| (19) |
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(11) |
EP 0 758 988 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1998 Patentblatt 1998/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.02.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 41/34 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9600/594 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9625/342 (22.08.1996 Gazette 1996/38) |
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| (54) |
BEHÄLTER MIT SCHRAUBKAPPE
SCREW-CAP CONTAINER
RECIPIENT A CAPUCHON FILETE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
13.02.1995 DE 29502309 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.02.1997 Patentblatt 1997/09 |
| (73) |
Patentinhaber: MAUSER-WERKE GmbH |
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D-50321 Brühl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PRZYTULLA, Dietmar
D-50170 Kerpen (DE)
- MULDER, Alfons
D-53332 Bornheim (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 364 775 FR-A- 2 270 151 US-A- 4 592 476
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CH-A- 551 321 GB-A- 1 360 949
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Behälter mit Schraubkappe und anhängendem Rasterkranz
als Originalitätssicherung gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruches 1 (vgl.
GB-A-1 360 949).
Der Behälter kann ein Blechbehälter wie z. B. ein Eimer aus Weißblech mit Einfüll-
und Entnahmeöffnung im Deckel oder ein Stahlblechkanister sein; der Behälter kann
aber vorzugsweise aus Kunststoff bestehen und ein im Blasformverfahren hergestellter
Mineralölkanister, ein Hobbock, ein Fassett, ein Einstellbehälter oder ein Kunststoff-Behälter
wie z. B. ein Spundfaß oder ein Weithalsfaß (Deckelfaß) mit Faßdeckel und Spannringverschluß
sein. Derartige Behälter weisen in ihrem Oberboden oder in dem aufgesetzten separaten
Deckel wenigstens eine Einfüll- und Entleerungsöffnung auf, die mittels aufgeschraubter
Schraubkappe verschlossen wird. Die Schraubkappe kann z. B. für ein Spundfaß oder
einen Faßdeckel mit Spundlochöffnung als Spundstopfen ausgebildet sein.
Es ist bekannt, Kanister-Schraubkappen mit einem separat vorgefertigten, aufgesteckten
Rasterkranz als Originalitätssicherung zu versehen, der beim erstmaligen Lösen bzw.
Aufdrehen der Schraubkappe an dünnen Verbindungsstegen als Sollbruchstellen abreißt.
Nachteilig hierbei ist, daß für den Aufsteckkranz ein gesondertes Spritzwerkzeug für
den separaten Spritzvorgang benötigt wird. Der Aufsteckkranz muß extra aufgesteckt
werden, und er kann z. B. beim Handling während des Abfüllens abfallen, d. h. er ist
nicht automatensicher.
[0002] Es sind auch bereits Kanister-Schraubkappen mit integriert angespritztem Rasterkranz
bekannt, allerdings bestehen diese Schraubkappen mit Rasterkranz aus mittel- oder
niedermolekularem Kunststoff, der schlechte Tieftemperatur-Festigkeitseigenschaften
besitzt. Diese Schraubkappen haben sich deshalb im industriellen Einsatz nicht bewährt,
da sie den Zulassungsanforderungen beim Tieftemperatur-Falltest nicht genügen.
Weiterhin nachteilig bei allen bekannten Ausführungen ist, daß sich die lose aufgedrehte
Schraubkappe beim Transport vom Hersteller zur Abfüllstation durch Rüttelbewegungen
und Vibrationen lösen und verlorengehen kann. Dann ist z. B. bei einem LKW-Transport
kein 100%iger Staubschutz mehr gewährleistet. Bei den bekannten Ausführungsformen
verbleibt der Originalitätsring bzw.Rasterkranz nach Abdrehen der Schraubkappe nicht
auf dem Gewindestutzen fixiert und kann daher beim Ausgießen des flüssigen Füllgutes,
d. h. beim Kippen des Behälters mit in das untere zu befüllende Behältnis fallen.
Auch ist ein sicheres Einrasten des Originalitätsringes beim Aufsetzen der Schraubkappe
nicht gewährleistet, und die Anbindungspunkte bzw. Verbindungsstege zwischen Schraubkappe
und Rasterkranz müssen beim Festschrauben wie auch beim Lösen der Schraubkappe allein
die umfangsförmige ungleichmäßige Originalitätsring-Belastung (beim nacheinander erfolgenden
Abreißen der Verbindungsstege) aufnehmen.
[0003] Es ist
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Behälter und eine darauf abgestimmte Schraubkappe
mit anhängendem Originalitätsring anzugeben, bei dem bzw. bei der die bekannten Nachteile
vermieden werden und wobei insbesondere eine sichere Vorverrasterung der Schraubkappe
bzw. des Spundstopfens beim Transport mit Staubschutzgarantie gewährleistet ist. Weiterhin
soll ein verbessertes Ablösen des Originalitätsringes von der Schraubkappe und ein
nachfolgendes sicheres Festhalten des abgerissenen Originalitätsringes auf dem Gewindestutzen
des Behälters ermöglicht werden.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß behälterseitig und schraubkappenseitig
entsprechende Rastelemente bzw. Vorsprünge vorgesehen sind, die - beim lockeren Zudrehen
der Schraubkappe nach etwa einer Schraubkappenumdrehung, bevor diese in ihre endgültig
abdichtende Verschlußposition gelangt und vor einem unlösbaren Einrasten der Einrastelemente
des Rasterkranzes hinter den behälterseitigen Sockelrastvorsprüngen- derart in eine
gegenseitig festhaltende Wirkverbindung bzw. Vorverrasterungsposition gelangt, daß
ein selbstätiges Zurückdrehen bzw. Lösen der Schraubkappe mit Sicherheit verhindert
ist, aber die Schraubkappe durch Überwindung einer gewissen Festhaltekraft (= die
elastische Federkraft der Federzungen) wieder leicht aufdrehbar ist.
In einer speziellen Ausführung ist dazu auf der Außenwandung des Gewindestutzens bzw.
des unteren Gewindestutzen-Sockels oder auf der nach oben oder gegebenenfalls schräg
nach oben weisenden Seite des Sockels bzw. des Behälteroberbodens wenigstens ein,
(vorzugsweise jedoch zwei oder mehr symmetrisch angeordnete), vergleichsweise flacher
Vorsprung als vorstehender Nocken ausgebildet ist, der nach leichtem Zudrehen der
Schraubkappe um etwa eine Schraubkappenumdrehung hinter eine oder mehrere der schraubkappenseitigen
Rastelemente bzw. der elastischen Federzungen des Rastkranzes derart in eine lösbare
Verdrehsperre mit gegenseitig festhaltender Wirkverbindung gelangt, daß ein selbstätiges
bzw. unbeabsichtigtes Zurückdrehen der Schraubkappe z. B. durch Transportvibrationen
verhindert ist, die Schraubkappe aber durch Überwindung einer ausreichenden Festhaltekraft
= Verdrehsicherung (z. B. die elastische Federkraft der Federzunge(n)) wieder aufdrehbar
ist. Dadurch ist ermöglicht, daß die Schraubkappe zum sicheren Transport mit Staubschutzgewährleistung
in eine Vorverrasterungsposition auf den Behälter aufgeschraubt werden kann und sicher
in dieser Rastposition verbleibt.
[0005] Die erfindungsgemäße Schraubkappe kann mit separat vorgefertigtem, aufgestecktem
Rasterkranz versehen sein; in bevorzugter Ausführungsform ist die Schraubkappe bzw.
der Spundstutzen mitsamt integriert angespritztem Rasterkranz aus hochmolekularem
Polyethylen (PE) hergestellt und erfüllt damit alle zulassungsbedingten Anforderungen
mit guten Tieftemperatur-Festigkeitseigenschaften. Das Funktionieren der Vorverrasterung
und des Festhaltens des abgescherten Rasterkranzes auf dem Gewindestutzen setzt ein
funktionelles Zusammenwirken von Schraubkappe bzw. Spundstopfen und Behälter-Oberboden
bzw. -Spundstutzen voraus.
[0006] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß auf dem zur Schraubkappe weisenden
oberen Rand des Rasterkranzes (= Originalitätsring) wenigstens ein hochstehender Mitnehmer-Vorsprung
ausgebildet ist, vorzugsweise jedoch zwei sich diametral gegenüberliegende Mitnehmervorsprünge
ausgebildet sind, die in entsprechende gegenüberliegende Ausnehmungen im unteren Rand
der Schraubkappe formschlüssig eingreifen. Die Mitnehmervorsprünge können in gleicher
Funktionsweise ebenso am unteren Rand der Schraubkappe mit entsprechender Ausnehmung
im oberen Rand des Rasterkranzes oder als Kombination beider Ausführungen realisiert
werden.
Durch diese besondere Ausbildung der formschlüssig ineinandergreifenden Mitnehmervorsprünge
wird eine spürbare Belastung oder Überdehnung der dünnen Verbindungsstege zum einen
beim Aufsetzen = Aufschrauben der Schraubkappe in die Vorverrasterungsposition und
zum anderen beim festen Verschließen der Schraubkappe in die dichtende Verschlußposition
mit Sicherheit vermieden. Beim erstmaligen Aufdrehen = Lösen der Schraubkappe aus
ihrem festen Dichtsitz reißen die dünnen Verbindungsstege zum fest eingerasteten Rasterkranz
ab und es erfolgt eine optisch gut sichtbare Trennung und Beabstandung beider Teile
dadurch, daß die beiden umgekehrt bzw. entsprechend zueinander schrägen Flächen der
Mitnehmervorsprünge am unteren Rand der Schraubkappe und am oberen Rand des Rasterkranzes
(oder umgekehrt) aufeinander abgleiten und der Rasterkranz nach unten abgedrückt wird.
Dadurch verbleibt auch bei erneut aufgeschraubter Schraubkappe ein deutlich sichtbarer
Abstandsspalt zwischen Schraubkappe und Rasterkranz, so daß hernach sofort klar ersichtlich
ist, ob der Originalitätsverschluß noch gegeben ist (original verschlossener Behälter),
oder ob der Behälter zwischenzeitlich bereits (z. B. unbefugt) geöffnet wurde.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß am oberen
Rand des Sockels oberhalb der umfangsseitigen Rastvorsprünge ein dünner, sich radial
nach außen erstreckender umlaufender Randvorsprung ausgebildet ist, der bei in Verschlußposition
aufgeschraubter Schraubkappe die radial nach innen weisenden Federzungen = Einrastelemente
des Rasterkranzes formschlüssig hintergreift. Durch diese Hinterschneidung ist gewährleistet,
daß nach Lösen bzw. Abschrauben der Schraubkappe der abgescherte Rasterkranz (= Originalitätsring)
auf dem Sockel des Gewindestutzens verbleibt und auch in Überkopfpositionierung und
auch bei Schütteln des Behälters nicht herunterfallen kann.
[0007] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles
näher erläutert und beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- einen erfindungsgemäßen Kunststoff-Kanister mit Schraubkappe und integriertem Rasterkranz,
- Figur 2
- die Schraubkappe mit Rasterkranz in Seitenansicht,
- Figur 3
- die Schraubkappe mit Rasterkranz in Schnittdarstellung,
- Figur 4
- eine Unteransicht der Schraubkappe gemäß Fig. 2,
- Figur 5
- in Teilschnittdarstellung den Bereich des Einfüll- und Entleerungsstutzens des Kanisters
aus Fig. 1,
- Figur 6
- eine Draufsicht auf den Einfüllstutzen gemäß Fig. 5,
- Figur 7a
- in vergrößerter Teilschnittdarstellung eine Draufsicht auf einen Bereich des Einfüllstutzens
gemäß Fig. 6,
- Figur 7b, 7c
- jeweils vergrößerte Teilschnittdarstellungen aus Fig. 7a,
- Figur 8
- den Einfüllstutzen mit aufzusetzender Schraubkappe,
- Figur 9
- die in Vorrastposition aufgeschraubte Schraubkappe,
- Figur 10
- die in Verschlußposition fest aufgeschraubte Schraubkappe,
- Figur 11
- die abgeschraubte Verschlußkappe mit abgeschertem Rasterkranz, der auf dem Sockel
des Einfüllstutzens festsitzt,
- Figur 12a
- in vergrößerter Teilschnittdarstellung den Rasterkranz kurz vor der Vorrastposition
und
- Figur 12b
- den Rasterkranz gemäß Fig. 12a in Aufhebung der Vorrastposition
[0008] In
Figur 1 ist mit der Bezugsziffer 10 ein Kunststoffkanister bezeichnet, auf den eine Schraubkappe
12 mit integriert angespritzem Rasterkranz 14 aufgeschraubt werden soll. Die einteilige
Schraubkappe 12 und Rasterkranz 14 bestehen aus hochmolekularem Polyethylen (PE).
Aus
Figur 2 wird ersichtlich, daß der Rasterkranz 14 lediglich über mehrere extrem dünne Verbindungsstege
16 -vorzugsweise sechs- als Abreiß-Sollbruchstellen mit der Schraubkappe 12 verbunden
ist. Diese Verbindungsstege 16 weisen einen kleinen Querschnitt von nur etwa einem
Quadratmillimeter auf. Weiterhin ersichtlich ist ein auf dem Rasterkranz 14 ausgebildeter
hochstehender Mitnehmervorsprung 18 mit einer rechtsseitigen senkrechten Anschlagkante
20 und einer linksseitigen Abgleitschräge 22. Im unteren Rand der Schraubkappe 12
ist eine entsprechend geformte Ausnehmung 24 ausgebildet, in welche der Mitnehmervorsprung
18 formschlüssig hineinragt. Vom oberen Rand des Rasterkranzes 14 ausgehend sind ferner
vier rechteckförmige durchgehende Einformungen 26 ausgebildet, durch welche die Höhe
der innenliegenden Federzungen 34 verringert wird. Der Rasterkranz 14 ist auf seiner
Rückseite entsprechend genauso ausgebildet.
[0009] In
Figur 3 sind Schraubkappe 12 und Rasterkranz 14 in Schnittdarstellung gezeigt. Aus der in
Figur 4 dargestellten Unteransicht der Schraubkappe 12 mit Rasterkranz 14 sind die der Abdrehrichtung
der Schraubkappe 12 schräg entgegengestellten Federzungen 34 (= Rastelemente des Rasterkranzes)
und die als Sollbruchstellen dienenden dünnen Verbindungsstege 16 zwischen Rasterkranz
14 und Schraubkappe 12 ersichtlich.
In
Figur 5 ist der Einfüllstutzen 28 des Kanisters 10 mit unterem Sockel 30 in Seitenansicht
und in
Figur 6 in Draufsicht dargestellt. Am Außenumfang des Sockels 30 sind die in Aufdrehrichtung
weisenden sägezahnförmigen Rastvorsprünge 32 (= behälterseitige Rastelemente) ausgebildet.
Auf der nach oben weisenden Ringfläche des Sockels 30 sind weiterhin zwei sich diametral
gegenüberliegende axial um ca. zwei Millimeter hochstehende Verdrehvorsprünge bzw.
Vorverrasterungsnocken 36 erkennbar.
In
Figur 7a sind diese Rastvorsprünge 32 und Verdrehvorsprünge 36 noch einmal in vergrößerter
Detaildarstellung gezeigt. In der Schnittdarstellung in
Figur 7b und
Figur 7c gemäß Schnittlinie A-B und C-D in Fig. 7a wird die Anordnung des axialen Verdrehvorsprunges
36 auf der Oberseite des Sockels 30 sowie der am oberen Rand des Sockels 30 umlaufende
radial nach außen vorstehende Randvorsprung 38 deutlich, hinter den die Federzungen
34 des Rasterkranzes 14 hinterfassen und ein Abfallen des abgescherten Rasterkranzes
14 verhindern.
Funktionsbeschreibung (Zeichnerisch dargestellt in den Figuren 8 bis 12);
[0010] In
Figur 8 ist die Schraubkappe 12 mit Rasterkranz 14 dargestellt, die auf den Einfüllstutzen
28 eines Kanisters aufgeschraubt werden soll.
In
Figur 9 ist die Schraubkappe 12 bereits bis zur lösbaren Vorverrasterungsposition auf den
Gewindestutzen aufgeschraubt.
Die sichere Vorverrasterung der Schraubkappe 12 mit Rasterkranz 14 erfolgt durch die
ersten Federzungen 34 bzw. Rastlamellen des Originalitätsringes bzw. Rasterkranzes
in Verbindung mit den beiden um ca. 1 bis 2 mm axial hochstehenden Verdrehvorsprüngen
36 bzw. Vorrastnocken auf der nach oben bzw. schräg nach oben weisenden Ringfläche
des Einfüllstutzen-Sockels 30. Beim Verschließen des Behälters bzw. Aufschrauben der
Schraubkappe gelangen nach etwa einer halben bis einer ganzen Umdrehung der Schraubkappe
ein oder zwei Federzungen in Wirkkontakt mit den Verdrehvorsprüngen. Die elastischen
Federzungen des Rasterkranzes werden dann mit leichtem Drehmoment über diese Vorrastnocken
bzw. Verdrehvorsprünge gedreht und rasten dahinter ein bzw. federn dahinter in ihre
Normalposition zurück. Dadurch ist die Schraubkappe für den Transport gegen Verdrehung
bzw. ein selbstätiges Lösen durch Erschütterungen oder Vibrationen gesichert, ohne
daß bereits eine wesentliche Belastung mit möglichem Anriß der Verbindungsstege 16
= Sollbruchstellen erfolgt.
Dies wird - wie aus
Figur 10 ersichtlich ist - durch die besondere Ausbildung der beiden Mitnehmervorsprünge 18
am oberen Rand des Rasterkranzes 14 ermöglicht, die in entsprechende Ausnehmungen
24 im unteren Rand der Schraubkappe 12 eingreifen. Beim Zudrehen der Schraubkappe
12 gelangt die rechtsseitige senkrechte Anschlagkante 20 des Mitnehmervorsprunges
18 gegen die entsprechend ausgebildete senkrechte Anschlagkante der Schraubkappe 12
und es können insbesondere beim festen Zudrehen der Schraubkappe in ihre gas- und
flüssigkeitsdichte Verschlußposition große Drehmomente übertragen werden, ohne daß
eine spürbare Belastung der Verbindungsstege 16 auftritt.
Beim Lösen bzw. Abdrehen der Schraubkappe 12 gelangt die flache Schräge des Schraubkappenrandes
gegen die linksseitige entsprechende Abgleitschräge 22 des Mitnehmervorsprunges 18.
Zusätzlich zu der umfangsförmigen Fixierung des Rasterkranzes durch die hinter die
Rastvorsprünge 32 am Sockelumfang eingerasteten Federzungen 34 bzw. Rastlamellen erfolgt
durch das Abgleiten der beiden Schrägflächen aufeinander ein axiales Abdrücken des
Rasterkranzes von der Schraubkappe, wodurch ein sicheres Aufreißen der Sollbruchstellen
bzw. der dünnen Verbindungsstege 16 erfolgt.
Dies ist in
Figur 11 gezeigt : nach Abschrauben der Schraubkappe 12 und Abreißen der Sollbruchstellen
verbleibt der Originalitätsring bzw Rasterkranz 14 auf dem Sockel 30, weil die in
der Höhe verkürzt ausgebildeten Federzungen 34 (im Bereich der rechteckigen Einformungen
26) hinter den axial vorspringenden umlaufenden Randvorsprung 38 formschlüssig eingreifen
und ein Abfallen bzw. Herunterfallen des Originalitätsringes auch bei Überkopfpositionierung
und Schütteln des Behälters sicher verhindern.
In
Figur 12 a ist schließlich noch einmal das Festsetzen der Schraubkappe 12 in der Vorverrasterungsposition
dargestellt und erläutert. Beim erstmaligen Aufschrauben der Schraubkappe gerät nach
etwa einer Umdrehung der Schraubkappe eine erste Federzunge 34 mit dem Vorverrasterungsnocken
36 in Kontakt. Das gleiche passiert auf der gegenüberliegenden Seite des Sockels 30.
Die Federzungen biegen sich elastisch nach außen und rutschen über die rechtsseitige
steile Kante 40 des Vorverrasterungsnockens 36 bis sie dahinter in ihre Normalposition
zurückspringen und die Schraubkappe gegen ein ungewolltes selbstätiges Lösen sichern.
Beim Lösen der Schraubkappe aus der Vorrastposition gleitet die Federzunge 34 - wie
in Figur 12b dargestellt ist - elastisch über die linke schräge Kante 42 hinweg. Die
linke Kante 42 des Verdrehvorsprunges 36 ist derart flach bzw. schräg ausgebildet,
damit kein Aufstauchen der Federzungen erfolgen kann. Zum Lösen aus der Vorverrasterung
ist also nur die elastische Federkraft von ein oder mehreren Federzungen zu überwinden.
Wie zuvor erwähnt, kann die erfindungsgemäße Ausgestaltung in entsprechender Weise
bei einem Spundstopfen z. B. für ein Spundfaß ausgeführt sein.
Bezugsziffernliste
[0011]
- 10
- Kunststoff-Kanister
- 12
- Schraubkappe
- 14
- Rasterkranz
- 16
- Verbindungsstege/Sollbruchstellen
- 18
- Mitnehmer-Vorsprung
- 20
- senkrechte Anschlagkante
- 22
- Abgleitschräge
- 24
- entsprechende Ausnehmung
- 26
- rechteckförmige Einformung (14)
- 28
- Einfüllstutzen
- 30
- Sockel (28)
- 32
- umfangsseitige Rastvorsprünge (30)
- 34
- innere Federzungen (14)
- 36
- axialer Verdreh-Vorsprung
- 38
- umlaufender Randvorsprung
- 40
- Steile Kante (36)
- 42
- schräge flache Kante (36)
1. Behälter (10) mit Schraubkappe (12) und anhängendem Rasterkranz (14) als Originalitätssicherung,
wobei der Behälter (10) am Einfüllstutzen (28) außenseitig mit Vorsprüngen (32) versehen
ist, hinter welche Federzungen (34) des Rasterkranzes (14) in Verschlußposition der
Schraubkappe (12) derart unlösbar hintergreifen, daß beim Wiederaufdrehen mehrere
zwischen Schraubkappe (12) und Rasterkranz (14) ausgebildete dünne Verbindungsstege
(16) als Sollbruchstellen abreißen,
dadurch gekennzeichnet, daß
behälterseitig und schraubkappenseitig entsprechende Rastelemente (36, 34) vorgesehen
sind, die beim leichten Zudrehen der Schraubkappe (12) - nach etwa einer Schraubkappenumdrehung,
bevor diese in ihre endgültig abdichtende Verschlußposition gelangt und vor einem
unlösbaren Einrasten der Einrastelemente (34) des Rasterkranzes (14) hinter weiteren
Sockelrastvorsprüngen (32) - derart in eine gegenseitig festhaltende Wirkverbindung
bzw. Vorverrasterungsposition gelangen, daß ein selbstätiges Zurückdrehen bzw. Lösen
der Schraubkappe (12) mit Sicherheit verhindert ist, aber die Schraubkappe (12) durch
Überwindung einer gewissen Festhaltekraft (entsprechend der elastischen Federkraft
der Federzungen 34) wieder leicht aufdrehbar ist.
2. Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf der nach oben bzw. schräg nach oben weisenden Seite eines Sockels (30) am Einfüllstutzen
(28) wenigstens ein, vorzugsweise zwei oder mehrere vergleichsweise flache Vorverrasterungs-Vorsprünge
(36) ausgebildet sind, die beim Zudrehen der Schraubkappe (12) - nach etwa einer Schraubkappenumdrehung,
bevor diese in ihre endgültig abdichtende Verschlußposition gelangt und vor einem
unlösbaren Einrasten der Federzungen (34) des Rasterkranzes (14) hinter den umfangsseitigen
Sockelrastvorsprüngen (32) - derart mit einer oder mehreren Federzungen (34) in eine
gegenseitig festhaltende Wirkverbindung gelangt, daß ein selbstätiges Zurückdrehen
der Schraubkappe (12) verhindert ist, aber die Schraubkappe (12) durch Überwindung
der elastischen Federkraft der Federzungen (34) als lösbare überwindbare Verdrehsperre
wieder aufdrehbar ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der bzw. die Vorverrasterungs-Vorsprünge (36) in Draufsicht etwa dreiecksförmig mit
einer rechtsseitig steilen Kante (40) und einer linksseitig flachen Kante (42) ausgebildet
sind, wobei die in Aufschraubrichtung schräggestellten Federzungen (34) des Rasterkranzes
(14) beim Aufsetzen = Zuschrauben der Schraubkappe (12) zunächst elastisch über die
steile Kante (40) gleiten und dahinter formschlüssig in der Vorverrasterungsposition
einrasten und beim Abschrauben = Lösen der Schraubkappe (12) aus der Vorverrasterungsposition
durch Überwindung der Federkraft der Federzungen (34) elastisch über die flache Kante
(42) des Vorverrasterungsnocken (36) gleiten.
4. Behälter nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf dem zur Schraubkappe (12) weisenden Rand des Rasterkranzes (14) wenigstens ein
hochstehender Mitnehmer-Vorsprung (18) ausgebildet ist, vorzugsweise zwei oder mehr
sich diametral gegenüberliegende Mitnehmer-Vorsprünge (18) ausgebildet sind, die in
entsprechende gegenüberliegende Ausnehmungen (24) im unteren Rand der Schraubkappe
(12) formschlüssig eingreifen.
5. Behälter nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
an dem unteren Rand der Schraubkappe (12) wenigstens ein hervorstehender Mitnehmer-Vorsprung
ausgebildet ist, vorzugsweise zwei oder mehr sich diametral gegenüberliegende Mitnehmer-Vorsprünge
ausgebildet sind, die in entsprechende gegenüberliegende Ausnehmungen im oberen Rand
des Rasterkranzes (14) eingreifen.
6. Behälter nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Mitnehmer-Vorsprung (18) rechtsseitig, d. h. gegen den Uhrzeigersinn gerichtet,
eine steile Anschlagkante (20) und linksseitig, d. h. in Uhrzeigersinn gerichtet,
eine schräge bzw. flache Abgleitschräge (22) aufweist, und die gegenüberliegende Ausnehmung
(24) entsprechend angepaßt geformt ausgebildet ist.
7. Behälter nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
am oberen Rand eines Sockels (30) am Einfüllstutzen (28) oberhalb der umfangsseitigen
Rastvorsprünge (32) ein dünner, sich radial nach außen erstreckender umlaufender Randvorsprung
(38) ausgebildet ist, der bei in Verschlußposition aufgeschraubter Schraubkappe (12)
die radial nach innen weisenden Federzungen (34) formschlüssig hintergreift.
8. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schraubkappe (12) einen integriert angespritztem Rasterkranz (14) aufweist und
aus hochmolekularem Polyethylen (PE) hergestellt ist.
1. A container (10) with a screw cap (12) and an attached rim (14) as a tamper-proof
securing means, wherein the outside of the filler neck (28) of the container (10)
is provided with projections (32), behind which resilient tongues (34) of the rim
(14) non-releasably engage in the closed position of the screw cap (12) in such a
manner that, when the screw cap (12) is unscrewed again, a plurality of thin connecting
strips (16) formed between the screw cap (12) and the rim (14) and provided as predetermined
breaking points tear off, characterised in that corresponding locking members (36,
34) are provided on the container and the screw cap and, when the screw cap (12) is
tightened slightly - e.g. after rotation of the screw cap before it moves into its
final sealing closed position and before non-releasable engagement of the locking
members (34) of the rim (14) behind further base locking projections (32) - adopt
a mutually securing operative connection or prelocking position in such a manner that
spontaneous slackening or loosening of the screw cap (12) is reliably prevented, but
the screw cap (12) is easily unscrewable again by overcoming a certain securing force
(corresponding to the elastic spring force of the resilient tongues 34).
2. A container according to claim 1, characterised in that, on the side of a base (30)
facing upwards or obliquely upwards, at least one, preferably two or more comparatively
flat prelocking projections (36) are formed on the filler neck (28) and, when the
screw cap (12) is tightened - e.g. after rotation of the screw cap before it moves
into its final sealing closed position and before non-releasable engagement of the
resilient tongues (34) of the rim (14) behind the base locking projections (32) on
the circumference - adopt a mutually securing operative connection with one or more
resilient tongues (34) in such a manner that spontaneous slackening of the screw cap
(12) is prevented, but the screw cap (12) is unscrewable again by overcoming the elastic
spring force of the resilient tongues (34) as a releasable, surmountable rotation
lock.
3. A container according to claim 1 or 2, characterised in that the prelocking projection
or projections (36) are substantially triangular in plan view with a steep edge (40)
on the right and a flat edge (42) on the left, the resilient tongues (34) of the rim
(14) initially sliding resiliently over the steep edge (40) when the screw cap (12)
is mounted, i.e. screwed on - the resilient tongues (34) extending obliquely in the
unscrewing direction - and engaging positively behind the steep edge (40) in the prelocking
position, and, when the screw cap (12) is unscrewed, i.e. loosened, sliding out of
the prelocking position over the flat edge (42) of the prelocking catches (36) by
overcoming the spring force of the resilient tongues (34).
4. A container according to claim 1, 2 or 3, characterised in that at least one upwardly
extending retaining projection (18), preferably two or more diametrically opposed
retaining projections (18) are formed on the edge of the rim (14) facing the screw
cap (12) and positively engage in corresponding opposing recesses (24) in the lower
edge of the screw cap (12).
5. A container according to claim 1, 2 or 3, characterised in that at least one downwardly
extending retaining projection, preferably two or more diametrically opposed retaining
projections are formed on the lower edge of the screw cap (12) and engage in corresponding
opposing recesses in the upper edge of the rim (14).
6. A container according to claim 4 or 5, characterised in that the retaining projection
(18) has a steep stop edge (20) on the right, i.e. facing in the anticlockwise direction,
and an inclined or flat sliding chamfer (22) on the left-hand side, i.e. facing in
the clockwise direction, and the opposing recess (24) is formed so as to be correspondingly
shaped.
7. A container according to claim 1, 2, 3, 4, 5 or 6, characterised in that a thin, circumferential
edge projection (38) extending radially outwards is formed on the upper edge of a
base (30) on the filler neck (28) above the locking projections (32) provided on the
circumference and, when the screw cap (12) is screwed on in the closed position, engages
positively behind the resilient tongues (34) extending radially inwards.
8. A container according to any one of the preceding claims 1 to 7, characterised in
that the screw cap (12) has a rim (14) injection-moulded on in an integral manner
and is made of high-molecular polyethylene (PE).
1. Récipient (10) à capuchon vissable (12) avec une couronne de blocage (14) garantissant
la fermeture d'origine et attachée audit capuchon, le manchon de remplissage (28)
dudit récipient comporte sur sa face extérieure des saillies (32) derrière lesquelles
s'engagent sans pouvoir se libérer des languettes élastiques (34) de la couronne de
blocage (14) lorsque le capuchon vissable (12) est en position de fermeture de sorte
que plusieurs traverses (16) minces reliant la couronne de blocage (14) au capuchon
vissable (12) et constituant des sections destinées à la rupture se rompent lors de
l'ouverture par dévissage, caractérisé par des éléments de blocage (36, 34) prévus tant sur le récipient que sur le capuchon,
qui, lors d'un vissage partiel du capuchon vissable (12) - après environ un tour de
vissage du capuchon, avant que celui-ci n'atteigne sa position de fermeture complète
assurant l'étanchéité et que les éléments de blocage (34) de la couronne de blocage
(14) ne s'engagent derrière les saillies de blocage (32) prévues sur la base du manchon
de remplissage pour ne plus pouvoir s'en libérer - prennent une position efficace
de maintien réciproque, respectivement une position de blocage préalable, de façon
à empêcher avec certitude toute rotation en arrière / toute ouverture involontaire
du capuchon vissable (12) mais de façon à permettre que le capuchon vissable puisse
de nouveau être dévissé aisément en surmontant une certaine force de retenue correspondant
à l'effet de ressort des languettes élastiques (34).
2. Récipient selon la revendication 1, caractérisé par au moins une, de préférence deux ou plusieurs saillies de préblocage (36) relativement
plates, prévues sur la face orientée ou inclinée vers le haut de la base (30) du manchon
de remplissage (28), qui, lors du vissage du capuchon vissable (12) - après environ
un tour de vissage du capuchon, avant que celui-ci n'atteigne sa position de fermeture
complète assurant l'étanchéité et que les éléments de blocage (34) de la couronne
de blocage (14) ne s'engagent derrière les saillies de blocage (32) prévues sur la
base du manchon de remplissage pour ne plus pouvoir s'en libérer - coopèrent avec
une ou plusieurs languettes élastiques (34) pour prendre une position efficace de
maintien réciproque de façon à empêcher avec certitude toute rotation en arrière involontaire
du capuchon vissable (12) mais de façon à permettre que le capuchon vissable (12)
puisse de nouveau être dévissé aisément en surmontant l'effet de ressort des languettes
élastiques (34) qui assure un blocage surmontable du mouvement de rotation.
3. Récipient selon les revendications 1 ou 2 caractérisé en ce que la ou les saillies de préblocage (36) présentent vues de dessus une forme sensiblement
en triangle dont le côté droit (40) se dresse de manière raide alors que le côté gauche
(42) est plat et en ce que les languettes élastiques (34) de la couronne de blocage (14) qui sont inclinées
dans le sens du vissage, glissent sur le côté raide (40) pour s'engager ensuite par
clabotage dans la position de préblocage, lors de la pose et du vissage du capuchon
vissable (12), et, sortent de leur position de préblocage en surmontant leur effet
de ressort et glissent élastiquement sur le côté plat (42) des saillies de préblocage,
lors du dévissage et détachement du capuchon vissable (12).
4. Récipient selon les revendications 1, 2, ou 3, caractérisé en ce que le bord de la couronne de blocage (14) orienté vers le capuchon vissable (12) comporte
au moins mais de préférence deux ou plusieurs saillies d'entraînement (18) se redressant,
disposées à des emplacements diamétralement opposés, qui s'engagent par clabotage
dans des évidements correspondants, diamétralement opposés, prévus dans le bord inférieur
du capuchon vissable (12).
5. Récipient selon les revendications 1, 2 ou 3 caractérisé en ce que le bord inférieur du capuchon vissable (12) comporte au moins une, de préférence
deux ou plusieurs saillies d'entraînement disposées à des emplacements diamétralement
opposés, qui s'engagent dans des évidements correspondants diamétralement opposés
prévus dans le bord supérieur de la couronne de blocage (14).
6. Récipient selon les revendications 4 ou 5 caractérisé en ce que la saillie d'entraînement (18) présente à droite, à savoir dans le sens contraire
au sens des aiguilles d'une montre, une face de butée (20) se redressant de manière
raide, et, à gauche, à savoir dans le sens des aiguilles d'une montre, une surface
de glissement (22) inclinée ou aplatie et en ce que l'évidement faisant face à ladite saillie d'entraînement présente une conformation
correspondante.
7. Récipient selon les revendications 1, 2, 3, 4, 5 ou 6 caractérisé en ce que le bord supérieur de la base (30) du manchon de remplissage (28) comporte, au-dessus
des saillies périphériques de blocage (32), un bord saillant (38) mince continu sur
tout le pourtour, orienté radialement vers l'extérieur, qui s'engage par clabotage
derrière les languettes élastiques (34) orientées radialement vers l'intérieur, lorsque
le capuchon vissable (12) est vissé jusqu'en position de fermeture.
8. Récipient selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le capuchon vissable (12) qui est en polyéthylène de masse moléculaire élevée est
pourvu d'une couronne de blocage (14) intégrée, formée par injection.