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(11) |
EP 0 759 838 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.1998 Patentblatt 1998/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.04.1995 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9501/352 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9532/846 (07.12.1995 Gazette 1995/52) |
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| (54) |
ABSTREIFER FÜR EINE SCHNEIDEMASCHINE ZUM SCHNEIDEN VON NAHRUNGSMITTELN
STRIPPER FOR A FOOD-CUTTING MACHINE
RACLE POUR MACHINE A DECOUPER LES ALIMENTS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES IT NL |
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Priorität: |
26.05.1994 DE 4418351
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.03.1997 Patentblatt 1997/10 |
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Patentinhaber: Bizerba GmbH & Co. KG |
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D-72336 Balingen (DE) |
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Erfinder: |
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- KOCH, Klaus
D-72351 Geislingen (DE)
- FECKER, Viktor
D-72379 Hechingen (DE)
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Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner |
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Uhlandstrasse 14 c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 133 862 GB-A- N19 826 GB-A- 607 880 NL-C- 61 789 US-A- 1 960 421
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DE-C- 922 751 GB-A- 268 120 GB-A- 804 553 US-A- 1 957 190
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidemaschine für Nahrungsmittel mit einem Maschinengehäuse,
einem darin rotierend gelagerten Kreismesser, einem am Maschinengehäuse befestigten
Messerschutzring, einem am Kreismesser entlang hin- und herverschiebbaren Schlitten
zur Aufnahme eines Schneidgutes und einem auf der gegenüberliegenden Seite des Kreismessers
angeordneten, vom Kreismesser wegschwenkbaren Abstreifer, der eine seine Schwenkachse
bestimmende Drehlagerung aufweist.
[0002] Zweck eines Abstreifers an einer Aufschnitt-Schneidemaschine ist es einerseits, die
am Messer haftenden Nahrungsmittelreste zu entfernen, und andererseits die abgeschnittenen
Nahrungsmittelscheiben in einem günstigen Winkel mit Bezug auf das Kreismesser und
das Maschinengehäuse umzulenken sowie mittels Schwerkraft unmittelbar danach oder
nach Weitertransport über zusätzliche Förderelemente abzulegen.
[0003] Da dieser Abstreifer in Kontakt mit dem zu schneidenden Nahrungsmittel (z.B. Wurst)
gelangt und sich zusätzlich Schneidreste im Spalt zwischen Kreismesser und Abstreifer
ablagern, ist es notwendig, diese Stelle öfters zu reinigen, um hygienische Anforderungen
zu erfüllen. Dies ist aber nur möglich, wenn der Abstreifer vom Messer so separiert
wird, daß er allseits leicht zugänglich ist.
[0004] Aus DE-PS 604 898 ist ein Abstreifer für eine Schneidemaschine bekannt, der an einem
senkrechten Tragbolzen gelagert und in seiner Lager horizontal und vertikal einstellbar
ist. Zur Reinigung muß der Abstreifer nach Lösen einer Klemmschraube von der Schneidemaschine
komplett abgenommen werden.
[0005] Aus der veröffentlichten DE-Patentanmeldung Sch 15 441 III 66b ist ein Abstreifer
aus durchsichtigem Material bekannt, der mittels eines am Maschinengehäuse senkrecht
befestigten Scharniers schwenkbar gelagert ist. Der Abstreifer wird zur Reinigung
vom Messer weggeschwenkt und in der Abstreifposition durch eine federnde Klemmvorrichtung
festgehalten.
[0006] Aus US-A-1960421 ist eine Schneidemaschine mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1
enthaltenen Merkmalen bekannt.
[0007] Die bekannten Lösungen haben den Nachteil, daß die Reinigung, welche bei Schneidemaschinen
aus hygienischen Gründen sehr häufig vorgenommen werden muß, nur schwer oder ungenügend
durchführbar ist. Der Grund hierfür ist, daß die Befestigungs- bzw. Rastmittel und
die Drehlagerung des Abstreifers schlecht zugängliche Vertiefungen, Ecken, Rillen
und Spalten aufweisen, und der Abstreifer auch in seiner vom Messer weggeschwenkten
Stellung zur Reinigung nicht ohne weiteres allseits zugänglich ist. Außerdem ist nachteilig,
daß alle Teile im Hauptverschmutzungsbereich, d.h. in der Nahrungsmittelberührungszone
der Schneidemaschine liegen. Dabei ist auch das Entfernen bzw. Wegschwenken des Abstreifers
vom Messers zum Zwecke der Reinigung zeitaufwendig oder umständlich.
[0008] Es ist Aufgabe der Erfindung, an einer gattungsgemäßen Schneidemaschine den Abstreifer
so zu lagern, daß er zur Reinigung der Schneidemaschine leicht mit einer Handbewegung
vom Kreismesser weg in eine Reinigungsposition bewegt werden kann, in welcher er von
allen Seiten zugänglich ist und gleichzeitig mit der Maschine verbunden bleibt.
[0009] Die Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Schneidemaschine durch die Erfindung dadurch
gelöst, daß der Abstreifer um eine über der Mittelachse des Kreismessers liegende,
im wesentlichen horizontale und parallel zur im wesentlichen vertikalen Schneidebene
des Kreismessers angeordnete Schwenkachse einer Drehlagerung aus seiner Arbeitsposition
in eine Reinigungsposition nach oben verschwenkbar gelagert ist.
[0010] Weitere Ausgestaltungen der Erfindungen ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 bis
12.
[0011] Die mit der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen erzielbaren Vorteile
bestehen insbesondere darin, daß der Abstreifer mit einer einfachen Handbewegung vom
Messer weg in die Reinigungsposition schwenkbar ist und dort von allen Seiten gut
zugänglich und bequem zu reinigen ist. Außerdem bleibt er mit der Maschine verbunden
und kann somit nicht verlorengehen. Auch eine optimale Justierung bleibt somit permanent
erhalten. Eine falsche Position des Abstreifers, z.B. in Reinigungsposition statt
Arbeitsposition bei Beginn eines Schneidvorgangs, fällt sofort auf, weil der Abstreifer
dabei unübersehbar an einer ins Auge fallenden Stelle und frei nach oben ragend angeordnet
ist.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung bestehen in folgendem: Der Abstreifer
nimmt in seiner Reinigungsposition eine stabile Lage ein. Dies wird bewirkt durch
ein Verschwenken des Abstreiferschwerpunktes über die Senkrechte hinaus, sowie gegebenenfalls
durch ein zusätzliches Bremsfederelement, das in der Drehlagerung des Abstreifers
vorgesehen ist. Letzteres verhindert das unkontrollierte Zurückfallen des Abstreifers
in jeder beliebigen Zwischenposition innerhalb seines Schwenkbereiches von ca. 180°.
Dadurch wird eine mögliche Unfallgefahr, z.B. Einklemmen der Finger, vermieden.
[0013] Der Abstreifer kann mit einer einfachen Handbewegung wieder in seine Arbeitsposition
zurückgebracht werden, wobei dieses Position durch einen selbsttätigen Schnellverschluß
fixiert wird und die beim Umlenken der geschnittenen Scheibe auftretende Druckkraft
über eine Fixiernut formschlüssig abgefangen werden kann.
[0014] Der Abstand des Abstreifers vom Kreismesser ist mittels einer Justierschraube exakt
auf einen sehr kleinen Wert einstellbar. Dies wird bewirkt durch die Lage der Justierschraube
in unmittelbarer Nähe der Schneidkante des Kreismessers und einer Abstreiflippe des
Abstreifers. Somit wird ein Einziehen kleiner Schnittreste und ein darauf folgendes
unkontrolliertes Abschleudern dieser Schnittreste vom Messerumfang vermieden. Außerdem
wird durch das ebenfalls enge Anstellen der Abweiserkontur des Abstreifers vorteilhafterweise
das Schneiden sehr dünner Scheiben erreicht.
[0015] Die günstige Außenform des Abstreifers ohne schlecht zugängliche Ecken, sowie die
abgedichtete Ausführung der Schwenklagerung und des Schnellverschlusses vermindern
einerseits das Festsetzen von Schneidgutresten und erleichtern andererseits die Reinigung.
[0016] Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im
Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schaubildliche Vorderansicht einer Schneidemaschine für Nahrungsmittel;
- Figur 2
- eine Teilvorderansicht der Schneidemaschine aus Figur 1 im Bereich eines Kreismessers;
- Figur 3
- eine Seitenansicht in Pfeilrichtung "X" in Figur 2;
- Figur 4
- einen vergrößerten Ausschnitt einer Drehlagerung eines in Figur 3 gezeigten Abstreifers
und
- Figur 5
- eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in Figur 3.
[0017] Die in Figur 1 dargestellte Schneidemaschine 1 für Nahrungsmittel, z.B. Wurst, Käse,
Schinken oder dergleichen, umfaßt ein Maschinengehäuse 2, in dem ein motorisch angetriebenes
Kreismesser 3 drehbar gelagert ist. Am Maschinengehäuse 2 ist die Nabe 4 eines speichenradförmigen
Messerschutzringes 5 stationär befestigt, der den Umfangsrand des Kreismessers 3 aus
Sicherheitsgründen mit Ausnahme des vorderen Schneidbereiches 6 ringförmig umschließt.
Im Schneidbereich 6 ist eine parallel zur Schneidebene des Kreismessers 3 verlaufende
Anschlagplatte 7 zur Einstellung der Scheibendicke relativ zur Schneidebene verstellbar
angeordnet. Ein Schlitten 8 zur Aufnahme eines (nicht dargestellten) Schneidguts ist
am Kreismesser 3 entlang parallel zur Schneidebene hin- und her verschiebbar. Das
Schneidgut wird auf dem Schlitten 8 liegend dem rotierenden Kreismesser 3 zugeführt
und anliegend an der Anschlagplatte 7 in Scheiben zerschnitten. Die Scheiben werden
während des Schneidvorganges von einem eng am Kreismesser 3 anliegenden, gegenüber
dem Schlitten 8 angeordneten Abstreifer 9 erfaßt und von diesem vom Kreismesser 3
und Maschinengehäuse 2 weg umgelenkt, um dann mittels Schwerkraft unmittelbar danach
abgelegt oder nach Weitertransport über zusätzliche, an sich bekannte (nicht dargestellte)
Förderelemente weitergeleitet und später abgelegt zu werden.
[0018] Aus Figur 2 und 3 ist ersichtlich, daß der Abstreifer 9 über eine Drehlagerung 10
an einer oberen Speiche 11 des Messerschutzringes 5 in unverlierbarer Weise schwenkbar
gelagert ist. Die Verschwenkung des Abstreifers 9 erfolgt über eine Drehachse 30 (Figur
3 und 4), die über der Mittelachse des Kreismessers 3 im wesentlichen horizontal und
parallel zur Schneidebene des Kreismessers 3 verläuft.
[0019] Der Abstreifer 9 ist in der mit ausgezogenen Linien gezeichneten Arbeitsposition
zusätzlich über einen Schnellverschluß 12 am Messerschutzring 5 fixiert. Er wird zur
Reinigung der Schneidemaschine an einem in unmittelbarer Nähe des Schnellverschlusses
12 liegenden Handgriff 13 manuell erfaßt und vom Kreismesser 3 weg um ca. 180° nach
oben in die (in Figur 2 strichpunktiert dargestellte) Reinigungsposition 14 geschwenkt,
in welcher er allseits zugänglich frei über das Kreismesser 3 nach oben absteht.
[0020] Der Schwerpunkt des Abstreifers 3 wird dabei über die Senkrechte der Drehlagerung
10 hinaus in eine stabile Lage gegen ein eventuelles Zurückfallen geschwenkt. Außerdem
wird, wie noch beschrieben werden wird, das Reibmoment in der Drehlagerung 10 zusätzlich
erhöht, so daß ein Zurückfallen des Abstreifers auch in jeder beliebigen Zwischenposition
innerhalb des Schwenkbereiches von vorzugsweise wenigstens 180° verhindert wird.
[0021] In Figur 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Drehlagerung 10 dargestellt, bei welcher
das zusätzliche Reibmoment durch ein axial zu einem Lagerbolzen 15 wirkendes Bremsfederelement
in Gestalt einer Tellerfeder 16 erzeugt wird. Es sind auch andere Bremsfederelemente
anwendbar, z.B. eine flexible Kunststoffbremsscheibe oder andere axial oder radial
zur Drehlagerung 10 wirkende federnde Elemente, welche die notwendige Bremskraft erzeugen.
Der Lagerbolzen 15 ist mit dem Abstreifer 9 fest verbunden und über eine Sicherungsscheibe
17 und eine Schraube 18 unverlierbar mit der oberen Speiche 11 des Messerschutzrings
5 verbunden. Zum Ausgleich axialer Fertigungstoleranzen und aus Verschleißgründen
ist eine Unterlegscheibe 19 vorgesehen. Die Drehlagerung 10 ist zum Schutz gegen Verschmutzung
und zur besseren Reinigung der Schneidemaschine mit einer elastischen Abdichtung 20
überdeckt.
[0022] Der Abstreifer 9 und das Maschinengehäuse 2 sind in ihrer Außenform so aneinander
angepaßt, daß ein ungehindertes Schwenken des Abstreifers 9 ermöglicht wird. Außerdem
weist die Außenform des Abstreifers keine schlecht zugänglichen Ecken oder dergleichen
auf, in denen sich Schneidgutreste festsetzen können, wodurch die Reinigung erleichtert
wird.
[0023] Aus Figur 3 und 5 ist ersichtlich, wie der Abstreifer 9 in seiner Arbeitsposition
mittels einer Nut 21 im unteren Teil des Messerschutzringes 5 fixiert und mit einem
zusätzlichen Schnellverschluß 12 gesichert ist. Der Schnellverschluß 12 ist in dem
gezeichneten Ausführungsbeispiel als Magnetverschluß ausgeführt. Alternativ sind auch
andere Schnellverschlußarten, z.B. Rast- oder Schnappverschlüsse, denkbar, die ohne
zusätzliche Handbewegung eine Sicherung des Abstreifers 9 in seiner Arbeitsposition
bewirken. Der Schnellverschluß 12 besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus
einem im Messerschutzring 5 befestigten Haftmagneten 22, einer Abdeckscheibe 23 als
Korrosionsschutz für den Magneten und einer am Abstreifer 9 angebrachten Justierschraube
24 aus Stahl, die vom Haftmagneten 22 in der Arbeitsposition des Abstreifers 9 angezogen
wird.
[0024] Mit der Justierschraube 24, die mittels einer elastischen Abdichtung 25 und einem
Dichtring 26 abgedichtet und gegen Verdrehung gesichert ist, kann der Abstreifer 9
auf einen sehr kleinen Abstand zum rotierenden Kreismesser 3 einjustiert werden. Dies
wird durch die Plazierung der Justierschraube 24 in unmittelbarer Nähe einer Abstreiflippe
27 des Abstreifers 9 ermöglicht. Wichtig ist vor allem, daß die Abstreiflippe 27 des
Abstreifers 9 zu dem an dieser Stelle konkav geformten Kreismesser 3 einen möglichst
kleinen Abstand hat, um das Hineinziehen kleiner Schnittreste zwischen die beiden
Teile und das anschließende unkontrollierte Abschleudern dieser Schnittreste vom Messerumfang
zu vermeiden. Auch für die Abweiserkontur 28 des Abstreifers 9, die nach dem Kreismesser
3 für das weitere Umlenken der geschnittenen Scheiben am Maschinengehäuse 2 vorbei
verantwortlich ist, wirkt sich ein möglichst kleiner Abstand zum Kreismesser 3 vorteilhaft
aus, weil dadurch das Schneiden von sehr dünnen Scheiben möglich ist.
1. Schneidemaschine (1) für Nahrungsmittel mit einem Maschinengehäuse (2), einem darin
rotierend gelagerten Kreismesser (3), einem am Maschinengehäuse befestigten Messerschutzring
(5), einem am Kreismesser entlang hin- und herverschiebbaren Schlitten (8) zur Aufnahme
eines Schneidgutes und einem auf der gegenüberliegenden Seite des Kreismessers angeordneten,
vom Kreismesser wegschwenkbaren Abstreifer (9), der eine seine Schwenkachse (30) bestimmende
Drehlagerung (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstreifer (9) um die über der Mittelachse des Kreismessers (3) liegende,
im wesentlichen horizontale und parallel zur im wesentlichen vertikalen Schneidebene
des Kreismessers angeordnete Schwenkachse (30) der Drehlagerung (10) aus seiner Arbeitsposition
in eine Reinigungsposition (14) nach oben verschwenkbar gelagert ist.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlagerung (10)
des Abstreifers (9) am oberen Teil des Messerschutzringes (5) angebracht und der Abstreifer
(9) unverlierbar mit dem Messerschutzring (5) verbunden ist.
3. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (9) um
einen Winkel von wenigstens 180° von seiner Arbeitsposition in die Reinigungsposition
(14) schwenkbar ist.
4. Schneidemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt des
Abstreifers (9) beim Schwenken in die Reinigungsposition (14) zur Sicherung gegen
ein Zurückfallen in eine stabile Lage schwenkbar ist.
5. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibmoment der Drehlagerung
(10) mittels eines Bremsfederelements (Tellerfeder 16) zusätzlich erhöht ist, um ein
Zurückfallen des Abstreifers (9) in jeder beliebigen Zwischenposition innerhalb seines
Schwenkbereiches zu verhindern.
6. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschinengehäuse
(2) und der Abstreifer (9) in ihrer Außenform so gestaltet sind, daß ein ungehindertes
Schwenken des Abstreifers (9) am Maschinengehäuse (2) vorbei möglich ist.
7. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (9) in
seiner Arbeitsposition mittels einer Nut (21) im Messerschutzring (5) fixiert und
zusätzlich mit einem Schnellverschluß (12) in dieser Position gesichert ist.
8. Schneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnellverschluß
(12) ein Magnetverschluß oder ein Rastverschluß ist.
9. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (9) als
Verdrehungssicherung eine Justierschraube (24) mit Dichtring (26) aufweist, die das
Einstellen eines sehr kleinen Abstandes des Abstreifers (9) vom Kreismesser (3) ermöglicht.
10. Schneidemaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Justierschraube
(24) in unmittelbarer Nähe einer Abstreiflippe (27) des Abstreifers (9) plaziert ist.
11. Schneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehlagerung (10)
und der Schnellverschluß (12) des Abstreifers (9) jeweils durch eine elastische Abdichtung
(20, 25) geschützt sind.
12. Schneidemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifer (9) zur
Ausführung einer manuellen Schwenkbewegung einen Handgriff (13) aufweist, der in unmittelbarer
Nähe des Schnellverschlusses (12) angeordnet ist.
1. Slicing machine (1) for foods having a machine housing (2), a circular knife (3) mounted
rotatingly therein, a knife protection ring (5) secured to the machine housing, a
carriage (8) for receiving a product to be cut arranged for reciprocating movement
along the circular knife, and a scraper (9) arranged on the opposite side of the circular
knife, which scraper is pivotable away from the circular knife and has a pivot bearing
(10) defining its pivot axis (30),
characterized in that the scraper (9) is mounted so as to be pivotable upwards out
of its operating position into a cleaning position (14) about the pivot axis (30)
of the pivot bearing (10), which pivot axis lies above the median axis of the circular
knife (3) and is arranged substantially horizontal and parallel to the substantially
vertical cutting plane of the circular knife.
2. Slicing machine as defined in claim 1, characterized in that the pivot bearing (10)
of the scraper (9) is attached to the upper part of the knife protection ring (5),
and the scraper (9) is undetachably connected to the knife protection ring (5).
3. Slicing machine as defined in claim 1, characterized in that the scraper (9) is pivotable
through an angle of at least 180° from its operating position into the cleaning position
(14).
4. Slicing machine as defined in claim 3, characterized in that the centre of gravity
of the scraper (9) is pivotable into a stable position during pivoting into the cleaning
position (14) to secure it against any falling back.
5. Slicing machine as defined in claim 1, characterized in that the friction torque of
the pivot bearing (10) is additionally increased by means of a brake spring element
(cup spring 16) in order to prevent the scraper (9) from falling back in any arbitrary
intermediate position within its pivoting range.
6. Slicing machine as defined in claim 1, characterized in that the machine housing (2)
and the scraper (9) are designed in their external shape such that an unimpeded pivoting
of the scraper (9) past the machine housing (2) is possible.
7. Slicing machine as defined in claim 1, characterized in that the scraper (9) is fixed
in its operating position by means of a groove (21) in the knife protection ring (5)
and is additionally secured in this position with a snap closure (12).
8. Slicing machine as defined in claim 7, characterized in that the snap closure (12)
is a magnetic closure means or a locking closure means.
9. Slicing machine as defined in claim 1, characterized in that the scraper (9) has as
securing means against rotation an adjusting screw (24) with a sealing ring (26) for
enabling adjustment of a very small distance of the scraper (9) from the circular
knife (3).
10. Slicing machine as defined in claim 9, characterized in that the adjusting screw (24)
is placed in the immediate vicinity of a scraper lip (27) of the scraper (9).
11. Slicing machine as defined in claim 7, characterized in that the pivot bearing (10)
and the snap closure (12) of the scraper (9) are each protected by an elastic seal
(20, 25).
12. Slicing machine as defined in claim 7, characterized in that the scraper (9) has a
handle (13) arranged in the immediate vicinity of the snap closure (12) for carrying
out a manual pivoting movement.
1. Machine à trancher (1) pour des denrées alimentaires, comportant un boîtier de machine
(2), un couteau circulaire (3) monté en rotation dans celui-ci, un anneau protège-couteau
(5) fixé sur le boîtier de machine, un chariot (8) mobile en va-et-vient le long du
couteau circulaire pour recevoir la matière découpée, et un racleur (9) qui est agencé
du côté opposé au couteau circulaire, qui est susceptible d'être basculé en éloignement
du couteau circulaire et qui présente un montage en rotation (10) qui détermine son
axe de basculement (30), caractérisée en ce que le racleur (9) est monté de manière
à pouvoir basculer vers le haut hors de sa position de travail jusque dans une position
de nettoyage (14) autour de l'axe de basculement (30) du montage en rotation (10),
ledit axe étant situé au-dessus de l'axe médian du couteau circulaire (3) et agencé
sensiblement horizontalement et parallèlement au plan de coupe sensiblement vertical
du couteau circulaire.
2. Machine à trancher selon la revendication 1, caractérisée en ce que le montage en
rotation (10) du racleur (9) est fixé sur la partie supérieure de l'anneau protège-couteau
(5), et en ce que le racleur (9) est relié de façon imperdable à l'anneau protège-couteau
(5).
3. Machine à trancher selon la revendication 1, caractérisée en ce que le racleur (9)
peut basculer d'un angle de 180° au moins depuis sa position de travail jusque dans
la position de nettoyage (14).
4. Machine à trancher selon la revendication 3, caractérisée en ce que lors du basculement
jusque dans la position de nettoyage (14), le centre de gravité du racleur (9) peut
être basculé dans une position stable pour l'assurer à l'encontre d'une chute en retour.
5. Machine à trancher selon la revendication 1, caractérisée en ce que le couple de friction
du montage en rotation (10) est augmenté en supplément au moyen d'un élément de ressort
de freinage (rondelle-ressort 16), afin d'empêcher une chute en retour du racleur
(9) dans chaque position intermédiaire quelconque au sein de sa région de basculement.
6. Machine à trancher selon la revendication 1, caractérisée en ce que le boîtier de
machine (2) et le racleur (9) présentent une forme extérieure telle qu'un basculement
sans obstacle du racleur (9) le long du boîtier de machine (2) est possible.
7. Machine à trancher selon la revendication 1, caractérisée en ce que le racleur (9)
est fixé dans sa position de travail au moyen d'une gorge (21) dans l'anneau protège-couteau
(5), et en ce qu'il est bloqué en supplément dans cette position par une fermeture
rapide (12).
8. Machine à trancher selon la revendication 7, caractérisée en ce que la fermeture rapide
(12) est une fermeture magnétique ou une fermeture à enclenchement.
9. Machine à trancher selon la revendication 1, caractérisée en ce que le racleur (9)
présente en tant que blocage anti-rotation une vis d'ajustement (24) qui comporte
un anneau d'étanchement (26) et qui permet d'établir une distance très faible du racleur
(9) par rapport au couteau circulaire (3).
10. Machine à trancher selon la revendication 9, caractérisée en ce que la vis d'ajustement
(24) est placée directement à proximité d'une lèvre de raclage (27) du racleur (9).
11. Machine à trancher selon la revendication 7, caractérisée en ce que le montage en
rotation (10) et la fermeture rapide (12) du racleur (9) sont protégés chacun par
un étanchement élastique (20, 25).
12. Machine à trancher selon la revendication 7, caractérisée en ce que le racleur (9)
présente une poignée à main (13) pour effectuer un mouvement de basculement manuel,
qui est agencée directement à proximité de la fermeture rapide (12).