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(11) |
EP 0 757 149 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.2003 Patentblatt 2003/04 |
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Anmeldetag: 25.07.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E05F 15/12 |
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Ausstellschere mit elektromotorischem Ausstellhebel
Stay with electrically powered checking lever
Compas avec levier d'ouverture à assistance électrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
02.08.1995 DE 19528395
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.02.1997 Patentblatt 1997/06 |
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Patentinhaber: W. HAUTAU GmbH |
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D-31691 Helpsen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lahmann, Ernst
31715 Meerbeck (DE)
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Vertreter: Leonhard, Frank Reimund, Dipl.-Ing. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Postfach 10 09 57 80083 München 80083 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 238 215 FR-A- 2 581 120
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WO-A-88/00170 US-A- 2 811 348
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Das technische Gebiet der Erfindung sind die verstellbaren Ausstellscheren, mit denen
Flügel oder Klappen geöffnet und geschlossen werden können, wie in der EP 94 11 6349.5
ursprünglich beschrieben, veröffentlicht unter EP 710 759. Dabei handelt es sich um
einen Stand der Technik nach Art 54(3) EPÜ.
[0002] Nur linear bewegliche Schub/Zughülsen sind aus der
DE 35 03 806 C2 und der
DE 43 22 133 C2 dem Fachmann offenbart. Dort wird jeweils ein Schubmotor in einem zylindrischen Gehäuse
vorgeschlagen, in dem längsverschieblich eine in ihrer Länge veränderliche Schub/Zughülse
vorgesehen ist, die an ihrem Ende eine Anlenkstelle oder -öse aufweist. Mit dieser
Öse können Dachluken direkt oder über einen zwischengeschalteten Schlitten mit einem
Lagerbock, welcher Schlitten längsbeweglich an der Dachluke befestigt ist, in ihrer
Öffnungsstellung verändert werden. Beide Druckschriften befassen sich nicht mit der
Ausbildung von Scheren, die zumindest zwei gelenkig miteinander verbundene Scherenarme
haben, die in ihrer Winkelstellung
α (alpha) gegeneinander veränderbar sind.
[0003] Üblicherweise weisen Oberlichtöffner-Scheren zwei Scherenarme auf, von denen der
eine in einem Scherenhalter fest am Blendrahmen oder an der Zarge befestigt ist und
der andere über ein Gelenk dem fest angeordneten Scherenarm gegenüber verschwenkbar
ist. Die Ausstellbewegung wird erreicht durch eine Kupplungsmechanik, die zwischen
dem festen und dem beweglichen Scherenarm angebracht ist und die zumeist eine Mehrzahl
von Lenkern aufweist, die von einer Stell- oder Zugstange betrieben werden. Die Zugstange
kann elektromotorisch angetrieben sein. Aus der Natur der Sache haben solche Scheren
oft ein erhebliches inneres Spiel, da mit ihnen sowohl die Ausstellbewegung als auch
eine leichte Verschwenkbewegung um die Stellstange ausgeglichen werden muß. Dieser
"relativ lockere Aufbau" von solcher Art angetriebenen Scheren verhindert es, daß
diese Scheren vielseitig einsetzbar sind, ihr Anwendungsbereich ist zumeist auf das
Öffnen von Oberlichtfenstern beschränkt, Kuppeln oder Dachfenster können mit diesen
Scheren aufgrund ihrer inneren Instabilität nicht (aufwärts) geöffnet werden.
[0004] Die Erfindung geht von
der Problemstellung aus, eine präzise betätigbare Ausstellschere zu schaffen, die kompakt und vielseitig
zugleich ist. Trotz ihres kompakten Aufbaus und der vielseitigen Verwendbarkeit soll
sie eine hohe Öffnungs- und Schließkraft aufbringen, ohne daß der Verwender dieselbe
hohe Kraftaufwendung einsetzen muß.
[0005] Diese Aufgabe wird dann gelöst, wenn die motorisch verstellbare (d.h. im Öffnungswinkel
α verstellbare) Schere drei Scherenarme aufweist, von denen der eine Scherenarm als
Ausstellarm in seiner Länge veränderbar ist (Anspruch 1). Der in seiner Länge veränderbare
Scherenarm ist der innere Scherenarm und ist zwischen den beiden anderen Scherenarmen,
die die äußeren Scherenarme bilden, angelenkt. Er wirkt als Ausstellhebel, indem seine
beiden Anlenkstellen von dem gemeinsamen Gelenk der beiden äußeren Scherenarme (dem
"äußeren" Gelenk) entfernt sind. Das gemeinsame Gelenk der äußeren Scherenarme ist
an jeweils einem Ende des äußeren Scherenarmes vorgesehen.
[0006] In dem inneren Scherenarm ist ein Elektromotor angeordnet (Anspruch 3), der über
einen Bewegungs-Umsetzer (Anspruch 2) einen Hülsenabschnitt heraus- und hereinfährt
(Anspruch 8,9). In diesem Ausstellhebel wird damit die Öffnungskraft erzeugt, sie
kann präzise auf die äußeren Scherenarme übertragen werden. Die Kraftübertragung ist
damit unmittelbar, direkt und genau an dem Ort, wo sie benötigt wird. Zusätzliche
Übertragungselemente, wie Stangen, Hebel oder Betätigungsschienen, werden nicht erforderlich,
ebenso ist es entbehrlich, Bolzen/Schlitz-Führungen einzusetzen, die eine bestimmte
Kurvenform des Schlitzes haben müssen, um eine mechanische Verklemmung zu vermeiden.
[0007] Der Abstand (x1,y1) der Anlenkung des in seiner Länge veränderbaren inneren Scherenarms
an den beiden äußeren Scherenarmen ist deutlich unterschiedlich. An dem einen Scherenarm,
in dem der innere Scherenarm in geschlossener Stellung zu liegen kommt, ist der motorisch
veränderliche Ausstellarm an dem Ende angelenkt, das dem gemeinsamen Gelenk der äußeren
Scherenarme gegenüberliegt (Abstand y1 vom äußeren Gelenk). An dem anderen äußeren
Scherenarm ist der motorisch veränderliche Ausstellhebel (der innere Scherenarm) in
der Nähe des erwähnten gemeinsamen Gelenkes zwischen den äußeren Scherenarmen angelenkt
(Abstand x1).
[0008] Die Anlenkstellen des inneren Scherenarms an den äußeren Scherenarmen sind unverschieblich
(Anspruch 4). Dadurch wird deutlich, daß Zapfen/Schlitz-Führungen nicht erforderlich
sind. Alle Gelenke, auch das "äußere Gelenk" zwischen den äußeren Scherenarmen sind
unverschieblich, gleichwohl wird ein großer Ausstellwinkel α erreicht.
[0009] Wenn die äußeren Scherenarme U-förmig gestaltet sind (Anspruch 5), können sie im
geschlossenen Zustand den dann leicht schräg liegenden motorisch veränderbaren inneren
Ausstellarm aufnehmen und abdecken. Die Schere hat dann auch in geschlossenem Zustand
ein optisch vorbildliches Erscheinungsbild, sie ragt nicht ab von dem Anbringungsort
und enthält keine unschönen wegragenden Stangen oder Gewinde.
[0010] Anspruch 6 umschreibt das "äußere Gelenk", zwischen den beiden äußeren Scherenarmen.
Um in Schließstellung den einen äußeren Scherenarm auf dem anderen äußeren Scherenarm
bündig zu lagern, ist ein winkelig angebrachtes Ausgleichsstück ("Winkelstück") an
einem der beiden äußeren Scherenarme vorgesehen, das in etwa die Höhe des anderen
Scherenarmes aufweist (Anspruch 7,11).
[0011] Die beiden äußeren Scherenarme können verschieden lang gestaltet sein (Anspruch 8).
Mit dieser Ausbildung können die Hebel- und Kraftverhältnisse für das Öffnen und Schließen
eingestellt werden; eine Verkürzung des einen Arms führt zu höherer Öffnungskraft
bei reduzierter Öffnungsweite. Der innere Scherenarm kann etwa die Länge des kürzeren
der beiden äußeren Scherenarme aufweisen, ist aber am äußeren Ende des längeren Scherenarms
angelenkt, womit in der Schließstellung der äußeren Arme auch der Abstand x1 des Anlenkpunktes
des anderen Endes des inneren Scherenarmes von dem äußeren Gelenk festliegt.
[0012] Die Anbringung der elektromotorisch betätigbaren Schere an einem Blendrahmen und
einem Flügel geschieht mit einer Zapfen-Aufnahme (zur Aufnahme eines Flügelbock-Zapfens)
an einem freien Ende der äußeren Scherenarme und mit einem Scharniergelenk am anderen
freien Ende der äußeren Scherenarme (Anspruch 10). Meist wird das Scharniergelenk
am Blendrahmen zu befestigen sein, während der Flügelbock mit seinem aufragenden Zapfen
von der Bohrung am anderen Scherenarm leicht verkippbar aber dennoch in Bewegungsrichtung
der Scherenarme unverschieblich aufgenommen wird.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles erläutert und ergänzt.
- Figur 1
- ist eine Seitenansicht einer motorisch betätigbaren Schere 19, sowohl in geschlossener
Stellung als auch in Offenstellung. Der Öffnungswinkel ist mit a bezeichnet.
- Figur 2
- repräsentiert den inneren Scherenarm 30, der als Austellhebel in der Figur 1 strichliniert
dargestellt ist.
[0014] Zur Beschreibung motorischer Scheren wird vollumfänglich
auf die EP 94 11 6349.5 verwiesen, insbesondere die Figur 1, die Figur 1a (zum Aufbau einer Schere mit drei
Scherenarmen), als auch auf die Figur 4e und 5b hinsichtlich der Art der Anbringung
und der Verwendungsweisen solcher Scheren. Auch die Bezugsziffern der Beschreibung
dieses Beispiels der Erfindung sind im wesentlichen gleich gewählt, wie die der erwähnten
europäischen Anmeldung.
[0015] Ein erster äußerer Scherenarm 20 ist
in Figur 1 über ein Gelenk 31b mit dem anderen äußeren Scherenarm 10 verbunden. Das Gelenk ist
an jeweils einem Ende dieser beiden äußeren Scherenarme angebracht. Im Abstand von
dem Gelenk, d.h. in deutlich unterschiedlichem Abstand x1, y1, sind die beiden Enden
einer motorisch in ihrer Länge veränderaren Stellstange 30 angelenkt. Diese Gelenkpunkte
31a und 31c sind reine Schwenklager, die unverschieblich sind. Der motorisch verlängerbare
und verkürzbare innere Ausstellarm 30 bewegt sich bei seiner Verlängerung um beide
Schwenklager und öffnet bzw. schließt dabei die äußeren Arme 10,20 um den Öffnungswinkel
α.
[0016] Der Aufbau des inneren Arms ist
in Figur 2 näher erläutert. Ein Motor 40 ist an einem Ende angeordnet, der über ein Puffer oder
Getriebe 42 eine Mutter 12 antreibt, die unverdrehbar in einer Hülse 41a angebracht
ist. Zum Antrieb der Stellmutter 12 dient eine Gewindestange 41, die der Motor 40
oder das Getriebe 42 direkt antreibt.
[0017] Am vorderen Ende der Stellstange 41a ist eine Öse 41b für die Bildung des ersten
inneren Gelenks 31a, während am entgegengesetzten Ende, hinter dem Motor 40, eine
zweite Öse vorgesehen ist, um das andere innere Gelenk 31c an dem anderen äußeren
Arm zu realisieren.
[0018] Bei der Öffnung bewegt sich der innere, in seiner Länge veränderliche Arm 30 nur
leicht aus seiner Ruhelage, die etwa parallel zu den äußeren Scherenarmen 10,20 ist.
Gleichzeitig wird aber der zweite äußere Scherenarm deutlich geöffnet, so daß eine
Öffnungsweite von nahezu 90° erreicht wird. Die unterschiedlichen Abstände der "inneren
Anlenkpunkte" 31a,31c zum "äußeren Gelenk" 31b bestimmt den Verlauf des Öffnungswinkels
α und die maximale Öffnungsweite.
[0019] Am freien Ende jeden äußeren Scherenarmes 10,20 ist ein Anbringungsorgan vorgesehen,
das einmal kugelgelenkartig 21 ausgebildet ist und einmal scharnierartig 11 ausgebildet
ist. Mit dem Scharniergelenk 11 wird der eine (meist der längere) Scherenarm am Blendrahmen
befestigt. Die Kugelgelenk-Lagerung 21 kann eine Aufnahmebohrung für den Kegel eines
Flügelbocks sein.
[0020] Wird die beschriebene Schere 19 so an einem zu öffnenden Fenster angeordnet, daß
ihre Öffnungsbewegung und der zugehörige Öffnungswinkel mit der Öffnungsbewegung und
dem zugehörigen Öffnungswinkel des Flügels korrespondiert (Scherenarme senkrecht zur
Drehachse des Flügels), so kann das Gelenk 11 ein Schwenkgelenk mit einer Achse sein.
Wird dagegen die Scherenebene (die Ebene der Scherenarme 10,20 bei ihrer Öffnungsbewegung)
parallel zur Schwenk- oder Kippachse des Flügels gelegt, greift also die Schere z.B.
mittig an der oberen Kante des Flügels an, der sich öffnet, so wird das Gelenk 11
zwei zueinander senkrechte Schwenkachsen haben. Damit wird ein inneres Spiel der Öffnungsmechanik
vermieden.
1. Motorisch verstellbare Schere (19), bei der drei Scherenarme (10,20,30) gelenkig (31a,31b,31c)
miteinander verbunden sind und einem (30) der Scherenarme als Ausstellarm (30) ein
Stellantrieb (40,42) zugeordnet ist, der eine Spindelstange (41) aufweist, mit der
die Länge des Ausstellarms (30) verstellbar (41a) ist.
2. Schere nach Anspruch 1, bei der in dem einen Scherenarm (10) ein Bewegungs-Umsetzer
(12) in Längsrichtung geführt ist, der mit der Spindelstange (41) über einen Gewindeabschnitt
in Verbindung steht.
3. Schere nach einem der vorigen Ansprüche, bei der die Spindel der Spindelstange (41)
mit dem insbesondere elektrischen Stellantrieb (40,42) in dem einen Scherenarm (30)
integriert ist, der zwischen den anderen Scherenarmen (20,10) angelenkt ist.
4. Schere nach einem der vorigen Ansprüche, wobei der zwischen äußeren Scherenarmen (10,20)
angelenkte innere Scherenarm (30) als innerer Arm der Schere (19) der Ausstellarm
(30,30a,30b) ist, der an jedem der äußeren Scherenarme (10,20) unverschieblich, aber
schwenkbar gelagert ist (31a,31c).
5. Schere nach Anspruch 4, bei der das eine Ende des Ausstellarms (30) im unteren Bereich
des U-förmig gestalteten ersten Scherenarms (10) und das andere Ende des Ausstellarms
(30) im mittleren Bereich des zweiten, auch U-förmig ausgebildeten Scherenarms (20)
gelagert ist (31c,31a), jeweils bezogen auf die Höhe (H10,H20) des jeweiligen Scherenarms
(10,20).
6. Schere nach einem der vorigen Ansprüche, bei der zwei äußere der Scherenarme (10,20)
jeweils an ihrem einen Endabschnitt - insbesondere in dessen jeweiligem Eckbereich
- gelenkig (31b) miteinander verbunden sind (äußeres Gelenk).
7. Schere nach Anspruch 6, bei der das Verbindungsgelenk (31b) an einem Winkelstück (22)
des einen (20) der beiden Scherenarme (10,20) angeordnet ist.
8. Schere nach einem der vorigen Ansprüche, bei der einer der äußeren Scherenarme (10,20)
etwas kürzer ist als der andere und sich der innere Scherenarm (30) als Ausstellarm
in seiner Länge elektromotorisch verändern läßt, um einen Öffnungswinkel (α) der äußeren
Scherenarme (10,20) zu verstellen.
9. Schere nach einem der vorigen Ansprüche, bei der sich der innere Scherenarm (30) als
Ausstellarm mittels einer mit einer Mutter (12) betätigten Schubhülse (41a) verlängert.
10. Schere nach einem der vorigen Ansprüche, bei der einer (20) der äußeren Arme (10,20)
an seinem einen Ende eine Zapfen-Aufnahme (21) und der andere (10) seinem einen Ende
ein Scharniergelenk (11) aufweist, wobei das jeweilige eine Ende dem Ende gegenüberliegt,
an dem das äußere Gelenk des Anspruchs 6 angebracht ist.
11. Schere nach Anspruch 7, bei der die Länge des Winkelstücks (22) abragend so bemessen
ist, daß die beiden äußeren Scherenarme (10,20) in der Schließstellung der Schere
(10) parallel verlaufen und die zueinander weisenden Flächen oder Ränder (20a,20a)
der äußeren Scherenarme (20,10) aufeinander aufliegen.
1. Scissor-type linkage (19) which can be adjusted by motor, in which three scissor-type
linkage arms (10, 20) 30) are connected to one another in articulated manner (31a,
31b, 31c) and an actuator (40, 42), which has a spindle rod (41) with which the length
of the opening arm (30) can be adjusted (41a), is assigned to one (30) of the scissor-type
linkage arms as opening arm (30).
2. Scissor-type linkage according to claim 1, in which in one scissor-type linkage arm
(10) a movement translator (12) is guided in longitudinal direction, and is connected
to the spindle rod (41) via a threaded section.
3. Scissor-type linkage according to one of the previous claims, in which the spindle
of the spindle rod (41) is integrated with the in particular electrical actuator (40,
42) in one scissor-type linkage arm (30), which is articulated between the other scissor-type
linkage arms (20, 10).
4. Scissor-type linkage according to one of the previous claims, wherein the inner scissor-type
linkage arm (30) articulated between outer scissor-type linkage arms (10, 20) as inner
arm of the scissor-type linkage (19) is the opening arm (30, 30a, 30b) which is mounted
(31a, 31c) non-displaceably but pivotably on each of the outer scissor-type linkage
arms (10, 20).
5. Scissor-type linkage according to claim 4, in which the one end of the opening arm
(30) is mounted (31c, 31a) in the lower region of the first scissor-type linkage arm
(10) designed as a U shape and the other end of the opening arm (30) is mounted (31c,
31a) in the central region of the second scissor-type linkage arm (20) also designed
as a U shape, in each case relative to the height (H10, H20) of the particular scissor-type
linkage arm (10, 20).
6. Scissor-type linkage according to one of the previous claims, in which two of the
outer scissor-type linkage arms (10, 20) are connected (outer hinge) to one another
in articulated manner (31b) in each case at their one end section ― in particular
in its particular comer region.
7. Scissor-type linkage according to claim 6, in which the connecting hinge (31b) is
arranged at one elbow (22) of one (20) of the two scissor-type linkage arms (10, 20).
8. Scissor-type linkage according to one of the previous claims, in which one of the
outer scissor-type linkage arms (10, 20) is somewhat shorter than the other and the
length of the inner scissor-type linkage arm (30) as opening arm can be changed electromotively
in order to adjust an opening angle (a) of the outer scissor-type linkage arms (10,
20).
9. Scissor-type linkage according to one of the previous claims, in which the inner scissor-type
linkage arm (30) as opening arm is lengthened by means of a thrust sleeve (41a) actuated
using a nut (12).
10. Scissor-type linkage according to one of the previous claims, in which one (20) of
the outer arms (10, 20) has at its one end, a journal recess (21) and the other (10)
has at its one end a hinge (11), wherein the particular one end is opposite the end
at which the outer hinge of claim 6 is attached.
11. Scissor-type linkage according to claim 7, in which the length of the elbow (22) has
dimensions projecting so that the two outer scissor-type linkage arms (10, 20) run
parallel in the closing position of the scissor-type linkage (10) and the surfaces
or edges (20a, 20a) of the outer scissor-type linkage arms (20, 10) pointing to one
another lie one on another.
1. Compas (19) à réglage motorisé, dans lequel les trois bras (10, 20, 30) du compas
sont articulés (31a, 31b, 31c) entre eux et à l'un (30) des bras du compas servant
de bras (30) d'ouverture est associé un organe (40, 42) moteur qui comporte une barre
(41) à broche par laquelle la longueur du bras (30) d'ouverture peut être réglée (41a).
2. Compas suivant la revendication 1, dans lequel il est guidé dans la direction longitudinale,
dans l'un des bras (10) du compas, un convertisseur (12) de mouvement qui est en liaison
avec la barre (41) à broche par un tronçon fileté.
3. Compas suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel la broche de la barre
(41) à broche est intégrée à l'organe (40, 42) moteur, notamment électrique, dans
l'un des bras (30) du compas qui est articulé entre les autres bras (20, 10) du compas.
4. Compas suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le bras (30) intérieur
du compas articulé entre des bras (10, 20) extérieurs du compas est, en tant que bras
intérieur du compas (19), le bras (30, 30a, 30b) d'ouverture qui est monté (31a, 31c)
sans possibilité de coulisser mais avec possibilité de basculer sur chacun des bras
(10, 20) extérieurs du compas.
5. Compas suivant la revendication 4, dans lequel l'une des extrémités du bras (30) d'ouverture
est montée (31c, 31a) dans la partie inférieure du premier bras (10) de compas conformée
en U et l'autre extrémité du bras (30) d'ouverture est montée dans la partie médiane
du deuxième bras (20) du compas constituée aussi en forme de U, rapportée respectivement
à la hauteur (H10, H20) du bras (10, 20) respectif de compas.
6. Compas suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel deux bras (10, 20)
extérieurs du compas sont articulés (31b) entre eux (articulation extérieure) à l'un
de leurs tronçons d'extrémité, notamment dans sa zone respective de coin.
7. Compas suivant la revendication 6, dans lequel l'articulation (31b) de liaison est
disposée sur une équerre (22) de l'un (20) des deux bras (10, 20) de compas.
8. Compas suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel l'un des bras (10,
20) extérieurs du compas est un peu plus court que l'autre et la longueur du bras
(30) intérieur de compas servant de bras d'ouverture peut être modifiée à l'aide d'un
moteur électrique pour régler un angle (α) d'ouverture des bras (10, 20) extérieurs
du compas.
9. Compas suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel le bras (30) intérieur
du compas servant de bras d'ouverture peut être prolongé au moyen d'une douille (41a)
coulissante actionnée par un écrou (12).
10. Compas suivant l'une des revendications précédentes, dans lequel l'un (20) des bras
(10, 20) extérieurs a, à l'une de ses extrémités, un logement (21) pour un tourillon
et l'autre bras (10) a, à l'une de ses extrémités, une articulation (11) de charnière,
l'une des extrémités étant respectivement opposée à l'autre, extrémité sur laquelle
est prévue l'articulation extérieure de la revendication 6.
11. Compas suivant la revendication 7, dans lequel la longueur de l'équerre (22) est telle
qu'elle dépasse de façon à ce que les deux bras (10, 20) extérieurs du compas s'étendent
parallèlement dans la position de fermeture du compas (10) et les surfaces ou bords
(20a, 20a) des bras (20, 10) extérieurs du compas qui sont tournés l'un vers l'autre
s'appliquent l'un sur l'autre.
