[0001] Die Erfindung betrifft einen Eckenschutz einer Badewannenverpackung, der als sogenannter
Zweitnutzen auch als Befestigungselement zur Montage der Badewanne benutzt werden
kann.
[0002] Der Eckenschutz ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch zwei dreieckige, einen rechten
Winkel ausweisende plattenförmige Grundelemente, wobei wenigstens das eine Grundelement
zumindest in den drei Eckbereichen mit die Ebene des Grundelementes überragenden Rastelementen
versehen ist und das andere Grundelement mit entsprechenden Gegenrasten versehen ist,
und wobei die Grundelemente mit Mitteln zur Festlegung als Befestigungselement am
Gebäude versehen sind und wenigstens eine Seite eines Grundelementes als Auflage für
den Wannenrand dient. Bisher konnte der Eckenschutz einer Badewannenverpackung ausschließlich
als Verpackungsmittel benutzt werden und wurde daher nach dem Entfernen der Verpackung
in den Abfall gegeben, da ein Rücknahmesystem vom Handwerker über den Großhändler
oder Baumarkt zum Hersteller praktisch nicht machbar ist. Dadurch, daß wenigstens
ein Grundelement des Eckenschutzes mit Mitteln zur Festlegung am Gebäude versehen
ist und wenigstens eine Seite dieses Grundelementes so ausgebildet ist, daß es als
Auflage für den Wannenrand dient, ist nunmehr die Möglichkeit für den Handwerker gegeben,
nach dem Auspacken der Wanne zumindest einen Teil der Eckenschutzelemente gleichzeitig
als sogenannte Wandkonsole zur Festlegung des Wannenrandes an der Gebäudewand zu verwenden.
Neben der Abfallreduzierung bietet diese Lösung weiterhin den Vorteil, daß die bisher
jeder Badewanne in einer eigenen Beutelverpackung beizugebenden Wandhalter entfallen
können. Der Handwerker benötigt zur Montage lediglich die erforderliche Anzahl von
handelsüblichen Dübeln und Schrauben. Die in dem Grundelement angebrachten Mittel
zur Festlegung als Befestigungselement können in einfacher Weise in Form von Bohrungen
und/oder Langlöchern im Grundelement angeordnet sein. In einfachster Weise können
als Auflage für den Wannenrand die Rastelemente selbst dienen.
[0003] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Rastelemente bei zumindest
einem Grundelement stegförmig ausgebildet sind und sich mit ihrer Stegfläche parallel
jeweils entlang der die Kathete bildenden Seiten des Grundelementes erstrecken. Diese
Anordnung hat den Vorteil, daß die Rastelemente zugleich die den Wannenrand im Eckenbereich
überdeckenden Schutzelemente bilden.
[0004] In Ausgestaltung ist es hierbei zweckmäßig, daß entlang einer Kathetenseite mehrere
Rastelemente versetzt und so zueinander angeordnet sind, daß bei der Verwendung als
Eckenschutz die Rastelemente des einen Grundelementes mit den Rastelementen des anderen
Grundelementes ineinandergreifen. Bei der Verwendung von drei Rastelementen für jede
Kathetenseite kann die Anordnung so getroffen werden, daß auf der einen Kathetenseiten
die beiden äußeren Rastelemente mit der Außenkante bündig liegen und das dazwischenliegende
Rastelement nach innen versetzt ist, während an der anderen Kathetenseite die Anordnung
genau umgekehrt ist, d. h. das mittlere Rastelement mit der Außenkante bündig verläuft,
während die beiden anderen Rastelemente nach innen versetzt angeordnet sind. Der besondere
Vorteil besteht hierbei darin, daß beim Aufeinanderdrücken der beiden Eckenschutzelemente
diese ineinandergreifen. Die hierbei aneinander zur Anlage kommenden Flächen der stegförmigen
Rastelemente können hierbei mit Vorsprüngen und/oder Vertiefungen versehen sein, die
parallel zur Ebene der Grundelemente verlaufen, so daß hier eine Verrastung in unterschiedlichem
Abstand der beiden Grundelemente zueinander möglich ist und somit mit einem Eckenschutzpaar
ein Eckenschutz für Wannenränder mit unterschiedlicher Höhe vorhanden ist. Wird nun
ein derartiges Eckenschutzelement mit seiner Fläche so an die Gebäudewand geschraubt,
daß die Rastelemente in den Raum vorspringen, dann kann der Rand der zu montierenden
Wanne auf die Rastelemente aufgelegt werden, wobei die Auflageflächen bzw. Auflagekanten
der Rastelemente bei der Montage entsprechend in der Höhe am Gebäudeboden in üblicher
Weise justiert werden müssen.
[0005] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein erstes Grundelement
mit seine Ebene überragenden Rastelementen versehen ist und ein zweites Grundelement
mit Ausnehmungen versehen ist, in die die Rastelemente des ersten Grundelementes verrastbar
einführbar sind. Bei dieser Ausführungsform sind zwei verschiedene Grundelemente vorhanden,
wobei die Rastelemente des einen Grundelementes wiederum den Wannenrand als Eckenschutz
umgreifen, während das zweite Grundelement lediglich als Verschlußelement dient. Bei
der Verwendung als Befestigungselement bietet diese Ausführungsform den Vorteil, daß
zunächst das mit den Rastelementen versehene Grundelement wiederum so mit der Gebäudewand
verbunden werden kann und an dieser einjustiert werden kann, daß die Rastelemente
in den Raum vorspringen und als Auflage für den Wannenrand dienen. Das andere Grundelement
kann hierbei dann wieder auf die Rastelemente so weit aufgeschoben werden, daß es
nach dem Einsetzen der Badewanne an der Innenfläche des Wannenrandes zur Anlage kommt.
[0006] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß wenigstens ein Grundelement
eine durch wenigstens ein Begrenzungselement abgegrenzte Standzone zur Aufnahme eines
Wannenfußes aufweist. Da für den Eckenschutz der Verpackung je Ecke zwei Grundelemente
erforderlich sind, besteht bei dieser Ausbildung die Möglichkeit, die nicht für die
Wandbefestigung benötigten Eckenschutzelemente als Bodenbefestigungselemente zu verwenden.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn das derart ausgebildete Grundelement wieder mit Mitteln
zur Festlegung am Gebäude, d. h. hier am Gebäudeboden, versehen ist. Diese Mittel
können in der einfachsten Form durch Bohrungen und/oder Langlöcher gebildet werden,
mit denen das Grundelement wiederum auf dem Boden festgeschraubt und in seiner Ausrichtung
positioniert werden kann. Damit besteht die Möglichkeit, die Position der Wanne im
Raum exakt zu bestimmen, so daß die Wanne anschließend wieder vom Aufstellungsort
entfernt werden kann, so daß die in diesem Bereich erforderlichen weiteren Arbeiten,
beispielweise das Anbringen von Fliesen oder dergl., ohne das Risiko einer Beschädigung
der Wanne durchgeführt werden können. Nach Abschluß dieser Arbeiten wird die Wanne
dann auf die durch die Befestigungselemente an Wand und Boden vorgegebene Position
aufgestellt, so daß die Restarbeiten problemlos möglich sind.
[0007] In Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen, daß ein Begrenzungselement
oder zumindest ein Teil eines Begrenzungselementes dornartig ausgebildet ist. Diese
Anordnung hat den Vorteil, daß dieser dornartig ausgebildete Teil bei der Verwendung
als Eckenschutz von der Unterseite her in die Umverpackung des Kantenbereichs eingedrückt
werden kann und somit den Eckenschutz insgesamt an der Badewanne ohne zusätzliche
Haltemittel festlegt.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Bereich des Begrenzungselementes
mit einer Auflage aus einem elastischen Werkstoff versehen ist. Da zweckmäßigerweise
die Eckenschutzelemente aus einem Kunststoff hergestellt werden, der von Haus aus
eine gewisse Elastizität aufweist und/oder bei entsprechender Formgebung der Fläche
der Standzone bereits schalldämmende Eigenschaften erfindungsgemäß vorgegeben werden
können, ist zur Verbesserung der Schalldämmung in einer besonderen Ausgestaltung der
Erfindung vorgesehen, daß der Bereich der Standzone mit einer Auflage aus einem elastischen
Werkstoff versehen ist. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn für die Eckenschutzelemente
aus Festigkeitsgründen ein Kunststoff mit geringeren schalldämmenden Eigenschaften
verwendet wird. Durch die Anordnung, beispielsweise durch Aufkleben einer Platte aus
einem elastischen Werkstoff mit entsprechenden Schalldämmeigenschaften, kann hierdurch
die Verwendbarkeit als Befestigungsmittel für die Wannenfüße verbessert werden.
[0009] Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Badewanne in Verpackung,
- Fig. 2
- einen Eckenschutz der Verpackung in größerer Darstellung, teilweise im Schnitt,
- Fig. 3
- eine Aufsicht auf ein erstes Grundelement,
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung durch das Grundelement gem. Fig. 3 in seiner Anwendung als
Befestigungselement,
- Fig. 5
- eine Aufsicht auf ein zweites Grundelement,
- Fig. 6
- einen Schnitt gem. der Linie VI-VI in Fig. 5,
- Fig. 7
- eine Aufsicht auf eine andere Ausführungsform eines Grundelementes für einen Eckenschutz,
- Fig. 8
- eine Aufsicht auf das zugehörige Gegen-Grundelement zur Ausführungsform gem. Fig.
7,
- Fig. 9
- einen Schnitt gem. der Linie IX-IX in Fig. 8,
- Fig. 10
- einen Schnitt gem. der Linie X-X in Fig. 7 durch das erste Grundelement dieser Ausführungsform
in der Verwendung als Wandbefestigungselement,
- Fig. 11
- die Anordnung eines Grundelementes als Halter für einen Wannenfuß,
- Fig. 12
- eine andere Ausführungsform eines Grundelementes in der Verwendung als Wannenfuß.
[0010] In Fig. 1 ist eine Badewanne 1, beispielsweise eine Kunststoffbadewanne, in ihrer
Lager- und Transportverpackung dargestellt. Diese Verpackung besteht im wesentlichen
aus einem Schutzprofil 2, beispielsweise aus entsprechenden Wellpappestreifen oder
Schaumstoffstreifen mit entsprechender Verformungsfestigkeit, die um den Wannenrand
3 herumgelegt sind, und einer Kunststoffolie entsprechender Festigkeit, mit der die
Wannenöffnung abgedeckt ist und die um das Schutzprofil 2 am Wannenrand 3 herumgelegt
ist. An den Wannenecken ist jeweils ein Eckenschutz 5 befestigt, der in diesem Bereich
die Kunststoffolie 4 übergreift und die Kunststoffolie 4 und das Schutzprofil 2 am
Wannenrand festlegt.
[0011] In Fig. 2 ist diese Anordnung für ein Ausführungsbeispiel in einem Schnitt gem. der
Linie II-II in Fig. 1 näher dargestellt. Der Eckenschutz 5 besteht im wesentlichen
aus einem oberen plattenförmigen Grundelement 6 und einem unteren plattenförmigen
Grundelement 7, die beide einen rechten Winkel aufweisen. In den Kathetenbereichen
der Grundelemente sind den Wannenrand 3 übergreifende Rastelemente 8 vorgesehen, die
den Wannenrand seitlich überdecken und die mit entsprechenden Gegenrasten am anderen
Grundelement zusammenwirken. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel,
das in seinem Grundaufbau anhand der Fig. 3 bis 6 noch näher erläutert werden wird,
sind die Rastelemente 8 und die zugehörigen Gegenrasten 8 an beiden Grundelernenten
6 und 7 stegförmig ausgebildet und mit ihrer Stegfläche parallel jeweils entlang der
die Katheten bildenden Seiten des Grundelementes ausgerichtet und so ausgebildet,
daß sie, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, miteinander verrastbar sind.
[0012] Wie die Aufsicht gern. Fig. 3 auf das Grundelement 7 zeigt, sind die stegförmigen
Rastelemente 8 jeweils parallel entlang der die Katheten bildenden Seiten des Grundelementes
angeordnet und zwar jeweils drei Rastelemente an jeder Kathetenseite. Hierbei sind
die Rastelemente so angeordnet, daß auf der einen Kathetenseite die Rastelemente 8.1
unmittelbar entlang der Kante verlaufen, während das dazwischen liegende Rastelement
8.2 mit Abstand zur Kante angeordnet ist. Auf der anderen Kathete ist nur das mittlere
Rastelement 8.1 an der Kante angeordnet, während die beiden außenliegenden Rastelemente
8.2 mit entsprechendem Abstand zur Kante angeordnet sind.
[0013] Wie die Aufsicht auf das Grundelement 6 gem. Fig. 5 zeigt, sind bei diesem Grundelement
die Rastelemente 8.1 und 8.2 in gleicher Weise angeordnet. Damit ist es möglich, im
wesentlichen gleich ausgebildete Grundelemente aufeinander zu stecken, da die Rastelemente
8.2 der einen Kathetenseite neben den Rastelementen 8.1 der anderen Kathetenseite
des Gegenelementes einsteckbar sind. Auf den einander dann zugekehrten Flächen sind
entsprechende Rastmittel in Form von Stegen vorgesehen, so daß die beiden Grundelemente
beim Ineinanderstecken, wie in Fig. 2 dargestellt, formschlüssig miteinander verbindbar
sind.
[0014] Wie die Aufsicht in Fig. 3 und die Schnittdarstellung in Fig. 4 erkennen lassen,
ist bei diesem Ausführungsbeispiel zumindest am Grundelement 7 ein streifenförmiger
Bereich 9 an der die Hypotenuse des Dreiecks bildenden Kante abgewinkelt und zwar
in die gleiche Richtung, in der auch die stegförmigen Rastelemente weisen. In der
verbleibenden ebenen Fläche sind dann noch Mittel zur Festlegung des betreffenden
Grundelementes am Gebäude vorgesehen, beispielsweise in Form von zwei Langlöchern
10. Zwischen diesen beiden Langlöchern 10 ist eine Standzone 11 zur Aufnahme eines
Wannenfußes, beispielsweise durch einen ringförmig umlaufenden eingeformten Wulst
12 definiert. Die Langlöcher 10 sowie die Standzone 11 sind auch am zugehörigen Gegenelement
6 in gleicher Weise angeordnet.
[0015] Wird nun auf der Baustelle die Badewanne 1 aus ihrer Transportverpacket ausgepackt,
dann können die einzelnen Elemente 6 und 7 des Eckenschutzes 5 aller vier Ecken zur
Befestigung der Wanne am Gebäude verwendet werden. Verschraubt man die Grundelemente
7, wie in der Schnittdarstellung gem. Fig. 4 dargestellt, in der vorgegebenen Höhe
an der zugehörigen Gebäudewand 13, dann kann der abgekantete Bereich 9, wie dargestellt,
als Auflage für die nach unten weisende Kante 14 des Wannenrandes 3 verwendet werden.
Die verbleibenden vier Elemente 6 werden an der durch die Badewannenfüße vorgegebenen
Stelle auf dem Gebäudeboden positionsgenau verschraubt, so daß sowohl in der Höhe
als auch in der Ausrichtung im Raum die Position der Badewanne fixiert ist. Anschließend
kann die Badewanne zunächst von ihrem Standort wieder entfernt werden, so daß die
restlichen in diesem Bereich auszuführenden Arbeiten, beispielsweise das Verlegen
von Wandfliesen oder dergl. durchgeführt werden können, ohne daß hier das Risiko einer
Beschädigung der Badewanne besteht. Anschließend wird dann die Badewanne an die durch
die Befestigungselemente vorgegebene Stelle eingesetzt und dort festgelegt. Die Verwendung
des Grundelementes 6 als Positionierelement für einen Wannenfuß 15 ist in Fig. 11
dargestellt.
[0016] In den Fig. 7 bis 10 ist eine abgewandelte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Eckenschutzes dargestellt. Bei dieser abgewandelten Ausführungsform ist wiederum das
Grundelement 6 mit stegförmigen Rastelementen 8 versehen, die jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel
auf beiden Kathetenseiten fluchtend ausgerichtet sind. Auch hier sind wieder entsprechende
Befestigungsmittel 10 in Form von Langlöchern sowie eine Standzone 11 für eine etwaige
Verwendung als Positionierelement für die Wannenfüße vorgsehen.
[0017] Das zugehörige Gegenelement 7 ist jedoch nur als Platte ausgebildet und weist für
die stegförmigen Rastelemente 8 des Grundelementes 7 als Gegenrasten entsprechende
Ausnehmungen 16 auf, durch die die stegförmigen Rastelemente 8 hindurchgesteckt werden
können. Bei der Anordnung von entsprechend vorspringenden Stegen an den Flächenseiten,
aber auch an den Stirnkanten der Rastelemente 8 ist auch hier wieder beim Aufdrücken
des Gegenelementes 7 eine Verrastung der beiden Elemente miteinander möglich, so daß
der Eckenschutz wiederum, wie in Fig. 2 im Schnitt dargestellt, auf den Wannenrand
aufgedrückt werden kann. Durch eine entsprechende Abstufung der Rasten ist es möglich,
einen Eckenschutz mit den gleichen Elementen auch für unterschiedliche Höhen des Wannenrandes
zu bewirken.
[0018] Wie Fig. 8 und 9 zeigen, ist das Grundelement 7 mit einem beispielsweise dornartigen
Ansatz 17 versehen, der beispielsweise auch aus dem die Standzone 11 umgrenzenden
Wulst hervorragen kann. Werden in der in Fig. 2 dargestellten Weise die beiden Elemente
auf die Ecke aufgedrückt, dann dringt der dornförmige Ansatz 17 von unten durch die
Folie, so daß der Eckenschutz 5 in gleicher Weise formschlüssig gehalten ist, wie
dies für das Ausführungsbeispiel gem. Fig. 2 durch die Abwinklung 9 geschieht.
[0019] Bei dieser Ausführungsform dienen die der Hypotenusenseite zugekehrten Kanten 18
der stegförmigen Rastelemente 8 als Auflagen für die Unterkante 14 des Wannenrandes
3, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Grundelement
6 mit der Gebäudewand 13 verschraubt, wobei die die Auflage bildenden Kanten 18 entsprechend
einjustiert werden. Anschließend kann das zugehörige Grundelement 7 auf die zugehörigen
stegförmigen Rastelemente aufgeschoben werden und zwar so weit, daß entsprechend der
vorgesehenen Ausrichtung das Grundelement 7 die Kante 14 des Wannenrandes 3 von der
innenliegenden Randseite umfaßt, so daß auch hier der Wannenrand 3 formschlüssig mit
der Wand verbunden ist. Im Element 7 kann eine zusätzliche Bohrung 21 vorgesehen sein,
der ein entsprechender Wulst 22 mit Bohrungsansatz 23 zugeordnet ist, so daß über
eine Fixierschraube 24, wie in Fig. 10 dargestellt, das Element 7 zusätzlich zu der
Verrastung gesichert werden kann.
[0020] In Fig. 11 ist in einer Schnittdarstellung die Verwendung als Befestigungs- und Positioniermittel
für einen Wannenfuß 15 dargestellt. Hierbei wird von den für die Wandbefestigung nicht
benötigten Elementen 6 oder 7 ein entsprechendes Element auf den Gebäudeboden 25 so
aufgelegt, daß der Wannenfuß 15 in der vorgesehenen Position in der Standzone 11 aufsteht.
In dieser Positionierung kann dann das verwendete Element 6 oder 7 mit dem Gebäudeboden
vershraubt werden, so daß die Ausrichtung im Raum fixiert ist. Gibt man nun der Standzone
11 die in der Schnittdarstellung gem. Fig.11 dargestellte Querschnittsstruktur, dann
ist dieser Bereich des verwendeten Grundelementes in der Belastungsrichtung durch
den Wannenfuß 15 unter Ausnutzung der Werkstoffelastizität der vorzugsweise aus Kunststoff
hergestellten Grundelemente nachgiebig, so daß sich hier eine schalldämmende Wirkung
ergibt.
[0021] Anstatt einer derartigen Formgebung ist es auch möglich, auf die als Positionierelement
zu verwendenden Elemente des Eckenschutzes, die im übrigen dann glattflächig ausgebildet
sein können, ein entsprechendes Standelement 26 aus einem elastischen Kunststoff aufzukleben.
Das Standelement 26 kann mit einem entsprechenden Haftkleber versehen sein, der mit
einer Schutzfolie abgedeckt ist. Dieses Standelement kann ebenso wie die erforderlichen
Schrauben in einer Kleinteilepackung der Gesamtverpackung beigegeben werden und bei
Verwendung auf die für die Bodenpositionierung benötigten Elemente aufgeklebt werden.
[0022] Die Gestaltung der einzelnen Bauelemente des erfindungsgemäßen Eckenschutzes ist
nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. So ist
es beispielsweise möglich, wenn keine Notwendigkeit besteht, Wannenränder unterschiedlicher
Dicke zu schützen, die Rastelemente, die ja zugleich den seitlichen Schutz der Ecke
bilden, in Zapfenform auszubilden. Die Verrastung der Grundelemente miteinander kann
dann druckknopfartig erfolgen. In gleicher Weise ist es möglich, die Rastelemente
entlang der Kathetenseite als durchgehende, geschlossene Wand auszubilden, die mit
entsprechenden Ausnehmungen versehen ist, in die dann die Gegenrasten des anderen
Grundelementes eingreifen. Die Ausbildung kann auch so getroffen werden, daß die Auflage
für den Wannenrand, wenn ein Grundelement als Wandbefestigungselement verwendet wird,
auch durch die Rastelemente auf der Kathetenseite gebildet wird. Eine durchgehende
Wand kann dann auch so gestaltet sein, daß ihre Außenfläche bereits eine Rinne oder
dergl. zur Aufnahme der Kante 14 des Wannenrandes aufweist.
[0023] Durch den Eckenschutz wird nicht nur die jeweilige Ecke der Wanne gegen Beschädigungen
geschützt. Er dient zugleich als Stapelhilfe, wenn zu Lagerzwecken mehrere Wannen
zu einem Stapel ineinander gestellt werden. Hierbei stützen sich die Wannen dann an
den vier Ecken ausschließlich über den jeweiligen Eckenschutz aufeinander ab, während
der übrige Wannenkörper unbelastet bleibt. Die Kunststofffolie ist hierbei beutelförmig
in die Wannenmulde eingelegt.
1. Zur Befestigung einer Badewanne nutzbarer Eckenschutz einer Badewannenverpackung,
wobei zwei dreieckige, einen rechten Winkel aufweisende plattenförmige Grundelemente
(6; 7) vorgesehen sind, und wobei wenigstens das eine Grundelement (6; 7) zumindest
in den drei Eckbereichen mit die Ebene des Grundelementes überragenden Rastelernenten
(8) versehen ist und das andere Grundelement mit Gegenrasten (8; 16) versehen ist
und wobei die Grundelemente (6; 7) mit Mitteln (10) zur Festlegung als Befestigungselement
am Gebäude versehen sind, wobei der Bereich (9; 18) wenigstens einer Seite eines Grundelementes
(6) als Auflage für den Wannenrand (3) dient.
2. Eckenschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastelemente (8) an zumindest
einem Grundelement (6; 7) stegförmig ausgebildet sind und sich mit ihrer Stegfläche
parallel jeweils entlang der die Katheten bildenden Seiten des Grundelements erstrecken.
3. Eckenschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß entlang einer Kathetenseite
mehrere Rastelemente (8.1, 8.2) versetzt und so zueinander angeordnet sind, daß bei
der Verwendung als Eckenschutz die Rastelemente (8.1, 8.2) des einen Grundelementes
(6) mit den Rastelementen des anderen Grundelementes (7) ineinandergreifen.
4. Eckenschutz nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein erstes Grundelement (6),
das mit seine Ebene überragenden Rastelementen (8) versehen ist und durch ein zweites
Grundelement (7), das als Gegenrasten mit Ausnehmungen (16) versehen ist, in die die
Rastelemente (8) des ersten Grundelementes (6) verrastbar einführbar sind.
5. Eckenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Wenigstens
ein Grundelement (6; 7) eine durch Wenigstens ein Begrenzungselement (12) abgegrenzte
Standzone (11) zur Aufnahme eines Wannenfußes (15) aufweist.
6. Eckenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Begrenzungselement
durch einen zumindest teilweise umlaufenden Wulst (12) gebildet wird.
7. Eckenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich
der Standzone (11) mit einer Auflage (26) aus einem elastischen Werkstoff versehen
ist.
1. A corner protector for bath tub packaging, which can be used for fastening a bath
tub, wherein two triangular plate-shaped basic elements (6; 7) having a right-angle
are provided and at least one basic element (6; 7) is provided, at least in the three
corner regions, with catch elements (8) which project beyond the plane of the basic
element, and the other basic element is provided with mating catches (8; 16) and the
basic elements (6; 7) being provided with means (10) for fixing as a fastening element
to the building, the region (9; 18) of at least one side of a basic element (6) serving
as a rest for the tub edge (3).
2. A corner protector according to Claim 1,
characterised in that the catch elements (8) are formed in the shape of bars on at
least one basic element (6; 7) and extend with their bar surface parallel in each
case along the sides of the basic element which form the catheti.
3. A corner protector according to Claim 1 or 2,
characterised in that a plurality of catch elements (8.1, 8.2) are offset and arranged
relative to each other along one cathetus side such that when used as a corner protector
the catch elements (8.1, 8.2) of one basic element (6) engage with the catch elements
of the other basic element (7).
4. A corner protector according to Claim 1 or 2,
characterised by a first basic element (6) which is provided with catch elements (8)
which project beyond its plane and by a second basic element (7) which is provided
with recesses (16) as counter-catches, into which the catch elements (8) of the first
basic element (6) can be introduced in locking manner.
5. A corner protector according to one of Claims 1 to 4, characterised in that at least
one basic element (6; 7) has a standing zone (11) defined by at least one defining
element (12) for receiving a foot (15) of the tub.
6. A corner protector according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the defining
element is formed by an at least partially circumambient bead (12).
7. A corner protector according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the region
of the standing zone (11) is provided with a layer (26) of an elastic material.
1. Protection d'angle d'un emballage de baignoire pouvant être utilisée pour la fixation
d'une baignoire, selon laquelle on prévoit deux éléments de base (6 ; 7) triangulaires
en forme de plaque constituant un angle droit, l'un au moins des éléments de base
(6 ; 7) étant muni, au moins dans les trois zones d'angle, d'éléments d'encliquetage
(8) qui dépassent du plan de l'élément de base, et l'autre élément de base étant muni
d'éléments d'encliquetage antagonistes (8 ; 16), et les éléments de base (6 ; 7) étant
munis de moyens (10) destinés à servir d'éléments de fixation au niveau du bâtiment,
la zone (9 ; 18) d'un côté au moins d'un élément de base (6) servant de support pour
le bord (3) de la baignoire.
2. Protection d'angle selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments d'encliquetage
(8) d'au moins un élément de base (6 ; 7) sont réalisés sous la forme de barrettes,
et s'étendent par leur surface de barrette parallèlement le long des côtés de l'élément
de base formant les cotés de l'angle droit.
3. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que plusieurs
éléments d'encliquetage (8.1, 8.2) sont disposés le long d'un côté de l'angle droit
et sont décalés les uns par rapport aux autres de telle sorte que, lors de l'utilisation
en tant que protection d'angle, les éléments d'encliquetage (8.1, 8.2) de l'un des
éléments de base (6) s'engagent dans les éléments d'encliquetage de l'autre élément
de base (7).
4. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée par un premier
élément de base (6) qui est muni d'éléments d'encliquetage (8) dépassant de son plan,
et par un deuxième élément de base (7) qui est muni d'évidements (16) en tant qu'éléments
d'encliquetage antagonistes, dans lesquels peuvent être engagés et encliquetés les
éléments d'encliquetage (8) du premier élément de base (6).
5. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'un
élément de base (6 ; 7) au moins comporte une zone d'assise (11) qui est délimitée
par au moins un élément de délimitation (12), et qui est destinée à recevoir un pied
(15) de baignoire.
6. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément
de délimitation est formé par un bourrelet (12), qui est au moins partiellement circonférentiel.
7. Protection d'angle selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la
partie de la zone d'assise (11) comporte un revêtement (26) en matière élastique.