(19)
(11) EP 0 759 402 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
29.12.1997  Patentblatt  1997/52

(21) Anmeldenummer: 95112942.8

(22) Anmeldetag:  17.08.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B65D 81/05, A47K 3/16

(54)

Zur Befestigung einer Badewanne nutzbarer Eckenschutz einer Wannenverpackung

Corner protector for a bath tub, useable as a mounting fixture

Elément de protection de coin de baignoire, utilisable comme dispositif de fixation


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH FR LI NL

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.02.1997  Patentblatt  1997/09

(73) Patentinhaber: HOESCH METALL + KUNSTSTOFFWERK GmbH & Co.
52372 Kreuzau-Schneidhausen (DE)

(72) Erfinder:
  • Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet

(74) Vertreter: Langmaack, Jürgen, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte Maxton . Maxton . Langmaack, Goltsteinstrasse 93
50968 Köln
50968 Köln (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 8 527 080
FR-A- 2 530 303
DE-U- 9 207 027
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Eckenschutz einer Badewannenverpackung, der als sogenannter Zweitnutzen auch als Befestigungselement zur Montage der Badewanne benutzt werden kann.

    [0002] Der Eckenschutz ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch zwei dreieckige, einen rechten Winkel ausweisende plattenförmige Grundelemente, wobei wenigstens das eine Grundelement zumindest in den drei Eckbereichen mit die Ebene des Grundelementes überragenden Rastelementen versehen ist und das andere Grundelement mit entsprechenden Gegenrasten versehen ist, und wobei die Grundelemente mit Mitteln zur Festlegung als Befestigungselement am Gebäude versehen sind und wenigstens eine Seite eines Grundelementes als Auflage für den Wannenrand dient. Bisher konnte der Eckenschutz einer Badewannenverpackung ausschließlich als Verpackungsmittel benutzt werden und wurde daher nach dem Entfernen der Verpackung in den Abfall gegeben, da ein Rücknahmesystem vom Handwerker über den Großhändler oder Baumarkt zum Hersteller praktisch nicht machbar ist. Dadurch, daß wenigstens ein Grundelement des Eckenschutzes mit Mitteln zur Festlegung am Gebäude versehen ist und wenigstens eine Seite dieses Grundelementes so ausgebildet ist, daß es als Auflage für den Wannenrand dient, ist nunmehr die Möglichkeit für den Handwerker gegeben, nach dem Auspacken der Wanne zumindest einen Teil der Eckenschutzelemente gleichzeitig als sogenannte Wandkonsole zur Festlegung des Wannenrandes an der Gebäudewand zu verwenden. Neben der Abfallreduzierung bietet diese Lösung weiterhin den Vorteil, daß die bisher jeder Badewanne in einer eigenen Beutelverpackung beizugebenden Wandhalter entfallen können. Der Handwerker benötigt zur Montage lediglich die erforderliche Anzahl von handelsüblichen Dübeln und Schrauben. Die in dem Grundelement angebrachten Mittel zur Festlegung als Befestigungselement können in einfacher Weise in Form von Bohrungen und/oder Langlöchern im Grundelement angeordnet sein. In einfachster Weise können als Auflage für den Wannenrand die Rastelemente selbst dienen.

    [0003] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rastelemente bei zumindest einem Grundelement stegförmig ausgebildet sind und sich mit ihrer Stegfläche parallel jeweils entlang der die Kathete bildenden Seiten des Grundelementes erstrecken. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Rastelemente zugleich die den Wannenrand im Eckenbereich überdeckenden Schutzelemente bilden.

    [0004] In Ausgestaltung ist es hierbei zweckmäßig, daß entlang einer Kathetenseite mehrere Rastelemente versetzt und so zueinander angeordnet sind, daß bei der Verwendung als Eckenschutz die Rastelemente des einen Grundelementes mit den Rastelementen des anderen Grundelementes ineinandergreifen. Bei der Verwendung von drei Rastelementen für jede Kathetenseite kann die Anordnung so getroffen werden, daß auf der einen Kathetenseiten die beiden äußeren Rastelemente mit der Außenkante bündig liegen und das dazwischenliegende Rastelement nach innen versetzt ist, während an der anderen Kathetenseite die Anordnung genau umgekehrt ist, d. h. das mittlere Rastelement mit der Außenkante bündig verläuft, während die beiden anderen Rastelemente nach innen versetzt angeordnet sind. Der besondere Vorteil besteht hierbei darin, daß beim Aufeinanderdrücken der beiden Eckenschutzelemente diese ineinandergreifen. Die hierbei aneinander zur Anlage kommenden Flächen der stegförmigen Rastelemente können hierbei mit Vorsprüngen und/oder Vertiefungen versehen sein, die parallel zur Ebene der Grundelemente verlaufen, so daß hier eine Verrastung in unterschiedlichem Abstand der beiden Grundelemente zueinander möglich ist und somit mit einem Eckenschutzpaar ein Eckenschutz für Wannenränder mit unterschiedlicher Höhe vorhanden ist. Wird nun ein derartiges Eckenschutzelement mit seiner Fläche so an die Gebäudewand geschraubt, daß die Rastelemente in den Raum vorspringen, dann kann der Rand der zu montierenden Wanne auf die Rastelemente aufgelegt werden, wobei die Auflageflächen bzw. Auflagekanten der Rastelemente bei der Montage entsprechend in der Höhe am Gebäudeboden in üblicher Weise justiert werden müssen.

    [0005] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein erstes Grundelement mit seine Ebene überragenden Rastelementen versehen ist und ein zweites Grundelement mit Ausnehmungen versehen ist, in die die Rastelemente des ersten Grundelementes verrastbar einführbar sind. Bei dieser Ausführungsform sind zwei verschiedene Grundelemente vorhanden, wobei die Rastelemente des einen Grundelementes wiederum den Wannenrand als Eckenschutz umgreifen, während das zweite Grundelement lediglich als Verschlußelement dient. Bei der Verwendung als Befestigungselement bietet diese Ausführungsform den Vorteil, daß zunächst das mit den Rastelementen versehene Grundelement wiederum so mit der Gebäudewand verbunden werden kann und an dieser einjustiert werden kann, daß die Rastelemente in den Raum vorspringen und als Auflage für den Wannenrand dienen. Das andere Grundelement kann hierbei dann wieder auf die Rastelemente so weit aufgeschoben werden, daß es nach dem Einsetzen der Badewanne an der Innenfläche des Wannenrandes zur Anlage kommt.

    [0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß wenigstens ein Grundelement eine durch wenigstens ein Begrenzungselement abgegrenzte Standzone zur Aufnahme eines Wannenfußes aufweist. Da für den Eckenschutz der Verpackung je Ecke zwei Grundelemente erforderlich sind, besteht bei dieser Ausbildung die Möglichkeit, die nicht für die Wandbefestigung benötigten Eckenschutzelemente als Bodenbefestigungselemente zu verwenden. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn das derart ausgebildete Grundelement wieder mit Mitteln zur Festlegung am Gebäude, d. h. hier am Gebäudeboden, versehen ist. Diese Mittel können in der einfachsten Form durch Bohrungen und/oder Langlöcher gebildet werden, mit denen das Grundelement wiederum auf dem Boden festgeschraubt und in seiner Ausrichtung positioniert werden kann. Damit besteht die Möglichkeit, die Position der Wanne im Raum exakt zu bestimmen, so daß die Wanne anschließend wieder vom Aufstellungsort entfernt werden kann, so daß die in diesem Bereich erforderlichen weiteren Arbeiten, beispielweise das Anbringen von Fliesen oder dergl., ohne das Risiko einer Beschädigung der Wanne durchgeführt werden können. Nach Abschluß dieser Arbeiten wird die Wanne dann auf die durch die Befestigungselemente an Wand und Boden vorgegebene Position aufgestellt, so daß die Restarbeiten problemlos möglich sind.

    [0007] In Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß ein Begrenzungselement oder zumindest ein Teil eines Begrenzungselementes dornartig ausgebildet ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß dieser dornartig ausgebildete Teil bei der Verwendung als Eckenschutz von der Unterseite her in die Umverpackung des Kantenbereichs eingedrückt werden kann und somit den Eckenschutz insgesamt an der Badewanne ohne zusätzliche Haltemittel festlegt.

    [0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Bereich des Begrenzungselementes mit einer Auflage aus einem elastischen Werkstoff versehen ist. Da zweckmäßigerweise die Eckenschutzelemente aus einem Kunststoff hergestellt werden, der von Haus aus eine gewisse Elastizität aufweist und/oder bei entsprechender Formgebung der Fläche der Standzone bereits schalldämmende Eigenschaften erfindungsgemäß vorgegeben werden können, ist zur Verbesserung der Schalldämmung in einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der Bereich der Standzone mit einer Auflage aus einem elastischen Werkstoff versehen ist. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn für die Eckenschutzelemente aus Festigkeitsgründen ein Kunststoff mit geringeren schalldämmenden Eigenschaften verwendet wird. Durch die Anordnung, beispielsweise durch Aufkleben einer Platte aus einem elastischen Werkstoff mit entsprechenden Schalldämmeigenschaften, kann hierdurch die Verwendbarkeit als Befestigungsmittel für die Wannenfüße verbessert werden.

    [0009] Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine Badewanne in Verpackung,
    Fig. 2
    einen Eckenschutz der Verpackung in größerer Darstellung, teilweise im Schnitt,
    Fig. 3
    eine Aufsicht auf ein erstes Grundelement,
    Fig. 4
    eine Schnittdarstellung durch das Grundelement gem. Fig. 3 in seiner Anwendung als Befestigungselement,
    Fig. 5
    eine Aufsicht auf ein zweites Grundelement,
    Fig. 6
    einen Schnitt gem. der Linie VI-VI in Fig. 5,
    Fig. 7
    eine Aufsicht auf eine andere Ausführungsform eines Grundelementes für einen Eckenschutz,
    Fig. 8
    eine Aufsicht auf das zugehörige Gegen-Grundelement zur Ausführungsform gem. Fig. 7,
    Fig. 9
    einen Schnitt gem. der Linie IX-IX in Fig. 8,
    Fig. 10
    einen Schnitt gem. der Linie X-X in Fig. 7 durch das erste Grundelement dieser Ausführungsform in der Verwendung als Wandbefestigungselement,
    Fig. 11
    die Anordnung eines Grundelementes als Halter für einen Wannenfuß,
    Fig. 12
    eine andere Ausführungsform eines Grundelementes in der Verwendung als Wannenfuß.


    [0010] In Fig. 1 ist eine Badewanne 1, beispielsweise eine Kunststoffbadewanne, in ihrer Lager- und Transportverpackung dargestellt. Diese Verpackung besteht im wesentlichen aus einem Schutzprofil 2, beispielsweise aus entsprechenden Wellpappestreifen oder Schaumstoffstreifen mit entsprechender Verformungsfestigkeit, die um den Wannenrand 3 herumgelegt sind, und einer Kunststoffolie entsprechender Festigkeit, mit der die Wannenöffnung abgedeckt ist und die um das Schutzprofil 2 am Wannenrand 3 herumgelegt ist. An den Wannenecken ist jeweils ein Eckenschutz 5 befestigt, der in diesem Bereich die Kunststoffolie 4 übergreift und die Kunststoffolie 4 und das Schutzprofil 2 am Wannenrand festlegt.

    [0011] In Fig. 2 ist diese Anordnung für ein Ausführungsbeispiel in einem Schnitt gem. der Linie II-II in Fig. 1 näher dargestellt. Der Eckenschutz 5 besteht im wesentlichen aus einem oberen plattenförmigen Grundelement 6 und einem unteren plattenförmigen Grundelement 7, die beide einen rechten Winkel aufweisen. In den Kathetenbereichen der Grundelemente sind den Wannenrand 3 übergreifende Rastelemente 8 vorgesehen, die den Wannenrand seitlich überdecken und die mit entsprechenden Gegenrasten am anderen Grundelement zusammenwirken. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, das in seinem Grundaufbau anhand der Fig. 3 bis 6 noch näher erläutert werden wird, sind die Rastelemente 8 und die zugehörigen Gegenrasten 8 an beiden Grundelernenten 6 und 7 stegförmig ausgebildet und mit ihrer Stegfläche parallel jeweils entlang der die Katheten bildenden Seiten des Grundelementes ausgerichtet und so ausgebildet, daß sie, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, miteinander verrastbar sind.

    [0012] Wie die Aufsicht gern. Fig. 3 auf das Grundelement 7 zeigt, sind die stegförmigen Rastelemente 8 jeweils parallel entlang der die Katheten bildenden Seiten des Grundelementes angeordnet und zwar jeweils drei Rastelemente an jeder Kathetenseite. Hierbei sind die Rastelemente so angeordnet, daß auf der einen Kathetenseite die Rastelemente 8.1 unmittelbar entlang der Kante verlaufen, während das dazwischen liegende Rastelement 8.2 mit Abstand zur Kante angeordnet ist. Auf der anderen Kathete ist nur das mittlere Rastelement 8.1 an der Kante angeordnet, während die beiden außenliegenden Rastelemente 8.2 mit entsprechendem Abstand zur Kante angeordnet sind.

    [0013] Wie die Aufsicht auf das Grundelement 6 gem. Fig. 5 zeigt, sind bei diesem Grundelement die Rastelemente 8.1 und 8.2 in gleicher Weise angeordnet. Damit ist es möglich, im wesentlichen gleich ausgebildete Grundelemente aufeinander zu stecken, da die Rastelemente 8.2 der einen Kathetenseite neben den Rastelementen 8.1 der anderen Kathetenseite des Gegenelementes einsteckbar sind. Auf den einander dann zugekehrten Flächen sind entsprechende Rastmittel in Form von Stegen vorgesehen, so daß die beiden Grundelemente beim Ineinanderstecken, wie in Fig. 2 dargestellt, formschlüssig miteinander verbindbar sind.

    [0014] Wie die Aufsicht in Fig. 3 und die Schnittdarstellung in Fig. 4 erkennen lassen, ist bei diesem Ausführungsbeispiel zumindest am Grundelement 7 ein streifenförmiger Bereich 9 an der die Hypotenuse des Dreiecks bildenden Kante abgewinkelt und zwar in die gleiche Richtung, in der auch die stegförmigen Rastelemente weisen. In der verbleibenden ebenen Fläche sind dann noch Mittel zur Festlegung des betreffenden Grundelementes am Gebäude vorgesehen, beispielsweise in Form von zwei Langlöchern 10. Zwischen diesen beiden Langlöchern 10 ist eine Standzone 11 zur Aufnahme eines Wannenfußes, beispielsweise durch einen ringförmig umlaufenden eingeformten Wulst 12 definiert. Die Langlöcher 10 sowie die Standzone 11 sind auch am zugehörigen Gegenelement 6 in gleicher Weise angeordnet.

    [0015] Wird nun auf der Baustelle die Badewanne 1 aus ihrer Transportverpacket ausgepackt, dann können die einzelnen Elemente 6 und 7 des Eckenschutzes 5 aller vier Ecken zur Befestigung der Wanne am Gebäude verwendet werden. Verschraubt man die Grundelemente 7, wie in der Schnittdarstellung gem. Fig. 4 dargestellt, in der vorgegebenen Höhe an der zugehörigen Gebäudewand 13, dann kann der abgekantete Bereich 9, wie dargestellt, als Auflage für die nach unten weisende Kante 14 des Wannenrandes 3 verwendet werden. Die verbleibenden vier Elemente 6 werden an der durch die Badewannenfüße vorgegebenen Stelle auf dem Gebäudeboden positionsgenau verschraubt, so daß sowohl in der Höhe als auch in der Ausrichtung im Raum die Position der Badewanne fixiert ist. Anschließend kann die Badewanne zunächst von ihrem Standort wieder entfernt werden, so daß die restlichen in diesem Bereich auszuführenden Arbeiten, beispielsweise das Verlegen von Wandfliesen oder dergl. durchgeführt werden können, ohne daß hier das Risiko einer Beschädigung der Badewanne besteht. Anschließend wird dann die Badewanne an die durch die Befestigungselemente vorgegebene Stelle eingesetzt und dort festgelegt. Die Verwendung des Grundelementes 6 als Positionierelement für einen Wannenfuß 15 ist in Fig. 11 dargestellt.

    [0016] In den Fig. 7 bis 10 ist eine abgewandelte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Eckenschutzes dargestellt. Bei dieser abgewandelten Ausführungsform ist wiederum das Grundelement 6 mit stegförmigen Rastelementen 8 versehen, die jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel auf beiden Kathetenseiten fluchtend ausgerichtet sind. Auch hier sind wieder entsprechende Befestigungsmittel 10 in Form von Langlöchern sowie eine Standzone 11 für eine etwaige Verwendung als Positionierelement für die Wannenfüße vorgsehen.

    [0017] Das zugehörige Gegenelement 7 ist jedoch nur als Platte ausgebildet und weist für die stegförmigen Rastelemente 8 des Grundelementes 7 als Gegenrasten entsprechende Ausnehmungen 16 auf, durch die die stegförmigen Rastelemente 8 hindurchgesteckt werden können. Bei der Anordnung von entsprechend vorspringenden Stegen an den Flächenseiten, aber auch an den Stirnkanten der Rastelemente 8 ist auch hier wieder beim Aufdrücken des Gegenelementes 7 eine Verrastung der beiden Elemente miteinander möglich, so daß der Eckenschutz wiederum, wie in Fig. 2 im Schnitt dargestellt, auf den Wannenrand aufgedrückt werden kann. Durch eine entsprechende Abstufung der Rasten ist es möglich, einen Eckenschutz mit den gleichen Elementen auch für unterschiedliche Höhen des Wannenrandes zu bewirken.

    [0018] Wie Fig. 8 und 9 zeigen, ist das Grundelement 7 mit einem beispielsweise dornartigen Ansatz 17 versehen, der beispielsweise auch aus dem die Standzone 11 umgrenzenden Wulst hervorragen kann. Werden in der in Fig. 2 dargestellten Weise die beiden Elemente auf die Ecke aufgedrückt, dann dringt der dornförmige Ansatz 17 von unten durch die Folie, so daß der Eckenschutz 5 in gleicher Weise formschlüssig gehalten ist, wie dies für das Ausführungsbeispiel gem. Fig. 2 durch die Abwinklung 9 geschieht.

    [0019] Bei dieser Ausführungsform dienen die der Hypotenusenseite zugekehrten Kanten 18 der stegförmigen Rastelemente 8 als Auflagen für die Unterkante 14 des Wannenrandes 3, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Grundelement 6 mit der Gebäudewand 13 verschraubt, wobei die die Auflage bildenden Kanten 18 entsprechend einjustiert werden. Anschließend kann das zugehörige Grundelement 7 auf die zugehörigen stegförmigen Rastelemente aufgeschoben werden und zwar so weit, daß entsprechend der vorgesehenen Ausrichtung das Grundelement 7 die Kante 14 des Wannenrandes 3 von der innenliegenden Randseite umfaßt, so daß auch hier der Wannenrand 3 formschlüssig mit der Wand verbunden ist. Im Element 7 kann eine zusätzliche Bohrung 21 vorgesehen sein, der ein entsprechender Wulst 22 mit Bohrungsansatz 23 zugeordnet ist, so daß über eine Fixierschraube 24, wie in Fig. 10 dargestellt, das Element 7 zusätzlich zu der Verrastung gesichert werden kann.

    [0020] In Fig. 11 ist in einer Schnittdarstellung die Verwendung als Befestigungs- und Positioniermittel für einen Wannenfuß 15 dargestellt. Hierbei wird von den für die Wandbefestigung nicht benötigten Elementen 6 oder 7 ein entsprechendes Element auf den Gebäudeboden 25 so aufgelegt, daß der Wannenfuß 15 in der vorgesehenen Position in der Standzone 11 aufsteht. In dieser Positionierung kann dann das verwendete Element 6 oder 7 mit dem Gebäudeboden vershraubt werden, so daß die Ausrichtung im Raum fixiert ist. Gibt man nun der Standzone 11 die in der Schnittdarstellung gem. Fig.11 dargestellte Querschnittsstruktur, dann ist dieser Bereich des verwendeten Grundelementes in der Belastungsrichtung durch den Wannenfuß 15 unter Ausnutzung der Werkstoffelastizität der vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten Grundelemente nachgiebig, so daß sich hier eine schalldämmende Wirkung ergibt.

    [0021] Anstatt einer derartigen Formgebung ist es auch möglich, auf die als Positionierelement zu verwendenden Elemente des Eckenschutzes, die im übrigen dann glattflächig ausgebildet sein können, ein entsprechendes Standelement 26 aus einem elastischen Kunststoff aufzukleben. Das Standelement 26 kann mit einem entsprechenden Haftkleber versehen sein, der mit einer Schutzfolie abgedeckt ist. Dieses Standelement kann ebenso wie die erforderlichen Schrauben in einer Kleinteilepackung der Gesamtverpackung beigegeben werden und bei Verwendung auf die für die Bodenpositionierung benötigten Elemente aufgeklebt werden.

    [0022] Die Gestaltung der einzelnen Bauelemente des erfindungsgemäßen Eckenschutzes ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. So ist es beispielsweise möglich, wenn keine Notwendigkeit besteht, Wannenränder unterschiedlicher Dicke zu schützen, die Rastelemente, die ja zugleich den seitlichen Schutz der Ecke bilden, in Zapfenform auszubilden. Die Verrastung der Grundelemente miteinander kann dann druckknopfartig erfolgen. In gleicher Weise ist es möglich, die Rastelemente entlang der Kathetenseite als durchgehende, geschlossene Wand auszubilden, die mit entsprechenden Ausnehmungen versehen ist, in die dann die Gegenrasten des anderen Grundelementes eingreifen. Die Ausbildung kann auch so getroffen werden, daß die Auflage für den Wannenrand, wenn ein Grundelement als Wandbefestigungselement verwendet wird, auch durch die Rastelemente auf der Kathetenseite gebildet wird. Eine durchgehende Wand kann dann auch so gestaltet sein, daß ihre Außenfläche bereits eine Rinne oder dergl. zur Aufnahme der Kante 14 des Wannenrandes aufweist.

    [0023] Durch den Eckenschutz wird nicht nur die jeweilige Ecke der Wanne gegen Beschädigungen geschützt. Er dient zugleich als Stapelhilfe, wenn zu Lagerzwecken mehrere Wannen zu einem Stapel ineinander gestellt werden. Hierbei stützen sich die Wannen dann an den vier Ecken ausschließlich über den jeweiligen Eckenschutz aufeinander ab, während der übrige Wannenkörper unbelastet bleibt. Die Kunststofffolie ist hierbei beutelförmig in die Wannenmulde eingelegt.


    Ansprüche

    1. Zur Befestigung einer Badewanne nutzbarer Eckenschutz einer Badewannenverpackung, wobei zwei dreieckige, einen rechten Winkel aufweisende plattenförmige Grundelemente (6; 7) vorgesehen sind, und wobei wenigstens das eine Grundelement (6; 7) zumindest in den drei Eckbereichen mit die Ebene des Grundelementes überragenden Rastelernenten (8) versehen ist und das andere Grundelement mit Gegenrasten (8; 16) versehen ist und wobei die Grundelemente (6; 7) mit Mitteln (10) zur Festlegung als Befestigungselement am Gebäude versehen sind, wobei der Bereich (9; 18) wenigstens einer Seite eines Grundelementes (6) als Auflage für den Wannenrand (3) dient.
     
    2. Eckenschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (8) an zumindest einem Grundelement (6; 7) stegförmig ausgebildet sind und sich mit ihrer Stegfläche parallel jeweils entlang der die Katheten bildenden Seiten des Grundelements erstrecken.
     
    3. Eckenschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß entlang einer Kathetenseite mehrere Rastelemente (8.1, 8.2) versetzt und so zueinander angeordnet sind, daß bei der Verwendung als Eckenschutz die Rastelemente (8.1, 8.2) des einen Grundelementes (6) mit den Rastelementen des anderen Grundelementes (7) ineinandergreifen.
     
    4. Eckenschutz nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein erstes Grundelement (6), das mit seine Ebene überragenden Rastelementen (8) versehen ist und durch ein zweites Grundelement (7), das als Gegenrasten mit Ausnehmungen (16) versehen ist, in die die Rastelemente (8) des ersten Grundelementes (6) verrastbar einführbar sind.
     
    5. Eckenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Wenigstens ein Grundelement (6; 7) eine durch Wenigstens ein Begrenzungselement (12) abgegrenzte Standzone (11) zur Aufnahme eines Wannenfußes (15) aufweist.
     
    6. Eckenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Begrenzungselement durch einen zumindest teilweise umlaufenden Wulst (12) gebildet wird.
     
    7. Eckenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich der Standzone (11) mit einer Auflage (26) aus einem elastischen Werkstoff versehen ist.
     


    Claims

    1. A corner protector for bath tub packaging, which can be used for fastening a bath tub, wherein two triangular plate-shaped basic elements (6; 7) having a right-angle are provided and at least one basic element (6; 7) is provided, at least in the three corner regions, with catch elements (8) which project beyond the plane of the basic element, and the other basic element is provided with mating catches (8; 16) and the basic elements (6; 7) being provided with means (10) for fixing as a fastening element to the building, the region (9; 18) of at least one side of a basic element (6) serving as a rest for the tub edge (3).
     
    2. A corner protector according to Claim 1,
    characterised in that the catch elements (8) are formed in the shape of bars on at least one basic element (6; 7) and extend with their bar surface parallel in each case along the sides of the basic element which form the catheti.
     
    3. A corner protector according to Claim 1 or 2,
    characterised in that a plurality of catch elements (8.1, 8.2) are offset and arranged relative to each other along one cathetus side such that when used as a corner protector the catch elements (8.1, 8.2) of one basic element (6) engage with the catch elements of the other basic element (7).
     
    4. A corner protector according to Claim 1 or 2,
    characterised by a first basic element (6) which is provided with catch elements (8) which project beyond its plane and by a second basic element (7) which is provided with recesses (16) as counter-catches, into which the catch elements (8) of the first basic element (6) can be introduced in locking manner.
     
    5. A corner protector according to one of Claims 1 to 4, characterised in that at least one basic element (6; 7) has a standing zone (11) defined by at least one defining element (12) for receiving a foot (15) of the tub.
     
    6. A corner protector according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the defining element is formed by an at least partially circumambient bead (12).
     
    7. A corner protector according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the region of the standing zone (11) is provided with a layer (26) of an elastic material.
     


    Revendications

    1. Protection d'angle d'un emballage de baignoire pouvant être utilisée pour la fixation d'une baignoire, selon laquelle on prévoit deux éléments de base (6 ; 7) triangulaires en forme de plaque constituant un angle droit, l'un au moins des éléments de base (6 ; 7) étant muni, au moins dans les trois zones d'angle, d'éléments d'encliquetage (8) qui dépassent du plan de l'élément de base, et l'autre élément de base étant muni d'éléments d'encliquetage antagonistes (8 ; 16), et les éléments de base (6 ; 7) étant munis de moyens (10) destinés à servir d'éléments de fixation au niveau du bâtiment, la zone (9 ; 18) d'un côté au moins d'un élément de base (6) servant de support pour le bord (3) de la baignoire.
     
    2. Protection d'angle selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments d'encliquetage (8) d'au moins un élément de base (6 ; 7) sont réalisés sous la forme de barrettes, et s'étendent par leur surface de barrette parallèlement le long des côtés de l'élément de base formant les cotés de l'angle droit.
     
    3. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que plusieurs éléments d'encliquetage (8.1, 8.2) sont disposés le long d'un côté de l'angle droit et sont décalés les uns par rapport aux autres de telle sorte que, lors de l'utilisation en tant que protection d'angle, les éléments d'encliquetage (8.1, 8.2) de l'un des éléments de base (6) s'engagent dans les éléments d'encliquetage de l'autre élément de base (7).
     
    4. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par un premier élément de base (6) qui est muni d'éléments d'encliquetage (8) dépassant de son plan, et par un deuxième élément de base (7) qui est muni d'évidements (16) en tant qu'éléments d'encliquetage antagonistes, dans lesquels peuvent être engagés et encliquetés les éléments d'encliquetage (8) du premier élément de base (6).
     
    5. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un élément de base (6 ; 7) au moins comporte une zone d'assise (11) qui est délimitée par au moins un élément de délimitation (12), et qui est destinée à recevoir un pied (15) de baignoire.
     
    6. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de délimitation est formé par un bourrelet (12), qui est au moins partiellement circonférentiel.
     
    7. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la partie de la zone d'assise (11) comporte un revêtement (26) en matière élastique.
     




    Zeichnung