| (19) |
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(11) |
EP 0 758 484 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.1998 Patentblatt 1998/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.05.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01H 50/14 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/657 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9530/995 (16.11.1995 Gazette 1995/49) |
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| (54) |
MODULRELAIS
MODULAR RELAY
RELAIS MODULAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
05.05.1994 DE 4415929 13.04.1995 DE 29506431 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.02.1997 Patentblatt 1997/08 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BÜSCHER, Thomas
D-12107 Berlin (DE)
- REISS, Heiko
D-98693 Oberpoerlitz (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 375 447 DE-U- 1 914 712 US-A- 4 971 566
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DE-A- 3 005 460 US-A- 4 400 761
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Modulrelais mit einem Sockel, in welchem steckbare Anschlußelemente
für mindestens einen Laststromkreis, für einen Relais-Erregerkreis und für eine Modulschaltung
verankert sind, mit einem Spulenkörper, der ein Elektro-Magnetsystem mit Spule, Kern
und Anker trägt und auf dem Sockel stehend befestigt ist, ferner mit mindestens einem
feststehenden und mindestens einem mit dem Anker gekoppelten beweglichen Kontaktelement,
wobei die Kontaktelemente unmittelbar mit den zugehörigen, im Sockel verankerten Anschlußelementen
verbunden sind, und mit einer auf der Sockelebene senkrecht stehenden Leiterplatte,
welche die Modulschaltung trägt und mit zumindest einem Teil der Anschlußelemente
des Sockels elektrisch verbunden ist.
[0002] Für bestimmte Anwendungszwecke, beispielsweise in der Kraftfahrzeugtechnik, werden
Relais für bestimmte Funktionen zusammen mit ihrer Ansteuerschaltung zu einer kompakten
Einheit, einem sogenannten Modul, in einem Gehäuse mit Steckanschlüssen zusammengefaßt,
so daß das Relais samt seiner Ansteuerschaltung mit einem Handgriff ausgetauscht werden
kann. Typische Beispiele sind Relais für Blinkgeber, Glühkerzen und dergleichen. Die
konstruktive Verbindung des Relaissystems und der auf einer kleinen Leiterplatte angeordneten
Modulschaltung erforderte bisher jedoch verhältnismäßig viel Aufwand, da für jeden
Anwendungszweck eine eigene Konstruktion entwickelt wurde.
[0003] Aus der DE 30 05 460 A1 (& GB-A-2 069 765) ist ein elektromagnetischer Schalter mit
dem grundsätzlichen Modulaufbau der eingangs genannten Art bekannt. Dort handelt es
sich allerdings um eine spezielle Ausgestaltung als Glühzeitrelais, die nicht ohne
weiteres für andere Einsatzzwecke verwendbar ist. Die Verbindungen zwischen Sockel
und Leiterplatte sind nicht im einzelnen gezeigt; die Anschlußelemente enthalten Rundstecker,
welche getrennt in Löcher eines plattenförmigen Anschlußteils eingenietet werden müssen.
[0004] Aus der DE 33 06 019 C2 ist ein Relais bekannt, bei dem eine Leiterplatte parallel
zum Sockel auf der Oberseite des Magnetsystems angeordnet ist. Dabei müssen alle elektrischen
Verbindungen zwischen der Leiterplatte und dem Sockel über schienenförmige Leiterteile
hergestellt werden, die sich seitlich vom Relaissystem senkrecht zur Sockelebene erstrecken.
Bei hohen Lastströmen könnte eine solche Konstruktion zu Erwärmungsproblemen führen,
da auch die Schaltkontakte an der Relaisoberseite im Bereich der Leiterplatte liegen.
Die Anschlußelemente sind auch in diesem Fall als Rundstecker ausgeführt, welche eigens
im Sockel eingenietet werden müssen.
[0005] Aus der DE 38 34 413 A1 ist ferner die Anordnung eines Relais auf einer Leiterplatte
bekannt, wobei Lastanschlußelemente in Form von Flachsteckern auf der Leiterplatte
angeordnet und zumindest teilweise über ein Stanzgitter mit den sonstigen Bauteilen
der Leiterplatte verbunden sind. Dort handelt es sich allerdings nicht um ein steckbares,
auf einem Sockel aufgebautes Modul; vielmehr sitzt das Relais nur zusätzlich zu anderen
Schaltungen auf einer größeren Leiterplatte, die getrennt von den erwähnten Lastanschlußsteckern
herkömmliche Leiterplattenanschlüsse besitzen muß.
[0006] Aus der US 4,400,761 ist schließlich ein kompaktes Relaissystem bekannt, bei dem
ein mit Flachsteckern versehener Sockel eine senkrecht stehende Leiterplatte trägt.
Das Relais ist dabei nicht auf dem Sockel, sondern mit allen Anschlüssen auf der Leiterplatte
montiert, so daß auch der Laststromkreis über die Leiterplatte zu den Sockelanschlüssen
geführt werden muß. Dies bringt nicht nur Erwärmungsprobleme, sondern erfordert auch
zusätzliche elektrische Leiterelemente und Verbindungsstellen.
[0007] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein steckbares Modulrelais der eingangs genannten
Art zu schaffen, das mit möglichst wenig Teilen einen kompakten Aufbau besitzt und
auch hohe Lastströme problemlos zu führen vermag. Der Aufbau sollte außerdem so gestaltet
sein, daß mit einem einzigen Grundaufbau verschiedene Anwendungsfälle beherrscht werden
können, so daß mit einem einheitlichen Sockelaufbau Relais mit unterschiedlichen Modulschaltungen
hergestellt werden können.
[0008] Erfindungsgemäß wird dieses Ziel, bei einem Modulrelais der eingangsgenannten Art,
dadurch erreicht, daß alle elektrischen Verbindungen zwischen den jeweiligen steckbaren
Anschlußelementen und der Leiterplatte durch nebeneinanderliegende, mit ihren Anschlußelementen
einstückig gestanzte Leiterelemente gebildet sind, die im oberseitigen Bereich des
Sockels ganz oder teilweise versenkt angeordnet sind und in einer Reihe annähernd
auf gleicher Höhe nebeneinander in der Nähe der Unterkante der Leiterplatte mit dieser
verbunden sind, und daß die Leiterplatte mit ihrem unteren Endabschnitt an einer senkrecht
zur Sockelebene verlaufenden Seitenwand anliegt, in deren Bereich die Leiterelemente
jeweils Lötanschlußstifte bilden.
[0009] Das erfindungsgemäße Modulrelais besitzt eine universelle Sockelgestaltung mit einer
vorgegebenen maximalen Anzahl von Leiterelementen, welche nebeneinander auf der Sockeloberseite
bzw. in dieser versenkt angeordnet sein können und die sämtliche Anschlußstecker und
Verbindungselemente zur Leiterplatte für verschiedene Modulrelais mit unterschiedlichen
Kontaktsystemen und unterschiedlichen Modulschaltungen zur Verfügung stellen. Die
einzelnen Leiterelemente sind so gestanzt und vorgeformt, daß sie jeweils einstückig
zur Sockelunterseite in einem gewünschten Anschlußraster austretende Flachstecker
und mit ihrem anderen Ende zur Leiterplattenseite hin austretende Lötstifte bilden.
Benötigt ein Modulrelais samt seiner Modulschaltung weniger als die maximal vorgesehene
Anzahl von Anschlüssen, so können die nicht benötigten Leiterelemente entweder nicht
beschaltet oder bei der Herstellung des Sockels weggelassen werden, ohne daß die benutzten
Leiterelemente in ihrer Form oder Anordnung verändert werden.
[0010] Wie eingangs bereits dargelegt wurde, ist das Relaismagnetsystem auf dem Sockel befestigt,
und die Kontaktelemente sind unmittelbar mit den zugehörigen Anschlußelementen verbunden.
Vorteilhaft ist es dabei, daß die feststehenden Kontaktelemente einstückig mit den
zugehörigen Leiterelementen ausgebildet sind, die zugleich auch die Steckanschlüsse
und die Lötanschlußstifte bilden. Für eine mit dem Anker verbundene Kontaktfeder erfolgt
die Stromzufuhr zweckmäßigerweise über eine Litze, die mit dem zugehörigen Leiterelement
verschweißt ist. Das Magnetsystem kann auf dem Sockel über die Kontaktelemente und,
falls notwendig, über zusätzliche Verankerungen befestigt werden, die entweder am
Spulenkörper aus Kunststoff oder an einem der metallischen Magnetkreisteile, etwa
am Joch, angeformt sind.
[0011] In einer zweckmäßigen Ausgestaltung kann weiterhin vorgesehen sein, daß die Spulenanschlüsse
unmittelbar mit der Leiterplatte verbunden sind. In einer vorteilhaften Ausgestaltung
bildet dabei ein Flansch des Spulenkörpers in dem dem Sockel gegenüberliegenden oberseitigen
Bereich des Relais säulenartige Stützen, die an der Leiterplatte anliegen und aus
denen Spulenanschlußstifte austreten, die in Bohrungen der Leiterplatte verlötet sind.
Durch eine solche Verlötung von Spulenanschlußstiften an der Oberseite des Relais
erhält der Gesamtaufbau von Sockel, Leiterplatte und Relais eine besonders gute Stabilität
und Maßhaltigkeit.
[0012] Die in bzw. auf dem Sockel angeordneten Leiterelemente können in Schlitzen des Sockels
durch Einstecken befestigt sein. Soweit bei bestimmten Ausführungsformen mit weniger
als der Maximalzahl von Leiterelementen einzelne Schlitze nicht belegt sind, können
diese zumindest zur Sockelunterseite mit dem Kunststoffmaterial des Sockels verschlossen
sein.
[0013] In einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß zumindest ein
Teil der Leiterelemente in den Isolierstoff des Sockels eingebettet ist. Auch in diesem
Fall ist es möglich, für eine Ausführungsform nicht benötigte Leiterelemente bei der
Ausformung des Sockels, etwa beim Kunststoffspritzen, nicht in die Form einzulegen,
wodurch ihr Platz mit Kunststoff ausgefüllt wird. Auch Mischformen von Einbetten und
Einstecken sind möglich. So ist beispielsweise in einer zweckmäßigen Ausgestaltung
vorgesehen, daß die Leiterelemente für die Anschlüsse der Modulschaltung in den Sockel
eingebettet werden, während die Leiterelemente für die Lastanschlüsse nachträglich
durch Einstecken befestigt werden.
[0014] Für die Ankopplung der Leiterplatte mit ihrem unteren Randbereich an die Lötanschlußstifte
der Leiterelemente ist es einerseits vorteilhaft, wenn der Sockel im entsprechenden
Bereich eine Stufe bildet, so daß die Leiterplatte an der senkrechten Wand dieser
Stufe anliegt; die Lötanschlußstifte der Leiterelemente treten in diesem Fall zweckmäßigerweise
im Bereich dieser senkrechten Wand aus dem höheren Sockelabschnitt aus und werden
somit unmittelbar im Bereich der Stufe mit der Leiterplatte verlötet. Durch die Stufe
wird also die Montage der Leiterplatte an den Anschlußstiften erleichtert, insbesondere
wird der Anschlußfestsitz verbessert. Der durch die Stufe nach unten zurückgesetzte
Teil des Sockels bildet außerdem eine Bodenabdeckung der Leiterplatte, so daß durch
Abdichtung des Sockelrandes gegenüber einer aufgesetzten Gehäusekappe das Relais einschließlich
der Leiterplatte dicht eingeschlossen wird.
[0015] Andererseits erschwert die Stufe etwas den Lötprozeß, da sie beim Schwallbadlöten
abgedeckt werden muß. Um dieses Problem beim Löten zu vermeiden, ist in einer Weiterbildung
der Erfindung vorgesehen, den Sockel zweiteilig auszuführen, wobei der abgestufte
Teil erst nach dem Löten der Leiterplatte mit dem eigentlichen Sockel, beispielsweise
durch Stecken, verbunden wird.
[0016] Die erwähnte Anordnung der Lötanschlußstifte in einer Reihe nebeneinander kann bedeuten,
daß alle Lötanschlußstifte in einer gemeinsamen Ebene liegen. Im Rahmen der Erfindung
ist aber auch ein gegenseitiger Höhenversatz dieser Lötanschlußstifte durchaus denkbar,
solange sie nebeneinander angeordnet sind.
[0017] Die Erfindung wird nachfolgend an Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigt
Figur 1 ein Relaismodul mit dem auf einem Sockel aufgebauten Relaissystem und einer
in strichpunktierten Linien angedeuteten Leiterplatte in perspektivischer Darstellung,
Figur 2 den Sockel und die Einzelteile des Relais von Figur 1 (ohne Leiterplatte)
in Explosionsdarstellung,
Figur 3 ein zusammengebautes Relaismodul mit aufgesetzter Gehäusekappe,
Figur 4 zwei Blechplatinen mit gruppenweise ausgestanzten Leiterelementen vor dem
Einbetten in einen Sockel,
Figur 5 einen Sockel nach dem Umspritzen mit eingebetteten Leiterelementen gemäß Figur
4,
Figur 6 einen Sockel gemäß Figur 5 mit zusätzlich eingesteckten Leiterelementen für
die Lastanschlüsse des Relais,
Figur 7 einen zweiteiligen Sockel und
Figur 8 eine etwas abgewandelte Ausführungsform eines Relaismoduls im Zustand vor
der Endmontage mit vormontierten einzelnen Baugruppen in perspektivischer Ansicht.
[0018] Das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Relaismodul besitzt einen Sockel 1 mit zur
Oberseite offenen Einsteckschlitzen 11, die nicht sichtbare Durchbrüche zur Unterseite
enthalten. Ferner ist an einer Seite ein stufenförmiger Absatz 12 angeformt.
[0019] Auf dem Sockel sitzt ein in herkömmlicher Weise aufgebautes Relaissystem mit einem
Spulenkörper 2 als Träger für eine Wicklung 21 und ein Magnetsystem 3. Letzteres besteht
im wesentlichen aus einem winkelförmigen Joch 31, einem innerhalb der Spule angeordneten
Kern 32 und einem plattenförmigen, an einer Jochkante gelagerten Anker 33, der über
eine Ankerrückstellfeder 34 in eine Ruhelage vorgespannt wird.
[0020] Der Spulenkörper besitzt zu beiden Seiten der Wicklung zwei Flansche 22, welche an
der dem Sockel 1 gegenüberliegenden Oberseite jeweils säulenartige Stützen 23 bilden.
In diesen Stützen 23 sind etwa parallel zur Ebene des Sockels 1 jeweils Spulenanschlußstifte
24 verankert. Zur Abstützung und Befestigung auf dem Sockel 1 besitzt der Spulenkörper
außerdem nach unten vorstehende Zapfen 25 bzw. Stützen 27 sowie einen Ansatz 26, wobei
letzterer zugleich zur Führung und Befestigung von später noch zu beschreibenden feststehenden
Kontaktelementen 41c und 42c dient.
[0021] Eine Kontaktanordnung zum Schalten des Relais-Schaltkreises besteht im vorliegenden
Beispiel aus einem feststehenden Schließer-Kontaktelement 41c und einem feststehenden
Öffner-Kontaktelement 42c sowie einer Kontaktfeder 43, die als Fortsatz der bereits
erwähnten Ankerrückstellfeder 34 ausgebildet ist. Die feststehenden Kontaktelemente
41c und 42c sind einstückig mit jeweils einem Leiterelement 41 bzw. 42 ausgebildet,
welche in entsprechenden Schlitzen 11 des Sockels 1 durch Einstecken befestigt werden.
Das Leiterelement 41 besitzt außerdem einen durch eine Öffnung im Sockel nach unten
austretenden Flachstecker 41a und einen parallel zur Sockeloberseite aus der Stufenwand
13 austretenden Lötanschlußstift 41b; in entsprechender Weise bildet das Leiterelement
42 einen nach unten angeformten Flachstecker 42a und einen zur Seite angeformten Lötanschlußstift
42b. Als Anschlußelement für die Mittelkontaktfeder 43 dient ein Leiterelement 44,
das zur Sockelunterseite einen Flachstecker 44a und zur Stufen-Seitenwand 13 hin einen
Lötanschlußstift 44 bildet. An dem Leiterelement 44 ist außerdem ein Anschlußsteg
44c ausgebildet, von dem aus der Laststrom über eine Litze 45 zur Kontaktfeder 43
geführt wird. Die Kontaktanordnung 4 konnte natürlich modifiziert werden, indem beispielsweise
nur ein Öffner oder ein Schließer vorgesehen wird; auch ein Brückenkontakt könnte
verwirklicht werden, wobei dann die beiden feststehenden Kontaktelemente 41c und 42c
in einer Ebene lagen und die Kontaktfeder 43 als Brücke ohne eigenen Anschluß ausgebildet
wäre.
[0022] Weiterhin ist im Sockel eine Modulanschlußanordnung 5 vorgesehen, bestehend aus sechs
Leiterelementen 51, 52, 53, 54, 55 und 56. Alle diese Leiterelemente sind in Schlitzen
11 des Sockels durch Einstecken befestigt, und zwar derart, daß sie zur Sockelunterseite
jeweils einen Flachstecker 51a, 52a, 53a, 54a, 55a bzw. 56a und zur Stufenwand 13
hin einen Lötanschlußstift 51b, 52b, 53b, 54b, 55b bzw. 56b bilden. Alle Flachstecker
an der Sockelunterseite sind nach einem vorgegebenen Raster angeordnet, während alle
Lötanschlußstifte im Bereich der Stufenwand 13 in einer Reihe nebeneinander liegen.
Diese Lötanschlußstifte, die aus den betreffenden Leiterelementen gestanzt sind, können
im Querschnitt leicht unterschiedlich sein, also für den Laststromkreis einen größeren
Querschnitt besitzen und - abweichend von der dargestellten Ausführungsform - unter
Umständen auch in der Höhenanordnung variieren. Ihnen entsprechen Kontaktlöcher 61
einer Leiterplatte 6, welche mit ihrem unteren Rand auf dem Absatz 12 des Sockels
1 senkrecht steht und mit ihrem unteren Randbereich an der Stufen-Seitenwand 13 anliegt.
Außerdem besitzt die Leiterplatte 6 im Bereich der Relaisoberseite zwei Kontaktlöcher
62 zur Aufnahme der Spulenanschlußstifte 24. Weitere Kontakt löcher 63 dienen beispielhaft
zur Aufnahme und Kontaktierung weiterer Bauelemente für eine Modulschaltung, welche
ebenso wie die Leiterbahnen nicht sichtbar sind.
[0023] Bei der Montage des Modulrelais werden zunächst die Leiterelemente 51 bis 56 sowie
die Kontakt-Leiterelemente 41, 42 und 44 in den Sockel 1 eingesteckt und gegebenenfalls
fixiert. Danach wird der Spulenkörper mit dem Magnetsystem aufgesetzt und befestigt.
Schließlich wird dann die Leiterplatte 6 seitlich über die Modul-Lötanschlußstifte
51b bis 56b, die Kontakt-Lötanschlußstifte 41b, 42b und 44b sowie über die Spulenanschlußstifte
62 gesteckt und verlötet. Die Stützen 23 besitzen am Bereich ihrer an der Leiterplatte
anliegenden Stirnseite jeweils eine kegelförmige Freisparung 23a um die Lötanschlußstifte
62 herum, so daß das Lot nicht durch Kapillarwirkung auf die Relaisseite der Leiterplatte
fließen kann. Desweiteren dient die Freimachung zum Toleranzausgleich und erleichtert
so die Montage der Leiterplatte. Durch Aufstecken einer Gehäusekappe 7 auf den Sockel
1 entsteht ein geschlossenes Gehäuse, das am unteren Randbereich abgedichtet werden
kann. Durch den stufenförmigen Absatz 12 ist auch die Unterkante der Leiterplatte
6 mit abgedeckt.
[0024] Bei der bisher beschriebenen Ausführungsform waren alle Leiterelemente im Sockel
durch Einstecken befestigt. Soweit in einer Ausführungsform weniger als die maximal
gezeigte Anzahl von neun Leiterelementen verwendet werden soll, können die entsprechenden
Durchbrüche für die Flachstecker bereits bei der Herstellung des Sockels ausgefüllt
oder zur Unterseite mit einer Spritzhaut verschlossen werden.
[0025] Anhand der Figuren 4 bis 6 wird eine weitere Ausführungsform eines Sockels in verschiedenen
Phasen der Herstellung gezeigt, wobei ein Teil der Leiterelemente im Kunststoff des
Sockels eingebettet wird. Gezeigt ist eine Ausführungsform, bei der die Leiterelemente
durch möglichst wenige Einzelschritte gewonnen werden können. Hierbei werden, wie
in Figur 4 dargestellt, jeweils drei Leiterelemente 81, 82, 83 bzw. 84, 85 und 86
aus jeweils einer Blechplatine gewonnen. Die Flachstecker 81a, 82a und 83a der einen
Blechplatine bzw. 84a, 85a und 86a der anderen Blechplatine liegen dabei jeweils in
einer Ebene, während die oberseitigen Abschnitte der Leiterelemente jeweils so geschnitten,
abgewinkelt und gekröpft sind, daß die an den Enden ausgebildeten Lötanschlußstifte
81b, 82b, 83b, 84b, 85b und 86b alle in einer Reihe liegen.
[0026] Die Leiterelemente einer Platine sind zunächst jeweils über Stege 87 miteinander
verbunden, so daß nur zwei Blechteile in die Spritzform eingelegt werden müssen. Durch
Umspritzen der beiden Platinen wird dann ein Sockel 91 gemäß Figur 5 gebildet, der
in den Abmessungen dem Sockel 1 in den Figuren 1 und 2 entspricht, wobei lediglich
die Modulanschlußelemente bereits eingebettet sind. Die Zwischenstege 87 werden dann
abgetrennt, so daß die einzelnen Leiterelemente elektrisch voneinander isoliert sind.
Weiterhin besitzt der Sockel 91 noch Steckschlitze 92 zur Aufnahme der Leiterelemente
41, 42 und 44 mit den Kontaktelementen für den Lastkreis. Diese sind wie im Beispiel
von Figur 2 ausgebildet und werden in der gleichen Weise wie dort eingesteckt. Damit
erhält man eine Sockelform gemäß Figur 6. Auf diesem bestückten Sockel können dann
der Spulenkörper 2 mit dem Magnetsystem 3 und die Leiterplatte 6 wie im vorhergehenden
Beispiel montiert werden.
[0027] In Figur 7 ist eine Abwandlung in Form eines zweiteiligen Sockels beschrieben. Der
dort dargestellte Sockel 101 entspricht dem Sockel 1 von Figur 1 bzw. 2, mit Ausnahme
dessen, daß anstelle der dortigen Stufe bzw. des Absatzes 12 hier durch einen getrennt
gefertigten zweiten Sockelteil 102 gebildet ist, der mit Seitenarmen 103 jeweils auf
Rastnasen 104 des Sockels 101 aufgeschnappt und damit befestigt werden kann. Zunächst
aber wird der Sockel 101 ohne den zweiten Sockelteil 102 bestückt, indem wie in Figur
2 die dort gezeigten Leiterelemente in die Schlitze 111 eingesteckt werden. Dann wird
die Leiterplatte 6 von Figur 1 auf die Seitenwand 113 aufgelegt bzw. auf die Lötanschlußstifte
der Leiterelemente aufgesteckt. Ohne vorstehende Sockelstufe kann dann die Leiterplatte
einfach verlötet werden. Danach wird der zweite Sockelteil 102 mit den erwähnten Seitenarmen
103 auf den Sockel 101 aufgesteckt. Die Sockelteile 101 und 102 bilden dann einen
geschlossenen Bodenteil, der mit der Kappe 7 zusammen ein geschlossenes Gehäuse bildet.
Falls nötig, kann mit der Randspalte zwischen Sockel und Kappe auch die Fuge zwischen
den Sockelteilen 101 und 102 zusätzlich abgedichtet werden. Diese zweiteilige Ausbildung
des Sockels kann natürlich auch dann verwendet werden, wenn die Leiterelemente zumindest
zum Teil eingebettet werden, wie dies in den Figuren 4 bis 6 gezeigt ist.
[0028] Das in der Figur 8 dargestellte Relaismodul besitzt einen Sockel 201 mit zur Oberseite
offenen Einsteckschlitzen 211, die nicht sichtbare Durchbrüche zur Unterseite enthalten.
Auf dem Sockel sitzt ein Relaissystem mit einem Spulenkörper 202 als Träger für eine
Wicklung 221 und einem Magnetsystem 203. Letzteres beteht im wesentlichen aus einem
winkelförmigen Joch 231, einem innerhalb der Spule angeordneten Kern und einem plattenförmigen,
an einer Jochkante gelagerten Anker 233, der über eine Ankerrückstellfeder 234 in
eine Ruhelage vorgespannt wird.
[0029] In den Sockel sind in den nur teilweise sichtbaren Durchbrüchen 211 Leiterelemente
241 bis 246 verankert; weitere Leitungen sind nur teilweise sichtbar. An jedem der
Leiterelemente ist ein nach unten austretender Flachstecker 241a, 242a usw. angeformt.
Außerdem besitzt jedes Leiterelement einen waagerecht über die Seitenwand 213 vorstehenden
Lötanschlußstift, beispielsweise 241b, 242b usw.. Die meisten dieser Lötanschlußstifte
stehen in einer geraden Reihe nebeneinander; einzelne, beispielsweise der Lötanschlußstift
243b oder der Lötanschußstift 246b, stehen zwar auch auf Lücke zwischen zwei benachbarten
Lötanschlußstiften, sind jedoch in der Höhe etwas nach oben versetzt, um einen größeren
Isolierabstand zu erhalten. An dem Leiterelement 246 ist ein feststehendes Schließer-Kontaktelement
246c senkrecht stehend angeformt. Außerdem besitzt das Leiterelement 243 einen Anschlußsteg
243c, welcher sich quer über die Sockeloberflache erstreckt und an dem eine Litze
247 angeschweißt wird, die den Laststrom zu einer Kontaktfeder 248 führt. Diese Kontaktfeder
248 ist mit dem Anker 233 verbunden und besteht in einem Stück mit der Rückstellfeder
234.
[0030] Der Spulenkörper 202 weist auf der vom Anker abgewandten Seite einen etwas erhöhten
Spulenflansch 222 auf, in welchem Spulenanschußstifte 223 verankert sind. Diese Spulenanschußstifte
sind so abgewinkelt, daß sie Lötanschlüsse parallel zu den Lötanschlußstiften 241b
bis 246b bilden. Außerdem sind am Spulenkörper an dessen Unterseite T-förmige Federlappen
224 angeformt, welchen entsprechende Rastkeile 214 am Sockel gegenüberstehen. Weiterhin
ist am Sockel in der Nähe der Seitenwand 213 ein Rasthaken 215 angeformt, dem ein
entsprechendes, nicht sichtbares Rastfenster an der Unterseite des Spulenflansches
222 gegenübersteht. Bei der Montage des Spulenkörpers auf dem Sockel gleiten die Rastlappen
224 mit ihren Seitenarmen über die Rastkeile 214 und rasten am Ende der Aufsetzbewegung
hinter diesen ein. Zugleich rastet der Rasthaken 215 in dem erwähnten Rastfenster
des Spulenkörpers an der gegenüberliegenden Seite ein, so daß Sockel und Spulenkörper
kraft- und formschlüssig aneinander befestigt sind.
[0031] Eine Leiterplatte 206 wird zur Grundebene senkrecht stehend auf den mit dem Magnetsystem
vereinigten Sockel 201 aufgesetzt, und zwar auf die Seitenfläche 213. In der Leiterplatte
206 sind in der Nähe ihres unteren Randes Kontaktlöcher 261 und 262 in einer Reihe
entsprechend den Lötanschlußstiften 241b bis 246b vorgesehen. Die Kontaktlöcher 262
sind dabei wie die etwas erhöhten Anschlußstifte 243b und 246b etwas aus der geraden
Reihe von Kontaktlöchern 261 nach oben versetzt, um den bereits beschriebenen, vergrößerten
Isolierabstand zu gewährleisten. Außerdem besitzt die Leiterplatte 206 im Bereich
der Oberseite des Magnetsystems 203 zwei Kontaktlöcher 263, die auf die Spulenanschlußstifte
223 passen. Nach dem Aufsetzen der Leiterplatte 206 wird diese mit den Lötanschlußstiften
in den Kontaktlöchern 261, 262 und 263 verlötet, wodurch das Magnetsystem und die
im Sockel verankerten Leiterelemente mit einer nicht sichtbaren Schaltung auf der
Leiterplatte 206 verbunden werden.
[0032] Schließlich wird auf die Seitenfläche 213 des Sockels 201 ein zusätzlicher Sockelteil
mittels Befestigungszapfen 213 aufgesteckt. Auf diese Weise wird die Unterseite der
vorher zum Löten freiliegenden Leiterplatte 206 abgedeckt. Somit ist es möglich, durch
Aufstecken einer nicht dargestellten Gehäusekappe auf dem Sockel 201 mit dem Zusatzteil
212 ein geschlossenes Gehäuse zu bilden, das an der Unterseite durch Ausgießen von
Kapillarfugen abgedichtet werden kann.
[0033] Bei den beschriebenen Beispielen ist jeweils die Maximalzahl von Leiterelementen
gezeigt, wobei also jeweils neben drei Lastanschlüssen sechs Zusatzanschlüsse für
das Modul vorgesehen sind. Diese Zusatzanschlüsse können je nach Anwendungsfall entsprechend
der Modulschaltung belegt werden. Soweit nicht alle Anschlüsse benötigt werden, können
die entsprechenden Leiterelemente auch bei der Sockelherstellung weggelassen werden,
oder es ist möglich, nicht benötigte Anschlußstecker vor oder nach der Montage in
den Sockel abzutrennen.
1. Modulrelais mit einem Sockel (1; 91; 201), in welchem steckbare Anschlußelemente für
mindestens einen Laststromkreis, für einen Relais-Erregerkreis und für eine Modulschaltung
verankert sind, mit einem Spulenkörper (2; 202), der ein Elektro-Magnetsystem (3;
203) mit Spule (21; 221), Kern (32), Joch (31; 231) und Anker (33; 233) trägt und
der auf dem Sockel (1; 91; 201) stehend befestigt ist, ferner mit mindestens einem
feststehenden (41c, 42c; 246c) und mindestens einem beweglichen (43; 248) Kontaktelement,
wobei die Kontaktelemente unmittelbar mit den zugehörigen, im Sockel (1; 91; 201)
verankerten Anschlußelementen (41a, 42a, 44a; 241a bis 246a) verbunden sind, und mit
einer auf der Sockelebene senkrecht stehenden Leiterplatte (6; 206), welche die Modulschaltung
trägt und mit zumindest einem Teil der Anschlußelemente (41a, 42a, 44a, 51a bis 56a;
81a bis 86a; 241a bis 245a) des Sockels (1; 91; 201) elektrisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Verbindungen zwischen den jeweiligen steckbaren Anschlußelementen
(41a, 42a, 44a, 51a bis 56a; 81a bis 86a; 241a bis 246a) und der Leiterplatte (6;
206) durch nebeneinanderliegende, mit ihren Anschlußelementen einstückig gestanzte
Leiterelemente (41, 42, 44, 51 bis 56; 81 bis 86; 241 bis 246) gebildet sind, die
im oberseitigen Bereich des Sockels (1; 91) ganz oder teilweise versenkt angeordnet
sind und in einer Reihe annähernd auf gleicher Höhe nebeneinander in der Nähe der
Unterkante der Leiterplatte (6; 206) mit dieser verbunden sind, und daß die Leiterplatte
(6; 206) mit ihrem unteren Endabschnitt an einer senkrecht zur Sockelebene verlaufenden
Seitenwand (13; 213) anliegt, in deren Bereich die Leiterelemente (41, 42, 44, 51
bis 56; 81 bis 86; 241 bis 246) Lötanschlußstifte (41b, 42b, 44b, 51b bis 56b; 81b
bis 86b; 241b bis 246b) bilden.
2. Modulrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Lötanschlußstifte (241b, 242b) in einer geraden Reihe parallel zur
Sockelebene angeordnet ist und daß die restlichen Löstanschlußstifte (243b, 246b)
jeweils zwischen diesen, jedoch leicht nach oben versetzt, angeordnet sind.
3. Modulrelais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenanschlüsse des Relais direkt mit der Leiterplatte (6; 206) verbunden
sind.
4. Modulrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (2; 202), dessen Wicklungsachse parallel zur Sockelebene steht,
mindestens einen an der Leiterplatte anliegenden Flansch (22; 222) aufweist und daß
dieser Flansch bzw. diese Flansche im oberseitigen Bereich des Relais mit Spulenanschlußstiften
(24; 223) versehen ist bzw. sind, welche unmittelbar mit der Leiterplatte (6; 206)
verbunden sind.
5. Modulrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle Leiterelemente (41, 42, 44, 51 bis 56; 241 bis 246) in Schlitzen (11; 211)
des Sockels durch Einstecken befestigt sind.
6. Modulrelais nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nicht belegte Schlitze des Sockels (1) zumindest zur Sockelunterseite hin mit
dem Kunststoffmaterial des Sockels verschlossen sind.
7. Modulrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Leiterelemente (81 bis 86) in den Isolierstoff des Sockels
(91) eingebettet ist.
8. Modulrelais nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den senkrecht stehenden Flachsteckern (81a bis 86a) in vorzugsweise zwei
gemeinsamen Ebenen liegenden Leiterelemente (81 bis 86) im Einbettungsbereich derart
abgewinkelt und abgebogen sind, daß die einstückig mit ihnen zusammenhängenden Lötanschlußstifte
(81b bis 86b) nebeneinander in der gemeinsamen Reihe liegen.
9. Modulrelais nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel (1; 91) im Bereich der Leiterplatte (6) eine Stufe (12) bildet und
daß die Lötanschlußstifte (41b, 42b, 44b, 51b bis 56b; 81b bis 86b) aus der Stufenwand
(13) austreten.
10. Modulrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel aus zwei Teilen (101, 102; 201, 212) besteht, daß die Leiterplatte
an einer seitlichen Abschlußwand (113; 213) eines ersten Sockelteiles (101; 201) anliegend
befestigt ist und daß ein zweiter Sockelteil (102; 212) unterhalb der Leiterplatte
(6; 206) an die Abschlußwand (113; 213) anschließend mit dem ersten Sockelteil (101;
201) verbunden ist.
11. Modulrelais nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Sockelteil (102; 212) mittels Steckelementen bzw. Rastelementen (103;
213) mit dem ersten Sockelteil (101; 201) verbunden ist.
12. Modulrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenkörper (203) und der Sockel (201) mittels ineinandergreifender Rastelemente
(224, 214; 215) miteinander verbunden sind.
13. Modulrelais nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Spulenkörper (202) oder an dem Sockel (201) mindestens ein T-förmiger Rastlappen
(224) angeformt ist, der hinter Auflauframpen (214) des Sockels (201) beziehungsweise
des Spulenkörpers einrastet.
14. Modulrelais nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß am Sockel (201) oder am Spulenkörper (202) mindestens ein Rasthaken (215) angeformt
ist, der in einem Fenster des Spulenkörpers (202) bzw. des Sockels (201) einrastet.
1. Modular relay having a base (1; 91; 201), in which plug-in connecting elements for
at least one load circuit, for one relay energizing circuit and for one modular circuit
are anchored, having a coil former (2; 202) which is fitted with an electromagnet
system (3; 203) with a coil (21; 221), core (32), yoke (31; 231) and armature (33;
233) and which is mounted upright on the base (1; 91; 201), furthermore having at
least one stationary contact element (41c, 42c; 246c) and at least one moving contact
element (43; 248), the contact elements being connected directly to the associated
connecting elements (41a, 42a, 44a; 241a to 246a) which are anchored in the base (1;
91; 201), and having a printed circuit board (6; 206) which stands upright on the
base plane, is fitted with the modular circuit and is electrically connected to at
least some of the connecting elements (41a, 42a, 44a, 51a to 56a; 81a to 86a; 241a
to 245a) of the base (1; 91; 201), characterized in that the electrical connections
between the respective plug-in connecting elements (41a, 42a, 44a, 51a to 56a; 81a
to 86a; 241a to 246a) and the printed circuit board (6; 206) are formed by conductor
elements (41, 42, 44, 51 to 56; 81 to 86; 241 to 246) which are located alongside
one another, are stamped integrally with their connecting elements, are arranged in
an entirely or partially recessed manner in the top area of the base (1; 91) and are
connected to the printed circuit board (6; 206) in a row, approximately at the same
height, alongside one another in the vicinity of the lower edge of said printed circuit
board (6; 206), and in that the lower end section of the printed circuit board (6;
206) rests on a side wall (13; 213) which runs at right angles to the base plane and
in whose region the conductor elements (41, 42, 44, 51 to 56; 81 to 86; 241 to 246)
form solder connecting pins (41b, 42b, 44b, 51b to 56b; 81b to 86b; 241b to 246b).
2. Modular relay according to Claim 1, characterized in that some of the solder connecting
pins (241b, 242b) are arranged in a straight row parallel to the base plane, and in
that the other solder connecting pins (243b, 246b) are in each case arranged between
the former, but are slightly offset upwards.
3. Modular relay according to Claim 1 or 2, characterized in that the coil connections
of the relay are connected directly to the printed circuit board (6; 206).
4. Modular relay according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the coil former
(2; 202), whose winding axis is parallel to the base plane, has at least one flange
(22; 222) which rests on the printed circuit board, and in that this flange or these
flanges is or are provided in the top region of the relay with coil connecting pins
(24; 223) which are connected directly to the printed circuit board (6; 206).
5. Modular relay according to one of Claims 1 to 4, characterized in that all the conductor
elements (41, 42, 44, 51 to 56; 241 to 246) are mounted in slots (11; 211) in the
base, by plugging in.
6. Modular relay according to Claim 5, characterized in that unoccupied slots in the
base (1) are closed, at least towards the bottom of the base, by the plastic material
of the base.
7. Modular relay according to one of Claims 1 to 4, characterized in that at least some
of the conductor elements (81 to 86) are embedded in the insulating material of the
base (91).
8. Modular relay according to Claim 7, characterized in that those conductor elements
(81 to 86) which lie in preferably two common planes with the flat connectors (81a
to 86a) which stand upright are angled and bent in the embedding region in such a
manner that they lie alongside one another in the common row, integrally with the
solder connecting pins (81b to 86b) which are cohesive with them.
9. Modular relay according to Claim 7 or 8, characterized in that the base (1; 91) forms
a step (12) in the region of the printed circuit board (6), and in that the solder
connecting pins (41b, 42b, 44b, 51b to 56b; 81b to 86b) emerge from the step wall
(13).
10. Modular relay according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the base comprises
two parts (101, 102; 201, 212), in that the printed circuit board is mounted resting
on a side closure wall (113; 213) of a first base part (101; 201), and in that a second
base part (102; 212) is connected to the first base part (101; 201) underneath the
printed circuit board (6; 206), adjacent to the closure wall (113; 213).
11. Modular relay according to Claim 10, characterized in that the second base part (102;
212) is connected to the first base part (101; 201) by means of plug elements or latching
elements (103; 213).
12. Modular relay according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the coil former
(203) and the base (201) are connected to one another by means of interlocking latching
elements (224, 214; 215).
13. Modular relay according to Claim 12, characterized in that at least one T-shaped latching
lug (224) is integrally formed on the coil former (202) or on the base (201) and latches
in behind inclined ramps (214) on the base (201) or on the coil former, respectively.
14. Modular relay according to Claim 12 or 13, characterized in that at least one latching
hook (215) is integrally formed on the base (201) or on the coil former (202) and
latches in a window in the coil former (202) or in the base (201), respectively.
1. Relais modulaire comprenant un socle (1 ; 91 ; 201), dans lequel sont ancrés des éléments
de connexion enfichables pour au moins un circuit de courant de charge, pour un circuit
d'excitation du relais et pour un circuit modulaire, comprenant un corps de bobine
(2 ; 202) qui porte un système d'électro-aimant (3 ; 203) avec une bobine (21 ; 221),
un noyau (32), une culasse (31 ; 231) et une armature (33 ; 233) et qui est fixé debout
sur le socle (1 ; 91 ; 201), comprenant en outre au moins un élément de contact fixe
(41c, 42c ; 246c) et au moins un élément de contact mobile (43 ; 248), les éléments
de contact étant reliés directement aux éléments de connexion (41a, 42a, 44a ; 241a
à 246a) associés ancrés dans le socle (1 ; 91 ; 201), et comprenant une carte imprimée
(6 ; 206) placée verticalement sur la surface du socle, qui porte le circuit modulaire
et est reliée électriquement au moins à une partie des éléments de connexion (41a,
42a, 44a, 51a à 56a ; 81a à 86a ; 241a à 245a) du socle (1 ; 91 ; 201), caractérisé
en ce que les liaisons électriques entre les éléments de connexion enfichables respectifs
(41a, 42a, 44a, 51a à 56a ; 81a à 86a ; 241a à 246a) et la carte imprimée (6 ; 206)
sont formées par des éléments conducteurs (41, 42, 44, 51 à 56 ; 81 à 86 ; 241 à 246)
placés l'un à côté de l'autre et découpés avec leurs éléments de connexion dans une
seule pièce, qui sont encastrés entièrement ou en partie dans la région de la surface
supérieure du socle (1 ; 91) et reliés en une ligne avec la carte imprimée, sensiblement
à la même hauteur, l'un à côté de l'autre à proximité du bord inférieur de celle-ci
(6 ; 206), et en ce que la carte imprimée (6 ; 206) touche avec son extrémité inférieure
une paroi latérale (13 ; 213) s'étendant verticalement par rapport à la surface du
socle, au niveau de laquelle les éléments conducteurs (41, 42, 44, 51 à 56 ; 81 à
86 ; 241 à 246) forment des fiches à braser (41b, 42b, 44b, 51b à 56b ; 81b à 86b
; 241b à 246b).
2. Relais modulaire selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une partie des fiches
à braser (241b, 242b) est disposée en ligne droite parallèlement à la surface du socle
et en ce que les fiches à braser restantes (243b, 246b) sont disposées à chaque fois
entre celles-ci, mais avec un léger décalage vers le haut.
3. Relais modulaire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les fiches de
bobine du relais sont directement reliées à la carte imprimée (6 ; 206).
4. Relais modulaire selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le corps
de bobine (2 ; 202) dont l'axe d'enroulement est parallèle à la surface du socle comporte
au moins une bride (22 ; 222) accolée à la carte imprimée et en ce que cette ou ces
brides sont pourvues dans la région de la surface supérieure du relais de fiches de
bobine (24 ; 223), lesquelles sont reliées directement à la carte imprimée (6 ; 206).
5. Relais modulaire selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que tous
les éléments conducteurs (41, 42, 44, 51 à 56 ; 241 à 246) sont fixés par emboîtement
dans des fentes (11; 211) du socle.
6. Relais modulaire selon la revendication 5, caractérisé en ce que les fentes non occupées
du socle (1) sont obturées au moins en direction de la face inférieure du socle par
la matière plastique du socle.
7. Relais modulaire selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins
une partie des éléments conducteurs (81 à 86) est encastrée dans la matière isolante
du socle (91).
8. Relais modulaire selon la revendication 7, caractérisé en ce que les éléments conducteurs
(81 à 86) situés avec les fiches plates (81a à 86a) verticales dans de préférence
deux plans communs sont coudés et courbés dans leur zone d'encastrement, de sorte
que les fiches à braser (81b à 86b) formées de manière solidaire avec eux sont placées
l'une à côté de l'autre dans la ligne commune.
9. Relais modulaire selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le socle (1
; 91) forme au niveau de la carte imprimée (6) un palier (12) et en ce que les fiches
à braser (41b, 42b, 44b, 51b à 56b ; 81b à 86b) sortent de la paroi de palier (13).
10. Relais modulaire selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le socle
est composé de deux parties (101, 102 ; 201, 212), en ce que la carte imprimée est
accolée et fixée à une paroi de fermeture latérale (113 ; 213) d'une première partie
de socle (101 ; 201) et en ce qu'une deuxième partie de socle (102 ; 212) est reliée,
au-dessous de la carte imprimée (6 ; 206), à la première partie de socle (101 ; 201)
de manière à être contiguë à la paroi de fermeture (113 ; 213).
11. Relais modulaire selon la revendication 10, caractérisé en ce que la deuxième partie
de socle (102 ; 212) est reliée à la première partie de socle (101 ; 201) au moyen
d'éléments enfichables ou enclenchables (103 ; 213).
12. Relais modulaire selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le corps
de bobine (203) et le socle (201) sont reliés entre eux au moyen d'éléments enclenchables
(224, 214 ; 215) s'engrenant l'un dans l'autre.
13. Relais modulaire selon la revendication 12, caractérisé en ce que sur le corps de
bobine (202) ou sur le socle (201) est formée au moins une patte enclenchable (224)
en forme de T, qui s'enclenche derrière des rampes d'arrêt (214) du socle (201) ou
du corps de bobine.
14. Relais modulaire selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que sur le socle
(201) ou sur le corps de bobine (202) est formé au moins un crochet enclenchable (215)
qui s'enclenche dans une fenêtre du corps de bobine (202) ou du socle (201).