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(11) |
EP 0 757 645 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.1998 Patentblatt 1998/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.04.1995 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/620 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9529/840 (09.11.1995 Gazette 1995/48) |
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| (54) |
LADERAUM EINES KÜHLSCHIFFES
HOLD OF A REFRIGERATOR SHIP
CALE D'UN NAVIRE FRIGORIFIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DK ES FR GB GR IE IT NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
28.04.1994 DE 4414852
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.02.1997 Patentblatt 1997/07 |
| (73) |
Patentinhaber: KAEFER ISOLIERTECHNIK GmbH & Co. KG |
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28223 Bremen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LEHMANN, Dirk
D-21423 Winsen-Scharmbeck (DE)
- HOLTFRETER, Gerhard
D-22047 Hamburg (DE)
- WITTORF, Bernd
D-22391 Hamburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: von Ahsen, Erwin-Detlef et al |
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Anwaltsbüro von Ahsen
Rechts- und Patentanwälte
Hans-Böckler-Strasse 1 28217 Bremen 28217 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 303 889 FR-A- 2 591 994
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FR-A- 2 310 275
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung eines Laderaumes an Bord eines Kühlschiffes
mit Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Eine solche Laderaumausbildung ist bei bekannten Schiffen wenigstens in einem Teilbereich
des Gesamtladeraumes vorgesehen, vorzugsweise in einem sich über die Schiffsbreite
und die gesamte Schiffshöhe erstreckenden Laderaum, so daß in dem Laderaum Hochregale
mit mehreren Stauräumen übereinander und nebeneinander für Paletten unterzubringen
sind, die durch ein eigenes, im Laderaum in einem Gang auf einer Schiene verfahrbares
Fördersystem in Verbindung mit horizontal in Regalreihen verfahrbaren Satellitenförderern,
wie sie beispielsweise von der Firma Westfalia-WST-Systemtechnik GmbH. & Co. KG.,
Industriestraße 11, Borgholzhausen, in den Handel gebracht wird, bedienbar sind.
[0003] Ein besonderes Problem stellt die Abstützung des Palettenregals einerseits und der
Schiene des Fördersystems andererseits dar, weil durch hohe Palettenstapel ohne Zwischendeckabstützung
bzw. durch das Fördersystem große Kräfte abgestützt und in den tragenden Verband der
Schiffskonstruktion einzuleiten sind.
[0004] Dabei sind Wärmebrücken in den die Kräfte übertragenden und die Wärmedämmung durchdringenden
Verbindungen ebenso zu vermeiden wie das Eindringen von Feuchtigkeit in Fugen der
Anschlußverbindungen. Die Gestaltung einer solchen Anschlußverbindung ist Aufgabe
der Erfindung.
[0005] Die Erfindung löst die ihr zugrundeliegende Aufgabe bei den Stützen für die Palettenregale
durch Anwendung der Ausbildungsmerkmale nach dem Kennzeichen des Patentanspruches
1 und bei der Schiene für das Fördersystem durch damit vergleichbare Ausbildungsmerkmale
nach dem Kennzeichen des Patentanspruches 2.
[0006] Erreicht wird durch die Erfindungsmerkmale eine hochbelastbare Auflage zur Abstützung
des palettenregals unter Vermeidung von Wärmebrücken. Hohe Belastungen aus dem gefüllten
Palettenregal können auf direktem Wege in den tragenden Schiffsverband eingeleitet
werden. Dabei wird eine zuverlässige Abdichtung zwischen den Auflagern für die Stützen
bzw. für die Schiene des Fördersystems erreicht, die auch unter hohen Belastungen
aufrechterhalten wird.
[0007] Ein besonderes Erfindungsmerkmal ist darin zu sehen, daß die Unterlagen und ihre
Abdeckung gegenüber der Oberfläche der die Auflager für die Stützen umgebenden Wärmedämmung
vorstehen, so daß Flüssigkeiten, zum Beispiel Kondenswasser, Reinigungsflüssigkeiten
oder dergleichen, zu den Seiten hin ablaufen und dadurch besser entfernt werden können.
[0008] Gleiches gilt für das Auflager der Bodenschiene des verfahrbaren Fördersystems in
dem Gang zwischen den Palettenregalen. Bei einer besonderen Ausbildung der Erfindung
wird diese Bodenschiene für das Fördersystem außerdem in einer rinnenförmigen Senke
des Laderaumbodens angeordnet, so daß sich Flüssigkeiten in dem Laderaum beiderseits
der Bodenschiene und ihrer Abstützung in der abgesenkten Rinne sammeln und von hier
abgeleitet werden können.
[0009] Für die Unterlage wird Hartholz bevorzugt, weil es einerseits hohen Druckkräften
standhält, andererseits gute wärmedämmende Eigenschaften besitzt und vor allem eine
weitestgehend toleranzfreie nachträgliche Montage der Stützen bzw. der Laufschiene
ermöglicht.
[0010] Schließlich kann aufgrund der Erfindungsmerkmale unter der Senke des Laderaumbodens
eine sich über die Breite der Senke erstreckende, begehbare und Versorgungs- bzw.
Betriebseinrichtungen aufnehmende Doppelbodensektion ausgebildet sein, die gegenüber
den benachbarten Doppelbodensektionen abgedichtet, separat vorgefertigt und vorausgerüstet
ist.
[0011] Eine Besonderheit der Erfindung besteht außerdem darin, daß die Senke, bezogen auf
die Mittellängsrichtung des Schiffes, seitlich versetzt angeordnet werden kann. Dadurch
kann eine bessere Anpassung der Lage des Fördersystems für die Paletten an die Modulabmessungen
der Stauräume für die Paletten in dem Regalsystem erreicht werden.
[0012] Weitere Erfindungsmerkmale mit einer besonderen Bedeutung enthalten die Ansprüche
5 bis 10.
[0013] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindungsmerkmale teils schematisch
dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Laderaumquerschnitt,
- Figur 2
- einen gegenüber Figur 1 im Maßstab vergrößerten vertikalen Schnitt durch ein Auflager
für eine Bodenstütze des Regalsystems,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf das Auflager nach Figur 2,
- Figur 4
- im Maßstab der Figur 2 einen vertikalen Schnitt durch ein Auflager für die Bodenschiene
des Fördersystems,
- Figur 5
- eine im Maßstab gegenüber Figur 4 verkleinerte perspektivische Darstellung der Bodenschiene
und ihre Befestigung,
- Figur 6
- im Maßstab der Figuren 2 und 3 einen vertikalen Schnitt durch ein Auflager für die
Seitenstützen des Palettenregals und
- Figur 7
- eine Draufsicht auf das Auflager einer Seitenstütze nach Figur 6.
[0014] Innerhalb der inneren Hülle 1 eines außerdem eine äußere Hülle 2 aufweisenden Schiffes
ist ein Laderaum 3 ausgebildet. Beide Schiffshüllen 1 und 2 bestehen aus Stahl, und
in dem Zwischenraum sind Verstärkungskonstruktionen in an sich bekannter Art eingebaut.
Auf der inneren Laderaumseite ist die innere Hülle 1 mit einer Wärmedämmung 4 ausgekleidet,
deren sichtbare Oberfläche eine Blechabdeckung 5 aufweist. Die Wärmedämmung 4 mit
den Blechabdeckungen 5 besteht vorzugsweise aus vorgefertigten Einzelpaneelen eines
geeigneten Dämmstoffes, zum Beispiel Polyurethanschaum oder dergleichen. Innerhalb
des Laderaumes 3 ist ein Palettenregalsystem 6 angeordnet, in dessen Stauräumen Paletten
in mehreren Reihen übereinander sowie nebeneinander und hintereinander gestaut werden
können. An der Oberseite ist der Laderaum durch das Oberdeck 7 verschlossen, welches
lediglich eine Öffnung etwa in der Größe des Querschnitts eines Palettenstapels aufweist.
In einem, bezogen auf die Längsmitte des Schiffes, außermittig zwischen den Palettenregalen
angeordneten Gang 8 ist ein Fördersystem angeordnet, welches für den vertikalen und
horizontalen Palettentransport in Längsrichtung des Schiffes bestimmt ist. Die Querförderung
der Paletten erfolgt durch sogenannte Satellitentransportsysteme, wie sie ebenfalls
bekannt sind, von der Erfindung jedoch nicht berührt werden.
[0015] Stützen 14 an der Unterseite des Palettenregalsystems übertragen die hohen Belastungen
auf den tragenden Schiffsverband, insbesondere auf die im Doppelboden des Schiffes
vorgesehenen Bauelemente. Dazu ist unter jeder Stütze eine Unterlage 9 aus einem geeigneten
Werkstoff, vorzugsweise Hartholz, vorgesehen, die unmittelbar auf dem Innenboden 10
der inneren Schiffshülle 1 aufliegt und in einer Ausnehmung 11 des Dämmstoffes 4 angeordnet
ist. Die Unterlage 9 durchdringt somit den Dämmstoff 4 und steht an der Oberseite
in der Höhe gegenüber dem die Unterlage umgebenden Areal vor, wie es sich deutlich
aus der Figur 2 ergibt. Eine Abdeckung 11 an der Oberseite der Unterlage 9 deckt deren
Oberfläche ab und überlappt mit ihrem Rand die Blechabdeckung 5 der umgebenden Wärmedämmung,
so daß eine flüssigkeitsdichte Verbindung an der Stelle der Überlappung 12 vorgenommen
werden kann. Die Abdeckung 11 besteht vorzugsweise ebenfalls aus Blech, kann aber
auch aus Gummi, Kunststoff oder einem anderen geeigneten Werkstoff hergestellt sein.
Auf die Abdeckung 11 ist eine Fundamentplatte 13 aus Stahlblech gelegt und gegebenenfalls
befestigt, wie es später noch erläutert wird. Auf dieser Fundamentplatte 13 ruht die
Stütze 14 des Palettenregals, welche im Falle des Beispieles aus einem Doppel-T-Profil
mit unterer Abschlußplatte 15 besteht.
[0016] In gleicher Weise ist auch die Schiene 16 für das in dem Gang 8 verfahrbare Fördersystem
entsprechend der Darstellung in Figur 3 aufgebaut. Eine Unterlage 9, vorzugsweise
aus Hartholz oder dergleichen, ist in einer Ausnehmung der Wärmedämmung 4 angeordnet
und steht in der Höhe gegenüber der Oberfläche der umgebenden Wärmedämmung vor. Eine
Blechabdeckung 11 für die Unterlage 9 überlappt mit ihrem Rand die Blechabdeckung
5 der Wärmedämmung und ist in dem überlappungsbereich 12 dicht mit der Blechabdeckung
5 verbunden. Eine im Querschnitt Doppel-T-förmige Schiene 16 ist unmittelbar auf die
Abdeckung 11 aufgelegt und mittels Schienenklammern 17 befestigt. In Abweichung von
der zu Figur 2 beschriebenen Ausbildung ist die Unterlage in diesem Falle als ein
in Längsrichtung der Schiene 16 verlaufender Balken ausgebildet, so daß die Unterlage
die Schiene auf ihrer ganzen Länge unterstützt. Aufgrund des gewählten Werkstoffes
für die Unterlage 9 kann die Befestigung toleranzfrei nachträglich erfolgen, wobei
zwischen den Schienenhaltern 17 und der Unterlage 9 eine nachträglich angebohrte Schraubverbindung
hergestellt wird.
[0017] Sowohl bei dem Ausführungsbeispiel entsprechend Figur 2 als auch bei dem Ausführungsbeispiel
entsprechend Figur 4 ist der Hohlraum zwischen der Unterlage 9 und dem Dämmstoff 4
der Wärmeisolierung vor dem Abdichten der Abdeckung 11 mit einer Vergußmasse 18 oder
dergleichen ausgefüllt, die ebenfalls wärmedämmende Materialeigenschaften besitzt.
[0018] Eine mit der vorstehenden Anordnung vergleichbare Ausbildung ist auch für die seitliche
Abstützung der Palettenregale im Laderaum vorgesehen. Die hier anzuordnenden Befestigungen
haben allerdings nicht nur reine Druckkräfte, sondern auch Zugkräfte und Biegekräfte
aufzunehmen, beispielsweise wenn sich das Schiff im Seegang bewegt. Dementsprechend
ist eine in der Dicke gegenüber der vorstehenden Beschreibung dünnere Unterlage 9,
vorzugsweise aus Kunststoff, mit einem Abstand von der den Laderaum begrenzenden Bordwand
der inneren Hülle 1 des Schiffes auf mit dieser fest verbundenen Stahlstützen 19 angeordnet,
wobei die Oberfläche der Abdeckung 11 der Unterlage 9 etwa bündig in die Blechabdeckung
5 der umgebenden Wärmedämmung eingegliedert ist. Der Raum hinter der Unterlage 9 ist
mit der schon erwähnten wärmedämmenden Vergußmasse 18 ausgefüllt. Die Befestigung
der Unterlage 9 auf den Stahlstützen 19 kann durch eine Schraubverbindung erfolgen,
die gleichzeitig zur Befestigung der Seitenstützen 20 des Palettenregals herangezogen
werden kann. Abweichend davon kann aber auch bei dieser Anordnung nachträglich eine
toleranzfrei anzubringende Schraubverbindung erfolgen, bei der ein Schraubgewinde
in den Werkstoff der Unterlage und der Vergußmasse eindringt.
[0019] Aus der Darstellung in Figur 1 geht hervor, daß die Schiene, auf der sich das Fördersystem
in dem Gang 8 zwischen den Palettenregalen 6 abstützt, in einer Senke 21 des Innenbodens
angeordnet ist, und daß die von der gegenüber der Umgebung erhabenen Abdeckung 11
ablaufende Flüssigkeit sich beiderseits neben der Schiene in einer Rinne sammelt,
aus der die Flüssigkeit abgeleitet wird. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, unter
der Laufschiene 16 im Doppelbodenbereich eine sich über die Breite der Rinne erstreckende
Doppelbodensektion anzuordnen, die begehbar ist und Versorgungs-, Betriebsleitungen
und andere Einrichtungen aufnimmt. Solche Einrichtungen lassen sich bei der Sektionsvorfertigung
vormontieren, wobei diese Doppelbodensektion als ein den tragenden Schiffsverband
erheblich verstärkender Stringer konstruiert wird.
1. Laderaum eines Kühlschiffes mit darin auf Stützen angeordneten Palettenregalen und
mit einer Wärmedämmung, die eine äußere Blechabdeckung aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß unter den Stützen auf Bauteilen der tragenden Schiffskonstruktion Unterlagen (9)
aus einem tragfähigen Werkstoff angeordnet sind, die den Dämmstoff der Wärmedämmung
(4) durchdringen, gegenüber dem umgebenden Areal der Wärmedämmung vorstehen und eine
wasserdichte Abdeckung (11) aufweisen, die die Blechabdeckung (5) der umgebenden Wärmedämmung
überlappt, mit dieser wasserdicht verbunden ist und auf der eine Fundamentplatte (13)
der Stütze (14) befestigt ist.
2. Laderaum eines Kühlschiffes mit darin auf einer Bodenschiene verfahrbarem Fördersystem
für in Palettenregalen staubare Paletten und eine Wärmedämmung mit Blechabdeckung,
dadurch gekennzeichnet, daß unter der Bodenschiene (16) auf Bauteilen der tragenden
Schiffskonstruktion Unterlagen (9) aus einem tragfähigen Werkstoff angeordnet sind,
die den Dämmstoff der Wärmedämmung durchdringen, gegenüber der umgebenden Wärmedämmung
(4) vorstehen und eine wasserdichte Abdeckung (11) aufweisen, die die Blechabdeckung
(5) der umgebenden Wärmedämmung (4) überlappt, mit dieser wasserdicht verbunden ist
und auf der sich die Bodenschiene (16) abstützt.
3. Laderaum nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenschiene (16) des Fördersystems
in einer rinnenförmigen Senke (21) des Laderaumbodens (10) angeordnet ist.
4. Laderaum nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Senke
(21) des Laderauminnenbodens (10) eine sich über die Breite der Senke (21) erstreckende,
begehbare und Versorgungs-bzw. Betriebseinrichtungen aufnehmende Doppelbodensektion
ausgebildet und gegenüber den benachbarten Doppelbodensektionen abgedichtet ist.
5. Laderaum nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (9)
für die Bodenschiene (16) aus einem oder mehreren, sich in Längsrichtung der Schiene
erstreckenden Balken besteht.
6. Laderaum nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spalt zwischen
der Unterlage (9) aus tragfähigem Werkstoff und dem diese umgebenden Dämmstoff mit
einer wärmedämmenden Vergußmasse (18), zum Beispiel Polyurethanschaum, gefüllt ist.
7. Laderaum nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Unterlage (9) aus Hartholz vorgesehen ist.
8. Laderaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fundamentplatte (13) der
Stütze (14) bzw. die Schiene (16) mittels Schienenklammern (17) oder dergleichen Haltern
und mittels in die Unterlage (9) eindringender Schrauben befestigt ist.
9. Laderaum nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine vorzugsweise aus einem wärmedämmenden Kunststoff bestehende Unterlage (9) bei
den seitlichen Abstützungen (20) des Palettenregals (6) mit einem Abstand von der
den Laderaum begrenzenden Bordwand der inneren Hülle (1) des Schiffes mit dieser Bordwand
fest verbundenen Stahlstützen (19) angeordnet ist und die Oberfläche der Abdeckung
(11) der Unterlage (9) etwa bündig in die Blechabdeckung (5) der umgebenden Wärmedämmung
(4) eingegliedert ist.
1. A cargo hold of a refrigerator ship comprising pallet racks arranged therein on supports
and heat insulation comprising an outer sheet metal covering, characterised in that
base blocks (9) of a material capable of bearing are arranged under the supports on
elements of the load-bearing ship structure, which base blocks (9) penetrate the insulating
material of the heat insulation (4), project with respect to the surrounding area
of the heat insulation and comprise a water-tight covering (11), which overlaps the
sheet metal covering (5) of the surrounding heat insulation and is connected water-tightly
therewith and to which is fixed a bed plate (13) of the support (14).
2. A cargo hold of a refrigerator ship comprising a conveying system for pallets stowable
in pallet racks, which conveying system is displaceable on a floor rail, and heat
insulation with a sheet metal covering, characterised in that base blocks (9) of a
material capable of bearing are arranged under the floor rail (16) on elements of
the load-bearing ship structure, which base blocks (9) penetrate the insulating material
of the heat insulation, project with respect to the surrounding heat insulation (4)
and comprise a water-tight covering (11), which overlaps the sheet metal covering
(5) of the surrounding heat insulation (4) and is connected water-tightly therewith
and on which the floor rail (16) is supported.
3. A cargo hold according to claim 2, characterised in that the floor rail (16) of the
conveying system is arranged in a channel-type depression (21) in the cargo hold bottom
(10).
4. A cargo hold according to claims 2 and 3, characterised in that a double bottom section
is constructed in the area of the depression (21) in the cargo hold inner bottom (10),
which double bottom section extends over the width of the depression (21), is accessible
and accommodates supply or operating devices and is sealed with respect to adjacent
double bottom sections.
5. A cargo hold according to claims 2 to 4, characterised in that the base block (9)
for the floor rail (16) consists of one or more beams extending in the longitudinal
direction of the rail.
6. A cargo hold according to claim 1 or 2, characterised in that a gap between the base
block (9) of material capable of bearing and the insulating material surrounding it
is filled with a heat-insulating sealing compound (18), for example polyurethane foam.
7. A cargo hold according to one or more of the preceding claims, characterised in that
a base block (9) of hardwood is provided.
8. A cargo hold according to claim 1, characterised in that the bed plate (13) of the
support (14) or the rail (16) is secured by means of rail spikes (17) or other such
holders and by means of screws penetrating into the base block (9).
9. A cargo hold according to one or more of claims 1 to 8, characterised in that, in
the case of the lateral supports (20) of the pallet rack (6), a base block (9) consisting
preferably of a heat-insulating plastics material is arranged at a distance from the
side wall, defining the cargo hold, of the inner hull (1) of the ship on steel supports
(18) connected firmly with this side wall and the surface of the covering (11) of
the base block (9) is incorporated into the sheet metal covering (5) of the surrounding
heat insulation (4) so as to be approximately flush therewith.
1. Cale d'un navire frigorifique comportant des rayonnages pour palettes disposés sur
des piliers, et une isolation thermique comprenant un revêtement en tôle extérieur,
caractérisée en ce qu'il est prévu, sous les piliers, sur des éléments de construction
de la structure porteuse du navire, des bases (9) en matériau stable qui traversent
le matériau isolant de l'isolation thermique (4), qui dépassent de la surface de l'isolation
thermique qui les entoure, et qui ont un revêtement (11) étanche à l'eau qui recouvre
le revêtement en tôle (5) de l'isolation thermique environnante, qui est relié à celui-ci
de façon étanche à l'eau et sur lequel est fixée une plaque de fondation (13) du pilier
(14).
2. Cale d'un navire frigorifique comportant un système convoyeur qui est mobile dans
la cale sur un rail au sol et qui est destiné à des palettes aptes à être emmagasinées
dans des rayonnages pour palettes, et une isolation thermique pourvue d'un revêtement
en tôle, caractérisée en ce qu'il est prévu, sous le rail au sol (16), sur des éléments
de construction de la structure porteuse du navire, des bases (9) en matériau stable
qui traversent le matériau isolant de l'isolation thermique, qui dépassent de l'isolation
thermique (4) environnante, et qui ont un revêtement (11) étanche à l'eau qui recouvre
le revêtement en tôle (5) de l'isolation thermique (4) environnante, qui est relié
à celui-ci de façon étanche à l'eau et sur lequel s'appuie le rail au sol (16).
3. Cale selon la revendication 2, caractérisée en ce que le rail au sol (16) du système
convoyeur est disposé dans un creux en forme de rigole (21) du fond (10) de la cale.
4. Cale selon les revendications 2 et 3, caractérisée en ce qu'une section de double
fond qui s'étend sur la largeur du creux (21), sur laquelle on peut marcher et qui
reçoit des appareils d'alimentation ou de service est formée dans la zone du creux
(21) du fond intérieur (10) de la cale et est étanche par rapport aux sections de
double fond voisines.
5. Cale selon les revendications 2 à 4, caractérisée en ce que la base (9) prévue pour
le rail au sol (16) se compose d'une ou plusieurs poutres qui s'étendent dans le sens
longitudinal du rail.
6. Cale selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un interstice entre la base
(9) en matériau stable et le matériau isolant qui entoure celle-ci est rempli avec
une masse de scellement calorifuge (18) en mousse de polyuréthanne, par exemple.
7. Cale selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il
est prévu une base (9) en bois dur.
8. Cale selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de fondation (13)
du pilier (14) ou le rail (16) sont fixés à l'aide de crampons de rail (17) ou de
fixations de ce type et à l'aide de vis qui pénètrent dans la base (9).
9. Cale selon l'une au moins des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'une base
(9) composée de préférence d'une matière plastique calorifuge pour les supports latéraux
(20) du rayonnage pour palettes (6) est disposée à une certaine distance du bordage
de l'enveloppe intérieure (1) du navire qui délimite la cale, sur des supports en
acier (19) solidaires de ce bordage, et la surface du revêtement (11) de la base (9)
est intégrée dans le revêtement en tôle (5) de l'isolation thermique (4) environnante
de manière à affleurer pratiquement ledit revêtement (5).