[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine Druckverteilungskissen mit einem integrierten Druckausgleichssystem
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Dieses Druckverteilungskissen wird insbesondere in Verbindung mit Matratzen eingesetzt
und auch anhand einer derartigen Matratze beschrieben, wobei aber der Schutzumfang
der Erfindung nicht auf Matratzen oder Liegemöbel beschränkt ist. Es ist selbstverständlich
ebenfalls möglich, eine derartige Hülle z.B. für die Rückenlehne und/oder Sitzfläche
von Sitzmöbeln zu verwenden oder als Auflage oder Unterlage für Matratzen und Sitzmöbel,
einschließlich Autositze.
[0003] Die DE-A-3 320 771 zeigt bereits eine Druckverteilungskissen mit Druckausgleichssystem.
Hier wird zur Druckerzeugung ein Fluid in ein Druckverteilungskissen eingespeist.
Das Druckverteilungskissen ist hierbei an einer Hülle des Matratzenkerns angeordnet
und mit einem Kammer-Belüfungs-Kombinationssystem versehen. Bei dieser Ausführungsform
kann Luft aus den Luftkammern in das Belüftungselement hinein entweichen, was eine
ständige zusätzliche Luftzufuhr nötig macht, um den Druck in dem Druckverteilungskissen
aufrecht zu erhalten.
[0004] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Druckverteilungskissen, insbesondere
für Matratzen, so weiterzubilden, daß die Belüftung der Matratzenauflageflächen ohne
zusätzliche Luftzufuhr ermöglicht wird und damit die daraus resultierenden laufenden
Kosten vermieden werden.
[0005] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung gekennzeichnet durch die technische
Lehre des Anspruches 1.
[0006] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß mindestens eine der im Druckverteilungskissen
vorhandenen Kammern jeweils mindestens ein Belüftungselement aufweist, dessen Seitenwandungen
hermetisch dicht sind, wobei durch jeweils mindestens ein Belüftungselement hindurch
mindestens je eine Belüftungsöffnung führt, welche eine Öffnung von der Oberseite
des Druckverteilungskissens durch jeweils mindestens ein Belüftungselement hindurch
zur Unterseite des Druckverteilungskissens schafft.
[0007] Mit der gegebenen technischen Lehre ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß nun
das erfindungsgemäße Druckverteilungssystem ohne zusätzliche Luftzufuhr arbeiten kann,
wodurch die Peripheriegeräte zur Luftzuführung nur für den einmaligen Druckaufbau
in den Luftkammern benötigt werden oder wenn durch Druckauf- oder Druckabbau in den
Luftkammern der Komfort für den Benutzer variiert werden soll.
[0008] In einer bevorzugten Ausgestaltung nach der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen,
daß das Druckverteilungskissen aus einzelnen, parallel nebeneinander angeordneten
luftgefüllten Kammern besteht, welche Kammern mit ihrer Längsachse bevorzugt senkrecht
zur Längsachse der Liegefläche angeordnet sind. Diese Druckverteilung ist jedoch nicht
zwangsläufig; in einer anderen Ausführungsform kann es vorgesehen sein, daß die Längsachse
der Kammern parallel zur Längsachse der Liegefläche angeordnet ist. Beide Ausführungsformen
können auch untereinander kombiniert werden. Vorteilhaft ist hierbei, die zur Längsachse
parallel angeordneten Kammern an den seitlichen, äußeren Begrenzungen der Liegefläche
oder der Sitzfläche anzuordnen, um dem Benutzer einen seitlichen Halt zu geben.
[0009] Diese Druckverteilungskissen sind mit entsprechenden Lüftungselementen kombiniert,
wobei diese Belüftungselemente innerhalb einer oder mehreren Kammern angeordnet sind,
oder aber zwischen den Kammern sich befinden können.
[0010] Auch eine Kombination dieser Lagen der Belüftungselemente ist erfindungsgemäß möglich,
wobei aber bevorzugt diese Belüftungselemente sich innerhalb der jeweiligen Kammer
befinden, und keine Luft aus den Kammern in das Belüftungselement entweichen kann.
Durch diese Belüftungselemente führen Belüftungsöffnungen hindurch, um einen Luftdurchlaß
von der Oberseite zur Unterseite des Druckverteilungskissens und umgekehrt zu ermöglichen.
[0011] In den Ausführungsformen ist es vorgesehen, daß die Kammern getrennt voneinander
ansteuerbar sind und mit getrenntem Luftdruck beaufschlagbar sind. Es ist aber auch
eine gruppenweise Beaufschlagung möglich.
[0012] Es ist vorgesehen, daß Jede Kammer mit einer entsprechenden Leitung verbunden ist,
wobei alle Leitungen in einem Druckverteiler zusammenlaufen, in dem mehrere Absperrventile
angeordnet sind. In den Druckverteiler mündet eine Zuführleitung, welche eine gesteuerte
Menge von Luft in die einzelnen Leitungen verteilt.
[0013] Entsprechend der Ventilbetätigung der einzelnen Ventile in dem Druckverteiler können
einzelne Leitungen der einzelnen Kammern miteinander verbunden werden oder voneinander
abgeschottet werden, um getrennt mit Luft befüllt oder entlüftet zu werden.
[0014] Es ist ebenso möglich, die Luft von der einen Kammer über den Druckverteiler und
die daran angeschlossenen Leitungen in andere Kammern zu verschieben. Anstelle der
Luft können auch andere Gase oder geeignete Flüssigkeiten verwendet werden.
[0015] In einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen,
daß die Längsachse der Kammern des Druckverteilungskissens senkrecht zur Längsachse
der Liegefläche angeordnet sind und etwa 1/3 der Liegefläche im mittleren Bereich
überdecken.
[0016] Eine derartige Anordnung des Druckverteilungskissens auf dem Matratzenkern ist dafür
geeignet, entsprechende Matratzenprobleme im Lendenwirbelsäulenbereich, im Steißbeinbereich
und im Gesäßbereich zu beheben.
[0017] Wenn es jedoch um Probleme beispielsweise im Halswirbel oder im Brustwirbelbereich
geht, dann ist es vorgesehen, daß das gesamte Druckverteilungskissen auf der Matratze
nach oben verschoben werden kann, um die Unterstützung für die entsprechend zu behandelnden
Körperteile zu bilden. Die Länge des Druckverteilungskissens kann aber auch so ausgebildet
werden, daß beide Problemzonen - ohne Verschiebung des Kissens - abgedeckt werden.
[0018] Untersuchungen haben ergeben, daß mit der Anordnung eines derartigen Druckverteilungskissens
ein ausgezeichneter Schutz gegen Wundliegen (Dekubitus) möglich ist, weil die Druckverteilung
in den einzelnen Kammern des Druckverteilungskissens individuell der Körperkontur
angepaßt werden kann, die auf dem Druckverteilungskissen liegt. Auf diese Weise können
bestimmte, empfindliche Bereiche von der Druckverteilung ausgenommen werden, indem
in diesem Bereich die Kammer entlüftet wird und daß daher dann dieser Körperbereich
vom Druck entlastet ist und daher gegen Wundliegen geschützt ist.
[0019] Darüber hinaus können beliebige Zwangskörperhaltungen mit dem erfindungsgemäßen Druckverteilungskissen
erzielt werden, indem gezielt einzelne Kammern des Druckverteilungskissen entlüftet
und andere Kammern aufgeblasen werden, um so eine bestimmte gewünschte Körperkontur
auf der Liegefläche zu erzeugen, die der darauf liegende Körper dann annehmen muß.
[0020] In einer Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, daß auf dem
Druckverteilungskissen noch eine weitere Belüftungseinrichtung vorhanden ist, die
im wesentlichen aus folienartig ausgebildeten Belüftungskammern bestehen, die allseitig
geschlossen sind und die an ihrer Oberseite gleichmäßig verteilte Bohrungen, Schlitze
oder andere Luftauslässe aufweisen, durch die gesteuert ein Luftstrom nach oben durch
die Hülle strömt.
[0021] Damit wird eine zusätzliche Belüftung des auf dem Druckverteilungskissen liegenden
Körpers vorgeschlagen, weil durch die auf dem Druckverteilungskissen liegenden Belüftungskammern
gesteuert Luft dem darauf liegenden Körper zugeführt werden kann, zusätzlich zur erstgenannten
erfindungsgemäßen Belüftungsmöglichkeit mit den Belüftungselementen innerhalb der
Kammern oder zwischen diesen Kammern.
[0022] Bei der Luftzuführung zu den einzelnen Belüftungskammern kann beliebig gewählt werden;
in der einfachsten Ausführungsform sind alle Kammern parallel zueinander geschaltet
und liegen an einer gemeinsamen Luftzuführung. Es ist selbstverständlich möglich,
durch Anordnung entsprechender Drosselventile die Luftzuführung zu den einzelnen Kammern
auch zu drosseln.
[0023] Ein derartiges, vervollständigtes Druckverteilungssystem mit zugeordneter Belüftung
ist auch zur Behandlung schwerster Hautverletzungen geeignet, wie sie auf Intensivstationen
zur Behandlung von Hautverbrennungen notwendig sind.
[0024] Es ist im übrigen vorgesehen, daß die Belüftungsluft temperiert und gegebenenfalls
mit entsprechenden Medikamenten zusätzlich versetzt wird.
[0025] Als Druckmedium ist Luft, ein Gas oder eine geeignete Flüssigkeit vorgesehen.
[0026] Bei der Verwendung von Belüftungskammern ist es möglich, das Druckverteilungskissen
mit einer Flüssigkeit und die Belüftungskammern mit einem Gas zu beaufschlagen. Dieses
erfindungsgemäße Druckverteilungssystem kann mit beliebigen Matratzen und auch beliebigen
Ölen verwendet werden und demzufolge dieses Druckverteilungssystem entweder oberhalb
auf einer Matratze angeordnet werden kann und innerhalb oder außerhalb einer Hülle
sich befindet, oder auch unterhalb einer Matratze angeordnet werden kann und sich
dann ebenfalls innerhalb und außerhalb der Matratzenhülle befindet.
[0027] In allen Fällen, wo das Druckverteilungssystem fest mit der Hülle verbunden werden
soll, kann es vorgesehen sein, in der Hülle eine entsprechende Tasche vorzusehen,
in der das Druckverteilungssystem angeordnet wird.
[0028] Soweit eine an der Hülle befestigte Tasche zur Aufnahme des Druckverteilungskissens
verwendet wird, ist vorgesehen, daß die gesamte Tasche lösbar mit der Hülle verbunden
ist und an bestimmten Stellen der Hülle befestigbar ist.
[0029] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander. Alle in den Unterlagen - einschließlich der Zusammenfassung
- offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte
räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln
oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
[0030] Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0031] Es zeigen:
- Figur 1:
- eine bevorzugte Ausführungsform des Drduckverteilungskissens mit Belüftungssystem;
- Figur 2:
- einen Querschnitt durch die Ausführungsform nach Figur 1 entlang der Schnittlinie
A - B;
- Figur 3:
- Schematisiert eine weitere Ausgestaltung des Druckverteilungskissen mit Belüftung
nach der Erfindung;
- Figur 4:
- Schematisiert das Druckverteilungskissen nach Figur 3 mit zusätzlichem Belüftungssystem
oberhalb der Kammern;
- Figur 5:
- schematisiert einen Längsschnitt durch eine Anordnung der Stützfläche mit Druckausgleichssystem
an einer Matratze.
[0032] Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 besteht das Druckverteilungskissen
1 aus vier verschiedenen Kammern, nämlich längs verlaufenden Kammerteilen 2 und 3
und dazu quer verlaufende Querteile 4,5, wobei die genannten Teile durch Trennstege
6 - 8 voneinander hermetisch abgeschlossen sind. D.h. die Luft in den jeweiligen Kammerteilen
2 - 5 kann nicht in den anderen Kammerteil entweichen, weil entsprechende abdichtende
Trennstege 6 - 8 zwischen den Kammerteilen 2 - 5 angeordnet sind.
[0033] Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die Anordnung von vier verschiedenen
Kammerteilen 2 - 5 beschränkt, es können auch mehr oder weniger Kammerteile vorgesehen
sein; es können z.B. auch eines oder mehrere Querteile 4,5 entfallen.
[0034] Ebenso ist in einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Trennstege 6
- 8 nicht hermetisch dicht zwischen den Kammerteilen 2 - 5 angeordnet sind, sondern
daß diese definierte Leckausnehmungen aufweisen, um einen definierten, gesteuerten
Luftübergang von einem Kammerteil in ein anderes zu ermöglichen.
[0035] Wichtig ist bei diesem Druckverteilungskissen, daß es mit entsprechenden Belüftungselementen
kombiniert ist, wobei in oder an einem Kammerteil eines oder mehrere Belüftungselemente
9 - 12 angeordnet sind.
[0036] Im gezeigten Ausführungsbeispiel weist das längs verlaufende Kammerteil 2 zwei Belüftungselemente
9 auf, während in den anderen Kammerteilen 3 - 5 jeweils nur ein Belüftungselement
10 - 12 angeordnet ist.
[0037] Jedes Belüftungselement ist in Form eines etwa quaderförmigen, separaten Elementes
innerhalb der jeweiligen Kammer ausgebildet, wobei die Seitenwandungen des jeweiligen
Belüftungselementes 9 - 12 hermetisch dicht sind, so daß über die Belüftungselemente
9 - 12 keine Luft aus den Kammern 2 - 5 in das Belüftungselement 9 - 12 entweichen
kann.
[0038] Somit wird nun ein überlegener Liegekomfort erreicht, weil bei beibehaltener Luftverteilung
in den einzelnen Kammerteilen 2 - 5 eine optimale Anpassung an den darauf liegenden
Körper erfolgt, wobei ein zusätzlicher Belüftungseffekt der darauf liegenden Körperoberfläche
gewährleistet wird.
[0039] Jedes Belüftungselement 9 - 12 weist eine Reihe von Belüftungsöffnungen 13 auf, die
im gezeigten Ausführungsbeispiel in geordneter Folge hintereinander liegen. Dies ist
jedoch nicht zwingend erforderlich; diese Öffnungen 13 können auch willkürlich über
die Fläche des jeweiligen Belüftungselements 9 - 12 verteilt sein.
[0040] Jede Belüftungsöffnung 13 schafft eine Öffnung von der Oberseite des Druckverteilungskissens
durch das Belüftungselement hindurch zur Unterseite des Druckverteilungskissens.
[0041] Es erfolgt nun ein Druck der Körperoberfläche auf ein volumenveränderbares Kammerteil,
so wie dies in Figur 2 auf der rechten Seite über dem Querteil 5 gezeigt ist, dann
wird dieses Querteil 5 in Pfeilrichtung 14 zusammengepreßt. Es wird hierdurch durch
die wechselnde Gewichtsbelastung bei Lageveränderung des Körpergewichts der gesamte
Querschnitt des Belüftungselementes 12 verdichtet oder expandiert, wodurch die darin
lagernde Luft zwangsläufig durch die Belüftungsbohrungen 13 nach unten oder oben aus
den Belüftungsbohrungen 13 angesaugt oder herausgedrückt wird und hierdurch ein gewisser
Belüftungseffekt aufgrund einer Kolbenwirkung durch Gewichtsverlagerung des darauf
liegenden Körpers stattfindet.
[0042] Wird hingegen das Kammerteil entlastet, so wie dies am Beispiel des Querkammerteils
4 in Figur 2 auf der linken Seite dargestellt ist, dann kommt es zu einer Rückverformung
des Belüftungselementes 11 in seine ursprüngliche Lage und es wird Luft in Strömungsrichtung
15 von unten her angesaugt und in den offenen Querschnitt des Belüftungselementes
11 eingeleitet, wodurch auf die Liegefläche ein frischer Luftstrom geleitet wird.
[0043] Die Figur 1 zeigt im übrigen noch die Luftzuführung von Preßluft in die einzelnen
Kammerteile 2 - 5. Hierzu sind an jedem Kammerteil entsprechende Füllöffnungen 16
vorhanden, wobei schematisiert in Figur 1 nur die Luftversorgung der Kammerteile 2,3
dargestellt ist.
[0044] Es wird über eine luftführende Leitung 19, welche an die Jeweilige Füllöffnung 16
angeschlossen ist, Luft in den jeweiligen Kammerteil 2,3 in Abhängigkeit von dem Durchlaßzustand
eines Ventils 17 geleitet, welches Ventil von einem Drahtauslöser 18 betätigbar ist.
[0045] Die Leitung 19 liegt hierbei an einer Luftquelle an, z. B. einer Preßluftversorgung
eines Krankenhauses, einer manuell betätigbaren Luftpumpe, einer elektrisch betätigbaren
Luftpumpe oder dgl. mehr.
[0046] In einer weiteren Ausgestaltung des Druckverteilungskissens 1 nach Figur 3 ist im
übrigen vorgesehen, daß die Verbindungsbereiche zwischen einzelnen Kammern 20 - 23
durch Belüftungselemente 24 gebildet sind, in denen eine Reihe von Öffnungen 25 angeordnet
sind. Auf diese Weise wird ein Luftstrom durch den Matratzenkern 46 nach oben in Richtung
auf die darauf liegende Körperoberfläche durch entsprechende Körperbewegung des Körpers
auf dem Matratzenkern 46 erzeugt werden.
[0047] An den einzelnen Kammern 20 - 23 setzen Leitungen 31 - 34 an, die in einen gemeinsamen
Druckverteiler 26 münden. Am Druckverteiler 26 ist eine Zuführleitung 27 angeordnet.
[0048] Es ist eine Reihe von Betätigungsventilen 28 im Druckverteiler 26 angeordnet, bei
deren Betätigung entweder einzelnen Leitungen 31 - 34 geöffnet oder geschlossen werden
können oder bei deren Betätigung auch einzelne Leitungen 31 - 34 miteinander verbindbar
sind. Ebenso kann durch Betätigung eines entsprechenden Ventils die Zuführleitung
27 abgeschaltet werden, um so eine interne Druckverteilung zwischen den Leitungen
31 - 34 zu ermöglichen.
[0049] Die Luft oder die Flüssigkeit kann demgemäß in den Leitungen 31 - 34 entweder in
Strömungsrichtung 30 oder in Strömungsrichtung 31 strömen.
[0050] In einer weiteren Ausgestaltung zeigt Figur 4 ein zusätzliches Belüftungssystem,
bei dem der Einfachheit halber die Luftversorgung des Druckverteilungskissen 1 nicht
mehr dargestellt ist.
[0051] Das zusätzliche Belüftungssystem besteht aus einzelnen Lüftungskammern 35 - 38, die
auf den Kammern 20 - 23, bzw. 2 - 5 angeordnet sind.
[0052] Diese Lüftungskammern 35 - 38 werden mit einem separaten Luftstrom über einen Zuführschlauch
41 versorgt, der über parallele Leitungen 42 in Strömungsrichtung 43 den Luftstrom
in die einzelnen Lüftungskammern 35 - 38 einleitet. Dort strömt die Luft durch entsprechende
Belüftungsöffnungen 39 in Strömungsrichtung 40 nach oben ab und bestreicht so die
darauf liegende Körperoberfläche.
[0053] Es ist selbstverständlich möglich, auch die Luftzufuhr in den einzelnen Leitungen
42 zu steuern und individuell durch nicht näher dargestellte Drosselventile einzustellen.
Die Luft im Zuführschlauch 41 kann temperiert oder mit entsprechenden Medikamenten
versetzt werden.
[0054] Es ist selbstverständlich ebenfalls möglich, nicht sämtliche Kammern 2 - 5 und 20
- 23 des Druckverteilungskissens 1 mit entsprechenden Belüftungskammern zu überdecken,
sondern es ist ebenfalls möglich, daß nur einige der Kammern des Druckverteilungskissens
1 mit den zusätzlichen Belüftungskammern versehen werden.
[0055] Gemäß Figur 5 ist ein Matratzenkern 46 beliebigen Materials und beliebiger Formgebung
in einer an sich bekannten Hülle 45 eingesteckt. Diese Hülle 45 umgibt bevorzugt den
Matratzenkern 46 umlaufend; dies ist jedoch für die vorliegende Erfindung nicht zwingend.
Es wird jedoch bevorzugt, wenn die Seitenteile der Hülle 45 längselastisch ausgebildet
sind, um eine entsprechende Volumenvergrößerung eines zwischen Matratzenkerns 46 und
Hülle 45 angeordneten Druckverteilungskissens 1 zu ermöglichen.
[0056] In Figur 5 ist das Druckverteilungskissen entleert und es ist lediglich eine Tasche
44 vorhanden, in welche das Druckverteilungskissen 1 angeordnet ist.
[0057] Das Druckverteilungskissen 1 besteht nach Figur 5 bevorzugt aus mehreren nebeneinander
parallel angeordneten Kammern 2 - 5 bzw. 20 - 23, wobei bereits schon in der allgemeinen
Beschreibung darauf hingewiesen wurde, daß die Kammern 2 - 5 bzw. 20 - 23 mit ihren
Längsachsen sowohl parallel zur Längsachse des Matratzenkerns 46 also auch senkrecht
zur Längsachse des Matratzenkerns 46 angeordnet werden können. In den Ausführungsbeispielen
nach den Figuren 3 und 4 sind die Kammern 20 - 23 senkrecht zur Längsachse des Matratzenkerns
46 angeordnet.
[0058] Jede Kammer 2 - 5 bzw. 20 - 23 besteht aus einem dichten Material, z.B. einem Textil,
einer Folie oder dergleichen und ist getrennt von den anderen Kammern mit Luft, einem
anderen Gas oder auch mit einer Flüssigkeit befüllbar.
[0059] Es wird im übrigen darauf hingewiesen, daß mit der vorliegenden Erfindung Stützfläche
mit Druckausgleichssystem sowohl für ein Liegemöbel als auch für ein Sitzmöbel beansprucht
wird, wobei die genannte Matratzenhülle nicht nur in der Sitzfläche vorhanden sein
kann, sondern auch noch in der Rückenfläche eines Sitzmöbels.
[0060] Mit dem gezeigten System ist es möglich, in jeder beliebigen Matratze eine derartige
Stützfläche mit Druckausgleichssystem mit Belüftungssystem zu schaffen, so daß man
nach der vorliegenden Erfindung nur noch die entsprechenden Systeme in bereits vorhandene
Matratzensystemen integrieren braucht. Es ergibt sich hiermit ein wesentlicher Einsparungseffekt,
weil beispielsweise im Krankenhaus nur an vorhandenen Liegesystemen das Druckverteilungssystem
mit Belüftungssystem nachgerüstet werden müssen und keine umfangreichen Neuanschaffungen
notwendig sind.
Zeichnungslegende
[0061]
- 01
- Druckverteilungskissen
- 02
- Kammer
- 03
- Kammer
- 04
- Kammer
- 05
- Kammer
- 06
- Trennsteg
- 07
- Trennsteg
- 08
- Trennsteg
- 09
- Belüftungselemente
- 10
- Belüftungselemente
- 11
- Belüftungselemente
- 12
- Belüftungselemente
- 13
- Belüftungsöffnung
- 14
- Pfeilrichtung
- 15
- Strömungsrichtung
- 16
- Füllöffnung
- 17
- Ventil
- 18
- Drahtauslöser
- 19
- Leitung
- 20
- Kammer
- 21
- Kammer
- 22
- Kammer
- 23
- Kammer
- 24
- Belüftungselemente
- 25
- Belüftungsöffnung
- 26
- Druckverteiler
- 27
- Zufuhrleitung
- 28
- Betätigungsventil
- 29
- Strömungsrichtung
- 30
- Strömungsrichtung
- 31
- Leitung
- 32
- Leitung
- 33
- Leitung
- 34
- Leitung
- 35
- Lüftungskammer
- 36
- Lüftungskammer
- 37
- Lüftungskammer
- 38
- Lüftungskammer
- 39
- Belüftungsöffnungen
- 40
- Strömungsrichtung
- 41
- Zuführschlauch
- 42
- Leitung
- 43
- Strömungsrichtung
- 44
- Tasche
- 45
- Hülle
- 46
- Matratzenkern
1. Druckverteilungskissen mit Druckausgleichssystem, insbesondere für Matratzen, wobei
in das Druckverteilungskissen (1) ein Fluid zur Druckerzeugung eingespeist wird, und
das Druckverteilungskissen (1) mit einem Kammer-Belüftungs-Kombinationssystem (2 -
5; 9 - 12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der im Druckverteilungskissen
(1) vorhandenen Kammern (2 - 5) jeweils mindestens ein Belüftungselement (9 - 12)
aufweist, dessen Seitenwandungen hermetisch dicht sind, wobei durch jeweils mindestens
ein Belüftungselement (9 - 12) hindurch mindestens je eine Belüftungsöffnung (13)
führt, welche eine Öffnung von der Oberseite des Druckverteilungskissens (1) durch
jeweils mindestens ein Belüftungselement (9 - 12) hindurch zur Unterseite des Druckverteilungskissens
(1) schafft.
2. Druckverteilungskissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsöffnungen
(13) in den Belüftungselementen (9 - 12) in Form einer Anzahl von im wesentlichen
im Querschnitt kreisförmigen Belüftungsbohrungen ausgebildet sind, die von der Oberseite
des Druckverteilungskissens (1) durch das Belüftungselement (9 - 12) hindurch zur
Unterseite des Druckverteilungskissens (1) verlaufen, wobei dadurch diese Belüftungsöffnungen
(13) einen Luftdurchlaß von der Oberseite zur Unterseite des Druckverteilungskissens
(1) und umgekehrt ermöglichen.
3. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
bei Druck der Körperoberfläche auf eine Kammer (2 - 5) diese Kammer zusammengepreßt
wird und der gesamte Querschnitt des jeweiligen Belüftungselementes (9 - 12) verdichtet
oder expandiert, wodurch die darin lagernde Luft zwangsläufig durch die Belüftungsöffnungen
(13) nach unten oder oben aus den Belüftungsöffnungen (13) angesaugt oder herausgedrückt
wird und hierdurch ein gewisser Belüftungseffekt aufgrund einer Kolbenwirkung stattfindet.
4. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß
es bei Entlastung der Kammer (2 - 5) zu einer Rückverformung des jeweiligen Belüftungselementes
(9 - 12) in seine ursprüngliche Lage kommt und Luft in Strömungsrichtung (15) von
unten her angesaugt und in den offenen Querschnitt des Belüftungselementes (9 - 12)
eingeleitet wird, wodurch auf die Liegefläche ein frischer Luftstrom geleitet wird.
5. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kammern (2 - 5) des Druckverteilungskissens (1) durch Trennstege (6 - 8) mit definierten
Leckausnehmungen voneinander getrennt sind.
6. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Belüftungsöffnungen (25) der Belüftungselemente (24) zwischen den Kammern (20
- 23) angeordnet sind.
7. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zusätzlich zu den Belüftungsöffnungen (13; 25) der Belüftungselemente (9 - 12; 24)
mindestens eine Belüftungsöffnung (39) in mindestens einer über den Kammern (2 - 5;
9 - 12) angebrachten Lüftungskammer (35 - 38) vorgesehen ist.
8. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckverteilungskissen (1) aus mehreren Kammern (2 - 5; 20 - 23) besteht.
9. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kammern (2 - 5; 20 - 23) des Druckverteilungskissens (1) parallel, und/oder senkrecht
und/oder in einem beliebigen Winkel zueinander angeordnet sind.
10. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kammern (2 - 5; 20 - 23) des Druckverteilungskissens (1) einzeln oder gruppenweise
ansteuerbar ausgebildet sind.
11. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lüftungskammern (35 - 38) des Druckverteilungskissens (1) einzeln oder gruppenweise
ansteuerbar ausgebildet sind.
12. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das Druckverteilungskissen (1) an einer Hülle (45) eines Matratzenkerns (46) oder
eines Matratzenträgers befestigt oder lose angeordnet ist.
13. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülle (45) mit einer Tasche (44) zur Aufnahme des Druckverteilungskissens (1)
versehen ist.
14. Druckverteilungskissen nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tasche (44) fest oder lösbar und wiederbefestigbar an der Hülle (45) angebracht
ist.
1. Pressure distribution cushion with pressure equalizing system, especially for mattresses,
wherein a fluid is fed into the pressure distribution cushion (1) in order to generate
pressure, and the pressure distribution cushion (1) is equipped with a chamber ventilating
combination system (2-5; 9-12), characterized in that at least one of the chambers
(2-5) present in the pressure distribution cushion (1) in each case has at least one
ventilation member (9-12), the side walls of which are hermetically sealed, wherein
in each case through at least one ventilation member (9-12) in each case runs at least
one ventilation opening (13) which creates an opening from the topside of the pressure
distribution cushion (1) in each case through at least one ventilation member (9-12)
to the underside of the pressure distribution cushion (1).
2. Pressure distribution cushion according to claim 1, characterized in that the ventilation
openings (13) in the ventilation members (9-10) are constructed in the form of a number
of ventilation bores, substantially circular in diameter, which run through the ventilation
member (9-12) from the topside of the pressure distribution cushion (1) to the underside
of the pressure distribution cushion (1), the ventilation openings (13) thereby enabling
an air through-flow from the topside to the underside of the pressure distribution
cushion (1) and vice versa.
3. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1 and 2, characterized
in that when the body top surface applies pressure on a chamber (2-5), this chamber
is compressed and the entire cross-section of the respective ventilation member (9-12)
compresses or expands, the air contained therein being necessarily sucked out or pushed
out through the ventilation openings (13) downwards or upwards from the ventilation
openings (13) and thereby a certain ventilation effect of a piston action occurs.
4. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-3, characterized in
that during pressure release of the chamber (2-5) the respective ventilation member
(9-12) returns to its original position and shape and air is sucked up from below
in the flow direction (15) and introduced into the open cross-section of the ventilation
member (9-12), causing a fresh air flow to be directed onto the sleeping area.
5. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1 - 4, characterized
in that the chambers (2-5) of the pressure distribution cushion (1) are separated
from each other by separating webs (6-8) with defined leakage recesses.
6. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-5, characterized in
that the ventilation openings (25) of the ventilation members (24) are arranged between
the chambers (20-23).
7. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-6, characterized in
that in addition to the ventilation openings (13; 25) of the ventilation members (9-12;
24) at least one ventilation opening (39) is provided in at least one ventilation
chamber (35-38) arranged above the chambers (2-5; 9-12).
8. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-7, characterized in
that the pressure distribution cushion (1) consists of several chambers (2-5; 20-23).
9. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-8, characterized in
that the chambers (2-5; 20-23) of the pressure distribution cushion (1) are arranged
parallel and/or perpendicular and/or at any desired angle to each other.
10. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-9, characterized in
that the chambers (2-5; 20-23) of the pressure distribution cushion (1) are constructed
to be controlled individually or as a group.
11. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-10, characterized in
that the ventilation chambers (35-38) of the pressure distribution cushion (1) are
constructed to be controlled individually or as a group.
12. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-11, characterized in
that the pressure distribution cushion (1) is attached to a casing (45) of a mattress
core (46) or a mattress support or is loosely arranged.
13. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-12, characterized in
that the casing (45) is provided with a pocket (44) for receiving the pressure distribution
cushion (1).
14. Pressure distribution cushion according to one of the claims 1-13, characterized in
that the pocket (44) is attached permanently, or detachably and reattachably, to the
casing (45).
1. Coussin de répartition de pression à système d'équilibrage de pression, en particulier
pour des matelas, étant précisé qu'un fluide est introduit dans le coussin de répartition
de pression (1) pour générer une pression, et que ledit coussin (1) est pourvu d'un
système combiné d'aération à chambres (2-5 ; 9-12), caractérisé en ce que l'une au
moins des chambres (2-5) prévues dans le coussin de répartition de pression (1) comporte
au moins un élément d'aération (9-12) dont les parois latérales sont hermétiques,
étant précisé qu'au moins une ouverture d'aération (13) traverse au moins un élément
d'aération (9-12) et crée ainsi une ouverture qui va du côté supérieur au côté inférieur
du coussin de répartition de pression (1) en traversant au moins un élément d'aération
(9-12).
2. Coussin de répartition de pression selon la revendication 1, caractérisé en ce que
les ouvertures d'aération (13) prévues dans les éléments d'aération (9-12) se présentent
sous la forme de plusieurs perçages d'aération à section globalement circulaire qui
vont du côté supérieur au côté inférieur du coussin de répartition de pression (1)
en traversant l'élément d'aération (9-12), ces ouvertures d'aération (13) permettant
à l'air de passer du côté supérieur au côté inférieur du coussin de répartition de
pression (1) et inversement.
3. Coussin de répartition de pression selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que lorsqu'une pression de la surface du corps est exercée sur une chambre (2-5),
cette chambre est écrasée et toute la section transversale de l'élément d'aération
(9-12) correspondant se comprime ou s'élargit, moyennant quoi l'air contenu est obligatoirement
aspiré ou expulsé vers le bas ou vers le haut par les ouvertures d'aération (13) et
un certain effet d'aération a lieu en raison de l'effet de piston.
4. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que lorsque la chambre (2-5) est relâchée, l'élément d'aération (9-12) correspondant
reprend sa position initiale et de l'air est aspiré par le bas dans le sens d'écoulement
(15) pour être introduit dans la section transversale ouverte de l'élément d'aération
(9-12), moyennant quoi un courant d'air frais est amené sur la surface de couchage.
5. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que ses chambres (2-5) sont séparées les unes des autres par des nervures de
séparation (6-8) présentant des creux de fuite définis.
6. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que les ouvertures d'aération (25) des éléments d'aération (24) sont disposées
entre les chambres (20-23).
7. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce qu'il est prévu, en plus des ouvertures d'aération (13 ; 25) des éléments d'aération
(9-12 ; 24), au moins une ouverture d'aération (39) dans au moins une chambre d'aération
(35-38) prévue au-dessus des chambres (2-5 ; 9-12).
8. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que le coussin de répartition de pression (1) se compose de plusieurs chambres
(2-5 ; 20-23).
9. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que les chambres (2-5 ; 20-23) du coussin de répartition de pression (1) sont
disposées parallèlement et/ou perpendiculairement et/ou suivant un certain angle.
10. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé
en ce que ses chambres (2-5 ; 20-23) sont conçues pour pouvoir être commandées individuellement
ou par groupes.
11. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que ses chambres d'aération (35-38) sont conçues pour pouvoir être commandées
individuellement ou par groupes.
12. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce qu'il est fixé ou disposé de façon lâche sur la housse (45) d'une carcasse de
matelas (46) ou d'un support de matelas.
13. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé
en ce que la housse (45) est pourvue d'une poche (44) destinée à recevoir le coussin
de répartition de pression (1).
14. Coussin de répartition de pression selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé
en ce que la poche (44) est solidaire de la housse (45) ou est installée sur celle-ci
pour pouvoir être enlevée et remise.