[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schilderhalterung für Kennzeichnungsschilder
zum Kennzeichnen von Gegenständen mit gekrümmten Oberflächen, mit einem Schilderträger,
der aus einer im Endlos-Kunststoff-Extrusions-oder- Spritzverfahren gebildeten Grundplatte
und an der Grundplatte mit auf Abstand parallel zueinander verlaufenden, von der Plattenvorderseite
abstehenden Paaren von Schildernuten besteht, die aufeinander zu offen sind zum Einführen
der Ränder von Kennzeichenschildern, wobei die Grundplatte zur Befestigung an Gegenständen
ausgebildet ist.
[0002] Eine derartige Schilderhalterung ist aus der DE 27 08 154 A1 bekannt. Diese Schilderhalterung
hat eine im Endlos-Kunststoff-Extrusions-oder- Spritzverfahren gespritzte Grundplatte
mit einem Feder-Nut-System zur Anbringung eines Schildes an einem Schilderträger.
An der Grundplatte sind aufeinander zu offene Schildernuten vorgesehen. In diese Schildernuten
lassen sich die Schilder einschieben. Die Grundplatte ist mit zwei um 90° gegeneinander
versetzten Paaren von Durchbrüchen versehen. Durch die Durchbrüche sind Schellenbänder
ziehbar, mit denen die Schilderhalterung an einem Rohr befestigt werden kann.
[0003] Die Paare von Durchbrüchen werden nach dem Extrudieren nachträglich gestanzt. Da
dabei immer vier Durchbrüche zu einem Durchbruchsbündel nebeneinander gestanzt werden
und je Grundplatte ein solches Durchbruchsbündel vorgesehen wird, ist der Benutzer
an die Nutzung dieses Bündels und seiner Lage gebunden.
[0004] Aus der DE 26 26 647 A1 ist eine Schilderhalterung zum Kennzeichnen von Gegenständen,
insbesondere Rohrleitungen bekannt, die einen Schilderträger mit einer Grundplatte
aufweist. An der Vorderseite der Grundplatte kann ein Schild befestigt werden. An
der Rückseite der Grundplatte sind parallel auf Abstand zueinander verlaufende Adapternuten
vorgesehen, die der Aufnahme von Seitenrändern eines Adapters dienen. Der Adapter
seinerseits ist so ausgebildet, daß an ihm ein Befestigungselement anbringbar ist.
Der Adapter liegt völlig innerhalb des Trägers.
[0005] Die DE 32 04 199 C2 beschreibt einen Befestigungskörper, der zur Mitte hin in der
Art vertieft ist, daß sich senkrecht zueinander verlaufende Aufnahmerinnen bilden.
Mit jeweils einer dieser Aufnahmerinnen kann der Befestigungskörper an den Gegenstand
angelegt werden.
[0006] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schilderhalterung zu schaffen, die Freiraum läßt
für eine individuell gewünschte, der Verwendung möglichst weitgehend entgegenkommende
Anbringung und die einfach und sicher handhabbar ist.
[0007] Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
a) die Schilderhalterung einen Adapter zur Befestigung der Grundplatte an Gegenständen
einschließt;
b) an der Plattenrückseite auf Abstand parallel zueinander verlaufende Adapternuten
vorgesehen sind, die der Aufnahme von Schienenrändern des Adapters dienen;
c) der Adapter aus einer ein-oder mehrteiligen Schiene mit Schienenrändern und einem
zentralen Befestigungskörper besteht, der Durchlässe für ein Schellenband als Befestigungsmittel
bildet;
d) der zentrale Befestigungskörper einen höheren Aufbau hat als in Adapterrichtung
beiderseits an ihn anschließende flanschförmige Schienenteile; und daß
e) der Befestigungskörper an der Auflageseite für den Gegenstand zur Mitte hin in
der Art vertieft ist, daß sich senkrecht zueinander verlaufende Aufnahmerinnen ausbilden.
[0008] Eine solche Schilderhalterung, die mehrere teils bekannte Merkmale kombiniert, hat
eine große Flexibilität hinsichtlich der Anordnungsmöglichkeit, womit auch eine flexiblere
Anordnung der Schilder selbst und die Möglichkeit einer sehr freien Wahl der Montage
gegeben ist. Der Adapter wird in die Grundplatte eingeschoben und läßt sich dort an
die Stelle schieben, die der Monteur für am besten geeignet hält. Der Adapter kann
ganz nach Belieben mittig oder seitlich sowie längs und quer angebracht sein. Da eine
gute Klemmung an der Grundplatte vorhanden ist, kann ein Endlos-Profilabschnitt so
benutzt werden wie ein gleichartiger im Spritzzustand.
[0009] Ein weiterer sehr bedeutender Vorteil besteht darin, daß die Schilderhalterung auch
für Rohre mit einem Durchmesser unterhalb von 1 Zoll verwendbar ist. Der höhere Aufbau
des zentralen Befestigungskörpers ermöglicht eine besonders einfache Anbringung der
Durchlässe für das Schellenband. Der Adapter ist vorzugsweise ein Kunststoffspritzteil,
das beispielsweise aus Polyamid oder ABS MOD gespritzt ist.
[0010] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Abstand der
Adapternuten bei allen Schilderträgerkonfigurationen gleich ausgebildet ist. Damit
kann für alle Schilderkonfigurationen ein Adapter einheitlicher Form verwendet werden.
Ganz gleich wie die Grundplatte ausgebildet ist, ob breit für breite Schilder oder
schmal für schmale Schilder, der einheitliche Adapter paßt bei allen Grundplatten
mit Adapternuten.
[0011] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die flanschförmigen
Schienenteile des Adapters mit Haltelöchern versehen sind, durch die hindurch im Zustand
der Anlieferung bereits vorgesehene Spreizdorne in Löcher der Grundplatte eindrückbar
sind. Damit läßt sich der Adapter an der Grundplatte gegen ein Verrutschen sichern.
Wenn die Spreizdorne bereits im Zustand der Anlieferung an dem Adapter vorgesehen
sind, dann stehen sie am Einsatzort stets zur Verfügung und brauchen nicht besonders
in die Hand genommen und lange gesucht zu werden.
[0012] Es ist denkbar, daß ein Benutzer des Adapters nicht die vorhandenen Spreizdornen,
sondern andere Befestigungsmittel, wie beispielsweise Poppnieten, bevorzugt. Dies
ist ohne weiteres möglich, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen
ist, daß die Spreizdorne abbrechbar sind.
[0013] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Grundplatte
zwischen den Adapternuten mit in gleichbleibendem Abstand aneinander gereihten Löchern
versehen ist, wobei der Lochabstand einem Teil des Lochabstandes des Adapters entspricht.
Die Löcher dienen der Verbesserung des Befestigungskomforts, da der Adapter so an
den vorbereiteten Löchern nach Wahl festsetzbar ist. Der Abstand der aufeinander folgenden
Löcher ca. 8mm betragen. Ein solcher Lochabstand hat sich als besonders günstig erwiesen.
[0014] Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schilderhalterung mit einer im Endlos-Kunststoff-Extrusions-oder-Spritzverfahren
gebildeten Trägerplatte,
Fig. 2 einen Adapter, der in die Trägerplatte einschiebbar ist und Haltedurchführungen
für ein Schellenband aufweist,
Fig. 3 den auf die Grundplatte aufgesteckten Adapter,
Fig. 4 einen vergrößerten Teil des Adapters mit einem Spreizdübel,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Trägerplatte zur Darstellung einer durchgehenden mittigen
Lochreihe, in die die Spreizdübel eindrückbar sind,
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine Variation einer Grundplatte, die zum Einschieben
eines Einheitsadapters vorbereitet ist,
Fig. 7 ein Anbringungsbeispiel der Schilderhalterung mit in Rohrrichtung angebrachter
Schilderhalterung,
Fig. 8 ein Anbringungsbeispiel der Schilderhalterung mit quer zur Rohrrichtung angebrachter
Schilderhalterung,
Fig. 9 die Anbringung von Schilderhalterungen nach der Erfindung an dicht benachbarten
Rohren.
[0015] In Fig. 1 ist ein Schilderträger 1 einer Schilderhalterung dargestellt. Dieser Schilderträger
1 besteht aus einer Grundplatte 2 und an der Grundplatte 2 vorgesehenen, von ihrer
Plattenvorderseite 5 abstehenden Leisten 6 mit Schildernuten 3 und 4. In die aufeinander
zu offenen Schildernuten 3 bzw, 4 sind in Fig.3 gestrichelt angedeutete Kennzeichnungsschilder
S mit ihren Rändern S1 einschiebbar.
[0016] An der Rückseite 7 des Schilderträgers 1 sind Adapternuten 8 vorgesehen, in die Schienenränder
9 eines Adapters 10 einschiebbar sind. Die Adapternuten 8 haben stets den gegenseitigen
Abstand B. Der Schilderträger 1 ist in der bisher beschriebenen Bauweise in einem
Endlos-Kunststoffextrusions Verfahren oder Kunststoff-Spritzverfahren gebildet. Nach
dem Extrudieren des Schilderträgers 1 in Längen von beliebig vielen Metern werden,
nachträglich zwischen den Adapternuten 8 längs einer Mittellinie 11 in gleichbleibendem
Abstand voneinander, Löcher 12 eingedrückt. Die Löcher haben einen gegenseitigen Abstand
von ca. 8 mm gleichbleibend über die gesamte Länge. Aus dem Endlosmaterial werden
dann Schilderträger 1 in gewünschter Länge abgetrennt.
[0017] In Fig. 2 ist ein Adapter 10 dargestellt, der mit seinen Schienenrändern 9 in die
Adapternuten 8 einschiebbar ist. Die Passung soll so ausgebildet sein, daß der Adapter
10 nach dem Einschieben mit einer ausreichenden Klemmreibung in dem Schilderträger
1 festsitzt. Der Adapter 10 besteht aus zwei Schienenteilen 13, die über einen zentralen
Befestigungskörper 14 verbunden sind. Es sind Durchlässe 15 und 16 zwischen den Schienenteilen
13 und dem Befestigungskörper 14 vorgesehen, die das Durchziehen eines Schellenbandes
in Richtung der Pfeile 17 oder 18 gestatten. Der Befestigungskörper 14 ist an seiner
Auflageseite 19 von seinen Ecken 20 her zur Mitte 21 vertieft. Damit bilden sich senkrecht
zueinander verlaufende Auflagerinnen 22 und 23 aus. Dies hat den Vorteil einer sicheren
Anlage des Adapters 10 an einem Rohr 28 und ermöglicht auch die Befestigung der Schilderhalterung
an Rohren 28 mit einem Durchmesser unterhalb von 1 Zoll. Es ist nicht nötig, zwei
einzelne Schienenteile 13 über den Befestigungskörper 14 zu verbinden. Die Schienenteile
13 können auch, wie aus Fig.2 anhand der gestrichelten Linien 13b zu ersehen ist,
zu einer durchgehenden Schiene 13 verbunden sein.
[0018] Der Adapter 10 wird in Richtung eines Pfeiles 24 in den Schilderträger 1 eingeschoben.
Dieses Zusammenschieben ergibt dann eine Schilderhalterung, wie sie aus Fig. 3 zu
ersehen ist. Diese Schilderhalterung besteht aus dem Schilderträger 1 und aus dem
Adapter 10. Ein im Endlos-Extrusionsverfahren aus Kunststoff gespritzter Schilderträger
1 wird auf diese Weise nachträglich mit den Befestigungsmitteln für ein Schellenband
29 versehen. Wie später noch zu erläutern ist, ergibt die Zweiteiligkeit der Schilderhalterung
besondere Vorteile.
[0019] Fig. 4 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus einem Adapter 10, der auf einen Schilderträger
1 aufgesteckt ist und an dem ersichtlich ein Spreizdorn 25 vorgesehen ist. Der Spreizdorn
25 ist mit der Schiene 13 nur über eine dünne Filmbrücke 26 verbunden. Dies erlaubt
zweierlei Einsatzmöglichkeiten. Die eine Einsatzmöglichkeit ist, den Spreizdorn 25
durch die aus Fig. 1 und 3 zu erkennenden Löcher 13a der Schienen 13 durchzudrücken,
bis in die Löcher 12 des Schilderträgers 1. Die dem Benutzer zur Verfügung stehende
andere Möglichkeit ist die, die vorhandenen Spreizdorne 25 abzubrechen und die Befestigung
dann über Poppnieten oder dergleichen vorzunehmen. Wie aus Fig. 5 zu ersehen ist,
haben die Löcher 12 gleichbleibende Abstände A. Die Abstände der Löcher 13a des Adapters
betragen immer ein Vielfaches der Abstände A. Das bedeutet, daß der Adapter an verschiedenen
Stellen des Schilderträgers 1 festgesetzt werden kann.
[0020] Der Schilderträger 1 und der Adapter 10 bestehen aus Kunststoff. Als Spritz- und
Extrusionsmaterialen kommen beispielsweise Polyamid oder ABS MOD in Betracht. Auch
andere Kunststoffe sind selbstverständlich einsetzbar, solange sie die Bedingungen
an Temperatur und Festigkeit im Anwendungbereich gewährleisten.
[0021] In Fig. 1 sind gestrichelt Ansätze 27 zu erkennen. Diese gestrichelten Ansätze 27
sollen andeuten, daß der Schilderträger auch eine gänzlich andere Konfiguration haben
kann. In Fig. 7 ist beispielsweise eine solche andere Konfiguration dargestellt. Die
Schildernuten 3 liegen dabei wesentlich weiter auseinander. Lediglich der Abstand
B der Adapternuten 8 ist einheitlich festgesetzt. Dies bedeutet, daß für ganz verschiedene
Schilderträgerkonfigurationen, die bedingt sind durch unterschiedliche Formen von
zu befestigenden Schildern, immer eine einheitliche Adapterform einsetzbar ist. Dies
erleichtert ganz wesentlich die Lagerhaltung und die Produktionskosten.
[0022] Fig. 7 zeigt, wie an einem Rohr 28 eine Schilderhalterung nach der Erfindung angebracht
ist. In diesem Fall verläuft die Schilderhalterung in Längsrichtung des Rohres 28,
wobei die Auflagerinne 23 wirksam ist. Fig. 8 zeigt eine Anordnung der Schilderhalterung
quer zu dem Rohr 28, wobei die Schilderhalterung 1 länger ist als der Adapter 10 und
beidseitig übersteht. Das Schellenband 29 liegt in diesem Fall in der Auflagerinne
22.
[0023] Fig. 9 zeigt ein Beispiel, welche besonders wichtigen Vorteile die Schilderhalterung
nach der Erfindung mit sich bringt. Zwei Rohre 28 sind so dicht nebeneinander angeordnet,
daß eine Anbringung in der in Fig. 8 gezeigten Weise nicht möglich ist. In diesem
Fall sind die Adapter 10 an die gegenüberliegenden Enden 30 der Schilderträger 1 gerückt
und die Schilderträger 1 hängen nach außen hin an beiden Seiten frei, z.B. in Form
einer Fahnenmontage. Diese unsymmetrische Anordnung ist ohne weiteres möglich, da
die Freiheit besteht, den Befestigungskörper 14 bzw. den Adapter 10 dort anzusetzen,
wo er benötigt wird. Der Schilderträger 1 selbst ist frei von irgendwelchen Schellenbandführungen.
1. Schilderhalterung für Kennzeichnungsschilder zum Kennzeichnen von Gegenständen mit
gekrümmten Oberflächen, mit einem Schilderträger (1), der aus einer im EndlosKunststoffextrusions
verfahren oder Kunststoff-Spritzverfahren gebildeten Grundplatte (2) und an der Grundplatte
(2) mit auf Abstand parallel zueinander verlaufenden, von der Plattenvorderseite (5)
abstehenden Paaren von Schildernuten (3,4) besteht, die aufeinander zu offen sind
zum Einführen der Ränder (S1) von Kennzeichenschildern (S), wobei die Grundplatte
(2) zur Befestigung an Gegenständen (28) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß
a) die Schilderhalterung einen Adapter (10) zur Befestigung der Grundplatte (2) an
Gegenständen (28) einschließt;
b) an der Plattenrückseite (7) auf Abstand (B) parallel zueinander verlaufende Adapternuten
(8) vorgesehen sind, die der Aufnahme von Schienenrändern (9) des Adapters (10) dienen;
c) der Adapter (10) aus einer ein-oder mehrteiligen Schiene (13) mit Schienenrändern
(9) und einem zentralen Befestigungskörper (14) besteht, der Durchlässe (15,16) für
ein Schellenband (29) als Befestigungsmittel bildet;
d) der zentrale Befestigungskörper (14) einen höheren Aufbau hat als in Adapterrichtung
beiderseits an ihn anschließende flanschförmige Schienenteile (13); und daß
e) der Befestigungskörper (14) an der Auflageseite (19) für den Gegenstand (28) zur
Mitte hin in der Art vertieft ist, daß sich senkrecht zueinander verlaufende Aufnahmerinnen
(22,23) ausbilden
2. Schilderhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (B) der
Adapternuten (8) bei allen Schilderträgerkonfigurationen gleich ausgebildet ist.
3. Schilderhalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flanschförmigen
Schienenteile (13) des Adapters mit Haltelöchern (13a) versehen sind, durch die hindurch
im Zustand der Anlieferung bereits vorgesehene Spreizdorne (25) in die Löcher (12)
in die Grundplatte (2) eindrückbar sind.
4. Schilderhalterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizdorne (25)
abbrechbar sind.
5. Schilderhalterung nach einem oder mehreren der Ansprüch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatte (2) zwischen den Adapternuten (8) mit in gleichbleibendem Abstand
(A) aneinander gereihten Löchern (12) versehen ist, wobei der Lochabstand (A) einem
Teil des Lochabstandes des Adapters (10) entspricht.
6. Schilderhalterung nach Anspruch 5, durch gekennzeichnet, daß der Abstand der aufeinander
folgenden Löcher ca.8mm beträgt.
7. Schilderhalterung nach einem oder mehreren der Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Adapter (10) ein Kunststoffspritzteil ist.
8. Schilderhalterung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (10) aus
Polyamid gespritzt ist.
9. Schilderhalterung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (10) aus
einem Kunststoff wie ABS MOD gespritzt ist.
1. Sign holder for identification signs to identify objects with curved surfaces, with
a sign carrier (1) consisting of a base plate (2) made by means of a continuous plastic
extrusion method or plastic injection moulding method and pairs of sign grooves (3,4)
affixed to the base plate (2) with parallel spacing projecting from the front of the
plate (5), with the open sides of the grooves facing each other to insert the edges
(S1) of identification signs (S), whereby the base plate (2) is designed for fastening
to objects (28), characterised in that
a) the sign holder encloses an adapter (10) to fasten the base plate (2) to objects
(28);
b) parallel adapter grooves (8) are provided on the rear of the plate (7) which serve
to hold the rail edges (9) of the adapter (10);
c) the adapter (10) consists of a single or multi-part rail (13) with rail edges (9)
and a central fastening body (14) which forms passages (15,16) for a band strap (29)
as a means of fastening;
d) the central fastening body (14) has a higher superstructure than the rail parts
(13) which rest against this on both sides in the adapter direction in a flange-type
manner; and
e) the fastening body (14) has a depression in the middle on the support side (19)
for the object (28) designed in such a way to create retaining grooves (22,23) vertical
to each other.
2. Sign holder according to claim 1, characterised in that the distance (B) between the
adapter grooves (8) is identical for all sign carrier configurations.
3. Sign holder according to claim 1, characterised in that the flange-shaped rail parts
(13) of the adapter are provided with holding holes (13a) through which expansion
mandrels (25) can be pushed into the holes (12) in the base plate (2) in the condition
of delivery.
4. Sign holder according to claim 3, characterised in that the expansion mandrels (25)
can be broken off.
5. Sign holder according to one or more of the claims claim 1 to 4, characterised in
that the base plate (2) is provided with rows of holes (12) at equal distances (A)
between the adapter grooves (8) whereby the hole spacing (A) corresponds to a part
of the hole spacing of the adapter (10).
6. Sign holder according to claim 5, characterised in that the space between consecutive
holes is approx. 8 mm.
7. Sign holder according to one or more of the claims 1 to 6, characterised in that the
adapter (10) is an injection-moulded plastic part.
8. Sign holder according to claim 7, characterised in that the adapter (10) is injection-moulded
of polyamide.
9. Sign holder according to claim 7, characterised in that the adapter (10) is injection-moulded
of a plastic such as ABS MOD.
1. Porte-étiquette pour étiquettes d'identification servant à identifier des objets ayant
des surfaces courbes, comportant un support d'étiquette (1) constitué d'une plaque
de base (2), formée par procédé d'extrusion continue de matière synthétique ou par
procédé de moulage par injection de matière synthétique, et de paires de rainures
pour étiquette (3, 4) qui s'étendent parallèlement entre elles sur la plaque de base
(2) à une certaine distance en étant éloignées de la face avant de plaque (5), et
qui sont ouvertes les unes vers les autres afin d'introduire les bords (S1) d'étiquettes
d'identification (S), la plaque de base (2) étant réalisée pour être fixée à des objets
(28), caractérisé en ce que
a) le porte-étiquette comprend un adaptateur (10) servant à la fixation de la plaque
de base (2) à des objets (28) ;
b) il est prévu des rainures pour adaptateur (8) qui s'étendent parallèlement entre
elles sur la face arrière de plaque (7) à une distance (B), lesquelles sont destinées
à recevoir des bords de rail (9) de l'adaptateur (10) ;
c) l'adaptateur (10) est constitué d'un rail (13), fait d'une seule ou de plusieurs
parties et comportant des bords de rail (9), et d'un corps de fixation central (14)
qui forme des passages (15, 16) destinés à un collier de serrage (29) servant de moyen
de fixation ;
d) le corps de fixation central (14) a une structure plus haute que les parties de
rail (13) en forme de bride qui s'y raccordent de part et d'autre dans la direction
de l'adaptateur ; et
e) sur sa face d'appui (19) destinée à l'objet (28), le corps de fixation (14) est
creusé vers le milieu de telle manière qu'il se forme des cunettes de réception (22,
23) perpendiculaires entre elles.
2. Porte-étiquette selon la revendication 1, caractérisé en ce que la distance (B) entre
les rainures pour adaptateur (8) est identique pour toutes les configurations de support
d'étiquette.
3. Porte-étiquette selon la revendication 1, caractérisé en ce que les parties de rail
(13) en forme de bride de l'adaptateur sont pourvues de trous de retenue (13a) à travers
lesquels il est possible d'enfoncer, dans les trous (12) ménagés dans la plaque de
base (2), des mandrins extensibles (25) déjà prévus à l'état brut de moulage.
4. Porte-étiquette selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est possible de
rompre les mandrins extensibles (25) .
5. Porte-étiquette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que la plaque de base (2) est pourvue, entre les rainures pour adaptateur (8), de
trous (12) alignés les uns à côté des autres avec un espacement constant (A), l'espacement
des trous (A) correspondant à une partie de l'espacement des trous de l'adaptateur
(10).
6. Porte-étiquette selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'espacement des trous
consécutifs est d'environ 8 mm.
7. Porte-étiquette selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce
que l'adaptateur (10) est une piège moulée par injection en matière synthétique.
8. Porte-étiquette selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'adaptateur (10)
est fait de polyamide moulé par injection.
9. Porte-étiquette selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'adaptateur (10)
est fait d'une matière synthétique moulée par injection telle que l'ABS MOD.