| (19) |
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(11) |
EP 0 759 720 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.09.1998 Patentblatt 1998/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.05.1995 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9500/606 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9531/129 (23.11.1995 Gazette 1995/50) |
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| (54) |
REINIGUNGSVORRICHTUNG
CLEANING DEVICE
SYSTEME DE NETTOYAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE IT LI |
| (30) |
Priorität: |
14.05.1994 DE 4417032
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.1997 Patentblatt 1997/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Helfrich, Franz-Josef |
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68519 Viernheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Helfrich, Franz-Joseph
68519 Viernheim (DE)
- Zengel, Michael
63906 Erlenbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Naumann, Ulrich, Dr.-Ing. |
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Patentanwälte,
Ullrich & Naumann,
Luisenstrasse 14 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 121 291 FR-A- 1 176 259
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DE-U- 9 319 291 FR-A- 2 186 824
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs 1.
[0002] Reinigungsvorrichtungen der in Rede stehenden Art sind seit langem aus der Praxis
bekannt und existieren in den unterschiedlichsten Ausführungsformen und -größen, siehe
z.B. DE-U-9319291. Solche Reinigungsvorrichtungen finden ihre Verwendung bspw. beim
Reinigen von Fensterscheiben, Glasbausteinen und Fliesen oder als Wasserschieber zum
Entfernen bzw. Zusammenschieben größerer, auf Bodenflächen verteilter Wassermengen.
Durch eine Reinigung mit den bekannten Reinigungsvorrichtungen ist eine leichte Entfernung
von Wasser und Schmutzresten auf glatten Oberflächen möglich, wodurch sich Flecken
oder Kalkablagerungen auf den Flächen vermeiden lassen. Des weiteren wird die Luftfeuchtigkeit
in der Umgebung gereinigter Oberflächen reduziert. Aggressive Reinigungsmittel sind
hierfür meist nicht erforderlich.
[0003] Bei Verwendung der bekannten Reinigungsvorrichtung, bspw. als Abzieher von Duschkabinenwänden,
ist es sinnvoll, daß die Reinigungsvorrichtung ihren festen Platz direkt am Einsatzort
hat, da bei täglicher Benutzung der Duscheinrichtung ein täglicher Anwendungsbedarf
der Reinigungsvorrichtung vorhanden und daher ein einfacher und schneller Zugriff
wünschenswert ist. Zur Vermeidung eines längeren Suchens oder Beiholens sind an den
Duschkabinenwänden anbringbare Aufnahmeeinrichtungen zur Aufbewahrung des Wischers
bei Nichtgebrauch bekannt. Die bekannten Aufnahmeeinrichtungen sind bspw. durch ein
rohrförmiges Aufnahmeelement gebildet, in das der Handgriff eines Wischers von oben
einsteckbar ist. Des weiteren sind Aufnahmeeinrichtungen bekannt, die aus einem einzelnen
Haken bestehen, an dem der Wischer mittels eines Aufhängefadens oder dgl. aufgehängt
werden kann. Diese Aufnahmeeinrichtungen sind vorzugsweise innerhalb von Duschkabinen
vorgesehen.
[0004] Bei den bekannten Reinigungsvorrichtungen ist problematisch, daß der Wischerkopf
bei Unterbringung in bzw. an den bekannten Aufnahmeeinrichtungen aufgrund von Kalkablagerungen,
anhaftenden Reinigungsmittelresten, Haaren oder sonstigem Schmutz meist äußerst unansehnlich
ist. Diese Verschmutzungen entstehen sowohl während des Reinigens der Duschkabine
als auch während des Duschens durch umherspritzendes, mit Seife und Schmutz vermischtes
Wasser. Insbesondere die Verbindungsbereiche von Wischerkopf und an diesem ausgebildeten
Wischlippen oder Schaumstoffauflagen zum Einschäumen der Oberflächen weisen Falze
oder dgl. auf, an welchen Verschmutzungen besonders gut haften. Eine solch unansehnliche
Reinigungsvorrichtung stört vor allem im häuslichen Bereich sehr. Als Folge davon
ist es stets erforderlich, den Wischerkopf nach einer Verwendung selbst einer Reinigung
zu unterziehen. Dies ist zeitaufwendig und außerordentlich unpraktisch.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung
der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, daß eine optisch
nicht störende Aufbewahrung unter Beibehaltung eines einfachen und schnellen Zugriffs
am Einsatzort möglich ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
[0007] Durch diese Merkmale wird ein optisches Stören durch die Reinigungsvorrichtung vermieden.
Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung kann somit auch an auffälligen Orten angeordnet
werden, ohne zu stören.
[0008] Dies hat zur Folge, daß die Reinigungsvorrichtung an jeder beliebigen Stelle angeordnet
werden kann, an der ein einfacher und schneller Zugriff direkt vom Einsatzort aus
gewährleistet ist. Eine zeitaufwendige Reinigung des Wischerkopfs nach Gebrauch der
Reinigungsvorrichtung ist nicht mehr erforderlich.
[0009] Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Aufnahmeeinrichtung ist folglich eine Reinigungsvorrichtung
realisiert, die eine optisch nicht störende Aufbewahrung unter Beibehaltung eines
einfachen und schnellen Zugriffs am Einsatzort ermöglicht.
[0010] Hinsichtlich einer praxisnahen Anordnung der Reinigungsvorrichtung könnte das Gehäuse
Mittel zur Befestigung an einer Wand aufweisen. Zur Ermöglichung einer besonders einfachen
derartigen Befestigung könnte das Gehäuse eine flächige Seite zur Anlage an der Wand
aufweisen.
[0011] Im Hinblick auf eine universelle Verwendbarkeit der Reinigungsvorrichtung könnte
das Gehäuse eine als Auflage bzw. Ablage für bspw. Reinigungsmittel oder Badezimmeraccessoires
ausgebildete Oberseite aufweisen.
[0012] Zur Vereinfachung des Einlegen, Einrastens, Einklemmens oder Aufhängens des Wischers
wäre eine zumindest an einer Seite offene Ausbildung des Gehäuses denkbar. Damit könnte
der Wischer sowohl von unten durch die nach unten gerichtete Öffnung als auch von
der Seite in das Gehäuse eingeführt werden.
[0013] Hinsichtlich eines besonders einfachen Einlegens des Wischers in das Gehäuse könnte
das Gehäuse eine in etwa horizontal ausgebildete Ausnehmung zur Aufnahme des Handgriffs
und zur Ablage des Wischerkopfes auf dem Randbereich der Ausnehmung aufweisen. Der
Wischer würde dabei von unten in die nach unten gerichtete Öffnung des Gehäuses mit
dem Wischerkopf nach oben in das Gehäuse eingeführt werden. Anschließend würde der
Wischer mit dem Handgriff in horizontaler Richtung in die Ausnehmung eingeführt werden
und nach einem Absenken auf den Randbereich der Ausnehmung aufgelegt werden. Hinsichtlich
einer besonders sicheren und definierten Aufnahme des Wischers in dem Gehäuse könnte
die Ausnehmung in etwa den Durchmesser des Handgriffs aufweisen und zur in etwa mittigen
Aufnahme des Wischers angeordnet sein.
[0014] Zur Gewährleistung einer besonders stabilen Aufnahme des Wischers könnte das Gehäuse
alternativ zu einer Ausnehmung im Bereich der Öffnung zwei in etwa parallel zueinander
angeordnete Auflageleisten für den Wischerkopf aufweisen.
[0015] Falls eine Seite des Gehäuses offen ausgebildet ist, könnte der Wischer hierbei mit
dem Wischerkopf nach oben von der Seite in das Gehäuse eingeschoben werden. Der Wischerkopf
müßte sich dabei oberhalb der Auflageleisten befinden. Nach Absenken des Wischers
wäre dann eine sichere Auflage des Wischerkopfes auf den Auflageleisten realisiert.
[0016] Im Hinblick auf eine besonders sichere Auflage des Wischerkopfes auf den Auflageleisten
könnte der Abstand zwischen den Auflageleisten kleiner als der kleinste Durchmesser
des Wischerkopfes und größer als der größte Durchmesser des Handgriffs sein. Ein Durchrutschen
des Wischers zwischen den Auflageleisten hindurch wäre dadurch vermieden.
[0017] Falls keine Seite des Gehäuses offen ausgebildet oder ein Einführen des Wischers
von unten bevorzugt ist, könnte der Wischerkopf zum Ermöglichen eines bequemen Einführens
des Wischers in das Gehäuse eine Wischlippe und eine der Wischlippe abgewandte, an
eine Auflageleiste anlegbare Rastkante aufweisen. Zum Einführen des Wischerkopfes
von unten in die Öffnung des Gehäuses würde die Rastkante zunächst an eine Auflageleiste
angelegt werden. Anschließend würde der Wischer bei angelegter Rastkante derart gekippt
werden, daß die Wischlippe über die andere Auflageleiste in das Gehäuse einschnappt
bzw. einrastet. Die Wischlippe und die Rastkante könnten dabei in gleicher Weise wie
die Auflageleisten in etwa parallel zueinander angeordnet sein. Auf diese Weise wäre
eine sichere Aufnahme bzw. Auflage des Wischerkopfes auf den Auflageleisten realisiert.
[0018] Eine weiter alternative und ebenfalls besonders einfache Aufnahme des Wischerkopfes
in dem Gehäuse wäre dadurch realisiert, daß das Gehäuse eine innere Anlagefläche zur
Anlage des Wischerkopfes und einen der Anlagefläche gegenüberliegenden, parallel angeordneten
inneren Rastvorsprung zum Einrasten bzw. Einklemmen des Wischers mit einer am Wischerkopf
ausgebildeten Wischlippe aufweist. Zum Einführen des Wischerkopfes in das Gehäuse
würde der Wischerkopf von unten in das Gehäuse eingeführt und zunächst an die innere
Anlagefläche angelegt werden. Anschließend würde der Wischer während der Anlage an
die Anlagefläche derart gekippt, daß die Wischlippe über den inneren Rastvorsprung
des Gehäuses einrasten bzw. einschnappen würde. Auf diese Weise wäre der Wischer in
dem Gehäuse sicher eingerastet bzw. eingeklemmt.
[0019] Hinsichtlich einer besonders sicheren Aufnahme des Wischerkopfes könnte die Anlagefläche
eine konkave Oberflächenkrümmung und der Wischerkopf einen zu der Anlagefläche komplementär
ausgebildeten konvexen Oberflächenbereich aufweisen. Im Falle der Ausbildung einer
seitlichen Öffnung des Gehäuses wäre auch bei einer derart ausgebildeten Reinigungsvorrichtung
ein seitliches Einführen des Wischerkopfes denkbar.
[0020] Bei beiden zuletzt beschriebenen alternativen Ausgestaltungen einer Reinigungsvorrichtung
wäre zur Gewährleistung einer ausreichenden Elastizität der Wischlippe eine Ausbildung
der Wischlippe aus Gummi oder Kunststoff vorteilhaft.
[0021] Zur Vermeidung einer materiellen Belastung der Wischlippe während eines Einrastens
oder Einschnappens könnte der Wischer in einer weiter alternativen Ausgestaltung ein
schneckenförmig abragendes Aufhängeelement zum Aufhängen auf einer nach oben gerichteten
konvexen Aufhängefläche des Gehäuses aufweisen. Zum Aufhängen des Wischers würde der
Wischer mit dem Wischerkopf nach oben in die Öffnung des Gehäuses eingeführt und dann
in dem Gehäuse auf die Aufhängefläche aufgehängt werden. Aufgrund der schneckenförmigen
Ausbildung des Aufhängeelements könnte der Eingriff zwischen Aufhängeelement und Aufhängefläche
mittels einer kippenden Bewegung auch schon während des Einführens des Wischerkopfes
erfolgen.
[0022] Zur Realisierung eines besonders stabilen Aufhängens könnte das Aufhängeelement eine
zu der konvexen Aufhängefläche komplementäre konkave Auflagefläche aufweisen.
[0023] Durch eine schwenkbare Anordnung des Handgriffs an dem Wischerkopf wäre eine variable
Einstellung der Wischerbreite je nach Abmessung der zu reinigenden Oberfläche sowie
eine ergonomisch günstige Reinigungsposition realisierbar.
[0024] Eine besonders einfache Befestigung des Handgriffs an dem Wischerkopf mittels einer
Verschraubung wäre durch die Ausbildung eines mindestens zwei Durchgangsöffnungen
aufweisenden Verbindungselements an dem Handgriff möglich. Aus Symmetriegründen wäre
eine Anordnung des Handgriffs in etwa in der Mitte des Wischerkopfs von Vorteil.
[0025] Zur Vermeidung einer Materialverschwendung könnten sowohl der Handgriff als auch
der Wischerkopf separat austauschbar sein. Es wäre damit nicht erforderlich, bei bspw.
defektem Handgriff bzw. Wischerkopf den Wischerkopf bzw. Handgriff ebenfalls austauschen
zu müssen. Durch die separate Austauschbarkeit von Wischerkopf und Handgriff ist weiterhin
eine individuelle farbliche Anpassung und eine Anpassung hinsichtlich des Designs
der Reinigungsvorrichtung an individuelle räumliche Gegebenheiten möglich.
[0026] Eine weitere Materialeinsparung könnte durch eine rohrförmige, d.h. innen hohle,
Ausbildung des Handgriffs realisiert werden.
[0027] In besonders vorteilhafter Weise könnte der Handgriff und/oder der Wischerkopf einen
Reinigungsmittelspender aufweisen oder zum Durchleiten von Reinigungsmittel ausgebildet
sein.
[0028] Im Hinblick auf eine besonders intensive Reinigung der zu reinigenden Oberfläche
könnte der Handgriff und/oder der Wischerkopf einen Sprüheinsatz aufweisen.
[0029] Zum Schutz gegen Verschmutzungen könnte der Handgriff des weiteren oberflächenveredelt
sein.
[0030] Zur Realisierung eines universellen Einsatzes der Reinigungsvorrichtung könnte die
Länge des Handgriffs dem jeweiligen Verwendungszweck der Reinigungsvorrichtung anpaßbar
sein. Hierdurch wäre es ermöglicht, daß die Reinigungsvorrichtung wahlweise einerseits
zum Wischen von bspw. in Griffweite angeordneten Fenstern einen Wischer mit kurzem
Handgriff und andererseits zum Zusammenschieben von bspw. auf Bodenflächen verteilten
Wassermengen einen auch im Stehen bedienbaren, als Wasserschieber ausgebildeten Wischer
mit langem Handgriff aufweist.
[0031] Je nach Wunsch könnte der Handgriff und/oder der Wischerkopf aus Kunststoff und/oder
Metall gebildet sein. Gleichermaßen könnte die Aufnahemeinrichtung aus Kunststoff
und/oder Metall ausgebildet sein.
[0032] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung von vier
Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung
mit der Erläuterung der bevorzugten Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- in einer Draufsicht ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
- Fig. 2
- in einer Seitenansicht das erste Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung
aus Fig. 1,
- Fig. 3
- in einer perspektivischen Seitenansicht ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung,
- Fig. 4
- in einer perspektivischen Seitenansicht ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung,
- Fig. 5
- in einer Seitenansicht ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung,
- Fig. 6
- in einer Draufsicht einen Wischerkopf mit schwenkbar angeordnetem Handgriff,
- Fig. 7
- in einer Detaildarstellung den mit dem Wischerkopf koppelbaren Bereich des Handgriffs
und
- Fig. 8
- in einer Seitenansicht eine Aufnahmeeinrichtung mit einer als Auflage bzw. Ablage
ausgebildeten Oberseite.
[0033] Die Fig. 1 und 2 zeigen gemeinsam in einer Draufsicht bzw. einer Seitenansicht ein
erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung. Die Reinigungsvorrichtung
weist einen Wischer 1 zum Reinigen bzw. Abziehen glatter Oberflächen mit einem Wischerkopf
2 und einem den Wischerkopf 2 tragenden Handgriff 3 sowie eine zum Halten bzw. Aufhängen
des Wischers 1 dienende, im Sinne eines Gehäuses 8 ausgebildete Aufnahmeeinrichtung
4 auf. Der Wischerkopf 2 ist im gehaltenen bzw. aufgehängten Zustand zumindest teilweise
von dem Gehäuse 8 umgeben bzw. abgedeckt. Zur Befestigung bzw. zur Anlage an einer
Wand weist das Gehäuse 8 eine flächige Seite 12 auf. Des weiteren ist die Oberseite
des Gehäuses 8 als Auflage bzw. Ablage 13 für bspw. Reinigungsmittel oder Badezimmeraccessoires
ausgebildet.
[0034] Zum Einlegen, Einrasten, Einklemmen oder Aufhängen des Wischers 1 weist das Gehäuse
8 eine nach unten gerichtete Öffnung 14 auf. Zu diesem Zweck ist das Gehäuse 8 weiterhin
an zumindest einer Seite 15 offen ausgebildet.
[0035] Fig. 1 zeigt besonders gut, daß das Gehäuse 8 eine in etwa horizontal ausgebildete
Ausnehmung 16 zur Aufnahme des Handgriffs 3 und zur Ablage des Wischerkopfes 2 auf
dem Randbereich 17 der Ausnehmung 16 aufweist. Zum Einführen bzw. Einlegen des Wischers
in dem Gehäuse 8 wird der Wischer durch die Öffnung 14 von unten in das Gehäuse 8
eingeführt. Befindet sich der Wischerkopf dann oberhalb der horizontalen Ausnehmung
16, wird der Wischer in horizontaler Richtung in die Ausnehmung 16 eingeführt und
auf den Randbereich 17 abgesenkt. Damit ist eine sichere Auflage des Wischers 1 mit
dem Wischerkopf 2 auf dem Randbereich 17 der Ausnehmung 16 gewährleistet. Die ggf.
verschmutzte Wischlippe 20 ist nach erfolgter Auflage des Wischers 1 durch das Gehäuse
8 abgedeckt.
[0036] Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Ausnehmung 16 in etwa den Durchmesser
des Handgriffs 3 auf und ist zur in etwa mittigen Aufnahme des Wischers 1 in dem Gehäuse
8 angeordnet. Bei Anbringung des Gehäuses 8 mit der flächigen Seite 12 an einer Wand
erfolgt die Einführbewegung des Handgriffs 3 in die Ausnehmung 16 auf den Benutzer
zugerichtet. Die Ausnehmung 16 ist demnach vom Benutzer weggerichtet offen ausgebildet.
Eine in eine andere Richtung orientierte Öffnung der Ausnehmung 16 wäre jedoch auch
möglich.
[0037] Fig. 3 zeigt in einer perspektivischen Seitenansicht ein zweites Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung. Die als Gehäuse 9 ausgebildete Aufnahmeeinrichtung
5 weist hierbei im Bereich der Öffnung 14 zwei in etwa parallel zueinander angeordnete
Auflageleisten 18, 19 für den Wischerkopf 2 auf und ist mit der flächigen Seite 12
an einer hier nicht gezeigten Wand befestigt. Das Gehäuse 9 ist an der Seite 15 offen
ausgebildet. Dies ermöglicht ein seitliches Einschieben des Wischers 1 in das Gehäuse
9. Der Wischer 1 muß beim Einführen derart geführt werden, daß sich der Wischerkopf
2 oberhalb der Auflageleisten 18, 19 befindet und nach Beenden des Einführens auf
den Auflageleisten 18, 19 auflegbar ist.
[0038] Im Hinblick auf eine sichere Auflage des Wischerkopfes 2 ist der Abstand zwischen
den Auflageleisten 18, 19 kleiner als der kleinste Durchmesser des Wischerkopfs 2
und größer als der größte Durchmesser des Handgriffs 3.
[0039] Der in Fig. 3 gezeigte Wischer 1 ist derart ausgebildet, daß der Wischer 1 bei Ausbildung
des Gehäuses 9 ohne eine offene Seite 15 auch von unten in das Gehäuse 9 bzw. dessen
Öffnung 14 einführbar ist. Hierfür weist der Wischerkopf 2 eine Wischlippe 20 und
eine der Wischlippe 20 abgewandte, an eine Auflageleiste 18 angelegbare Rastkante
21 auf. Das Einführen des Wischers 1 von unten in das Gehäuse 9 erfolgt zunächst durch
Anlegen des Wischerkopfes 2 mit der Rastkante 21 an die Auflageleiste 18. Anschließend
wird der Wischer 1 derart gekippt, daß die Wischlippe 20 aufgrund ihrer Elastizität
über die Auflageleiste 19 in das Gehäuse 9 einrastet bzw. einschnappt. Nach diesem
Einrasten bzw. Einschnappen ist der Wischerkopf 2 auf die Auflageleisten 18, 19 auflegbar.
Die Wischlippe 20 und die Rastkante 21 sind in etwa parallel zueinander angeordnet.
[0040] Die Oberseite des in Fig. 3 gezeigten Gehäuses 9 ist abgerundet und daher zur Auflage
bzw. Ablage für bspw. Reinigungsmittel oder Badezimmeraccessoires nur eingeschränkt
geeignet.
[0041] Das in Fig. 4 in einer perspektivischen Seitenansicht gezeigte dritte Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung zeigt eine weitere Aufnahmemöglichkeit
des Wischers 1 in einer als Gehäuse 10 ausgebildeten Aufnahmeeinrichtung 6. Das Gehäuse
10 weist eine flächige Seite 12 zur Anlage an einer hier nicht gezeigten Wand sowie
eine als Auflage bzw. Ablage 13 ausgebildete Oberseite für bspw. Reinigungsmittel
oder Badezimmeraccessoires auf.
[0042] Die Aufnahme des Wischers 1 wird dadurch ermöglicht, daß das Gehäuse 10 eine innere
Anlagefläche 22 zur Anlage des Wischerkopfes 2 und einen der Anlagefläche 22 gegenüberliegenden,
parallel angeordneten inneren Rastvorsprung 23 zum Einrasten bzw. Einklemmen des Wischers
1 mit einer am Wischerkopf 2 ausgebildeten Wischlippe 20 aufweist. Der Wischer 1 wird
dabei von unten in die Öffnung 14 des Gehäuses 10 eingeführt und mit dem Wischerkopf
2 an der Anlagefläche 22 angelegt. Anschließend wird der Wischer 1 durch ein Kippen
mit der Wischlippe 20 über den Rastvorsprung 23 in dem Gehäuse 10 eingerastet bzw.
eingeklemmt. Der Wischerkopf 2 ist bei diesem Ausführungsbeispiel demnach zwischen
der Anlagefläche 22 und dem Rastvorsprung 23 eingeklemmt.
[0043] Zur Gewährleistung einer besonders stabilen Anlage des Wischerkopfes 2 an der Anlagefläche
22 weisen die Anlagefläche 22 eine konkave Oberflächenkrümmung und der Wischerkopf
2 einen zu der Anlagefläche 22 komplementär ausgebildeten konvexen Oberflächenbereich
24 auf.
[0044] Fig. 5 zeigt in einer Seitenansicht ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung. Die Reinigungsvorrichtung weist eine als Gehäuse 11 ausgebildete
Aufnahmeeinrichtung 7 auf. Die Oberseite des Gehäuses 11 ist als Auflage bzw. Ablage
13 ausgebildet. Zur Anlage an eine hier nicht gezeigte Wand dient eine flächige Seite
12. Das Gehäuse 11 ist an einer Seite 15 offen ausgebildet und weist eine nach unten
gerichtete Öffnung 14 zum Aufhängen des Wischers 1 auf.
[0045] Der Wischer 1 weist ein schneckenförmig abragendes Aufhängeelement 25 zum Aufhängen
auf einer nach oben gerichteten konvexen Aufhängefläche 26 des Gehäuses 11 auf. Das
Aufhängen des Wischers 1 erfolgt durch ein Einführen in die Öffnung 14 des Gehäuses
11. Anschließend wird das Aufhängeelement 25 auf die nach oben gerichtete konvexe
Aufhängefläche 26 des Gehäuses 11 aufgehängt. Der Eingriff zwischen Aufhängeelement
25 und Aufhängefläche 26 kann jedoch auch schon während der Einführbewegung des Wischers
1 erfolgen.
[0046] Zur Gewährleistung einer besonders stabilen Auflage des Aufhängeelements 25 auf der
konvexen Aufhängefläche 26 weist das Aufhängeelement 25 eine zu der Aufhängefläche
26 komplementäre konkave Auflagefläche 27 auf. Bei obigem Aufhängevorgang hat die
Wischlippe 20 keine funktionelle Bedeutung.
[0047] Fig. 6 zeigt eine Verbindungsmöglichkeit zwischen dem Wischerkopf 2 und dem Handgriff
3. Hierfür ist an dem Handgriff 3 ein mindestens zwei Durchgangsöffnungen 28 aufweisendes
Verbindungselement 29 zur Verschraubung mit dem Wischerkopf 2 ausgebildet. Der Handgriff
3 ist dabei schwenkbar an dem Wischerkopf 2 angeordnet.
[0048] Eine Detaildarstellung des Kopplungsbereichs des Handgriffs 3 für das Ankoppeln an
den Wischerkopf 2 ist in Fig. 7 dargestellt. Das Verbindungselement 29 ist bügelförmig
ausgebildet und weist Durchgangsöffnungen 28 zur Verschraubung mit dem Wischerkopf
2 auf.
[0049] Fig. 8 zeigt in einer Seitenansicht die als Gehäuse 8 ausgebildete Aufnahmeeinrichtung
4 des ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung mit
einer an der Oberseite des Gehäuses 8 ausgebildeten Auflage bzw. Ablage 13 für bspw.
Reinigungsmittel oder Badezimmeraccessoires. Das Gehäuse 8 ist mit der flächigen Seite
12 an einer Wand W angeordnet.
[0050] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausbildungen des Wischerkopfes 2 bzw. des Handgriffs
3, bspw. mit integriertem Reinigungsmittelspender oder Sprüheinsatz, oder hinsichtlich
der materialmäßigen Ausbildung der Reinigungsvorrichtung wird zur Vermeidung von Wiederholungen
auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die nachgeordneten Patentansprüche
verwiesen.
[0051] Abschließend sei hervorgehoben, daß die voranstehend lediglich beispielhaft genannten
Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung die hier beanspruchte
Lehre lediglich erläutern, jedoch nicht auf diese Ausführungsbeispiele einschränken.
1. Reinigungsvorrichtung, bestehend aus
einem Wischer (1) zum Reinigen bzw. Abziehen glatter Oberflächen mit einem Wischerkopf
(2) und einem den Wischerkopf (2) tragenden Handgriff (3) und aus
einer zum Halten bzw. Aufhängen des Wischers (1) dienenden Aufnahmeeinrichtung (4,
5, 6, 7), wobei die Aufnahmeeinrichtung (4, 5, 6, 7) den Wischerkopf (2) im gehaltenen
bzw. aufgehängten Zustand zumindest teilweise umgibt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung (4, 5, 6, 7) im Sinne eines den Wischerkopf (2) im aufgehängten
Zustand abdeckenden Gehäuses (8, 9, 10, 11) mit einer nach unten gerichteten Öffnung
(14) zum Einlegen, Einrasten, Einklemmen oder Aufhängen des Wischers (1) ausgebildet
ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (8,
9, 10, 11) Mittel zur Befestigung an einer Wand (W) und eine flächige Seite (12) zur
Anlage an der Wand (W) aufweist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(8, 10, 11) eine als Auflage bzw. Ablage (13) für bspw. Reinigungsmittel oder Badezimmeraccessoires
ausgebildete Oberseite aufweist und an zumindest einer Seite (15) offen ausgebildet
ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (8) eine in etwa horizontal ausgebildete Ausnehmung (16) zur Aufnahme
des Handgriffs (3) und zur Ablage des Wischerkopfs (2) auf dem Randbereich (17) der
Ausnehmung (16) aufweist und daß die Ausnehmung (16) in etwa den Durchmesser des Handgriffs
(3) aufweist und zur in etwa mittigen Aufnahme des Wischers (1) angeordnet ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (9) im Bereich der Öffnung (14) zwei in etwa parallel zueinander angeordnete
Auflageleisten (18, 19) für den Wischerkopf (2) aufweist, daß der Abstand zwischen
den Auflageleisten (18, 19) kleiner als der kleinste Durchmesser des Wischerkopfs
(2) und größer als der größte Durchmesser des Handgriffs (3) ist und daß der Wischerkopf
(2) eine Wischlippe (20) und eine der Wischlippe (20) abgewandte, an eine Auflageleiste
(18) anlegbare Rastkante (21) aufweist, wobei die Wischlippe (20) und die Rastkante
(21) vorzugsweise in etwa parallel zueinander angeordnet sind.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (10) eine innere Anlagefläche (22) zur Anlage des Wischerkopfs (2) und
einen der Anlagefläche (22) gegenüberliegenden, parallel angeordneten inneren Rastvorsprung
(23) zum Einrasten bzw. Einklemmen des Wischers (1) mit einer am Wischerkopf (2) ausgebildeten
Wischlippe (20) aufweist, wobei die Anlagefläche (22) eine konkave Oberflächenkrümmung
und der Wischerkopf (2) einen zu der Anlagefläche (22) komplementär ausgebildeten
konvexen Oberflächenbereich (24) aufweisen.
7. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Wischer (1) ein schneckenförmig abragendes Aufhängeelement (25) zum Aufhängen
auf einer nach oben gerichteten konvexen Aufhängefläche (26) des Gehäuses (11) aufweist
und daß das Aufhängeelement (25) eine zu der konvexen Aufhängefläche (26) komplementäre
konkave Auflagefläche (27) aufweist.
8. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
der Handgriff (3) an dem Wischerkopf (2) schwenkbar angeordnet ist, daß an dem Handgriff
(3) ein mindestens zwei Durchgangsöffnungen (28) aufweisendes Verbindungselement (29)
zur Verschraubung mit dem Wischerkopf (2) ausgebildet ist, daß der Handgriff (3) in
etwa in der Mitte des Wischerkopfs (2) angeordnet ist und daß der Handgriff (3) rohrförmig
ausgebildet ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Handgriff (3) und/oder der Wischerkopf (2) einen Reinigungsmittelspender aufweist
oder zum Durchleiten von Reinigungsmittel ausgebildet ist und daß der Handgriff (3)
und/oder der Wischerkopf (2) einen Sprüheinsatz aufweisen.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
der Handgriff (3) und/oder der Wischerkopf (2) aus Kunststoff und/oder Metall und
daß die Aufnahmeeinrichtung (4, 5, 6, 7) aus Kunststoff und/oder Metall gebildet ist
bzw. sind.
1. Cleaning device, comprising a wiper (1) for cleaning or wiping smooth surfaces with
a wiper head (2) and a handle (3) carrying the wiper head (2), and a holder (4, 5,
6, 7) serving to hold or hang the wiper (1), whereas the holder (4, 5, 6, 7) surrounds
the wiper head (2) at least in part in its held or hung position,
characterized in that the holder (4, 5, 6, 7) is designed and constructed in the fashion of a casing
(8, 9, 10, 11) covering the wiper head (2) in its hung position, whereas the casing
(8, 9, 10, 11) has a downward directed opening (14) for inserting, engaging, clamping
or hanging the wiper (1).
2. Cleaning device as in claim 1, characterized in the casing (8, 9, 10, 11) comprises
means for mounting on a wall (W) and a flat side (12) for contacting the wall (W).
3. Cleaning device as in claim 1 or 2, characterized in that the casing (8, 10, 11) has
an upper side formed as a top or shelf (13) for storing, for example, cleaning agents
or bathroom accessories and that the casing (8, 9, 10, 11) is made open on at least
one side (15).
4. Cleaning device as in one of claims 1 to 3, characterized in that the casing (8) has
a recess (16) extending approximately horizontally for receiving the handle (3) and
for accommodating the wiper head (2) on an edge portion (17) of the recess (16) and
that the recess (16) has approximately the diameter of the handle (3) and is arranged
for receiving the wiper (1) approximately in the center.
5. Cleaning device as in one of claims 1 to 4, characterized in that the casing (9) is
provided in the region of the opening (14) with two support strips (18, 19) extending
approximately parallel to one another for supporting the wiper head (2), that the
spacing between the support strips (18, 19) is smaller than the smallest diameter
of the wiper head (2) and greater than the largest diameter of the handle (3) and
that the wiper head (2) is provided with a wiper blade (20) and a support edge (21)
facing away from the wiper blade (20) and engaging with support strip (18), whereas
the wiper blade (20) and the support edge (21) preferably extend approximately parallel
to one another.
6. Cleaning device as in one of claims 1 to 5, characterized the casing (10) has an inner
contact surface (22) for supporting the wiper head (2) and a projection (23) opposite
and parallel to the contact surface (22) for engaging or clamping the wiper (1) with
a wiper blade (20) formed on the wiper head (2), wherein the contact surface (22)
has a concave surface curvature, and the wiper head (2) has a convex surface region
(24) which is made complementary to the contact surface (22).
7. Cleaning device as in one of claims 1 to 6, characterized in that the wiper (1) is
provided with a spirally directed hanging element (25) for hanging on an upward directed
convex hanging surface (26) of casing (11) and that the hanging element (25) has a
concave contact surface (27) which is complementary to the convex hanging surface
(26).
8. Cleaning device as in one of claims 1 to 7, characterized in that the handle (3) is
pivotally mounted on the wiper head (2), that the handle (3) mounts a connection element
(29) with a least two openings of passage (28) for a screw connection with the wiper
head (2) that the handle (3) is arranged approximately in the center of the wiper
head (2) and that the handle (3) is formed like a tube.
9. Cleaning device as in one of claims 1 to 8, characterized in that the handle (3) and/or
the wiper head (2) comprise a cleaning agent dispenser, or that they are designed
and constructed for the passage of cleaning agents and that the handle (3) and/or
the wiper head (2) are provided with a sprayer insert.
10. Cleaning device as in one of claims 1 to 9, characterized in that the handle (3) and/or
the wiper head (2) is or are made of plastic and/or metal and that the holder (4,
5, 6, 7) is made of plastic and/or metal.
1. Système de nettoyage, comprenant
une raclette (1) pour le nettoyage ou le raclage de surfaces lisses avec une tête
de raclage (2) et une poignée (3) portant la tête de raclage, et
un dispositif de réception (4, 5, 6, 7) servant à maintenir ou à suspendre la raclette
(1), où le dispositif de réception (4, 5, 6, 7) entoure au moins partiellement la
tête de raclage dans l'état suspendu ou accroché,
caractérisé en ce que le dispositif de réception (4, 5, 6, 7) est, à la manière d'un
capot (8, 9, 10, 11) recouvrant la tête de raclage (2) accrochée, dotée d'une ouverture
(14) orientée vers le dessous pour la mise en place, l'encliquetage, le serrage ou
l'accrochage de la raclette (1).
2. Système de nettoyage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le capot (8,
9, 10, 11) présente des moyens pour la fixation à un mur (W) et un côté plan (12)
pour l'application sur le mur (W).
3. Système de nettoyage suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le capot
(8, 10, 11) présente un côté supérieur (13) servant à recevoir ou à déposer des produits
de nettoyage ou des accessoires de salle de bains et est ouvert d'a moins un côté
(15).
4. Système de nettoyage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 3, caractérisé
en ce que le capot (8) présente un évidement (16) sensiblement horizontal pour la
réception de la poignée (3) et pour la mise en place de la tête de raclage (2) sur
la zone marginale (17) de l'évidement, et en ce que l'évidement présente sensiblement
le diamètre de la poignée (3) et est prévu pour la réception sensiblement centrale
de la raclette (1).
5. Système de nettoyage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 4, caractérisé
en ce que le capot (9) présente dans la zone de l'ouverture (14) deux nervures d'appui
(18, 19) sensiblement parallèles pour la tête de raclage (2), et en ce que la distance
entre les nervures d'appui (18, 19) est inférieure au diamètre le plus petit de la
tête de raclage (2) et supérieure au diamètre le plus grand de la poignée (3), et
en ce que la tête de raclage (2) présente une lèvre de raclage (20) et une arête d'appui
(21) non orientée vers la lèvre de raclage (20) et pouvant être appliquée sur une
nervure d'appui (18), la lèvre de raclage (20) et l'arrête d'appui (21) étant de préférence
disposées sensiblement parallèlement.
6. Système de nettoyage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 5, caractérisé
en ce que le capot (10) présente une surface intérieure d'application (22) pour l'application
de la tête de raclage (2) et une protubérance d'encliquetage intérieure (23) pour
l'encliquetage ou le serrage de la raclette (1), avec une lèvre de raclage (20) formée
sur la tête de raclage (2), où la surface d'application (22) présente une courbure
superficielle concave et où la tête de raclage (2) présente une zone superficielle
convexe (24) de forme complémentaire à celle de la surface d'application (22).
7. Système de nettoyage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 6, caractérisé
en ce que la raclette (1) présente un élément d'accrochage ou de suspension (25) issu
en forme d'hélice pour l'accrochage à une surface d'accrochage convexe (26) du capot
(11), et en ce que l'élément d'accrochage (25) présente une surface d'application
concave (27) complémentaire à la surface d'accrochage convexe (26).
8. Système de nettoyage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 7, caractérisé
en ce que la poignée (3) est disposée à articulation sur la tête de raclage (2), en
ce que dans la poignée (3) est formé un élément de liaison (29) présentant au moins
deux ouvertures de passage (28) pour la fixation par vis à la tête de raclage (2),
en ce que la poignée (3) est disposée sensiblement au milieu de la tête de raclage
(2) et en ce que la poignée (3) est de forme tubulaire.
9. Système de nettoyage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 8, caractérisé
en ce que la poignée (3) et/ou la tête de raclage (2) présente un distributeur de
produit de nettoyage ou bien est conçu pour le passage d'un produit de nettoyage,
et en ce que la poignée (3) et/ou la tête de raclage (2) présentent un dispositif
de pulvérisation.
10. Système de nettoyage suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 9, caractérisé
en ce que la poignée (3) et/ou la tête de raclage (2) sont en matière plastique et/ou
en métal et en ce que le dispositif de réception (4, 5, 6, 7) est en matière plastique
et/ou en métal.