| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 760 045 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.07.1998 Patentblatt 1998/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.05.1995 |
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9501/803 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9531/621 (23.11.1995 Gazette 1995/50) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUM ERSETZEN DES TUCHES EINER MARKISE, UND ANORDNUNG ZUR DURCHFÜHRUNG EINES
SOLCHEN VERFAHRENS
METHOD OF REPLACING AN AWNING CLOTH AND DEVICE FOR CARRYING OUT THE PROCEDURE
PROCEDE POUR LE REMPLACEMENT DE LA TOILE D'UN STORE A ROULEAU ET DISPOSITIF POUR LA
MISE EN UVRE DE CE PROCEDE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE FR IT LI |
| (30) |
Priorität: |
16.05.1994 DE 9408065 U 31.03.1995 DE 29505565 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
05.03.1997 Patentblatt 1997/10 |
| (73) |
Patentinhaber: Rossbach, Kurt |
|
73230 Kirchheim-Teck (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Rossbach, Kurt
73230 Kirchheim-Teck (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Raible, Hans, Dipl.-Ing. |
|
Schoderstrasse 10 70192 Stuttgart 70192 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 444 218
|
NL-A- 288 231
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ersetzen des Tuchs einer Markise. Sie betrifft
ferner eine Anordnung zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
[0002] Markisen haben eine Wickelwelle, auf welche das Markisentuch aufgewickelt werden
kann, wenn es nicht benötigt wird. Die Wickelwelle hat eine längliche Offnung, gewöhnlich
die Offnung einer in der Wickelwelle vorgesehenen Längsnut. Dies zeigt z.B. die EP-A1,
0 444 218. Am Ende des Markisentuches befindet sich ein Saum. In diesen wird ein sogenannter
Keder eingeschoben, typisch ein Kunststoffrohr, das einen Durchmesser im Bereich von
etwa 4 bis 6,5 mm hat, oder ein sonstiges geeignetes Kunststoffprofil. Der Saum mit
dem eingeschobenen Keder wird in die Längsnut der Wickelwelle geschoben, und auf diese
Weise wird das Markisentuch unverlierbar, und gegen Zug gesichert, an der Wickelwelle
befestigt.
[0003] Wenn nach einiger Zeit der Benutzung das Markisentuch durch Umwelteinflüsse oder
mechanische Beschädigung schlecht geworden ist, muß es ausgewechselt werden. Hierzu
baut man nach der derzeit üblichen Praxis die Wickelwelle aus, schiebt den Keder und
den Saum des alten Markisentuches aus der Längsnut heraus, führt den Keder in den
Saum eines neuen Markisentuches ein, schiebt das neue Markisentuch samt Keder wieder
in die Längsnut ein, und baut dann die Wickelwelle wieder ein.
[0004] Dies sind zeitaufwendige Vorgänge, welche beim Auswechseln eines Markisentuches erhebliche
Kosten verursachen.
[0005] Aus der EP-A 1, 0 444 218 kennt man eine Anordnung mit einem Markisentuch und mit
einer Wickelwelle, die mit verschiedenartigen Öffnungen zur Befestigung eines Endes
des Markisentuches versehen ist. Ein Teil dieser Öffnungen hat einen kreisförmigen
Querschnitt und eignet sich zur bereits erläuterten Befestigung mittels eines Keders,
der sich in einem Saum am Ende des Markisentuches befindet. Eine andere Art von Öffnungen
hat eine größere Winkelerstreckung. In diese Offnungen wird mittels eines Klebstoffs
ein inneres Klettband eingeklebt, das mit einem Klettband am Ende des Markisentuches
verbunden werden kann. Alternativ kann das innere Klettband auch durch dauerhafte
Verformung von äußeren Abschnitten der Wickelwelle mit letzterer fest verbunden werden.
Schließlich wird in dieser Schrift auch vorgeschlagen, am Ende des Markisentuches
ein selbstklebendes Klebeband zu befestigen und damit dieses Ende auf die Wickelwelle
aufzukleben. Auf diese Weise kann auch ein abgenutztes Markisentuch durch ein neues
ersetzt werden, doch ist das Einkleben (oder sonstige Befestigen) des inneren Klettbandes
zeitraubend, und zudem nur bei einer Wickelwelle möglich, welche diese spezielle Querschnittsform
hat.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues Verfahren zum Ersetzen des Tuchs einer Markise,
und eine neue Markisenanordnung, bereitzustellen.
[0007] Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Ersetzen des
Tuchs einer Markise, einer textilen Jalousie, einer textilen Bespannung oder dergleichen
- im folgenden Markisentuch genannt -, mit folgenden Schritten:
a) das alte Markisentuch wird entfernt;
b) ein in seinem Endbereich mit einem flexiblen Magnetband versehenes neues Markisentuch
wird mit diesem Magnetband auf die Wickelwelle gelegt und ausgerichtet;
c) das neue Markisentuch wird auf die Wickelwelle aufgewickelt. Ein solches Verfahren
ist sehr wirtschaftlich, da der Austausch des Markisentuchs bei einem solchen Verfahren
außerordentlich rasch vor sich geht und wesentlich weniger Arbeitszeit benötigt wird
als bei dem eingangs beschriebenen bekannten Verfahren.
[0008] Dabei wird die Erfindung mit Vorteil so weitergebildet, daß beim Schritt a) der Keder
in der Längsnut der Wickelwelle belassen wird. Dies macht es unnötig, die Wickelwelle
auszubauen, um den Keder aus ihr entnehmen zu können.
[0009] Bei einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens geht man so vor,
daß beim Schritt b) ein am Magnetband vorgesehener Haken in einen Rand der Längsnut
der Wickelwelle eingehängt wird. Dies schafft eine zusätzliche, auf Zug belastbare
Verbindung mit der Wickelwelle.
[0010] Eine andere Lösung der gestellten Aufgabe ergibt sich durch eine Anordnung mit einer
Markise, einer textilen Jalousie, einer textilen Bespannung, oder dergleichen - im
folgenden Markisentuch genannt -, mit einer Wickelwelle, welche mit einer Öffnung
zur Befestigung eines Endes des Markisentuches versehen ist, mit einem im Bereich
dieses Tuchendes befestigten flexiblen Magnetband zur magnetischen Haftung an der
Wickelwelle, und mit einem am Tuchende vorgesehenen Haken zum Einhängen in die Öffnung
der Wickelwelle. Bei einer solchen Anordnung genügt es, z.B. beim Auswechseln eines
Markisentuches, den Haken an der Öffnung der Wickelwelle einzuhängen. Beim Aufwickeln
zieht sich durch die Tuchspannung das Hakenprofil selbsttätig in diese Öffnung. Durch
das Magnetband, das am Endbereich des Markisentuches befestigt ist, "klebt" dieser
Endbereich des Markisentuchs an der Wickelwelle, denn diese besteht regelmäßig aus
einem verzinkten oder lackierten Stahlrohr, an welchem ein Magnet sehr gut haftet.
Dies verhindert ein ungewolltes Verschieben des Markisentuches in axialer Richtung,
ermöglicht aber beim Spannen des Markisentuches ein Verschieben desselben in tangentialer
Richtung.
[0011] Mit besonderem Vorteil verwendet man eine Anordnung, bei welcher die Öffnung der
Wickelwelle als Öffnung einer Nut und der Haken so ausgebildet ist, daß er das Verbleiben
eines vorhandenen Keders in dieser Nut der Wickelwelle nicht behindert. Dies ermöglicht
es, einen vorhandenen Keder an Ort und Stelle zu belassen, und man vermeidet beim
Auswechseln des Markisentuchs die Notwendigkeit, die Wickelwelle ausbauen zu müssen.
[0012] Eine sehr sichere Befestigung ergibt sich bei einer Anordnung, bei welcher das flexible
Magnetband auf der der Wickelwelle zugewandten Seite des Markisentuchs befestigt ist.
Hierdurch wird der magnetische Luftspalt zwischen dem flexiblen Magnetband und der
Wickelwelle sehr klein und dadurch die magnetische Haltekraft besonders groß.
[0013] In besonders zweckmäßiger Weise wird ferner das flexible Magnetband auf dem Markisentuch
durch mindestens eine Naht, oder durch eine Klebeverbindung, befestigt, wobei der
Stichabstand einer solchen Naht bevorzugt etwa 4 bis 6 mm beträgt, was eine sichere
und dauerhafte Verbindung zwischen dem Markisentuch und dem flexiblen Magnetband gestattet,
ohne letzteres durch den Nähvorgang in unerwünschter Weise zu schwächen.
[0014] Eine sehr einfache Ausgestaltung ergibt sich bei einer erfindungsgemäßen Anordnung,
bei welcher das flexible Magnetband und der Haken einstückig miteinander ausgebildet
sind. Auf diese Weise können Magnetband und Haken durch denselben Vorgang, z.B. durch
eine oder zwei Nähte, am Markisentuch befestigt werden.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind das flexible Magnetband und
der Haken gemeinsam in Form eines Profils aus einem Elastomer ausgebildet, welchem
Elastomer ein magnetischer Werkstoff, insbesondere ein Hartferritpulver, beigemengt
ist. Das Elastomer kann Gummi, ein Kunststoff, oder eine Mischung von beidem sein.
Man bezeichnet solche flexiblen Magnete deshalb auch als Gummimagnete.
[0016] Eine besonders große Haltekraft an der Wickelwelle erhält man, wenn das flexible
Magnetband so magnetisiert ist, daß auf seiner im montierten Zustand der Wickelwelle
zugewandten Seite Nordpole und Südpole alternierend angeordnet sind.
[0017] Eine günstige Form des Hakens, der zum Einhängen in die Öffnung der Wickelwelle dient,
zeichnet sich dadurch aus, daß im gestreckten Zustand, und im Querschnitt gesehen,
dieser Haken nach Art eines spitzen Winkels ausgebildet ist.
[0018] Als sehr vorteilhaft hat es sich ferner erwiesen, auf der Wickelwelle eine Sicherheitsumwicklung
vorzusehen, welche auch bei vollem Ausziehen des Markisentuches auf der Wickelwelle
verbleibt. Dadurch wird sichergestellt, daß auch dann, wenn die Markise etwas zu weit
ausgefahren wird, das Ende des Markisentuches nicht aus der Öffnung bzw. der Nut herausgezogen
werden kann.
[0019] Weitere Einzelheiten und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den im folgenden beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten, in keiner Weise
als Einschränkung der Erfindung zu verstehenden Ausführungsbeispielen, sowie aus den
übrigen Ansprüchen. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf das Ende einer Wickelwelle, an welcher ein Markisentuch in erfindungsgemäßer
Weise befestigt ist, nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Anordnung der Fig. 1, gesehen in Richtung des Pfeiles II der
Fig, 1,
- Fig. 3
- eine Vergrößerung der Einzelheit III der Fig. 1, etwa im Maßstab 5:1,
- Fig. 4
- eine Darstellung eines Endes des Markisentuches mit Haken, im geraden Zustand, also
vor der Befestigung auf einer Wickelwelle,
- Fig. 5
- ein Flußdiagramm eines erfindungsgemäßen Verfahrens,
- Fig. 6
- eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 7
- eine Draufsicht, gesehen in Richtung des Pfeiles VII der Fig. 6,
- Fig. 8
- eine Ausschnittsvergrößerung der Einzelheit VIII der Fig. 6,
- Fig. 9
- eine Draufsicht, gesehen in Richtung des Pfeiles IX der Fig. 10, auf die der Wickelwelle
zugewandte Seite eines Magnetbandes, zusammen mit einer schematisierten Darstellung
der dort vorgesehenen Magnetisierung, und
- Fig. 10
- eine Seitenansicht des Magnetbandes der Fig. 9 einschl. einer schematischen Darstellung
von dessen Magnetisierung.
[0020] Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Ende einer Wickelwelle 10, welche in der üblichen
Weise als verzinkter Hohlzylinder aus Stahlblech ausgebildet ist und an einer Stelle
ihres Umfangs mit einer Längsnut 11 zur Befestigung eines Markisentuches 12 versehen
ist. Als Markisentuch wird hier jede Art von Abschattung bezeichnet, z.B. auch das
Tuch einer Jalousie oder dergleichen.
[0021] In der Nut 11 befindet sich ein Keder 14. Dieser stammt von einem bereits entfernten,
alten Markisentuch, zu dessen Befestigung er diente. Dieses alte Markisentuch mußte
ausgewechselt werden, da es im Laufe der Zeit schlecht geworden war. Dazu wurde es
an seinem Saum aufgetrennt und - in radialer Richtung - aus der Nut 11 herausgezogen,
so daß nur noch der Keder 14 in der Nut 11 verblieb. Der Keder 14 kann z.B. ein Kunststoffohr
mit 6 mm Durchmesser sein, kann aber auch eine beliebige andere Gestalt haben, die
ihn in der Längsnut 11 formschlüssig festhält. Bei Verwendung eines Keders 14 mit
kreiszylindrischem Querschnitt ist dessen Außendurchmesser typisch größer als die
Öffnung 16 der Nut 11. Naturgemäß ist die Erfindung in gleicher Weise bei einer Wickelwelle
anwendbar, die nur eine Längsöffnung 16 hat, aber keine spezielle Nut.
[0022] Wie die Ausschnittsvergrößerung der Fig. 3 zeigt, ist auf dem wickelwellenseitigen
Endabschnitt 15 des Markisentuches 12, und auf dessen der Wickelwelle 10 zugewandten
Seite, ein flexibles Magnetband 18 mittels zweier Nähte 19 und 20 festgenäht, deren
Verlauf aus Fig. 2 klar hervorgeht. Diese Nähte haben auf dem Großteil ihrer Längserstreckung
einen Stichabstand, der 5 mm oder mehr beträgt und typisch etwa 8 mm groß ist. Dadurch
wird eine Befestigung am flexiblen Magnetband 18 ermöglicht, ohne dieses durch die
wiederholte Perforation mit der Nähnadel zu zerstören oder zu stark zu schwächen.
Alternativ ist z.B. eine Klebeverbindung möglich.
[0023] Das Magnetband 18 wird hergestellt durch Strangpressen einer Mischung aus einem Elastomer
und einem Hartferritpulver, und diese Mischung wird nach der Herstellung so magnetisiert,
daß z.B. auf der Unterseite der Fig. 4 ein Nordpol und auf der Oberseite ein Südpol
entsteht, wie dort durch die Buchstaben N und S angedeutet. Bei der Anlage des Bandes
18 gegen die Wickelwelle 10 ergibt sich so ein ausreichend starker magnetischer Zug,
der das Band 18 in der gewünschten Lage auf der Wickelwelle 10 festhält und eine axiale
Verschiebung des Markisentuches 12 relativ zur Wickelwelle 10 verhindert, jedoch eine
radiale Verschiebung ermöglicht.
[0024] An dem in Fig. 3 und 4 rechten Ende ist das Magnetband 18 mit einem Hakenprofil 22
zum Einhängen in einen Rand der Öffnung 16 versehen. Dieses Hakenprofil 22 ist so
ausgebildet, daß es in der Nut 11 genügend Platz für den dort verbliebenen Keder 14
läßt, so daß dieser nicht entfernt zu werden braucht. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, ist
im gestreckten Zustand der Öffnungswinkel alpha des Hakenprofils 22 ein spitzer Winkel
von z.B. 80°. Nach der Montage gemäß Fig. 3 nimmt dieser Winkel durch die Krümmung
des Magnetbandes noch etwas ab, wird also noch etwas spitzer. Der Haken 22 ist so
ausgebildet, daß er in die verschiedenen üblichen Nutformen solcher Wickelwellen leicht
eingehängt werden kann und den jeweiligen Keder 14 nicht behindert. Die abgerundete
Form 23 seines in Fig. 3 und 4 rechten Endes hat sich zu diesem Zweck als sehr vorteilhaft
erwiesen. Die Figuren 3 und 4 zeigen ein bevorzugtes Querschnittsprofil dieses Hakens
22.
Arbeitsweise
[0025] Das Flußdiagramm gemäß Fig. 5 hat folgende Schritte:
Schritt 30: Altes Markisentuch wird am Saum aufgeschnitten und abgezogen. Keder verbleibt in
Längsnut der Wickelwelle.
Schritt 31: Neues Markisentuch wird mit seinem Magnetband auf Wickelwelle gelegt und ausgerichtet,
wobei Hakenprofil in Nut eingreift.
Schritt 32: Neues Markisentuch wird unter Zug aufgewickelt. Hakenprofil zieht sich dabei in die
Längsnut und wird dort verankert.
Schritt 33: Eine (1) Sicherheitsumwicklung der Wickelwelle mit dem Markisentuch wird hergestellt.
[0026] Gemäß dem Schritt 30 des Flußdiagramms der Fig. 5 wird also zunächst das alte Markisentuch
(nicht dargestellt) von der Wickelwelle 10 entfernt, indem man es an seinem Saum aufschlitzt
und aus der Öffnung 16 radial herauszieht. Dabei verbleibt der Keder 14 als - nunmehr
funktionsloses - Teil in der Längsnut 11 der Wickelwelle 10.
[0027] Beim Schritt 31 wird das vorbereitete neue Markisentuch 12 mit seinem flexiblen Magnetband
18 in der richtigen Position so auf die Wickelwelle 10 aufgelegt, daß das Hakenprofil
22 in die Öffnung 16 eingreift. Das Magnetband 18 macht dabei das Ausrichten des Markisentuchs
12 auf der Wickelwelle 10 sehr einfach, da es sich in radialer Richtung relativ einfach
verschieben läßt, nicht aber in axialer Richtung. Durch Abheben von der Wickelwelle
10 kann es jedoch bei Bedarf auch in axialer Richtung verschoben werden.
[0028] Beim Schritt 32 wird nun das neue Markisentuch 12 unter Zug aufgewickelt. Dabei zieht
sich das Hakenprofil 22 in die Nut 11 und hakt an dem in Fig. 3 linken Rand der Ausnehmung
16 ein.
[0029] Beim Schritt 33 wird mindestens eine Sicherheitsumwicklung der Wickelwelle 10 durch
das Markisentuch 12 hergestellt, d.h. dieses umschlingt in jedem Fall die Wickelwelle
10 einmal vollständig, auch wenn die Markise voll ausgefahren ist. Dadurch wird verhindert,
daß versehentlich der Haken 22 durch unsachgemäße Bedienung der Markise aus der Öffnung
16 herausgerissen wird.
[0030] Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Gleiche oder gleichwirkende
Teile wie in den Fig. 1 bis 4 werden mit denselben Bezugszeichen bezeichnet wie dort
und gewöhnlich nicht nochmals beschrieben. Dies gilt z.B. für die Wickelwelle 10,
deren Nut 11, und den dort befindlichen Keder 14.
[0031] Die Ausschnittsvergrößerung der Fig. 8, die etwa im Maßstab 5:1 vergrößert ist, zeigt
ein flexibles Magnetband 38, das in derselben Weise homöopolar magnetisiert ist, wie
das in Fig. 4 dargestellt ist, und dessen Herstellung mit der für das Magnetband 18
beschriebenen Herstellungsweise übereinstimmt.
[0032] An seinem in Fig. 8 rechten Ende ist das Magnetband 38 mit einem Widerhaken 42 zum
Einhängen in einen Rand 41 der Nutöffnung 16 versehen. Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel
ist hier die Hakenöffnung 43 besser an die Querschnittsform des Randes 41 angepaßt
und bildet einen spitzen Winkel (vergleichbar dem Winkel alpha der Fig. 4) von ca.
45°. Dadurch hängt der Haken 42 noch besser an diesem Rand 41. Auch hier läßt der
Haken 42 genügend Platz für den in der Nut 11 verbleibenden Keder 14.
[0033] Ferner ist beim zweiten Ausführungsbeispiel die Markise 12, bezogen auf Fig. 8, nur
im Bereich des linken freien Endes des Magnetbandes 38 angenäht (einzige Naht 39)
und erstreckt sich nur über etwa ein Drittel des Magnetbandes 38. Dies hat den Vorteil,
daß das Magnetband 38 auf seiner dem Haken 42 zugewandten Seite flexibler ist und
sich besser an die gekrümmte Oberfläche der Wickelwelle 10 anschmiegen kann, auch
deshalb, weil dort nicht durch eine Naht (vgl. die Naht 20 der Fig. 1) ein unerwünschter
magnetischer Luftspalt erzeugt wird, der die Magnetkraft herabsetzen würde. Bei den
Fig. 1 bis 4 wird das Magnetband 18 nämlich durch das aufgenähte Markisentuch 12 zusätzlich
versteift, was für die Montage weniger günstig ist.
[0034] Mit besonderem Vorteil wird das Magnetband 18 oder 38 bereits bei seiner Herstellung
(z.B. durch Strangpressen) gekrümmt hergestellt, etwa in der in Fig. 8 dargestellten
Weise, wobei die Krümmung so gewählt ist, daß sie an die Krümmung üblicher Wickelwellen
10 angepaßt ist. Die bevorzugte Stichweite der Naht 39 liegt auch hier im Bereich
von 4 bis 6 mm.
[0035] Die Arbeitsweise stimmt mit derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels überein und
wird deshalb nicht neu beschrieben.
[0036] Die Fig. 9 und 10 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel mit einem von Fig. 4 abweichenden
Magnetisierungsmuster für das Magnetband 38. Letzteres ist auf seiner der Wickelwelle
10 (Fig. 8) zugewandten Seite 49 heteropolar magnetisiert, d.h. längliche Streifen
48 mit Nordpolen wechseln sich ab mit länglichen Streifen 50 mit Südpolen.
[0037] Dadurch entsteht auf der Seite 49 ein charakteristisches Magnetisierungsmuster, das
eine noch bessere magnetische Haftkraft auf der Wickelwelle 10 ergibt als das Magnetisierungsmuster
gemäß Fig. 4, insbesondere in Kombination mit der gekrümmten Form des Magnetbandes
38, welche sehr geringe Luftspalte zur Folge hat. Fig. 10 zeigt auch in schematischer
Weise den Verlauf der magnetischen Feldlinien 52 auf der Seite 49 des Magnetbandes
38. Auch hier stimmt die Arbeitsweise mit derjenigen des ersten Ausführungsbeispiels
überein und wird deshalb nicht neu beschrieben.
[0038] Naturgemäß sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung zahlreiche weitere Abwandlungen
und Modifikationen möglich.
1. Verfahren zum Ersetzen des Tuchs einer Markise, einer textilen Jalousie, einer textilen
Bespannung, oder dergleichen - im folgenden Markisentuch genannt -,
mit folgenden Schritten:
a) Das alte Markisentuch wird entfernt;
b) ein in seinem Endbereich mit einem flexiblen Magnetband versehenes neues Markisentuch
wird mit diesem Magnetband auf die Wickelwelle gelegt und ausgerichtet;
c) das neue Markisentuch wird auf die Wickelwelle aufgewickelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem beim Schritt a) der Keder des alten Markisentuchs
in der Längsnut der Wickelwelle gelassen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei welchem beim Schritt b) ein am Magnetband vorgesehener
Haken in einen Rand der Längsnut der Wickelwelle eingehängt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, bei welchem der Haken durch Zug am neuen Markisentuch in
den Rand der Längsnut eingehängt wird.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem beim Schritt
c) eine Sicherheitsumwicklung der Markisenwelle mit dem Markisentuch hergestellt wird.
6. Anordnung mit einer Markise, einer textilen Jalousie, einer textilen Bespannung, oder
dergleichen - im folgenden Markisentuch (12) genannt -,
mit einer Wickelwelle (10), welche mit einer Öffnung (16) zur Befestigung eines Endes
des Markisentuches (12) versehen ist,
mit einem im Bereich (15) dieses Tuchendes befestigten flexiblen Magnetband (18; 38)
zur magnetischen Haftung an der Wickelwelle (10),
und mit einem am Tuchende (15) vorgesehenen Haken (22; 42) zum Einhängen in die Öffnung
(16) der Wickelwelle (10).
7. Anordnung nach Anspruch 6, bei welcher die Öffnung (16) der Wickelwelle (10) als Öffnung
einer Nut (11) und der Haken (22; 42) so ausgebildet ist, daß er das Verbleiben eines
vorhandenen Keders (14) in dieser Nut (11) der Wickelwelle (10) nicht behindert.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher das flexible Magnetband (18; 38) auf
der der Wickelwelle (10) zugewandten Seite des Markisentuches (12) befestigt ist.
9. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 8, bei welcher das flexible
Magnetband (18; 38) auf dem Markisentuch (12) durch mindestens eine Naht (19, 20;
39), oder durch eine Klebeverbindung, befestigt ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9, bei welcher der Stichabstand der Naht etwa 4 bis 6 mm beträgt.
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 10, bei welcher das flexible
Magnetband (18; 38) und der Haken (22; 42) einstückig miteinander ausgebildet sind.
12. Anordnung nach Anspruch 11, bei welcher das flexible Magnetband (18; 38) und der Haken
(22) gemeinsam in Form eines Profiles eines Elastomer ausgebildet sind, welchem Elastomer
ein magnetischer Werkstoff, insbesondere ein Hartferritpulver, beigemengt ist.
13. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 12, bei welcher das flexible
Magnetband (18) so magnetisiert ist, daß ein Magnetpol (N) desselben auf seiner der
Wickelwelle (10) zugewandten Seite und der andere Magnetpol (S) auf seiner von der
Wickelwelle (10) abgewandten Seite liegt.
14. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 12, bei welcher das flexible
Magnetband (38) so magnetisiert ist, daß auf seiner im montierten Zustand der Wickelwelle
(10) zugewandten Seite (49) Nordpole (48) und Südpole (50) alternierend angeordnet
sind.
15. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 14, bei welcher der Haken (22;
42), der zum Einhängen in die Öffnung (16) der Wickelwelle (10) dient, im Querschnitt
gesehen nach Art eines spitzen Winkels (alpha) ausgebildet ist.
16. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 15, bei welcher auf der Wickelwelle
(10) eine Sicherheitsumwicklung mit dem Markisentuch (12) vorgesehen ist, welche auch
bei vollem Ausziehen des Markisentuchs (12) auf der Wickelwelle (10) verbleibt.
17. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 16, bei welcher das Magnetband
(38) ein gekrümmtes Profil aufweist, wobei die Krümmung an die Krümmung üblicher Wickelwellen
(10) angepaßt ist.
18. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 17, bei welcher das Markisentuch
(12) das Magnetband (38) nur zu ca. 20 bis 50 % überlappt.
19. Anordnung nach Anspruch 18, bei welcher das Markisentuch (12) mit einer einzigen Naht
(39) am Magnetband (38) befestigt ist.
20. Markisentuch zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6,
welches an seinem zur Verbindung mit der Wickelwelle (10) vorgesehenen Endbereich
mit einem flexiblen Magnetband (18; 38) verbunden ist,
- welches Magnetband (18; 38) ein im Querschnitt hakenförmiges Profil (22; 42) zum
Einhängen in den Rand (41) einer Längsnut (11) der Wickelwelle (10) aufweist,
- und welches ferner auf seiner nach der Montage der Wickelwelle (10) zugewandten
Seite mit mindestens einem Dauermagnetpol (48, 50) versehen ist.
21. Markisentuch nach Anspruch 20, bei welchem das Markisentuch (12) durch mindestens
eine Nahtverbindung (19, 20) auf der - bei der Montage - von der Wickelwelle (10)
abgewandten Seite des flexiblen Magnetbandes (18; 38) befestigt ist, wobei die Nahtverbindung
(19, 20) das flexible Magnetband durchdringt.
22. Markisentuch nach Anspruch 20 oder 21, bei welchem das flexible Magnetband (38) auf
seiner im montierten Zustand der Wickelwelle (10) zugewandten Seite (49) eine heteropolare
Magnetsierung (Fig. 9; 48, 50) aufweist.
1. Method for replacing an awning cloth of a sunblind, of a fabric of a ventian blind
, of a textile cover or similar - subsequently called awning cloth - , comprising
the following steps:
a) The old awning cloth is removed;
b) a new awning cloth provided with a flexible magnetic strip at its end region is
put onto the winding shaft with this magnetic strip and is aligned;
c) the new awning cloth is wound onto the winding shaft.
2. Method according to claim 1, wherein under step a) the piping of the old awning cloth
is left in the longitudinal slot of the winding shaft.
3. Method according to claim 1 or 2, wherein under step b) a hook provided at the magnetic
strip is hooked to the rim of a longitudinal slot of the winding shaft.
4. Method according to claim 3, wherein the hook is hooked to the rim of the longitudinal
slot by exerting tension on the new awning cloth.
5. Method according to any of claims 1 to 4, wherein under step c) a safety winding of
the awning cloth is wound around the winding shaft.
6. Arrangement with a sunblind, a fabric of a venetian blind, a textile cover or similar
- subsequently called awning cloth (12) -,
comprising a winding shaft (10) provided with an opening (16) for the attachment of
an end of the awning cloth (12),
further comprising a flexible magnetic strip (18; 38) secured in the region (15) of
that cloth's end, for magnetic adhesion to the winding shaft (10),
and a hook (22; 42) provided at the cloth's end (15) for hooking it to the opening
(16) of the winding shaft (10).
7. Arrangement according to claim 6, wherein the opening (16) of the winding shaft (10)
is an opening of a slot (11), and the hook (22; 42) is adapted so that it does not
interfere with the presence of a piping (14) remaining in that slot (11) of the winding
shaft (10).
8. Arrangement according to claim 6 or 7, wherein the flexible magnetic strip (18; 38)
is secured to the surface of the awning cloth (12) facing the winding shaft (10).
9. Arrangement according to any of claims 6 to 8, wherein the flexible magnetic strip
(18; 38) is secured to the awning cloth (12) by at least one seam (19, 20; 39), or
by an adhesive connection.
10. Arrangement according to claim 9, wherein the spaces between the stitches of the seam
are approximately 4 to 6 mm.
11. Arrangement according to any of claims 6 to 10, wherein the flexible magnetic strip
(18; 38) and the hook (22; 42) form a single piece.
12. Arrangement according to claim 11, wherein the flexible magnetic strip (18; 38) and
the hook (22) are jointly shaped as a profile made of an elastomeric material to which
a magnetic material is added, especially a hard ferrite powder.
13. Arrangement according to any of claims 6 to 12, wherein the flexible magnetic strip
(18) is magnetized in such a way that one magnetic pole (N) thereof is arranged on
the side of the winding shaft (10) and the other magnetic pole (S) thereof is located
on a surface facing away from the winding shaft (10).
14. Arrangement according to any of claims 6 to 12, wherein the flexible magnetic strip
(38) is magnetized in such a way that the surface (49) thereof facing the winding
shaft (10) after installation comprises alternating north poles (48) and south poles
(50).
15. Arrangement according to any of claims 6 to 14, wherein the hook (22; 42) serving
for hooking to the opening (16) of the winding shaft (10) has the cross-sectional
shape of an acute angle (a).
16. Arrangement according to any of claims 6 to 15, wherein a safety winding of the awning
cloth (12) is provided on the winding shaft (10), said safety winding remaining on
the winding shaft (10) even when the awning cloth (12) is completely extended.
17. Arrangement according to according to any of claims 6 to 16, wherein the magnetic
strip (38) comprises a curved profile, the curvature thereof being adapted to the
curvature of usual winding shafts (10).
18. Arrangement according to any of claims 6 to 17, wherein the awning cloth (12) overlaps
the magnetic strip (38) only by about 20 to 50 %.
19. Arrangement according to claim 18, wherein the awning cloth (12) is secured to the
magnetic strip (38) by a single seam (39).
20. Awning cloth for the implementation of the method according to any of claims 1 to
6, said awning cloth being connected to a flexible magnetic strip (18; 38) at its
end region destined for connection with the winding shaft (10),
- said magnetic strip (18; 38) comprising a profile having a hook-like sectional shape
(22, 42) for hooking it onto the rim (41) of a longitudinal slot (11) of the winding
shaft (10),
- said magnetic strip being furthermore provided with at least one permanent magnet
pole (48, 50) on the side thereof facing the winding shaft (10 ) after installation
thereon.
21. Awning cloth according to claim 20, wherein the awning cloth (12) is secured by at
least one seam (19, 20) to the surface of the flexible magnetic strip (18; 38) which
- at installation - is facing away from the winding shaft (10), said seam (19, 20)
penetrating the flexible magnetic strip.
22. Awning cloth according to claim 20 or 21, wherein the flexible magnetic strip (38)
comprises a heteropolar magnetization (Fig. 9: 48, 50) on the side (49) thereof facing
the winding shaft (10) after installation.
1. Procédé pour remplacer la toile d'un store à rouleau, d'une jalousie à rouleau, d'un
attelage à textile ou similaire - en suivant nommée toile - comprenant les pas suivants:
a) L'ancienne toile est éliminée;
b) une toile nouvelle équipé à sa lisière avec un ruban aimanté flexible est mise
sur le tube d'enroulement avec son ruban magnétique et y est alignée;
c) la nouvelle toile est enroulée sur le tube d'enroulement.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel durant le pas a) le jonc de la toile
précédente est laissé dans la gorge longitudinale du tube d'enroulement.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel durant le pas b) un crochet prévu
au ruban magnétique est accroché au bec d'une gorge longitudinale du tube d'enroulement.
4. Procédé selon la revendication 3, dans lequel le crochet est accroché au bec de la
gorge longitudinale par une tension exercée sur la nouvelle toile.
5. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 4, dans lequel durant le pas
c) un tour de sécurité de la toile est effectué autour du tube d'enroulement.
6. Arrangement d'une toile, d'une jalousie à rouleau, d'un attelage en textile ou similaire
- en suivant nommé toile (12) -,
avec un tube d'enroulement (10), qui est équipé d'une ouverture (16) pour la fixation
d'une lisière de la toile (12),
ainsi qu'avec un ruban magnétique flexible (18; 38) fixé à l'endroit de la lisière
(15) de la toile pour effectuer une adhésion magnétique au tube d'enroulement (10),
et avec un crochet (22; 42) prévu à la lisière pour être accroché à l'ouverture (16)
du tube d'enroulement (10).
7. Arrangement selon la revendication 6, dans lequel l'ouverture (16) du tube d'enroulement
(10) est formée sous forme d'une ouverture d'une gorge (11), et le crochet (22; 42)
est formé pour permettre au jonc (14) existant de rester dans la gorge (11) du tube
d'enroulement (10) sans gêner.
8. Arrangement selon la revendication 6 ou 7, dans lequel le ruban magnétique et flexible
(18; 38) est fixé à la toile (12) du côté en face du tube d'enroulement (10).
9. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 8, dans lequel le ruban
aimanté et flexible (18; 38) est fixé à la toile (12) par au moins une couture (19,
20; 39), ou par un rattachement adhèsif.
10. Arrangement selon la revendication 9, dans lequel la distance entre les points de
la couture est de l'ordre de 4 à 6 mm.
11. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 10, dans lequel le ruban
aimanté et flexible (18; 38) et le crochet (22; 42) forment ensemble une seule pièce.
12. Arrangement selon la revendication 11, dans lequel le ruban magnétique et fléxible
(18; 38) et le crochet (22) sont formés ensemble en forme d'un profil en élastomère
auquel une matière magnétique, de préférence une poudre de ferrite dur, est ajoutée.
13. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 12, dans lequel le ruban
aimanté et flexible (18) est magnétisé de la manière qu'un pôle magnétique (N) se
trouve du côté du tube d'enroulement (10) et le pôle complémentaire (S) du coté opposé.
14. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 12, dans lequel le ruban
aimanté et flexible (38) est magnétisé de telle manière que les pôles nord (48) et
les pôles sud (50) soient situés alternativement sur sa face tournée vers le tube
d'enroulement (10) en état monté.
15. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 14, dans lequel le crochet
(22; 42) servant à l'accrochage à l'ouverture (16) du tube d'enroulement (10) est
formé, vu en coupe, de la manière d'un angle pointu (alpha).
16. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 15, dans lequel un tour
de sécurité de la toile (12) est effectué autour du tube d'enroulement (10), qu'y
reste même si la toile (12) est étendue complètement.
17. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendiations 6 à16, dans lequel le ruban
aimanté (38) possède un profil courbé dont la courbure est adaptée à la courbure des
tubes d'enroulement (10) habituels.
18. Arrangement selon l'une ou plusieurs des revendications 6 à 17, dans lequel la toile
(12) surpasse le ruban aimanté (38) de l'ordre d'environ 20 à 50 %.
19. Arrangement selon la revendication 18, dans lequel la toile (12) est fixée au ruban
aimanté (38) avec une seule couture (39).
20. Toile de store pour l'exécution du procédé selon l'une ou plusieurs des revendications
1 à 6,
- la toile étant jointe, à son bord prévu pour son raccordement au tube d'enroulement
(10), avec un ruban aimanté (18; 38),
- le ruban aimanté (18; 38) montrant en vue en coupe un profil en forme de crochet
(22; 42) pour l'accrochage au bec (41) d'une gorge longitudinale (11) du tube d'enroulement
(10),
- le ruban aimanté (18; 38) étant équipé de plus avec au moins un pôle magnétique
permanent (48, 50) à son côté se trouvant en état monté en face du tube d'enroulement
(10).
21. Toile selon la revendication 20, dans laquelle la toile (12) est fixée, du côté opposé
- en état monté - au tube d'enroulement (10), au ruban aimanté et flexible (18; 38)
moyennenant au moins une jonction de couture (19, 20), la couture (19, 20) percant
le ruban aimanté et flexible.
22. Toile selon la revendication 20 ou 21, dans laquelle le ruban aimanté et flexible
(38) est prévu sur son côté (49) tourné vers le tube d'enroulement (10) - en état
monté - une magnétisation hétéropôlaire (Fig. 9: 48, 50).