[0001] Wärmeerzeuger gemäß Oberbegriff werden in Heizungsanlagen und für Warmwasserbereitung
eingesetzt. Das Heizwasser im Gehäuse des Wärmeerzeugers wird vorzugsweise von einem
Öl- bzw. Gasbrenner erwärmt, wobei die Wärmeübertragungsflächen von der Brennraumwand
und den zwischen Brennraum und Abgasleitung angeordneten Nachschaltheizflächen gebildet
werden. Der Heizwasserraum des Wärmeerzeugers ist über mindestens einen Vorlaufanschluß
und einen Rücklaufanschluß mit einem Heizkreis verbindbar. Bei NT-Betrieb des Wärmeerzeugers,
d.h. bei Rücklauftemperaturen unterhalb der sogenannten Taupunkttemperatur des Heizgases,
müssen Maßnahmen gegen Kondenswasser-Korrosion getroffen werden. Eine diesbezüglich
wirksame Maßnahme besteht darin, daß das kalte Rücklaufwasser mit dem bereits erwärmten
Heizwasser gemischt wird, bevor es an die heizgasberührten Wärmetauscherwände gelangt.
Bekannte Ausgestaltungen von NT-Wärmeerzeugern, in denen diese Maßnahme verwirklicht
ist, weisen z.B. Einmündungen des Kesselrücklaufs im oberen Bereich des Heizwasserraumes
auf (siehe PS 3210327 oder DE 44150289). Die Zumischung von kaltem Rücklaufwasser
im oberen Bereich des Heizwasserraumes verbessert zwar die NT-Tauglichkeit des Wärmeerzeugers,
beeinflußt aber gleichzeitig auch die Temperaturschichtung im Heizwasserraum. Durch
eine Zumischung von kaltem Rücklaufwasser in den oberen Bereich des Heizwasserraumes
wird die Ausbildung einer stabilen Temperaturschichtung im Heizwasserraum ständig
gestört. Es kommt örtlich zu plötzlichem Austausch von zum Teil nur geringen kalten
und warmen Wassermengen und damit zu Temperatursprüngen mit erheblichen Temperaturdifferenzen.
Treten diese Temperatursprünge im Bereich des auf den Brenner wirkenden Temperaturfühlers
auf, so wird der Brenner zu häufig (unnötigerweise) ein- und abschalten. Dies führt
zu erhöhtem Verschleiß des Brenners sowie zu erhöhtem Energieverbrauch und erhöhtem
Schadstoffausstoß und damit insgesamt zu einem unbefriedigenden Betriebsverhalten
des Wärmeerzeugers.
[0002] Aufgabe der Erfindung ist es, das Betriebsverhalten des Wärmeerzeugers zu verbessern
und zwar bei gleichbleibend guter oder erhöhter NT-Tauglichkeit.
[0003] Dies wird dadurch erreicht, daß der Wärmeerzeuger einen im Gehäuse angeordneten,
den Heizwasserraum mit dem Vorlaufanschluß verbindenden Vorlaufkanal aufweist, und
daß der Temperaturfühler im Vorlaufkanal angeordnet ist. Durch diese Anordnung ist
der Temperaturfühler immer einer erzwungenen Heizwasserströmung ausgesetzt, wenn Heizwasser
durch den Wärmeerzeuger gefördert wird. Die Heizwassertemperatur im Vorlaufkanal und
damit auch am Fühler weist nur geringe Schwankungen auf, weil die erzwungene Strömung
im Vorlaufkanal für eine gute Durchmischung unterschiedlich temperierter Heizwassermengen
sorgt und damit die aus der Zerstörung der Heizwasserschichtung resultierenden Temperaturschwankungen
im Bereich des Fühlers nicht wirksam werden.
[0004] Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, daß der den Temperaturfühler
aufweisende Teil des Vorlaufkanals im höchsten Bereich des Heizwasserraumes angeordnet
ist. Dieser Einbauort ist für alle Temperaturfühler des Wärmeerzeugers, für den auf
den Brenner wirkende Kessel-/Vorlauffühler, für den Fühler des Sicherheitstemperaturbegrenzers,
für den Fühler des Temperaturwächters und den Fühler des Thermometers gleichermaßen
geeignet. Damit ist eine besonders kostengünstige Komplettfertigung der Tauchhülsengruppe
für die Temperaturfühler möglich.
[0005] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, daß zwei Vorlaufkanäle
mindestens einen gemeinsamen Temperaturfühler aufweisen. Dieser Vorteil ergibt sich
insbesondere, wenn für den Wärmeerzeuger zwei zusätzliche Anschlüsse für einen zweiten
Heizkreis vorgesehen werden. Für jeden der beiden Vorlaufanschlüsse wird ein Vorlaufkanal
vorgesehen. Diese beiden Vorlaufkanäle weisen jeweils ein gemeinsames Kanal-Teilstück
auf, in welchem die gemeinsamen Temperaturfühler angeordnet sind.
[0006] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich dadurch, daß die Einmündung des
Vorlaufkanals im unteren Bereich des Heizwasserraumes angeordnet ist. Dadurch wird
bevorzugt das Heizwasser aus dem unteren Bereich des Heizwasserraumes, in dem relativ
gesehen die geringsten Temperaturen vorherrschen, aus dem Heizwasserraum gefördert.
So wird der Ausbildung einer kalten Heizwasserzone im unteren Bereich des Wärmeerzeugers
entgegengewirkt, was zur Verbesserung der NT-Tauglichkeit führt.
[0007] Als weitere vorteilhafte Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß der Wärmeerzeuger
einen im Gehäuse angeordneten, den Rücklaufanschluß mit dem oberen Bereich des Heizwasseraumes
verbindenden Rücklaufkanal aufweist. Der Rücklaufanschluß kann damit, wie bisher üblich,
unten am Gehäuse angeordnet werden. Das Rücklaufwasser wird intern durch den Rücklaufkanal
zum oberen Bereich des Heizwasseraumes geführt. Wenn auch noch der o.a. Vorlaufkanal
(mit Einmündung im unteren Bereich) vorgesehen wird, weist der Wärmeerzeuger intern
einen Zulauf von Rücklaufwasser im oberen Bereich des Heizwasserraumes, sowie ein
Abströmen von Vorlaufwasser aus dem unteren Bereich auf, während extern die Anschlüsse
am Wärmeerzeuger in bekannter Weise vorgesehen sind: Vorlaufanschluß oben, Rücklaufanschluß
unten. Dies ist insbesondere bei Austausch eines alten Kessels gegen den erfindungsgemäßen
NT-Wärmeerzeuger von Vorteil, da bestehende Heizkreis-Anschlußleitungen weitgehend
unverändert verwendet werden können. Darüberhinaus wird durch den Rücklaufkanal die
NT-Tauglichkeit des Wärmeerzeugers verbessert, weil das kalte Rücklaufwasser im Rücklaufkanal
vorgewärmt wird, bevor es in den oberen Bereich des Heizwasserraums strömt.
[0008] Als weitere vorteilhafte Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß der Rücklaufkanal
und/oder der Vorlaufkanal von den Wandungen des Gehäuses und einem vorzugsweise einstückigen
Formteil begrenzt werden. Das Formteil kann bei einem zylindrischen Gehäuse die entsprechenden
Kanäle sowohl mit dem Mantel als auch mit der Rückwand des Gehäuses bilden. Neben
dem Vorteil der Materialersparnis ergeben sich insbesondere fertigungstechnische Vorteile
dadurch, daß mit einem Formteil (z.B. aus einem Presswerkzeug) auch komplizierte Kanalformen
einfach und kostengünstig realisiert werden können.
[0009] Als weitere vorteilhafte Ausgestaltung wird vorgeschlagen, daß der Wärmeerzeuger
einen im Gehäuse auf dem Strömungsweg zwischen dem Rücklaufanschluß und dem Heizwasserraum
angeordneten Mischraum aufweist. Der Mischraum ist so gestaltet, daß das kalte Rücklaufwasser
mit bereits erwärmtem Heizwasser gut vermischt wird, bevor es in den Heizwasserraum
eintritt. Dies kann z.B. durch eine mit Mischöffnungen versehene Trennwand zwischen
Mischraum und Heizwasserraum erreicht werden.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich, wenn für den Wärmeerzeuger ein
im Gehäuse angeordneter, den Vorlauf mit dem Rücklauf verbindender Überströmkanal
vorgesehen wird. Ein Teil des kalten Rücklaufwassers strömt dann durch den Überströmkanal
direkt zum Vorlaufanschluß. Damit wird beim Betrieb des Wärmeerzeugers die Heizwassertemperatur
im Heizwasserraum immer höher liegen als im Vorlauf, was zu einer Verbesserung der
NT-Tauglichkeit beiträgt.
[0011] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Betreiben des Wärmeerzeugers sieht vor, daß der
Volumenstrom im Überströmkanal einstellbar ist. Die Einstellung kann für den Wärmeerzeuger
durch geeignete Wahl von Länge und Querschnittsfläche des Überströmkanals fest vorgegeben
werden, sie kann aber auch mittels eines im Überströmkanal angeordneten Drosselelementes
durchgeführt werden. Durch die Einstellung kann auf einfache Weise eine Anpassung
des Wärmeerzeugers an unterschiedliche Betriebsbedingungen vorgenommen werden. Ein
größerer Volumenstrom im Überströmkanal kann z.B. immer dann eingestellt werden, wenn
besondere Anforderungen an die NT-Tauglichkeit des Wärmeerzeugers gestellt werden,
d.h. wenn der Wärmeerzeuger bei sehr geringeren Rücklauf- und Vorlauftemperaturen
betrieben werden soll, ohne daß es zu Korrosionsschäden durch Kondenswasserbildung
kommt.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Verfahrens ergibt sich dadurch, daß der
Volumenstrom nach der Heizwassertemperatur gesteuert wird. So kann z.B. bei Heizwassertemperaturen
über der sogenannten Taupunkttemperatur der Volumenstrom im Überströmkanal ganz gedrosselt
werden, so daß der für die jeweilige Temperaturspreizung maximal erreichbare Kesselwirkungsgrad
erzielt wird. Zum Drosseln des Volumenstromes kann z.B. ein einfaches Stell- und Drosselelement
im Heizwasser angeordnet werden, das mittels eines Bi-Metalls oder eines Dehnkörpers
den Volumenstrom selbsttätig nach der Heizwassertemperatur steuert.
[0013] Der Volumenstrom im Überströmkanal kann auch mit Vorteil nach der Vorlauf-Solltemperatur
z.B. einer witterungsgeführten Regelung gesteuert werden. Für diesen Fall würde sich
der Vorteil einer genauen Vorlauftemperaturregelung durch eine im Kessel integrierte,
preiswerte Mischeinrichtung ergeben.
[0014] Die Erfindung wird im folgenden anhand von zwei möglichen Ausführungsformen beschrieben,
woraus sich weitere erfinderische Merkmale ergeben.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch die erste Ausführungsform der Wärmeerzeugers
Fig. 2 zeigt einen Schnitt quer zur Längsachse des Wärmeerzeugers (erste Ausführungsform)
Fig. 3 zeigt einen vertikalen Längsschnitt durch die zweite Ausführungsform des Wärmeerzeugers
Fig. 4 zeigt einen Schnitt quer zur Längsachse des Wärmeerzeugers (zweite Ausführungsform)
Fig. 5 zeigt schematisch die Heizwasserführung für die zweite Ausführungsform
[0015] In Fig. 1 bis Fig. 5 haben gleiche Teile gleiche Bezugszahlen.
[0016] Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung eine erste Ausführungsform des Wärmeerzeugers
mit einem zylindrischen Gehäuse 27, bei dem ein Mantel 21, eine Vorderwand 22 und
eine Rückwand 20 einen Heizwasserraum 4 umschließen. Im Heizwasserraum 4 ist ein Heizgasraum
24 angeordnet, der auf einer Seite mit einer Tür 23 verschließbar ist und auf der
anderen Seite eine Auslaßöffnung 25 für Abgas aufweist. Die Tür weist eine Öffnung
26 zur Montage eines Gebläsebrenners auf. Im Mantel 21 sind Durchbrüche für den Vorlaufanschluß
7 und den Rücklaufanschluß 10 vorgesehen. Stromabwärts des Rücklaufanschlusses 10
ist ein Mischraum 16 angeordnet, in welchem das kalte Rücklaufwasser mit von unten
über Öffnungen zuströmendes Wasser aus dem Heizwasserraum 4 vermischt wird und dann
vorgewärmt durch die seitlichen Öffnungen 28 in den Heizwasserraum 4 gelangt. Aufgrund
der Temperaturdifferenz zwischen dem Wasser im Heizwasserraum 4 und dem kalten Rücklaufwasser
kommt es zu einer mehr oder weniger starken Störung der Temperaturschichtung im gesamten
Heizwasserraum 4. Im höchsten Bereich des Heizwasserraums 4 ist der den Heizwasserraum
4 mit dem Vorlaufanschluß 7 verbindende Vorlaufkanal 3 angeordnet. Der Vorlaufkanal
3 wird vom Mantel 21 des Gehäuses 27 und einem halbschalenförmigen Formteil 19 begrenzt.
Im Vorlaufkanal ist eine Tauchhülse 30 dargestellt, die zur Aufnahme eines hier nicht
dargestellten Temperaturfühlers vorgesehen ist. Das Heizwasser strömt durch den zwischen
Rückwand 20 und Formteil 19 gebildeten Spalt 29 in den Vorlaufkanal 3, an der Tauchhülse
30 entlang und wird durch den Vorlaufanschluß 7 dem Heizkreis zugeführt.
[0017] Fig. 2 zeigt schematisch den Querschnitt des Wärmeerzeugers (erste Ausführungsform)
gemäß der in Fig. 1 dargestellten Schnittlinie B-B. Neben der auch in Fig. 1 dargestellten
Tauchhülse 30 sieht man drei weitere im Vorlaufkanal angeordnete Tauchhülsen 31, 32,
33, die zur Aufnahme weiterer Temperaturfühler dienen (z.B. Temperaturfühler für Sicherheitstemperaturbegrenzer
etc.)
[0018] Fig. 3 zeigt in einer schematischen Darstellung eine zweite Ausführungsform des Wärmeerzeugers
mit einem zylindrischen Gehäuse 27, bei dem ein Mantel 21, eine Vorderwand 22 und
eine Rückwand 20 einen Heizwasserraum 4 umschließen. Im Heizwasserraum 4 ist ein Heizgasraum
24 angeordnet, der auf einer Seite mit einer Tür 23 verschließbar ist und auf der
anderen Seite eine Auslaßöffnung 25 für Abgas aufweist. Die Tür weist eine Öffnung
26 zur Montage eines Gebläsebrenners auf. Ein im Heizwasserraum angeordnetes Formteil
18 bildet mit dem Gehäuse zwei Vorlaufkanäle 1, 2, zwei Rücklaufkanäle 11, 12 und
einen Mischraum 15. Die Kanäle 1 , 2, 11, 12 verlaufen weitgehend parallel zum Mantel
21 des Gehäuses 27. Der Vorlaufkanal 1,2 ist vom Rücklaufkanal 11,12 durch die Wulste
36, 38, 39 getrennt.
[0019] Fig. 4 zeigt schematisch den Querschnitt des Wärmeerzeugers (zweite Ausführungsform)
gemäß der in Fig. 3 dargestellten Schnittlinie A-A. Neben der auch in Fig. 3 dargestellten
Tauchhülse 30 sieht man drei weitere im Vorlaufkanal angeordnete Tauchhülsen 31, 32,
33, die zur Aufnahme weiterer Temperaturfühler dienen ( z.B. Temperaturfühler für
Sicherheitstemperaturbegrenzer etc.) Der Wärmeerzeuger hat zwei Stutzen für den Vorlaufanschluß
5, 6 und zwei Stutzen für den Rücklaufanschluß 8, 9.
[0020] Fig. 5 zeigt die Heizwasserführung für die zweite Ausführungsform des Wärmeerzeugers.
Das Gehäuse des Wärmeerzeugers und die Stutzen für den Vorlaufanschluß und den Rücklaufanschluß
sind hier nicht dargestellt. Das Heizwasser tritt über den Rücklaufanschluß (Pfeil
8a) in das vom Wulst 38 und Wulst 39 begrenzte Teilstück des Rücklaufkanals 11, 12
ein und strömt dann (z. B. Pfeil 12a) durch die radialen Teilstücke des Rücklaufkanals
11 , 12 in den Mischraum 15. Über die Mischöffnungen 40 und die Überströmöffnung 41
findet eine teilweise Vermischung des Rücklaufwassers mit dem bereits erwärmten Heizwasser
des Heizwasserraums 4 statt. Im gleichen Maße, wie Rücklaufwasser dem Heizwasserraum
4 zuströmt, tritt Heizwasser (Pfeil 13a, 14a) über die Einmündung 13, 14 in den Vorlaufkanal
1, 2 ein. Im Vorlaufkanal 1, 2 strömt das Heizwasser (Pfeil 1a, 2a) radial nach oben
und durch den Vorlaufanschluß (Pfeil 5a) in den angeschlossenen Heizkreis. Dabei wird
immer eine Teilmenge (Pfeil 1a) des Heizwassers an den Tauchhülsen 30, 31, 32, 33
zwangsweise vorbeigeführt, so daß die Temperaturfühler in den Tauchhülsen im Sinne
eines zufriedenstellenden Betriebsverhaltens des Wärmeerzeugers funktionieren können.
Der den Vorlaufkanal 1, 2 mit dem Rücklaufkanal 11, 12 verbindende Überströmkanal
17 erfüllt bei der zweiten Ausführungsform gleichzeitig die Funktion einer Entlüftungsöffnung
zwischen den Kanälen 1, 2, 11, 12. Ein austauschbares Drosselelement zur Veränderung
des Volumenstroms im Überströmkanal 17 kann durch den Entlüftungs-Anschlußstutzen
34 eingebracht werden.
1. Wärmeerzeuger für Niedertemperatur-Heizbetrieb mit einem in einem Gehäuse angeordneten
Heizwasserraum, mit einem Vorlaufanschluß und einem Rücklaufanschluß für Heizwasser
sowie mit einem im Gehäuse angeordneten, auf den Brenner des Wärmeerzeugers wirkenden
Temperaturfühler,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmeerzeuger einen im Gehäuse (27) angeordneten, den Heizwasserraum (4) mit
dem Vorlaufanschluß (5, 6, 7) verbindenden Vorlaufkanal (1, 2, 3) aufweist, und daß
der Temperaturfühler im Vorlaufkanal (1, 2, 3) angeordnet ist.
2. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der den Temperaturfühler aufweisende Teil des Vorlaufkanals (1, 2, 3) im höchsten
Bereich des Heizwasserraums (4) angeordnet ist.
3. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1 und/oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Vorlaufkanäle (1, 2, 3) einen gemeinsamen Temperaturfühler aufweisen.
4. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einmündung (13, 14) des Vorlaufkanals (1, 2) im unteren Bereich des Heizwasserraumes
(4) angeordnet ist.
5. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmeerzeuger einen im Gehäuse (27) angeordneten, den Rücklaufanschluß (8,
9, 10) mit dem oberen Bereich des Heizwasserraums (4) verbindenden Rücklaufkanal (11,
12) aufweist.
6. Wärmeerzeuger nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rücklaufkanal (11, 12) und/oder der Vorlaufkanal (1, 2) von den Wandungen
des Gehäuses (27) und einem vorzugsweise einstückigen Formteil (18, 19) begrenzt werden.
7. Wärmeerzeuger nach Anspruch 5 und/oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmeerzeuger einen im Gehäuse (27) auf dem Strömungsweg zwischen dem Rücklaufanschluß
(8, 9, 10) und dem Heizwasserraum (4) angeordneten Mischraum (15, 16) aufweist.
8. Wärmeerzeuger nach Anspruch 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wärmeerzeuger einen im Gehäuse (27) angeordneten, den Rücklaufkanal (13, 14)
mit dem Vorlaufkanal (1, 2) verbindenden Überströmkanal (17) aufweist.
9. Verfahren zum Betreiben des Wärmeerzeugers nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Volumenstrom im Überströmkanal (17) einstellbar ist.
10. Verfahren zum Betreiben des Wärmeerzeugers nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Volumenstrom im Überströmkanal (17) nach der Heizwassertemperatur gesteuert
wird.