[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stanzen von bandförmigem und bogenförmigem
Material, insbesondere Karton, mit einem Tiegelbereich, der einen Bandstahlschnitt
und Wenigstens eine im Tiegelbereich angeordnete, verstellbare Gegenstanzplatte aufweist,
an deren Oberfläche mindestens eine Matrize angeordnet ist.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist bereits aus dem DE-GM 93 08 628.8 des Anmelders bekannt.
Dort wird eine Vorrichtung zur paßgenauen, veränderbaren Zuordnung eines Bandstahlschnittes
und einer Gegenstanzplatte mit darauf angeordneter Matrize innerhalb eines Stanzautomaten
dargestellt und beschrieben, bei der eine auf einer relativ dicken Trägerplatte bewegbar
angeordnete Gegenstanzplatte über eine Verstelleinheit und eine Spanneinheit definiert
bewegt und verspannt werden kann. Dabei sind die blockförmig ausgestaltete Verstelleinheit
und Spanneinheit innerhalb randlicher Ausnehmungen der Trägerplatte angeordnet, wobei
eine Bewegung und Fixierung der Gegenstanzplatte über aus der Trägerplatte herausragende
Führungs- und Spannelemente erfolgt
[0003] Diese an sich sehr vorteilhafte Vorrichtung hat jedoch nur einen Einsatzbereich bei
einer Stanzmaschinen, welche eine relativ dicke Trägerplatte und eine darauf angeordnete
bewegbare Gegenstanzplatte aufweist.
[0004] Darüber hinaus sind jedoch in der Industrie zur Zeit einerseits auch Stanzautomaten
im Einsatz, die nur eine dünne aus Stahl bestehende Trägerplatte in einer Stärke von
ca. 5 mm aufweisen, wobei darauf die eigentliche Gegenstanzplatte unverstellbar angeordnet
ist. Andererseits sind auch Stanzmaschinen bekannt, bei denen lediglich eine 5 mm
bis 10 mm Gegenstanzplatte ebenfalls unverstellbar im Tiegelbereich angeordnet ist.
[0005] Diese beiden zuletzt genannten Stanzautomaten haben den grundsätzlichen Nachteil,
daß aufgrund der Unverstellbarkeit der Gegenstanzplatte beim Einbau einer neuen, mit
Matrizen versehenen Gegenstanzplatte jeweils der Bandstahlschnitt in seiner Lage verändert
werden muß, sobald das Einpassen von Bandstahlschnitt und Stanzmatrizen erfolgen soll.
Dies hat jedoch zur Folge, daß die nachgeschalteten Einrichtungen, d.h. die Werkzeuge
der Ausbrechstation und der Nutzentrennstation ebenfalls an die neue Position der
Stanzwerkzeuge angepaßt werden müssen, wodurch sich jedoch ein relativ großer Zeitaufwand
ergibt. Dies gilt insbesondere bei einem sogenannten Wechselplattensystem (AS-Platte),
bei dem ein häufiger Wechsel der Gegenstanzplatte mit darauf angeordneten Stanzmatrizen
erfolgen muß.
[0006] Ausgehend von dem oben beschriebenen Stand der Technik besteht deshalb die Aufgabe
der Erfindung darin, eine Vorrichtung zum zielgerichteten Verstellen von dünnen Gegenstanzplatten
zum Zwecke der genauen Angleichung der Gegenzurichtung zum Stanzwerkzeug zu schaffen.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 1, insbesondere
den Merkmalen des Kennzeichenteils, wonach die Gegenstanzplatte eine im Tiegelbereich
ortsfest angeordnete dünne Unterplatte und eine die Matrizen tragende, mit Bewegungsspielraum
versehene ebenfalls dünne Oberplatte aufweist, daß beide Platten in x- und y-Richtung
jeweils über mindestens ein Führungs- und Antriebselement verschiebbar aneinander
befestigt sowie über wenigstens ein Feststellelement in der gewünschten Stellung zueinander
fixierbar sind und daß sämtliche Führungs- und Antriebselemente sowie Feststellelemente
im wesentlichen innerhalb der Kontur der Platten angeordnet sind.
[0008] Eine derartige erfindungsgemäße Vorrichtung hat den wesentlichen Vorteil, daß nunmehr
auch für dünne Gegenstanz-/Trägerplatten eine Vorrichtung zum zielgerichteten Verstellen
zur Verfügung steht. Somit können nunmehr auch Stanzautomaten, die nur eine dünne
Trägerplatte aufweisen, auf der eine Gegenstanzplatte fest aufgeschraubt ist, oder
Stanzautomaten mit lediglich einer Gegenstanzplatte nachgerüstet werden. Dabei besteht
die Vorrichtung lediglich aus zwei dünnen die Gegenstanzplatte bildenden Platten,
von denen die Unterplatte fest im Tiegelbereich angeordnet ist und die Oberplatte
mittels des Führungs-/Antriebselements sowie des Feststellelements bewegbar auf der
Unterplatte angeordnet ist.
[0009] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Gegenstanzplatte
jeweils zwei voneinander beabstandet in x-Richtung und zwei in y-Richtung orientierte
Führungselemente, je ein Antriebselement in x- und in y-Richtung und wenigstens zwei
Feststellelemente auf, welche im gelösten Zustand Bewegungen der Oberplatte in x-
und y-Richtung ermöglichen, wobei die Führungselemente und die Antriebselemente eine
Bewegung der Oberplatte jeweils quer zu ihrer Orientierung bzw. Antriebsrichtung zulassen.
[0010] Eine derartige Vorrichtung kann auch nachträglich auf einfache Weise in einen Stanzautomaten
integriert werden, wobei lediglich die Führungs-, Antriebs- und Feststellelemente
in eine fest angeordnete Unterplatte und eine bewegliche Oberplatte integriert werden
müssen.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen einer derartigen Vorrichtung werden durch
die nachfolgenden Unteransprüche beansprucht.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung weist eine Unterplatte mit randlich
wenigstens zwei beabstandeten Ausnehmungen auf, in denen jeweils ein Führungs-/Antriebselement
in x- und y-Richtung bewegbar angeordnet ist, welches zusätzlich mit der Oberplatte
bewegungsverbunden ist. Dabei kann jede Ausnehmung beidseitig randlich eine stufige
Erweiterung aufweisen, wobei das Führung-/Antriebselement aus einer im Bereich der
Erweiterung mit der Unterplatte fest verbundenen Widerlagerplatte und einer in randlich
der Ausnehmung vorhandenen Führung in der x-Richtung verschiebbar angeordneten Verstelleinheit
gebildet ist. Darüber hinaus weist die Verstelleinheit eine in x-Richtung angeordnete
Verstellschraube auf, deren Kopf in der Verstelleinheit gelagert ist und deren endseitig
mit Schlüsselflächen versehenes Gewindeteil in eine Gewinde-Durchgangsbohrung der
Widerlagerplatte eingreift, wobei die Verstelleinheit zusätzlich ein in y-Richtung
verstellbares, in eine Bohrung der Oberplatte ragendes Verstellelement gemäß Anspruch
13 aufweist.
[0013] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Führungs-/Antriebselemente jeweils aus einer fest mit der Unterplatte
verbundenen Widerlagerplatte und einer in randlich der Ausnehmung vorhandenen Führungen
angeordneten Verstelleinheit gebildet ist, die einen in y-Richtung über einen Exzenter
verstellbaren Schlitten aufweist, der mit der Oberplatte bewegungsgekoppelt ist und
daß die Verstelleinheit eines der beiden Führungs-/Antriebselemente in x-Richtung
mittels eines weiteren, in Verstelleinheit und Widerlagerplatte angeordneten Exzenters
innerhalb der Übermaß aufweisenden Ausnehmung bewegbar ist.
[0014] Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat insbesondere den Vorteil, daß sie relativ einfach
und robust aufgebaut ist und daß die Zahl ihrer Einzelteile begrenzt ist. Dadurch
ist natürlich auch die Herstellung der Vorrichtung relativ kostengünstig. Letztlich
ist zur Verstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung lediglich das Betätigen der
an den Exzentern angeordneten Schlüsselflächen notwendig.
[0015] Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, daß
die beiden Führungs-/Antriebselemente jeweils aus einer fest mit der Unterplatte verbundenen
Widerlagerplatte und einer in randlich der Ausnehmung vorhandenen Führungen angeordneten
Verstelleinheit gebildet ist, die eine fensterartige Einsenkung mit einer in bezug
zum Koordinatenkreuz schräg angeordneten Aussparung aufweist, in welcher ein Exzenter
geführt ist, der einen in die Oberplatte ragenden, mit Schlüsselflächen versehenen
Zapfen aufweist, mit dem die Oberplatte in y-Richtung bewegungsgekoppelt ist und daß
die Verstelleinheit eines der beiden Führungs-/Antriebselement in x-Richtung über
ein im Widerlagerteil angeordnetes, in x-Richtung verlaufendes sowie in die Verstelleinheit
eingreifendes Gewindeelement innerhalb der Übermaß aufweisenden Ausnehmung bewegbar
ist.
[0016] Diese erfindungsgemäße Ausführungsform weist grundsätzlich auch die vorgenannten
Vorteile auf, jedoch ist sie gegenüber der vorgenannten Lösung noch kompakter und
aus weniger Bauelementen zusammengesetzt.
[0017] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen
sowie aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Stanzautomaten,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Einbausegment für eine Oberplatte mit je einem Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 3 eine Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 eine Querschnittsdarstellung gemäß Schnittlinie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 eine Explosionsdarstellung einer jeweils ausschnittsweise dargestellten Ober-
und Unterplatte mit zwischenliegendem Einbausegment gemäß Fig. 2,
Fig. 7 eine ausschnittsweise Darstellung eines zwischen Ober- und Unterplatte eingebauten
Einbausegmentes,
Fig. 8 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 9 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 10 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 11 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 12 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 13 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 14 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 15 schematische Darstellung einer Oberplatte mit beispielhaft angeordneten Führungs-,
Antriebs- und Feststellelement,
Fig. 16 ausschnittsweise Darstellung einer Unterplatte und einer Verstelleinheit in
teilweiser Explosionsdarstellung,
Fig. 17 Draufsicht auf eine Unterplatte einer Gegenstanzplatte einschließlich einer
Verstelleinheit in Explosionsdarstellung,
Fig. 18 eine Draufsicht auf eine Oberplatte einer Gegenstanzplatte,
Fig. 19 eine ausschnittsweise Darstellung einer Unterplatte mit eingebauter, modifizierter
Verstelleinheit,
Fig. 20 Ausschnitt eines Verstellelementes für die y-Richtung in Explosionsdarstellung
nach der Ausführungsform gemäß Fig. 16 - 18,
Fig. 21 Verstellelement gemäß Fig. 19 im zusammengebauten Zustand,
Fig. 22 Ausschnitt eines Verstellelementes für die x-Richtung nach der Ausführungsform
gemäß Fig. 19,
Fig. 23 Draufsicht auf eine Unterplatte einer Gegenstanzplatte einschließlich der
Führungs-/Antriebselemente,
Fig. 24 eine Draufsicht auf eine Oberplatte einer Gegenstanzplatte,
Fig. 25 Explosionsdarstellung eines Führungs-/Antriebselements in x- und y-Richtung,
Fig. 26 ausschnittsweise Darstellung der Unterplatte und des in den Fig. 23 und 25
dargestellten Führungs-/Antriebselements,
Fig. 27 Explosionsdarstellung des in Fig. 23 dargestellten Führungs-/Antriebselements
in y-Richtung,
Fig. 28 ausschnittsweise Darstellung der Unterplatte und des in den Fig. 23 und 27
dargestellten Führungs-/Antriebselements,
Fig. 29 Explosionsdarstellung einer weiteren Ausführungsform eines Führungs-/Antriebselements
in x- und y-Richtung,
Fig. 30 ausschnittsweise Darstellung der Unterplatte und des in Fig. 29 dargestellten
Führungs-/Antriebselements,
Fig. 31 Explosionsdarstellung eines Führungs-/Antriebselements in y-Richtung und
Fig. 32 eine ausschnittsweise Darstellung der Unterplatte und des in Fig. 31 dargestellten
Führungs-/Antriebselements in y-Richtung.
[0018] In den Zeichnungen ist ein Stanzautomat insgesamt mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet.
[0019] Ein Stanzautomat 10 besteht aus einem sogenannten Tiegelbereich 11, einer Ausbrechstation
12 und einer Nutzentrennstation 13, wobei der intervallmäßige Transport von zum Stanzen
vorbereiteten Stanzbogen 14 durch eine Greiferkette 15 durchgeführt wird.
[0020] Im Tiegelbereich 11 findet der eigentliche Stanzvorgang statt, bei dem aus einem
Stanzbogen 14, z.B. aus Pappe, eine größere Anzahl von Nutzen 16 (Zuschnitte) gerfertigt
wird. Während in der Ausbrechstation 12 die Randabschnitte von den Nutzen 16 entfernt
werden, findet in der Station 13 anschließend eine Trennung der einzelnen Nutzen 16
statt.
[0021] Im Tiegelbereich 11 ist oberhalb der Bewegungsbahn der Greiferkette 15 ein Stanzwerkzeug
17 ortsfest angeordnet, welches als Bandstahlschnitt bezeichnet wird, während unterhalb
eine hubbeweglich im Maschinenrahmen gelagerte Gegenstanzplatte 18 vorhanden ist.
[0022] In den Fig. 2 und 6 ist ein Einbausegment 19 dargestellt, welches in der aus einer
Unterplatte 20 und einer Oberplatte 21 zweigeteilten Gegenstanzplatte 18 angeordnet
ist. Das in Fig. 2 dargestellte längsovale Einbausegment 19 weist umlaufend einen
nach innen V-förmig ausgebildeten Randbereich 22 auf. Darüber hinaus ist die Unterplatte
20 und die Oberplatte 21 jeweils mit einer an die Ausbildung des Randbereichs 22 des
Einbausegmentes 19 angepaßten Ausnehmungen 23 versehen, wobei die Laibungsflächen
24 der Ausnehmung 23 im zusammengefügten Zustand einen zum Einbausegment 19 hin V-förmig
ausgebildeten Randbereich 25 aufweisen. Ein derartiger, jedoch nicht V-förmiger Randbereich
25 ist in Fig. 7 zu erkennen, wobei dort der Randbereich 25 der Unter- und Oberplatte
20, 21 stufig verläuft. Durch die besondere randliche Ausbildung des Einbausegmentes
19 werden die Unter- und Oberplatte 20, 21 zusammengehalten.
[0023] In Fig. 2 weist das Einbausegment 19 ein Führungselement 26, ein Antriebselement
27 und ein Feststellelement 28 auf, wobei grundsätzlich Einbausegmente 19 mit unterschiedlicher
Anzahl und Anordnung von Führungs-, Antriebs- und Feststellelement 26, 27, 28 denkbar
sind. Auch ist es möglich, daß die nachfolgend beschriebenen Führungs-, Antriebs-
und Feststellelemente 26, 27, 28 nicht in Einbausegmenten 19, sondern direkt in der
Ober- und Unterplatte 20 und 21 eingearbeitet sind.
[0024] Das Führungselement 26 ist einerseits in der Draufsicht in der Fig. 2 und andererseits
in der Schnittdarstellung gemäß Fig. 3 zu erkennen. Zur Aufnahme des Führungselements
26 weist die Unterplatte 20 zunächst ein in x-Richtung verlaufendes Langloch 29 auf,
welches in Längsrichtung Übermaß gegenüber einem zum Führungselement 26 gehörenden
Nutenstein 30 hat. Gegenüberliegend dem Langloch 29 der Unterplatte 20 ist die Oberplatte
21 mit einem in y-Richtung verlaufenen Langloch 31 versehen, welches konisch zur Unterplatte
20 hin zusammenlaufende Laibungsflächen 32 aufweist. Im Langloch 31 ist eine an die
Laibungsflächen 32 angepaßte Schraube 33 angeordnet, die kopfseitig versenkte Schlüsselflächen
34 aufweist und mit ihrem gewindeseitigen Ende 35 in eine Gewinde-Durchgangsbohrung
36 des Nutensteins 30 eingreift.
[0025] Das Antriebselement 27 ist ebenfalls in der Fig. 2 in der Draufsicht und in der Fig.
4 im Schnitt dargestellt. Hierbei weist die Oberplatte 21 ein in y-Richtung verlaufendes
Langloch 37 auf, welches gegenüber einem darin angeordneten Nutenstein 38 in Längsrichtung
Übermaß aufweist. Etwa gegenüberliegend diesem Langloch 37 ist die Unterplatte 20
mit einer kreisförmigen Bohrung 39 versehen. In einer mittig im Nutenstein 38 angeordneten
Bohrung 40 ist des weiteren eine Exenterschraube 41 vorhanden, deren mit versenkten
Schlüsselflächen 42 versehene Kopf 43 mit der Oberfläche des Nutensteins 38 abschließt,
während ein entgegengesetzt der Schlüsselflächen 42 exzentrisch an Kopf 43 angeordneter
Körper 44 in die Bohrung 40 der Unterplatte 20 eingreift.
[0026] Letztlich ist in der Fig. 2 in der Draufsicht auch das Feststellelement 28 zu erkennen,
welches zusätzlich in der Fig. 5 im Schnitt dargestellt ist. Zur Anordnung des Feststellelements
28 in einer aus der Unterplatte 20 und der Oberplatte 21 gebildeten Gegenstanzplatte
18 weist die Oberplatte 21 eine kreisförmige Ausnehmung 45 auf, welche mit einer konisch
zur Unterplatte 20 hin zusammenlaufenden Laibungsfläche 46 versehen ist. Mittig gegenüberliegend
dieser Ausnehmung 45 ist in der Unterplatte 20 eine Gewindebohrung 47 angeordnet.
In die Ausnehmung 45 wird ein an die Laibungsflächen 46 angepaßtes Einsatzteil 48
eingesetzt, welches mittig ein gegenüber einer Schraube 49 mit Übermaß versehenes
Langloch 50 aufweist, welches ebenfalls eine konisch zur Unterplatte 20 hin zusammenlaufende
Laibungsfläche 51 ausgebildet ist. Ein Kopf 52 der Schraube 49 ist einerseits an die
Form des Langloches 50 angepaßt und weist versenkte Schlüsselflächen 53 auf, während
ein Gewindeteil 54 der Schraube 49 in die Bohrung 47 der Unterplatte 20 eingreift.
[0027] Beispielhafte Anordnungen der Führungs-, Antriebs- und Feststellelemente 26, 27 und
28 in der zweigeteilten Gegenstanzplatte 18 sind in der Draufsicht in den Fig. 8 bis
15 dargestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Beschreibung der Funktionsweise
sind die Führungselemente 26 und die Antriebsmittel 27 je nach Orientierung in x-
bzw. y-Richtung mit der zusätzlichen Bezeichnung x oder y versehen werden. Ebenfalls
aus Verständnisgründen werden in der Fig. 1 wie auch in den Fig. 8 bis 15 zusätzlich
einerseits die Greiferrichtung a (Bewegungsrichtung der Greiferkette 15) und die Gegengreiferrichtung
b und andererseits die Bedienungsrichtung c sowie die Gegenbedienungsrichtung d definiert.
[0028] Grundsätzlich sind die beispielhaften Ausführungsformen gemäß Fig. 8 bis 15 so zu
verstehen, daß die jeweiligen Führungs-, Antriebs- und Feststellelemente 26, 27 und
28 jeweils direkt in die aus Unter- und Oberplatte 20 und 21 bestehende Gegenstanzplatte
18 eingearbeitet oder im Verbund mit einem Einbausegment 19 in der Gegenstanzplatte
18 angeordnet werden können. Dabei ist jede Kombination von Führungs-, Antriebs- und
Feststellelementen 26, 27 und 28 auf unterschiedlich ausgebildeten Einbausegmenten
denkbar.
[0029] In der Fig. 8 ist eine mögliche Anordnung von Führungs-, Antriebs- und Feststellelementen
26, 27 und 28 dargestellt , die mittels Einbausegmente 19 bzw. 55 in die Gegenstanzplatte
18 eingesetzt werden. Hierbei fällt auf, daß die Gegenstanzplatte 18 jeweils zwei
Führungs- und Antriebselemente 26, 27 in x und in y-Richtung aufweist, die weit voneinander
beabstandet - in diesem Fall in den diagonal gegenüberliegenden Ecken - angeordnet
sind. Darüber hinaus ist die Gegenstanzplatte 18 jeweils mit einer in y- und einer
in x-Richtung orientierten Weg-Meßeinrichtung 56 versehen, welche aus einer halbkreisförmigen
randlichen Ausnehmung 57 mit zur Unterplatte 20 hin konisch zusammenlaufenden Laibungsfläche
58 besteht. Während auf der Laibungsfläche 58 eine Markierung 59 angeordnet ist, weist
die im Bereich der Ausnehmung 57 sichtbare Oberfläche 60 zahlreiche gleich beabstandete
Markierungsstriche 61 auf. Mit Hilfe der in x- und y-Richtung orientierten Weg-Meß-Einrichtungen
56 ist eine relative Verschiebung der Oberplatte 21 gegen die Unterplatte 20 in x-
bzw. y-Richtung festzustellen.
[0030] Zum Zwecke der genauen Angleichung der Lage der Gegenstanzplatte 18 und somit der
nicht dargestellten, darauf befestigten Matrizen an das Stanzwerkzeug (Bandstahlschnitt)
ist auf folgende Weise eine kontrollierte Bewegung der oberplatte 21 gegenüber der
fest im Tiegelbereich verspannten Unterplatte 20 möglich.
[0031] Soll die Oberplatte 21 in x-Richtung bewegt werden, müssen zunächst die beiden Führungselemente
26 y durch Anziehen der Schrauben 33 festgestellt werden, während sämtlich Feststellelemente
28 durch teilweises Herausschrauben der Schrauben 49 gelockert werden. Dann wird mit
Hilfe eines nicht dargestellten Werkzeuges die Exenterschraube 41 des Antriebsmittels
27 x gedreht und es ergibt sich eine kontrollierte Verschiebung der Oberplatte 21
in x-Richtung. Sofern danach noch eine Verschiebung der Oberplatte 21 in y-Richtung
notwendig ist, können nun die Führungselemente 26 x angezogen werden und die Führungselemente
26 y gelöst werden, wobei dann durch eine Betätigung der Exenterschraube 41 des Antriebselements
27 y eine Verschiebung in y-Richtung durchgeführt werden kann. Sollte nun mehr die
Position der Gegenstanzplatte 18 der Position des Stanzwerkzeugs 17 entsprechen, können
die Feststellelemente 28 wieder angezogen werden, damit keine unbeabsichtigte Verschiebung
der Oberplatte 21 mehr gegenüber der Unterplatte 20 erfolgen kann.
[0032] In den Fig. 9 bis 15 sind weitere Anordnungen der Führungs-, Antriebs- und Feststellelemente
26, 27 und 28 in unterschiedlicher Kombination dargestellt. Aus Vereinfachungsgründen
sind hier die entsprechenden Einbausegmente nicht mehr gezeichnet, wobei gleichzeitig
dadurch ausgedrückt werden soll, daß die Führungs-, Antriebs-und Feststellelemente
26, 27 und 28 natürlich auch direkt in eine zweigeteilte Gegenstanzplatte 18 eingearbeitet
werden können.
[0033] In den Fig. 16 bis 18 ist eine weitere Ausführungsform einer Verstellvorrichtung
für eine zweigeteilte Gegenstanzplatte 18 dargestellt, wobei in Fig. 16 der in Fig.
17 durch eine unterbrochene Linie umgebene Bereich vergrößert dargestellt ist.
[0034] Während die Fig. 17 die Unterplatte 20 darstellt, zeigt die Fig. 18 die Oberplatte
21. In der Fig. 16 ist eine randliche Ausnehmung 62 dargestellt, welche in ihrem zur
Mitte der Unterplatte 20 reichenden Bereich 63 nahezu quadratisch ausgebildet ist.
Beidseitig dieses Bereiches 63 sind die in x-Richtung verlaufenden Randbereiche 64
als V-förmige Hinterschneidung ausgebildet. Außerhalb des Bereichs 63 weist die Ausnehmung
62 eine beidseitige stufige Erweiterung 65 auf, welche mit in x-Richtung verlaufenden
Gewindebohrungen 66 versehen ist.
[0035] In die Ausnehmung 62 wird ein Führungs- und Antriebsmittel 67 eingeschoben, welches
aus einer Widerlagerplatte 68 und einer Verstelleinheit 69 besteht. Da die in x-Richtung
verlaufenden Randbereiche 70 der Verstelleinheit 69 eine an die Randbereiche 64 der
Unterplatte 20 angepaßte, V-förmige Gestalt aufweisen, kann die Verstelleinheit 69
in x-Richtung in den Bereich 63 der Ausnehmung 62 eingeschoben werden. Die über eine
Gewindeschraube 71 mit der Verstelleinheit 69 verbundene Widerlagerplatte 68 wird
dann über nicht dargestellte Schrauben, die in Gewindebohrungen 66 eingreifen fest
an der Unterplatte 20 angeordnet.
[0036] Die Verstelleinheit 69 ist zusätzlich mit einem in y-Richtung verlaufenden Langloch
L versehen, in dem ein zweiteiliges Verstellelement 72 angeordnet ist (s. Fig. 20
und 21). Das Verstellelement 72 weist ein Unterteil 73 und ein Oberteil 74 auf. Das
Unterteil 73 ist untergliedert in einen Flansch 75, einen Gewindeschaft 76 sowie einen
Zapfen 77, wobei der Flansch 75 und der Zapfen 77 versenkte Schlüsselflächen 78 aufweisen.
Das Oberteil 74 weist eine Hülse 79 mit einem Innengewinde 80 und mit einer Außenverzahnung
81 auf. Die Hülse 79 ist oberseitig mit einem umlaufenden Flansch 82 versehen ist,
der eine Gewinde-Durchgangsbohrung D aufweist, in welche sich das Innengewinde 80
übergangslos verlängert.
[0037] In der Fig. 21 ist das bereits zusammengebaute Verstellelement 72 zu erkennen. Dazu
wird das Oberteil 74 auf das Unterteil 73 aufgeschraubt und mit diesem fest verklebt.
Es ist zu erkennen, daß dann der Zapfen 77 um einen ganz bestimmten Betrag aus dem
Flansch 82 herausragt. Dieser Betrag entspricht im wesentlichen der Dicke der Oberplatte
21, die - wie Fig. 18 zeigt - eine mit der Lage des Zapfens 77 korrespondierende Bohrung
83 aufweist.
[0038] Dies bedeutet also, daß nach der zuvor geschilderten Befestigung der beiden in Fig.
17 schematisch dargestellten Führungs- und Antriebselemente 67 an der Unterplatte
20 die Oberplatte 21 auf die Unterplatte 20 aufgelegt werden kann, wobei die beiden
Zapfen 77 einerseits durch die Bohrung 83 und andererseits durch eine Langlochbohrung
84 soweit hindurchgreifen, daß sie bündig mit der Oberfläche der Oberplatte 21 abschließen.
[0039] Darüber hinaus sind in der Oberplatte 21 Feststellelemente 85 angeordnet, welche
aus nicht dargestellten Schrauben bestehen, die in Gewindebohrungen 86 der Unterplatte
20 eingreifen. Die entsprechenden den Gewindebohrungen 86 gegenüberliegenden Durchgangsbohrungen
87 in der Oberplatte 21 weisen Übermaß auf, damit die Oberplatte 21 gegenüber der
Unterplatte 20 einen gewissen Bewegungsspielraum hat.
[0040] Die Funktionsweise der Verstellvorrichtung ist nun folgendermaßen. Der oben geschilderte
Zusammenbau des Verstellelementes 72 erfolgt dadurch, daß das Unterteil 73 von unten
durch das Langloch L der Verstelleinheit 69 hindurch geschoben und das Oberteil 74
von oben auf das Unterteil 73 aufgeschraubt wird, so daß das Verstellelement 72 fest,
jedoch drehbar an der Verstelleinheit 69 angeordnet ist.
[0041] Das Langloch L der Verstelleinheit 69 ist im Bereich seiner in y-Richtung verlaufenden
Ränder einerseits mit einem feststehenden linealen Verzahnungselement 88 und andererseits
mit einem in y-Richtung verschiebbaren Verzahnungselement 89 versehen. Wird nun auf
die fertig montierte Unterplatte 20 die Oberplatte 21 aufgelegt, so sind einerseits
die versenkten Schlüsselflächen 78 der Zapfen 77 sowie die Schlüsselflächen der nicht
dargestellten Feststellelemente 85 von oben her betätigbar. Wenn die Feststellelemente
85 gelöst sind, kann eine Bewegung der Oberplatte 21 gegenüber der Unterplatte in
y-Richtung durch eine Drehbewegung eines oder beider Zapfen 77 der Verstellelements
72 erfolgen. Sollte nur das der Bohrung 83 gegenüberliegende Verstellelement 72 betätigt
werden, ergibt sich durch das dem anderen Zapfen 77 gegenüberliegende Langloch 84
ein Spielraum für eine schwenkende Bewegung. D.h. es muß keine gleichzeitige Betätigung
beider Führungs- und Antriebselemente 69 stattfinden.
[0042] Soll die Oberplatte nun in x-Richtung bewegt werden, kann die Gewindeschraube 71,
die zwischen der Verstelleinheit 69 und der Widerlagerplatte 68 angeordnet ist, von
außen mittels eines Werkzeugs betätigt werden. Dies ist dadurch möglich, daß die zur
Aufnahme der Gewindeschraube 71 vorgesehene Bohrung 90 einerseits als Durchgangsbohrung
ausgebildet ist und andererseits das gewindeseitige Ende 91 der Gewindeschraube 71
ebenfalls versenkte Schlüsselflächen 92 aufweist.
[0043] Letztlich sind in den Fig. 19 und 22 eine gegenüber der zuletzt beschriebenen Ausführungsform
leicht abgewandelte Ausführungsform dargestellt. Man erkennt, daß das Führungs-/Antriebselement
67 bestehend aus Widerlagerplatte 68 und Verstelleinheit 69 wiederum in eine Ausnehmung
62 eingeschoben worden ist und die Widerlagerplatte 68 mit der Unterplatte 20 schraubbefestigt
wurde.
[0044] Vorausgeschickt sei bemerkt, daß die Widerlagerplatte 68 bei dieser Ausführungsform
keine besondere Funktion hinsichtlich der Verstellung der Oberplatte 21 gegenüber
der UnterPlatte 20 aufweist, sondern lediglich eine geradlinige Begrenzung der Unterplatte
20 garantiert. Jedoch ist ebenfalls wie bei der vorgenannten Ausführungsform zwischen
der Widerlagerplatte 68 und der Verstelleinheit 69 ein gewisser Bewegungsspielraum,
der nachfolgend von Bedeutung ist.
[0045] Der wesentliche Unterschied zu der vorgenannten Ausführungsform besteht darin, daß
einerseits zumindestens ein V-förmiger Randbereich 70 der Verstelleinheit 69 mit einem
Verzahnungselement 93 versehen ist, in die ein in der Unterplatte 20 drehbar angeordnetes,
in der Fig. 22 dargestelltes Verstellelement 94 eingreift, welches im wesentlichen
den Verstellelement 72 entspricht. Der einzige Unterschied besteht darin, daß das
Unterteil 73 keinen Zapfen 77 aufweist, so daß das Verstellelement 94 mit der Oberfläche
der Unterplatte 20 bündig abschließt. Während das Verstellelement 72 gemäß Fig. 21
von der Oberplatte 21 aus wie auch von der Unterplatte aus betätigt werden konnte,
ist bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 19 und 22 lediglich eine Betätigung des
Verstellelements 94 von unten möglich. Während also die Verstellung der Oberplatte
21 gegenüber der Unterplatte 20 in y-Richtung auf die bereits zuvor beschriebene Weise
geschieht, erfolgt die Verstellung in x-Richtung zur durch ein von unten in die Schlüsselflächen
78 des Verstellelements 94 eingreifendes Werkzeug.
[0046] In den Fig. 23 bis 32 sind zwei weitere Ausführungsformen einer Verstelleinrichtung
für eine zweigeteilte Gegenstanzplatte 18 dargestellt.
[0047] Die Fig. 23 und 24 zeigen in getrennter Anordnung eine in eine Unterplatte 95 und
eine Oberplatte 96 aufgeteilte Gegenstanzplatte 18. Während die Fig. 23 die Unterplatte
95 darstellt, zeigt die Fig. 24 die Oberplatte 96. In der Fig. 23 ist in einem mit
I gekennzeichneten Bereich ein Führungs-/Antriebselement für die x-/y-Verstellung
mit der Bezugsziffer 97 bezeichnet, das in den Fig. 25 und 26 im einzelnen dargestellt
ist.
[0048] Darüber hinaus ist in der Fig. 23 in einem mit II gekennzeichneten Kreis ein Führungs-/Antriebselement
98 dargestellt, welches in den Fig. 27 und 28 im einzelnen zu erkennen ist.
[0049] In der Fig. 25 ist das Führungs-/Antriebselement 97 für die x-/y-Verstellung in Explosionsdarstellung
zu erkennen. Es weist eine Grundplatte 99 einschließlich einem Schlitten 100 mit darauf
angeordneten Zapfen 101 sowie ein Abdeckteil 102 auf. Ein Kugellagerring 103 kann
auf dem Zapfen 101 aufgeschoben werden. Grundplatte 99, Schlitten 100, Zapfen 101
sowie Abdeckteil 102 werden insgesamt auch als Verstelleinheit V bezeichnet.
[0050] Letztlich weist das Führungs-/Antriebselement 97 für die x-/y-Verstellung noch eine
Widerlagerplatte 104 auf.
[0051] Die Grundplatte 99 ist mit einer Schlittenführung 105 versehen, in der eine langlochartige
Ausnehmung 106 für einen Exzenter 107 angeordnet ist. Beim Zusammenbau des Führungs-/Antriebselement
97 wird zunächst der Exzenter 107 in die langlochartige Ausnehmung 106 eingeführt,
dann wird der Schlitten 100 in die Schlittenführung 105 gesteckt, wobei der Exzenter
107 nicht nur den Schlitten 100, sondern auch den Zapfen 101 durchgreift und oberseitig
gemeinsam mit letzterem abschließt. Das Abdeckteil 102 wird auf den Schlitten 100
gesetzt und der Kugellagerring 103 letztlich auf den Zapfen 101 aufgeschoben.
[0052] Des weiteren weist die Grundplatte 99 eine zusätzliche Ausnehmung 108 auf, in der
ein weiterer Exzenter 109 angeordnet ist, der in eine langlochartige Ausnehmung 110
der Widerlagerplatte 104 eingreift. Im zusammengebauten Zustand werden die Grundplatte
99 und die Widerlagerplatte 104 über eine von unten durch einen Schlitz 111 der Grundplatte
99 ragende und in einem Gewindeloch 112 befestigte Schraube 113 verschieblich gehalten.
[0053] In der Fig. 26 erkennt man nun das zusammengebaute Führungs-/Antriebselement 97 sowie
einen Ausschnitt der Unterplatte 95 mit einer Ausnehmung 114 zur Befestigung der Verstelleinheit
V. Die Ausnehmung 114 hat eine in etwa rechteckige Form und weist beidseitig in x-Richtung
verlaufende V-förmige Hinterschneidungen 115 auf, in die die Verstelleinheit V eingeschoben
werden kann. Beim Einschieben werden die Grundplatte 99 mit den dazu gehörigen Teilen
vollständig in die Ausnehmung 114 bewegt, während die Widerlagerplatte 104 auf beidseitig
der Ausnehmung 114 vorhandenen Einsenkungsbereichen 116 mit nicht dargestellten Schrauben
befestigt wird. Nach dem Einbau der Verstelleinheit V liegt letztere bis auf den Zapfen
101 vollständig innerhalb der Kontur der Unterplatte 95.
[0054] Das in den Fig. 27 und 28 dargestellte Führungs-/Antriebselement 98 ist im wesentlichen
so aufgebaut wie das Führungs-/Antriebselement 97, jedoch ist die mit an der Unterplatte
95 verbundene Widerlagerplatte 104 unbewegbar an der Grundplatte 99 angeordnet. So
werden über eine Schraube 117, die in einer Ausnehmung 118 der Grundplatte 99 und
einer Ausnehmung 119 der Widerlagerplatte 104 angeordnet ist, beide Teile fest miteinander
verschraubt, so daß eine Relativbewegung zwischen der aus der Grundplatte 99, dem
Schlitten 100, dem Zapfen 101 und dem Abdeckteil 102 bestehenden Verstelleinheit V
sowie der Widerlagerplatte 104 in x-Richtung nicht möglich ist.
[0055] Das Führungs-/Antriebselement 98 für die y-Verstellung ist in der Fig. 28 noch einmal
im zusammengebauten Zustand dargestellt. Es wird ebenso wie das Führungs-/Antriebselement
97 in einer in der Unterplatte 95 angeordneten Ausnehmung 114 befestigt.
[0056] In den Fig. 23 und 24 kann man nun im Zusammenhang erkennen, wie die Oberplatte 96
gegen die Unterplatte 95 verstellt wird. Zunächst sei jedoch noch hinzugefügt, daß
es in der Oberplatte 96 und auch in der Unterplatte 95 noch zahlreiche Ausnehmungen
und Bohrungen vorhanden sind. So ist die Oberplatte 96 dem Zapfen 101 des Führungs-/Antriebselements
97 gegenüberliegend mit einer entsprechenden Bohrung 120 versehen, durch die der Zapfen
101 in die Oberplatte 96 eingreifen kann. Dem Zapfen 101 des Führungs-/Antriebselements
98 liegt dagegen eine in x-Richtung orientierte langlochartige Ausnehmung 121 gegenüber.
[0057] Darüber hinaus sind in der Oberplatte 96 nicht dargestellte Feststellelemente angeordnet,
welche aus Schrauben bestehen, die in Gewindebohrungen 122 der Unterplatte 95 eingreifen.
Die den entsprechenden Gewindebohrungen 122 gegenüberliegende Durchgangsbohrungen
123 in der Oberplatte 96 weisen Übermaß auf, damit die Oberplatte 96 gegenüber der
Unterplatte 95 einen gewissen Bewegungsspielraum hat.
[0058] In der Zusammenschau der Fig. 23 und 24 sowie 26 und 28 erkennt man nunmehr wie die
Feinjustierung der Oberplatte 96 erfolgt. Während in x-Richtung die Verstellung der
Oberplatte 96 gegenüber der Unterplatte 95 lediglich über den Exzenter 109 des Führungs-/Antriebselements
97 erfolgt, ist die Verstellung in y-Richtung über die beiden Exzenter 107 der Führungs-/Antriebselements
97 sowie 98 möglich. Zur Betätigung der Exzenter 107, 109 weisen letztere oberplattenseitig
jeweils in einer Einsenkung E angeordnet Schlüsselflächen S auf. Nach dem Erreichen
der gewünschten Stellung der Oberplatte 96 werden die nicht dargestellten Feststellelemente
in den Gewinde-/Durchgangsbohrungen 122/123 verschraubt, so daß keine Relativbewegung
zwischen Ober- und Unterplatte 95, 96 mehr erfolgen kann.
[0059] In den Fig. 29 bis 32 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Während in den Fig. 29 und 30 ein Führungs-/Antriebselement 124 für die x-/y-Verstellung
dargestellt ist, kann man in den Fig. 31 und 32 ein Führungs-/Antriebselement 125
für die y-Verstellung erkennen.
[0060] Die Bauelemente 124 und 125 bestehen übereinstimmend aus einer die Dicke der Unterplatte
95 aufweisenden Platte 126, welche an ihren in x-Richtung weisenden Längsseiten jeweils
eine Führungsnut 127 aufweist. Die Platte 126 weist an ihrer Ober- und Unterseite
jeweils eine fensterartige Einsenkung 128 auf, welche in etwa mittig mit einer im
Koordinatensystem schräg verlaufenden Ausnehmung 129 versehen ist. Ein aus einer Exzenterbasisplatte
130 sowie einem stufigen Zapfen 131 bestehender Exzenter 132 durchgreift von unten
so die Ausnehmung 129, daß die Exzenterbasisplatte 130 in die untere fensterartige
Einsenkung 128 völlig eintaucht, während ein Zapfen-Mittelteil 133, dessen Durchmesser
e der Breite B der schrägen Ausnehmung 129 entspricht, letztere durchgreift. Auf den
Zapfen 131 wird eine Exzenterabschlußplatte 134 so aufgeschoben, so daß diese vollständig
in die obere fensterartige Einsenkung 128 eintaucht, wobei ein Zapfen-Oberteil 135
aus der Exzenterabschlußplatte 134 herausragt. Nach dem ein Kugellagerring 136 auf
den Zapfen 131 aufgeschoben worden ist, kann die nicht dargestellte Oberplatte 96
so aufgelegt werden, daß das Zapfen-Oberteil 135 eine gegenüberliegende Durchgangsbohrung
der Oberplatte 96 durchgreift, wobei dadurch eine Bewegungskoppelung zwischen Ober-
und Unterplatte 96, 95 erzielt wird. Auch in diesem Fall werden Platte 126, Exenter
132 sowie Exzenterabschlußplatte 134 als Verstelleinheit V bezeichnet.
[0061] In den Fig. 30 und 32 erkennt man, daß die Führungs-/Antriebselemente 124, 125 ebenfalls
noch zusätzlich jeweils eine Widerlagerplatte 137 aufweisen, die jeweils mit der Unterplatte
95 fest verschraubt wird. Während bei dem Führungs-/Antriebselement 124 die Widerlagerplatte
137 über ein in x-Richtung verlaufendes Gewindeelement 138 mit der Platte 126 verbunden
ist, besteht das Führungs-/Antriebselement 125 aus zwei separaten Teilen, nämlich
einerseits der Widerlagerplatte 137 und andererseits der Platte 126. Zur Befestigung
des Führungs-/Antriebselements 125 wird zunächst die Platte 126 nebst den zuvor beschriebenen
Teilen in eine an die Längsführung 127 angepaßte Ausnehmung bis zum Anschlag eingeschoben,
wobei dann zur Lagesicherung die Widerlagerplatte 137 an der Platte 126 anliegend
mit der Unterplatte 95 verschraubt wird.
[0062] Wie die Fig. 29 und 30 zeigen, sind die Widerlagerplatte 137 und die Platte 126 beim
Führungs-/Antriebselement 124 über das zuvor genannte Gewindeelement 138 verbunden.
Dazu weist die Widerlagerplatte 137 eine in x-Richtung verlaufende Durchgangsbohrung
139 und die Platte 126 eine gegenüberliegende Durchgangsbohrung 140 auf, die in einer
Einsenkung 141 für ein Einsatzbauteil 142 mündet. Das Einsatzbauteil 142 ist gegenüberliegend
der Durchgangsbohrung 140 ebenfalls mit einer Gewindebohrung 143 versehen, so daß
das Gewindeelement 138 durch die Durchgangsbohrung 140 hindurch in die Gewindebohrung
143 eingeschraubt werden kann. Durch die Betätigung des Gewindeelementes 138 ist ein
Abstand A zwischen der Widerlagerplatte 137 und der Platte 126 veränderbar.
[0063] Nach dem die Führungs-/Antriebselemente 124 und 125 in die Unterplatte 95 eingebaut
worden sind und die Oberplatte 96 auf der Unterplatte 95 so aufliegt, daß die Zapfen-Oberteile
135 in entsprechende Bohrungen der Oberplatte 96 eingreifen, kann über die Betätigung
des Exzenters 132 in y-Richtung und durch die Betätigung des Gewindeelements 138 in
x-Richtung eine Verstellung der Lage von fest eingebauter Unterplatte 95 zu beweglicher
Oberplatte 96 erfolgen.
1. Vorrichtung (10) zum Stanzen von bandförmigem und bogenförmigem Material (14), insbesondere
Karton, mit einem Tiegelbereich (11), der einen Bandstahlschnitt und wenigstens eine
im Tiegelbereich (11) angeordnete, verstellbare Gegenstanzplatte (18) aufweist, an
deren Oberfläche mindestens eine Matrize angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstanzplatte (18) eine im Tiegelbereich (11) ortsfest angeordnete dünne
Unterplatte (20) und eine die Matrizen tragende, mit Bewegungsspielraum versehene,
ebenfalls dünne Oberplatte (21) aufweist, daß beide Platten (20, 21) in x- und y-Richtung
jeweils über mindestens ein Führungs- und Antriebselement (26, 27, 67) verschiebbar
aneinander befestigt sowie über wenigstens ein Feststellelement (28, 85) in der gewünschten
Stellung zueinander fixierbar sind und daß sämtliche Führungs- und Antriebselemente
(26, 27, 67) sowie Feststellelemente (28, 85) im wesentlichen innerhalb der Kontur
der Platten (20, 21) angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstanzplatte (18)
jeweils zwei voneinander beabstandet in x-Richtung und zwei in y-Richtung orientierte
Führungselemente (26), je ein Antriebselement (27) in x- und in y-Richtung und wenigstens
zwei Feststellelemente (28) aufweist, welche im gelösten Zustand Bewegungen der Oberplatte
(21) in x- und y-Richtung ermöglichen, und daß die Führungselemente (26) und die Antriebselemente
(27) eine Bewegung der Oberplatte (21) jeweils quer zu ihrer Orientierung bzw. Antriebsrichtung
zulassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente
(26) aus jeweils einem in einem Langloch (29) der Unterplatte (20) in x- oder y-Richtung
verschiebbar angeordneten Nutenstein (30) gebildet sind, welcher durch eine in der
Oberplatte (21) angeordnete Schraube (33) gehalten ist, die in einem quer zum Langloch
(29) der Unterplatte (20) angeordneten weiteren Langloch (31) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Antriebselement
(27) als Exzenterschraube (41) ausgebildet ist, deren mit Schlüsselflächen (42) versehener
Kopf (43) in einem Nutenstein (38) angeordnet ist, der quer zur Antriebsrichtung in
einem Langloch (37) der Oberplatte (21) verschiebbar angeordnet ist, während ein entgegengesetzt
der Schlüsselflächen (42) exzentrisch am Kopf (43) angeordneter Körper (44) in einer
Bohrung (39) der Unterplatte (20) lediglich drehbar befestigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Feststellelement
(28) aus einem Einsatzteil (48) gebildet ist, welches ein Langloch (50) aufweist,
daß das Einsatzteil (48) in einer zur Unterplatte (20) hin konisch zusammenlaufende
Ausnehmung (45) angeordnet ist und daß im Langloch (50) eine Schraube (49) gehalten
ist, die in eine dem Einsatzteil (48) gegenüberliegenden Gewindebohrung (47) der Unterplatte
(20) eingreift.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungs-, Antriebs- und Feststellelemente (26, 27, 28) randlich der Gegenstanzplatte
(18) angeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gegenstanzplatte (18) mit einer optischen Weg-Meßvorrichtung (56) versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Weg-Meßvorrichtung (56)
aus jeweils einer im Bereich der in x- und einer im Bereich der in y-Richtung verlaufenden
Begrenzung der Oberplatte (21) randlich, halbkreisförmig herausgeschnittenen Ausnehmung
(57) gebildet ist, deren zur ursprünglichen Begrenzung der Oberplatte (21) hin schräg
verlaufende Laibungsfläche (58) mit einer Markierung (59) versehen ist, welche im
Zusammenwirken mit einer auf der Oberfläche (60) der Unterplatte. (20) angeordneten
Skalierung (61) das Ablesen einer Verschiebung der Oberplatte (21) gegenüber der Unterplatte
(20) in x- und y-Richtung ermöglicht.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungs-, Antriebs- und Feststellelemente (26, 27, 28) einzeln bzw. zumindest teilweise
zusammengefaßt in aus Unter- und Oberplatte (20, 21) bestehenden Einbausegmenten (19,
55) angeordnet sind, welche in entsprechende Ausnehmungen einsetzbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbausegmente (19, 55)
zwischen mit Hinterschneidungen versehenen, gegenüberliegenden Ausnehmungen (23) von
Unter- und Oberplatte (20, 21) gehalten sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterplatte (20) randlich
wenigstens zwei beabstandete Ausnehmungen (62) aufweist, in denen jeweils ein Führungs-/Antriebselement
(67) in x- und y-Richtung bewegbar angeordnet ist, welches zusätzlich mit der Oberplatte
(21) bewegungsverbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ausnehmung (62) beidseitig
randlich eine stufige Erweiterung (65) aufweist, daß das Führungs-/Antriebselement
(67) aus einer im Bereich der Erweiterung (65) mit der Unterplatte (20) fest verbundenen
Widerlagerplatte (68) und einer in randlich der Ausnehmung (62) vorhandenen Führungen
in x-Richtung verschiebbar angeordneten Verstelleinheit (69) gebildet ist, daß die
Verstelleinheit (69) eine in x-Richtung angeordnete Verstellschraube (71) aufweist,
deren Kopf in der Verstelleinheit (69) gelagert ist und deren endseitig mit Schlüsselflächen
(92) versehenes Gewindeteil (91) in eine Gewinde-Durchgangsbohrung (90) der Widerlagerplatte
(68) eingreift und daß die Verstelleinheit (69) ein in y-Richtung verstellbares, in
eine Bohrung (83, 84) der Oberplatte (21) ragendes Verstellelement (72) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellelement
(72) zumindest an einem Ende versenkt angeordnete Schlüsselflächen (78) aufweist,
daß das Verstellelement (72) innerhalb eines sich in y-Richtung erstreckendem Langloch
(L) der Verstelleinheit (69) angeordnet ist und daß es im Bereich mindestens einer
an der Langloch-Laibungsfläche angeordneten Verzahnung (88) mit einer korrespondierenden
Verzahnung (81) versehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (L) an einer
Längsseite ein fest angeordnetes und an der anderen Längsseite ein begrenzt in y-Richtung
verschiebbares Verzahnungselement (88, 89) aufweist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungs-/Antriebselement
(67) eine Verstelleinheit (69) aufweist, die in randlich der Ausnehmung (62) vorhandenen
Führungen (70) in x-Richtung verschiebbar angeordnet ist, daß zumindest ein Teil der
den Führungen (70) gegenüberliegenden Randbereich (64) der Verstelleinheit (69) eine
Verzahnung (93) aufweist, daß der Verzahnung (93) gegenüberliegend jeweils ein innerhalb
der Kontur der Unterplatte (20) angeordnetes, unterseitig mit versenkten Schlüsselflächen
(78) versehenes Verstellelement (94) vorhanden ist, welches mit einer korrespondierenden
Verzahnung (81) versehen ist und daß die Verstelleinheit (69) zusätzlich ein in y-Richtung
bewegbares, in eine Bohrung (83, 84) der Oberplatte (21) ragendes Verstellelement
(72) gemäß Anspruch 13 aufweist.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren vorangehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Führungs-/Antriebselemente (97/98) jeweils aus einer fest mit der Unterplatte
(95) verbundenen Widerlagerplatte (104) und einer in randlich der Ausnehmung (114)
vorhandenen Führungen (115) angeordneten Verstelleinheit (V) gebildet ist, die einen
in y-Richtung über einen Exzenter (107) verstellbaren Schlitten (100) aufweist, der
mit der Oberplatte (96) bewegungsgekoppelt ist und daß die Verstelleinheit (V) eines
der beiden Führungs-/Antriebselemente (97, 98) in x-Richtung mittels eines weiteren,
in Verstelleinheit (V) und Widerlagerplatte (104) angeordneten Exzenters (109) innerhalb
der Übermaß aufweisenden Ausnehmung (114) bewegbar ist.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Führungs-/Antriebselemente (124, 125) jeweils aus einer fest mit der
Unterplatte (95) verbundenen Widerlagerplatte (137) und einer in randlich der Ausnehmung
(114) vorhandenen Führungen (115) angeordneten Verstelleinheit (V) gebildet ist, die
eine fensterartige Einsenkung (128) mit einer in bezug zum Koordinatenkreuz schräg
angeordneten Aussparung (129) aufweist, in welcher ein Exzenter (132) geführt ist,
der einen in die Oberplatte (96) ragenden, mit Schlüsselflächen (S) versehenen Zapfen
(131) aufweist, mit dem die Oberplatte (96) in y-Richtung bewegungsgekoppelt ist und
daß die Verstelleinheit (V) eines der beiden Führungs-/Antriebselemente (124, 125)
in x-Richtung über ein in der Widerlagerplatte (137) angeordnetes, in x-Richtung verlaufendes
sowie in die Verstelleinheit (V) eingreifendes Gewindeelement (138) innerhalb der
Übermaß aufweisenden Ausnehmung (114) bewegbar ist.
1. Apparatus (10) for punching web-form and sheet-form material (14), in particular cardboard,
with a platen region (11) comprising a steel strip cutter and at least one adjustable
counter-punching plate (18) which is arranged in the platen region (11) and has at
least one die arranged on its surface, characterized in that the counter-punching
plate (18) comprises a thin lower plate (20) arranged stationarily in the platen region
(11) and an upper plate (21) which is also thin, carries the dies and is provided
with play for movement, in that the two plates (20, 21) are fastened on one another
so as to be displaceable in the x- and y-direction via at least one guide and drive
element (26, 27, 67) in each case and can be fixed in the desired position relative
to one another via at least one fixing element (28, 85) and in that all guide and
drive elements (26, 27, 67) and fixing elements (28, 85) are arranged substantially
within the contour of the plates (20, 21).
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the counter-punching plate (18)
comprises in each case two guide elements (26) spaced from one another in the x-direction
and two guide elements (26) orientated in the y-direction, a respective drive element
(27) in the x- and y-direction and at least two fixing elements (28) which, when released,
permit movements of the upper plate (21) in the x- and y-direction and in that the
guide elements (26) and the drive elements (27) allow a movement of the upper plate
(21) transversely to its orientation or drive direction in each case.
3. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that the guide elements (26)
are formed in each case from a sliding block (30) which is arranged displaceably in
the x- or y-direction in a slot (29) in the lower plate (20) and is held by a bolt
(33) arranged in the upper plate (21) and mounted in a further slot (31) arranged
transversely to the slot (29) in the lower plate (20).
4. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that each drive element (27)
is designed as an eccentric bolt (41) whose head (43) provided with key faces (42)
is arranged in a sliding block (38) arranged displaceably transversely to the drive
direction in a slot (37) in the upper plate (21) while a component (44) arranged eccentrically
on the head (43) opposite to the key faces (42) is fastened merely rotatably in a
hole (39) in the lower plate (20).
5. Apparatus according to claim 1 or 2, characterized in that each fixing element (28)
is formed by an insert (48) comprising a slot (50), in that the insert (48) is arranged
in a recess (45) which tapers conically toward the lower plate (20) and in that a
bolt (49) which engages in a threaded hole (46) in the lower plate (20) opposite the
insert (48) is held in the slot (50).
6. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the guide,
drive and fixing elements (26, 27, 28) are arranged at the edge of the counter-punching
plate (18).
7. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the counter-punching
plate (18) is provided with an optical displacement measuring device (56).
8. Apparatus according to claim 7, characterized in that the displacement measuring device
(56) is formed in each case by a recess (57) cut out in the form of a semicircle in
the region of the boundary extending in the x-direction and in the region of the boundary
extending in the y-direction of the upper plate (21) at the edge, whose internal surface
(58) extending obliquely to the original boundary of the upper plate (21) is provided
with a marking (59) which, in cooperation with a scale (61) arranged on the surface
(60) of the lower plate (20), allows reading of a displacement of the upper plate
(21) relative to the lower plate (20) in the x- and y-direction.
9. Apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that the guide,
drive and fixing elements (26, 27, 28) are arranged individually or at least partially
combined in fitting segments (19, 55) which consist of lower and upper plate (20,
21) and can be inserted into corresponding recesses.
10. Apparatus according to claim 9, characterized in that the fitting segments (19, 55)
are held between opposing recesses (23), provided with undercuts, in upper and lower
plate (20, 21).
11. Apparatus according to claim 1, characterized in that the lower plate (20) has at
least two spaced recesses (62) at the edge, in which there is arranged a respective
guide/drive element (67) which can be moved in the x- and y-direction and is additionally
connected to the upper plate (21) in terms of movement.
12. Apparatus according to claim 11, characterized in that each recess (62) has a stepped
enlargement (65) at the edge on both sides, in that the guide/drive element (67) is
formed by an abutment plate (68) rigidly connected to the lower plate (20) in the
region of the enlargement (65) and an adjusting unit (69) arranged displaceably in
the x-direction in guides provided at the edge of the recess (62), in that the adjusting
unit (69) comprises an adjusting bolt (71) which is arranged in the x-direction, whose
head is mounted in the adjusting unit (69) and whose screw-threaded portion (91) provided
with key faces (92) on the end engages in a threaded passage (90) in the abutment
plate (68) and in that the adjusting unit (69) comprises an adjusting element (72)
which is adjustable in the y-direction and projects into a hole (83, 84) in the upper
plate (21).
13. Apparatus according to claim 11 or 12, characterized in that the adjusting element
(72) has key faces (78) countersunk at least at one end, in that the adjusting element
(72) is arranged inside a slot (L) in the adjusting unit (69) extending in the y-direction
and in that it is provided, in the region of at least one set of teeth (88) arranged
on the internal surface of the slot, with corresponding teeth (81).
14. Apparatus according to claim 13, characterized in that the slot (L) has a rigidly
arranged toothed element (88, 89) on one longitudinal side and a toothed element (88,
89) which is displaceable to a limited extent in the y-direction on the other longitudinal
side.
15. Apparatus according to claim 11, characterized in that the guide/drive element (67)
comprises an adjusting unit (69) which is arranged displaceably in the x-direction
in guides (70) provided at the edge of the recess (62), in that at least a portion
of the edge region (64) of the adjusting unit (69) opposing the guides (70) has teeth
(93), in that an adjusting element (94) arranged within the contour of the lower plate
(20), provided with countersunk key faces (78) on its underside and provided with
corresponding teeth (81) is provided opposite the teeth (93) in each case and in that
the adjusting unit (69) additionally comprises an adjusting element (72) according
to claim 13 which can be moved in the y-direction and projects into a hole (83, 84)
in the upper plate (21).
16. Apparatus according to one or more of the preceding claims, characterized in that
the two guide/drive elements (97/98) each consist of an abutment plate (104) rigidly
connected to the lower plate (95) and an adjusting unit (V) which is arranged in guides
(115) provided at the edge of the recess (114) and comprises a slider (100) which
is adjustable in the y-direction via a cam (107) and is coupled in terms of movement
to the upper plate (96) and in that the adjusting unit (V) of one of the two guide/drive
elements (97, 98) can be moved in the x-direction within the oversized recess (114)
by means of a further cam (109) arranged in adjusting unit (V) and abutment plate
(104).
17. Apparatus according to at least one of claims 1 to 15, characterized in that the two
guide/drive elements (124, 125) are each formed by an abutment plate (137) rigidly
connected to the lower plate (95) and an adjusting unit (V) which is arranged in guides
(115) provided at the edge of the recess (114) and comprises a window-like cavity
(128) with a groove (129) arranged obliquely with respect to the coordinate axes,
in which groove (129) there is guided a cam (132) comprising a projection (131) which
penetrates into the upper plate (96), is provided with key faces (S), and with which
the upper plate (96) is coupled in terms of movement in the y-direction and in that
the adjusting unit (V) of one of the two guide/drive elements (124, 125) can be moved
in the x-direction within the oversized recess (114) via a screw-threaded element
(138) which is arranged in the abutment plate (137), extends in the x-direction and
engages in the adjustment element (V).
1. Dispositif (10) de poinçonnage de matériau (14) se présentant sous forme de bande
et sous forme de feuille, en particulier en carton, avec une zone formant platine
(11), présentant une forme en feuillard et au moins une contre-plaque de poinçonnage
(18) réglable, disposée dans la zone formant platine (11), sur la surface de laquelle
est disposée au moins une matrice, caractérisé en ce que la contre-plaque de poinçonnage
(18) présente une plaque inférieure (20) mince, disposée localement fixe dans la zone
formant platine (11), et une plaque supérieure (21) également mince, portant la matrice,
dotée d'un espace de jeu de déplacement, en ce que les deux plaques (20, 21) sont
fixées l'une à l'autre de façon déplaçable en directions x et y, chaque fois par l'intermédiaire
d'au moins un élément de guidage et d'entraînement (26, 27, 67), ainsi que susceptibles
d'être fixées l'une par rapport à l'autre dans la position souhaitée par l'intermédiaire
d'au moins un élément de fixation (28, 85), et en ce que l'ensemble des éléments de
guidage et d'entraînement (26, 27, 67), ainsi que des éléments de fixation (28, 85),
sont disposés sensiblement à l'intérieur du contour des plaques (20, 21).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la contre-plaque de poinçonnage
(18) présente chaque fois deux éléments de guidage (26), espacés l'un de l'autre,
orientés dans la direction x et deux orientés dans la direction y, respectivement
un élément d'entraînement (27) dans la direction x et un dans la direction y, et au
moins deux éléments de fixation (28), qui a l'état désolidarisé permettent des déplacements
de la plaque supérieure (21) dans les directions x et y, et en ce que les éléments
de guidage (26) et les éléments d'entraînement (27) permettent un déplacement de la
plaque supérieure (21) chaque fois transversalement par rapport à son orientation,
respectivement sa direction d'entraînement.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de guidage
(26) sont constitués chacun d'un patin à rainure (30) disposé déplaçable en direction
x ou y dans un trou allongé (29) appartenant à la plaque inférieure (20), patin à
rainure maintenu, au moyen d'une vis (33), disposée dans la plaque supérieure (21)
et montée dans un trou allongé (31) supplémentaire ménagé transversalement par rapport
au trou allongé (29) de la plaque inférieure (20).
4. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque élément d'entraînement
(27) est réalisé sous la forme d'une vis excentrique (41) dont la tête (43), dotée
de surfaces pour clé (42), est disposée dans un patin à rainure (38) qui est disposé
déplaçable transversalement par rapport à la direction d'entraînement dans un trou
allongé (37) de la plaque supérieure (21), tandis qu'un corps (44), disposé de façon
opposée aux surfaces à clé (42) excentriquement sur la tête (43), est fixé de façon
à seulement pourvoir tourner dans un perçage (39) de la plaque inférieure (20).
5. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que chaque élément de
fixation (28) est constitué d'une partie insert (48) présentant un trou allongé (50),
en ce que la partie insert (48) est disposée dans un évidement (45) à allure conique
s'effilant en direction de la plaque inférieure (20) et en ce que, dans le trou allongé
(50), est maintenue une vis (49) qui vient en prise dans un trou taraudé (47), opposé
à la partie insert (48), de la plaque inférieure (20).
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments
de guidage d'entraînement et de fixation (26, 27, 28) sont disposés en bordure de
la contre-plaque de poinçonnage (18).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la contre-plaque
de poinçonnage (18) est dotée d'un dispositif de mesure de déplacement (56) de nature
optique.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
de déplacement (56) est respectivement constitué d'un évidement (57) découpé en forme
de demi-cercle, en bordure, dans la zone de la délimitation s'étendant, d'une part,
en direction x et, d'autre part, en direction y de la plaque supérieure (21), évidement
dont la surface d'intrados (58), s'étendant obliquement en direction de la délimitation
initiale de la plaque supérieure (21), est dotée d'un marquage (59), qui en coopération
avec une graduation échelonnée (61) ménagée sur la face supérieure (60) de la plaque
inférieure (20), permet la lecture en direction x et en direction y d'un déplacement
de la plaque supérieure (21) par rapport à la plaque inférieure (20).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments
de guidage d'entraînement et de fixation (26, 27, 28) sont disposés individuellement,
respectivement de façon regroupée au moins partiellement, en segments de montage (19,
55), constitués de la plaque inférieure et de la plaque supérieure (20, 21) et insérables
dans des évidements correspondants.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les segments de montage
(19, 55) sont maintenus entre des évidements (23) opposés, dotés de contre-dépouilles,
de la plaque inférieure et de la plaque supérieure (20, 21).
11. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque inférieure (20)
présente en bordure au moins deux évidements (62) espacés, dans chacun desquels est
disposé, de façon déplaçable dans les directions x et y, un élément de guidage/entraînement
(67) qui est, de plus, lié cinématiquement à la plaque supérieure (21).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que chaque évidement (62)
présente des deux côtés, en bordure, un élargissement (65) étagé, en ce que l'élément
de guidage/entraînement (67) est constitué d'une plaque de contre-appui (68) reliée
rigidement à la plaque inférieure (20) dans la zone de l'élargissement (65) et d'une
unité de réglage (69) disposée déplaçable dans la direction x dans des guidages existant
en bordure de l'évidement (62), en ce que l'unité de réglage (69) présente une vis
de réglage (71) disposée dans la direction x, dont la tête est montée dans l'unité
de réglage (69) et dont la partie filetée (91), pourvue côté extrémité de faces pour
clé (92), s'engage dans un trou de passage taraudé (90) appartenant à la plaque de
contre-appui (68), et en ce que l'unité de réglage (69) présente un élément de réglage
(72) réglable dans la direction y, pénétrant dans un perçage (83, 84) de la plaque
supérieure (21).
13. Dispositif selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que l'élément de réglage
(72) présente, au moins sur une extrémité, des faces à clé (78) disposées de façon
noyée, en ce que l'élément de réglage (72) est disposé à l'intérieur d'un trou allongé
(L), s'étendant dans la direction y, de l'unité de réglage (69), et en ce que, dans
la zone d'au moins une denture (88) disposée sur la face d'intrados de trou allongé,
il est pourvu d'une denture (81) correspondante.
14. Dispositif selon la revendication (13) caractérisé en ce que le trou allongé (L) présente
des éléments de denture (88, 89), dont un est disposé de façon fixe sur un côté longitudinal,
et l'autre est déplaçable de façon limitée dans la direction y, sur l'autre coté longitudinal.
15. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'élément de guidage/entraînement
(67) présente une unité de réglage (69) qui est disposé de façon déplaçable dans la
direction x dans des guidages (70) existant en bordure de l'évidement (62), en ce
qu'au moins une, partie de la zone de bordure (64), opposée aux guidages (70), de
l'unité de réglage (69) présente une denture (93), en ce qu'en face de la bordure
(93) est chaque fois prévu un élément de réglage (94), disposé à l'intérieur du contour
de la plaque inférieure (20), pourvu en face inférieure de surfaces à clé (78) noyées,
élément de réglage qui est doté d'une denture (81) correspondante, et en ce que l'unité
de réglage (69) présente en plus un élément de réglage (72) déplaçable dans la direction
y, pénétrant dans un perçage (83, 84) de la plaque supérieure (21), selon la revendication
13.
16. Dispositif selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en
ce que les deux éléments de guidage/entraînement (97, 98) sont chacun constitués d'une
plaque de contre-appui (104) reliée rigidement à la plaque inférieure (95) et d'une
unité de réglage (V), disposée dans des guidages (115) réalisés en bordure de l'évidement
(114), unité de réglage (V) qui présente un chariot (100) déplaçable de façon réglée
dans la direction y par l'intermédiaire d'un excentrique (107) et est couplé cinématiquement
à la plaque supérieure (96), et en ce que l'unité de réglage (V) de l'un des deux
éléments de guidage/entraînement (97, 98) est déplaçable en direction x au moyen d'un
autre excentrique (109), disposé dans l'unité de réglage (V) et la plaque de contre-appui
(104), à l'intérieur de l'évidement (114) présentant un surdimensionnement.
17. Dispositif selon au moins l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les
deux éléments de guidage/entraînement (124, 125) sont chacun constitués d'une plaque
de contre-appui (137), reliée riqidement à la plaque inférieure (95), et d'une unité
de réglage (V) disposée dans des guidages (115) réalisés en bordure de l'évidement
(114), unité de réglage (V) qui présente un creusement (128) du genre d'une fenêtre
avec un évidement (129) disposé obliquement par rapport à la croix des coordonnées,
évidement (129) dans lequel est guidé un excentrique (132) qui présente un tourillon
(131) pénétrant dans la plaque supérieure (96), pourvue de faces à clé (S), tourillon
à l'aide duquel la face supérieure (96) est couplée cinématiquement dans la direction
y, et en ce que l'unité de réglage (V) d'un des deux éléments de guidage/entraînement
(124, 125) est déplaçable dans la direction x, par l'intermédiaire d'un élément fileté
(138) disposé dans la contre-plaque d'appui (137), s'étendant dans la direction x
et venant en prise dans l'unité de réglage (V), a l'intérieur de l'évidement (114)
doté d'un surdimensionnement.