also vor dem Elektropoliervorgang,
die Gleitfläche mittels eines Abdeckmittels, beispielsweise eines Klebebandes, abgedeckt
wurde. Hierdurch können nur die an die Schneidkanten angrenzenden Seitenwandungen,
nicht aber die Gleitflächen elektropoliert werden. Durch diesen einseitigen, minimalen
Abtrag wird die Schneidkante weiter geschärft. Dieser zusätzliche Schärfvorgang nach
der Erfindung ist bei allen geätzten Klingen für elektrisch betriebene Rasierapparate
oder Bartschneider anwendbar.
[0037] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
FIG. 1 Explosionszeichnung eines aus drei Teilen zusammensetzbaren Obermessers,
FIG. 2 zusammengesetztes Teil des Obermessers nach FIG. 1 in perspektivischer Darstellung,
FIG. 3 Explosionszeichnung eines Untermessers,
FIG. 4 Explosionszeichnung der eine Baueinheit aus Ober- und Untermesser bildenden
Schneideinrichtung mit Fußteilen,
FIG. 5 Darstellung der Klinge gemäß FIG. 1, nachdem sie aus dem gehärteten Blech ausgeätzt
wurde, also sie ist noch mit der Beschichtung des Laminats versehen,
FIG. 6 Schnitt durch einzelne Zähne der Klinge gemäß der Schnittführung A-A nach FIG.
5, allerdings im vergrößerten Maßstab gegenüber den FIGN. 1, 2, 4 und 5, und
FIG. 7 vergrößerte Darstellung einer Schneidkante gemäß dem Detail Y nach FIG. 6,
allerdings nach dem Poliervorgang, also sie ist noch mit dem Klebeband bzw. einem
Abdeckmedium an der Gleitfläche abgedeckt.
[0038] In FIG. 1 sind die Einzelteile eines Obermessers 1, wie es zum Fertigteil nach FIG.
2 zusammengesetzt wird, dargestellt. Das Obermesser 1 besteht dabei im wesentlichen
aus drei Teilen, nämlich der eigentlichen Klinge 2 und den beiden Wandteilen 3, 4.
Die Klinge 2 besteht aus einem etwa 0,4 mm dicken Stahlblech 5, an dem sich quer zur
Längsrichtung des Stahlbleches 5 beidseitig einer Kammleiste 6 parallel zueinander
verlaufende Zähne 7 erstrecken, von denen jeder fünfte Zahn 8 verkürzt ausgebildet
ist, wobei allerdings zum Rand des Stahlbleches 5 hin nach jeweils einem verkürzten
Zahn 8 sich nur noch drei längere Zähne 7 anschließen. Andere Anordnungen der Zähne
7, 8 in der Reihenfolge sind aber auch denkbar.
[0039] Zwischen den auf Zahnreihen 27 liegenden Zähnen 7, 8 sind nach den FIGN. 1, 2, 4
und 5 Schlitze 9 ausgebildet, die in diesem Ausführungsbeispiel alle gleich breit
sind, die aber auch in Abhängigkeit der Zahnausbildung zur Kammleiste 6 hin schmäler
oder breiter (FIG. 3) werden können. Die Kammleiste 6 ist an beiden Seiten noch mit
einem rechteckigen Blechstreifenabschnitt 10 verbunden, die als Abstützung an den
Auflageflächen 11 der Wandteile 3, 4 dienen und die über die freien Enden 22 der verkürzten
Zähne 8 nicht hinausstehen.
[0040] Die Wandteile 3, 4 werden nach den FIGN. 1, 2 und 4 von nicht gehärteten Blechstreifen
gebildet, an deren zu den Zähnen 7, 8 zeigenden Stirnflächen 12 Stege 13 ausgebildet
sind, die im gleichen Abstand wie die verkürzten Zähne 8 an den Wandteilen 3, 4 angeordnet
sind. Die Abschlußflächen 14 der Stege 13 enden auf der gleichen Höhe wie die Auflageflächen
11, damit die Klinge 2 plan auf den Wandteilen 3, 4 aufliegen kann, wie die FIGN.
2 und 4 zeigen. Dadurch bilden sich, wie dies FIG. 4 zeigt, zwischen zwei Stegen 13
jeweils eine Langschlitzöffnung 39, damit beim Rasiervorgang auch Haare hieraus austreten
können. An den Wandteilen 3, 4 sind zu beiden Seiten Haltenasen 15, 16 mit nach unten
offenen Ausnehmungen 18, 19 ausgebildet. Die Haltenasen 15, 16 liegen in der gleichen
Ebene wie die Wandteile 3, 4.
[0041] Wie FIG. 2 weiter zeigt, liegt die die Unterseite bildende Gleitfläche 17 der Zähne
7, 8 und der Blechstreifenabschnitte 10, also der Klinge 2, an der Abschlußfläche
14 der Stege 13 sowie an den Auflageflächen 11 derart an, daß die nach außen gerichteten
Außenwände 20, 21 der Wandteile 3, 4 jeweils bündig mit den freien Enden 22 der verkürzten
Zähne 8 sowie bündig mit den Randflächen 23 der Blechstreifenabschnitte 10 abschließen.
Wie aus den FIGN. 1 und 2 ersichtlich, stehen dadurch die Zähne 7 gegenüber den Randflächen
23 bzw. den Außenwänden 20, 21 geringfügig hervor. Durch die Überlänge der Zähne 7
gegenüber den Zähnen 8 wird ein besseres Einfädeln von Haaren, insbesondere von eng
an der Haut anliegenden oder auch verwirbelten Haaren, in die Zahnlücken bzw. Schlitze
9 erreicht.
[0042] Während die Wandteile 3,4 aus einem weichen Blechteil ausgestanzt wurden, so wurde
die Klinge 2 aus einem gehärteten Blechstreifen in einem Ätzverfahren ausgeformt.
In den FIGN. 5 bis 7 ist nochmals die Klinge 2 gemäß FIG. 1 als Einzelteil dargestellt,
wie sie in einer Vielzahl aus einem einzigen, bereits gehärteten Blechstreifen 25
konturengeätzt herausgearbeitet werden. Die Klingen 2 weisen in ihrer Längsrichtung
eine Symmetrieachse 26 auf, die mittig zur Kammleiste 6 und den Zähnen 7, 8 liegt.
[0043] Anhand der weiteren, benachbarten Symmetrieachsen 26 in FIG. 5 wird angezeigt, wie
die einzelnen Klingen 2 auf einem Blechstreifen 25 angeordnet sind, wenn diese ausgeätzt
wurden. Aus FIG. 5 ist weiterhin ersichtlich, welcher Bereich der Klinge 2 im wesentlichen
als Schneidbereich 30 dient. Der Schneidbereich 30 ist dabei durch ein gestrichelt
dargestelltes, rechteckiges Fenster angezeigt. Der außerhalb des Schneidbereiches
30 liegende Abschnitt der Zähne 7, 8 - d.h. deren freie Enden 22 - sind gerundet,
damit sie beim Rasiervorgang die Haut einer Bedienungsperson nicht verletzen.
[0044] Wie aus FIG. 6 deutlich hervorgeht, sind am Übergang von der Gleitfläche 17 zu den
Seitenflächen 40 scharfe Schneidkanten 31 am Obermesser 1 ausgebildet, die einen positiven
Winkel a bilden, der, wenn man an die Schneidkante 31 in dem Schnittpunkt S eine Tangente
77 an die Seitenfläche 40 anlegt, sich mit der Gleitfläche 17 ergibt. Wie aus FIG.
6 weiter hervorgeht, sind die Zähne 7 bzw. 8 an der Gleitfläche 17 breiter (Maß b)
als an der der Gleitfläche 17 gegenüberliegenden, äußeren Seitenfläche 37 (Maß c).
Die Querschnitte der Zähne 7 bzw. 8 bilden also nach FIG. 6 im wesentlichen ein Trapez.
Dadurch, daß das Maß c der äußeren Seitenfläche 37 kleiner ist als das Maß b der Gleitfläche
17, kann überhaupt erst ein positiver Schneidwinkel a gebildet werden. Je größer also
der Unterschied zwischen den Maßen c und b ist, desto kleinere und somit positivere
Schneidwinkel a stellen sich ein.
[0045] Um einen derartig positiven Schneidwinkel a zu erhalten, werden in FIG. 6 im Ätzverfahren
Laminate, negative Filme oder Folien 41, 42 auf den Blechstreifen 25 aufgebracht,
die der Kontur entsprechen, wie anschließend die Klinge 2 aussehen soll. Aus diesem
Grund zeigt der vergrößerte Ausschnitt in FIG. 6 den Zustand der Klinge 2, der direkt
nach dem Ätzvorgang sich ergeben hat. Anschließend werden nämlich die Laminate bzw.
Folien oder Filme 41, 42 wieder von den Gleitflächen 17, 37 entfernt, wobei dann nur
noch die Gleitfläche 17 mit einem Klebeband 78 für den Elektropoliervorgang abgedeckt
ist. Dabei deckt das Klebeband 78 auch die Schlitze 9 zu (FIG. 7).
[0046] FIG. 7 zeigt daher nochmals eine vergrößerte Darstellung einer Ecke eines Zahnes
7 im Bereich der Schneidkante 31 mit der die Gleitfläche 17 und die Schlitze 9 abdeckenden
Abdeckung in Form eines Klebebandes 78. Wie hieraus deutlich hervorgeht, nimmt die
Krümmung der Seitenfläche 40 zur Schneidkante 31 hin progressiv zu, wodurch ein besonders
scharfer Schneidwinkel a gebildet wird.
[0047] Gemäß FIG. 4 besteht die Schneideinrichtung 28 aus dem bereits beschriebenen Obermesser
1 und einem Untermesser 29, wobei das Untermesser 29, wenn es mit dem Obermesser 1
ein zusammengesetztes Fertigteil (nicht dargestellt) bildet, in den von dem Obermesser
1 gebildeten und im wesentlichen U-förmigen Aufnahmeraum 72 derart eindringt, daß
die vom Untermesser 29 gebildete Gleitfläche 38 an der Gleitfläche 17 des Obermessers
1 gleitend und spielfrei anliegt.
[0048] Nach den FIGN. 3 und 4 besteht das Untermesser 29 ebenfalls aus einer Klinge 35,
mit von der Kammleiste 36 sich quer erstreckenden Zähnen 34 mit Schlitzen 32, wobei
- im Gegensatz zu den Zähnen 7, 8 des Obermessers 1, wo diese im wesentlichen parallel
zueinander verlaufen - nunmehr die Zähne 34 zu ihrem freien Ende 43 hin verjüngen,
während sich dementsprechend die Schlitze 32 erweitern. Hierdurch wird beim Schneidvorgang
neben der senkrechten Scherwirkung (zwei gegeneinander parallel verlaufende Schneidkanten)
noch eine ziehende, quer dazu verlaufende Schneidbewegung in Längsrichtung der Zähne
7, 8, 34 erreicht, was zusätzlich noch zu besseren Schneidergebnissen führt.
[0049] Wie aus FIGN.3 und 4 ersichtlich ist, bildet die Schneidkante 33 das Ende der am
Untermesser 29 nach oben gerichteten Gleitfläche 38, die im Betrieb an der Gleitfläche
17 der Klinge 2 gleitend anliegt. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird selbstverständich
die Klinge 35 des Untermessers 29 im gleichen Verfahren hergestellt, wie dies in FIG.
6 gezeigt wird, so daß auch hier zwischen Seitenfläche 44 und Gleitfläche 38 positive
Schneidwinkel a entstehen.
[0050] An der der Gleitfläche 38 gegenüberliegenden Unterseite 45 ist nach den FIGN. 3 und
4 ein nach unten hin offenes, U-förmig gewölbtes, als Trägerblech dienendes Wandteil
46 ausgebildet, das geringfügig kürzer ist als die Klinge 35 und das an seinen beiden
Längsseiten 47, 48 längs seiner Symmetrieachse 49 verlaufende, im Querschnitt rechteckförmige
Fenster 50 aufweist. An jeder Längsseite 47, 48 sind zu der mittigen Querachse 51
symmetrisch angeordnete, nach unten hin offene Aufnahmebohrungen 52, 53 in Form von
Längsschlitzen ausgebildet, die zur Befestigung eines Betätigungsgliedes 54 dienen,
das aus Kunststoff hergestellt ist.
[0051] Das Betätigungsglied 54 besteht nach FIG. 3 im wesentlichen aus einer Brücke 57,
an der beidseitig der Querachse 51 sich nach unten erstreckende Schenkel 55, 56 ausgebildet
sind, die einen Aufnahmeraum 58 einschließen, der als Eingriff für einen von einem
elektrischen Antrieb eines Rasierapparates oder Bartschneiders angetriebenen Schwingankerzapfen
(nicht dargestellt) dient.
[0052] An der Brücke 57 sind zwei senkrecht und symmetrisch zur Querachse 51 verlaufende
Bohrungen 59 ausgebildet, in die beim Zusammenbau Stifte 60 eingepreßt werden, die
gleichzeitig die Aufnahmebohrungen 52, 53 durchdringen und somit das Wandteil 46 drehfest
halten, während in Richtung der Querachse 51 das Wandteil 46 in den Aufnahmebohrungen
52, 53 beweglich ist, wenn die Schneideinrichtung 28 zusammengebaut ist (nicht dargestellt).
[0053] Nach FIG. 3 erstreckt sich von der Brücke 57 ein mittig angeordneter Zapfen 61 nach
oben, der im zusammengebauten Zustand der Schneideinrichtung 28 (nicht dargestellt)
eine in einem Federelement 62 ausgebildete Bohrung 64 durchdringt. Hierdurch wird
das Federelement 62 auf dem Betätigungsglied 54 und somit gegenüber dem mit der Klinge
35 verbundenen Wandteil 46 zentriert.
[0054] An dem Federelement 62, das kürzer ist als das Wandteil 46, sind nach FIG. 4 an beiden
Endseiten nach unten gewölbte Abstützflächen 63 ausgebildet, von denen sich jede an
einer Stützkante 65 je eines Lagerbocks 66, 67 abstützt. Die Lagerböcke 66, 67 weisen
wiederum jeweils zwei nebeneinander angeordnete Bohrungen 69, 70 auf, in die Zapfen
68 eingesetzt werden, welche im zusammengebauten Zustand in an den Wandteilen 3, 4
des Obermessers 1 ausgebildeten Öffnungen 71 eingreifen, um so das Obermesser 1 fest
mit den Lagerböcken 66, 67 zu verbinden und gleichzeitig das Untermesser 29 in dem
Aufnahmeraum 72 zu halten, indem sich das Federelement 62 an den Lagerböcken 66, 67
federnd abstützt und somit das Wandteil 46 mit der Gleitfläche 38 an der Klinge 35
stets mit Vorspannung gleitend gegen die Gleitfläche 17 der Klinge 2 gedrückt wird.
[0055] Nach dem Zusammenbau bildet die Schneideinrichtung 28 eine in sich kompakte Baueinheit,
die aus den in FIG. 4 dargestellten Teilen besteht. Zum Befestigen der kompletten
Schneideinrichtung 28 in einem Rasierapparat dienen die an den Lagerböcken 66, 67
ausgebildeten Zapfen 73 mit nach außen gerichteten Federklinken 74, die in nicht dargestellte
Anordnungen am Scherkopf eingreifen.
[0056] Wie aus FIG. 4 weiter hervorgeht, ist hier bereits die Klinge 35 mit dem Wandteil
46 verschweißt. Die Verschweißung erfolgt im Bereich der Kammleiste 36 der Klinge
35 und dem höchsten Abschnitt - nämlich der Mittelleiste 75 - des Wandteils 46 (Fig.
3). Auch hier ist die Laserstrahlschweißung besonders vorteilhaft, die von unten über
die Mittelleiste 75 erfolgt.
[0057] Die Herstellung des erfindungsgemäßen Messers ist folgende:
[0058] Zunächst werden auf die Ober- und Unterseite des bereits gehärteten Blechstreifens
25 Laminate, Negativfolien, Klebebänder oder sonstige, nicht stromleitende Isolationsstreifen
aufgebracht, die mit der Kontur der nach den FIGN. 3 und 5 dargestellten Klingen 2
und 35 identisch sind. Gemäß FIG. 6 ist dabei die Breite c der Zähne 7 bzw. 8 an der
der Gleitfläche 17 gegenüberliegenden Seitenfläche 37 kleiner als die Breite b an
der Gleitfläche 17.
[0059] Bei der nach FIG. 3 herzustellenden Klinge 35 befindet sich die Gleitfläche 38 auf
ihrer Oberseite, so daß hier, entsprechend FIG. 6, das Maß b und auf der Unterseite
das Maß c auftritt. Die Filme oder Folien 41, 42 bestehen aus länglichen Streifen
mit vielen hintereinander angeordneten Konturen von Klingen, so daß in einem Ätzverfahren
viele Klingen 2 bzw. 35 auf einmal hergestellt werden können. Bei der Auswahl des
Blechstreifens 25 muß ein gehärteter Stahl gewählt werden, der eine feinkörnige Struktur
aufweist.
[0060] Nach dem Ätzvorgang wird die Folie oder der Film 41, 42 von der Gleitfläche 17 und
der Seitenfläche 37 entfernt. Nunmehr wird auf die Gleitfläche 17 ein Klebeband 78
aufgeklebt, das auch die Schlitze 9 von der einen Seite her überdeckt (FIG. 7). Anschließend
wird die Klinge 2 elektropoliert - allerdings nur an der Seitenfläche 37 und den Seitenflächen
40, da durch das abgedeckte Klebeband 78 kein metallischer Kontakt zur Gleitfläche
17 besteht. Durch das Elektropolieren werden die Seitenflächen 37, 40 auf eine Rauhtiefe
Ra kleiner 2 Mymeter, vorzugsweise etwa 0,5 Mymeter, geglättet, d.h. es wird sehr
wenig Metall abgetragen, wodurch die Schneidkante 31 weiterhin geschärft wird.
[0061] Anschließend wird das Klebeband 78 von der Gleitfläche 17 abgezogen, und es werden
die konturgeätzten Klingen 2 bzw. 35 aus dem Blechstreifen 25 über Verbindungsglieder
(nicht dargestellt) herausgetrennt. Anschließend werden die Klingen 2 bzw. 35 mit
Wandteilen 3, 4 bzw. 46 verschweißt. Bei der Klinge 2 nach FIG. 1 werden die Wandteile
3,4 in die in den FIGN. 2 und 4 dargestellte und bereits oben beschriebene Position
mittels nicht dargestellter Vorrichtungen gebracht und mit der Klinge 2 mittels eines
Laserstrahls punktgeschweißt, wie dies durch die Schweißpunkte 24 in FIG. 2 angezeigt
wird. Dabei werden beispielsweise alle Stege 13 mit den verkürzten Zähnen 8 sowie
die Auflageflächen 11 mit den Blechstreifenabschnitten 10 von außen her vorteilhafterweise
miteinander verschweißt.
[0062] Gleiches gilt im wesentlichen für die Klinge 35 nach FIG. 3, wobei allerdings nicht
beidseitig verschweißt wird, sondern lediglich die Mittelleiste 75 des Wandteils 46
mit der Kammleiste 36 der Klinge 35. Bei letzterem ist eine Punktschweißung vorzuziehen,
um besonders wenig Wärme in den Schneidbereich - also an die Schneidkanten 33 - heranzuführen.
Und dies deshalb, damit dieser Bereich insbesondere nicht an Verschleißfestigkeit
und Härte verliert, um so dauerhaft scharfe Schneidkanten 33 zu behalten.
[0063] Nach dem Laserschweißvorgang wird nach FIGN. 3 und 4 auf das mit den Stiften 60 vormontierte
Betätigungsglied 54 das Federelement 62 und das als Wandteil 46 ausgebildete Trägerblech
mit der daran befestigten Klinge 35 aufgesetzt. Nunmehr wird das so vorgesteckte Untermesser
29 in den Aufnahmeraum 72 eingesetzt, wobei die Wandteile 3, 4 das Untermesser 29
über die Längsseiten 47 auch seitlich führen. Das Untermesser 29 wird soweit in den
Aufnahmeraum 72 eingeschoben, bis die Gleitfläche 38 der Klinge 35 an der Gleitfläche
17 des Obermessers 1 anliegt. Nunmehr werden die Lagerböcke 66, 67 von unten her an
das vormontierte Ober- und Untermesser 1, 29 herangeführt, bis die Abstützflächen
63 an den Stützkanten 65 federnd aufliegen. Nun werden die Lagerböcke 66, 67 noch
soweit gegen den Druck der Feder zum Obermesser 1 hin verschoben, bis die Zapfen 68
konzentrisch zu den in den Wandteilen 3, 4 ausgebildeten Öffnungen 71 konzentrisch
eingreifen, wobei dabei allerdings die Zapfen 68 unterhalb des Wandteils 46 verlaufen.
In dieser Stellung werden die metallischen Zapfen 68 mit den Wandteilen 3, 4 verschweißt
oder verstemmt, so daß die Anordnung gemäß FIG. 4 eine feste Baueinheit als Mittelschneider
bildet. Die Stützkanten 65 sind gegenüber der Gleitfläche 17 so bemaßt, daß über das
Federelement 62 auf das Untermesser 29 eine genügend große, aber nicht zu hohe Anpreßkraft
ausgeübt wird, damit deren Gleitfläche 38 stets spielfrei an der Gleitfläche 17 anliegt,
um gute Schneidergebnisse zu erzielen.
1. Messer, das in einer aus Ober- (1) und Untermesser (29) bestehenden Schneideinrichtung
(28) eines elektrischen Rasierapparates oder eines elektrischen Bartschneiders entweder
die Funktion des Ober- (1) oder Untermessers (29) übernimmt, das in seinem als ebene
Gleitfläche (17, 38) ausgebildeten Schneidbereich (30) an einer Kammleiste (6, 36)
eine Vielzahl von Zähnen (7, 8, 34) mit dazwischenliegenden Schlitzen (9, 32) und
mit an ihren Rändern ausgebildeten Schneidkanten (31, 33) aufweist und an dem ein
oder mehrere gegenüber dem Schneidbereich (30) abgewinkelte Wandteile (3, 4, 46) angeordnet
sind, wobei beim Schneidvorgang Ober- (1) und Untermesser (29) derart parallel relativ
gegeneinander bewegt werden, daß durch die Schlitze (9, 32) des Ober- (1) und Untermessers
(29) hindurchtretende Haare von den Schneidkanten (31, 33) abgeschnitten werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schneidbereich (30) des Messers (1, 29) aus einer Klinge (2, 35) aus gehärtetem
Stahlblech mit den durch Ätzen des gehärteten Stahlbleches erzeugten Zähnen (7, 8,
34) besteht und daß die geätzte Klinge (2, 35) von den an die geätzte Klinge (2, 35)
angeschweißten, aus einem oder mehreren Blechabschnitten geformten Wandteilen (3,
4, 46) getragen ist, wobei die Schweißung so ausgeführt ist, daß der damit verbundene
Anstieg der Temperatur der Klinge (2, 35) so gering ausfällt, daß das gehärtete Blech
(2, 35) weder beeinträchtigende Verformungen erfährt noch wesentlich an Härte und
Verschleißfestigung verliert.
2. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschweißung zwischen Klinge (2, 35) und Wandteil (3, 4) an der Kammleiste
(6, 36) der Klinge (2, 35) erfolgt.
3. Messer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Wandteil (3, 4) und Kammleiste (6, 36) nur über einzelne am Wandteil (3, 4) ausgebildete
Stege (13) miteinander verschweißt sind.
4. Messer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zähne (7, 8, 34) nur auf einer Seite der Kammleiste (6, 36) ausgebildet sind.
5. Messer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß beidseits an der Kammleiste (6, 36) der Klinge (2, 35) eine Vielzahl von Zähnen
(7, 8, 34) angeordnet sind.
6. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschweißung zwischen Klinge (2, 35) und Wandteil (3, 4, 46) an den Zähnen
(7, 8, 34) der Klinge (2, 35) erfolgt.
7. Messer nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß beidseits an der Kammleiste (6) der Klinge (2,35) eine Vielzahl von Zähnen (7,
8) angeordnet sind und daß beide Zahnreihen (27) der Klinge (2) mit je einem Wandteil
(3, 4) verschweißt sind
8. Messer nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Wandteil (3, 4) in ihrer Breite und Dicke an die Zähne (7, 8) angepaßte
Stege (13) ausgebildet sind, die nur mit einzelnen Zähnen (7, 8) verschweißt sind.
9. Messer nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stege (13) mit den freien Enden der Zähne (7, 8) verschweißt sind.
10. Messer nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß einzelne Zähne (8) in ihrer Länge gegenüber den benachbarten Zähnen (7) verkürzt
sind und daß an den freien Enden (22) der verkürzten Zähne (8) die Stege (13) verschweißt
sind.
11. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Querschnitte der Zähne (7, 8, 34) im wesentlichen trapezförmig ausgebildet
sind, daß die Breite (c) an den Schneidkanten (31, 33) gegenüberliegenden äußeren
Flächen (37, 45) der Zähne (7, 8, 34) kleiner ist als die Breite (b) an den Flächen
(17, 38) zwischen den Schneidkanten (31, 33) und daß die Schneidkanten (31, 33) der
Zähne (7, 8, 34) einen positiven Schneidwinkel (a) bilden.
12. Messer nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der positive Schneidwinkel (a) etwa 60° beträgt.
13. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die aus Blechabschnitten bestehenden Wandteile (3, 4, 46) mittels Punkt-Laserschweißung
an der Klinge (2, 35) befestigt sind.
14. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das gehärtete Stahlblech der Klinge (2, 35) aus einem in seiner Mikrostruktur
feinkörnigen Stahl, vorzugsweise aus dem Material 1.4034 nach DIN 17224, besteht.
15. Messer nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die als Wandteile (3, 4) dienenden Blechabschnitte aus dem Material 1.4310 nach
DIN 17224 bestehen.
16. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fläche (37, 40) der Klinge (2,35) mit Ausnahme der Gleitfläche (17, 38) elektrolytisch
poliert ist und eine Rauhtiefe Ra von kleiner gleich 2 Mymeter, vorzugsweise etwa
0,2 Mymeter, aufweist.
17. Messer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Zähne (7, 34) außerhalb des Schneidbereichs (30) durch Einwirkung
von Temperatur oder durch Elektropolieren gerundet sind.
18. Verfahren zur Herstellung eines Messers nach dem Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch ein Ätzverfahren aus einem ebenen und bereits gehärteten Blechstreifen (25)
eine mit Zähnen (7, 8, 34) und Kammleiste (6, 36) versehene Klinge (2, 35) konturgeätzt
ausgeformt wird und daß anschließend an die so hergestellte Klinge (2, 35) mittels
eines Schmelzschweißverfahrens verzugsfrei ein oder mehrere aus Blech geformte Wandteile
(3, 4, 46) angeschweißt werden.
19. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein gehärteter Blechstreifen (25) aus einem in seiner Mikrostruktur feinkörnigen
Stahl mit einer Härte HV von 600 bis 650 verwendet wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rauhtiefe Ra des gehärteten Blechstreifens (25) im Halbzeug kleiner 1 Mymeter,
vorzugsweise etwa 0,5 Mymeter, beträgt.
21. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinge (2, 35) nach dem Ätzvorgang in einem elektrolytischen Bad mit Ausnahme
der Gleitfläche (17, 38) elektropoliert wird und daß die so elektropolierten Seitenflächen
(37, 40) eine Rauhtiefe Ra von kleiner gleich 1 Mymeter, vorzugsweise 0,2 Mymeter,
aufweisen.
22. Verfahren nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche der Gleitfläche (17, 38) beim Elektropolieren abgedeckt wird.
23. Verfahren nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmelzschweißen durch Laserstrahlschweißen erfolgt.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Laserstrahlschweißen zwischen der Klinge (2, 35) und den Wandteilen (3, 4,
46) nur an einzelnen Stellen örtlich punktuell erfolgt.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Zähne (7, 34) außerhalb des Schneidbereichs (30) mit Laserstrahlen
angeschmolzen werden.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Zähne (7, 34) außerhalb des Schneidbereichs (30) durch Elektropolieren
gerundet werden.
27. Verfahren nach Anspruch 18 oder 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitfläche (17, 38) durch ein Abdeckmittel, vorzugsweise Klebeband (78),
abgedeckt wird und daß die so hergestellte Klinge elektropoliert wird.
1. A cutter which performs the function of either the outer cutter (1) or the inner cutter
(29) in a cutting device (28) comprised of outer (1) and inner cutter (29) of an electric
shaving apparatus or an electric beard trimmer, which cutter includes in its cutting
area (30) configured as a plane sliding surface (17, 38) a plurality of teeth (7,
8, 34) extending from a comb strip (6, 36) with slots (9, 32) therebetween and with
cutting edges (31, 33) formed on the tooth edges, and on which cutter one or several
wall portions (3, 4, 46) angled relative to the cutting area (30) are arranged, with
the outer (1) and the inner cutter (29) being caused to perform parallel relative
movements against each other during a cutting action, such that hairs entering the
slots (9, 32) in the outer (1) and inner cutter (29) will be cut off by the cutting
edges (31, 33),
characterized in that the cutting area (30) of the cutter (1, 29) includes a blade (2, 35) made of hardened
sheet steel and including teeth (7, 8, 34) produced by etching the hardened sheet
steel, and that the etched blade (2, 35) is carried by the wall portions (3, 4, 36)
formed from one or several sheet metal sections welded to the etched blade (2, 35),
with the weldment being effected such that the resulting rise in temperature of the
blade (2, 35) is so low that the hardened sheet metal material (2, 35) is neither
adversely affected by deformations nor exposed to significant losses in respect of
hardness and wear resistance.
2. The cutter as claimed in claim 1,
characterized in that the weldment between the blade (2, 35) and the wall portion (3, 4) is effected at
the location of the comb strip (6, 36) of the blade (2, 35).
3. The cutter as claimed in claim 2,
characterized in that the wall portion (3, 4) and the comb strip (6, 36) are joined to each other by welding
only through individual tabs (13) provided on the wall portion (3, 4).
4. The cutter as claimed in claim 2,
characterized in that the teeth (7, 8, 34) are provided on only one side of the comb strip (6, 36).
5. The cutter as claimed in claim 2,
characterized in that a plurality of teeth (7, 8, 34) are arranged on either side of the comb strip (6,
36) of the blade (2, 35).
6. The cutter as claimed in claim 1,
characterized in that the weldment between the blade (2, 35) and the wall portion (3, 4, 46) is effected
at the location of the teeth (7, 8, 34) of the blade (2, 35).
7. The cutter as claimed in claim 6,
characterized in that a plurality of teeth (7, 8) are arranged on either side of the comb strip (6) of
the blade (2, 35), and that both rows (27) of teeth of the blade (2) are welded to
a respective wall portion (3, 4).
8. The cutter as claimed in claim 7,
characterized in that tabs (13) corresponding in width and thickness to the teeth (7, 8) are formed on
the wall portion (3, 4) and are welded to individual teeth (7, 8) only.
9. The cutter as claimed in claim 8,
characterized in that the tabs (13) are welded to the free ends of the teeth (7, 8).
10. The cutter as claimed in claim 9,
characterized in that individual teeth (8) are of shorter length than adjacent teeth (7), and that the
tabs (13) are welded to the free ends (22) of the shortened teeth (8).
11. The cutter as claimed in claim 1,
characterized in that the cross-sections of the teeth (7, 8, 34) are of an essentially trapezoidal configuration,
that the width (c) on the outer surfaces (37, 45) of the teeth (7, 8, 34) opposite
the cutting edges (31, 33) is smaller than the width (b) on the surfaces (17, 38)
between the cutting edges (31, 33), and that the cutting edges (31, 33) of the teeth
(7, 8, 34) form a positive cutting angle (a).
12. The cutter as claimed in claim 11,
characterized in that the positive cutting angle (a) is 60°, approximately.
13. The cutter as claimed in claim 1,
characterized in that the wall portion(s) (3, 4, 46) comprised of sheet metal sections is (are) secured
to the blade (2, 35) by means of spot welding using a laser beam.
14. The cutter as claimed in claim 1,
characterized in that the hardened sheet steel material of the blade (2, 35) is steel with a fine-grained
microstructure, preferably made of material 1.4034 as per German DIN Standard 17224.
15. The cutter as claimed in claim 14,
characterized in that the sheet metal sections serving as wall portions (3, 4) are made of material 1.4310
as per German DIN Standard 17224.
16. The cutter as claimed in claim 1,
characterized in that the surface (37, 40) of the blade (2, 35), except for the sliding surface (17, 38),
is polished electrolytically and has a surface roughness Ra of less than or equal
to 2 µm, preferably 0.2 µm, approximately.
17. The cutter as claimed in claim 1,
characterized in that the ends of the teeth (7, 34) outside the cutting area (30) are rounded by the action
of temperature or by electropolishing.
18. A method of manufacturing a cutter as claimed in patent claim 1,
characterized in that an etching method is used for contour-etching a blade (2, 35) provided with teeth
(7, 8, 34) and comb strip (6, 36) from a plane and prior hardened sheet metal strip
(25), and that subsequently the blade (2, 35) so fabricated is welded to one or several
wall portions (3, 4, 46) formed from sheet metal by means of a fusion-welding process
in a distortion-free manner.
19. The method as claimed in claim 18,
characterized in that a hardened sheet metal strip (25) formed of steel with a fine-grained microstructure
with a hardness of 600 to 650 HV is used.
20. The method as claimed in claim 19,
characterized in that the surface roughness Ra of the hardened sheet-metal strip (25) as semi-finished
product is less than 1 µm, preferably 0.5 µm, approximately.
21. The method as claimed in claim 18,
characterized in that following the etching process the blade (2, 35) is electropolished in an electrolytic
bath with the exception of the sliding surface (17, 38), and that the surfaces (37,
40) so electropolished have a surface roughness Ra of less than or equal to 1 µm,
preferably 0.2 µm.
22. The method as claimed in claim 21,
characterized in that the face of the sliding surface (17, 38) is covered during the electropolishing operation.
23. The method as claimed in claim 18,
characterized in that fusion welding is effected by means of a laser beam.
24. The method as claimed in any one of the claims 18 to 23,
characterized in that laser beam welding between the blade (2, 35) and the wall portions (3, 4, 46) is
only effected at individual localized points.
25. The method as claimed in any one of the claims 18 to 24,
characterized in that the ends of the teeth (7, 34) outside the cutting area (30) are heated to a state
of incipient fusion by means of laser beams.
26. The method as claimed in any one of the claims 18 to 25,
characterized in that the ends of the teeth (7, 34) outside the cutting area (30) are rounded by means
of an electropolishing process.
27. The method as claimed in claim 18 or 22,
characterized in that the sliding surface (17, 38) is covered by a covering means, preferably adhesive
tape (78), and that the blade so fabricated is electro-polished.
1. Couteau qui, dans un dispositif de coupe (28) d'un rasoir électrique ou d'une tondeuse
à barbe électrique constitué par un couteau supérieur (1) et par un couteau inférieur
(29), remplit la fonction du couteau supérieur (1) ou bien du couteau inférieur (29),
qui comporte dans sa région de coupe (30) réalisée sous forme d'une surface de coulissement
plane (17, 38) sur une baguette-peigne (6, 36) une multitude de dents (7, 8, 34) avec
des fentes interposées (9, 32) et avec des arêtes coupantes (31, 33) réalisées sur
leurs bordures, et sur lequel sont agencées une ou plusieurs parties de paroi (3,
4, 46) formant un angle par rapport à la région de coupe (30), dans lequel le couteau
supérieur (1) et le couteau inférieur (29) sont déplacés parallèlement l'un à l'autre
pendant l'opération de coupe, de telle sorte que les poils passant à travers les fentes
(9, 32) du couteau supérieur (1) et du couteau inférieur (29) sont coupés par les
arêtes coupantes (31, 33), caractérisé en ce que la région de coupe (30) du couteau
(1, 29) est constituée par une lame (2, 35) en tôle d'acier durcie dont les dents
(7, 8, 34) sont réalisées par attaque chimique de la tôle d'acier durcie, et en ce
que la lame attaquée (2, 35) est supportée par les parties de paroi (3, 4, 46) soudées
sur la lame attaquée (2, 35) et formées par un ou plusieurs tronçons de tôle, le soudage
étant effectué de telle sorte que l'augmentation de température liée à ce soudage
de la lame (2, 35) est si faible que la tôle durcie (2, 35) ne subit pas de déformations
désavantageuses et ne perd pas sensiblement de dureté et de résistance à l'usure.
2. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le soudage entre la lame (2,
35) et la partie de paroi (3, 4) s'effectue sur la baguette-peigne (6, 36) de la lame
(2, 35).
3. Couteau selon la revendication 2, caractérisé en ce que la partie de paroi (3, 4)
et la baguette-peigne (6, 36) ne sont soudées que sur des barrettes individuelles
(13) réalisées sur la partie de paroi (3, 4).
4. Couteau selon la revendication 2, caractérisé en ce que les dents (7, 8, 34) sont
réalisées sur un seul côté de la baguette-peigne (6, 36).
5. Couteau selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une multitude de dents (7,
8, 34) sont agencées des deux côtés sur la baguette-peigne (6, 36) de la lame (2,
35),
6. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que le soudage entre la lame (2,
35) et la partie de paroi (3, 4, 46) s'effectue sur les dents (7, 8, 34) de la lame
(2, 35).
7. Couteau selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'une multitude de dents (7,
8, 34) sont agencées des deux côtés de la baguette-peigne (6) de la lame (2, 35),
et en ce que les deux rangées de dents (27) de la lame (2) sont soudées avec une partie
de paroi respective (3, 4).
8. Couteau selon la revendication 7, caractérisé en ce que des barrettes (13) dont la
largeur et l'épaisseur sont adaptées aux dents (7, 8) sont réalisées sur la partie
de paroi (3, 4) et ne sont soudées qu'avec quelques dents (7, 8).
9. Couteau selon la revendication 8, caractérisé en ce que les barrettes (13) sont soudées
avec les extrémités libres des dents (7, 8).
10. Couteau selon la revendication 9, caractérisé en ce que quelques dents (8) sont raccourcies
dans leur longueur par rapport aux dents voisines (7), et en ce que les barrettes
(13) sont soudées aux extrémités libres (22) des dents raccourcies (8).
11. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les sections transversales
des dents (7, 8, 34) sont réalisées sensiblement en forme de trapèze, en ce que la
largeur (c) sur des surfaces extérieures (37, 45), en vis-à-vis des arêtes coupantes
(31, 33), des dents (7, 8, 34) est inférieure à la largeur (b) sur les surfaces (17,
38) entre les arêtes coupantes (31, 33), et en ce que les arêtes coupantes (31, 33)
des dents (7, 8, 34) forment un angle de coupe positif (a).
12. Couteau selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'angle de coupe positif
(a) s'élève à environ 60°.
13. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que la ou les parties de paroi
(3, 4, 46) constituées par des tronçons de tôle sont fixées sur la lame (2, 35) au
moyen d'un soudage à laser par points.
14. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tôle d'acier durcie de
la lame (2, 35) est constituée par un acier dont la microstructure est à grains fins,
de préférence par le matériau 1.4034 selon la norme DIN 17224.
15. Couteau selon la revendication 14, caractérisé en ce que les tronçons de tôle servant
de parties de paroi (3, 4) sont constitués par le matériau 1.4310 selon la norme DIN
17224.
16. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface (37, 40) de la
lame (2, 35) est polie par voie électrolytique, exception faite de la surface de coulissement
(17, 38), et en ce qu'elle présente une profondeur de rugosité Ra inférieure ou égale
à 2 µm, de préférence à environ 0,2 µm.
17. Couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités des dents (7,
34) à l'extérieur de la région de coupe (30) sont arrondies par action de la température
ou par polissage électrolytique.
18. Procédé pour réaliser un couteau selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on
forme le contour de la lame (2, 35) par un procédé d'attaque chimique et à partir
d'une bande de tôle plane déjà durcie (25), ladite lame (2, 35) étant pourvue de dents
(7, 8, 34) et d'une baguette-peigne (6, 36), et en ce que l'on soude ensuite sur la
lame ainsi réalisée (2, 35) sans déformation une ou plusieurs parties de paroi (3,
4, 46) formées en tôle au moyen d'un procédé de soudage par fusion.
19. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que l'on utilise une bande de
tôle durcie (25) d'un acier dont la microstructure est à grains fins avec une dureté
HV de 600 à 650.
20. Procédé selon la revendication 19, caractérisé en ce que la profondeur de rugosité
Ra de la bande de tôle durcie (25) dans le demi-produit est inférieure à 1 µm, de
préférence d'environ 0,5 µm.
21. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'après l'opération d'attaque
chimique, on polit par voie électrolytique la lame (2, 35) dans un bain électrolytique,
exception faite de la surface de coulissement (17, 38), et en ce que les surfaces
latérales (37, 40) ainsi polies présentent une profondeur de rugosité Ra inférieure
ou égale à 1 µm, de préférence à 0,2 µm.
22. Procédé selon la revendication 21, caractérisé en ce que la surface de la surface
de coulissement (17, 38) est recouverte pendant le polissage électrolytique.
23. Procédé selon la revendication 18, caractérisé en ce que le soudage par fusion s'effectue
par soudage à rayon laser.
24. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 23, caractérisé en ce que le
soudage à rayon laser entre la lame (2, 35) et les parties de paroi (3, 4, 46) s'effectue
localement par points uniquement à des emplacements individuels.
25. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 24, caractérisé en ce que les
extrémités des dents (7, 34) à l'extérieur de la région de coupe (30) sont fondues
par des rayons lasers.
26. Procédé selon l'une quelconque des revendications 18 à 25, caractérisé en ce que les
extrémités des dents (7, 34) à l'extérieur de la région de coupe (30) sont arrondies
par polissage électrolytique.
27. Procédé selon l'une ou l'autre des revendications 18 et 22, caractérisé en ce que
l'on recouvre la surface de coulissement (17, 38) par un organe de recouvrement, de
préférence par une bande collante (78), et en ce que l'on polit par voie électrolytique
la lame ainsi réalisée.