[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, der im Oberbegriff
des Patentanspruches 1 erläuterten Art.
[0002] Aus der DE-OS 22 09 926 ist ein Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, der im
Oberbegriff des Patentanspruches 1 erläuterten Art bekannt. Bei dem bekannten Tassenstößel
ist das topfförmige Stößelgehäuse aus einem Kunststoffmaterial geformt in dem ein
metallischer Innenboden eingesetzt ist, dessen Unterseite mit dem Ventilschaft eines
Gaswechsel-steuerventiles zusammenwirkt und dessen Oberseite unter Zwischenschaltung
eines Spielausgleichsplättchen mit einem Nocken einer Nockenwelle zusammenwirkt.
[0003] Das in die Aufnahme des Stößelgehäuses eingesetzte Spielausgleichsplättchen kann
mit seinen Rändern mit dem recht harten Kunststoffmaterial zusammenwirken, mit seiner
Unterseite liegt es jedoch metallisch auf dem metallischen Innenboden auf.
[0004] Aus der DE-AS 26 43 546 ist ein Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine bekannt,
bei der die eingelegten Spielausgleichsplättchen zwischen dem Innenboden des Stößelgehäuses
und dem Ventilschaft des Gaswechsel-Steuerventiles unter Zwischenschaltung eines Streifen
aus kalibriertem, elastischem Bandmaterial (Bandstahl) angeordnet werden.
[0005] Auch bei diesen bekannten Tassenstößel stellt das elastische Bandmaterial keine Maßnahme
dar, um zwischen dem Stößelboden und dem Spielausgleichsplättchen auftretende Klappergeräusche
zu unterbinden.
[0006] Aus der JP-A-183 507 ist ein Tassenstössel für eine Brennkraftmaschine bekannt, bei
der eine scheibenförmige Elastomereinlage zwischen dem Spielausgleichsplättchen und
der Oberseite des Stöselbodens angeordnet ist.
[0007] Diese bekannte Ausführungsform weist den Nachteil auf, daß die Montage der Anordnung
durch die Vielzahl der anzuordnenden Einzelteile aufwendiger wird.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine,
der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 erläuterten Art derart zu verbessern, daß
mit geringem zusätzlichen Aufwand die am Tassenstößel auftretenden Klappergeräusche
vermieden bzw. zumindest stark gedämpft werden.
[0009] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst, indem bei einem Tassenstößel für eine
Brennkraftmaschine, der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 erläuterten Art, die
im Kennzeichenteil des Patentanspruches 1 aufgezeigten Merkmale angewendet werden.
[0010] Dadurch, daß das in die Aufnahme am Außenboden eingelegte Spielausgleichsplättchen
zumindest an seinem Außenumfang mit einer Beschichtung aus elastomerem Material versehen
ist, werden die vom Nocken auf das Spielausgleichsplättchen übertragenen radialen
Kräfte, die zu einem Anschlagen des Spielausgleichsplättchen mit seinen Rändern in
der Aufnahme am Außenboden führen, geräuschmäßig gedämpft.
[0011] In den weiteren Ansprüchen sind weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung
näher erläutert.
[0012] In besonders vorteilhafter Weise wird die erfinderische Lehre, des unlöslichen Verbindens
des elastomeren Materials mit dem jeweiligen Bauteil, dem Einstellplättchen oder dem
Tassenstössel umgesetzt, wenn im Falle eines topfförmigen Stösselgehäuses aus Kunststoffmaterial,
die dämpfenden Rippen, Stege oder Vorsprünge und Zähne stoffeinheitliche aus dem Gehäusematerial
gebildet werden.
[0013] Die Erfindung wird anhand von in den beigefügten Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen vertikalen Schnitt durch einen Tassenstössel für eine Brennkraftmaschine gemäß
der Erfindung;
- Fig. 2
- einen vertikalen Schnitt durch einen Tassenstössel ähnlich Fig. 1 in einer anderen
Ausführungsform;
- Fig. 3
- einen vertikalen Schnitt durch einen Tassenstössel gemäß einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 4
- einen vertikalen Schnitt durch einen Tassenstössel mit noch einer weiteren Ausführungsform.
- Fig. 5
- einen vertikalen Schnitt durch einen Tassenstössel aus Kunststoffmaterial und
- Fig. 6
- eine Draufsicht auf den Tassenstößel nach Fig. 6.
[0014] Bei den in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine bestehen
die Tassenstößel 1 bzw. 1' jeweils aus einem Stößelgehäuse 2 bzw. 2', das im wesentlichen
aus einem zylindrischen Schaftteil 3 bzw. 3' und einem Stösselboden 4 bzw. 4' besteht.
[0015] An der Oberseite des Stößelgehäuses 1 bzw. 1' ist eine Aufnahme 5 bzw. 5' für ein
einzulegendes Spielausgleichsplättchen 6 bzw. 6', 6'' und 6''' ausgebildet.
[0016] Die Spielausgleichsplättchen 6, 6', 6'' und 6''' wirken mit dem Nocken 7 einer Nockenwelle
8 zusammen, der axiale und radiale Kräfte auf das mit radialem und axialem Spiel in
die Aufnahme 5 bzw. 5' eingelegte Spielausgleichsplättchen ausübt.
[0017] Der Stößelboden 4 bzw. 4' weist hierbei eine Oberseite 9 bzw. 9' auf, die mit den
Spielausgleichsplättchen 6, 6', 6'' und 6''' zusammenwirkt und eine Unterseite 10
auf, die mit dem Ventilschaft 11 eines Gaswechsel-Steuerventiles (nicht gezeigt) zusammenwirkt.
[0018] Gemäß der Erfindung sind die Spielausgleichsplättchen 6, 6', 6" und 6"' an ihren
Außenumfängen mit einer Beschichtung 12 aus elastomerem Material versehen, die ein
radiales Anschlagen gegen die Aufnahme 5 bzw. 5' abdämpft.
[0019] Zusätzlich zu der am Außenumfang angeordneten Beschichtung 12 kann, wie aus Fig.
2 ersichtlich, auch an der Unterseite des Spielausgleichsplättchen 6' eine Beschichtung
aus elastomerem Material 13 vorgesehen werden.
[0020] In Fig. 3 unterscheidet sich die Oberseite 9' der Ausnehmungen 5' gegenüber den Ausführungen
in den Fig. 1 und 2 durch eine eingearbeitete Ringnut 14, die einen zwischen dem Spielausgleichsplättchen
6'' und dem Stößelboden 4' eingelegten O-Ring 15 aufnimmt und zentriert.
[0021] In Fig. 4 wirkt anstelle des O-Ringes in Fig. 3 eine an das Spielausgleichsplättchen
6''' anvulkanisierte Ringwulst 16 aus elastomerem Material mit der Ringnut 14 zusammen.
[0022] Das für die Beschichtung der Spielausgleichsplättchen verwendete Elastomer kann ein
Elastomer aus der Gruppe der Nylon-Werkstoffe sein, die verschleißfest und wärme-
und ölbeständig sind und die dennoch ein bestimmtes Dämpfungsvermögen besitzen.
[0023] Die einfachste Ausführungsform der Erfindung ist hierbei die Ausführung gemäß Fig.
2, wo das zur Beschichtung des Außenumfanges und das zur Beschichtung der Unterseite
des Spielausgleichsplättchens 6' aufgebrachte elastomere Material z.B. durch gleichmäßiges
Aufsprühen des elastomeren Materials auf die exponierten Flächen des auf einer Fördereinrichtung
vorbeilaufenden Spielausgleichsplättchens aufgebracht werden kann.
[0024] Selbstverständlich muß die Dicke der Beschichtung aus elastomerem Material, deren
Elastizitätsmodul und sonstige mechanische Eigenschaften genauestens auf die Anforderungen
innerhalb einer Brennkraftmaschine abgestimmt werden. Insbesondere muß die elastomere
Beschichtung eine Mindestdicke aufweisen, die einerseits ihre geräuschdämpfende Funktion
sicherstellt, die jedoch andererseits zu keiner Kollison im Hinblick auf die auf das
Gaswechsel-Steuerventil einwirkenden Federkräfte führt.
[0025] Das Aufbringen der elastomeren Beschichtung wurde in den in den Figuren gezeigten
Ausführungsbeispielen immer an dem leicht austauschbaren Spielausgleichsplättchen
vorgesehen, da hier der erforderliche Herstellungsaufwand gering ist.
[0026] Selbstverständlich kann jedoch die elastomere Beschichtung auch nur in der Ausnehmung
des Tassenstößels aufgebracht werden und das Spielausgleichsplättchen verbleibt in
seinem normalem unbehandelten Zustand.
[0027] Ebenso ist es möglich, einen Teil der elastomeren Beschichtung auf dem Spielausgleichsplättchen
und einen anderen Teil in der Ausnehmung des Tassenstößels vorzusehen. Den möglichen
Kombinationen stehen dabei keine Begrenzungen im Wege.
[0028] Eine weitere, durchaus im Erfindungsgedanken liegende Möglichkeit besteht darin,
daß bei einem Tassenstößel, der vollständig aus Kunststoffmaterial hergestellt ist,
wie dies z.B. aus der US-PS 4 430 970 bekannt ist, die das Spielausgleichsplättchen
aufnehmende Ausnehmung mit unmittelbar aus dem Material herausgeformten, federnden
Rippen oder federnden Ringstegen versehen sind, wie dies in den Figuren 5 und 6 angedeutet
ist.
[0029] In den Fig. 5 und 6 sind im wesentlichen gleiche Bauteile wieder mit den gleichen
Bezugszeichen, jedoch mit einem Doppel-Strich-Index versehen.
[0030] Zwischen dem Boden 4'' des Tassenstößels 1'' aus Kunststoffmaterial und dem Ventilschaft
11 ist ein Stahlplättchen 17 angeordnet.
[0031] In der Ausnehmung 5'' sind an deren Oberseite 9'' federnde Ringstege 18 ausgebildet
und am Innenumfang sind sich axial erstreckende federnde Rippen 19 ausgebildet, die
ein Spielausgleichsplättchen 20 aus Stahl aufnehmend und in axialer und radialer Richtung
federelastisch abstützen.
1. Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, mit einem topfförmigen Stößelgehäuse (2
bzw. 2') mit einem Stößelboden (4 bzw. 4'), dessen Unterseite (10) mit einem Ventilschaft
(11) eines Gaswechsel-Steuerventiles zusammenwirkt und dessen Oberseite (9 bzw. 9')
unter Zwischenschaltung von einem in einer Aufnahme (5 bzw. 5') eingelegten Spielausgleichsplättchen
(6, 6', 6'' und 6''') mit einem Nocken (7) einer Nockenwelle (8) zusammenwirkt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Aufnahme (5, 5') und/oder das in die Aufnahme (5 bzw. 5') am Stößelboden (4
bzw. 4') eingelegte Spielausgleichsplättchen (6, 6', 6'' und 6''') zumindest an seinem
Außenumfang mit einer Beschichtung (12) aus elastomerem Material versehen sind bzw.
ist.
2. Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Spielausgleichsplättchen (6') zusätzlich an seiner der Oberseite (9) des Stößelbodens
zugewandten Unterseite mit einer elastomeren Beschichtung (13) versehen ist.
3. Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Spielausgleichsplättchen (6'') über einen zwischen dem Plättchen und der Oberseite
(9') eingelegten O-Ring (15) abgestützt ist, der in einer Ringnut (14) im Stößelboden
(4') fixiert ist.
4. Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Spielausgleichsplättchen (6''') an seiner der Oberseite (9') des Stößelbodens
(4') zugewandten Unterseite mit einem anvulkanisierten, elastomeren Ringwulst (16)
verbunden ist, der in einer Ringnut (14) im Stößelboden (4') zentriert ist.
5. Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die elastomere Beschichtung im wesentlichen an den Oberflächen der Ausnehmung zur
Aufnahme des Spielausgleichesplättchens aufgebracht ist.
6. Tassenstößel für eine Brennkraftmaschine, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 und
wobei das Stößelgehäuse aus einem Kunststoffmaterial besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß
- in der das Spielausgleichsplättchen (20) aufnehmenden Ausnehmung (5'') an deren
Innenumfang federnde Rippen (19) oder Stege und an deren Boden (9'') federnde Ringstege
(18) mit Sägezahnquerschnitt ausgebildet sind.
1. A cup-shaped tappet for an internal combustion engine, comprising a pot-shaped tappet
housing (2 or 2') having a tappet base (4 or 4') the underside (10) of which cooperates
with a valve stem (11) of a gas-exchange control valve and the upper side (9 or 9')
of which cooperates with a cam (7) of a camshaft (8) through an interposed free-play
adjusting pad (6, 6', 6" and 6"') inserted in a seating (5 or 5'),
characterised in that
- the free-play adjusting pad (6, 6', 6", 6"') inserted in the seating (5 or 5') in
the tappet base (4 or 4') is provided, at least on its outer circumference, with a
coating (12) of an elastomeric material.
2. A cup-shaped tappet for an internal combustion engine according to claim 1,
characterised in that
- the free-play adjusting pad (6') is also provided with an elastomeric coating (13)
on its underside facing the upper side (9) of the tappet base.
3. A cup-shaped tappet for an intemal combustion engine according to claim 1,
characterised in that
- the free-play adjusting pad (6") is supported through an O-ring, inserted between
the pad and said upper side (9'), which is fixed in an annular groove (14) in the
tappet base (4').
4. A cup-shaped tappet for an internal combustion engine according to claim 1,
characterised in that
- the free-play adjusting pad (6"') is connected at its underside facing the upper
side (9') of the tappet base (4') to a vulcanised-on, elastomeric annular bead (16)
which is centred in an annular groove (14) in the tappet base (4').
5. A cup-shaped tappet for an internal combustion engine according to one or more of
claims 1 to 4,
characterised in that
- the elastomeric coating is applied substantially to the surfaces of the recess provided
to receive the free-play adjusting pad.
6. A cup-shaped tappet for an internal combustion engine according to the preamble of
claim 1 and wherein the tappet housing consists of a plastics material,
characterised in that
- in the recess (5") for receiving the free-play adjusting pad (20) resilient ribs
(19) or ridges are provided on its inner circumference and resilient annular ridges
(18) of saw-tooth section are formed on its base (9").
1. Poussoir à cloche pour un moteur à combustion interne, qui comprend une enveloppe
de poussoir en forme de pot (2 ou 2') comportant un fond de poussoir (4 ou 4') dont
la face inférieure (10) coopère avec une tige de soupape (11) d'une soupape de commande
des échanges gazeux et dont la face supérieure (9 ou 9') coopère par le biais de plaquettes
de compensation du jeu intercalées (6, 6', 6" et 6"') avec une came (7) d'un arbre
à cames (8), caractérisé en ce que les plaquettes de compensation du jeu (6, 6', 6"
et 6"') posées dans le logement (5 ou 5') du fond (4 ou 4') du poussoir sont munies,
au moins sur leurs pourtours extérieurs, d'un revêtement (12) en une matière élastomère.
2. Poussoir à cloche pour un moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la plaquette de compensation du jeu (6') est en outre munie d'un revêtement
élastomère (13) sur sa face inférieure qui est tournée vers la face supérieure (9)
du fond du poussoir.
3. Poussoir à cloche pour un moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la plaquette de compensation du jeu (6") est supportée par un joint tonique
d'étanchéité (15) disposé entre la plaquette et la face supérieure (9') qui est fixé
dans une rainure annulaire (14) ménagée dans le fond (4') du poussoir.
4. Poussoir à cloche pour un moteur à combustion interne selon la revendication 1, caractérisé
en ce que la plaquette de compensation du jeu (6"') est reliée par sa face inférieure
tournée vers la face supérieure (9') du fond (4') du poussoir à un épaulement annulaire
élastomère qui est fixé sur cette face par vulcanisation et qui est centré dans une
rainure annulaire (14) située dans le fond (4') du poussoir.
5. Poussoir pour un moteur à combustion interne selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que le revêtement élastomère est appliqué essentiellement
sur les surfaces de l'évidement destiné à recevoir la plaquette de compensation du
jeu.
6. Poussoir à cloche pour un moteur à combustion interne selon le préambule de la revendication
1 et dans le cas duquel l'enveloppe du poussoir est composée d'une matière plastique,
caractérisé cn ce que des nervures (19) ou des ailes faisant ressort sont réalisées
sur le pourtour intérieur de l'évidement (5") recevant la plaquette de compensation
du jeu (20) et en ce que des nervures annulaires (18) faisant ressort et présentant
une section en dents de scie sont réalisées dans le fond (9") de cet évidement.