| (19) |
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(11) |
EP 0 756 575 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B66D 1/74 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/338 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9528/349 (26.10.1995 Gazette 1995/46) |
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| (54) |
WINDE
WINDLASS
CABESTAN
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB SE |
| (30) |
Priorität: |
19.04.1994 EP 94106051
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1997 Patentblatt 1997/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Hase, Anke |
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D-22880 Wedel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HASE, Peter
D-22880 Wedel/Holstein (DE)
- ETTRICH, Ewald
D-22523 Hamburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Richter, Werdermann & Gerbaulet |
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Neuer Wall 10 20354 Hamburg 20354 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 364 429 FR-A- 2 255 253 GB-A- 327 560 GB-A- 2 255 763 US-A- 3 078 074
|
DE-B- 2 602 629 FR-A- 2 371 878 GB-A- 2 034 661 LU-A- 67 967 US-A- 4 603 839
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Anwendungsgebiet
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum Halten und Spannen von Tauen, Seilen
oder Leinen, insbesondere in als Schot-, Fall- oder Ankerwinden, in Taljen oder Flaschenzügen
mittels aus fest oder trieblich miteinander verbundenen kegeligen Scheiben, die motorisch
oder per Hand über eine Kurbel oder einen Seilzug antreibbar sind und die eine Oberflächenprofilierung
aufweisen, die mit nur einer Umschlingung des Zugmittels eine ausreichende Haltekraft
erzeugt.
Stand der Technik
[0002] Eine Vorrichtung zum Halten und Spannen von Tauen, Seilen oder Leinen ist aus der
DE 26 02 629 C3 und DE 25 52 436 C2 bekannt. Bei diesen Windenausführungen werden
die Zugorgane, nämlich Taue oder Seile oder Leinen durch Eigenreibung zwischen den
kegeligen Scheiben bzw. durch Festsetzen des Zugmittels gehalten, ggf., um auch bei
hohen Belastungen eine ausreichende Reibungskraft zu gewährleisten, in einer Mehrfachwicklung
um die Trommel wie bei DE 27 40 090 C2.
[0003] Es sind auch weitere Vorrichtungen zum Halten, Anziehen oder Nachlassen von Seilen
unendlicher oder mittlere Länge ohne Aufwicklung des Seiles auf eine Trommel bekannt,
bei der vorgesehen ist, Mittel zum Verziehen des Seiles in beiden Bewegungsrichtungen
unabhängig von seiner Länge zu ermöglichen. Hierzu ist eine Laufrolle mit einer Nut
vorgesehen, in welche das Seil selbsttätig durch bewegliche Backen gedrückt wird,
mit der Folge, daß beliebige Längen des Seiles angezogen oder nachgelassen werden
können. Allerdings erschweren diese Backen ein schnelles Umlegen des Spannmittels,
ferner reichen die durch eine Backe aufwendbaren Kräfte nicht immer aus, um das Seil
hinreichend in der Spannvorrichtung zu arretieren. Infolge der relativ hohen Zugkräfte,
die auf das Spannmittel wirken, ist die Backe zudem auch hohen Zugkräften ausgesetzt.
[0004] Darüberhinaus haben alle bisher bekannten Profilgestaltungen die Nachteile, daß sie
auf dem Prinzip der Reibung basieren und daß sie bei einer Umschlingung nicht zuverlässig
greifen und zusätzliche reibungserhöhende Windungen erforderlich sind, die die Bauhöhe
von Winden nachteilig erhöhen, wie in DE 27 40 090 C2, oder daß sie an der Seiloberfläche
sehr starken Verschleiß erzeugen, die wie in DE-GM 75 00 571 dargestellten Profile.
[0005] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der US-A-4,603,839 bekannt, die
eine Vorrichtung zum Halten von Seilen mittels aus fest miteinander verbundenen kegeligen
Teilen beschreibt, die per Hand über eine Kurbel antreibbar sind und die eine Oberflächenprofilierung
aufweisen, mit nur einer Umschlingung des Zugmittels, wobei die Oberflächenprofilierung
aus strahlenförmig einwärtsgerichteten Wellen besteht, die bogenförmig ausgebildet
sind, wobei die Haltekraft auf das Seil der kegeligen Trommelscheibe durch ein formschlüssiges
Profil bewirkt wird, das so gestaltet ist, daß es die erforderliche Haltekraft erzeugt
und das Seil nicht verschlissen wird.
Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die eingangs genannte Vorrichtung dahingehend
zu verbessern, daß die sichere Klemmwirkung der kegelförmigen Scheiben auf ein nur
mit einer Umschlingung aufgelegtes Seil erreicht wird, ohne daß auch bei Lasten von
10KN und mehr eine verschleißende oder zerstörende Wirkung auf das Seil erfolgt, daß
das Auflegen des Zugmittels ohne Gefahr des Entstehens von Überläufen mit nur einer
Hand und selbsthaltend ermöglicht wird, so daß beim nachfolgenden manuellen Spannen
mittels Kurbel oder Seilzug beide Hände einsetzbar sind, daß das Lösen (Fieren) schnell,
einhändig erfolgen kann, daß das Holen und Fieren unter hoher Last über ein kraftverstärkendes
Gewinde ermöglicht wird und daß Gewicht und Bauhöhe erheblich (bis ca. 50 %) verringert
werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
[0008] Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, daß die Profile der kegeligen Scheiben so gestaltet
sind, daß die Haltekräfte primär durch Formschluß und nicht wie bei bisher bekannten
Ausführungen durch Reibschluß erzeugt werden. Dabei ist das Oberflächenprofil so gestaltet,
daß beim Eingreifen der Leinen, diese durch die konisch einwärts verengten Wellen
eine Längsstauchung der Leine und damit ein Volumenzuwachs erfolgt. Durch Versetzen
des oberen zum unteren Wellenprofil wird der gesamte Volumenzuwachs der Leine in das
entgegengesetzte Wellental gepreßt. Erfindungsgemäß ist die Welle so gestaltet, daß
die Flanke des Profils in Zugrichtung steiler ist als in Ablaufrichtung um das Durchziehen
des Seils zu verhindern. Andererseits ist die Steilheit der ziehenden Wellenflanke
und die Ausbildung der Wellenabrundung so gestaltet, daß keine Kerbwirkung auftritt,
die das Seil oder seine Ummantelung beschädigt. Hierdurch wird gegenüber dem Stand
der Technik eine erhebliche Verbesserung der Klemmwirkung ohne eine seilzerstörende
Verschleißwirkung erzielt. Unter Wellen sind dabei auch Stege oder Rippen zu verstehen.
[0009] Um die Klemmwirkung zusätzlich durch eine einwärtsgerichtete Komponente zu erhöhen,
kann das Profil bogenförmig oder gerade gegen die Zugrichtung angestellt werden.
[0010] Ein auf dem Grundkörper, auf dem die Seiltrommel bzw. die Kegelscheiben drehbar angeordnet
sind, angebrachter umschlingungssichernder Arm, Stift oder eine Rolle mit einer parallel
zur Drehachse der Trommel liegenden Längsachse verhindert vorzugsweise ein versehentliches
Ziehen am losen Leinen- oder Schotende, wodurch das Spannmittel aus der Klemmnut herausgezogen
würde. Weiterhin dient dieser Leitstift oder diese Rolle zur Festlegung einer Minimalumschlingung
der Trommel bzw. der Nut der kegeligen Scheiben.
[0011] Erfindungsgemäß ist diese Rolle auf einem in radialer Richtung beweglichen, durch
eine Feder gehaltenen Hebel anzuordnen.
[0012] Dabei kann auch sinnvoll sein, diesen Stift rotativ in Zugrichtung federnd in Umschlingungsrichtung
anzuordnen, um einerseits eine maximal mögliche Umschlingung zu erreichen, andererseits
durch Rückführung des Stiftes gegen den Federdruck die Umschlingung zu verringern
und damit das Lösen (Fieren) des Spannmittels zu ermöglichen.
[0013] Bringt man auf dem Grundkörper ebenfalls parallel zu der Drehachse der Trommel einen
Abstreifer an, können wirkungsvoll sog. Überläufer verhindert werden, die entstehen,
wenn durch Drehen der Trommel das freie oder lose Leinenende unter die holende (gespannte)
Leine gezogen und somit eingeklemmt wird. Vorzugsweise werden der Stift bzw. die Rolle
und der Abstreifer in etwa gleichem Abstand von der Trommellängsachse angeordnet.
Sie können auch in einem Element vereinigt sein.
[0014] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besitzt der Abstreifer einen finger-
oder keilförmigen Arm, der in die Keilnut zwischen den kegeligen Scheiben, aber mit
Abstand von diesen hineinragt.
[0015] Der Abstand zum Nutengrund soll max. die Dicke des zu spannenden Seils oder Taues
entsprechen. Hiermit wird Vorsorge gegen eine Mehrfachumschlingung der Trommel getroffen
und damit gefährliche Überläufer verhindert.
[0016] Die Vorrichtung ist darüberhinaus mit einem Untersetzungsgetriebe mit vorgeschaltetem
Kegelscheibenbremsmechanismus versehen und mit einer abschaltbaren Klinkenkupplung
für den Direktantrieb der Seiltrommel.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit eingelegtem Seil,
- Fig. 1a
- eine Ansicht aus Zugrichtung des Seils,
- Fig. 2
- eine Querschnittsansicht der Vorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 3, 3a u. 3b
- drei verschiedene Ansichten mit alternativen Profilausführungen einer oberen und unteren
Kegelscheibe, mit der versetzten Profilierung,
- Fig. 4a-c
- drei verschiedene Ansichten einer unteren Kegelscheibe mit alternativen Profilgestaltungen,
- Fig. 5
- in einer rein schematischen Ansicht eine weitere Profilgestaltung,
- Fig. 6a-c
- in schematischen Schnittdarstellungen die Profilgestaltung an den Punkten P1, P2 und P3 in Fig. 5,
- Fig. 7
- eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der Vorrichtung,
- Fig. 8
- eine Detaildarstellung zu Fig. 7,
- Fig. 9-12
- Schnittdarstellungen gemäß Schnittlinien A-A, B-B und C-C in Fig. 7, und
- Fig. 13
- in zwei Ansichten eine erfindungsgemäße Anwendung im Violinblock eines Großschotflaschenzuges
mit erfindungsgemäßer Klemmrolle 201 und federndem Umschlingungsstift 202.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung und bester Weg zur Ausführung der Erfindung
[0018] Die in Fig. 1 dargestellte Winsch 100 ist grundsätzlich aus der DE 26 02 629 C3 bekannt.
Auf einem Grundkörper 10 ist drehbar eine aus zwei drehbar gelagerten Kegelscheiben
111, 112 bestehende Trommel 11 bekannt, in deren Nut ein Seil 110 einlegbar ist. Die
Trommel 11 besitzt einen Antriebskopf 12 mit einer Ausnehmung 13, in die eine in der
Zeichnung nicht dargestellte Ratschenkurbel eingesteckt werden kann.
[0019] Dreht man die Ratschenkurbel in Drehsinn des Pfeiles 14, wird die Trommel 11 über
entsprechend vorgesehene Mitnehmerelemente mitbewegt, wohingegen entgegen der dargestellten
Drehrichtung die Trommel gesperrt ist. Vorzugsweise kann auch ein Gesperre verwendet
werden, welches je nach Kurbeldrehung die gewünschte Drehrichtung freigibt, bei Loslassen
der Kurbel jedoch die entgegengesetzte Richtung sperrt und umgekehrt.
[0020] Auf dem Grundkörper 10 sind parallel zur Drehachse der Trommel 11 und in geringem
Abstand von der Keilnut der Kegelscheiben ein Arm, eine Rolle oder ein Stift 15, sowie
ein Abstreifer 16 angeordnet. Letzterer besitzt eine keilförmige Ausstülpung 17, die
in die Keilnut 18 zwischen den kegeligen Scheiben 111 und 112, aber mit Abstand von
dem Keilnutengrund 18a hineinragt. Der Abstand sollte kleiner als die Dicke des zu
spannenden Seiles oder Taues 110 sein.
[0021] Wie aus Fig. 2 ersichtlich, besteht die Trommel 11 aus einer oberen kegeligen Scheibe
111 und einer unteren kegeligen Scheibe 112, die durch eine Buchse 113 zentriert werden,
die gleichzeitig durch Veränderung ihrer Höhe eine Einstellung auf unterschiedliche
Seildurchmesser ermöglicht und durch Schrauben 19 verbunden und gegenüber dem Grundkörper
10 drehbar angeordnet sind. Die drehbare Lagerung ist nach dem Stand der Technik bekannt,
so daß hierauf nicht weiter eingegangen werden muß. In Fig. 2 ist der Umschlingungs-Stift
15 zur Darstellbarkeit in der Zeichnungsebene versetzt dargestellt.
[0022] Die in Fig. 3a-c dargestellte obere Kegelscheibe 111 besitzt an ihrer Innenseite
llla eine gerade oder bogenförmige Profilierung, die aus strahlenförmig verlaufenden
Wellen besteht. Deren Teilung t entspricht etwa der halben bis einer Seilstärke und
deren Profilierung ist zur unteren Kegelscheibe 112 um 1/2 t versetzt.
[0023] Die Profilverläufe sind einwärtsgerichtet, wie llla, c, d derart, daß die Teilungen
der oberen gegen die der unteren um 1/2 Teilung gegeneinander versetzt sind. Der Winkel
Alpha der Kegelscheiben-Profile kann der Seilausführung angepaßt sein.
[0024] Zur Befestigung dienen vier Schrauben 19, die durch die Bohrungen 20 der Büchse 113
in entsprechenden Gewindesackbohrungen 22 eingeschraubt sind.
[0025] Über ihren Verlauf ändern die Profilierungen 111 und 112a, c, d ihren Querschnitt,
wie in Fig. 3d und 3e dargestellt ist. Die die Profilierung bildenden Wellen weisen
zu Beginn einen Abstand t auf, der sich umfangsbedingt zu einem Abstand T im Bereich
der Kante lllb vergrößert.
[0026] Die in Fig. 4a-c dargestellte untere kegelige Scheibe 112 besitzt Bohrungen 23 zur
Durchführung der Schrauben 19, ferner ebenso wie die obere kegelige Scheibe 111 eine
zentrale Bohrung 24 bis 25 zur Aufnahme des Antriebskopfes 12 bzw. einer Hohlwelle,
um die Drehbarkeit der Trommel 11 gegenüber dem Grundkörper 10 zu gewährleisten.
[0027] Die Profilierung 112a, c, d der unteren Kegelscheibe entspricht hinsichtlich des
Profilverlaufes und der Ausrichtung der Profilierung llla, c, d mit der Maßgabe, daß
sie gegensinnig verläuft bei zweiseitig wirkenden Winden. Dies heißt, daß bei aufeinander
gesetzten Scheiben 111 und 112 die an der unteren Scheibe befindliche Profilierung
einen Linksverlauf und die an der oberen Scheibe befindliche Profilierung einen Rechtsverlauf
aufweist. Durch die Profilierung llla, c bzw. 112a, c wird zum einen in Drehrichtung
eine Führung des Seiles in Bezug auf den Nutengrund 18a gewährleistet, während die
gegensinnige Profilierung auf der gegenüberliegenden Seite die Reibwirkung des eingelegten
Spannmittels erhöht. Die Zugrichtung ist hierbei mit Z bezeichnet. Der Nutengrund
18a wird durch eine Zylinderbuchse gebildet, die beide Kegelscheiben zentriert und
mit der die Abstandeinstellung für verschiedene Seilstärken erfolgt.
[0028] Die in Fig. 5 und 6a-c dargestellte Profilierung ist so dargestellt, daß die Haltekraft
der kegeligen Trommeln durch ein formschlüssiges Profil bewirkt wird, das einerseits
so gestaltet ist, daß es die erforderliche Haltekraft erzeugt und andererseits die
Taue, Seile oder Leinen nicht verschlissen werden oder eine geflochtene Ummantelung
überbeansprucht oder zerrissen wird.
[0029] Der Aufbau der Profilierung ist dabei so, wie dies insbesondere aus Fig. 6a bis 6c
erkennbar ist. Der Grundradius R der Trommelprofile im entsprechenden Berührungskreis
des Taus, Seiles oder der Leine ist entsprechend dem Radius des Taus, Seiles oder
der Leine entsprechend oder kleiner als dieser ausgebildet. Der Kopfradius r des Profils
ist dabei im Berührungsdurchmesser größer als 1,5 mm und kleiner als 3 mm (1,5 mm
< r < 3 mm).
[0030] Der Anstellwinkel des Profils gegen die Zugrichtung beträgt je nach Anwendungsfall
35° - 45° und die Mittellinie M des Profils verläuft durch das Zentrum der Trommel
oder tangiert einen Kreis des Durchmessers d kleiner ist als der Außendurchmesser
D der Trommel.
[0031] Bevorzugterweise ist vorgesehen, daß die Profilierung der oberen Kegelscheibe in
entgegengesetzter, d. h. spiegelbildlicher Richtung wie die Profilierung der unteren
Kegelscheibe verläuft.
[0032] Es ist vorgesehen, daß die Höhe H der Profilierung mindestens 2 mm und maximal 3
mm beträgt, und daß der Flankenwinkel Alpha des Profils in Zugrichtung steiler ausgebildet
ist als auf der Gegenseite (Flankenwinkel Beta) des Profils. Die Oberseite des Profils
ist mit einer verschleißmindernden Hartschicht versehen.
[0033] In Fig. 7 bis Fig. 12 ist die Winsch 200 als weitere Ausführungsform dargestellt.
Auf einem Grundkörper 31 ist ein Lagerflansch 32 aufgeschraubt. Darauf drehbar gelagert
ist das Trommelunterteil 33, da mit dem Trommeloberteil 34 mittels Schrauben 35 verbunden
ist. Der Antrieb der Windentrommel kann bei ortsdrehender Kurbel über die Kurbelaufnahme
36 die Rastklinken 37 (Schnitt A-A) direkt mit der Trommel gekuppelt sein. Dabei öffnet
sich die Rastringbremse bestehend aus Bremskegelfläche 36a, Bremsrastscheibe 39 und
Getriebewelle 38, so daß die Klinken 40 (Schnitt B-B) zwar greifen können, aber der
Rastbremsring 39, frei drehen kann. Die Getriebe-Klinken 42 können nicht greifen,
die Getriebewelle 36 dreht im Zentralritzel 43 frei durch. Das Planetengetriebe bestehend
aus Zentralritzel 43, Zwischenrädern 44, Planetenrädern 45 von der Trommelverzahnung
33a getrieben, überholt die direkte Ankupplung und dreht nur durch. Steigt die Zugkraft
im Seil soweit an, daß der 1:1 Antrieb nicht mehr ausreicht, und die Kurbelbewegung
wird eingestellt, wird die Trommel (3 + 4) durch das Zugseil soweit zurückgezogen
bis die Getriebeklinken 42 im Zentralritzel 43 einfassen. Das Zentralritzel wird mit
der Getriebewelle 36 gekuppelt, die sich nunmehr mit ihrem Linksgewinde 38a im die
Kurbelaufnahme 36 eindreht und den Rastbremsring 39 klemmt und linksdrehend mitnimmt
bis die Klinken 40 in den Rastring 39 einfassen. Dadurch wird die Winde blockiert
und die Zugkraft gehalten. Wir die Antriebskurbel und damit die Kurbelaufnahme links
herumgedreht, können die Klinken 37 nicht wirken, das Linksgewinde der Kurbelaufnahme
36 klemmt gegen das Gewinde der Antriebswelle die Bremskraftscheibe 39, deren Klinken
40 bei weiterem Linksdrehen überspringen, die Klinken 42 werden wirksam, so daß das
Planetengetriebe in Funktion treten kann, die Seiltrommel 33 wird über ihre Innenverzahnung
33a rechtsdrehend im untersetzten Antrieb mit erhöhter Kraft weiter gedreht.
[0034] Auf dem Trommeloberteil 34 liegt in diesem gelagert eine Schaltscheibe 46 mit einem
griffigen Profil 46a und einem Anschlagstift 47. In die Schaltscheibe eingepreßt ist
ein Schaltring 48 mit Rastnuten 48a und Klinkenfenstern 48b. Im Trommeloberteil 34
befindet sich eine Anschlagtasche 49, die über den Anschlagstift 47 die Schaltbewegung
der Schaltscheibe 46 begrenzt. Ebenso im Trommeloberteil befindet sich Ausfräsung
50 ein Kugelrastelement 51, das in die Rastnuten 48a des Rastrings 48 einrastet und
die Schaltscheibe in der eingestellten Position hält.
[0035] Aufgabe der Schaltscheibe ist es, durch Linksdrehung die Klinken 37 und aus ihrer
Wirkposition rauszuheben und damit den Betrieb nur im untersetzten Getriebegang zu
erreichen. Dadurch wird aufgrund des geschilderten Kegelscheibenbremsmechanismus der
Vorwärts- und Rückwärtsbetrieb der Winde ermöglicht, der ein Spannen (Holen) und Lösen
(Fieren) der Leine feindosiert zuläßt. Dabei läuft das Spannen der Leinen in obenstehend
geschilderter Weise ab. Beim Nachlassen wird zunächst bei betätigtem Antrieb die Schaltscheibe
46 links bis zum Anschlag des Anschlagstiftes 47 gedreht und dadurch die Klinken 37
durch den Schaltring 48 außer Funktion gesetzt. Die Trommel wird in vorstehend beschriebener
Weise gebremst. Soll nun gefiert werden, so dreht man die Antriebskurbel rechts herum,
dadurch wird die Bremse durch Aufheben der Klemmung zwischen Kurbelaufnahme und Antriebswelle
38 aufgehoben und der Rastklemmring 39 gelöst.
[0036] In Fig. 13 ist zur Veranschaulichung eines Anwendungsfalls der Erfindung ein Violinblock
200 in einer Seitenansicht und im Schnitt dargestellt, wobei die Klemmrolle mit 201
und der Umschlingungsstift mit 202 bezeichnet sind.
Bezugszeichenliste
[0037]
- Winsch
- 100, 200
- Seil, Tau
- 110
- Kegelscheiben
- 111,112
- Büchsen
- 113
- Grundkörper
- 10
- Trommel
- 11
- Antriebskörper
- 12
- Ausnehmung
- 13
- Pfeil
- 14
- Abstreifer
- 16
- Ausstülpung
- 17
- Keilnut
- 18
- Keilgrund
- 18a
- Schrauben
- 19
- Bohrungen
- 20
- Gewindesackbohrungen
- 22
- Bohrung
- 23, 24, 25
- Grundradius
- R
- Flankenwinkel
- Alpha, Beta
- Kopfradius
- r
- Mittellinie
- M
- Außendurchmesser
- D
- Höhe
- H
- Grundkörper
- 31
- Lagerflansch
- 32
- Trommelunterteil
- 33
- Trommeverzahnung
- 33a
- Trommeloberteil
- 34
- Schrauben
- 35
- Kurbelaufnahme
- 36
- Bremskegelfläche
- 36a
- Trommelklinken
- 37
- Getriebewelle
- 38
- Linksgewinde
- 38a
- Bremsrastscheibe
- 39
- Bremsklinken
- 40
- Getriebeklinken
- 42
- Zentralritzel
- 43
- Zwischenräder
- 44
- Planetenräder
- 45
- Schaltscheibe
- 46
- Profil
- 46a
- Anschlagstift
- 47
- Schaltring
- 48
- Rastnuten
- 48a
- Klinkenfenster
- 48b
- Anschlagtasche
- 49
- Ausfräsung
- 50
- Kugelrastelement
- 51
- Violinblock
- 200
- Klemmrolle
- 201
- Umschlingungsstift
- 202
1. Vorrichtung zum Spannen und Halten von Tauen, Seilen oder Leinen, insbesondere in
Schot-, Fall- oder Ankerwinden, in Taljen oder Flaschenzügen mittels aus fest oder
trieblich miteinander verbundenen kegeligen Scheiben (111, 112), die motorisch, per
Hand, über eine Kurbel oder einen Seilzug antreibbar sind und die eine Oberflächenprofilierung
aufweisen, mit nur einer Umschlingung des Zugmittels, wobei die Oberflächenprofilierung
(111a, b, c, 112a, b, c) aus strahlenförmig einwärtsgerichteten Wellen besteht, die
gerade oder bogenförmig ausgebildet sind, wobei die Haltekraft auf das Tau, das Seil
oder die Leine der kegeligen Trommelscheiben (111, 112) durch ein formschlüssiges
Profil bewirkt wird, das so gestaltet ist, daß es die erforderliche Haltekraft erzeugt
und die Taue, Seile oder Leinen (110) nicht verschlissen werden oder die geflochtene
Ummantelung überbeansprucht oder zerrissen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Kopfradius r des Profils im Berührungsdurchmesser größer als 1,5 mm und kleiner
als 3 mm ist und daß der Flankenwinkel (Alpha) des Profils in Zugrichtung steiler
ausgebildet ist als der Flankenwinkel (Beta) auf der Gegenseite des Profils.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Grundradius R der Trommelprofile im entsprechenden Berührungsdurchmesser der
Taue, Seile oder Leinen dem Radius dieser entsprechend oder kleiner als dieser ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anstellwinkel des Profils gegen die Zugrichtung je nach Anwendungsfall 35°
- 45° beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ablaufwinkel (Beta) des Profils 35° - 45° beträgt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mittellinie (M) des Profils durch das Zentrum der Trommel verläuft oder einen
Kreis der Trommel tangiert.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilierung der oberen Kegelscheibe in entgegengesetzter, d. h. spiegelbildlicher
Richtung wie die Profilierung der unteren verläuft.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Höhe (H) der Profilierung mindestens 2 mm und maximal 3 mm beträgt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des Profils mit einer verschleißmindernden Hartschicht versehen
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Wellenprofil der oberen Scheibe (111) gegenüber dem Wellenprofil der unteren
Scheiben um 1/2 Teilung versetzt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profilierung (111a, b, c) der oberen Kegelscheibe (111) in entgegengesetzter
Richtung wie die Profilierung (112a) der unteren Scheibe (112) ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstellung der Klemmwirkung auf den Durchmesser des Zugmittels durch Veränderung
der Höhe der Buchse (113) erfolgt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Abstand von der durch die kegeligen Scheiben (111, 112) gebildeten Trommel
(11) mit hierzu paralleler Längsachse ein Arm, Stift (15) oder eine federnde Rolle
angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Abstand von der durch die kegeligen Scheiben gebildeten Trommel mit hierzu
paralleler Längsachse ein Abstreifer (16) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rolle rotativ in Umschlingungsrichtung federnd angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstreifer (16) in der Nähe des Stiftes (15) oder der Rolle, vorzugsweise
in etwa gleichem Abstand von der Trommellängsachse angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstreifer und Stift eine Einheit bilden.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstreifer (16) eine keil- oder fingerförmige Ausstülpung (17) aufweist, die
in die Keilnut (18) zwischen den kegeligen Scheiben (111, 112) aber mit Abstand von
diesen, hineinragt.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand zum Nutengrund (18a) maximal der Dicke des zu spannenden Seiles (110)
oder Taues entspricht.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß außerhalb der kegeligen Scheiben (111, 112) ein im Sockel gelagerter radial federnder
Hebel als Rollenträger angeordnet ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich auf dem Hebel eine gleit-, kugel- oder rollengelagerte Rolle befindet, die
die Umschlingung sichert und der durchlaufenden Leine den geringsten Widerstand entgegensetzt.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß außerhalb der kegeligen Scheiben eine zum Zentrum der Winde exzentrisch gelagerte
gefederte Achse angeordnet ist, so gestaltet, daß die darauf laufende Rolle durch
Ziehen an der ablaufenden Leine gegen die Umschlingungsrichtung ausweichen kann und
die Umschlingung soweit verringert wird, daß Seil, Tau oder Leine über das Profil
abgleiten können.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Getriebekuppel aus einer getriebenen Gewindehülse, einem Rastring und einer
Klemmspindel besteht, bei der die Gewindehülse und Klemmspindel linksgew. tragen bei
rechtsgetriebener Winde und umgekehrt.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmring als Klinkenrad im geklemmten Zustand nur eine Drehrichtung zuläßt.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Klemmkegelwinkel von Klemmhülse, Klemmring und Klemmspindel auf die Reibwinkel
des Materials abgestellt ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gewindesteigung der Klemmspindel und Gewindehülse so gewählt ist, daß sie
die erforderliche Reibkraft am Rastbremsring erzeugt, um die Last zu halten.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit einem Schaltring (48) die Klinken für den Direktantrieb der Trommel (11) angeschaltet
werden können.
1. Device for the tautening and retaining of ropes, cables or lines, more particularly
in sheet, halyard or anchor windlasses, in tackles or in pulley block's with the aid
of rigidly or gearingly interconnected conical disks (11,12), which are power-operably
or manually drivable by means of a crank or a tackle line and which possess a surface
profile outline having only one coil of the traction means wound around, in which
case the surface profile outline (111a, b, c, 112a, b, c) is comprised of radially
inwardly directed waves which are configured so as to be straight or curved, wherein
the gripping or retaining force exerted upon the rope, the cable or the line of the
conical drum disks (111,112) is brought about by means of a form-fitting profile outline,
which is designed in such a wway that the same generates the requisite retaining or
gripping force and in that the ropes, cables or lines (110) do not become worn or
the plaited sheathing is overstrained or torn,
characterized in that
a radius of the ogive r of the profile outline, in the contact diameter, is larger
than 1.5mm and smaller than 3mm and in that the flank angle (alpha) of the profile
outline, in the direction of traction, is configured so as to be steeper than the
flank angle (beta) on the opposite side of the profile outline.
2. Device according to Claim 1,
characterized in that
a basic radius R of the drum profile outlines in the pertinent contact diameter of
the ropes, cables or lines corresponds to the radius of the latter or is smalller
than the same.
3. Device according to either Claim 1 or 2,
characterized in that
the radius of ogive r of the profile outline within the contact radius is larger than
1.5mm and smaller than 3mm.
4. Device according to any of Claims 1 to 3,
characterized in that
the run-off angle (beta) of the profile outline ranges from 35° to 45°.
5. Device according to any of Claims 1 to 4,
characterized in that
a center line (M) of the profile outline proceeds through the center of the drum or
is tangent to a circle of the drum.
6. Device according to any of Claims 1 to 5,
characterized in that
the profile outline of the top conical disk proceeds in the opposite, i.e. the mirror-inverted
direction in comparison with the profile outline of the bottom conical disk.
7. Device according to any of Claims 1 to 6,
characterized in that
the height (H) of the profile outline is at least 2mm and maximally 3mm.
8. Device according to any of Claims 1 to 7,
characterized in that
the surface of the profile outline is provided with a wear-reducing hard layer.
9. Device according to any of Claims 1 to 8,
characterized in that
the wave contouring of the top disk (111), in relation to the wave contouring of the
bottom disks, is offset by 1/2 pitch.
10. Device according to any of Claims 1 to 9,
characterized in that
the profile outline (111a, b, c) of the top conical disk (111) is constructed in the
opposite direction when compared ith the profile outline (112a) of the lower disk
(112).
11. Device according to any of Claims 1 to 10,
characterized in that
the adjustment of the clamping effect to the diameter of the traction means is brought
about by changing the height of the bushing (113).
12. Device according to any of Claims 1 to 11,
characterized in that,
at a distance from the drum (11) formed by the conical disks (111,112), with a longitudinal
axis parallel hereto, an arm, a pin (15) or a springable roll is disposed.
13. Device according to any of Claims 1 to 12,
characterized in that,
at a distance from the drum formed by the conical disks, with a longitudinal axis
parallel hereto, a stripper (16) is provided.
14. Device according to any of Claims 1 to 13,
characterized in that
the roll is rotatingly disposed so as to be springable in the coiling direction.
15. Device according to either Claim 12 or 14,
characterized in that
the stripper (16) is disposed in the vicinity of the pin (15) or of the roll, by preference
at an approximately equal distance from the longitudinal axis of the drum.
16. Device according to any of Claims 12 to 15,
characterized in that
the stripper and the pin form a unit.
17. Device according to any of Claims 12 to 16,
characterized in that
the stripper (16) is provided with a wedge or finger-shaped projection (17), which
juts into the keyway (18) between the conical disks (111,112), but so as to be spaced
away from the latter.
18. Device according to any of Claims 1 to 17,
characterized in that
the distance to the groove bottom (18a) corresponds maximally to the thickness of
the rope (110) or cable to be tautened.
19. Device according to any of Claims 1 to 18,
characterized in that,
outside the conical disks (111,112), a radially springable lever supported in the
box is disposed to serve as a roll support.
20. Device according to any of Claims 1 to 19,
characterized in that,
on the lever, a roll is located to be supported in a friction bearing, a ball bearing
or a roller bearing, which ensures the coiling of the rope and offers the least resistance
to the line passing through.
21. Device according to any of Claims 1 to 20,
characterized in that,
exterior to the conical disks, a shock-mounted axle supported eccentrically to the
center of the windlass is mounted, which is constructed in such a way that the roll
running thereupon, by means of traction on the running-off line, is able to get out
of the way against the direction of coiling and in that the coiling is reduced to
such an extent that the rope, cable or line is able to slide off over the profile
outline.
22. Device according to any of Claims 1 to 21,
characterized in that
the gear dome is comprised of a driven threaded sleeve, a locking ring and a clamping
spindle, in which the threaded sleeve and the clamping spindle are provided with a
left-hand thread when the windlass is right-hand driven and vice versa.
23. Device according to any of Claims 1 to 22,
characterized in that
the clamping ring, in the form of a ratchet wheel in the locked state, allows only
one direction of rotation.
24. Device according to any of Claims 1 to 23,
characterized in that
the clamping or locking angle of taper of the threaded sleeve, the locking ring and
the clamping spindle is geared to the friction angles of the material.
25. Device according to any of Claims 1 to 24,
characterized in that
the thread pitch of the clamping spindle and of the threaded sleeve is selected in
such a way that it generates the requisite frictional force on the detent brake ring
for retaining the load.
26. Device according to any of Claims 1 to 25,
characterized in that,
with the aid of a switching ring (48), the ratchets for the direct drive of the drum
(11) can be connected.
1. Dispositif pour maintenir ou tendre des cordages, cordes ou cordeaux, en particulier
dans des treuils de chaînes, des treuils de cordages ou des cabestans, dans des palans
ou des poulies mouflées au moyen de disques coniques (111, 112) reliés l'un à l'autre
de manière fixe ou par pignons, qui peuvent être entrainés par un moteur, à la main,
par une manivelle ou par un tirant à càble et qui présentent un profilage de surface,
avec seulement un enroulement du moyen de traction, le profilage de surface (111a,
b, c, 112a, b, c) étant constitué par des arbres orientés vers l'intérieur en forme
de faisceaux, la force de maintien sur le cordage, la corde ou le cordeau des disques
de tambour coniques (111, 112) étant provoquée par un profil claboté qui est configuré
tel qu'il génère la force de maintien nécessaire et les cordages, cordes ou cordeaux
(110) n'étant pas usés ou l'enrobage tressé n'étant pas soumis à un effort excessif
ou déchiré,
caractérisé en ce
qu'un rayon de tête r du profil dans le diamètre de contact est supérieur à 1,5 mm
et inférieur à 3 mm et que l'angle de flanc (alpha) du profil est configuré plus raide
dans le sens de la traction que l'angle de flanc (beta) sur le côté opposé du profil.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'un rayon de base R des profils de tambour dans le diamètre de contact correspondant
des cordages, cordes ou cordeaux correspond au rayon de ceux-ci ou est inférieur à
celui-ci.
3. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce
que l'angle d'incidence du profil contre le sens de traction est, selon le cas d'application,
de 35° à 45°.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
que l'angle de sortie (beta) du profil est de 35° à 45°.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce
qu'une ligne médiane (M) du profil passe par le centre du tambour ou est tangente
à un cercle du tambour.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce
que le profilage du disque conique supérieur va dans le sens opposé, c'est-à-dire
réfléchi, par rapport au profilage du disque inférieur.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
que la hauteur (H) du profilage est d'au moins 2 mm et d'au maximum 3 mm.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce
que la surface du profil est pourvue d'une couche dure diminuant l'usure.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce
que le profil de l'arbre du disque supérieur (111) est décalé d'un ½ écartement par
rapport au profil de l'arbre du disque inférieur.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce
que le profilage (111a, b, c) du disque conique supérieur (111) est configuré de sens
opposé au profilage (112a) du disque inférieur (112).
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce
que le régage de l'effet de serrage sur le diamètre du moyen de traction se fait par
variation de la hauteur de la douille (113).
12. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce
qu'un bras, une broche (15) ou une poulie élastique est placée à un certain écart
du tambour (11) formé par les disques coniques (111, 112) avec un axe longitudinal
parallèle au tambour.
13. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 12,
caractérisé en ce
qu'un racloir (16) est prévu à un certain écart du tambour formé par les disques coniques
avec un axe longitudinal parallèle au tambour.
14. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 13,
caractérisé en ce
que la poulie est placée élastique en rotation dans le sens de l'enroulement.
15. Dispositif selon la revendication 12 ou 14,
caractérisé en ce
que le racloir (16) est placé à proximité de la broche (15) ou de la poulie, de préférence
à peu près au même écart de l'axe longitudinal du tambour.
16. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 15,
caractérisé en ce
que le racloir et la broche forment une unité.
17. Dispositif selon l'une des revendications 12 à 16,
caractérisé en ce
que le racloir (16) présente une protubérance en forme de clavette ou de doigt (17)
qui pénètre dans la rainure en clavette (18) entre les disques coniques (111, 112)
mais à un certain écart de ceux-ci.
18. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 17,
caractérisé en ce
que l'écart par rapport au fond de la rainure (18a) correspond au maximum à l'épaisseur
de la corde (110) ou du cordage à tendre.
19. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 18,
caractérisé en ce
qu'un levier élastique radialement, positionné dans le socle, est placé à l'extérieur
des disques coniques (111, 112) comme support de poulie.
20. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 19,
caractérisé en ce
qu'une poulie positionnée sur un palier à glissement, à billes ou à rouleaux se trouve
sur le levier, poulie qui bloque l'enroulement et oppose la plus faible résistance
au cordeau qui passe.
21. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 20,
caractérisé en ce
qu'un axe élastique positionné excentré par rapport au centre du treuil est placé
à l'extérieur des disques coniques en étant configuré tel que la poulie qui roule
dessus peut être déportée en tirant sur la corde qui se déroule contre le sens de
l'enroulement et que l'enroulement est réduit au point que la corde, le cordage ou
le cordeau puisse glisser au-dessus du profil.
22. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 21,
caractérisé en ce
que l'accouplement d'engrenage est constitué par une douille filetée entraînée, un
anneau à cliquet et une broche de serrage, la douille filetée et la broche de serrage
portent avec le filet à gauche pour le treuil entraîné à droite et vice-versa.
23. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 22,
carctérisé en ce
que l'anneau de serrage en tant que roue à cliquet ne permet, à l'état serré, qu'un
sens de rotation.
24. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 23,
caractérisé en ce
que l'angle de cône de serrage de la douille de serrage, de l'anneau de serrage et
de la broche de serrage est adapté aux angles de friction du matériau.
25. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 24,
caractérisé en ce
que le pas du filet de la broche de serrage et de la douille filetée est choisi tel
qu'il génère la force de friction nécessaire sur l'anneau du frein à cliquet pour
maintenir la charge.
26. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 25,
caractérisé en ce
que les cliquets pour l'entraînement direct du tambour (11) peuvent être commandés
avec un anneau de commande (48).