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EP 0 757 754 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.1998 Patentblatt 1998/27 |
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Anmeldetag: 16.03.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F02F 3/02 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/370 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9529/332 (02.11.1995 Gazette 1995/47) |
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LEICHTMETALLKOLBEN FÜR VERBRENNUNGSMOTOREN
LIGHT-METAL PISTON FOR INTERNAL COMBUSTION ENGINES
PISTON EN METAL LEGER POUR MOTEURS A COMBUSTION INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
27.04.1994 DE 4414678
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.02.1997 Patentblatt 1997/07 |
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Patentinhaber: MAHLE GMBH |
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D-70376 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- LUTZ, Martin
D-73630 Remshalden (DE)
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 509 519 GB-A- 1 145 873 US-A- 5 054 375
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GB-A- 867 854 US-A- 1 885 681
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Leichtmetallkolben für Verbrennungsmotoren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei derartigen aus der Praxis bekannten Leichtmetallkolben ist - um das Tragverhalten
des Kolbenschaftes in Druck-Gegendruckrichtung zu verbessern - schon vorgeschlagen
worden, im Bereich des offenen Schaftendes auf der Schaftinnenseite einen ringförmig
umlaufenden Bund vorzusehen. Eine derartige Verstärkung kann jedoch den heutigen Anforderungen
bezüglich des Tragverhaltens des Kolbenschaftes zur Führung des Kolbens nicht genügen,
da insbesondere noch in der oberen Schafthälfte eine zu hohe örtliche Steifigkeit
vorhanden ist, die eine erhöhte Freßgefahr darstellt.
[0003] Aus US-A-5054375 ist es bekannt, einen derartig ringförmig umlaufenden Bund etwas
oberhalb der offenen Schaftunterkante vorzusehen.
Ferner ist aus US-A-1885681 bekannt, als Steifmittel für den Kolbenschaft umlaufende
Rippen anzuordnen.
[0004] Vorliegende Erfindung beschäftigt sich daher mit dem Problem, auf konstruktiv einfache
Weise einen Kolben zu finden, der im Bereich der Druck- und/oder Gegendruckseite des
Kolbenschaftes ein gleichmäßiges Tragverhalten über die gesamte Schafthöhe aufweist.
[0005] Gelöst wird dieses Problem mit einem Leichtmetallkolben mit den Merkmalen nach dem
Kennzeichen des Anspruchs 1.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen nach der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0007] Die Erfindung ist anhand eines bevorzugten, in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert, das einen erfindungsgemäßen Kolben skizzenhaft in perspektivischer
Ansicht im Schnitt zeigt.
[0008] Ein Leichtmetallkolben 1 für einen Verbrennungsmotor, insbesondere für ein Kraftfahrzeug,
besteht einstückig aus einem Kolbenboden 2 und Kolbenringnutenpartie 3 aufweisenden
Kolbenkopf und einem Kolbenschaft 4, wobei an den Kolbenboden 2 angehängte Kolbenbolzennaben
5 zur Aufnahme des Kolbenbolzens (nicht gezeichnet) dienen.
[0009] Um das Führungsverhalten des Leichtmetallkolbens 1 zu verbessern, d.h. um ein gleichmäßiges
Tragbild auf Druck- und/oder Gegendruckseite des Kolbenschaftes 4 zu erhalten (in
der Zeichnung nur auf einer Kolbenschaftseite dargestellt), wird die Wanddicke im
tragenden Bereich z.B. der Druckseite 6 des Kolbenschaftes 4 so ausgeführt, daß sie
einerseits von der Schaftunterkante 7 bzw. bei Vorhandensein eines am unteren Schaftende
innen umlaufenden Bundes von dessen Oberkante her über die gesamte Schafthöhe kontinuierlich
abnimmt, wobei die Schaftinnenkontur 8 konisch verläuft, und andererseits von der
in Kolbenlängsrichtung liegenden, durch die Druck-6 Gegendruckseite 9 gehenden Mittelebene
ausgehend in Umfangsrichtung nach beiden Seiten hin gleichmäßig abnimmt. Außerdem
nimmt die Länge L der von der Mittelebene in Umfangsrichtung ausgehend abnehmenden
Wanddicke von der Schaftunterkante 7 her über die Schafthöhe gesehen kontinuierlich
ab, so daß sich im Halbschnitt des Kolbens gemäß Zeichnung auf der Innenseite des
Kolbenschaftes 4 eine als sogenannten "Dreiecksbund" bezeichnete Verdickung 10 ergibt
die kontinuierlich in den Kolbenschaft 4 übergeht.
[0010] Mit einer derartigen Ausführung wird auf konstruktiv einfache Weise ein Leichtmetallkolben
geschaffen, bei dem ein gutes Laufverhalten des Kolbens mit einem ausgezeichneten
Tragbild auf Druck- und/oder Gegendruckseite des Kolbenschaftes erreicht wird, wodurch
auch die Reibleistung und die Geräuschentwicklung vermindert wird.
1. Leichtmetallkolben (1) für Verbrennungsmotoren, bestehend aus einem den Kolbenboden
(2) und die Kolbenringnutenpartie (3) aufnehmenden Kolbenkopf und einem daran einstückig
angeformten Kolbenschaft (4),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wanddicke des Kolbenschaftes (4) im Bereich der Druck-(6) und/oder Gegendruckseite
(9) von der Schaftunterkante (7) bzw. der Oberkante eines am unteren Schaftende innen
umlaufenden Bundes her über die Schafthöhe im wesentlichen kontinuierlich abnimmt,
wobei die Schaftinnenkontur (8) im wesentlichen konisch verläuft.
2. Leichtmetallkolben nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wanddicke des Kolbenschaftes (4) im Bereich der Druck-(6) und/oder Gegendruckseite
(9) von der in Kolbenlängsrichtung liegenden, durch die Druck-Gegendruckseite gehenden
Mittelebene ausgehend in Umfangsrichtung nach beiden Seiten hin abnimmt.
3. Leichtmetallkolben nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge (L) der von der Mittelebene in Umfangsrichtung ausgehend abnehmenden
Wanddicke von der Schaftunterkante (7) bzw. der Oberkante eines am unteren Schaftende
innen umlaufenden Bundes her über die Schafthöhe kontinuierlich abnimmt.
4. Leichtmetallkolben nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verdickung (10) im Bereich der Druck-(6) und/oder Gegendruckseite (9) allseitig
kontinuierlich in den Kolbenschaft (4) übergeht.
1. Light metal piston (1) for internal-combustion engines, consisting of a piston head
which receives the piston base (2) and the piston ring groove portion (3) and of a
piston shank (4) moulded integrally thereon, characterized in that the wall thickness
of the piston shank (4) decreases substantially continuously in the region of the
pressure side (6) and/or counter pressure side (9) from the lower edge (7) of the
shank or the upper edge of a flange internally encircling the lower shank end over
the shank height, the shank internal contour (8) extending substantially conically.
2. Light metal piston according to claim 1, characterized in that the wall thickness
of the piston shank (4) decreases peripherally towards both sides in the region of
the pressure side (6) and/or counter pressure side (9) from the central plane located
in the longitudinal direction of the piston and passing through the pressure/counter
pressure side.
3. Light metal piston according to claim 2, characterized in that the length L of the
wall thickness which decreases peripherally from the central plane decreases continuously
from the lower edge of the shank (7) or the upper edge of a flange internally encircling
the lower shank end, over the shank height.
4. Light metal piston according to one of the preceding claims, characterized in that
the thickening (10) in the region of the pressure side (6) and/or counter pressure
side (9) passes continuously into the piston shank (4) right round.
1. Piston en métal léger (1) pour moteurs à combustion interne, comprenant une tête de
piston, recevant le fond de piston (2) et la partie rainures annulaires de piston
(3), et une tige de piston (4) formée d'une seule pièce avec la tête de piston, caractérisé
en ce que l'épaisseur de paroi de la tige de piston (4) dans la zone du côté compression
(6) et/ou détente (9) diminue essentiellement en continu sur la hauteur de la tige
à partir du bord inférieur de la tige (7), ou le cas échéant à partir du bord supérieur
d'un bourrelet faisant le tour à l'intérieur à l'extrémité inférieure de la tige,
le contour intérieur de la tige (8) étant essentiellement conique.
2. Piston en métal léger selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaisseur
de paroi de la tige de piston (4) dans la zone du côté compression (6) et/ou détente
(9) diminue dans le sens circonférentiel vers les deux côtés, à partir du plan central
situé dans le sens longitudinal du piston et traversant le côté compression - détente.
3. Piston en métal léger selon la revendication 2, caractérisé en ce que la longueur
(L) de l'épaisseur de paroi diminuant à partir du plan central dans le sens circonférentiel
se réduit en continu sur la hauteur de la tige à partir du bord inférieur de la tige
(7), ou le cas échéant à partir du bord supérieur d'un bourrelet faisant le tour à
l'intérieur à l'extrémité inférieure de la tige.
4. Piston en métal léger selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce
que l'épaississement (10) dans la zone du côté compression (6) et/ou détente (9) se
fond en continu de tous les côtés dans la tige de piston (4).
