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EP 0 758 554 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2001 Patentblatt 2001/46 |
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Anmeldetag: 07.08.1996 |
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Bewegungstrainingsgerät mit einer Kurbel
Exercising apparatus with a crank
Appareil d'exercice physique équipé d'un pédalier
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
12.08.1995 DE 19529764
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.02.1997 Patentblatt 1997/08 |
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Patentinhaber: Reck, Anton |
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88422 Betzenweiler (DE) |
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Erfinder: |
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- Reck, Martin
D-88422 Betzenweiler (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Eisele, Otten, Roth & Dobler |
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Karlstrasse 8 88212 Ravensburg 88212 Ravensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 276 125 US-A- 5 165 278
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WO-A-86/05404
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Bewegungstrainingsgerät nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Bekannte, auf dem Markt angebotene Bewegungstrainingsgeräte dieser Art sind sowohl
für gesunde Menschen, insbesondere Leistungssportler, als auch für kranke Menschen
vorgesehen, deren Extremitäten gelähmt oder teilweise gelähmt sind. Der verwendete
Elektromotor kann sowohl bremsen als auch antreiben. Beim aktiven Training steht die
Bremswirkung im Vordergrund, beim passiven Training eher die Antriebswirkung. Jedoch
haben in der therapeutischen Behandlung Trainingsmischformen eine ganz besondere Bedeutung,
wenn es darum geht, noch vorhandene schwache Muskelkräfte zu mobilisieren und zu unterstützen.
[0003] Bei den bekannten Bewegungstrainingsgeräten kann zwar eine Drehzahl vorgewählt oder
zeitlich programmiert und es kann auch ein oberer Grenzwert des Drehmoments eingestellt
werden, das der Elektromotor ausübt oder durch die aktiven Antriebskräfte der trainierenden
Person erfährt. Es gibt aber bei der passiven und der Mischgymnastik Konstellationen,
bei denen an bestimmten Winkelpositionen der Kurbel durch eine Änderung des Verhaltens
des Elektromotors in den Bewegungsablauf eingegriffen werden müsste, um einen noch
besseren Trainingserfolg zu erreichen und Schaden zu verhüten.
[0004] In der europäischen Offenlegungsschrift EP 0 276 125 A2 ist eine computergesteuerte
Übungsmaschine offenbart, bei welcher der Benutzer ein Übungsprogramm auswählt. Dementsprechend
werden Signale vom Programm zu einer Steuereinrichtung für die Widerstandskraft an
einem Betätigungselement übertragen. Sensoren erzeugen Datensignale, die der Kraft
an dem Betätigungselement sowie der Geschwindigkeit und der Winkelposition des Betätigungselements
entsprechen. Diese Signale werden zur Erzeugung von digitalen Daten gesampelt. Die
digitalen Daten werden dazu eingesetzt, eine Anzeige für die Übungsresultate zu aktualisieren
und Werte zu berechnen, die zur Kontrolle der Widerstandskraft am Betätigungselement
notwendig sind. Grundsätzlich kann diese Übungsmaschine für eine aktive Gymnastik
und eine passive Gymnastik eingesetzt werden. Innerhalb eines "Mode" für aktives Training
und innerhalb eines "Mode" für passives Training sind eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten
realisierbar.
[0005] Ausgehend von dem genannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
den Anwendungsbereich eines Bewegungsgeräts, das sowohl für aktives als auch passives
Training ausgelegt ist, zu erweitern und flexiblere Möglichkeiten für die Gestaltung
eines Trainingsablaufes zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß ausgehend vom Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch
gelöst, dass ein Trainingsprogramm eine Mischform von passiver und aktiver Gymnastik
innerhalb einer Kreisbewegung erlaubt, wobei durch die Einrichtung zur Drehmomentbegrenzung
Grenzwerte des Antriebsmoments einerseits und des Bremsmoments andererseits getrennt
voneinander einstellbar sind, die für den Antriebs- und Bremsfall entsprechend wirken.
Diese Vorgehensweise wird möglich, da ein Rechner die Drehzahl und das Drehmoment
nicht einfach analog erfasst, sondern als digitale Größen in einer unmittelbar weiterverwertbaren
Form zur Verfügung stellt. Die Steuer- und Regelfunktion ist ebenfalls im Rechner
realisiert und kann auf den genannten Kenngrößen aufbauen. Somit ist es möglich, innerhalb
einer Kreisbewegung frei programmierbar jedes Bewegungsmuster durchzuführen, insbesondere
eine Mischung zwischen aktiver und passiver Gymnastik, bei welcher zwischen Antriebs-
und Bremsmoment gewechselt werden kann. Die Umschaltung kann augenblicklich erfolgen.
Dabei ist entscheidend, dass die Grenzwerte für das Antriebsmoment und das Bremsmoment
getrennt voneinander einstellbar sind.
[0007] Durch die getrennte Einstellbarkeit der Drehmomentobergrenzen im Antriebs- und Bremsbetrieb
kann z.B. die folgende Trainingssituation gelöst werden: Ein Patient mit sehr geringen
Muskelkräften möchte, soweit es geht, die Kurbel aktiv gegen einen fühlbaren Widerstand
treten. An den Todpunkten der Kurbel benötigt er die Unterstützung des Elektromotors.
Diese Konstellation verlangt, dass ein kleines Bremsmoment eingestellt wird, um ein
Erfolgserlebnis aufkommen zu lassen. Andererseits bedarf es eines großen Antriebsmoments,
damit der Motor an den Todpunkten der Kurbel eine kräftige Unterstützung gibt.
[0008] Mit diesem Bewegungstrainingsgerät kann somit ganz speziellen therapeutischen Bedürfnissen
entsprochen und der Trainingserfolg weiter verbessert werden.
[0009] Zur Vermeidung von Verletzungen beim passiven Training ist es wichtig, dass beim
Auftreten eines Spasmus, d.h. einer Muskelverkrampfung, das maximale Antriebsdrehmoment
nicht überschritten wird. Bei bekannten Bewegungstrainingsgeräten führt das Erreichen
eines fest eingestellten Drehmoment-Grenzwerts zur Abschaltung des Geräts, d. h. zum
völligen Frei.lauf der Kurbel, oder zu einer Gegenbewegung zum Lösen des Spasmus.
In Weiterbildung der Erfindung wird demgegenüber vorgeschlagen, dass der Grenzwert
des Antriebsdrehmoments dem vom Patienten benötigten mittleren Antriebsdrehmöment
selbsttätig so nachgeführt wird, dass er stets um einen bestimmten Prozentsatz größer
als dieses ist. Unter dem vom Patienten benötigten mittleren Antriebsdrehmoment wird
praktisch die obere Umhüllende der Drehmomentkurve verstanden. Somit bleibt die Empfindlichkeit
für das Erkennen eines Spasmus immer gleich, auch wenn z.B. bei verbesserter Bewegungsfähigkeit
des Patienten im Verlauf des Trainings das benötigte mittlere Antriebsdrehmoment sinkt.
[0010] Statt an der Höhe des Antriebsdrehmoments lässt sich ein Spasmus auch an der Anstiegsgeschwindigkeit
desselben erkennen. Es steigt nämlich ungewöhnlich steil an. Demgemäß wird alternativ
vorgeschlagen, einen Grenzwert der ersten Ableitung des Drehmoments zur Spasmuserkennung
heranzuziehen.
[0011] Das durchschnittlich benötigte Antriebsdrehmoment ist ein wichtiges technisch fassbares
Maß für die Bewegungsfähigkeit der Extremitäten eines gelähmten Patienten. Gewöhnlich
verbessert sich die Bewegungsfähigkeit im Verlaufe eines Trainings, so dass es wünschenswert
sein kann, die Drehzahl der besseren Bewegungsfähigkeit anzupassen. Es wird deshalb
vorgeschlagen, dass der Rechner die Soll-Drehzahl in einer Abhängigkeit vom Antriebsdrehmoment
selbsttätig bestimmt.
[0012] Zur Erfassung der Winkelposition der Kurbel kann ein an geeigneter Stelle an der
Kurbel oder ihrem Antrieb angekoppelter Inkrementalgeber vorgesehen werden. Ein zugehöriger
Schaltkreis addiert die einzelnen Impulse und setzt nach Vollendung eines Umlaufs
durch ein Referenzsignal den Positionszähler zurück. Bei entgegengesetzter Drehrichtung
werden die Impulse subtrahiert. Ferner errechnet der Schaltkreis aus der zeitlichen
Abfolge der Impulse die momentane Drehzahl. Aus dem Motorstrom wird das dazu proportionale
Drehmoment errechnet. Beide Kenngrößen können als gerichtete Größen aufgenommen werden,
so dass sich aus dem Vorzeichen der Drehzahl die Drehrichtung und aus dem Vorzeichen
des Drehmoments die Information ergibt, ob es sich, bezogen auf die Drehrichtung,
um ein Antriebs- oder um ein Bremsmoment handelt. Abgesehen von ihrer Verwendung zur
Regelung und Steuerung der Kurbelbewegung können diese verfügbaren Ist-Kenngrößen
der Kurbelbewegung angezeigt oder gespeichert oder auch zur Ansteuerung externer Geräte
weitergeleitet werden. Bei Speicherung auf einem leicht transportablen Medium (Memorycard,
Diskette) können die gespeicherten Bewegungsabläufe extern zur therapeutischen Beurteilung
oder als Grundlage zur Schaffung weiterer Trainingsprogramme dienen.
[0013] Der Rechner ist vorzugsweise als Mikrokontroller realisiert. Die Steuerung kann ein
fest vorgegebenes zeitliches oder ein von den Ist-Kenngrößen der Kurbelbewegung oder
extern ermittelten Kenngrößen abhängiges Bewegungsprogramm ablaufen lassen.
[0014] Es wurde schon erwähnt, dass es aus unterschiedlichen Beweggründen sinnvoll ist,
die Kenngrößen der Kurbelbewegungen zu speichern. Eine weitere diesbezügliche Variante
besteht vorteilhafterweise darin, dass ein Lernspeicher für diese Kenngrößen vorgesehen
ist, der durch einen Eingabemode aktiviert werden kann und dann einen am Gerät ausgeführten
Bewegungsablauf speichert, den das Gerät auf Befehl wiederholen kann. Z.B. kann ein
Therapeut einen bestimmten Modell-Bewegungsablauf dadurch einspeichern, dass er diesen
Bewegungsablauf an der Kurbel ausführt, indem er selbst die Pedale bewegt oder mittels
einer von Hand betätigten Fernbedienung vom Motor bewegen lässt.
[0015] Schließlich wird vorgeschlagen, dass an dem Bewegungstrainingsgerät eine Anschlussmöglichkeit
für ein Muskelstimulationsgerät vorgesehen ist, wobei die einzelnen Stimulationskanäle,
die an den betreffenden Muskelgruppen durch Elektroden angeschlossen sind, in Abhängigkeit
von einer oder mehreren Kenngrößen der Kurbelbewegung angesteuert werden. Dadurch
können die durch Stimulation unterstützten Antriebsbewegungen des Patienten durch
selbsttätiges Abbremsen und/oder Antreiben der Kurbel einer gleichförmigen Drehbewegung
angenähert werden.
[0016] Auch während der Muskelstimulation können Spasmen auftreten. Es wird daher vorgeschlagen,
dass im Rechner Vorkehrungen getroffen sind, um in diesem Fall die Stimulationsimpulse
sofort zu unterbrechen und weitere zu verhindern.
[0017] Bei der funktionellen Elektrostimulation der Muskeln mit der Absicht, eine möglichst
gleichförmige Kurbeldrehbewegung zu erzielen, müssen verschiedene Parameter optimal
ausgewählt werden. Es geht dabei um die richtige Winkelstellung der Kurbel, bei der
der Stimulationsimpuls ausgelöst wird, um die zeitliche Länge der Stimulation bzw.
den zu durchlaufenden Winkel, um die Form des Stimulationsstromes, der gewöhnlich
ein moduliertes Signal ist, und um die Intensität, d.h. die Stromstärke. Es wird vorgeschlagen,
eine besondere Testanordnung vorzusehen, mit der die Stimulationsergebnisse, die in
Form von Kurbel-Winkeldrehungen zustande kommen, in Abhängigkeit von Veränderungen
der einzelnen Stimulationsparameter genau vermessen und verglichen werden können,
um diese automatisch zu optimieren. Winkeldrehung bedeutet hierbei das ganze Phänomen,
also auch das dabei aufgetretene und registrierte Drehmoment.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der einzigen Zeichnung
erläutert, die ein Blockschaltbild eines Bewegungstrainingsgerätes darstellt.
[0019] Die elektromechanische Ausrüstung 1 dieses Gerätes umfasst zunächst eine Kurbel,
die von einer permanent magnetisch erregten Gleichstrommaschine, kurz Motor 2, angetrieben
wird. Außerdem ist an dem Motor ein Inkrementalgeber 3 fest angekuppelt, der auf dem
Vollwinkel 2.000 Positionen unterscheidet. Bei einer Antriebsuntersetzung von 20:1
ergibt das 40.000 erfassbare Winkelpositionen bei einer Kurbelumdrehung. An den Pedalen
4 der Kurbel oder anderen Anschlussorganen können die Extremitäten einer trainierenden
Person angreifen.
[0020] Der Motor 2 wird von einer Vier-Quadranten-Leistungs-Elektronik 5 gespeist. Sie erhält
ihre Signale von einer Regelung 6 und einer Steuerung 7, die in einem Rechner 8 integriert
sind. Die Ausgangswerte der in dem Kasten 1 zusammengefassten elektromechanischen
Ausrüstung und Sensorik, d.h. der Motorstrom und die Signale des Inkrementalgebers
3, gelangen über eine Leitung 9 an die Regelung 6 und Steuerung 7 des Rechners. Daraus
werden die sogenannten Ist-Kenngrößen der Kurbelbewegung, nämlich Winkelposition sowie
Drehzahl und Drehmoment, als gerichtete Größen gewonnen. Andererseits werden der Regelung
6 und der Steuerung 7 über Leitungen 10 weitere Kennwerte zugeführt, die an externen
Sensoren gewonnen wurden. Ein Beispiel hierfür sind die Winkelwerte eines am Knie
eines Patienten angebrachten Winkelstellungsgebers. Hierauf wird unten noch eingegangen.
Über einen Eingang 11 werden der Steuerung die von Hand einzugebenden Signale zugeführt,
z.B. eine Geschwindigkeitseinstellung, Ein- und Ausschaltimpulse usw. Ein Informationsausgang
12 erlaubt es, beliebige Kenngrößen anzuzeigen, insbesondere der trainierenden Person
selbst, oder extern zu speichern. Schließlich ist noch ein Ausgang 13 vorgesehen,
um Peripheriegeräte, z.B. ein Muskelstimulationsgerät anzusteuern.
[0021] Im Folgenden werden einige ausgewählte Funktionen beispielhaft erläutert, die mit
dem beschriebenen Bewegungstrainingsgerät durchgeführt werden können. Daraus ergeben
sich weitere Vorteile und überraschende Wirkungen der Erfindung.
Ein/Ausstiegeshilfe:
[0022] Um Querschnittsgelähmten das Einlegen und Befestigen der Beine in die Pedale des
Bewegungstrainers und andererseits den Ausstieg zu erleichtern, werden die Pedale
bei geringer Drehzahl in die für den Patienten günstigen Positionen (z.B. linker Fuß
in Tiefstellung, anschließend rechter Fuß in Tiefstellung) gebracht und dort mit maximalem
Drehmoment positioniert.
Spezielle orthopädische Rehabilitation:
[0023] Nach orthopädischen Operationen ist es meist notwendig, das betreffende Gelenk, wie
z.B. das Kniegelenk, gezielt passiv und aktiv zu bewegen. Dazu wird der Fuß des betreffenden
Beines am Pedal des Bewegungstrainingsgerätes angeschlossen.
[0024] Kommt es darauf an, einen bestimmten Winkelbereich der Kniebewegung einzuhalten,
so kann z.B. die Kurbel in einem bestimmten Winkelbereich hin und her bewegt werden,
der dem gewünschten Winkelbereich der Kniebewegung entspricht. Damit die durchgeführte
Bewegung des Knies dem vorgegebenen Bewegungsausmaß entspricht, kann am Kniegelenk
des Patienten ein Winkelsensor angebracht und mit dieser Informationsquelle die Bewegung
des Kniegelenks geregelt durchgeführt werden. Die Bewegung wird mit einer bestimmten
oberen Grenze für das Antriebs- oder Bremsmoment vollzogen. Sollte der Patient zu
nahe am Gerät sitzen, so fordert ihn das Gerät über eine Ausgabeeinheit auf, sich
ein wenig vom Gerät zu entfernen.
[0025] Kommt es - möglicherweise zusätzlich - auf einen gleichmäßigen Bewegungsablauf im
Knie- oder Hüftgelenk an, so kann dies durch eine entsprechende Steuerung der Kurbelgeschwindigkeit
erreicht werden. Bekanntlich hat eine gleichförmige. Kurbelgeschwindigkeit eine ungleichförmige
Geschwindigkeit an den genannten Gelenken zur Folge. Durch eine Variation der Kurbelgeschwindigkeit
in Abhängigkeit von der Position innerhalb des Winkelbereichs lässt es sich jedoch
erreichen, dass die Winkelgeschwindigkeit entweder der Knie- oder der Hüftgelenke
während der Tretbewegung über einen großen Winkelbereich annähernd konstant bleibt.
Lösen eines Spasmus:
[0026] Ist ein Spasmus z.B. durch Erreichen der Obergrenze des Antriebsdrehmoments erkannt,
so kann er mit Hilfe einer Wipp-Bewegung gelöst werden. Dabei beginnt die Wipp-Bewegung
mit einem kleinen Winkelausschlag, der so lange vergrößert wird, bis die Wipp-Bewegung
wieder in eine Dreh-Bewegung übergeht. Beispielsweise kann der Therapeut dieses oder
ein anderes Bewegungsmuster dem Bewegungstrainingsgerät durch einmalige Ausübung "lehren",
so dass es dann im Bedarfsfall von selbst abläuft.
Getrennte Einstellung der Drehmoment-Obergrenzen im Antriebs- und Bremsbetrieb:
[0027] Ein Patient macht nur passives Training. Sein Knochengerüst ist nur schwach belastbar.
Er darf aus Sicherheitsgründen nur mit einem sehr kleinen Antriebsmoment angetrieben
werden. Um jedoch eine runde Tretbewegung zu realisieren, muss der Motor an bestimmten
Winkelpositionen der Kurbel stark bremsen. Unter der Voraussetzung, dass kein Getriebe
und somit nur eine geringe Schwungmasse vorhanden ist, vielmehr ein Riementrieb den
Motor und die Kurbel direkt verbindet, würden die Beine von ihrer höchsten Stellung
nach unten "durchfallen". Um das zu vermeiden, muss ein verhältnismäßig großes Bremsmoment
vorgegeben werden können.
Aufwärmübung, Trainingsvorschlag:
[0028] Vor jedem Training am Bewegungstrainingsgerät sollte eine kleine Aufwärmphase durchgeführt
werden. Dabei kann der physische Zustand des Patienten ("Leichtgängigkeit") über die
Kenngrößen der Kurbelbewegung erfasst und automatisch berücksichtigt werden. Danach
kann der Rechner einen Trainingsvorschlag machen (Drehzahl, Dauer usw.), der nach
den Ergebnissen des Aufwärmtrainings nach Erfahrungswerten errechnet ist.
Automatisch angepasste Begrenzung des Antriebsmoments:
[0029] Das maximale Antriebsmoment, das zum Erkennen eines Spasmus dient, wird laufend automatisch
derart verändert, dass es um einen gewissen Prozentsatz über dem für die Bewegung
der Extremitäten des Patienten benötigten Antriebsmoment liegt. Dieser automatisch
nachgeführte Antriebsmoment-Grenzwert kann nur rampenförmig ansteigen und fallen und
das hat den Vorteil, dass das Antriebsmoment auch bei starkem Abbremsen, beispielsweise
durch einen Spasmus, nie sprunghaft ansteigen kann. Es ist also immer ein "Sanft-Anlauf"
gewährleistet. Durch die enge Bindung des maximalen Antriebsmoments an das aktuelle
Antriebsmoment bleibt die Ansprechempfindlichkeit der Antispastiksteuerung während
des ganzen Trainings konstant.
Automatische Anpassung der Drehzahl:
[0030] Bei den meisten Patienten verändert sich der physische Zustand während des Trainings.
Da die Drehzahl ein wichtiges Kriterium für das Ausmaß und die Anstrengung einer Übung
ist, kann der Sollwert der Drehzahl in Abhängigkeit von der "Leichtgängigkeit" des
Patienten automatisch nachgeführt werden. Diese Nachführung erfolgt in Abhängigkeit
vom aufgewandten Antriebsdrehmoment.
Interaktive Trainingsprogramme:
[0031] Der Patient kann das Training durch sein Verhalten beeinflussen. Das hat den Vorteil,
dass die geistige und physische Passivität des Patienten während des Trainings verringert
wird. Es kann vorgesehen werden, dass sich die Drehzahl in gewissen Grenzen erhöht,
je "leichtgängiger" der Patient wird. Mit abnehmendem Aktiv-Anteil kann die Drehzahl
selbsttätig herabgesetzt werden. Auch kann ein Drehrichtungswechsel für den Fall vorgesehen
werden, dass die Aktivgymnastik noch weiter abnimmt.
Aktivierung eines externen Messgeräts:
[0032] Bei einer bestimmten Konstellation der Kenngrößen der Kurbelbewegung, die auf eine
bestimmte physische Situation schließen lässt, wird ein externes Messgerät aktiviert,
um eine Messung vorzunehmen.
Funktionelle Elektrostimulation in Abhängigkeit von den Kenngrößen der Kurbelbewegung:
[0033] Ein praktischer Fall ist die Elektrostimulation der Beuge- und der Streckmuskeln
an beiden Beinen (vier Stimulationskanäle), wobei die Parameter der verschiedenen
Stimulationskanäle in Abhängigkeit von den Ist-Kenngrößen der Kurbelbewegung gewählt
werden. Durch eine wenig differenzierte Ansteuerung der Muskeln entstehen meist ungleichförmige,
stockende Bewegungen, während ein Rundlauf der Kurbel erwünscht ist und von dem Patienten
angenehm empfunden wird. Die frei programmierbare Regelanordnung erlaubt es, eine
kontinuierliche Tretbewegung herbeizuführen durch abwechselnde Beschleunigung und
Abbremsung der Bewegung an den entsprechenden Winkelabschnitten. Dazu wird vorteilhafterweise
kein Schwungrad benötigt, das bei auftretenden Spasmen zu Verletzungen führen könnte.
Automatische Optimierung der Stimulationsparameter:
[0034] Die Stimulationstherapie wird mit einer erfahrungsgemäßen mittleren Voreinstellung
begonnen. Bei dem anschließenden Optimierungsverfahren werden die Stimulationsparameter
( z.B. Einschaltzeit und -winkel, Form der Stromkurve, Intensität) mit Hilfe der Rückkopplung
der Kenngrößen automatisch optimal eingestellt. Dies kann nacheinander für jede einzelne
Muskelgruppe geschehen.
"Teach in"-Verfahren:
[0035] Der Therapeut kann einem Bewegungstrainingsgerät ein beliebiges Bewegungsmuster lehren,
indem er einen bestimmten Eingabemode wählt, und das gewünschte Bewegungsmuster an
den Pedalen bzw. über die Fernbedienung vollzieht. Das Gerät nimmt das ausgeführte
Bewegungsmuster auf und speichert dieses ab. Danach kann es das gelernte Bewegungsmuster
wiedergeben.
1. Bewegungstrainingsgerät mit einer Kurbel, Kurbelarmen, die mit dem Fuß- oder Armpaar
einer trainierenden Person verbindbar sind, und ferner umfassend einen Elektromotor,
der mit der Kurbel getrieblich verbunden ist, eine Leistungs-Elektronik zur Bestromung
des Motors, welche es ermöglicht, diesen zum Antreiben und zum Bremsen der Kurbel
zu verwenden, eine Einrichtung zur Drehzahlregelung, eine Einrichtung zur Drehmomentbegrenzung,
eine Programmsteuereinrichtung, die es ermöglicht, ein Trainingsprogramm vorzugeben
und ablaufen zu lassen, einen Rechner, der die Drehzahl und das Drehmoment als momentane
Ist-Kenngrößen der Kurbelbewegung in einer digitalen und somit frei verwertbaren Form
erfasst, so dass diese Ist-Kenngrößen zur digitalen Regelung und Steuerung der Kurbelbewegung
zur Verfügung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trainingsprogramm eine Mischform von passiver und aktiver Gymnastik innerhalb
einer Kreisbewegung erlaubt, wobei durch die Einrichtung zur Drehmomentbegrenzung
Grenzwerte des Antriebsmoments einerseits und des Bremsmoments andererseits getrennt
voneinander einstellbar sind, die für den Antriebs- und Bremsfall entsprechend wirken.
2. Bewegungstrainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner bei einem passiven Training zum Zweck der Erkennung eines Spasmus den
oberen Grenzwert des Antriebdrehmoments im Rahmen eines nach Sicherheitsgesichtspunkten
festgelegten Maximalgrenzwerts der oberen Umhüllenden des Antriebsdrehmoments selbsttätig
so nachführt, dass der obere Grenzwert stets um einen bestimmten Prozentsatz größer
als die Umhüllende ist.
3. Bewegungstrainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner bei einem passiven Training zum Zweck der Erkennung eines Spasmus die
Anstiegsgeschwindigkeit des Antriebsdrehmoments errechnet und auswertet.
4. Bewegungstrainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner (8) die Solldrehzahl in einer Abhängigkeit vom Antriebsdrehmoment selbsttätig
bestimmt.
5. Bewegungstrainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erfassung der Winkelposition, der Drehrichtung und der Drehgeschwindigkeit der
Kurbel ein am Kurbelantrieb angekoppelter Inkrementalgeber (3) vorgesehen ist.
6. Bewegungstrainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner (8) ein Bewegungsprogramm in Abhängigkeit von der Zeit oder von den verfügbaren
Kenngrößen ablaufen lassen kann.
7. Bewegungstrainingsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es jedes gewünschte Bewegungsmuster in Abhängigkeit von der Winkelposition der Kurbel
ausführen kann.
8. Bewegungstrainingsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beim Erkennen eines Spasmus die Kurbel beginnend mit einer Gegenbewegung in eine
sanft hin und her gehende Schwenkbewegung mit zunehmendem Winkelausschlag versetzt
wird, die schließlich wieder in eine Umlaufbewegung in einer Richtung übergeht.
9. Bewegungstrainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rechner (8) die digital zur Verfügung stehenden Ist-Kenngrößen der Kurbelbewegung
auswertet, um daraus Rückschlüsse auf den Zustand des Patienten zu ziehen, diesen
Zustand durch signifikante Kennwerte anzuzeigen oder auf den Trainingsablauf entsprechend
einzuwirken.
10. Bewegungstrainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lernspeicher für die Kenngrößen der Kurbelbewegung vorgesehen ist, der durch
einen Eingabemode aktiviert werden kann und dann einen am Gerät ausgeführten Bewegungsablauf
speichert, den das Gerät wiederholen kann.
11. Bewegungstrainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anschlussmöglichkeit für ein Muskelstimulationsgerät vorgesehen ist, wobei die
Parameter der Stimulationskanäle in Abhängigkeit von den Ist-Kenngrößen der Kurbelbewegung
bestimmt werden und wobei die durch Stimulation unterstützten Bewegungen des Patienten
durch selbsttätiges Bremsen und/oder Antreiben der Kurbel einer gleichförmigen Drehbewegung
angenähert werden.
12. Bewegungstrainingsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Vorkehrungen getroffen sind, um bei Auftreten eines Spasmus weitere Stimulationsimpulse
zu unterbinden.
13. Bewegungstrainingsgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anordnung zur selbsttätigen Optimierung der Stimulationsparameter vorgesehen
ist.
1. Movement training apparatus with a crank, crank arms which can be connected to the
feet or arms of a training person, and also comprising an electric motor which is
connected by gearing to the crank, power electronics for powering the motor, enabling
this to be used to drive and brake the crank, a apparatus for speed adjustment, a
apparatus for torque limitation, a programme control apparatus which allows a training
programme to be input and run, a computer which detects the speed and torque as actual
instantaneous parameters of the crank movement in a digital and thus freely usable
form, so these actual parameters are available for digital adjustment and control
of the crank movement, characterised in that a training programme allows a mixed form of passive and active physical exercise
within a circular movement, limits to the drive moment, on the one hand, and to the
braking moment, on the other hand, which act appropriately for the event of driving
and braking, being adjustable separately from one another by means of the apparatus
for torque limitation.
2. Movement training apparatus according to claim 1, characterised in that, during passive training, the computer automatically tracks the upper limit of the
drive torque in the scope of a maximum limit established according to safety considerations
of the upper envelope of the drive torque for the purpose of recognition of a spasm,
in such a way that the upper limit is always greater than the envelope by a specific
percentage.
3. Movement training apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that, during passive training, the computer calculates and evaluates the rate of increase
in the drive torque for the purpose of recognising a spasm.
4. Movement training apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the computer (8) automatically determines the desired speed as a function of the
drive torque.
5. Movement training apparatus according to one any of the preceding claims, characterised in that an incremental encoder (3) coupled to the crank drive is provided to detect the angular
position, the direction of rotation and the speed of rotation of the crank.
6. Movement training apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the computer (8) can allow a movement programme to run as a function of the time
or the available parameters.
7. Movement training apparatus according to claim 6, characterised in that it can carry out any desired movement pattern as a function of the angular position
of the crank.
8. Movement training apparatus according to claim 6, characterised in that, on recognition of a spasm and starting with a counter movement, the crank is set
into a gentle to and fro pivoting movement with increasing angular deflection which
finally again passes into a rotating movement in one direction.
9. Movement training apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that the computer (8) evaluates the available actual digital parameters of the crank movement
to draw conclusions on the state of the patient, to display this state by significant
parameters or to act accordingly on the training run.
10. Movement training apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that a learning memory for the parameters of the crank movement is provided which can
be activated by an input mode and which then stores a movement run which has been
carried out on the apparatus which the apparatus can repeat.
11. Movement training apparatus according to any one of the preceding claims, characterised in that a connection option is provided for a muscle stimulation apparatus, the parameters
of the stimulation ducts being determined as a function of the actual parameters of
the crank movement and the movements of the patient supported by stimulation being
approximated to a similar rotational movement by automatic braking and/or driving
of the crank.
12. Movement training apparatus according to claim 11, characterised in that these precautions are taken to prevent further stimulation impulses in the event
of a spasm.
13. Movement training apparatus according to claim 11, characterised in that an arrangement for automatic optimisation of the stimulation parameters is provided.
1. Appareil d'exercice, comportant une manivelle, des bras de manivelle, qui peuvent
être reliés aux pieds ou aux bras d'une personne s'exerçant et présentant de plus
un moteur électrique qui est relié, par transmission, à la manivelle, une électronique
de puissance pour alimenter le moteur, laquelle permet d'utiliser celui-ci pour l'entraînement
et le freinage de la manivelle, un dispositif pour la régulation de la vitesse de
rotation, un dispositif pour la limitation du couple, un dispositif de commande à
programme, qui permet de prédéfinir un programme d'exercice et de le faire se dérouler,
un calculateur qui détecte la vitesse de rotation et le couple comme grandeurs caractéristiques
réelles instantanées du mouvement de la manivelle sous une forme numérique et, ainsi,
librement exploitable, de sorte que ces grandeurs caractéristiques sont disponibles
pour la commande et le réglage numériques du mouvement de la manivelle,
caractérisé en ce qu'un programme d'exercice permet un mélange de gymnastique passive et active à l'intérieur
d'un mouvement circulaire, des valeurs limites du moment d'entraînement, d'une part,
et du moment de freinage, d'autre part, pouvant être réglées de façon séparée les
unes des autres par le dispositif pour limiter le couple, lesquelles agissent de façon
correspondante pour le freinage et l'entraînement.
2. Appareil d'exercice selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le calculateur, dans le cas d'un exercice passif, dans le but de reconnaître un spasme,
surveille la valeur limite supérieure du couple d'entraînement dans le cadre d'une
valeur limite maximale, déterminée selon des points de vue de sécurité, des enveloppantes
supérieures du couple d'entraînement, de sorte que la valeur limite supérieure est
toujours plus grande que l'enveloppante, d'un pourcentage déterminé.
3. Appareil d'exercice selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le calculateur, dans le cas d'un exercice passif, dans le but de reconnaître un spasme,
calcule et exploite la vitesse d'augmentation du couple d'entraînement.
4. Appareil d'exercice selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le calculateur (8) détermine automatiquement la vitesse de rotation de consigne de
façon dépendant du couple d'entraînement.
5. Appareil d'exercice selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, pour détecter la position angulaire, le sens de rotation, et la vitesse de rotation
de la manivelle, il est prévu un capteur incrémentiel (3) couplé à l'entraînement
de la manivelle.
6. Appareil d'exercice selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le calculateur (8) peut faire se dérouler un programme de mouvement de façon dépendant
du temps ou des grandeurs caractéristiques disponibles.
7. Appareil d'exercice selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'il peut effectuer chaque modèle de mouvement souhaité de façon dépendant de la position
angulaire de la manivelle.
8. Appareil d'exercice selon la revendication 6,
caractérisé en ce que, lors de la reconnaissance d'un spasme, la manivelle, en commençant par un contre-mouvement,
passe à un mouvement pivotant allant doucement en va-et-vient avec une amplitude angulaire
croissante, qui, enfin, repasse à un mouvement rotatif dans un sens.
9. Appareil d'exercice selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le calculateur (8) exploite les grandeurs caractéristiques réelles, disponibles numériquement,
du mouvement de la manivelle pour en tirer des conclusions sur l'état du patient,
afficher cet état par des valeurs caractéristiques significatives ou agir de façon
correspondante sur le déroulement de l'exercice.
10. Appareil d'exercice selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une mémoire adaptative pour les grandeurs caractéristiques du mouvement de la manivelle
est prévue, qui peut être activée par un mode d'entrée et, alors, mémorise un déroulement
de mouvement effectué sur l'appareil, que peut répéter l'appareil.
11. Appareil d'exercice selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une possibilité de raccordement pour un appareil de stimulation musculaire est prévue,
les paramètres des canaux de stimulation étant déterminés de façon dépendant des grandeurs
caractéristiques réelles du mouvement de la manivelle et les mouvements, assistés
par stimulation, du patient étant approchés, par entraînement et/ou freinage automatiques
de la manivelle, d'un mouvement de rotation uniforme.
12. Appareil d'exercice selon la revendication 11,
caractérisé en ce que l'on prend des mesures pour interrompre d'autres impulsions de stimulation lors de
l'apparition d'un spasme.
13. Appareil d'exercice selon la revendication 11,
caractérisé en ce qu'il est prévu un agencement pour l'optimisation automatique des paramètres de stimulation.
