(19)
(11) EP 0 757 002 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.05.2004  Patentblatt  2004/19

(21) Anmeldenummer: 95112173.0

(22) Anmeldetag:  02.08.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B65D 21/032, B65D 25/20

(54)

Vorrichtung zum Anbringen von Zapfeinrichtungen für ein stapelbares Party-Bierfass

Device for mounting tap-devices for a stackable party-beercask

Dispositif pour attacher des dispositifs bonde à un tonneau de bière


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR LI NL

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.02.1997  Patentblatt  1997/06

(73) Patentinhaber: Sichert, Helmut
90431 Nürnberg (DE)

(72) Erfinder:
  • Sichert, Helmut
    90431 Nürnberg (DE)

(74) Vertreter: Sperling, Rüdiger, Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. et al
Patentanwälte Staeger & Sperling Müllerstrasse 3
80469 München
80469 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 1 856 421
FR-A- 2 195 557
US-A- 4 308 952
US-A- 5 297 681
DE-U- 8 907 398
US-A- 2 789 608
US-A- 5 224 678
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Zapfeinrichtungen für stapelbare Party-Bierfasser.

    [0002] Eine derartige Vorrichtung zum Anbringen an Behälter ist aus dem zugänglichen Stand der Technik derzeit nicht bekannt. Bisher wurden die Zapfeinrichtungen für Behälter in eine Tüte, meist einer transparenten Plastiktüte, eingeschweißt und über ein Klebeband am Behälter befestigt. Weitere geläufige über sind den Beutel mit den Zapfeinrichtungen am Behälter anzukleben oder ihn über ein Plastikband, Gummi oder ähnliches am Behälter festzubinden. Der Beutel mit den Zapfeinrichtungen ist dabei meist an der Seitenwand oder der Stirnfläche des Behälters befestigt.

    [0003] Bei der Befestigung an der Stirnfläche des Behälters treten oft Schwierigkeiten beim Stapeln der Behälter auf, da der Raum zwischen der Deckfläche des unteren Behälters und der Bodenfläche des oberen Behälters von der Höhe der überstehenden Seitenränder abhängt und diese dann auf die Größe des Beutels mit den Zapfeinrichtungen abgestimmt werden müssen.

    [0004] Da der Aufwand hierfür sehr groß wäre, wird der Beutel mit den Zapfeinrichtungen in solchen Fällen meist an einer Seitenwand befestigt.

    [0005] Dies hat jedoch den Nachteil, daß der Beutel bei Transportarbeiten leicht beschädigt oder sogar abgestreift wird und die Zapfeinrichtungen dabei verlorengehen.

    [0006] Ebenso ist an der Anbringung von Zapfeinrichtungen in einem Beutel an einem Behälter nachteilig, daß diese in den Beuteln nicht geschützt sind und durch Aufeinanderprallen der Behälter beim Transport leicht beschädigt werden können.

    [0007] Aus der US 4 308 952 ist ein Verbindungsring bekannt, mit der zwei Konservendosen zu einer einstückigen Packeinheit miteinander verbunden werden. Dieser Ring ist reifartig ausgebildet und in seinem Inneren ragen zwei im Abstand angeordnete Rippen radial nach innen. Der reifartige Ring sitzt mit der unteren Rippe auf der oberen Randkante der unteren Dose auf, wobei der freie Rand des Rings die umlaufende Bördelkante der Konservendose hintergreift. Auf der oberen Rippe steht der Boden der oberen Konservendose, wobei der entsprechende Deckel im wesentlichen symmetrisch ist und daher auch oben der umlaufende Rand des gebördelten Bodens von der entsprechenden Aufnahme des Rings übergriffen wird.

    [0008] Diese Vorrichtung weist keinerlei Aufnahmen für Zapfeinrichtungen auf, auch wenn in dem Zwischenraum zwischen den Rippen noch weitere flache Produkte angeordnet werden können.

    [0009] Bei dem Gegenstand aus Schrift FR-A 2 195 557 handelt es sich um einen im wesentlichen rohrförmigen Aufsatz, der auf eine Farbdose aufsetzbar ist und der dazu dient, ein Malerwerkzeug, insbesondere einen Pinsel aufzunehmen oder daran abzustreifen. Der Aufsatz übergreift den Rand der geöffneten Farbdose mit einer umlaufenden Wand, an der ein nach innen vorspringender Wulst ausgebildet ist. Dieser Wulst hintergreift nach dem Aufsetzen des Aufsatzes den Bördelfalz an der oberen Randkante der Dose. Der Aufsatz ist mit einer Öffnung versehen, in die eine sich radial erstreckende Wand hinein ragt, die durch eine Sekantenlinie begrenzt wird. Oberhalb des Aufsatzbereiches erstreckt sich eine zylindrische Wand rohrförmig nach oben, die es ermöglicht, einen auf diese "Sekantenwand" abgestellten Pinsel anzulehnen oder abzustützen, ohne daß dieser aus dem Aufsatz herausfällt. Da es sich bei einem Pinsel nicht um eine Zapfeinrichtung für einen stapelbaren Behälter handelt und die bekannte Vorrichtung auch nicht zum "Anbringen von Zapfeinrichtungen an stapelbare Behälter" handelt, ist eine neuheitsschädliche Offenbarung in dieser Schrift nicht gegeben.

    [0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, welche Zapfeinrichtungen an einem Party-Bierfaß vor Beschädigungen und Verlust schützt und bei der Lagerung bzw. beim Stapeln der Behälter nicht hinderlich ist.

    [0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0012] Durch die Gestaltung als Deckel werden die Zapfeinrichtungen nahezu vollkommen abgeschirmt.

    [0013] Die Mittel zur Aufnahme von Zapfeinrichtungen sind an dem Deckel auf der dem Party-Bierfaß zugewandten Seite angeordnet. Dadurch sind die Zapfeinrichtungen geschützt und können beim Umschichten der Behälter nicht beschädigt und abgestreift werden.
    An dem Deckel ist in Aufsteckrichtung einen Rand ausgebildet, um Raum für die Aufnahme der Zapfeinrichtungen zu schaffen.

    [0014] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, über den Außenumfang verteilt Schnappeinrichtungen anzuordnen, die mit der U-förmigen Aufnahmezusammenwirken.. Über die Schnappeinrichtung kann der Deckel leicht an dem Behälter befestigt oder auch bei Einsatz der Zapfeinrichtungen wieder entfernt werden..

    [0015] Ebenso ist es vorteilhaft, an der Außenkante des einschnappbaren Deckel entgegen der Aufsteckrichtung einen Zentrierrand auszubilden, um einen weiteren aufstapelbaren Behälter zentrieren zu können. Eine weitere Zentriermöglichkeit für die aufstapelbaren Behälter ist die Ausbildung einer Zentrierausnehmung in der Mitte der Außenseite des Deckels.

    [0016] Die am Umfang verteilten Schnappeinrichtungen weisen vorteilhafterweise einen nach innen weisenden Vorsprung auf, der einen umlaufenden Wulst an dem überstehenden Rand des Behälters hintergreift und in die U-förmige Aufnahme im Rand übergeht.

    [0017] Die Zapfeinrichtungen müssen lediglich auf die Stege aufgeschoben werden, wobei das Aufschieben sehr erleichtert wird, wenn die Kopfenden der Stege abgeschrägt sind oder sie sich an den Kopfenden verjüngen.

    [0018] Die Fixierklammern sind günstigerweise gegenüberliegend angeordnet und weisen an ihrem Kopfende eine nach innen gerichtete Nase auf, mit der sie das Produkt hintergreifen und somit an dem einschnappbaren Deckel fixieren.

    [0019] Bei der Befestigung von flachen Zapfeinrichtungen ist es sehr vorteilhaft, an der Deckelunterseite Abstandhalter anzubringen, um diese flachen Zapfeinrichtungen bei der Entnahme besser greifen zu können. Die Entnahme der Zapfeinrichtungen kann auch durch einen am Deckel angebrachten Durchbruch im Bereich der Zapfeinrichtungen erleichtert werden, da diese dann von hinten aus ihrer Halterung gedrückt werden können.

    [0020] Ebenso kann es günstig sein, an dem einschnappbaren Deckel an der Unterseite Anschläge zur eindeutigen Fixierung der Lage der Zapfeinrichtungen vorzusehen, um ein Verrutschen dieser, z.B. beim Transport, zu vermeiden.

    [0021] Zur Demontage des Deckels vom Behälter ist es sehr günstig, wenn er eine Öffnung aufweist, in welche eingegriffen und der Deckel vom Behälter gezogen werden kann. In einer alternativen Ausführungsvariante kann es auch sehr günstig sein, die Fläche des Deckels als Gitterwerk auszubilden.

    [0022] Günstig ist es, den Deckel aus transparentem Kunststoff herzustellen, damit die Zapfeinrichtungen von außen leicht sichtbar sind und z.B. ein Benutzer eines solchen Behälters sofort weiß, wo sich die Zapfeinrichtungen befinden.

    [0023] Vorteilhaft kann es auch sein, wenn im Deckel ein Textfeld vorgesehen ist, wobei im Bereich des Textfeldes der Kunststoff matt oder nicht transparent ausgebildet ist, damit sich die Buchstaben von der Deckelfläche optisch abheben.

    [0024] Die Mittel zur Aufnahme von Zapfeinrichtungen können günstigerweise - wie oben beschrieben - auf der Deckelfläche oder in einer vorteilhaften alternativen Ausführungsform an dem umlaufenden Rand des Deckels angeordnet sein.

    [0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:

    Fig. 1 der einschnappbare Deckel von unten mit strichpunktiert dargestellten Zapfeinrichtungen,

    Fig. 2 der in Fig. 1 dargestellte einschnappbare Deckel im Querschnitt,

    Fig. 3a eine Behälteroberseite sowie eine Behälterunterseite,

    Fig. 3b einen Querschnitt der einschnappbaren Verbindung ohne die Mittel zur Aufnahme von Zapfeinrichtungen und

    Fig. 3c der einschnappbare Deckel in aufgesetztem Zustand auf einer Behälteroberseite sowie eine darauf aufgestapelte Behälterunterseite.



    [0026] Fig. 1 zeigt einen kreisrunden Deckel 1 in der Ansicht von unten. Innerhalb des Deckels sind in strichpunktierten Linien Zapfeinrichtungen dargestellt, welche über Mittel zur Aufnahme von Zapfeinrichtungen gehalten werden.

    [0027] Der Deckel 1 ist kreisrund ausgebildet und weist an seiner Außenkante einen Rand 2 auf. Der Rand 2 geht in eine U-förmige Aufnahme 4 über. Im Außenschenkel der U-förmigen Aufnahme 4 sind Schnappeinrichtungen 5 ausgebildet, die mit der U-förmigen Aufnahme 4 zusammenwirken. Die Schnappeinrichtungen 5 sowie die U-förmige Aufnahme 4 werden in Fig. 2 näher erläutert.

    [0028] Die Mittel zur Aufnahme von Zapfeinrichtungen sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zum einen als Steg 6 ausgebildet, wobei die Zapfeinrichtungen lediglich aufgesteckt und reibschlüssig fixiert werden und zum anderen als Fixierklammern 8 ausgebildet, welche die Zapfeinrichtungen teilweise umgreifen. Die Fixierklammern 8 sind in diesem Ausführungsbeispiel jeweils gegenüberliegend angeordnet, können jedoch ebenso auch untereinander versetzt angeordnet sein.

    [0029] Die Fixierklammern 8 können, wie bei der rechten Zapfeinrichtung dargestellt, mit Anschlägen 11 zusammenwirken, welche so ausgebildet sind, daß ein Verrutschen oder Verschieben der Zapfeinrichtungen in den Fixierklammern 8 vermieden wird. Zur leichteren Entnahme der Zapfeinrichtungen kann hinter diesen in der Deckelfläche ein Durchbruch 13 ausgebildet sein, wie er hier ebenfalls bei der rechten Zapfeinrichtung dargestellt ist. Über den Durchbruch 13 kann die jeweilige Zapfeinrichtung dann leicht von hinten ausgedrückt werden. Um den Deckel 1 leicht von einem Behälter 7 entfernen zu können, ist in der Mitte eine zentrale Öffnung 12 ausgebildet, in welche von oben eingegriffen wird, um den Deckel vom Behälter zu ziehen.

    [0030] Auf der Oberseite des Deckels 1 - hier nicht dargestellt - ist ein Textfeld 17 ausgebildet, in welchem die Gebrauchsanweisung oder weitere Informationen enthalten sind. Der Kunststoff im Bereich des Textfeldes 14 ist nicht transparent oder matt ausgebildet.

    [0031] Fig. 2 zeigt den Deckel 1 in dem in Fig. 1 dargestellten Schnittverlauf. An der Außenseite des Deckels 1 ist entgegen der Aufsteckrichtung des Deckels ein Zentrierrand 3 ausgebildet, welcher an der außenseitig einen geraden Verlauf aufweist und sich an der Innenseite in Richtung des Deckels 1 erweitert, so daß ein darauf aufgestapelter Behälter leicht aufgenommen und exakt zentriert wird. An der Oberseite des Deckels 1 ist in der Mitte eine kreisrunde Zentrierausnehmung 15 ausgebildet, welche ebenfalls zur Zentrierung aufgestapelter Behälter 7 dient. Der Rand 3 an der Außenseite des Deckels 1 ist von der Länge so dimensioniert, daß zwischen dem Deckel 1 und der Oberseite des Behälters genügend Raum für die Aufnahme der Zapfeinrichtungen entsteht. An der rechten Schnitthälfte ist gut zu sehen, wie der Rand 2 in die U-förmige Aufnahme 4 übergeht, wobei der Innenschenkel der U-förmigen Aufnahme 4 länger ausgebildet ist als der Außenschenkel.

    [0032] In der linken Schnitthälfte ist dargestellt, wie der Rand 2 in die Schnappeinrichtung 5 übergeht, wobei die Schnappeinrichtung 5 einen nach innen gerichteten Vorsprung 19 aufweist, welcher einen umlaufenden Wulst 18 des Behälters 7 hintergreift und somit den Deckel mit der U-förmigen Ausnehmung 4 auf den umlaufenden Wulst 8 des Behälters 7 zieht. In der linken Schnitthälfte ist ein Steg 6 in der Seitenansicht dargestellt, auf welchen die Zapfeinrichtungen lediglich aufgesteckt werden und reibschlüssig gehalten werden. Gut zu sehen ist, wie sich der Steg 6 im oberen Bereich verjüngt bzw. abgeschrägt ist. Weiter sind in diesem Schnitt die Fixierklammern 8 zu sehen, welche von links und rechts gegen die Zapfeinrichtung drücken und über eine Nase 9 die Zapfeinrichtung teilweise hintergreifen. Die Nase 9 ist in beiden Richtungen abgeschrägt ausgebildet, so daß die Zapfeinrichtung ohne weiteres in die Halterung der Fixierklammern 8 eingedrückt und wieder entfernt werden kann. In der linken Schnitthälfte zwischen den Fixierklammern 8 ist ein Abstandhalter 10 ausgebildet, um in diesem Ausführungsbeispiel eine nicht ebenflächige Zapfeinrichtung aufnehmen zu können. Der Abstandhalter 10 weist hier die Form eines Steges auf. In der rechten Schnitthälfte ist zwischen den Fixierklammern 8 der Anschlag 11 in der Seitenansicht dargestellt, welcher mittig zwischen den Fixierklammern 8 angeordnet ist und ungefähr die Höhe der Fixierklammern 8 besitzt.

    [0033] In Fig. 3a ist eine Behälterunterseite 16 sowie eine Behälteroberseite 17 dargestellt, welche mit dem Deckel 1 aus Fig. 1 und 2 zusammenwirkt. An der Behälteroberseite 17 ist am Außenrand der umlaufende Wulst 18 dargestellt, an welchem der Deckel 1 über die Schnappeinrichtungen 5 und die U-förmige Aufnahme 4 befestigt wird.

    [0034] In Fig. 3b ist der Deckel 1 aus Fig. 1 und 2 ohne die Mittel zur Aufnahme von Zapfeinrichtungen im Querschnitt dargestellt.

    [0035] Fig. 3c zeigt ebenfalls den Querschnitt des Deckels 1 ohne die Aufnahme von Zapfeinrichtungen in aufgesetztem Zustand auf die Behälteroberseite 17 aus Fig. 3a. Auf den Deckel 1 ist ein weiterer Behälter aufgestapelt, hier durch die Behälterunterseite 16 aus Fig. 3a dargestellt. Gut zu sehen ist, wie die Schnappeinrichtung 5 mit dem Vorsprung 19 die umlaufende Wulst 18 des Behälters hintergreift und somit den Deckel 1 mit der U-förmigen Aufnahme 4 auf den umlaufenden Wulst 19 zieht.

    [0036] Des weiteren ist gut zu sehen, wie der Zentrierrand 3 den oberen Behälter der mit der Behälterunterseite 16 aufnimmt und verschiebefest zentriert. Der Zentrierrand 3 ist in der Höhe so ausgebildet, daß ein an der Behälterunterseite ausgebildeter, kegelstumpfartiger Vorsprung mit der Zentrierausnehmung 15 an der Oberseite des Deckels 1 zusammenwirkt.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung zum Anbringen von Zapfeinrichtungen für ein stapelbares Party-Bierfaß, dadurch gekennzeichnet, daß

    - sie als ein an dem überstehenden Seitenrand des Faßbodens oder der Faßoberseite (17) einschnappbarer Deckel (1) ausgebildet ist,

    - daß Mittel zur Aufnahme der Zapfeinrichtungen an dem Deckel auf der dem Party-Bierfaß zugewandten Seite ausgebildet sind,

    - daß die Mittel zur Aufnahme als Stege (6), zum reibschlüssigen Halten der Zapfeinrichtungen, und Fixierklammern (8) ausgebildet sind,

    - wobei an dem Deckel ein in Aufsteckrichtung weisender Rand (2) ausgebildet ist,

    - daß der Rand (2) in eine U-förmige Aufnahme (4) übergeht.


     
    2. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß über den Außenumfang des Deckels (1) Schnappeinrichtungen (5) verteilt angeordnet sind.
     
    3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenkante entgegen der Aufsteckrichtung ein Zentrierrand (3) für einen aufstapelbaren weiteren Behälter ausgebildet ist.
     
    4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (1) an der Außenseite eine Zentrierausnehmung (15) aufweist.
     
    5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die am Umfang verteilten Schnappeinrichtungen (5) über einen nach innen weisenden Vorsprung (19) einen umlaufenden Wulst (18) an dem überstehenden Rand des Behälters (7) hintergreifen.
     
    6. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufsetzen des Deckels (1) die U-förmige Aufnahme (4) auf dem umlaufenden Wulst (18) des Behälters (7) aufsitzt.
     
    7. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (6) in ihren Kopfenden abgeschrägt sind oder sich verjüngen.
     
    8. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierklammem (8) am Kopfende eine nach innen gerichtete Nase (9) aufweisen.
     
    9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierklammem (8) jeweils gegenüberliegend angeordnet sind.
     
    10. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deckelunterseite Abstandhalter (10) für die Zusatzeinrichtungen angeordnet sind.
     
    11. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Anschläge (11) zur eindeutigen Fixierung der Lage der Zusatzeinrichtungen angeordnet sind.
     
    12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (1) mindestens eine Öffnung (12) zur Demontage des Deckels vom Behälter (7) aufweist.
     
    13. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche des Deckels (1) als Gitterwerk ausgebildet ist.
     
    14. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (1) mindestens einen Durchbruch (13) im Bereich der aufgenommenen Zusatzeinrichtungen aufweist.
     
    15. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (1) aus transparentem Kunststoff hergestellt ist.
     
    16. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckel (1) ein Textfeld (14) vorgesehen ist.
     
    17. Vorrichtung nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Textfeldes (14) der Kunststoff matt oder nicht transparent ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Apparatus for the attachment of tapping facilities for a stackable party beer keg,
    characterised in that

    - the apparatus is provided as a lid (1) that can be snap-locked onto the protruding side rim of the keg bottom or upper side (17) of the keg,

    - means for the engagement of the tapping facilities are provided on the lid on its side facing the party beer keg,

    - the means for the engagement are provided in the form of fins (6), for frictional engagement of the tapping facilities, and fixation clamps (8),

    - wherein an edge (2) pointing in the plug-in direction of the tapping facility is provided,

    - the edge (2) turns into a U-shaped engagement (4).


     
    2. Apparatus according to one of the Claim 1 or 2, characterised in that snap-lock facilities (5) are arranged distributed over the outer circumference of the lid (1).
     
    3. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that a centering edge (3) for another stackable container pointing in a direction opposite to the plug-in direction, is provided on the outer edge.
     
    4. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the lid (1) is provided with a centering recess (15) at its outer side.
     
    5. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the snap-lock facilities (5) distributed over the circumference engage a wrap-around torus (18) on the protruding edge of the container (7) through a recess (19) that points inward.
     
    6. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that, with the lid (1) being placed on the container, the U-shaped engagement (4) sits on the wrap-around torus (18) of the container (7).
     
    7. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the fins (6) are bevelled or tapered at their top ends.
     
    8. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the top end of the fixation clamps (8) comprises a nose (9) pointing inward.
     
    9. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the fixation clamps (8) each are in an opposite arrangement relative to each other.
     
    10. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that spacers (10) for the accessory facilities are arranged at the bottom side of the lid.
     
    11. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that limit stops (11) for definite fixation of the position of the accessory facilities are provided.
     
    12. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the lid (1) comprises at least one orifice (12) for disassembly of the lid from the container (7).
     
    13. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the surface of the lid (1) is provided as a lattice.
     
    14. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the lid (1) is provided with at least one opening (13) in the area in which the accessory facilities are engaged.
     
    15. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the lid (1) is made from a transparent plastic material.
     
    16. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that a field for written text (14) is provided within the lid (1).
     
    17. Apparatus according to at least one of the preceding Claims, characterised in that the plastic material is made to be matte or non-transparent in the area of the field of written text (14).
     


    Revendications

    1. Dispositif permettant d'attacher les dispositifs de tirage destinés à un tonneau de bière empilable utilisé lors d'événements festifs,
    caractérisé en ce

    - qu'il a la forme d'un couvercle (1) à déclic au niveau de la bordure saillante du fond ou de la partie supérieure (17) du tonneau

    - que des moyens permettant de fixer les dispositifs de tirage au niveau du couvercle sont formés sur la partie orientée vers le tonneau de bière utilisé lors d'événements festifs,

    - que les moyens permettant la fixation ont la forme de tiges (6), permettant le maintien par friction des dispositifs de tirage et de crochets de fixation (8),

    - dans lequel dispositif une bordure (2) se présentant dans le sens de l'emboîtement est formée,

    - que la bordure (2) s'intègre dans une fixation (4) en forme de U.


     
    2. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les dispositifs de fermeture (5) sont agencés de manière répartie sur la circonférence extérieure du couvercle (1).
     
    3. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'un rebord de centrage (3) destiné à un autre réservoir empilable est formé au niveau de l'arête externe de façon contraire au sens de l'emboîtement.
     
    4. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que le couvercle (1) présente une entaille de centrage sur la face extérieure.
     
    5. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au niveau de la bordure saillante du récipient (7), les dispositifs de fermeture (5) répartis sur la circonférence agrippent par l'arrière un bourrelet circulaire (18) par l'intermédiaire d'une saillie (19) se présentant vers l'intérieur.
     
    6. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que la fixation en forme de U est posée sur le bourrelet circulaire (18) du récipient (7) une fois le couvercle posé (1).
     
    7. Dispositif selon au moins l'une quelconque des revendications caractérisé en ce que les tiges (6) sont biseautées à leurs extrémités ou se réduisent.
     
    8. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que les crochets de fixation (8) présentent au niveau de l'extrémité une pointe (9) orientée vers l'intérieur.
     
    9. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que les crochets de fixation (8) sont agencés à chaque fois l'un en face de l'autre.
     
    10. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que les entretoises (10) pour les dispositifs supplémentaires sont agencées au niveau de la partie inférieure du couvercle.
     
    11. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que des butées (11) sont prévues en vue d'une fixation nette de la position des dispositifs supplémentaires.
     
    12. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que le couvercle (1) présente au moins une ouverture (12) permettant le démontage du couvercle du récipient (7).
     
    13. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que la surface du couvercle (1) a la forme d'un treillis.
     
    14. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que le couvercle (1) présente au moins un ajour (13) dans la zone des dispositifs supplémentaires fixés.
     
    15. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que le couvercle (1) est fabriqué en matière plastique transparente.
     
    16. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce qu'une zone de texte (14) est prévue dans le couvercle (1).
     
    17. Dispositif selon au moins l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que la matière plastique au niveau de la zone de texte (14) a une apparence matte ou opaque.
     




    Zeichnung